Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten

Abbildung Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten
Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.05.1985
ATC Code N02BE51
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sind ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz√ľndungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten werden angewendet f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:

Akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Salicylaten, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sind
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf die Anwendung von Salicylaten oder anderen nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder

Entz√ľndungen) mit Asthmaanf√§llen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), Schwellungen von Gesicht, Zunge, Kehlkopf (Angio√∂dem) oder Hautausschlag reagiert haben

  • bei Magen- und Darmgeschw√ľren
  • bei Leber- und Nierenversagen
  • bei schwerer, nicht durch Medikamente einstellbarer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
  • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (s. Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit‚Äú)
  • von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren
  • von Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe-√§hnlichen Erkrankungen, da das Risiko besteht, ein Reye-Syndrom zu entwickeln.

In F√§llen von seltener angeborener Unvertr√§glichkeit gegen√ľber einem der Hilfsstoffe, sollten THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten nicht angewendet werden.

Eine √ľberm√§√üige Aufnahme von Coffein (z. B. in Kaffee, Tee, Nahrungsmitteln und anderen Arzneimitteln und Getr√§nken) sollte w√§hrend der Einnahme von Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten vermieden werden (s. Abschnitt ‚ÄěWenn Sie eine gr√∂√üere Menge THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten‚Äú).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten ist erforderlich,

  • bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin), Thrombolytika oder bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer, SSRI)
  • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)
  • bei einer √úberempfindlichkeit (z. B. Hautreaktionen) gegen andere Entz√ľndungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma)
  • bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
  • bei Magen-Darm-Geschw√ľren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder - Durchbr√ľchen
  • bei Nierenfunktionsst√∂rungen oder vorgesch√§digter Niere
  • bei Leberfunktionsst√∂rungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentz√ľndungen)
  • bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
  • bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
  • vor Operationen
  • bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose)

Wird die empfohlene Dosis √ľberschritten, k√∂nnen Lebersch√§den die Folge sein.

Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Die hoch dosierte, nicht bestimmungsgemäße Langzeitanwendung von Schmerzmitteln kann bei vorbestehender Nierenschädigung das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung erhöhen.

Bei l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. In solchen F√§llen darf ohne eine √§rztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.

Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, vegetative Symptome, Muskelschmerzen und Nervosit√§t auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne √§rztlichen Rat erfolgen.

Bei ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten muss die Therapie abgebrochen werden.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten k√∂nnen die Anzeichen einer Infektion √ľberdecken. Wenn w√§hrend der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich der Arzt zurate gezogen werden.

Patienten, insbesondere in h√∂herem Alter, sollten jedes ungew√∂hnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden, weil Blutungen, Geschw√ľrbildung und Durchbr√ľche im Magen-Darm-Bereich in Zusammenhang mit der Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika berichtet wurden, die lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Beim Auftreten von Blutungen oder Geschw√ľren im Magen-Darm-Bereich muss die Anwendung von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten beendet werden.

Kinder
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollen wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z. B. auch Windpocken, nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Acetylsalicylsäure:

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:

  • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin), Thrombolytika, bestimmte Antidepressiva (SSRI): erh√∂htes Blutungsrisiko
  • Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen), z. B. Ticlopidin
  • bestimmte Schmerzmittel (sog. Nichtsteroidale Antirheumatika, NSARs), Kortikoide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erh√∂htes Risiko von Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Magen- Darm-Blutungen)
  • blutzuckersenkende Arzneimittel
  • Valproins√§ure, Methotrexat, Digoxin, Lithium

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschwächen:

  • Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung (Diuretika)
  • Arzneimittel zur vermehrten Harns√§ureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)

Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)

Paracetamol:

Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, k√∂nnen auch durch sonst unsch√§dliche Dosen von Paracetamol Lebersch√§den hervorgerufen werden; gleiches gilt f√ľr andere m√∂glicherweise die Leber sch√§digende Arzneimittel und bei Alkoholmissbrauch.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f√ľhren, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verz√∂gert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung f√ľhren, wie z. B. Metoclopramid, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

Weitere bekannte Effekte:

  • Probenecid: Verringerte Ausscheidung von Paracetamol, erh√∂hte Gefahr von Nebenwirkungen
  • Cholestyramin: Verringerte Aufnahme von Paracetamol

Werden √ľber l√§ngere Zeit gerinnungshemmende Arzneimittel und Paracetamol gleichzeitig eingenommen, sollte eine √§rztliche √úberwachung erfolgen.

Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Gehaltes von Harnsäure und Zucker im Blut beeinflussen.

Coffein:

Coffein vermindert die d√§mpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z. B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erh√∂ht die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z. B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Orale Kontrazeptiva (sog. ‚ÄěPille‚Äú), Cimetidin, Fluvoxamin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn. Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Coffein erh√∂ht das Abh√§ngigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbons√§ure-Typs kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verz√∂gern.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Anwendung von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollen w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeintr√§chtigt werden kann. Sie sollten daher w√§hrend des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und f√ľr die k√ľrzest m√∂gliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch f√ľr Frauen mit Kinderwunsch.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie w√§hrend der Geburt d√ľrfen THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten nicht angewendet werden, da ein erh√∂htes Risiko von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind besteht.

Hinweis:

Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.

Stillzeit
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch √ľber. Das Befinden und Verhalten des S√§uglings k√∂nnen durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeintr√§chtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen sollte abgestillt werden.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit
Acetylsalicylsäure gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen als Folge der Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten bekannt.

Falls Sie Nebenwirkungen wie Schl√§frigkeit, Sehst√∂rungen, Schwindel oder Gleichgewichtsst√∂rungen feststellen, sollten Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Alter Einmaldosis Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein) 6 Tabletten (entsprechend 1.500 mg Acetylsalicylsäure, 1.200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)

Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht √ľberschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der n√§chsten Tablette sollte 4 - 8 Stunden betragen.

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden.

Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Fl√ľssigkeit gel√∂st oder unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verz√∂gerten Wirkungseintritt f√ľhren.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Bei einer Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen, aber auch Schwindel und Ohrenklingen auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.

Eine √úberdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Lebersch√§den, ZNS-St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder H√∂rst√∂rungen sowie zu Eisenmangelan√§mie, St√∂rungen des S√§ure-Basen-Haushaltes und zur Nierensch√§digung f√ľhren.

√úblicherweise sind fr√ľhe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (√úbelkeit, Erbrechen, verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnerv√∂se Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardsch√§den) k√∂nnen zus√§tzlich auftreten bei Aufnahme gro√üer Mengen in kurzer Zeit.

Als weitere m√∂gliche Symptome einer akuten Vergiftung k√∂nnen Blutzuckerabfall (Hypoglyk√§mie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszust√§nde in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen k√∂nnen Delirien, Zittern, Sch√ľttelkr√§mpfe, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Fl√ľssigkeitsverlust, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur und Koma auftreten.

Ein erh√∂htes Vergiftungsrisiko, bis hin zu t√∂dlichem Ausgang, besteht f√ľr √§ltere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlern√§hrung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Lebersch√§digung f√ľhren k√∂nnen.

Bei Verdacht einer √úberdosierung verst√§ndigen Sie umgehend ‚Äď auch bei vor√ľbergehend nachlassenden Beschwerden ‚Äď einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

Wenn Sie die Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel k√∂nnen THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure sowie mit Paracetamol, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Erkrankungen der Atemwege

Sehr selten: Bronchialkrampf bei Patienten, die allergisch auf NSARs reagieren.

Erkrankungen des endokrinen Systems

Sehr selten: verringerter Blutzuckerspiegel

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Schwindel
Selten: Zittern
Nicht bekannt: Kopfschmerzen und geistige Verwirrung, Unruhe, Schlaflosigkeit,
  gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus)
Erkrankungen der Psyche  
Häufig: Nervosität
Selten: Erregung
Erkrankungen der Augen  
Nicht bekannt: Sehstörungen
Erkrankungen des Herzes  
Gelegentlich: Herzklopfen
Selten: Herzrasen
Erkrankungen des Verdauungstraktes
Häufig: Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen
Selten: Magen-Darm-Blutungen, die bei langfristiger Anwendung eine
¬† Eisenmangelan√§mie hervorrufen k√∂nnen (s. Kap. ‚ÄěBesondere Vorsicht bei
  der Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten ist
¬† erforderlich‚Äú), Magen-Darm-Geschw√ľre, Durchfall, √Ėsophagitis.
Sehr selten: Magen-Darm-Durchbruch
Nicht bekannt: Magenschleimhautentz√ľndung, Oberbauchbeschwerden
Erkrankungen der Leber und Galle
Sehr selten: Leberfunktionsstörungen
Selten: Erhöhung bestimmter Leberwerte
Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
Selten: vermehrtes Schwitzen
Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet
Nicht bekannt: Hautausschlag
Erkrankungen der Niere und des Harn ableitenden Systems
Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen
Allgemeine Störungen  
Selten: Erschöpfung

Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzrasen oder Magenbeschwerden f√ľhren.

Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren!

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern.

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Weitere Informationen

Was THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten enthalten:

Die Wirkstoffe sind:

Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein

1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Stearinsäure, Maisstärke

Wie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung:

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sind in Packungen mit 10 und 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH 65926 Frankfurt am Main Postanschrift:

Postfach 80 08 60

65908 Frankfurt am Main Telefon: 0800 56 56 010 Telefax: 0800 56 56 011

Hersteller

Delpharm Reims

10, Rue Colonel Charbonneaux

51100 Reims

Frankreich

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2019.

Erg√§nzende Informationen f√ľr den Anwender

In der Thomapyrin Kombination wirken mehrere Wirkstoffe, nämlich Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein, zusammen. Dies trägt zur schnellen Linderung der Schmerzen bei. Mehr Informationen finden Sie unter www.thomapyrin.de

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.05.1985
ATC Code N02BE51
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden