Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ac Pharma Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AX02
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

ac Pharma Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tramadol STADA 150 mg Retardtabletten Tramadol STADAPHARM
Tramadol STADA 100 mg/ml Tropfen zum Einnehmen, Lösung Tramadol STADAPHARM
Tramadol "Gr√ľnenthal" long 200mg Tramadol Gr√ľnenthal GmbH
Tramadol actas 100 mg Retardtabletten Tramadol Aristo Pharma GmbH
Tramabeta long 200 mg Tramadol betapharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tramadol - der Wirkstoff in Trace 50 mg Brause - ist ein zentralwirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Seine schmerzlindernde Wirkung erzielt es durch seine Wirkung an spezifischen Nervenzellen des R√ľckenmarks und des Gehirns.
Trace 50 mg Brause wird angewendet zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Trace 50 mg Brause darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich gegen√ľber Tramadol oder einem der sonstigen Bestandteile Trace 50 mg Brause sind;
- bei einer akuten Vergiftung durch Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel oder andere Psychopharmaka (Arzneimittel mit Wirkungen auf Stimmung, Gem√ľtsverfassung und Gef√ľhlsleben);
- wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmstoffe (bestimmte Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage vor der Behandlung mit Trace 50 mg Brause eingenommen haben (siehe "Wechselwirkungen");
- wenn Sie an Epilepsie leiden, und diese durch Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann;
- als Ersatzmittel beim Drogenentzug.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Trace 50 mg Brause ist erforderlich
- wenn Sie eine Abh√§ngigkeit von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) f√ľr m√∂glich halten;
- wenn Sie an einer Bewusstseinsstörung leiden;
- wenn Sie sich im Schockzustand befinden (kalter Schwei√ü kann ein Anzeichen daf√ľr sein);
- wenn Sie an Zuständen mit erhöhtem Hirndruck (eventuell nach Kopfverletzungen oder Erkrankungen des Gehirns) leiden;
- wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben;
- wenn Sie zu Epilepsie oder zu Krampfanfällen neigen;
- wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben;
Sprechen Sie in diesen Fällen vor Beginn der Anwendung mit Ihrem Arzt.
Bitte beachten Sie, dass Trace 50 mg Brause zu einer seelischen und k√∂rperlichen Abh√§ngigkeit f√ľhren kann. Bei l√§ngerem Gebrauch kann die Wirkung von Trace 50 mg Brause nachlassen, so dass h√∂here Arzneimengen angewendet werden m√ľssen (Toleranz-Entwicklung). Bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabh√§ngigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit Trace 50 mg Brause kurzfristig und unter strengster √§rztlicher Kontrolle durchzuf√ľhren.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, wenn eines dieser Probleme w√§hrend der Anwendung von Trace 50 mg Brause auftritt oder wenn diese Angaben fr√ľher einmal bei Ihnen zutrafen.
Kinder
Trace 50 mg Brause ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 12¬†Jahren bestimmt.
√Ąltere Menschen
Bei älteren Menschen können die Dosierungsabstände verlängert sein (s. Dosierungsanleitung).
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt Trace 50 mg Brause nur verschreiben, wenn zwingende Gr√ľnde daf√ľr vorliegen. Allgemein, ist eine Anwendung von Trace 50 mg Brause in diesem Zustand nicht empfehlenswert, da die Vertr√§glichkeit bei Schwangeren nicht untersucht worden ist. Die wiederholte Gabe von Trace 50 mg Brause in der Schwangerschaft kann zur Gew√∂hnung des ungeborenen Kindes an Tramadol und infolgedessen nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen f√ľhren.
Vor oder w√§hrend der Geburt gegeben, beeinflusst Trace 50 mg Brause nicht die F√§higkeit der Geb√§rmutter zu kontrahieren, was f√ľr den nat√ľrlichen Geburtsvorgang wichtig ist.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Stillzeit
Tramadol wird in sehr geringen Mengen (etwa 0,1% einer i.v. applizierten Dosis) in die Muttermilch ausgeschieden. Daher sollte Tramadol nicht während der Stillzeit angewendet werden. Bei einer einmaligen Gabe von Tramadol ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Trace 50 mg Brause kann unter anderem zu Benommenheit und Sehst√∂rungen (verschwommene Sicht) f√ľhren und damit Ihr Reaktionsverm√∂gen beeinflussen. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, dass Ihr Reaktionsverm√∂gen beeintr√§chtigt ist, fahren Sie nicht Auto, bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen und arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Trace 50 mg Brause
Enth√§lt Aspartam als Quelle f√ľr Phenylalanin und kann sch√§dlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben.
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Trace 50¬†mg Brause daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.
Eine Brausetablette enth√§lt 9,3 mmol (214 mg) Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Di√§t einhalten m√ľssen, sollten Sie dies ber√ľcksichtigen.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Trace 50 mg Brause einzunehmen?
Nehmen Sie Trace 50 mg Brause immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Bei mäßig starken Schmerzen als Einzeldosis 1 Brausetablette Trace 50 Brause (entsprechend 50 mg Tramadolhydrochlorid). Tritt innerhalb 30 - 60 Minuten keine Schmerzbefreiung ein, kann eine zweite Einzeldosis eingenommen werden.
Ist bei starken Schmerzen ein höherer Bedarf zu erwarten, werden als Einzeldosis 2 Brausetabletten (entsprechend 100 mg Tramadolhydrochlorid) eingenommen.
Die Wirkung h√§lt je nach Schmerzen 4 - 8 Stunden an. Im allgemeinen brauchen Tagesdosen von 8 Brausetabletten (entsprechend 400 mg Tramadolhydrochlorid) nicht √ľberschritten zu werden. Bei Tumorschmerzen und starken Schmerzen nach Operationen k√∂nnen jedoch auch deutlich h√∂here Dosen erforderlich sein.
Kinder
Trace 50¬†mg Brause sind nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 25¬†kg K√∂rpergewicht bestimmt und lassen in der Regel f√ľr Kinder unter 12¬†Jahren keine individuelle Dosierung zu.
Daher sollte auf geeignetere Darreichungsformen ausgewichen werden
√Ąltere Patienten
Bei akuten Schmerzen wird Trace 50 mg Brause nur einmal oder wenige Male eingenommen, so dass eine Dosisanpassung nicht erforderlich ist. Bei chronischen Schmerzen ist im Regelfall eine Dosisanpassung bei √§lteren Patienten (bis 75 Jahre) ohne Zeichen schwerer Leber- oder Nierenerkrankung nicht erforderlich. Bei alten Patienten (√ľber 75 Jahre) kann es zu einer Verl√§ngerung der Ausscheidung kommen. Infolgedessen sind die Abst√§nde zwischen den Einnahmen gegebenenfalls individuell zu verl√§ngern.
Schwere Leber- oder Nierenerkrankung (Insuffizienz) / Dialyse-Patienten
Bei akuten Schmerzen wird Trace 50 mg Brause nur einmal oder wenige Male eingenommen, so dass eine Dosisanpassung nicht erforderlich ist. Wenn Sie unter einer schweren Leber- und/oder Nierenfunktionsschwäche leiden, sollten Sie Trace 50 mg Brause nicht anwenden. In weniger schweren Fällen von Leber- und Nierenfunktionsschwäche sollten die Abstände zwischen den Einnahmen vergrößert werden.
Hinweis:
Die empfohlenen Dosierungen sind Anhaltswerte. Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernd wirksame Dosis gewählt werden. Bei der Therapie chronischer Schmerzen ist der Dosierung nach einem festen Zeitplan der Vorzug zu geben.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Trace 50 mg Brause zu stark oder zu schwach ist.
Art der Anwendung
Die Brausetabletten werden vor der Einnahme in einem Glas mit Wasser aufgelöst. Die Einnahme ist von den Mahlzeiten unabhängig.
Die Dosierung wird nach der Verordnung durch den Arzt der Stärke der Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst. Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernde Dosis angewendet werden.
Sie sollten Trace 50 mg Brause auf keinen Fall länger als unbedingt notwendig anwenden.
Wenn Sie eine größere Menge Trace 50 mg Brause eingenommen haben als Sie sollten
Wenn Sie eine Einzelgabe von Trace 50 mg Brause versehentlich doppelt einnehmen, hat dies im Regelfall keine negativen Auswirkungen. Die weitere Einnahme von Trace 50 mg Brause sollten Sie in Abhängigkeit vom Wiederauftreten der Schmerzen wie sonst auch vornehmen.
Nach Anwendung erheblich zu hoher Arzneimengen kommt es zu engen oder weiten Pupillen, Erbrechen, Blutdruckabfall, erh√∂htem Herzschlag, Kreislaufkollaps, Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma (tiefe Bewusstlosigkeit), epileptiforme Krampfanf√§lle und Verminderung der Atmung bis hin zum Atemstillstand. Rufen Sie bei Auftreten dieser Krankheitszeichen unverz√ľglich den n√§chst erreichbaren Arzt zu Hilfe!
Wenn Sie die Einnahme von Trace 50 mg Brause vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme von Trace 50 mg Brause vergessen haben, können Ihre Schmerzen erneut auftreten.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie vorher fort.
Wenn Sie die Einnahme von Trace 50 mg Brause abbrechen
Wenn Sie die Behandlung mit Trace 50 mg Brause unterbrechen oder vorzeitig beenden, f√ľhrt dies zu einem erneuten Auftreten der Schmerzen. M√∂chten Sie die Behandlung wegen unangenehmer Begleiterscheinungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung mit Trace 50 mg Brause keine Nachwirkungen haben. Bei einigen wenigen Patienten, die Trace 50 mg Brause √ľber einen sehr langen Zeitraum angewendet haben, kann es jedoch zu Nachwirkungen kommen, wie Unruhe, Angstzust√§nde, Nervosit√§t, Schlaflosigkeit, Zittern oder Magen-Darmbeschwerden. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Trace 50 mg Brause bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Trace 50 mg Brause mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die schmerzlindernde Wirkung von Trace 50 mg Brause kann vermindert und die Wirkungsdauer verk√ľrzt werden,
- wenn Sie carbamazepinhaltige Arzneimittel (gegen epileptische Krampfanfälle) einnehmen.
Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich,
- wenn Sie Trace 50 mg Brause und gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls d√§mpfend auf die Gehirnfunktion wirken, z. B. Hustenstiller, bestimmte Schmerzmittel, Schlafmittel, Mittel zur Behandlung von Angstst√∂rungen oder Mittel zur Ersatztherapie bei Drogenabh√§ngigkeit. Hier besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine D√§mpfung der Atemt√§tigkeit bis hin zum Atemstillstand bei einer √úberdosierung.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, welche die Krampfschwelle erniedrigen oder selbst krampfauslösend wirken können (z.B. Antidepressiva zur Behandlung bestimmter Krankheitserscheinungen bei seelischen Erkrankungen). Es werden sehr selten epileptiforme Krampfanfälle beobachtet.
- wenn Sie gleichzeitig mit Trace 50 mg Brause serotoninerge Medikamente einnehmen (Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken). Es kann vereinzelt zu einem Serotoninsyndrom f√ľhren. Symptome eines Serotonin-Syndroms sind z.B. Verwirrtheit, Unruhe, Fieber, Schwitzen.
- wenn Sie gleichzeitig mit Trace 50 mg Brause Medikamente einnehmen, die eine normale Blutgerinnung verhindern - sogenannte Kumarin-Derivate (z.B. Warfarin). Die gerinnungshemmende Wirkung dieser Medikamente kann verstärkt werden und es kann zu kleinflächigen Unterhautblutungen (Ekchymosen) kommen.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
- Trace 50 mg Brause soll nicht gleichzeitig mit MAO-Hemmern (Arzneimitteln, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken) verabreicht werden. Bei Gabe von MAO-Hemmstoffen innerhalb der letzten 14 Tage vor einer Gabe eines anderen Opioids (Pethidin) sind lebensbedrohende Wechselwirkungen gesehen worden, die das Zentralnervensystem sowie Atmungs- und Kreislauffunktion betrafen. Dieselben Wechselwirkungen mit MAO-Hemmern sind bei Trace 50 mg Brause nicht auszuschließen.
Wenn Sie gleichzeitig mit Trace 50 mg Brause Medikamente gegen Schmerzen einnehmen, die Buprenorphin, Pentazocin oder Nalbuphin enthalten, kann möglicherweise die schmerzlindernde Wirkung von Trace 50 mg Brause vermindert sein.
Bei Einnahme von Trace 50 mg Brause zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie während der Behandlung mit Trace 50 mg Brause keinen Alkohol, da seine Wirkung verstärkt werden kann.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Trace 50 mg Brause Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen:
Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Trace 50 mg Brause auftreten, sind Übelkeit und Schwindel, die häufiger als bei 1 von 10 Patienten auftreten.
Herz-Kreislaufbeschwerden:
Gelegentlich: Beeinflussung der Kreislaufregulation (Herzklopfen, erhöhter Herzschlag, Schwächeanfälle und Kreislaufzusammenbruch). Diese Nebenwirkungen können insbesondere bei aufrechter Körperhaltung und körperlicher Belastung auftreten.
Selten: Verlangsamung der Herzfrequenz (Bradykardie), Blutdruckanstieg.
Beschwerden des Nervensystems:
Sehr häufig: Schwindel.
Häufig: Kopfschmerz, Benommenheit.
Selten: Appetitver√§nderungen, Fehlempfindungen auf der Haut (wie z. B. Kribbeln, Prickeln, Taubheitsgef√ľhl), Zittern, Verminderung der Atmung, epileptiforme Krampfanf√§lle.
Werden die empfohlenen Arzneimengen √ľberschritten oder gleichzeitig andere Arzneimittel angewendet, die d√§mpfend auf das Gehirn wirken, kann eine Verminderung der Atmung auftreten.
Epileptiforme Krampfanf√§lle traten √ľberwiegend nach Anwendung hoher Tramadol-Dosierungen auf oder nach gleichzeitiger Anwendung von Medikamenten, welche selbst krampfausl√∂send wirken k√∂nnen oder die Krampfschwelle erniedrigen.
Psychische Nebenwirkungen:
Selten: Halluzinationen, Verwirrtheit, Schlafstörungen und Albträume.
Psychische Beschwerden k√∂nnen nach einer Behandlung mit Trace 50 mg Brause auftreten, wobei ihre Intensit√§t und ihr Wesen individuell unterschiedlich in Erscheinung treten (je nach Pers√∂nlichkeit und Dauer der Anwendung). Hierbei kann es sich um Stimmungsver√§nderungen (meist gehobene, gelegentlich auch gereizte Stimmung), Ver√§nderungen der Aktivit√§t (meist D√§mpfung, gelegentlich Steigerung) und Ver√§nderungen der kognitiven und sensorischen Leistungsf√§higkeit (Ver√§nderung der Sinneswahrnehmung und des Erkennens, was zu Fehlern im Entscheidungsverhalten f√ľhren kann) handeln.
Eine Abhängigkeit kann sich einstellen.
Sehstörungen:
Selten: Verschwommene Sicht
Atembeschwerden:
Über erschwerte Atmung und eine Verschlimmerung von Asthma ist berichtet worden, wobei jedoch ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Wirkstoff Tramadol nicht hergestellt werden konnte.
Magen-Darmbeschwerden:
Sehr häufig: Übelkeit
Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit.
Gelegentlich: Brechreiz, Durchfall, Magenbeschwerden (z. B. Magendruck, V√∂llegef√ľhl)
Haut und Hautanhangsorgane:
Häufig: Schwitzen
Gelegentlich: Hauterscheinungen (z. B. Juckreiz, Auschlag, rasch auftretende Hautrötung ).
Bewegungsapparat:
Selten: verminderte Muskelkraft.
Leber- und Gallenbeschwerden:
Sehr selten: Leberenzymwerterhöhungen
Störungen beim Wasserlassen:
Selten: Störungen beim Wasserlassen bzw. weniger Urin als normal.
Gesamtbefinden:
Selten: Allergische Reaktionen (z.B. Atemnot, "pfeifende" Atemgeräusche, Hautschwellungen) und Schockreaktionen (plötzliches Kreislaufversagen) sind in sehr seltenen Fällen aufgetreten.
Wird Trace 50 mg Brause √ľber einen l√§ngeren Zeitraum angewendet, kann sich Abh√§ngigkeit einstellen, wenn auch das Risiko gering ist. Nach Absetzen der Medikation, k√∂nnen Entzugsreaktionen auftreten (siehe "Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Trace 50 mg Brause abgebrochen wird").
Sollten Sie Anzeichen einer der oben geschilderten, schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, rufen Sie den nächsten erreichbaren Arzt zu Hilfe.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem R√∂hrchen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Trace 50 mg Brause enthält
Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Tramadolhydrochlorid.
1 Brausetablette enthält 50 mg Tramadolhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Aspartam, Lactose-Monohydrat, Natrium-sulfat, Natriumhydrogencarbonat, Povidon K25, wasserfreie Citronensäure, Natriumcyclamat, Dimeticon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Methylcellulose, Sorbinsäure, Macrogol 6000, Natriumcarbonat, Aromastoffe
Wie Trace 50 mg Brause aussieht und Inhalt der Packung
Trace 50 mg Brause sind flache, runde Brausetabletten.
Trace 50 mg Brause ist in Packungen zu 10 Brausetabletten (N1) und 20 Brausetabletten (N2) erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
ac-Pharma AG
Weg im Esterholz 6
D-82064 Strasslach
Telefon (089) 6664960
Telefax (089) 619346
Hersteller
C.P.M. ContractPharma GmbH & Co. KG
Fr√ľhlingstra√üe 7
83620 Feldkirchen-Westerham
Mitvertreiber
DENK PHARMA GmbH & Co. KG
Prinzregentenstraße 79
81675 M√ľnchen
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2008.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden