Wirkstoff(e) Cholecalciferol (Vitamin D3)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Dermapharm GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 28.10.2013
ATC Code A11CC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Vitamin A und D, inkl. deren Kombinationen

Zulassungsinhaber

Dermapharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dekristolmin enthält Vitamin D3 (Colecalciferol) zur Regulation der Aufnahme und des Stoffwechsels von Calcium sowie des Calciumeinbaus in das Knochengewebe.

Dekristolmin wird angewendet

  • zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsst√∂rung des Skeletts im Wachstumsalter) und Osteomalazie (Knochenerweichung) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • zur Vorbeugung einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erkennbarem Risiko
  • zur unterst√ľtzenden Behandlung der Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) bei Erwachsenen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dekristolmin darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Colecalciferol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie unter Hyperkalz√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) leiden
  • wenn Sie Hyperkalzurie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Harn) haben
  • wenn bei Ihnen eine Hypervitaminose D (hohe Vitamin-D-Konzentrationen im Blut) diagnostiziert wurde
  • wenn Sie Nierensteine haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Dekristolmin einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Dekristolmin ist erforderlich,

  • wenn Sie zur Bildung von calciumhaltigen Nierensteinen neigen.
  • falls bei Ihnen eine gest√∂rte Ausscheidung von Calcium und Phosphat √ľber die Niere vorliegt.
  • wenn Sie mit Arzneimitteln zur F√∂rderung der Harnausscheidung (Benzothiadiazin-Derivate) behandelt werden.
  • wenn Ihre Bewegungsf√§higkeit stark eingeschr√§nkt ist, da in diesem Fall das Risiko einer Hyperkalz√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) und Hyperkalzurie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Harn) besteht.
  • falls Sie unter Sarkoidose leiden (eine spezifische Erkrankung, welche das Bindegewebe in Lunge, Haut und Gelenken angreift), da das Risiko einer verst√§rkten Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form besteht.
    In diesem Fall sollten bei Ihnen die Calciumspiegel im Blut und Urin √ľberwacht werden.
  • wenn Ihr Parathormon-Haushalt gest√∂rt ist (Pseudohypoparathyreoidismus), da der Vitamin-D- Bedarf durch die phasenweise normale Vitamin-D-Empfindlichkeit herabgesetzt sein kann. Dann besteht das Risiko einer lang dauernden √úberdosierung. Hierzu stehen leichter steuerbare Wirkstoffe mit Vitamin-D-Aktivit√§t zur Verf√ľgung.

Wenn Ihre Nierenfunktion gest√∂rt ist und Sie mit Dekristolmin behandelt werden, sollte Ihr Arzt die Auswirkung der Behandlung auf den Calcium- und Phosphathaushalt √ľberwachen.

Wenn andere Vitamin-D-haltige Arzneimittel verordnet werden, muss die Dosis an Vitamin D von Dekristolmin ber√ľcksichtigt werden. Zus√§tzliche Verabreichungen von Vitamin D oder Calcium sollten nur unter √§rztlicher √úberwachung erfolgen. In solchen √§llen m√ľssen die Calciumspiegel im Blut und Urin √ľberwacht werden.

Säuglinge und Kleinkinder

Dekristolmin sollte bei S√§uglingen und Kleinkindern nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden, da diese die Tabletten m√∂glicherweise nicht schlucken k√∂nnen. Es wird empfohlen, stattdessen die Tabletten wie angegeben aufzul√∂sen (siehe Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Dekristolmin einzunehmen?‚Äú) oder Tropfen zu verwenden.

Tagesdosen √ľber 500 I.E.

W√§hrend einer Langzeitbehandlung mit Dekristolmin 1000 I.E. in Dosen √ľber 500 I.E. t√§glich sollten die Calciumspiegel im Blut und im Urin √ľberwacht werden und die Nierenfunktion durch Messung des Serumkreatinins √ľberpr√ľft werden. Diese √úberwachung ist besonders wichtig bei √§lteren Patienten und bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden (Arzneimittel zur √∂rderung der Funktion der Herzmuskulatur) oder Diuretika (Arzneimittel zur F√∂rderung der Harnausscheidung). Im Falle von Hyperkalz√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) oder Anzeichen einer verminderten Nierenfunktion muss die Dosis verringert oder die Behandlung unterbrochen werden. Es empfiehlt sich die Dosis zu reduzieren oder die Behandlung zu unterbrechen, wenn der Calciumgehalt im Harn 7,5 mmol/24 Stunden (300 mg/24 Stunden) √ľberschreitet.

Einnahme von Dekristolmin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung von Dekristolmin kann durch gleichzeitige Anwendung folgender Arzneimittel beeinträchtigt werden:

  • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie) oder Barbiturate (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und Schlafst√∂rungen sowie zur Narkose)
  • Glukokortikoide (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter allergischer Erkrankungen)
  • Rifampicin und Isoniazid (Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose)
  • Ionenaustauscher wie Colestyramin (Arzneimittel zur Senkung eines hohen Cholesterinspiegels), Abf√ľhrmittel (Laxantien) mit fl√ľssigem Paraffin
  • Actinomycin (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen)
  • Imidazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Orlistat (Arzneimittel zur Behandlung von √úbergewicht).

Die Wirkung/Nebenwirkungen von Dekristolmin können durch die gleichzeitige Anwendung folgender Arzneimittel verstärkt werden:

  • Vitamin-D-Metabolite oder -Analoga (z. B. Calcitriol):
    Eine Kombination mit Dekristolmin wird nur in Ausnahmef√§llen empfohlen. Die Calciumspiegel im Blut sollten √ľberwacht werden.
  • Arzneimittel zur F√∂rderung der Harnausscheidung (Thiazid-Diuretika):
    Die Verringerung der Calciumausscheidung √ľber die Niere kann zu erh√∂hten Calciumkonzentrationen im Blut (Hyperkalz√§mie) f√ľhren. Die Calciumspiegel im Blut und im Urin sollten daher w√§hrend einer Langzeitbehandlung √ľberwacht werden.

Das Nebenwirkungsrisiko folgender Arzneimittel kann durch die gleichzeitige Anwendung von Dekristolmin erhöht sein:

  • Herzglykoside (Arzneimittel zur F√∂rderung der Funktion der Herzmuskulatur):
    Das Risiko f√ľr Herzrhythmusst√∂rungen kann infolge einer Erh√∂hung der Calciumspiegel im Blut w√§hrend der Behandlung mit Vitamin D zunehmen. In solchen F√§llen sollte der behandelnde Arzt eine EKG-√úberwachung sowie eine Kontrolle der Calciumkonzentrationen im Blut und im Urin sowie des Arzneimittelspiegels im Blut durchf√ľhren.

Einnahme von Dekristolmin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Dekristolmin Tabletten sollten zusammen mit Speisen und Getränken eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Tagesdosen bis 500 I.E./Tag

Bisher sind keine Risiken im angegebenen Dosisbereich bekannt.

Langanhaltende √úberdosierungen von Vitamin D m√ľssen in der Schwangerschaft verhindert werden, da eine daraus resultierende Hyperkalz√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) zu k√∂rperlicher und geistiger Behinderung sowie angeborenen Herz- und Augenerkrankungen des Kindes f√ľhren kann.

Tagesdosen √ľber 500 I.E./Tag

Während der Schwangerschaft sollte Dekristolmin nur nach strenger Indikationsstellung eingenommen und nur so dosiert werden, wie es zum Beheben des Vitamin-D-Mangels unbedingt notwendig ist.

√úberdosierungen von Vitamin D in der Schwangerschaft m√ľssen verhindert werden, da eine langanhaltende Hyperkalz√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) zu k√∂rperlicher und geistiger Behinderung sowie angeborenen Herz- und Augenerkrankungen des Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit

Frauen d√ľrfen w√§hrend der Behandlung mit Dekristolmin stillen. Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch √ľber, dies sollte bei Verabreichung von zus√§tzlichem Vitamin D an S√§uglinge ber√ľcksichtigt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Dekristolmin die Verkehrst√ľchtigkeit und die √§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst.

Dekristolmin enthält Lactose und Saccharose

Bitte nehmen Sie Dekristolmin erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Zur Vorbeugung gegen Rachitis und Osteomalazie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen T√§glich ¬Ĺ Tablette Dekristolmin 1000 I.E. Tabletten (entsprechend 0,0125 mg oder 500 I.E. Vitamin D3).

Zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Fr√ľhgeborenen

Fr√ľhgeborene

  • mit einem Geburtsgewicht > 1500 g: ¬Ĺ Tablette Dekristolmin 1000 I.E. t√§glich (entsprechend 0,0125 mg oder 500 I.E. Vitamin D3)
  • mit einem Geburtsgewicht < 1500 g (700 ‚Äď 1500 g): 1 Tablette Dekristolmin 1000 I.E. t√§glich (entsprechend 0,025 mg oder 1000 I.E. Vitamin D3).

Die Dosierung ist vom behandelnden Arzt festzulegen.

Zur Vorbeugung einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erkennbarem Risiko

S√§uglinge (0 ‚Äď 12 Monate):

T√§glich ¬Ĺ Tablette Dekristolmin 1000 I.E. (entsprechend 0,0125 mg oder 500 I.E. Vitamin D3).

Kinder, Jugendliche und Erwachsene:

T√§glich ¬Ĺ - 1 Tablette Dekristolmin 1000 I.E. Tabletten (entsprechend 0,0125 - 0,025 mg oder 500 - 1000 I.E. Vitamin D3).

Zur unterst√ľtzenden Behandlung der Osteoporose bei Erwachsenen

Täglich 1 Tablette Dekristolmin 1000 I.E. Tabletten (entsprechend 0,025 mg oder 1000 I.E. Vitamin D3).

Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden. Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Wasser ein.

√úber die notwendige Dauer der Anwendung befragen Sie bitte Ihren Arzt.

Tagesdosen √ľber 500 I.E./Tag

W√§hrend einer Langzeitbehandlung mit Dekristolmin in Tagesdosen √ľber 500 I.E. sollten die Calciumspiegel im Blut und im Urin regelm√§√üig √ľberwacht werden und die Nierenfunktion durch Messung des Serumkreatinins √ľberpr√ľft werden. Gegebenenfalls ist eine Dosisanpassung entsprechend den Blutcalciumwerten vorzunehmen.

Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern

Die Tablette auf einem Teelöffel mit Wasser oder Milch zerfallen lassen und die aufgelöste Tablette dem Kind direkt, am besten während einer Mahlzeit, in den Mund geben.

Der Zusatz der Tabletten zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit f√ľr S√§uglinge ist nicht zu empfehlen, da hierbei keine vollst√§ndige Vitamin-D-Zufuhr garantiert werden kann.

Sofern die Tabletten dennoch in der Nahrung verabreicht werden sollen, erfolgt die Zugabe erst nach Aufkochen und anschlie√üendem Abk√ľhlen der Nahrung. Bei der Verwendung vitaminisierter Nahrung ist die darin enthaltene Vitamin-D-Menge zu ber√ľcksichtigen.

Säuglinge erhalten Dekristolmin von der zweiten Lebenswoche an bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Im zweiten Lebensjahr sind weitere Gaben von Dekristolmin zu empfehlen, vor allem während der Wintermonate.

Wenn Sie eine größere Menge von Dekristolmin eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie oder Ihr Kind eine größere Menge von Dekristolmin eingenommen haben als Sie sollten, verständigen Sie sofort einen Arzt.

Die Anzeichen einer Überdosierung sind wenig charakteristisch und äußern sich in Übelkeit, Erbrechen, anfangs oft Durchfällen, später Verstopfung, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Arrhythmien (unregelmäßiger Herzschlag), Azotämie (erhöhte Stickstoffkonzentration im Blut), gesteigertem Durst, erhöhtem Harndrang und in der Endphase Austrocknung.

Befragen Sie bitte Ihren Arzt zu den Anzeichen einer √úberdosierung von Vitamin D. Ein spezielles Gegenmittel existiert nicht.

Ihr Arzt wird die notwendigen Gegenmaßnahmen einleiten.

Wenn Sie die Einnahme von Dekristolmin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Dekristolmin abbrechen

Bei einer Unterbrechung oder vorzeitigem Ende der Behandlung können sich Ihre Beschwerden wieder verschlechtern oder erneut auftreten. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die H√§ufigkeiten der Nebenwirkungen sind nicht bekannt, da keine gr√∂√üeren klinischen Studien durchgef√ľhrt wurden, die eine Absch√§tzung der H√§ufigkeiten erlauben.

Brechen Sie die Einnahme von Dekristolmin ab und verständigen Sie sofort Ihren Arzt, wenn eines der folgenden Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion auftritt:

  • geschwollenes Gesicht, Anschwellen der Lippen, der Zunge oder des Rachens
  • Schluckst√∂rungen
  • Nesselausschlag und Atembeschwerden.

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

  • erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut (Hyperkalz√§mie) und erh√∂hte Calciumkonzentration im Urin (Hyperkalzurie)
  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wie Verstopfung, Bl√§hungen, √úbelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Hautausschlag oder Nesselsucht.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5 1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú bzw. ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Dekristolmin enthält

  • Der Wirkstoff ist: Colecalciferol.
    Eine Tablette enthält 25 Mikrogramm Colecalciferol (entsprechend 1000 I.E. Vitamin D3), als Colecalciferol-Konzentrat (Pulverform).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Modifizierte Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Saccharose, Hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Natriumascorbat, Mittelkettige Triglyceride, All-rac-alpha- Tocopherol.

Wie Dekristolmin 1000 I.E. Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Dekristolmin 1000 I.E. Tabletten sind längliche, beidseitig gewölbte, weiße bis gelbliche Tabletten mit Bruchkerbe.

Dekristolmin 1000 I.E. Tabletten sind in Blisterpackungen mit 20, 30, 50, 100 und 200 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Dermapharm GmbH

Kleeblattgasse 3

1010 Wien

Tel.: +43-13193001-0

Fax: +43-13193001-40

Hersteller

mibe GmbH Arzneimittel M√ľnchener Stra√üe 15 06796 Brehna Deutschland

Z.Nr.: 135212

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich: Dekristolmin 1000 I.E. Tabletten Deutschland: Dekristol¬ģ 1000 I.E. Tabletten Niederlande: Cholecalciferol mibe 1000 IE, tabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2018.

Sonstige Hinweise

Vitamin D hat vielf√§ltige Funktionen im menschlichen K√∂rper. Es ist wichtig f√ľr die Knochengesundheit durch Mineralisierung des Knochens, sowie f√ľr die Muskelentwicklung und Muskelkraft. Es reguliert den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und ist auch an weiteren Stoffwechselvorg√§ngen im K√∂rper beteiligt.

Des Weiteren lieferten Forschungsergebnisse der letzten Jahre Hinweise auf eine Rolle des Vitamin D f√ľr die Pr√§vention verschiedener chronischer Krankheiten.

Die deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung (DGE) empfiehlt eine t√§gliche Vitamin-D-Zufuhr von bis zu 800 I.E. (Internationalen Einheiten). Dieser Referenzwert f√ľr die Vitamin-D-Zufuhr ist als Sch√§tzwert unter der Annahme einer fehlenden endogenen Synthese anzusehen.

Inzwischen gibt es jedoch Diskussionen dar√ľber, inwieweit diese Menge wirklich ausreicht, um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen. Es werden Dosierungen im Bereich von 1.000 - 2.000 I.E. pro Tag diskutiert. Einen konkreten Nachweis hierf√ľr gibt es jedoch derzeit noch nicht.

Generell gibt es zwei Wege, um dem K√∂rper Vitamin D zuzuf√ľhren:

  1. durch Sonnenlicht
  2. √ľber die Ern√§hrung

1. Sonnenlicht

Die Vitamin-D-Produktion im K√∂rper erfolgt √ľber Sonnenbestrahlung der Haut. Bei regelm√§√üigem Aufenthalt im Freien wird der Gro√üteil des Vitamin D vom K√∂rper selbst gebildet und zwar zu ca. 80 - 90 %.

Die körpereigene Bildung schwankt von Mensch zu Mensch und ist von weiteren Faktoren, wie dem Breitengrad und der Jahreszeit, abhängig. Es wird empfohlen, sich insgesamt ca. 5 bis 25 Minuten pro Tag mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von Armen und Beinen der Sonne auszusetzen.

Zu den Risikogruppen f√ľr eine Unterversorgung geh√∂ren Menschen, die sich kaum oder gar nicht im Freien aufhalten oder nur mit bedecktem K√∂rper nach drau√üen gehen. Au√üerdem z√§hlen zu den Risikogruppen Menschen mit einer dunklen Hautfarbe, da sie weniger Vitamin D bilden k√∂nnen. Eine weitere wichtige Risikogruppe sind √§ltere Menschen, da die Vitamin-D-Bildung im Alter deutlich abnimmt. Au√üerdem z√§hlen S√§uglinge zu den Risikogruppen f√ľr eine Vitamin-D-Unterversorgung, da S√§uglinge grunds√§tzlich nicht einer direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden sollen.

Au√üerdem ist zu ber√ľcksichtigen, dass Pflegeprodukte mit hohen Lichtschutzfaktoren ebenfalls in hohem Ma√üe die Vitamin-D-Produktion beeintr√§chtigen (bei LSF von 10 bereits Verringerung um 95 %).

2. Ernährung

Die Vitamin-D-Zufuhr √ľber die Ern√§hrung mit den √ľblichen Lebensmitteln hat nur einen relativ geringen Anteil (10 bis 20 Prozent) an der Vitamin-D-Versorgung.

Es gibt nur wenige Lebensmittel, meist tierischer Herkunft, die Vitamin D in nennenswerten Mengen enthalten. Dazu gehören insbesondere Fettfische (z. B. Lachs, Hering, Makrele) und in deutlich geringerem Maße Leber, Margarine (mit Vitamin D angereichert), Eigelb und einige Speisepilze.

Wenn eine gezielte Verbesserung der Versorgung, insbesondere bei Risikogruppen, weder durch die körpereigene Vitamin-D-Bildung durch Sonnenbestrahlung noch durch die Ernährung zu erreichen ist, empfiehlt sich die zusätzliche Einnahme von Vitamin-D-Präparaten.

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Wirkstoff(e) Cholecalciferol (Vitamin D3)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Dermapharm GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 28.10.2013
ATC Code A11CC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden