Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.03.2005
ATC Code N02BE51
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

THOMAPYRIN INTENSIV ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz√ľndungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

THOMAPYRIN INTENSIV wird angewendet:

zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerzen) und Migräneanfällen (mit und ohne Aura) bei Erwachsenen und Jugendlichen

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

THOMAPYRIN INTENSIV darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Salicylaten, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile von THOMAPYRIN INTENSIV sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf die Anwendung von Salicylaten oder anderen nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen) mit Asthmaanf√§llen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), Schwellungen von Gesicht, Zunge, Kehlkopf (Angio√∂dem) oder Hautausschlag reagiert haben.
  • bei Magen- und Darmgeschw√ľren.
  Thomapyrin INTENSIV Tabletten 250 mg/250 mg/50 mg
Protokoll-Nr.: - Gebrauchsinformation
  • bei Leber- und Nierenversagen.
  • bei schwerer, nicht durch Medikamente einstellbarer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz).
  • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung.
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
  • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (s. Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit‚Äú).
  • von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.
  • von Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe-√§hnlichen Erkrankungen, da das Risiko besteht, ein Reye-Syndrom zu entwickeln.

In F√§llen von seltener angeborener Unvertr√§glichkeit gegen√ľber einem der Hilfsstoffe, sollte THOMAPYRIN INTENSIV nicht angewendet werden.

Eine √ľberm√§√üige Aufnahme von Coffein (z. B. in Kaffee, Tee, Nahrungsmitteln und anderen Arzneimitteln und Getr√§nken) sollte w√§hrend der Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV vermieden werden (s. Abschnitt ‚ÄěWenn Sie eine gr√∂√üere Menge THOMAPYRIN INTENSIV eingenommen haben, als Sie sollten‚Äú).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV ist erforderlich,

  • bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin), Thrombolytika oder bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI).
  • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen).
  • bei einer √úberempfindlichkeit (z. B. Hautreaktionen) gegen andere Entz√ľndungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma).
  • bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden.
  • bei Magen-Darm-Geschw√ľren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder ‚Äď Durchbr√ľchen.
  • bei Nierenfunktionsst√∂rungen oder vorgesch√§digter Niere.
  • bei Leberfunktionsst√∂rungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentz√ľndungen).
  • bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel.
  • bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit).
  • vor Operationen.
  • bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose).

Wird die empfohlene Dosis √ľberschritten, k√∂nnen Lebersch√§den die Folge sein. Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Die hoch dosierte, nicht bestimmungsgemäße Langzeitanwendung von Schmerzmitteln kann bei vorbestehender Nierenschädigung das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung erhöhen.

Bei l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. In solchen F√§llen darf ohne eine √§rztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.

Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, vegetative Symptome, Muskelschmerzen und Nervosit√§t auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll

  Thomapyrin INTENSIV Tabletten 250 mg/250 mg/50 mg
Protokoll-Nr.: - Gebrauchsinformation

die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Bei ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV muss die Therapie abgebrochen werden.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

THOMAPYRIN INTENSIV kann die Anzeichen einer Infektion √ľberdecken. Wenn w√§hrend der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich der Arzt zurate gezogen werden.

Patienten, insbesondere in h√∂herem Alter, sollten jedes ungew√∂hnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden, weil Blutungen, Geschw√ľrbildungen und Durchbr√ľche im Magen-Darm-Bereich in Zusammenhang mit der Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika berichtet wurden, die lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Beim Auftreten von Blutungen oder Geschw√ľren im Magen-Darm-Bereich muss die Anwendung vom THOMAPYRIN INTENSIV beendet werden.

Kinder:
THOMAPYRIN INTENSIV soll wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z. B. auch Windpocken, nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV zusammen mit anderen Arzneimitteln

Acetylsalicylsäure:

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:

  • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin), Thrombolytika, bestimmte Antidepressiva (SSRI): erh√∂htes Blutungsrisiko
  • Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen), z. B. Ticlopidin
  • bestimmte Schmerzmittel (sog. nichtsteroidale Antirheumatika, NSARs), Kortikoide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erh√∂htes Risiko von Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Magen- Darm-Blutungen)
  • blutzuckersenkende Arzneimittel
  • Valproins√§ure, Methotrexat, Digoxin, Lithium

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschwächen:

  • Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung (Diuretika)
  • Arzneimittel zur vermehrten Harns√§ureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)
  • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)

Paracetamol:

Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, können auch

  Thomapyrin INTENSIV Tabletten 250 mg/250 mg/50 mg
Protokoll-Nr.: - Gebrauchsinformation

durch sonst unsch√§dliche Dosen von Paracetamol Lebersch√§den hervorgerufen werden; Gleiches gilt f√ľr andere m√∂glicherweise die Leber sch√§digende Arzneimittel und bei Alkoholmissbrauch.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f√ľhren, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verz√∂gert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung f√ľhren, wie z. B. Metoclopramid, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

Weitere bekannte Effekte:

  • Probenecid: verringerte Ausscheidung von Paracetamol, erh√∂hte Gefahr von Nebenwirkungen
  • Cholestyramin: verringerte Aufnahme von Paracetamol

Werden √ľber l√§ngere Zeit gerinnungshemmende Arzneimittel und Paracetamol gleichzeitig eingenommen, sollte eine √§rztliche √úberwachung erfolgen.

Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Gehaltes von Harnsäure und Zucker im Blut beeinflussen.

Coffein:

Coffein vermindert die d√§mpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z. B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erh√∂ht die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z. B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Orale Kontrazeptiva (sog. ‚ÄěPille‚Äú), Cimetidin, Fluvoxamin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn. Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Coffein erh√∂ht das Abh√§ngigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbons√§ure-Typs kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verz√∂gern.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Anwendung von THOMAPYRIN INTENSIV sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
THOMAPYRIN INTENSIV soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden kann. Sie sollten daher während des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels THOMAPYRIN INTENSIV nur nach

  Thomapyrin INTENSIV Tabletten 250 mg/250 mg/50 mg
Protokoll-Nr.: - Gebrauchsinformation

R√ľcksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und f√ľr die k√ľrzest m√∂gliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch f√ľr Frauen mit Kinderwunsch.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie w√§hrend der Geburt darf THOMAPYRIN INTENSIV nicht angewendet werden, da ein erh√∂htes Risiko von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind besteht.

Hinweis:

Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.

Stillzeit
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch √ľber. Das Befinden und Verhalten des S√§uglings k√∂nnen durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeintr√§chtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen sollte abgestillt werden.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit
Acetylsalicylsäure gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Antirheumatika), die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen als Folge der Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV bekannt.

Falls Sie Nebenwirkungen wie Schl√§frigkeit, Sehst√∂rungen, Schwindel oder Gleichgewichtsst√∂rungen feststellen, sollten Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von THOMAPYRIN INTENSIV

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie THOMAPYRIN INTENSIV daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie THOMAPYRIN INTENSIV immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Alter Einmaldosis Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 250 - 500 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein) 6 Tabletten (entsprechend 1.500 mg Acetylsalicylsäure, 1.500 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)

Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht √ľberschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der n√§chsten Tablette sollte 4 - 8 Stunden betragen.

  Thomapyrin INTENSIV Tabletten 250 mg/250 mg/50 mg
Protokoll-Nr.: - Gebrauchsinformation

THOMAPYRIN INTENSIV soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden.

Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Fl√ľssigkeit gel√∂st oder unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verz√∂gerten Wirkungseintritt f√ľhren.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von THOMAPYRIN INTENSIV zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge THOMAPYRIN INTENSIV eingenommen haben, als Sie sollten

Bei einer Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen, aber auch Schwindel und Ohrenklingen auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.

Eine √úberdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Lebersch√§den, ZNS-St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder H√∂rst√∂rungen sowie zu Eisenmangelan√§mie, St√∂rungen des S√§ure-Basen-Haushaltes und zur Nierensch√§digung f√ľhren.

√úblicherweise sind fr√ľhe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (√úbelkeit, Erbrechen, verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnerv√∂se Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardsch√§den) k√∂nnen zus√§tzlich auftreten bei Aufnahme gro√üer Mengen in kurzer Zeit.

Als weitere m√∂gliche Symptome einer akuten Vergiftung k√∂nnen Blutzuckerabfall (Hypoglyk√§mie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszust√§nde in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen k√∂nnen Delirien, Zittern, Sch√ľttelkr√§mpfe, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Fl√ľssigkeitsverlust, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur und Koma auftreten.

Ein erh√∂htes Vergiftungsrisiko, bis hin zu t√∂dlichem Ausgang, besteht f√ľr √§ltere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlern√§hrung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Lebersch√§digung f√ľhren k√∂nnen.

Bei Verdacht einer √úberdosierung verst√§ndigen Sie umgehend - auch bei vor√ľbergehend nachlassenden Beschwerden - einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

Wenn Sie die Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann THOMAPYRIN INTENSIV Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure sowie mit Paracetamol, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie.

  Thomapyrin INTENSIV Tabletten 250 mg/250 mg/50 mg
Protokoll-Nr.: - Gebrauchsinformation

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr selten: Blutbildveränderungen (z. B. Verringerung

der Zahl der Blutzellen)
Selten bis sehr selten: schwere Blutungen, z. B. Hirnblutung, welche im Einzelfall lebensbedrohlich sein kann, insbesondere bei Patienten mit unbehandeltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmender Medikamenten (s. Kap. 2)
Nicht bekannt: Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann √ľber 4 - 8 Tage nach der Einnahme anhalten. H√§molytische An√§mie (Blutarmut) insbesondere bei Patienten mit vorliegendem Glucose-6-Phosphatdehydrogenase Mangel
Erkrankungen des Immunsystems Selten: Uberempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Angioödem), Verengung der Bronchien, Blutdruckabfall, Atemnot)
Gelegentlich: Uberempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen (z. B. Hautrötung, Nesselsucht)
Erkrankungen der Atemwege Sehr selten: Bronchialkrampf bei Patienten, die allergisch auf NSARs reagieren
Erkrankungen des endokrinen Systems Sehr selten: verringerter Blutzuckerspiegel
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Schwindel
Selten: Zittern
Nicht bekannt: Kopfschmerzen und geistige Verwirrung, Unruhe, Schlaflosigkeit, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus)
Selten: Erregung
Erkrankungen der Augen Nicht bekannt: Sehstörungen
Erkrankungen des Herzens Gelegentlich: Selten: Herzklopfen Herzrasen
Erkrankungen des Verdauungstraktes
Häufig: Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit,
Selten: Erbrechen Magen-Darm-Blutungen, die bei langfristiger Anwendung eine Eisenmangelan√§mie hervorrufen k√∂nnen (s. Kap. ,Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN INTENSIV ist erforderlich"), Magen-Darm-Geschw√ľre, Durchfall, Osophagitis
Sehr selten: Nicht bekannt: Magen-Darm-Durchbruch Magenschleimhautentz√ľndung, Oberbauchbeschwerden
Erkrankungen der Leber und Galle
Sehr selten: Leberfunktionsstörungen
Selten: Erhöhung bestimmter Leberwerte
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: vermehrtes Schwitzen
Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen

berichtet.
Nicht bekannt: Hautausschlag

Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzrasen oder Magenbeschwerden f√ľhren.

Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie THOMAPYRIN INTENSIV nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

  Thomapyrin INTENSIV Tabletten 250 mg/250 mg/50 mg
Protokoll-Nr.: - Gebrauchsinformation

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern.

Anzeige

Weitere Informationen

Was THOMAPYRIN INTENSIV enthält:

Die Wirkstoffe sind:

Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol und Coffein

1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 250 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Stearinsäure (Ph. Eur.) und Maisstärke

Wie THOMAPYRIN INTENSIV aussieht und Inhalt der Packung:

THOMAPYRIN INTENSIV ist in Packungen mit 20 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH 65926 Frankfurt am Main Postanschrift:

Postfach 80 08 60

65908 Frankfurt am Main Telefon: 0800 56 56 010 Telefax: 0800 56 56 011

Hersteller

Delpharm Reims

10, Rue Colonel Charbonneaux

51100 Reims

Frankreich

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2019.

Erg√§nzende Informationen f√ľr den Anwender

In der Thomapyrin Kombination wirken mehrere Wirkstoffe, nämlich Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein, zusammen. Dies trägt zur schnellen Linderung der Schmerzen bei. Mehr Informationen finden Sie unter www.thomapyrin.de

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Thomapyrin INTENSIV - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.03.2005
ATC Code N02BE51
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden