Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Paracetamol Coffein
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bayer Vital GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02BA51
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Bayer Vital GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Saridon N wird angewendet
f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Bitte beachten Sie die Angaben f√ľr Kinder und Jugendliche (siehe Abschnitt 2 ?Kinder und Jugendliche?).
Was ist zu tun, wenn Sie eine größere Menge Saridon N eingenommen haben, als Sie sollten?
Ohrensausen (Tinnitus), Hörstörungen, Schwitzen, Blässe, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein. Bei Aufnahme großer Mengen Saridon N in kurzer Zeit können durch Coffein zusätzlich Vergiftungssymptome (zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislaufreaktionen bis hin zu Myokardschäden) auftreten.
Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Saridon N benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer √úberdosierung / Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Saridon N darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicyls√§ure, anderen Salicylaten, Paracetamol, Coffein, Weizenst√§rke oder einen der sonstigen Bestandteile von Saridon N sind;
- wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer) mit Asthmaanf√§llen oder in anderer Weise √ľberempfindlich reagiert haben;
- bei akuten Magen- und Darmgeschw√ľren;
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung;
- bei Leber- und Nierenversagen;
- bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz);
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen;
- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft;
- von Kindern unter 12 Jahren.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Saridon N ist erforderlich
- bei √úberempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel (Analgetika) / Entz√ľndungshemmer (Antiphlogistika) / bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie ausl√∂sende Stoffe;
- bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen;
- bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln;
- bei Magen- oder Darmgeschw√ľren oder Magen-Darmblutungen in der Vorgeschichte;
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Ziehen eines Zahnes): es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie Saridon N eingenommen haben;
- bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion;
- bei vorliegendem Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit);
- bei chronischem Alkoholmissbrauch oder vorhandener Leberzirrhose;
- bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose);
- bei Herzrhythmusstörungen;
- bei Angststörungen.
Wenden Sie daher Saridon N in den genannten Fällen mit besonderer Vorsicht an.
Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie Saridon N nicht einnehmen. Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme von Saridon N an Ihren Arzt.
In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Acetylsalicyls√§ure, einen der Wirkstoffe von Saridon N, wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind vor und w√§hrend der Geburt, nicht einnehmen.
Acetylsalicyls√§ure, ein Wirkstoff von Saridon N geh√∂rt zu einer Gruppe von Wirkstoffen (nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).
Die Wirkstoffe und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen.
Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Saridon N
Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.
Weizenst√§rke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber auch f√ľr Patienten, die an Z√∂liakie leiden, als vertr√§glich gelten.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Saridon N einzunehmen?
Nehmen Sie Saridon N immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Alter Einzeldosis Tagesgesamtdosis
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1-2 Tabletten Bis zu 6 Tabletten


Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Fl√ľssigkeit gel√∂st oder unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit, m√∂glichst nach der Mahlzeit, ein.

Es wird empfohlen, reichlich Fl√ľssigkeit ( bis 1 Glas Wasser) nachzutrinken.

Sie sollten die Tabletten nicht auf n√ľchternen Magen einnehmen.

Dauer der Anwendung

Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von etwa 4-8 Stunden bis zu 3 x täglich eingenommen werden.

Die Tagesgesamtdosis darf dabei jedoch nicht √ľberschritten werden.

Besondere Patientengruppen

Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkungen der Nierenfunktion

Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Einnahmeintervall verlängert werden.

Schwere Niereninsuffizienz

Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

√Ąltere Patienten

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Nehmen Sie Saridon N ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage ein.


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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Saridon N mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Saridon N beeinflusst werden.
Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
- Blutgerinnungshemmende (z. B. Cumarin, Heparin) und blutgerinnselaufl√∂sende Arzneimittel: Acetylsalicyls√§ure kann das Blutungsrisiko erh√∂hen, wenn es vor einer Blutgerinnsel aufl√∂senden Behandlung eingenommen wurde. Daher m√ľssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgef√ľhrt werden soll, auf Zeichen √§u√üerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
- Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel: erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen.
- Andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika) bei Dosierungen von 3 g Acetylsalicyls√§ure pro Tag und mehr: erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
- Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
- Alkohol: das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre und -Blutungen ist erh√∂ht.
- Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).
- Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
- Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns [Epilepsie]).
- Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.
- Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid): die Ausscheidung von Paracetamol wird verringert und somit die Gefahr von Nebenwirkungen erhöht.
- Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmitteln (wie Phenobarbital), Arzneimittel gegen Epilepsie (wie Phenytoin, Carbamazepin), Arzneimittel gegen Tuberkulose (Rifampicin) oder andere möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel: Leberschäden können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol hervorgerufen werden.
- Zidovudin (Arzneimittel bei HIV-Infektionen): die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen wird verstärkt (Neutropenie).
- Arzneimittel gegen Übelkeit (z. B. Metoclopramid und Domperidon): die Aufnahme und damit der Wirkeintritt von Paracetamol (ein wirksamer Bestandteil von Saridon N) kann beschleunigt werden.
- Substanzen wie Sympathomimetika (bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddr√ľsenmittel) etc.: die herzschlagbeschleunigende Wirkung wird erh√∂ht.
- Theophyllin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen): die Ausscheidung wird herabgesetzt.
- Arzneimittel mit Wirkstoffen vom Typ Ephedrin: das Abhängigkeitspotenzial wird erhöht.
- Orale Verh√ľtungsmittel (Pille), Cimetidin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren) und Disulfiram (bestimmtes Alkoholentw√∂hnungsmittel): der Coffeinabbau wird vermindert.
- Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbonsäure-Typs (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen): die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin kann verzögert sein.
Abschwächung der Wirkung:
- Diuretika (Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung) bei Dosierungen von 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr.
- ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen von 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr.
- Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).
- Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Saridon N kann verringert sein.
- Arzneimittel, die die Magenentleerung verlangsamen: die Aufnahme und der Wirkungseintritt von Paracetamol (ein wirksamer Bestandteil von Saridon N) kann verzögert werden.
- Arzneimittel wie Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Antihistaminika (bestimmte Arzneimittel gegen Allergien): Verminderung der schlafanregenden Wirkung.
- Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Rauchen: beschleunigter Coffeinabbau.
sonstige Wechselwirkungen von Paracetamol:
- Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung im Blut kann beeinflusst sein.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Saridon N Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit aufgrund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Häufig

- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.

Gelegentlich

- √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

Selten

- schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulantien) sind berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.

- Magen-Darmgeschw√ľre, die sehr selten zu einem Durchbruch f√ľhren k√∂nnen.

- Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelan√§mie f√ľhren k√∂nnen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, welche Zeichen einer schweren Magenblutung sein k√∂nnen, m√ľssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.

- Magen-Darm-Entz√ľndungen.

- Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu schweren fieberhaft verlaufenden Hautausschlägen mit Schleimhautbeteiligung (Erythema exsudativum multiforme)).

- √úberempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz-Kreislauf-Systems, vor allem bei Asthmatikern.

Folgende Krankheitsmerkmale k√∂nnen auftreten: z.¬†B Blutdruckabfall, Anf√§lle von Atemnot, Entz√ľndungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-√Ėdem).

Erhöhungen der Leberwerte.

Sehr selten

- Veränderungen des Blutbildes, wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose, Leukopenie).

Häufigkeit nicht bekannt

Blutungen wie z.¬†B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der harnableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann √ľber 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.

Durch Coffein kann es zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe und Herzrasen kommen.

Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie Saridon N nicht weiter einnehmen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind.


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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Tablettenstreifen und dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Aufbewahrungsbedingungen: Nicht √ľber 25¬įC lagern!

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Weitere Informationen

Worauf m√ľssen Sie noch achten?
Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3-4 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber m√ľssen Sie einen Arzt aufsuchen.
Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme f√ľhren und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken k√∂nnen.
Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren. Dieses Risiko ist besonders gro√ü, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosit√§t und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzssymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne √§rztlichen Rat erfolgen.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Kinder und Jugendliche
Saridon N soll bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Was enthält Saridon N?
Die Wirkstoffe sind: Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein.
1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.
Die sonstigen Bestandteile sind: Stearinsäure (Ph. Eur.), Weizenstärke, Maisstärke, Talkum.
Wie sieht Saridon N aus und Inhalt der Packung:
Saridon N ist eine weiße Tablette und in Packungen mit 20 Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland
Hersteller
Dragenopharm Apotheker P√ľschl GmbH, G√∂llstr. 1, 84529 Tittmoning, Deutschland
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im: August 2010
Bayer

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Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bayer Vital GmbH
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden