Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Ascorbinsäure (Vitamin C) Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02BE51
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Aspirin N 100mg Acetylsalicylsäure (ASS) Bayer Vital GmbH
ASS AL 100 TAH Acetylsalicylsäure (ASS) ALIUD PHARMA GmbH
Doppel Spalt Compact Acetylsalicylsäure (ASS) Coffein GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
ASS-elac 100 mg TAH Acetylsalicylsäure (ASS) Interpharm GmbH
HerzASS-ratiopharm 50 mg Acetylsalicylsäure (ASS) Ratiopharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Anwendungsgebiete
F√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Hinweis:
Schmerzmittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
Wann d√ľrfen Sie Thomapyrin C Schmerztabletten nicht einnehmen?
Thomapyrin C Schmerztabletten d√ľrfen nicht angewendet werden bei Magen- und Darmgeschw√ľren, krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung, sowie bei √úberempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile oder Salicylate.
Thomapyrin C Schmerztabletten d√ľrfen in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft nicht mehr eingenommen werden.
Thomapyrin C Schmerztabletten sind f√ľr Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre nicht geeignet.
Was ist bei Kindern zu ber√ľcksichtigen?
√úber die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bis 12 Jahren liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Dar√ľber hinaus sollen Thomapyrin C Schmerztabletten wegen des Anteils an Acetylsalicyls√§ure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z.B. auch Windpocken, nur auf √§rztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Ma√ünahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger √§rztlicher Behandlung bedarf.
Wie und wann sollten Sie Thomapyrin C Schmerztabletten einnehmen?
Thomapyrin C Schmerztabletten werden in einem Glas Wasser aufgel√∂st und getrunken. Insbesondere bei h√∂heren Dosen sollten Thomapyrin C Schmerztabletten gemeinsam mit Nahrung eingenommen werden. R√∂hrchen nach Gebrauch wieder gut verschlie√üen. Vor Feuchtigkeit sch√ľtzen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann d√ľrfen Sie Thomapyrin C Schmerztabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt anwenden?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Thomapyrin C Schmerztabletten nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden d√ľrfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fr√ľher einmal zutrafen.
Sie sollten Thomapyrin C Schmerztabletten nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in gr√∂√üeren Einnahmeabst√§nden oder in verminderter Dosis) und unter √§rztlicher Kontrolle einnehmen bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin), bei Asthma bronchiale und bei einer √úberempfindlichkeit gegen andere Entz√ľndungshemmer/ Antirheumatika oder andere allergene Stoffe.
Bei chronischen und wiederkehrenden Magen- und Darmbeschwerden, bei Nierenfunktionsst√∂rungen oder vorgesch√§digter Niere, bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentz√ľndungen), bei Glucose-6-Phosphat- dehydrogenase-Mangel und bei vorliegendem Gilbert-Syndrom (Meulengracht) d√ľrfen Thomapyrin C Schmerztabletten gleichfalls nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
Was m√ľssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Thomapyrin C Schmerztabletten sollen w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung nicht belegt ist. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Thomapyrin C Schmerztabletten wegen des Gehaltes an Acetylsalicyls√§ure nicht angewendet werden, da ein erh√∂htes Risiko von Komplikationen bei der Geburt f√ľr Mutter und Kind besteht.
Hinweis:
Wird während einer längeren Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch √ľber. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen sollte abgestillt werden.
Welche Vorsichtsma√ünahmen m√ľssen beachtet werden?
Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden und Patienten mit √úberempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Thomapyrin C Schmerztabletten durch Asthmaanf√§lle gef√§hrdet (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma). Solche Patienten sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das Gleiche gilt f√ľr Patienten, die auch gegen andere Stoffe √ľberempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt/Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Bei Patienten, die in der Vergangenheit bereits unter Magen- und Darmgeschw√ľren gelitten haben, und bei Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Patienten mit eingeschr√§nkter Leber- und Nierenfunktion oder Herzinsuffizienz ist eine besonders sorgf√§ltige √úberwachung der Behandlung erforderlich. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl, Zeichen einer schweren Magenblutung) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden. Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.
Was m√ľssen Sie im Stra√üenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

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Wie wird es angewendet?

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Thomapyrin C Schmerztabletten nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Thomapyrin C Schmerztabletten sonst nicht richtig wirken können!
Wie viel und wie oft sollten Sie Thomapyrin C Schmerztabletten einnehmen?

Alter Einmaldosis Maximaldosis pro Tag
(24 Stunden)
Erwachsene und Jugendliche √ľber 12 Jahre 1 - 2 Brausetabletten(entsprechend 300 - 600 mg Acetylsalicyls√§ure, 200 - 400 mg Paracetamol und 300 - 600 mg Ascorbins√§ure) 4 Brausetabletten(entsprechend 1200 mg Acetylsalicyls√§ure, 800 mg Paracetamol und 1200 mg Ascorbins√§ure

Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht √ľberschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der n√§chsten Thomapyrin C Brausetablette sollte 4-8 Stunden betragen.

Wie lange sollten Sie Thomapyrin C Schmerztabletten anwenden?

Nehmen Sie Thomapyrin C Schmerztabletten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage ein.

√úberdosierung und andere Anwendungsfehler

Was ist zu tun, wenn Thomapyrin C Schmerztabletten in zu großen Mengen eingenommen wurden (beabsichtigt oder versehentlich)?

Bei einer √úberdosierung k√∂nnen anfangs (1. Tag) √úbelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schl√§frigkeit und ein allgemeines Krankheitsgef√ľhl, aber auch Schwindel und Ohrklingen, insbesondere bei Kindern und √§lteren Patienten auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Lebersch√§digung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.

Als weitere m√∂gliche Symptome einer akuten Vergiftung k√∂nnen Blutzuckerabfall (Hypoglyk√§mie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation, Beeintr√§chtigung von H√∂ren und Sehen, Kopfschmerzen und Verwirrtheitszust√§nde in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen k√∂nnen Delirien, Zittern, Sch√ľttelkr√§mpfe, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Fl√ľssigkeitsverlust, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur und Koma auftreten.

Bei Verdacht einer √úberdosierung verst√§ndigen Sie umgehend ‚Äď auch bei vor√ľbergehend nachlassenden Beschwerden ‚Äď einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.


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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Thomapyrin C Schmerztabletten und was m√ľssen Sie beachten, wenn Sie zus√§tzlich andere Arzneimittel einnehmen? Bitte beachten Sie, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.
Durch den Acetylsalicyls√§ure-Anteil k√∂nnen verst√§rkt werden die Wirkungen gerinnungshemmender Arzneimittel, z. B. Cumarinderivate und Heparin, das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Kortikoiden oder bei gleichzeitigem Alkoholkonsum, die Wirkungen aller nichtsteroidaler Rheumamittel, die Wirkung von Blutzucker senkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffen), die unerw√ľnschten und erw√ľnschten Wirkungen von Methotrexat, die Wirkung von chemotherapeutisch wirksamen Sulfonamiden inklusive Cotrimoxazol, die Wirkung von Trijodthyronin und die Plasmakonzentration von Digoxin oder Barbituraten sowie von Lithium.
Vermindert werden die Wirkungen von speziellen harntreibenden Mitteln (Aldosteronantagonisten wie Spironolacton und Canrenoat, Schleifendiuretika wie Furosemid), Harns√§ure ausscheidenden Gichtmitteln und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Antihypertonika). Thomapyrin C Schmerztabletten sollen daher nicht zusammen mit einem der hier angegebenen Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.
Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden; gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f√ľhren, wie z.B. Propanthelin, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verz√∂gert werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung f√ľhren wie z.B. Metoclopramid, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt und damit das Risiko schädlicher Wirkungen erhöht sein.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Anwendung von Thomapyrin C Schmerztabletten sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.
Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Thomapyrin C Schmerztabletten auftreten und welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten während der Anwendung von Thomapyrin C Schmerztabletten andere, zusätzliche Nebenwirkungen auftreten, die im Folgenden nicht erwähnt sind, so teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Als unerw√ľnschte Begleiterscheinungen k√∂nnen h√§ufig Magenbeschwerden und Mikroblutungen auftreten. Gelegentlich kann es zu √úbelkeit, Erbrechen und Durchf√§llen kommen. Selten wurden √úberempfindlichkeitsreaktionen (Anf√§lle von Atemnot, Hautreaktionen), Magen-Darm-Blutungen und die Bildung von Magen- oder Darmgeschw√ľren beobachtet. In √§u√üerst seltenen F√§llen wurde √ľber St√∂rungen der Blutbildung berichtet, z. B. eine Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie bis hin zur Agranulozytose) oder aller Blutzellen (Panzytopenie). Bei vorbelasteten Personen ist in Einzelf√§llen ein Bronchialkrampf ausgel√∂st worden (Analgetika-Asthma).
In Einzelf√§llen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entz√ľndungshemmender Arzneimittel (nichtsteroidaler Antiphlogistika; zu diesen geh√∂ren auch Thomapyrin C Schmerztabletten) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
Wenn während der Anwendung von Thomapyrin C Schmerztabletten Zeichen einer Infektion
(z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich der Arzt zurate gezogen werden.
In Einzelf√§llen sind f√ľr den Wirkstoff Paracetamol √úberempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, √úbelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) und f√ľr Acetylsalicyls√§ure Leber- und Nierenfunktionsst√∂rungen, Blutzuckerabfall sowie besonders schwere Hautreaktionen beschrieben worden.
Eine √úberdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Lebersch√§den, ZNS-St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Sehst√∂rungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelan√§mie, St√∂rungen des S√§ure-Basen-Haushaltes und zur Nierensch√§digung f√ľhren (s. a. √úberdosierung).
Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sind Thomapyrin C Schmerztabletten abzusetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie sind Thomapyrin C Schmerztabletten aufzubewahren?
Gut verschlossen, vor Feuchtigkeit gesch√ľtzt aufbewahren.
Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.
Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfalldatum des Arzneimittels ist auf der Röhre und der Faltschachtel aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Stand der Information
März 2006
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Arzneimittel unzug√§nglich f√ľr Kinder aufbewahren!
Allgemeine Hinweise
Zusammensetzung und Zubereitung als Trinktablette machen Thomapyrin C Schmerztabletten vollkommen wasserl√∂slich. Gel√∂ste Wirkstoffe kann der K√∂rper leichter und schneller aufnehmen, der Magen wird damit weniger belastet. Durch Zusatz von Natriumhydrogencarbonat wird die Magens√§ure abgeschw√§cht. Dies kann sich bei einem angegriffenen Magen, z. B. nach √ľberm√§√üigem Genuss von Zigaretten und Alkohol, g√ľnstig auswirken.
Die Wirkungen der in Thomapyrin C Schmerztabletten miteinander kombinierten Arzneistoffe (Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Vitamin C) ergänzen sich in sinnvoller Weise.
Die Acetylsalicyls√§ure wirkt zuverl√§ssig peripher fiebersenkend und entz√ľndungswidrig. Im Gegensatz dazu hat Paracetamol ausgepr√§gte zentrale schmerzd√§mpfende Wirkungsqualit√§ten sowie eine direkte Wirkung auf das Temperaturzentrum. Vitamin C aktiviert und macht wieder frisch: Es steigert Abwehrkraft und Leistungsverm√∂gen, wirkt vorbeugend gegen Abspannung und schafft gute Voraussetzungen f√ľr die bew√§hrte, schmerzstillende Wirkung der Acetylsalicyls√§ure.
Schmerzen kommen auf unterschiedliche Weise zustande. Die Kombination der Wirkstoffe in Thomapyrin C Schmerztabletten erh√∂ht auf Grund deren unterschiedlicher Wirkungsmechanismen die Zuverl√§ssigkeit des Eintritts der erwarteten Wirkung. Der Schmerzwirkstoff Paracetamol verst√§rkt die Wirkung der in der Kombination enthaltenen Acetylsalicyls√§ure. Durch die niedrige Dosierung der Wirkstoffe ist das Risiko akuter dosisabh√§ngiger Nebenwirkungen und toxischer Effekte gegen√ľber dem der Monosubstanzen vermindert.
Daher vereinen Thomapyrin C Schmerztabletten eine rasche und zuverl√§ssige Wirkung mit einer im Allgemeinen guten Vertr√§glichkeit. Sie stillen Schmerzen verschiedener Ursachen, wirken dar√ľber hinaus fiebersenkend und eignen sich deshalb auch zur symptomatischen Behandlung von Erk√§ltungskrankheiten.

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Weitere Informationen

Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Brausetablette enthält 300 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol, 300 mg Ascorbinsäure (Vitamin C)
Sonstige Bestandteile:
Aromastoffe, Fumarsäure, Natriumhydrogencarbonat, Saccharin-Natrium, Povidon (K 25), wasserfreie Citronensäure (Ph. Eur.), Lactose-Monohydrat
Darreichungsform und Inhalt
Originalpackungen mit 10 (N 1) und 20 (N 2) Brausetabletten
Stoff- bzw. Indikationsgruppe oder Wirkungsweise
Acetylsalicylsäure und Paracetamol sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Analgetika-Antipyretika (Schmerzhemmer/Fiebersenker)
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Vertriebslinie Thomae
Binger Straße 173
55216 Ingelheim
Telefon: 0 18 07 90 90
Telefax: 0 61 32 99 99
Worauf m√ľssen Sie noch achten?
Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren. Die h√§ufigere Einnahme sollte ebenfalls vermieden werden bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Alkoholismus, Rheumatherapie, Dehydratation (starker Austrocknung des K√∂rpers z. B. nach Durchf√§llen, hohen Au√üentemperaturen, exzessiver k√∂rperlicher Belastung mit starkem Schwitzen), chronisch zu niedrigem Blutdruck, schweren Verletzungen.
Bei l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. In solchen F√§llen darf ohne eine √§rztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.
Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosit√§t und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne √§rztlichen Rat erfolgen.

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Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Ascorbinsäure (Vitamin C) Paracetamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02BE51
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden