Verapamil AbZ 80 mg Filmtabletten

Abbildung Verapamil AbZ 80 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Verapamil
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AbZ-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 27.05.1993
ATC Code C08DA01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Herzwirkung

Zulassungsinhaber

AbZ-Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Verapamil-ratiopharm N 40 mg Filmtabletten Verapamil Ratiopharm GmbH
Verapamil Hennig 120mg retard Retardtabletten Verapamil Hennig Arzneimittel GmbH & Co KG
Verapamil AbZ 40 mg Filmtabletten Verapamil AbZ-Pharma GmbH
VeraHEXAL RR 240 mg retard Verapamil Hexal Aktiengesellschaft
VERAPAMIL BASICS 80 mg Verapamil Basics GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Verapamil AbZ 80 mg ist ein Mittel zur Behandlung von Herzerkrankungen, die mit einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Herzmuskels einhergehen, sowie zur Behandlung bestimmter Störungen der Herzschlagfolge und zur Behandlung von Bluthochdruck.

Verapamil AbZ 80 mg wird angewendet bei

  • Beschwerden (z. B. Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustbereich) bei Zust√§nden mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Angina pectoris):
  • St√∂rungen der Herzschlagfolge bei:
    • anfallsweise auftretender, vom Herzvorhof ausgehender beschleunigter Herzschlagfolge (paroxysmaler supraventrikul√§rer Tachykardie)
    • Vorhofflimmern/Vorhofflattern (Herzrhythmusst√∂rungen infolge einer krankhaft erh√∂hten Vorhoferregung) mit schneller AV-√úberleitung (au√üer bei WPW-Syndrom oder Lown- Ganong-Levine-Syndrom, siehe 2. unter ‚ÄěVerapamil AbZ 80 mg darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Bluthochdruck

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Verapamil AbZ 80 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Verapamilhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie einen Herz-Kreislauf-Schock erlitten haben
  • wenn bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (SA-Block II. und III. Grades) auftreten, au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen
  • wenn bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Herzvorhof und Herzkammern (AV-Block II. und III. Grades) auftreten, au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen
  • wenn Sie unter einem Sinusknotensyndrom (Herzrhythmusst√∂rungen infolge gest√∂rter Funktion des Sinusknotens) leiden, z. B. verlangsamter Herzschlag auf weniger als 60 Schl√§ge pro Minute oder im Wechsel auftretender verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag oder Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof oder Ausfall der Reizbildung im Sinusknoten (Sinusbradykardie, Bradykardie-Tachykardie-Syndrom, SA- Blockierungen oder Sinusarrest), au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen
  • wenn Sie unter einer Herzmuskelschw√§che (mit einer reduzierten Auswurffraktion von weniger als 35 % und/oder einem Verschlussdruck von mehr als 20 mmHg) leiden (sofern nicht Folge einer supraventrikul√§ren Tachykardie, die auf Verapamil anspricht)
  • wenn Sie unter Vorhofflimmern/-flattern (Herzrhythmusst√∂rungen infolge einer krankhaft erh√∂hten Vorhoferregung) und gleichzeitigem Vorliegen eines WPW-Syndroms (anfallsweise auftretender beschleunigter Herzschlag durch beschleunigte Erregungsleitung zwischen Herzvorhof und Herzkammer √ľber ein zus√§tzlich vorhandenes Erregungsleitungssystem) oder Lown-Ganong- Levine-Syndroms leiden: Es besteht dann ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Ausl√∂sung eines beschleunigten Herzschlags in den Herzkammern (Kammertachykardie) einschlie√ülich Kammerflimmern
  • wenn Sie gleichzeitig Ivabradin einnehmen (siehe ‚ÄěEinnahme von Verapamil AbZ 80 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)

Die gleichzeitige intraven√∂se Gabe von Beta-Rezeptorenblockern darf bei Patienten w√§hrend der Behandlung mit Verapamil AbZ 80 mg nicht erfolgen (Ausnahme Intensivmedizin) (siehe ‚ÄěEinnahme von Verapamil AbZ 80 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Verapamil AbZ 80 mg einnehmen,

  • wenn Sie k√ľrzlich einen akuten Herzinfarkt mit Komplikationen, z. B. verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie), ausgepr√§gtem Blutdruckabfall (Hypotonie) oder einer Herzmuskelschw√§che des linken Herzens (Linksherzinsuffizienz), erlitten haben
  • wenn bei Ihnen leichtere Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Herzvorhof und Herzkammern (AV-Block I. Grades) auftreten
  • wenn Sie niedrigen Blutdruck (systolisch unter 90 mmHg) haben
  • wenn Sie einen Ruhepuls unter 50 Schl√§gen pro Minute (Bradykardie) haben
  • wenn bei Ihnen eine stark eingeschr√§nkte Leberfunktion vorliegt (siehe 3. ‚ÄěWie ist Verapamil AbZ 80 mg einzunehmen?‚Äú)
  • wenn Sie an einer Erkrankung mit beeintr√§chtigter √úbertragung von Nervenimpulsen auf die Muskulatur (wie Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom, fortgeschrittene Duchenne- Muskeldystrophie) leiden

Wie in Vergleichsstudien zuverlässig gezeigt wurde, hat die beeinträchtigte Nierenfunktion bei Patienten mit Nierenversagen im Endstadium keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Verapamil, das heißt auf die Vorgänge, denen Verapamil im Körper unterworfen ist. Trotzdem legen einzelne Fallberichte nahe, dass Verapamil bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion nur mit Vorsicht

und unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden sollte. Verapamil kann nicht mittels Blutwäsche (Hämodialyse) entfernt werden.

Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.

Einnahme von Verapamil AbZ 80 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung nachfolgend genannter Wirkstoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Verapamil AbZ 80 mg beeinflusst werden:

  • Ivabradin (Wirkstoff zur Behandlung von Herzerkrankungen):
    Verst√§rkung der Senkung der Herzfrequenz. Verapamilhydrochlorid darf nicht zusammen mit Ivabradin eingenommen werden (siehe ‚ÄěVerapamil AbZ 80 mg darf nicht eingenommen werden‚Äú).
  • Wirkstoffe gegen Herzrhythmusst√∂rungen (z. B. Flecainid, Disopyramid), Beta-Rezeptorenblocker (z. B. Metoprolol, Propranolol), Arzneimittel zur Inhalationsnarkose:
    Gegenseitige Verstärkung der Herz-Kreislauf-Wirkungen (höhergradige AV-Blockierungen, höhergradige Senkung der Herzfrequenz, Auftreten einer Herzmuskelschwäche, verstärkte Blutdrucksenkung).

    die gleichzeitige intraven√∂se Gabe von Beta-Rezeptorenblockern darf bei Patienten w√§hrend der Behandlung mit Verapamil AbZ 80 mg nicht erfolgen (Ausnahme Intensivmedizin) (siehe ‚ÄěVerapamil AbZ 80 mg darf nicht eingenommen werden‚Äú).

  • Blutdrucksenkende Arzneimittel, harntreibende Arzneimittel (Diuretika), gef√§√üerweiternde Arzneimittel (Vasodilatatoren):
    Verstärkung des blutdrucksenkenden Effekts.
  • Digoxin, Digitoxin (Wirkstoffe zur Erh√∂hung der Herzkraft):
    Erh√∂hung der Digoxin- bzw. Digitoxin-Konzentration im Blut aufgrund verminderter Ausscheidung √ľber die Nieren. Deshalb sollte vorsorglich auf Anzeichen einer √úberdosierung dieser Wirkstoffe geachtet werden und, falls notwendig, ihre Dosis vom Arzt reduziert werden (evtl. nach Bestimmung der Digoxin- bzw. Digitoxin-Konzentration im Blut).
  • Dabigatran (Wirkstoff gegen Bildung von Blutgerinnseln):
    Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Dabigatran kann die Konzentration von Dabigatran im Blut erh√∂ht werden, was zu einem erh√∂hten Blutungsrisiko f√ľhrt.
  • Chinidin (Wirkstoff gegen Herzrhythmusst√∂rungen):
    Verst√§rkter Blutdruckabfall ist m√∂glich; bei Patienten mit einer bestimmten Herzerkrankung (hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie) kann das Auftreten eines Lungen√∂dems (abnorme Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge) m√∂glich sein; Erh√∂hung der Konzentration von Chinidin im Blut.
  • Carbamazepin (Wirkstoff zur Behandlung epileptischer Krampfanf√§lle): Carbamazepin-Wirkung wird verst√§rkt, Zunahme der nervensch√§digenden Nebenwirkung.
    Die Verapamilhydrochlorid-Konzentration im Blut wird gesenkt, Abschwächung der Wirkung von Verapamilhydrochlorid.
  • Lithium (Wirkstoff gegen Depressionen):
    Wirkungsabschwächung von Lithium, Erhöhung der nervenschädigenden Nebenwirkung.
  • Muskelrelaxanzien (Arzneimittel zur Muskelerschlaffung):

Mögliche Wirkungsverstärkung durch Verapamil AbZ 80 mg.

  • Acetylsalicyls√§ure (Wirkstoff zur Behandlung von Schmerzen und gegen die Bildung von Blutgerinnseln):
    Verstärkte Blutungsneigung
  • Doxorubicin (Wirkstoff zur Tumorbehandlung):
    Bei gleichzeitiger Anwendung von Doxorubicin und Verapamil in oraler Darreichungsform wird die Doxorubicin-Konzentration im Blut (Bioverf√ľgbarkeit und maximaler Plasmaspiegel) bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom erh√∂ht. Bei Patienten in fortgeschrittenem Tumorstadium wurden keine signifikanten √Ąnderungen der Pharmakokinetik von Doxorubicin bei gleichzeitiger intraven√∂ser Anwendung von Verapamil beobachtet.
  • Colchicin (Wirkstoff zur Gichtbehandlung):
    Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Colchicin kann der Plasmaspiegel von Colchicin erhöht werden.
  • Ethanol (Alkohol):
    Verzögerung des Ethanol-Abbaus und Erhöhung der Konzentration von Ethanol im Blut, somit Verstärkung der Alkoholwirkung durch Verapamil AbZ 80 mg.
  • Fungistatika (Wirkstoffe zur Behandlung von Pilzerkrankungen wie z. B. Clotrimazol, Ketoconazol oder Itraconazol), Proteasehemmstoffe (Wirkstoffe zur Behandlung von HIV wie z. B. Ritonavir oder Indinavir), Wirkstoffe zur Behandlung von Infektionen (Makrolide z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin), Cimetidin (Wirkstoff zur Senkung der Magens√§ureproduktion), Almotriptan (Wirkstoff zur Behandlung von Migr√§ne), Imipramin (Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen), Glibenclamid (Wirkstoff zur Behandlung einer Zuckererkrankung), Benzodiazepine und andere Anxiolytika (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen, z. B. Buspiron, Midazolam):
    Erhöhung der Verapamilhydrochlorid-Konzentration und/oder der Konzentration dieser Arzneimittel im Blut durch (gegenseitige) Beeinflussung des Abbaus.
  • Metformin (Wirkstoff zur Behandlung einer Zuckererkrankung): Verapamil kann die blutzuckersenkende Wirkung von Metformin mindern.
  • Phenytoin, Phenobarbital (Wirkstoffe zur Behandlung epileptischer Krampfanf√§lle), Rifampicin (Wirkstoff zur Tuberkulosebehandlung), Arzneimittel zur Steigerung der Harns√§ureausscheidung (Urikosurika, z. B. Sulfinpyrazon), Johanniskrautextrakt-Pr√§parate:
    Senkung der Verapamilhydrochlorid-Konzentration im Blut und Abschwächung der Wirkung von Verapamilhydrochlorid.
  • Antiarrhythmika (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen wie z. B. Amiodaron), Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus, Tacrolimus (Wirkstoffe zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr), Theophyllin (Wirkstoff zur Asthmabehandlung), Prazosin (Wirkstoff zur Behandlung des Bluthochdrucks), Terazosin (Wirkstoff zur Behandlung von Blasenentleerungsst√∂rungen bei Vergr√∂√üerung der Prostata):
    Erhöhung der Konzentration dieser Arzneimittel im Blut.
  • HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (‚ÄěStatine‚Äú; Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfette): Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (z. B.
    Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöht sein.
    Bei Patienten, die Verapamil einnehmen, sollte daher die Behandlung mit einem HMG-CoA- Reduktase-Hemmer (z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) mit der geringsten möglichen Dosis begonnen und hochtitriert werden. Wird eine Behandlung mit Verapamil zu einer

bestehenden Therapie mit HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) hinzugef√ľgt, sollte an eine Reduktion der Statin-Dosis gedacht werden, wobei gegen die Serum-Cholesterin-Konzentration zur√ľck zu titrieren ist.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Simvastatin in h√∂heren Dosen ist das Risiko f√ľr eine Erkrankung der Skelettmuskulatur (Myopathie) oder einem Zerfall von Muskelzellen (Rhabdomyolyse) erh√∂ht. Die Simvastatindosis sollte entsprechend den Herstellerangaben angepasst werden.

Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht √ľber das Cytochrom-F-Isoenzym 3A4 metabolisiert. Eine Wechselwirkung mit Verapamil ist weniger wahrscheinlich.

Verapamil AbZ 80 mg sollte nicht zusammen mit einem der oben genannten Arzneimittel bzw. Wirkstoffe eingenommen/angewendet werden, ohne dass Ihr Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.

Einnahme von Verapamil AbZ 80 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Während der Einnahme von Verapamil AbZ 80 mg sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da die Alkoholwirkung durch Verapamil AbZ 80 mg verstärkt wird.

Während der Einnahme von Verapamil AbZ 80 mg sollten Sie keine grapefruithaltigen Speisen und Getränke zu sich nehmen. Grapefruit kann die Konzentration von Verapamilhydrochlorid im Blut erhöhen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Verapamilhydrochlorid, der Wirkstoff aus Verapamil AbZ 80 mg, ist plazentag√§ngig. Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Verapamilhydrochlorid w√§hrend der Schwangerschaft vor. Daten √ľber eine begrenzte Anzahl von oral behandelten Schwangeren lassen jedoch nicht auf fruchtsch√§digende Wirkungen von Verapamilhydrochlorid schlie√üen. Tierstudien haben sch√§dliche Auswirkungen von Verapamil AbZ 80 mg auf die Nachkommen gezeigt.

Daher sollten Sie Verapamil AbZ 80 mg in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Verapamil AbZ 80 mg nur einnehmen, wenn Ihr Arzt dies unter Ber√ľcksichtigung des Risikos f√ľr Mutter und Kind f√ľr zwingend erforderlich h√§lt. Verapamil kann jedoch einen wehenhemmenden Effekt haben, was Ihr Arzt zum Geburtstermin ber√ľcksichtigen sollte.

Stillzeit
Verapamil geht in die Muttermilch √ľber. Begrenzte Humandaten nach oraler Einnahme haben gezeigt, dass der S√§ugling nur eine geringe Wirkstoffmenge aufnimmt (0,1 bis 1 % der m√ľtterlichen Dosis) und daher die Einnahme von Verapamil mit dem Stillen m√∂glicherweise vereinbar ist.

Ein Risiko f√ľr das Neugeborene/den S√§ugling kann nicht ausgeschlossen werden. Wegen der Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen beim S√§ugling sollte Verapamil w√§hrend der Stillzeit jedoch nur dann verwendet werden, wenn dies f√ľr das Wohlergehen der Mutter unbedingt notwendig ist.

Es gibt Anhaltspunkte daf√ľr, dass Verapamilhydrochlorid in Einzelf√§llen die Prolaktin-Sekretion steigern und eine spontane Milchabsonderung ausl√∂sen kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Verapamil AbZ 80 mg kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel oder zu Beginn einer Zusatzmedikation sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Verapamil AbZ 80 mg kann möglicherweise den Blutspiegel

von Alkohol erhöhen und seine Elimination verlangsamen, wodurch die Alkohol-Effekte verstärkt werden können.

Verapamil AbZ 80 mg enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Verapamil AbZ 80 mg nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Verapamil AbZ 80 mg sonst nicht richtig wirken kann.

Verapamilhydrochlorid, der Wirkstoff von Verapamil AbZ 80 mg, ist individuell, dem Schweregrad der Erkrankung angepasst, zu dosieren. Nach langj√§hriger klinischer Erfahrung liegt die durchschnittliche Dosis bei fast allen Anwendungsgebieten zwischen 240 mg und 360 mg pro Tag. Eine Tagesdosis von 480 mg sollte als Dauertherapie nicht √ľberschritten werden; eine kurzfristige Erh√∂hung ist m√∂glich.

Erwachsene und Jugendliche √ľber 50 kg K√∂rpergewicht:

  • Beschwerden bei Zust√§nden mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Angina pectoris)
    Die empfohlene Dosierung liegt bei 240-480 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 3-4 Einzeldosen, entsprechend:
    3-4-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 240-320 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag).
  • Bluthochdruck
    Die empfohlene Dosierung liegt bei 240-360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 3 Einzeldosen, entsprechend:
    3-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 240 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag).
  • St√∂rungen der Herzschlagfolge (paroxysmale supraventrikul√§re Tachykardie, Vorhofflimmern/Vorhofflattern mit schneller AV-√úberleitung [au√üer bei WPW-Syndrom oder Lown-Ganong-Levine-Syndrom])
    Die empfohlene Dosierung liegt bei 240-480 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 3-4 Einzeldosen, entsprechend:
    3-4-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 240-320 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag).

F√ľr h√∂here Dosierungen (z. B. 360-480 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) stehen Darreichungsformen mit geeigneten Wirkstoffst√§rken zur Verf√ľgung. Kinder (nur bei St√∂rungen der Herzschlagfolge):

  • √Ąltere Vorschulkinder bis 6 Jahre
    Die empfohlene Dosierung liegt bei 80-120 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 2-3 Einzeldosen.
    Hierf√ľr stehen Darreichungsformen mit geeigneter Wirkstoffst√§rke (40 mg Verapamilhydrochlorid) zur Verf√ľgung.
  • Schulkinder 6-14 Jahre
    Die empfohlene Dosierung liegt bei 80-360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag in 2-4 Einzeldosen, entsprechend:

2-4-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 160-320 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag). Verapamil AbZ 80 mg wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (z. B. 80 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde.

F√ľr h√∂here Dosierungen (z. B. 360 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag) stehen Darreichungsformen mit geeigneten Wirkstoffst√§rken zur Verf√ľgung.

Eingeschränkte Nierenfunktion:
Die derzeit verf√ľgbaren Informationen werden im Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú beschrieben. Verapamil AbZ 80 mg sollte bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion mit Vorsicht und unter engmaschiger Beobachtung angewendet werden.

Eingeschränkte Leberfunktion:
Bei Patienten mit eingeschr√§nkter Leberfunktion wird in Abh√§ngigkeit vom Schweregrad wegen eines verlangsamten Arzneimittelabbaus die Wirkung von Verapamilhydrochlorid verst√§rkt und verl√§ngert. Deshalb sollte in derartigen F√§llen die Dosierung vom Arzt mit besonderer Sorgfalt eingestellt und mit niedrigen Dosen begonnen werden (z. B. bei Patienten mit Leberfunktionsst√∂rungen zun√§chst 2-3-mal t√§glich 40 mg Verapamilhydrochlorid, entsprechend 80-120 mg Verapamilhydrochlorid pro Tag). Siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Art und Dauer der Anwendung: Zum Einnehmen.

Nehmen Sie Verapamil AbZ 80 mg bitte ungelutscht und unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser, kein Grapefruit-Saft!) am besten zu oder kurz nach den Mahlzeiten ein.

Verapamil AbZ 80 mg bitte nicht im Liegen einnehmen. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Falls Ihnen Verapamil AbZ 80 mg wegen Schmerzen und Engegef√ľhl (Angina pectoris) nach einem Herzinfarkt verordnet wurde, d√ľrfen Sie mit der Einnahme erst 7 Tage nach dem akuten Infarktereignis beginnen.

Die Dauer der Einnahme ist nicht begrenzt, sie wird vom behandelnden Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Verapamil AbZ 80 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Verapamil AbZ 80 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Folgende Anzeichen und Symptome einer versehentlichen oder beabsichtigten Einnahme zu großer Mengen von Verapamil AbZ 80 mg können auftreten:

Schwerer Blutdruckabfall, Herzmuskelschw√§che, Herzrhythmusst√∂rungen (z. B. verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag, St√∂rungen der Erregungsausbreitung im Herzen), die zum Herz-Kreislauf- Schock und Herzstillstand f√ľhren k√∂nnen. Bewusstseinstr√ľbung bis zum Koma, Erh√∂hung des Blutzuckers, Absinken der Kalium-Konzentration im Blut, Abfall des pH-Wertes im Blut (metabolische Azidose), Sauerstoffmangel im K√∂rpergewebe (Hypoxie), Herz-Kreislauf-Schock mit Wasseransammlung in der Lunge (Lungen√∂dem), Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion und Kr√§mpfe. √úber Todesf√§lle wurde gelegentlich berichtet.

Beim Auftreten der oben genannten Symptome ist sofort ein Arzt/Notarzt zu benachrichtigen, der die erforderlichen Maßnahmen einleitet.

Wenn Sie die Einnahme von Verapamil AbZ 80 mg vergessen haben

Nehmen Sie beim n√§chsten Mal nicht die doppelte Menge von Verapamil AbZ 80 mg ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Verapamil AbZ 80 mg abbrechen

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Verapamil AbZ 80 mg nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

Eine Beendigung der Behandlung mit Verapamil AbZ 80 mg sollte nach längerer Behandlung grundsätzlich nicht plötzlich, sondern ausschleichend erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Nervosit√§t
  • Kopfschmerzen, Schwindel- bzw. Benommenheitsgef√ľhl, Neuropathie (Erkrankungen des Nervensystems)
  • Verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie), Entstehung einer Herzmuskelschw√§che bzw. Verschlimmerung einer vorbestehenden Herzmuskelschw√§che, √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall und/oder Beschwerden durch Blutdruckabfall beim Wechsel der K√∂rperlage vom Liegen oder Sitzen zum Stehen (orthostatische Regulationsst√∂rungen)
  • Flush (Gesichtsr√∂tung mit W√§rmegef√ľhl), Hypotonie (erniedrigter Blutdruck)
  • Verstopfung, √úbelkeit
  • Schmerzhafte R√∂tungen und Schwellungen der Gliedma√üen (Erythromelalgie)
  • Kn√∂chel√∂deme (periphere √Ėdeme)

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Glucosetoleranz
  • Herzklopfen (Palpitationen), beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie)
  • Bauchschmerzen
  • Wahrscheinlich allergisch bedingte Leberentz√ľndung (Hepatitis) mit Erh√∂hung der leberspezifischen Enzyme
  • M√ľdigkeit

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Schl√§frigkeit/Benommenheit/Bewusstseinstr√ľbung (Somnolenz)
  • Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheits- und K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesie), Zittern (Tremor)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Erbrechen
  • Verst√§rktes Schwitzen (Hyperhidrose)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Sonnenbrand√§hnliche Hautreaktionen (Photodermatitis)
  • Verschlimmerung bestimmter Muskelerkrankungen (Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom, fortgeschrittene Duchenne-Muskeldystrophie)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • √úberempfindlichkeit
  • Zu hohe Kaliumkonzentration im Blut (Hyperkali√§mie)
  • St√∂rungen des unwillk√ľrlichen Bewegungsablaufs (Extrapyramidale Symptome), Paralyse (Tetraparese)1, Kr√§mpfe
  • Schwindel (Vertigo)
  • Schwere Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen (AV-Block (I., II., III. Grades)), Sinusstillstand, Sinusbradykardie, Herzstillstand (Asystolie)
  • Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus), Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Abdominale Beschwerden, Zahnfleischwucherung (Gingivahyperplasie), Darmverschluss (Ileus)
  • Gewebeschwellungen, vor allem im Gesichtsbereich (Angio√∂dem), schwere allergische Hautreaktion mit schwerer St√∂rung des Allgemeinbefindens (Stevens-Johnson-Syndrom), Erythema multiforme, Haarausfall (Alopezie), Juckreiz (Pruritus), Punkt- oder fleckenf√∂rmige Haut- bzw. Schleimhautblutungen (Purpura), Hautausschlag mit Flecken und Papeln (makulopapul√∂se Exantheme), Nesselsucht (Urtikaria)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie), Muskelschw√§che, Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Niereninsuffizienz
  • Impotenz (erektile Dysfunktion), Milchfluss (Galaktorrhoe), Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brustdr√ľse (Gyn√§komastie)
  • Prolaktinwerte im Blut erh√∂ht

1Es gab einen einzelnen Postmarketing-Bericht √ľber L√§hmungen (Paralyse; und zwar Schw√§che in Armen und Beinen (Tetraparese)) in Verbindung mit der gemeinsamen Anwendung von Verapamil (Wirkstoff in Verapamil AbZ 80 mg) und Colchicin (Wirkstoff zur Gichtbehandlung).

Hinweis
Bei Patienten mit Herzschrittmacher kann eine Funktionsbeeinflussung unter Verapamilhydrochlorid nicht ausgeschlossen werden.

Gegenmaßnahmen
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren Ma√ünahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Verapamil AbZ 80 mg enthält

Der Wirkstoff ist Verapamilhydrochlorid. Jede Filmtablette enthält 80 mg Verapamilhydrochlorid.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Mikrokristalline Cellulose; Maisstärke; Vorverkleisterte Stärke (Maisstärke); Croscarmellose- Natrium; Talkum; Hochdisperses Siliciumdioxid; Magnesiumstearat (Ph.Eur.); Hypromellose; Glycerol 85 %.

Wie Verapamil AbZ 80 mg aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, beiderseits gewölbte Filmtablette mit Bruchkerbe auf einer Seite.

Verapamil AbZ 80 mg ist in Packungen mit 20, 50 und 100 Filmtabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

AbZ-Pharma GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2020.

AbZ-Pharma w√ľnscht Ihnen gute Besserung!

Versionscode: Z11

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Verapamil AbZ 80 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Verapamil
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AbZ-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 27.05.1993
ATC Code C08DA01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Herzwirkung

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