Verapamil 120 ret - 1 A - Pharma

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Wirkstoff(e) Verapamil
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.04.1996
ATC Code C08DA01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Herzwirkung

Zulassungsinhaber

1 A Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Veroptinstada 240mg Retardtabletten Verapamil Stadapharm GmbH
Veroptinstada 120 mg Filmtabletten Verapamil Stadapharm GmbH
Verapamil 120 - 1A-Pharma Verapamil 1 A Pharma GmbH
VeraHEXAL RR 240 mg retard Verapamil Hexal Aktiengesellschaft
Verapamil Atid 120 mg retard Retardtabletten Verapamil Dexcel Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Verapamil 120 - 1A-Pharma ist ein Mittel zur Behandlung von Herzerkrankungen, die mit einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Herzmuskels einhergehen, sowie zur Behandlung bestimmter Störungen der Herzschlagfolge und zur Behandlung von Bluthochdruck.

Verapamil 120 - 1A-Pharma wird angewendet bei

  • Beschwerden (z. B. Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustbereich) bei Zust√§nden mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Angina pectoris)
  • St√∂rungen der Herzschlagfolge bei
    • anfallsweise auftretender, vom Herzvorhof ausgehender beschleunigter Herzschlagfolge (paroxysmaler supraventrikul√§rer Tachykardie)
    • Vorhofflimmern/Vorhofflattern (Herzrhythmusst√∂rungen infolge einer krankhaft erh√∂hten Vorhoferregung) mit schneller AV-√úberleitung (au√üer bei WPW-Syndrom oder Lown-Ganong-Levine-Syndrom; siehe Abschnitt 2 ‚ÄěVerapamil 120 - 1A-Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Bluthochdruck

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Verapamil 120 - 1A-Pharma darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie allergisch gegen den Wirkstoff Verapamilhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Sie einen Herz-Kreislauf-Schock erlitten haben.
  • bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (SA-Block II. und III. Grades) auftreten, au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen.
  • bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Herzvorhof und Herzkammern (AV-Block II. und III. Grades) auftreten, au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen.
  • Sie unter einem Sinusknotensyndrom (Herzrhythmusst√∂rungen infolge gest√∂rter Funktion des Sinusknotens) leiden, z. B. verlangsamter Herzschlag auf weniger als 60 Schl√§ge pro Minute oder im Wechsel auftretender verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag oder Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof

oder Ausfall der Reizbildung im Sinusknoten (Sinusbradykardie, Bradykardie-Tachykardie-Syndrom, SA- Blockierungen oder Sinusarrest), außer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen.

  • Sie unter einer Herzmuskelschw√§che (mit einer reduzierten Auswurffraktion von weniger als 35 % und/oder einem Verschlussdruck von mehr als 20 mmHg) leiden (sofern nicht Folge einer supraventrikul√§ren Tachykardie, die auf Verapamil anspricht).
  • Sie unter Vorhofflimmern/-flattern (Herzrhythmusst√∂rungen infolge einer krankhaft erh√∂hten Vorhoferregung) und gleichzeitigem Vorliegen eines WPW (anfallsweise auftretender beschleunigter Herzschlag durch beschleunigte Erregungsleitung zwischen Herzvorhof und Herzkammer √ľber ein zus√§tzlich vorhandenes Erregungsleitungssystem) oder Lown-Ganong-Levine-Syndroms leiden: Es besteht dann ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Ausl√∂sung eines beschleunigten Herzschlags in den Herzkammern (Kammertachykardie) einschlie√ülich Kammerflimmern.
  • Sie bereits ein Arzneimittel mit Ivabradin zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen einnehmen.

Die gleichzeitige intravenöse Gabe von Betarezeptorenblockern darf bei Patienten während der Behandlung mit Verapamil 120 - 1A-Pharma nicht erfolgen (Ausnahme Intensivmedizin).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Verapamil 120 - 1A-Pharma einnehmen, wenn

  • Sie k√ľrzlich einen akuten Herzinfarkt mit Komplikationen, z. B. verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie), ausgepr√§gtem Blutdruckabfall (Hypotonie) oder einer Herzmuskelschw√§che des linken Herzens (Linksherzinsuffizienz), erlitten haben.
  • bei Ihnen leichtere Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Herzvorhof und Herzkammern (AV-Block I. Grades) auftreten.
  • Sie niedrigen Blutdruck (systolisch unter 90 mmHg) haben.
  • Sie einen Ruhepuls unter 50 Schl√§gen pro Minute (Bradykardie) haben.
  • bei Ihnen eine stark eingeschr√§nkte Leberfunktion vorliegt.
  • Sie an einer Erkrankung mit beeintr√§chtigter √úbertragung von Nervenimpulsen auf die Muskulatur (wie Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom, fortgeschrittene Duchenne-Muskeldystrophie) leiden.

Wie in Vergleichsstudien zuverlässig gezeigt wurde, hat die beeinträchtigte Nierenfunktion bei Patienten mit Nierenversagen im Endstadium keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Verapamil, d. h. auf die Vorgänge, denen Verapamil im Körper unterworfen ist. Trotzdem legen einzelne Fallberichte nahe, dass Verapamil bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion nur mit Vorsicht und unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden sollte. Verapamil kann nicht mittels Blutwäsche (Hämodialyse) entfernt werden.

Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.

Einnahme von Verapamil 120 - 1A-Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung nachfolgend genannter Wirkstoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Verapamil 120 - 1A-Pharma beeinflusst werden:

Wirkstoffe gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Flecainid, Disopyramid), Betarezeptorenblocker (z. B. Metoprolol, Propranolol), Arzneimittel zur Inhalationsnarkose

Gegenseitige Verstärkung der Herz-Kreislauf-Wirkungen (höhergradige AV-Blockierungen, höhergradige Senkung der Herzfrequenz, Auftreten einer Herzmuskelschwäche, verstärkte Blutdrucksenkung).

Die gleichzeitige intravenöse Gabe von Betarezeptorenblockern darf bei Patienten während der Behandlung mit Verapamil 120 - 1A-Pharma nicht erfolgen (Ausnahme Intensivmedizin).

Blutdrucksenkende Arzneimittel, harntreibende Arzneimittel (Diuretika), gefäßerweiternde Arzneimittel (Vasodilatatoren)

Verstärkung des blutdrucksenkenden Effekts.

Digoxin, Digitoxin (Wirkstoffe zur Erhöhung der Herzkraft)

Erh√∂hung der Digoxin- bzw. Digitoxin-Konzentration im Blut aufgrund verminderter Ausscheidung √ľber die Nieren. Deshalb sollte vorsorglich auf Anzeichen einer √úberdosierung dieser Wirkstoffe geachtet werden und, falls notwendig, ihre Dosis vom Arzt reduziert werden (eventuell nach Bestimmung ihrer Konzentration im Blut).

Chinidin (Wirkstoff gegen Herzrhythmusstörungen)

Verst√§rkter Blutdruckabfall ist m√∂glich; bei Patienten mit einer bestimmten Herzerkrankung (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie) kann das Auftreten eines Lungen√∂dems (abnorme Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge) m√∂glich sein; Erh√∂hung der Konzentration von Chinidin im Blut.

Carbamazepin (Wirkstoff zur Behandlung epileptischer Krampfanfälle)

Carbamazepin-Wirkung wird verstärkt, Zunahme der nervenschädigenden Nebenwirkung.

Die Verapamilhydrochlorid-Konzentration im Blut wird gesenkt, Abschwächung der Wirkung von Verapamilhydrochlorid.

Lithium (Wirkstoff gegen Depressionen)

Wirkungsabschwächung von Lithium, Erhöhung der nervenschädigenden Nebenwirkung.

Muskelrelaxanzien (Arzneimittel zur Muskelerschlaffung)

Mögliche Wirkungsverstärkung durch Verapamil 120 - 1A-Pharma.

Acetylsalicylsäure (Wirkstoff zur Behandlung von Schmerzen und gegen die Bildung von Blutgerinnseln)

Verstärkte Blutungsneigung.

Doxorubicin (Wirkstoff zur Tumorbehandlung)

Bei gleichzeitiger Anwendung von Doxorubicin und Verapamil in oraler Darreichungsform wird die Doxorubicin- Konzentration im Blut (Bioverf√ľgbarkeit und maximaler Plasmaspiegel) bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom erh√∂ht. Bei Patienten in fortgeschrittenem Tumorstadium wurden keine signifikanten √Ąnderungen der Pharmakokinetik von Doxorubicin bei gleichzeitiger intraven√∂ser Anwendung von Verapamil beobachtet.

Colchicin (Wirkstoff zur Gichtbehandlung)

Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Colchicin kann der Plasmaspiegel von Colchicin erhöht werden.

Dabigatran (Wirkstoff zur Hemmung der Blutgerinnung) und andere direkte orale Antikoagulantien (DOACs)

Bei gleichzeitiger Gabe mit Verapamil kann der Plasmaspiegel der Blutgerinnungshemmer erhöht werden. Dies erfordert möglicherweise eine Anpassung der Dosierung des Blutgerinnungshemmers (vgl. Dosierungshinweise in der Packungsbeilage des Blutgerinnungshemmers).

Ethanol (Alkohol)

Verzögerung des Ethanol-Abbaus und Erhöhung der Konzentration von Ethanol im Blut, somit Verstärkung der Alkoholwirkung durch Verapamil 120 - 1A-Pharma.

Fungistatika (Wirkstoffe zur Behandlung von Pilzerkrankungen wie z. B. Clotrimazol, Ketoconazol oder Itraconazol), Proteasehemmstoffe (Wirkstoffe zur Behandlung von HIV wie z. B. Ritonavir oder Indinavir), Wirkstoffe zur Behandlung von Infektionen (Makrolide, z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin), Cimetidin (Wirkstoff zur Senkung der Magensäureproduktion), Almotriptan (Wirkstoff zur Behandlung von Migräne), Imipramin (Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen), Glibenclamid (Wirkstoff zur Behandlung einer Zuckererkrankung), Benzodiazepine und andere Anxiolytika (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen, z. B. Buspiron, Midazolam)

Erhöhung der Verapamilhydrochlorid-Konzentration und/oder der Konzentration dieser Arzneimittel im Blut durch (gegenseitige) Beeinflussung des Abbaus.

Phenytoin, Phenobarbital, Rifampicin (Wirkstoff zur Tuberkulosebehandlung), Arzneimittel zur Steigerung der Harnsäureausscheidung (Urikosurika, z. B. Sulfinpyrazon), Johanniskrautextrakt-Präparate

Senkung der Verapamilhydrochlorid-Konzentration im Blut und Abschwächung der Wirkung von Verapamilhydrochlorid.

Antiarrhythmika (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen wie z. B. Amiodaron), Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus, Tacrolimus (Wirkstoffe zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr), Theophyllin (Wirkstoff zur Asthmabehandlung), Prazosin (Wirkstoff zur Behandlung des Bluthochdrucks), Terazosin (Wirkstoff zur Behandlung von Blasenentleerungsst√∂rungen bei Vergr√∂√üerung der Prostata)

Erhöhung der Konzentration dieser Arzneimittel im Blut.

HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (‚ÄěStatine‚Äú; Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfette)

Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöht sein.

Bei Patienten, die Verapamil einnehmen, sollte daher die Behandlung mit einem HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) mit der geringsten m√∂glichen Dosis begonnen und hochtitriert werden. Wird eine Behandlung mit Verapamil zu einer bestehenden Therapie mit HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) hinzugef√ľgt, sollte an eine Reduktion der Statin-Dosis gedacht werden, wobei gegen die Serum-Cholesterin-Konzentration zur√ľck zu titrieren ist.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Simvastatin in h√∂heren Dosen ist das Risiko f√ľr eine Erkrankung der Skelettmuskulatur (Myopathie) oder einem Zerfall von Muskelzellen (Rhabdomyolyse) erh√∂ht. Die Simvastatindosis sollte entsprechend den Herstellerangaben angepasst werden.

Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht √ľber das Cytochrom-F-Isoenzym 3A4 metabolisiert. Eine Wechselwirkung mit Verapamil ist weniger wahrscheinlich.

Metformin

Verapamil kann die blutzuckersenkende Wirkung von Metformin verringern.

Verapamil 120 - 1A-Pharma sollte nicht zusammen mit einem der oben genannten Arzneimittel bzw. Wirkstoffe angewendet werden, ohne dass Ihr Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.

Einnahme von Verapamil 120 - 1A-Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Während der Einnahme von Verapamil 120 - 1A-Pharma sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da die Alkoholwirkung durch Verapamil 120 - 1A-Pharma verstärkt wird.

Während der Einnahme von Verapamil 120 - 1A-Pharma sollten Sie keine grapefruithaltigen Speisen und Getränke zu sich nehmen. Grapefruit kann die Konzentration von Verapamilhydrochlorid im Blut erhöhen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Verapamilhydrochlorid, der Wirkstoff aus Verapamil 120 - 1A-Pharma, ist plazentag√§ngig. Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Verapamilhydrochlorid w√§hrend der Schwangerschaft vor. Daten √ľber eine begrenzte Anzahl von oral behandelten Schwangeren lassen jedoch nicht auf fruchtsch√§digende Wirkungen von Verapamilhydrochlorid schlie√üen. Tierstudien haben sch√§dliche Auswirkungen von Verapamil 120 - 1A-Pharma auf die Nachkommen gezeigt.

Daher sollten Sie Verapamil 120 - 1A-Pharma in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Verapamil 120 - 1A-Pharma nur einnehmen, wenn Ihr Arzt dies unter Ber√ľcksichtigung des Risikos f√ľr Mutter und Kind f√ľr zwingend erforderlich h√§lt.

Stillzeit

Verapamil geht in die Muttermilch √ľber. Begrenzte Humandaten nach oraler Einnahme haben gezeigt, dass der S√§ugling nur eine geringe Wirkstoffmenge aufnimmt (0,1-1 % der m√ľtterlichen Dosis) und daher die Einnahme von Verapamil mit dem Stillen m√∂glicherweise vereinbar ist.

Ein Risiko f√ľr das Neugeborene/den S√§ugling kann nicht ausgeschlossen werden.

Wegen der Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen beim S√§ugling sollte Verapamil w√§hrend der Stillzeit jedoch nur dann verwendet werden, wenn dies f√ľr das Wohlergehen der Mutter unbedingt notwendig ist.

Es gibt Anhaltspunkte daf√ľr, dass Verapamilhydrochlorid in Einzelf√§llen die Prolaktin-Sekretion steigern und eine spontane Milchabsonderung ausl√∂sen kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Verapamil 120 - 1A-Pharma kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel oder zu Beginn einer Zusatzmedikation sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Verapamil 120 - 1A-Pharma kann möglicherweise den Blutspiegel von Alkohol erhöhen und seine Elimination verlangsamen, wodurch die Alkohol-Effekte verstärkt werden können.

Verapamil 120 - 1A-Pharma enthält Lactose und Natrium

Dieses Arzneimittel enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Verapamil 120 - 1A-Pharma nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Verapamil 120 - 1A-Pharma sonst nicht richtig wirken kann.

Verapamilhydrochlorid, der Wirkstoff von Verapamil 120 - 1A-Pharma, ist individuell, dem Schweregrad der Erkrankung angepasst, zu dosieren. Nach langjähriger klinischer Erfahrung liegt die durchschnittliche Dosis bei allen Anwendungsgebieten zwischen 240 mg und 360 mg pro Tag.

Eine Tagesdosis von 480 mg sollte als Dauertherapie nicht √ľberschritten werden; eine kurzfristige Erh√∂hung ist m√∂glich.

Die empfohlene Dosis beträgt

Erwachsene und Jugendliche √ľber 50 kg K√∂rpergewicht

Beschwerden bei Zuständen mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Angina pectoris)

Die empfohlene Dosierung liegt bei 240-480 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 3-4 Einzeldosen, entsprechend 3-4- mal täglich 1 Filmtablette Verapamil 120 - 1A-Pharma (entsprechend 360-480 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag).

Verapamil 120 - 1A-Pharma wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (z. B. 240 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde.

Bluthochdruck

Die empfohlene Dosierung liegt bei 240-360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 3 Einzeldosen, entsprechend 3-mal täglich 1 Filmtablette Verapamil 120 - 1A-Pharma (entsprechend 360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag).

Verapamil 120 - 1A-Pharma wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (z. B. 240 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde.

Störungen der Herzschlagfolge (paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie, Vorhofflimmern/Vorhofflattern mit schneller AV-Überleitung [außer bei WPW-Syndrom])

Die empfohlene Dosierung liegt bei 240-480 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 3-4 Einzeldosen, entsprechend 3-4- mal täglich 1 Filmtablette Verapamil 120 - 1A-Pharma (entsprechend 360-480 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag).

Verapamil 120 - 1A-Pharma wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (z. B. 240 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde.

Kinder (nur bei St√∂rungen der Herzschlagfolge) √Ąltere Vorschulkinder bis 6 Jahre

Die empfohlene Dosierung liegt bei 80-120 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 2-3 Einzeldosen.

Hierf√ľr stehen Darreichungsformen mit geeigneter Wirkstoffst√§rke (40 mg Verapamilhydrochlorid) zur Verf√ľgung.

Schulkinder 6-14 Jahre

Die empfohlene Dosierung liegt bei 80-360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 2-4 Einzeldosen, entsprechend: 2-3- mal täglich 1 Filmtablette Verapamil 120 - 1A-Pharma (entsprechend 240-360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag).

Verapamil 120 - 1A-Pharma wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (z. B. 80-160 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde.

F√ľr h√∂here Dosierungen (z. B. 360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) stehen Darreichungsformen mit geeigneten Wirkstoffst√§rken zur Verf√ľgung.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Die derzeit verf√ľgbaren Informationen werden im Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú beschrieben. Verapamil 120 - 1A-Pharma sollte bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion mit Vorsicht und unter engmaschiger Beobachtung angewendet werden.

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wird in Abhängigkeit vom Schweregrad wegen eines verlangsamten Arzneimittelabbaus die Wirkung von Verapamilhydrochlorid verstärkt und verlängert. Deshalb sollte in derartigen Fällen die Dosierung vom Arzt mit besonderer Sorgfalt eingestellt und mit niedrigen Dosen begonnen werden (z. B. bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen zunächst 2-3-mal täglich 40 mg Verapamilhydrochlorid, entsprechend 80-

120 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag). Siehe auch Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen

Nehmen Sie Verapamil 120 - 1A-Pharma bitte ungelutscht und unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser, kein Grapefruitsaft!) am besten zu oder kurz nach den Mahlzeiten ein.

Verapamil 120 - 1A-Pharma bitte nicht im Liegen einnehmen.

Falls Ihnen Verapamil 120 - 1A-Pharma wegen Schmerzen und Engegef√ľhl (Angina pectoris) nach einem Herzinfarkt verordnet wurde, d√ľrfen Sie mit der Einnahme erst 7 Tage nach dem akuten Infarktereignis beginnen.

Die Dauer der Einnahme ist nicht begrenzt, sie wird vom behandelnden Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Verapamil 120 - 1A-Pharma zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Verapamil 120 - 1A-Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Folgende Anzeichen und Symptome einer versehentlichen oder beabsichtigten Einnahme zu großer Mengen von Verapamil 120 - 1A-Pharma können auftreten:

  • schwerer Blutdruckabfall
  • Herzmuskelschw√§che
  • Herzrhythmusst√∂rungen (z. B. verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag, St√∂rungen der Erregungsausbreitung im Herzen), die zum Herz-Kreislauf-Schock und Herzstillstand f√ľhren k√∂nnen
  • Bewusstseinstr√ľbung bis zum Koma
  • Erh√∂hung des Blutzuckers
  • Absinken der Kalium-Konzentration im Blut
  • Abfall des pH-Wertes im Blut (metabolische Azidose)
  • Sauerstoffmangel im K√∂rpergewebe (Hypoxie)
  • Herz-Kreislauf-Schock mit Wasseransammlung in der Lunge (Lungen√∂dem)
  • Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion
  • Kr√§mpfe

Über Todesfälle wurde gelegentlich berichtet.

Beim Auftreten der oben genannten Symptome ist sofort ein Arzt/Notarzt zu benachrichtigen, der die erforderlichen Maßnahmen einleitet.

Wenn Sie die Einnahme von Verapamil 120 - 1A-Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. von Ihrem Arzt verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Verapamil 120 - 1A-Pharma abbrechen

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Verapamil 120 - 1A-Pharma nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

Eine Beendigung der Behandlung mit Verapamil 120 - 1A-Pharma sollte nach längerer Behandlung grundsätzlich nicht plötzlich, sondern ausschleichend erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindel- bzw. Benommenheitsgef√ľhl
  • Kopfschmerzen
  • Neuropathie (Erkrankungen des Nervensystems)
  • Nervosit√§t
  • verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie)
  • Entstehung einer Herzmuskelschw√§che bzw. Verschlimmerung einer vorbestehenden Herzmuskelschw√§che
  • √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall und/oder Beschwerden durch Blutdruckabfall beim Wechsel der K√∂rperlage vom Liegen oder Sitzen zum Stehen (orthostatische Regulationsst√∂rungen)
  • Flush (Gesichtsr√∂tung mit W√§rmegef√ľhl)
  • Hypotonie (erniedrigter Blutdruck)
  • Verstopfung
  • √úbelkeit
  • schmerzhafte R√∂tungen und Schwellungen der Gliedma√üen (Erythromelalgie)
  • Kn√∂chel√∂deme (periphere √Ėdeme)

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Glukosetoleranz
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie)
  • Bauchschmerzen
  • wahrscheinlich allergisch bedingte Leberentz√ľndung (Hepatitis) mit Erh√∂hung der leberspezifischen Enzyme
  • M√ľdigkeit

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheits- und K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesie)
  • Zittern (Tremor)
  • Schl√§frigkeit/Benommenheit/Bewusstseinstr√ľbung (Somnolenz)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Erbrechen
  • verst√§rktes Schwitzen (Hyperhidrose)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

sonnenbrandähnliche Hautreaktionen (Photodermatitis)

  • Verschlimmerung bestimmter Muskelerkrankungen (Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom, fortgeschrittene Duchenne-Muskeldystrophie)

Die nachfolgenden Nebenwirkungen traten mit einer H√§ufigkeit auf, die auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar war

  • √úberempfindlichkeit
  • St√∂rungen des unwillk√ľrlichen Bewegungsablaufs (Extrapyramidale Symptome)
  • Paralyse (Tetraparese)
    Es gab einen einzelnen Postmarketing-Bericht √ľber L√§hmungen (Paralyse; und zwar Schw√§che in Armen und Beinen [Tetraparese]) in Verbindung mit der gemeinsamen Anwendung von Verapamilhydrochlorid (Wirkstoff in VeraHEXAL) und Colchicin (Wirkstoff zur Gichtbehandlung).
  • Kr√§mpfe
  • zu hohe Kaliumkonzentration im Blut (Hyperkali√§mie)
  • Schwindel (Vertigo)
  • schwere Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen (AV-Block [I., II., III. Grades])
  • Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • Sinusstillstand
  • Sinusbradykardie
  • Herzstillstand (Asystolie)
  • Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Abdominale Beschwerden
  • Zahnfleischwucherung (Gingivahyperplasie)
  • Darmverschluss (Ileus)
  • Gewebeschwellungen, vor allem im Gesichtsbereich (Angio√∂dem)
  • schwere allergische Hautreaktion mit schwerer St√∂rung des Allgemeinbefindens (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • Erythema multiforme
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Punkt- oder fleckenf√∂rmige Haut- bzw. Schleimhautblutungen (Purpura)
  • Hautausschlag mit Flecken und Papeln (makulopapul√∂se Exantheme)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Muskelschw√§che
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Niereninsuffizienz
  • Impotenz (erektile Dysfunktion)
  • Milchfluss (Galaktorrhoe)
  • Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brustdr√ľse (Gyn√§komastie)
  • Prolaktinwerte im Blut erh√∂ht

Hinweis

Bei Patienten mit Herzschrittmacher kann eine Funktionsbeeinflussung unter Verapamilhydrochlorid nicht ausgeschlossen werden.

Gegenmaßnahmen

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren Ma√ünahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6 Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Verapamil 120 - 1A-Pharma enthält

Der Wirkstoff ist: Verapamilhydrochlorid.

Jede Filmtablette enthält 120 mg Verapamilhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke, Povidon (K 25), hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000

Wie Verapamil 120 - 1A-Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Verapamil 120 - 1A-Pharma sind weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Filmtablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Die Filmtabletten sind in Aluminium/F-Blisterpackungen und in einem Umkarton verpackt.

Packungen mit 30, 50, 60 und 100 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

1 A Pharma GmbH

Keltenring 1 + 3

82041 Oberhaching

Telefon: (089) 6138825-0

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Verapamil 120 ret - 1 A - Pharma - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Verapamil
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.04.1996
ATC Code C08DA01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Herzwirkung

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