Grippostad C Hartkapseln

Abbildung Grippostad C Hartkapseln
Wirkstoff(e) Coffein Paracetamol Ascorbinsäure (Vitamin C)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.02.2005
ATC Code R05XA01
Pharmakologische Gruppe Andere Zubereitungen gegen Erkältungskrankheiten

Zulassungsinhaber

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Gencebok 10 Coffein Gennisium Pharma
Octadon P Coffein Paracetamol Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Percoffedrinol N Coffein Aristo Pharma GmbH
Saridon N Acetylsalicylsäure (ASS) Paracetamol Coffein Bayer Vital GmbH
CC CLASSIC Schmerztabletten Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein Paracetamol propharmed GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Grippostad¬ģ C ist ein Arzneimittel gegen grippale Infekte und Erk√§ltungskrankheiten.

Grippostad¬ģ C wird angewendet

zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.

Bei gleichzeitigem Fieber oder erh√∂hter K√∂rpertemperatur wirkt Grippostad¬ģ C fiebersenkend.

Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in Grippostad¬ģ C kann bei Beschwerden, die √ľberwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Grippostad¬ģ C darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Ascorbins√§ure, Coffein, Chlorphenaminmaleat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • falls Sie unter schweren Nierenfunktionsst√∂rungen leiden
  • von Kindern unter 12 Jahren
  • wenn Sie schwanger sind
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Grippostad¬ģ C einnehmen:

  • wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsst√∂rung vorliegt
  • wenn Sie an einer Beeintr√§chtigung der Leberfunktion leiden
  • bei angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert- Syndrom oder Meulengracht-Krankheit)
  • wenn Sie unter Nierensteinen aus Oxalat (Oxalat-Urolithiasis) leiden
  • wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen, bei denen zuviel Eisen im K√∂rper gespeichert wird (Thalass√§mie, H√§mochromatose, sideroblastische An√§mie), leiden
  • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
  • wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs (pyloroduodenale Obstruktion) und/oder eine Verengung des Blasenausgangs
    (Blasenhalsobstruktion) vorliegen
  • wenn Sie unter einer Erh√∂hung des Augeninnendrucks
    (Engwinkelglaukom) leiden
  • wenn Sie unter Magen- und/oder Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (Ulcus ventriculi bzw. Ulcus duodeni) leiden
  • wenn bei Ihnen eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) vorliegt
  • wenn Sie unter Herzrhythmusst√∂rungen leiden
  • bei Angstst√∂rungen.

Wenn sich die Beschwerden verschlimmern, keine Besserung eintritt oder weitere Beschwerden hinzukommen sowie bei hohem Fieber muss der Arzt aufgesucht werden.

Ohne √§rztlichen oder zahn√§rztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z.B. Grippostad¬ģ C) allgemein nur wenige Tage und nicht in erh√∂hter Menge einnehmen.

Bei l√§ngerem und hoch dosiertem, au√üerhalb der empfohlenen Dosierung und der empfohlenen Dauer der Anwendung liegendem Gebrauch von Arzneimitteln, die Schmerzmittel enthalten (wie z.B. Grippostad¬ģ C), k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen.

Eine √úberschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten (wie z.B. Grippostad¬ģ C), zu schweren Lebersch√§den f√ľhren. In diesem Fall ist eine umgehende √§rztliche Behandlung erforderlich.

Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Paracetamol-haltiger Arzneimittel sollte sichergestellt werden, dass die maximale Tagesdosis an Paracetamol nicht √ľberschritten wird. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob es sich bei den von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln um Paracetamol- haltige Arzneimittel handelt und ob die Dosierung angepasst werden muss.

Bei der Einnahme hoher Dosen von Grippostad¬ģ C k√∂nnen durch die enthaltene Ascorbins√§ure (Vitamin C) bei Patienten mit erythrozyt√§rem Glucose-6- phosphat-Dehydrogenase-Mangel (eine erbliche St√∂rung des Stoffwechsels der roten Blutzellen) in Einzelf√§llen schwere H√§molysen (Aufl√∂sung der roten Blutzellen) auftreten. Daher sollte die empfohlene Dosierung nicht √ľberschritten werden.

Wenn Sie zu Nierensteinen neigen besteht bei Einnahme gro√üer Mengen von Grippostad¬ģ C durch die enthaltene Ascorbins√§ure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich Nierensteine (Calciumoxalatsteine) bilden.

Einnahme von Grippostad¬ģ C zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Wechselwirkungen der in Grippostad¬ģ C enthaltenen Wirkstoffe sind m√∂glich mit:

  • Arzneimitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f√ľhren (z.B. Propanthelin). Solche Arzneimittel k√∂nnen die Aufnahme von Paracetamol in den K√∂rper verz√∂gern und zu einem langsameren Wirkungseintritt von Paracetamol f√ľhren
  • Arzneimitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung f√ľhren (z.B. Metoclopramid). Diese Arzneimittel k√∂nnen die Aufnahme von Paracetamol in den K√∂rper beschleunigen und zu einem schnelleren Wirkungseintritt von Paracetamol f√ľhren
  • AZT (Zidovudin, Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion). Die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie (Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen) wird verst√§rkt. Grippostad¬ģ C soll daher nur nach √§rztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden
  • Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht). Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von Grippostad¬ģ C gegebenenfalls verringern, da der Abbau von Paracetamol im K√∂rper verlangsamt sein kann
  • Salicylamiden (Schmerzmittel). Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylamiden kann die Wirkung von Grippostad¬ģ C verl√§ngert sein
  • Arzneimitteln, die bestimmte Stoffwechselenzyme in der Leber

aktivieren, die am Abbau von Arzneimitteln im Körper beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin) oder Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose (Rifampicin). Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel kann die leberschädigende Wirkung von Paracetamol verstärken

  • Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien). Die wiederholte Einnahme von Grippostad¬ģ C √ľber mehr als eine Woche kann die Wirkung der blutgerinnungshemmenden Arzneimittel verst√§rken
  • Colestyramin (Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfettwerte). Bei gleichzeitiger Anwendung mit Colestyramin k√∂nnen die Aufnahme und die Wirkung von Paracetamol verringert sein
  • Arzneimitteln mit beruhigender (sedativer) Wirkung, wie z.B. Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika), oder Arzneimitteln zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen (Psychopharmaka). Bei gleichzeitiger Anwendung kann die beruhigende Wirkung dieser Arzneimittel durch Coffein abgeschw√§cht bzw. durch Chlorphenaminmaleat verst√§rkt sein
  • Arzneimitteln mit herzfrequenzsteigernder (tachykarder) Wirkung, wie z.B. Sympathomimetika (blutdrucksteigernde Arzneimittel) und Schilddr√ľsenhormone (Thyroxin). Die herzfrequenzsteigernde Wirkung dieser Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Anwendung mit Grippostad¬ģ C verst√§rkt sein
  • Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma). Die Ausscheidung von Theophyllin aus dem K√∂rper kann herabgesetzt sein
  • Ephedrin und verwandten Substanzen (z.B. in einigen Erk√§ltungsmitteln und Arzneimitteln gegen Heuschnupfen). Die gleichzeitige Anwendung mit Grippostad¬ģ C erh√∂ht die Gefahr f√ľr die Entwicklung einer Abh√§ngigkeit von solchen Substanzen
  • Oralen Kontrazeptiva ("Pille"), Cimetidin (Magenmittel) und Disulfiram
    (Alkoholentwöhnungsmittel). Diese Arzneimittel vermindern den Abbau von Coffein im Körper
  • bestimmten Schlafmitteln (Barbiturate) und Nikotin (z.B. beim Rauchen). Diese Mittel beschleunigen den Abbau von Coffein im K√∂rper
  • bestimmen Arzneimitteln zur Behandlung von Infektionen (Gyrasehemmer des Chinoloncarbons√§ure-Typs). Diese Arzneimittel k√∂nnen die Ausscheidung von Coffein aus dem K√∂rper verz√∂gern
  • Arzneimitteln mit breitem Wirkungsbereich, wie z.B. Benzodiazepine (Schlaf- und Beruhigungsmittel). Bei Kombination mit Grippostad¬ģ C k√∂nnen unterschiedliche und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten. Wenn Sie bei gleichzeitiger Einnahme solcher Arzneimittel Wechselwirkungen bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

Einnahme von Grippostad¬ģ C zusammen mit Nahrungsmitteln,

Getränken und Alkohol

Grippostad¬ģ C darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da Alkohol die Wirkung und die Nebenwirkungen von Grippostad¬ģ C beeinflussen

kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie Grippostad¬ģ C nicht einnehmen.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, d√ľrfen Sie Grippostad¬ģ C nicht einnehmen, da die Bestandteile von Grippostad¬ģ C in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann auch bei Anwendung im empfohlenen Dosisbereich das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Zusammenwirken mit Alkohol.

Grippostad¬ģ C enth√§lt Lactose

Bitte nehmen Sie Grippostad¬ģ C erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

nehmen 3-mal täglich je 2 Kapseln ein.

Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion

Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsst√∂rungen sowie angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verl√§ngert werden. Bitte sprechen Sie diesbez√ľglich mit Ihrem Arzt.

Bei schwerer Einschr√§nkung der Nierenfunktion d√ľrfen Sie Grippostad¬ģ C nicht einnehmen (siehe unter Abschnitt 2: Grippostad¬ģ C darf NICHT eingenommen

werden).

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Kapsel mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung

Sie sollten Grippostad¬ģ C nicht ohne √§rztliche Konsultation √ľber l√§ngere Zeit oder in h√∂heren Dosen einnehmen.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Grippostad¬ģ C eingenommen

haben, als Sie sollten

Verst√§ndigen Sie bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Grippostad¬ģ C sofort einen Arzt, damit dieser √ľber das weitere Vorgehen entscheiden kann. Dieser wird, je nachdem wie lange die Einnahme zur√ľckliegt, die notwendigen Ma√ünahmen ergreifen. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.

Folgende Zeichen k√∂nnen auf eine √úberdosierung mit Grippostad¬ģ C hindeuten:

  • Paracetamol: Bei √úberdosierung kann es anfangs (am 1. Tag) zu √úbelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Bl√§sse und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Sch√§digung der Leber kommen.
  • Chlorphenaminmaleat: Bei √úberdosierung k√∂nnen R√∂tung des Gesichts, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit und Verstopfung auftreten. Daneben wurden auch Halluzination, Koordinationsst√∂rungen und Kr√§mpfe beobachtet.
  • Coffein: Bei √úberdosierung k√∂nnen Zittern (Tremor), St√∂rungen des zentralen Nervensystems und Herz-Kreislauf-St√∂rungen auftreten.
  • Ascorbins√§ure (Vitamin C): In hohen Dosen kann vor√ľbergehender Durchfall auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Grippostad¬ģ C vergessen haben

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht mehr Kapseln ein, sondern setzen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie bitte umgehend einen Arzt zu Hilfe!

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Mundtrockenheit.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

allergische Hautreaktionen (einfacher Hautausschlag oder Nesselausschlag), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautschädigung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Ver√§nderungen des Blutbildes wie Verminderung der wei√üen Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose),
  • verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura),
  • Panzytopenie (Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes),
  • verminderte Blutzellbildung im Knochenmark (aplastische An√§mie) sowie bei hoher Dosierung leichte Meth√§moglobinbildung (ver√§nderter Blutfarbstoff, kann zu Sauerstoffmangel im Gewebe f√ľhren),
  • unwillk√ľrliche Bewegungen (Dyskinesien),
  • Glaukomausl√∂sung (Engwinkelglaukom; Augenkrankheit mit erh√∂htem Augeninnendruck),
  • Sehst√∂rungen,
  • die Atemwege betreffende √úberempfindlichkeitsreaktionen, bei vorbelasteten Personen kann durch Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgel√∂st werden (Analgetika-Asthma),
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • Beschwerden beim Wasserlassen, nach l√§ngerer Einnahme h√∂herer Dosen kann es zu Nierensch√§den kommen,
  • Sehr selten wurden F√§lle von schweren Hautreaktionen berichtet.
  • Appetitsteigerung,
  • F√ľr den Wirkstoff Paracetamol sind schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (Quincke-√Ėdem, Atemnot, Schwei√üausbruch, √úbelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und anaphylaktischer Schock) beschrieben worden.
  • nach l√§ngerer Einnahme h√∂herer Dosen oder bei √úberdosierung kann es zu Lebersch√§den kommen.
  • psychotische Reaktionen.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Paracetamol kann bestimmte Laboruntersuchungen zur Bestimmung der Harns√§ure sowie des Blutzuckers beeinflussen.
  • Ascorbins√§ure (Vitamin C) kann bei Einnahme hoher Dosen die Messung verschiedener Laborwerte (beispielsweise Glukose, Harns√§ure, Kreatinin, anorganisches Phosphat, okkultes Blut im Stuhl) st√∂ren.
  • Chlorphenaminmaleat kann die Reaktion auf Allergie-Hauttests abschw√§chen.
  • unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmie), wie z.B. Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie),
  • M√ľdigkeit, Benommenheit,
  • Schwerste Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sind in Einzelf√§llen im zeitlichem Zusammenhang mit Grippostad¬ģ C aufgetreten.
  • innere Unruhe, Schlaflosigkeit.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber +30 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Grippostad¬ģ C enth√§lt

Die Wirkstoffe sind: Paracetamol, Ascorbinsäure (Vit. C), Coffein und Chlorphenaminmaleat.

1 Hartkapsel enthält 200 mg Paracetamol, 150 mg Ascorbinsäure, 25 mg Coffein und 2,5 mg Chlorphenaminmaleat.

Die sonstigen Bestandteile sind

Gelatine, Glyceroltristearat, Lactose-Monohydrat, Chinolingelb (E104), Erythrosin (E127), Titandioxid (E171).

Wie Grippostad¬ģ C aussieht und Inhalt der Packung

Kapseloberteil: gelb opak; Kapselunterteil: wei√ü opak, mit wei√üem bis gelblichem Pulver gef√ľllt.

Grippostad¬ģ C ist in Packungen mit 24 Hartkapseln erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-259, Internet: www.stada.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Grippostad C Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Coffein Paracetamol Ascorbinsäure (Vitamin C)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.02.2005
ATC Code R05XA01
Pharmakologische Gruppe Andere Zubereitungen gegen Erkältungskrankheiten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden