Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 11.04.1985
ATC Code N02BA01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Schmerztabletten ASS 500mg Pfleger Acetylsalicylsäure (ASS) Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Doppel Spalt Compact Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
ASS TAD 100 mg protect Acetylsalicylsäure (ASS) TAD Pharma GmbH
Spalt Schmerztabletten Acetylsalicylsäure (ASS) Paracetamol GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
Ipapyrin Schmerztabletten Acetylsalicylsäure (ASS) Paracetamol Coffein Interpharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Godamed 500 ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz√ľndungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum / Analgetikum).

Godamed 500 wird angewendet bei:

  • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen, z.B. Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen
  • Fieber

Bitte beachten Sie die Angaben f√ľr Kinder und Jugendliche (siehe unter Abschnitt 2: ‚ÄěKinder und Jugendliche").

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Godamed 500 darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure, Glycin, andere Salicylate oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen (Salicylate oder andere nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer) mit Asthmaanf√§llen oder in anderer Weise √ľberempfindlich reagiert haben
  • bei akuten Magen- und Darmgeschw√ľren
  • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung
  • bei Leber- und Nierenversagen
  • bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Godamed 500 einnehmen bei:

  • √úberempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel (Analgetika) / Entz√ľndungshemmer (Antiphlogistika) / bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie ausl√∂sende Stoffe
  • bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln

bei Magen- oder Darmgeschw√ľren oder Magen-Darmblutungen in der Vorgeschichte

  • bei eingeschr√§nkter Leberfunktion
  • bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion oder verminderter Herz- und Gef√§√üdurchblutung (z.B. Gef√§√üerkrankung der Nieren, Herzmuskelschw√§che, Verringerung des Blutvolumens, gr√∂√üere Operationen, Blutvergiftung oder st√§rkere Blutungen): Acetylsalicyls√§ure kann das Risiko einer Nierenfunktionsst√∂rung und eines akuten Nierenversagens weiter erh√∂hen
  • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Ziehen eines Zahnes): es kann zur verst√§rkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie Godamed 500 eingenommen haben
  • bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicyls√§ure kann einen beschleunigten Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk√∂rperchen oder eine bestimmte Form von Blutarmut bewirken. Dieses Risiko kann durch Faktoren wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erh√∂ht werden.

Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicyls√§ure mit anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich so genannten COX-Hemmern (Cyclooxygenase-2- Hemmern), die u. a. gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt werden, ist zu vermeiden.

Bei √§lteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern vermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein k√∂nnen.

Von Blutungen, Geschw√ľrbildung und Durchbr√ľchen (Perforationen) im Magen-Darm- Bereich, die zum Tode f√ľhren k√∂nnen, wurde im Zusammenhang mit der Einnahme aller nicht-steroidaler Entz√ľndungshemmer berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko hierf√ľr ist mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei √§lteren Patienten erh√∂ht.

Patienten, insbesondere in höherem Alter, die eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden.

Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko f√ľr die Bildung von Geschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen, z. B. Kortikoide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme- Hemmer, die u. a. zur Behandlung von depressiven Verstimmungen verordnet werden oder Thrombozytenaggregationshemmer (siehe Abschnitt: ‚ÄěEinnahme von Godamed 500 zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Die Behandlung ist abzubrechen, wenn Blutungen oder Geschw√ľrbildung im Magen- Darmtrakt auftreten.

Worauf m√ľssen Sie noch achten?
Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, f√ľr die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme f√ľhren und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken k√∂nnen.

Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren. Dieses Risiko ist besonders gro√ü, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Kinder und Jugendliche
Godamed 500 soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von Godamed 500 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Godamed 500 beeinflusst werden.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:

  • Blutgerinnungshemmende (z. B. Cumarin, Heparin) und blutgerinnselaufl√∂sende Arzneimittel: Acetylsalicyls√§ure kann das Blutungsrisiko erh√∂hen, wenn es vor einer Blutgerinnselaufl√∂senden Behandlung eingenommen wurde. Daher m√ľssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgef√ľhrt werden soll, auf Zeichen √§u√üerer oder innerer Blutung (z.B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
  • Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel: erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen.
  • Andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nicht-steroidale Analgetika / Antiphlogistika) bei Dosierungen von Godamed 500 ab 6 Tabletten pro Tag und mehr: erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Arzneimittel, die Kortison oder kortison-√§hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Alkohol: das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre und -Blutungen ist erh√∂ht.
  • Digoxin (Arzneimittel zur St√§rkung der Herzkraft).
  • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
  • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
  • Valproins√§ure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen des Gehirns [Epilepsie]).
  • Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.

Abschwächung der Wirkung:

  • Diuretika (Arzneimittel zur F√∂rderung der Harnausscheidung) bei Dosierungen von Godamed 500 ab 6 Tabletten pro Tag und mehr.
  • ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen von Godamed 500 ab 6 Tabletten pro Tag und mehr.
  • Harns√§ureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).

Einnahme von Godamed 500 zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

W√§hrend der Anwendung von Godamed 500 sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken, da Alkoholkonsum das Risiko des Auftretens von Magen- und Darmgeschw√ľren erh√∂hen kann.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Wird w√§hrend der Anwendung von Godamed 500 eine Schwangerschaft festgestellt, so sollten Sie den Arzt benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel d√ľrfen Sie Godamed 500 nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Godamed 500 wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind vor und w√§hrend der Geburt nicht anwenden.

Stillzeit
Der Wirkstoff Acetylsalicyls√§ure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei leichten bis m√§√üig starken Schmerzen oder leichtem Fieber eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein. Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen sollten Sie abstillen.

Fortpflanzungsfähigkeit
Dieses Medikament gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

AlterEinzeldosisTagesgesamt dosis
Kinder* ab 12 Jahren1 Tablettebis zu 3 Tabletten
Jugendliche* und Erwachsene1 - 2 Tabletten3 6 Tabletten

* Bitte beachten Sie die Angaben f√ľr Kinder und Jugendliche (siehe unter Abschnitt 2: ‚ÄěKinder und Jugendliche‚Äú).

Art der Anwendung

Die Tabletten k√∂nnen je nach Bedarf mit oder ohne Fl√ľssigkeit eingenommen werden; sie sind auch zum Lutschen geeignet.

Sie sollten die Tabletten nicht auf n√ľchternen Magen einnehmen.

Dauer der Anwendung

Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abst√§nden von 4-8 Stunden bis zu 3 x t√§glich eingenommen werden. Die Tagesgesamtdosis darf dabei jedoch nicht √ľberschritten werden.

Nehmen Sie Godamed 500 ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

Wenn Sie eine größere Menge Godamed 500 eingenommen haben, als Sie sollten:

Ohrensausen (Tinnitus), Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein.

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Godamed 500 benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer √úberdosierung / Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Godamed 500 vergessen haben:

Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der n√§chsten Gabe nicht mehr als die √ľbliche empfohlene Menge ein. F√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.

Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber Einzelf√§lle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung der maximalen Tagesdosis von 3 g Acetylsalicyls√§ure.

Manche Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Sie sollten die Einnahme von Godamed 500 abbrechen und umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Anzeichen einer dieser folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen - √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulanzien), die in Einzelf√§llen m√∂glicherweise lebensbedrohlich sein k√∂nnen.
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu schweren fieberhaft verlaufenden Hautausschl√§gen mit Schleimhautbeteiligung [Erythema exsudativum multiforme]).

√úberempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz- Kreislauf-Systems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale k√∂nnen auftreten: z. B. Blutdruckabfall, Anf√§lle von Atemnot, Entz√ľndungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-√Ėdem).

Weitere Nebenwirkungen:

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

‚ąí Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelan√§mie f√ľhren k√∂nnen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, Zeichen einer schweren Magenblutung, m√ľssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.
  • Magen-Darmgeschw√ľre, die sehr selten zu einem Durchbruch f√ľhren k√∂nnen.
  • Magen-Darm-Entz√ľndungen.

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Erhöhungen der Leberwerte.

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Beschleunigter Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk√∂rperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel.
  • Nierenfunktionsst√∂rungen und akutes Nierenversagen.
  • Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der Harn ableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann √ľber 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, gest√∂rtes H√∂rverm√∂gen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung k√∂nnen Anzeichen einer √úberdosierung sein.
  • Leberfunktionsst√∂rungen (betroffen sind haupts√§chlich die Leberzellen)

Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie Godamed 500 nicht weiter einnehmen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht √ľber 30¬įC aufbewahren.

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Weitere Informationen

Was eine Tablette Godamed 500 enthält:

Die Wirkstoffe sind: 500 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.) und 250 mg Glycin.

Die sonstigen Bestandteile sind: Aromastoffe, Cellulosepulver, Maisstärke, Saccharin- Natrium.

Wie Godamed 500 aussieht und Inhalt der Packung:

Weiße bis fast weiße, runde, biplane Tablette mit einseitiger Bruchkerbe. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden; Packungen mit 20 und 100 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH, D-96045 Bamberg, Telefon: 0951/6043-0, Telefax: 0951/604329.

E-Mail: info@dr-pfleger.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 18.08.2022

Quelle: Godamed 500 - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 11.04.1985
ATC Code N02BA01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden