Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller propharmed GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02BA51
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

propharmed GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

ab 12 Jahren bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen).
Bitte beachten Sie die Angaben f√ľr Kinder (siehe Punkt 2).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was m√ľssen Sie vor der Einnahme von CC CLASSIC Schmerztabletten beachten?
CC CLASSIC Schmerztabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden
wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Acetylsalicyls√§ure, Paracetamol, Coffein,
Weizenstärke oder einem der sonstigen Bestandteile von CC CLASSIC Schmerztabletten
sind;
wenn Sie in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale
Entz√ľndungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen)
mit Asthmaanf√§llen oder in anderer Weise √ľberempfindlich reagiert haben;
bei Blutungen im Magen- und Darmbereich (z.B. Magen- oder Darmdurchbruch) in
der Vorgeschichte des Patienten, die durch eine vorherige Therapie mit nicht-steroidalen
Entz√ľndungshemmern bedingt waren;
bei aktiven oder in der Vorgeschichte bekannten Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren
mit mindestens zwei unverkennbaren Episoden von erwiesener Geschw√ľrbildung oder
Blutung;
bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung;
bei Leber- und Nierenversagen;
bei schwerer Einschränkung der Herzfunktion (schwere Herzinsuffizienz);
wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen;
in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft;
von Kindern unter 12 Jahren.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von CC CLASSIC Schmerztabletten ist erforderlich
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
bei √úberempfindlichkeit gegen andere Entz√ľndungshemmer/Antirheumatika (bestimmte
Mittel gegen Rheuma oder Entz√ľndungen) oder andere Allergie ausl√∂sende Stoffe;
bei Bestehen von Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder
Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen
Atemwegserkrankungen;
bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion;
bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz);
vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. der Ziehung eines Zahnes); es
kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder
Zahnarzt, wenn Sie CC CLASSIC Schmerztabletten eingenommen haben;
bei eingeschr√§nkter Leberfunktion (Leberentz√ľndung, Gilbert-Syndrom);
bei chronischer Alkoholkrankheit;
bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion;
bei Herzrhythmusstörungen;
bei Angststörungen.
Acetylsalicylsäure, einer der Wirkstoffe von CC CLASSIC Schmerztabletten, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Weizenst√§rke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber auch f√ľr Patienten, die an
Zöliakie leiden, als verträglich gelten.
Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mit anderen nicht-steroidalen
Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich so genannten COX-Hemmern (Cyclooxygenase-2-
Hemmern), die u. a. gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt werden, ist zu vermeiden.
Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen
Entz√ľndungshemmern vermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein k√∂nnen.
Von Blutungen, Geschw√ľrbildung und Durchbr√ľchen im Magen-Darm-Bereich, die zum Tode
f√ľhren k√∂nnen, wurde im Zusammenhang mit der Einnahme aller nicht-steroidaler
Entz√ľndungshemmer berichtet.
Diese Nebenwirkungen traten in jeder Phase der Behandlung auf, sowohl mit oder ohne
Erkrankungen in der Vorgeschichte des Patienten.
Das Risiko der o. g. Erkrankungen im Magen- und Darmtrakt erh√∂ht sich mit steigender Dosis der nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmer, besonders f√ľr √§ltere Patienten und f√ľr Patienten mit Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren u. √§. in ihrer Vorgeschichte. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen.
Bei diesen Patienten ist besondere Vorsicht geboten.
Es sollte in Erwägung gezogen werden, die Behandlung mit nicht-steroidalen
Entz√ľndungshemmern in Kombination mit Arzneimittel, die den Magen-Darmtrakt sch√ľtzen,
durchzuf√ľhren.
Diese Ma√ünahme empfiehlt sich auch f√ľr Patienten, die darauf angewiesen sind, gleichzeitig
Acetylsalicylsäure (z.B. zur Herzinfarkt-Prophylaxe, in niedrigen Dosen) oder andere Arzneimittel einzunehmen, die das Risiko einer Erkrankung des Magen-Darmtraktes erhöhen (Siehe unter Kapitel Wechselwirkungen).
Patienten, die ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten der o. g. Nebenwirkungen haben, sollten √ľber jedes auff√§llige Symptom im Bauchbereich (Ober- und/oder Unterbauch) vor allem zu Beginn der Behandlung berichten.
Ferner ist Vorsicht geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko f√ľr die Bildung von Geschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen, z.B. Kortikoide,
blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin oder Acetylsalicylsäure in geringen Dosen z.B. zur Vorbeugung eines Herzinfarktes und selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, die u. a. zur Behandlung von depressiven Verstimmungen verordnet werden (Siehe unter Kapitel Wechselwirkungen).
Die Behandlung sollte sofort abgebrochen werden, wenn Blutungen oder Geschw√ľrbildung
im Magen-Darmtrakt auftreten.
Bei Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darmtrakt wie Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn (=entz√ľndliche Erkrankungen des Dickdarms) sollten nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer nur mit Vorsicht angewendet werden, da sich die Beschwerden verschlimmern k√∂nnen.
Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System
Arzneimittel wie CC CLASSIC Schmerztabletten k√∂nnen das Risiko f√ľr das Auftreten von Herzinfarkten oder Schlaganf√§llen leicht erh√∂hen. Mit h√∂herer Dosis oder l√§ngerer Einnahmedauer erh√∂ht sich dieses Risiko. Ohne √§rztliche Verschreibung darf dieses Arzneimittel nicht l√§nger als 4 Tage eingenommen werden.
Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie an Herzerkrankungen leiden, schon einmal einen Schlaganfall hatten oder ein erh√∂htes Risiko daf√ľr bei Ihnen besteht
z.B. bei hohem Blutdruck, Diabetes, hohen Cholesterinwerten oder wenn Sie Raucherln sind.
Hautreaktionen
Es wurde im Zusammenhang mit einer Behandlung mit nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern von starken Hautreaktionen, zum Teil mit t√∂dlichem Ausgang berichtet (siehe unter Kapitel Nebenwirkungen).
Es scheint zu Beginn der Behandlung ein h√∂heres Risiko f√ľr das Auftreten dieser Reaktion zu bestehen. Bei den ersten Anzeichen von Hautausschlag, Schleimhautreizungen oder anderen Anzeichen von √úberempfindlichkeit sollte das Arzneimittel abgesetzt werden und umgehend der Arzt konsultiert werden.
Sonstige Hinweise
Die Nebenwirkungen sind am geringsten, wenn stets die kleinste wirksame Menge und das
Medikament nur f√ľr kurze Zeit eingenommen wird.
Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren. Dieses Risiko ist besonders gro√ü, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hochdosierten, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Analgetika k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosit√§t und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne √§rztlichen Rat erfolgen.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Kinder
CC CLASSIC Schmerztabletten sollen bei Kindern und Jugendlichen √ľber 12 Jahren mit
fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Bei Anwendung von CC CLASSIC Schmerztabletten mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel
einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei
gleichzeitiger Behandlung mit CC CLASSIC Schmerztabletten beeinflusst werden.
Acetylsalicylsäure verstärkt die Wirkung von: (dadurch kann das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein)

  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, z.B. Cumarin, Heparin, Warfarin. Lassen Sie die Blutgerinnung kontrollieren.
  • Thrombozytenaggregationshemmer (Mittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen), z.B. Ticlopidin, Clopidogrel und selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmungen) erh√∂hen das Risiko f√ľr Blutungen und Bildung von Geschw√ľren im Magen-Darmtrakt.
  • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten) oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entz√ľndungs- und schmerzhemmende Mittel) erh√∂hen das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre


und -Blutungen.

  • Andere nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika (entz√ľndungs- und schmerzhemmende Mittel) bei Dosierungen von CC CLASSIC Schmerztabletten ab


3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 12 Tabletten) pro Tag und mehr.

  • Digoxin (Mittel zur St√§rkung der Herzkraft).
  • Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel): Der Blutzuckerspiegel kann sinken.
  • Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten


rheumatischen Erkrankungen).

  • Valproins√§ure (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen des Gehirns).


Acetylsalicylsäure vermindert die Wirkung von:

  • Diuretika (Mittel zur vermehrten Harnausscheidung) bei Dosierungen von CC CLASSIC Schmerztabletten ab 3 g Acetylsalicyls√§ure (entspricht 12 Tabletten) pro Tag und mehr.
  • ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Mittel) bei Dosierungen von CC CLASSIC Schmerztabletten ab 3 g Acetylsalicyls√§ure (entspricht 12 Tabletten) pro Tag und mehr.
  • Harns√§ureausscheidende Gichtmittel (z.B. Probenecid, Benzbromaron).


Coffein:

  • vermindert die schlafanregende Wirkung von Substanzen wie Barbituraten (be-


stimmte Schlafmittel), Antihistaminika (bestimmte Arzneimittel gegen Allergien) etc.

  • Erh√∂ht die herzfrequenzsteigernde Wirkung von Substanzen wie Sympathomimetika


(bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddr√ľsenmittel) etc.

  • Kann die schmerzstillende Wirkung von Paracetamol und einigen nichtsteroidalen


Antiphlogistika (bestimmte Schmerzmittel) steigern.

  • Setzt die Ausscheidung von Theophyllin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen) herab.
  • Erh√∂ht das Abh√§ngigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin.
  • Orale Kontrazeptiva (Verh√ľtungsmittel), Cimetidin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren) und Disulfiram (bestimmtes Alkoholentw√∂hnungsmittel) vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Rauchen beschleunigen ihn.
  • Gyrasehemmer des Chinoloncarbons√§ure-Typs (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von lnfektionen) k√∂nnen die Elimination von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verz√∂gern.


Paracetamol:

Wechselwirkungen sind möglich mit Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht), Enzym induzierenden oder möglichen leberschädigenden Substanzen(z.B. Phenobarbital (Schlafmittel), Phenytoin, Carbamazepin (Arzneimittel gegen Epilepsie), Rifampicin (Tuberkulosemittel), Metoclopramid und Domperidon (Arzneimittel gegen Übelkeit) und Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Serumlipide).

Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur

Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt.

CC CLASSIC Schmerztabletten sollen daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT eingenommen werden.

Die Einnahme von Paracetamol kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung beeinflussen.

Einnahme von CC CLASSIC Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Anwendung von CC CLASSIC Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da Alkoholkonsum das Risiko des Auftretens von Magen- und

Darmgeschw√ľren erh√∂hen kann.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wird w√§hrend einer Anwendung von CC CLASSIC Schmerztabletten eine Schwangerschaft festgestellt, so sollten Sie den Arzt benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwanger-schaftsdrittel d√ľrfen Sie CC CLASSIC Schmerztabletten nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie CC CLASSIC Schmerztabletten wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht anwenden.

Stillzeit

Die Wirkstoffe Acetylsalicyls√§ure, Paracetamol und Coffein gehen in die Muttermilch √ľber. Bei kurzfristiger Anwendung oder niedriger Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Das Befinden und das Verhalten des S√§uglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeintr√§chtigt werden.

Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollten Sie abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.


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Wie wird es angewendet?

Wie sind CC CLASSIC Schmerztabletten einzunehmen?
Nehmen Sie CC CLASSIC Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
F√ľr Tabletten 2500mg:
Erwachsene und Jugendliche ab
1-2 Tabletten
(entsprechend
250-500 mg Acetylsalicylsäure,
200-400 mg Paracetamol und
Bis 6 Tabletten
(entsprechend
1500 mg Acetylsalicylsäure,
1200 mg Paracetamol und

Alter Einzeldosis Tagesgesamtdosis
12 Jahre 50-100 mg Coffein) 300 mg Coffein)

Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3-mal täglich

eingenommen werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen

CC CLASSIC Schmerztabletten sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden.

Nehmen Sie die Tabletten bitte mit reichlich Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein.

Nicht auf n√ľchternen Magen einnehmen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die

Wirkung von CC CLASSIC Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge CC CLASSIC Schmerztabletten eingenommen haben

als Sie sollten:

Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere

Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.

Die Gesamtdosis an Paracetamol sollte f√ľr Erwachsene 4 g (entsprechend 4000 mg Paracetamol) t√§glich nicht √ľbersteigen.

Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen. Auch Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. Weitere Zeichen können Herzbeschwerden und ein beschleunigter Puls sein.

Wenn der Verdacht besteht, dass eine größere Menge CC CLASSIC Schmerztabletten eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe!

Dieser kann entsprechend der Schwere einer √úberdosierung/Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von CC CLASSIC Schmerztabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel k√∂nnen CC CLASSIC Schmerztabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen
Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol sowie mit Coffein, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:
mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig:
weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich:
weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten:
weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten:
weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Verdauungstrakt:

Häufig:

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen

Gelegentlich:

Durchfall, Blähungen, Verstopfung

Selten:

Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelan√§mie f√ľhren k√∂nnen. Magen-Darm-Geschw√ľre, unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch. Es wurde von einer Verschlimmerung einer Colitis oder eines Morbus Crohn berichtet (Erkrankungen des

Darmtraktes). Das Auftreten einer Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis) wurde beobachtet.

Diese Nebenwirkungen traten insbesondere bei √§lteren Patienten auf. Sollten st√§rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzf√§rbung des Stuhls auftreten, so m√ľssen Sie CC CLASSIC Schmerztabletten absetzen und sofort den Arzt informieren.

Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.

Nervensystem:

Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen. Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Herz- Kreislaufsystem:

In Zusammenhang mit der Anwendung von nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern wurden

Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdembildung), Bluthochdruck und Herzschw√§che

beobachtet.

Beschleunigte Herzfrequenz (Tachykardie)

Arzneimittel wie CC CLASSIC Schmerztabletten k√∂nnen das Risiko f√ľr das Auftreten von Herzinfarkten oder Schlaganf√§llen leicht erh√∂hen.

Blut:

Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen

Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann √ľber 4 bis 8 Tage nach der Einnahme

anhalten.

Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z.B. Gehirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulatien (blutgerinnungshemmende Arzneimittel) berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.

Sehr selten:

Verminderung der Anzahl von Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen (Thrombo-

zytopenie, Agranulozytose).

Haut:

Sehr selten:

schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Erythema

Exsudativum Multiforme, Steven-Johnson-Syndrom und Toxisch Epidermale Nekrolyse).

√úberempfindlichkeitsreaktionen:

Gelegentlich:

√úberempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

Selten:

√úberempfindlichkeitsreaktionen wie Anf√§lle von Atemnot, evt. mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-√Ėdem) vor allem bei Asthmatikern.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollen CC CLASSIC Schmerztabletten nicht nochmals eingenommen werden.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in

dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind.


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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Aufbewahrungsbedingungen
Nicht √ľber 30C lagern.

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Weitere Informationen

Was CC CLASSIC Schmerztabletten enthalten
Die Wirkstoffe von CC CLASSIC Schmerztabletten sind Acetylsalicylsäure, Coffein und Paracetamol.
1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure, 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Talkum, Weizenstärke, Stearinsäure Typ 40 (Ph.Eur.), Maisstärke.
Wie CC CLASSIC Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung
CC CLASSIC Schmerztabletten sind in Originalpackungen mit 10 (N1) und 20 (N2) Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer: Dr. Klaus Therling, Untere Burg 9, D-53881 Euskirchen
Vertrieb: CC Pharma GmbH, In den Feldern 2, D-54570 Densborn
Hersteller: Artesan Pharma GmbH & Co.KG, Wendlandstraße 1, D-29439 Luechow
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2008.

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Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller propharmed GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02BA51
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden