Diflucan 400 mg - Infusionsflaschen

Abbildung Diflucan 400 mg - Infusionsflaschen
Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J02AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Pfizer

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Diflucan 100 mg - Kapseln Fluconazol Pfizer Corporation Austria GmbH
Fluconazol ratiopharm 150 mg Kapseln Fluconazol Teva B.V.
Diflucan 50 mg - Kapseln Fluconazol Pfizer Corporation Austria GmbH
Fluconazol Sandoz 2 mg/ml - Infusionslösung Fluconazol Sandoz
Fluconazol ratiopharm 2 mg/ml Infusionslösung Fluconazol Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Diflucan geh√∂rt zur Arzneimittelklasse der so genannten ‚ÄěAntimykotika‚Äú. Der Wirkstoff in Diflucan ist Fluconazol.

Diflucan wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze verursacht sind. Es kann dar√ľber hinaus auch zur Vorbeugung von Candida-Infektionen angewendet werden. Candida ist ein Hefepilz und der h√§ufigste Erreger von Pilzinfektionen.

Erwachsene

Ihr Arzt kann Ihnen dieses Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Arten von Infektionen verordnen:

  • Kryptokokkenmeningitis ‚Äď eine Pilzinfektion des Gehirns
  • Kokzidioidomykose ‚Äď eine Erkrankung der Bronchien und Atemwege
  • Infektionen mit Candida, die im Blut, in K√∂rperorganen (z. B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind
  • Schleimhautsoor ‚Äď Infektionen der Mund- und Rachenschleimhaut und Zahnfleischentz√ľndung

Dar√ľber hinaus k√∂nnen Sie Diflucan aus den folgenden Gr√ľnden erhalten:

  • zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen einer Kryptokokkenmeningitis
  • zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen eines Schleimhautsoors
  • zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn Ihr Immunsystem geschw√§cht ist und nicht richtig arbeitet)

Kinder und Jugendliche (0 bis 17 Jahre)

Bei Kindern kann dieses Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Arten von Pilzinfektionen verordnet werden:

  • Schleimhautsoor ‚Äď Infektion der Mund- und Rachenschleimhaut
  • Infektionen mit Candida, die im Blut, in K√∂rperorganen (z. B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind
  • Kryptokokkenmeningitis ‚Äď eine Pilzinfektion des Gehirns

Dar√ľber hinaus kann Diflucan

  • zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn das Immunsystem geschw√§cht ist und nicht richtig arbeitet),
  • zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen einer Kryptokokkenmeningitis verordnet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sie d√ľrfen nicht mit Diflucan behandelt werden,

  • wenn Sie gegen Fluconazol, andere Arzneimittel, die Sie gegen eine Pilzinfektion eingenommen haben, oder einen der sonstigen Bestandteile von Diflucan √ľberempfindlich (allergisch) sind. M√∂gliche Beschwerden sind Juckreiz, Hautr√∂tung und Atemprobleme.
  • wenn Sie Astemizol oder Terfenadin einnehmen (Arzneimittel aus der Gruppe der Antihistaminika, die bei Allergien eingesetzt werden).
  • wenn Sie Cisaprid einnehmen (Arzneimittel gegen Magenbeschwerden).
  • wenn Sie Pimozid einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen).
  • wenn Sie Chinidin einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen).
  • wenn Sie Erythromycin einnehmen (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen)

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Diflucan ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

  • Leber- oder Nierenprobleme haben,
  • eine Herzerkrankung haben, wie zum Beispiel Herzrhythmusst√∂rungen,
  • einen zu hohen oder zu niedrigen Gehalt an Kalium, Kalzium oder Magnesium im Blut haben.
  • schwere Hautreaktionen haben (wie Juckreiz, Hautr√∂tung oder Atemprobleme)

Bei Anwendung von Diflucan mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Astemizol, Terfenadin (ein Antihistaminikum zur Behandlung von Allergien), Cisaprid (wird bei Magenverstimmungen eingenommen), Pimozid (wird zur Behandlung von psychischen Erkrankungen eingenommen), Chinidin (wird zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen eingenommen) oder Erythromycin (ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen) anwenden, da diese nicht zusammen mit Diflucan eingenommen werden d√ľrfen (siehe Abschnitt ‚ÄěDiflucan darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Bei einigen Arzneimitteln sind Wechselwirkungen mit Diflucan möglich. Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Rifampicin oder Rifabutin (Antibiotika gegen Infektionen)
  • Alfentanil, Fentanyl (Narkosemittel)
  • Amitriptylin, Nortriptylin (Arzneimittel gegen Depressionen)
  • Amphotericin B, Voriconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
  • Blutverd√ľnnende Arzneimittel, die Blutgerinnsel verhindern (Warfarin oder √§hnliche Arzneimittel)
  • Benzodiazepine (Midazolam, Triazolam oder √§hnliche Arzneimittel), die als Schlafmittel oder gegen Angst eingesetzt werden
  • Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanf√§lle [‚ÄěEpilepsie‚Äú])
  • Nifedipin, Isradipin, Amlodipin, Felodipin und Losartan (gegen Hypertonie [Bluthochdruck])
  • Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus oder Tacrolimus (zur Vorbeugung einer Transplantatabsto√üung)
  • Cyclophosphamid, Vinca-Alkaloide (Vincristin, Vinblastin oder √§hnliche Arzneimittel) zur Behandlung von Krebserkrankungen
  • Halofantrin (Arzneimittel gegen Malaria)
  • Statine (Atorvastatin, Simvastatin und Fluvastatin oder √§hnliche Arzneimittel) zur Senkung eines hohen Cholesterinspiegels
  • Methadon (gegen Schmerzen)
  • Celecoxib, Flurbiprofen, Naproxen, Ibuprofen, Lornoxicam, Meloxicam, Diclofenac (Nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR])
  • Orale Kontrazeptiva (‚ÄěPille‚Äú zur Verh√ľtung)
  • Prednison (Steroid)
  • Zidovudin, auch unter der Abk√ľrzung AZT bekannt; Saquinavir (bei Patienten mit HIV- Infektion)
  • Arzneimittel gegen Diabetes mellitus wie Chlorpropamid, Glibenclamid, Glipizid oder Tolbutamid
  • Theophyllin (bei Asthma)
  • Vitamin A (Nahrungserg√§nzungsmittel)

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, versuchen, schwanger zu werden, oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Diflucan erhalten sollten.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Beim Lenken eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen ist zu ber√ľcksichtigen, dass es gelegentlich zu Schwindelgef√ľhl oder (‚Äěepileptischen‚Äú) Krampfanf√§llen kommen kann.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Diflucan

Ein Milliliter enth√§lt 0,154 mmol Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Di√§t einhalten m√ľssen, sollten Sie dies ber√ľcksichtigen.

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Wie wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel wird Ihnen von Ihrem Arzt oder einer Krankenschwester/einem Krankenpfleger als langsame Injektion (Infusion) in eine Vene verabreicht. Diflucan wird als L√∂sung vertrieben. Es wird nicht weiter verd√ľnnt. Die Packungsbeilage enth√§lt an ihrem Ende einen Abschnitt f√ľr medizinisches Fachpersonal mit weiteren Informationen.

Die folgende Tabelle gibt die √ľblichen Dosen des Arzneimittels bei den verschiedenen Arten von Infektionen an. Sprechen Sie Ihren Arzt oder ein Mitglied des Pflegepersonals an, wenn Sie nicht sicher sind, warum Sie Diflucan erhalten.

Erwachsene

Erkrankung

Dosis

 

 

Behandlung von Kryptokokkenmeningitis

Am 1. Tag 400 mg und dann 1-mal

 

t√§glich 200 mg bis 400 mg √ľber 6 bis

 

8 Wochen oder falls erforderlich länger.

 

Manchmal wird die Dosis auf bis zu

 

800 mg erhöht.

Vorbeugung von R√ľckf√§llen von

1-mal täglich 200 mg bis Ihr Arzt die

Kryptokokkenmeningitis

Behandlung beendet

Behandlung von Kokzidioidomykose

1-mal t√§glich 200 mg bis 400 mg √ľber 11

 

bis 24 Monate oder auch länger, falls

 

nötig. Manchmal wird die Dosis auf bis

 

zu 800 mg erhöht.

Zur Behandlung innerer Pilzinfektionen, die durch

Am 1. Tag 800 mg und dann 1-mal

 

 

Candida verursacht sind

täglich 400 mg bis Ihr Arzt die

 

Behandlung beendet

Behandlung von Infektionen der Mund- und

Am 1. Tag 200 mg bis 400 mg und dann

Rachenschleimhaut und Zahnfleischentz√ľndung

100 mg bis 200 mg bis Ihr Arzt die

 

Behandlung beendet

Behandlung von Schleimhautsoor ‚Äď die Dosis ist vom

1-mal t√§glich 50 mg bis 400 mg √ľber 7

infizierten Körperbereich abhängig

bis 30 Tage bis Ihr Arzt die Behandlung

 

beendet

Vorbeugung von R√ľckf√§llen von Infektionen der

1-mal täglich 100 mg bis 200 mg oder 3-

Mund- und Rachenschleimhaut

mal pro Woche 200 mg, solange das

 

Infektionsrisiko besteht

Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn

1-mal täglich 200 mg bis 400 mg, solange

das Immunsystem geschwächt ist und nicht richtig

das Infektionsrisiko besteht

arbeitet)

 

Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren

Wenden Sie die von Ihrem Arzt verordnete Dosis an (dies kann entweder die Dosis f√ľr Erwachsene oder die Dosis f√ľr Kinder sein).

Kinder bis 11 Jahre

Bei Kindern beträgt die Höchstdosis 400 mg pro Tag.

Die Dosis wird auf der Grundlage des Körpergewichts des Kindes (in Kilogramm) berechnet.

Erkrankung

Tagesdosis

 

 

Schleimhautsoor und Racheninfektionen mit

3 mg je kg Körpergewicht (Am 1. Tag

Candida ‚Äď Dosis und Behandlungsdauer sind vom

können 6 mg je kg Körpergewicht

Schweregrad und vom genauen Ort der Infektion

verabreicht werden.)

abhängig

 

Kryptokokkenmeningitis oder innere Pilzinfektionen

6 mg bis 12 mg je kg Körpergewicht

durch Candida

 

 

 

Vorbeugung von Infektionen durch Candida bei

3 mg bis 12 mg je kg Körpergewicht

Kindern (wenn das Immunsystem nicht richtig

 

arbeitet)

 

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von 0 bis 4 Wochen

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von 3 bis 4 Wochen:

Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben verabreicht, aber nur alle 2 Tage. Die Höchstdosis beträgt 12 mg je kg Körpergewicht alle 48 Stunden.

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von unter 2 Wochen:

Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben verabreicht, aber nur alle 3 Tage. Die Höchstdosis beträgt 12 mg je kg Körpergewicht alle 72 Stunden.

Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine andere Dosis verordnet als in den Tabellen genannt. Nehmen Sie Ihr Arzneimittel immer so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt veraordnet hat. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

√Ąltere Patienten

Sofern Sie keine Nierenprobleme haben, sollten Sie die √ľbliche Erwachsenen-Dosis erhalten.

Patienten mit Nierenproblemen

Ihr Arzt kann Ihre Dosis abhängig von der Funktionsfähigkeit Ihrer Nieren ändern.

Wenn Sie eine größere Menge von Diflucan erhalten haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt oder ein Mitglied des Pflegepersonals, wenn Sie sich Sorgen machen, dass man Ihnen zu viel Diflucan verabreicht haben k√∂nnte. Eine √úberdosierung kann zum Beispiel dazu f√ľhren, dass Sie Dinge h√∂ren, sehen, f√ľhlen oder denken, die nicht real sind (Halluzinationen und Verfolgungswahn).

Wenn eine Verabreichung von Diflucan vergessen wurde

Da Sie dieses Arzneimittel unter sorgfältiger Aufsicht eines Arztes erhalten, ist es unwahrscheinlich, dass eine Dosis versäumt wird. Wenden Sie sich jedoch an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie der Meinung sind, dass eine Verabreichung vergessen wurde.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Diflucan Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei einigen Menschen kommt es zu allergischen Reaktionen, allerdings sind schwerwiegende allergische Reaktionen selten. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden Beschwerden auftreten.

  • Pl√∂tzliches pfeifendes Atemger√§usch, Atemprobleme oder Engegef√ľhl im Brustkorb
  • Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen
  • Juckreiz am gesamten K√∂rper, Hautr√∂tung oder juckende rote Flecken auf der Haut
  • Hautausschlag
  • Schwere Hautreaktionen wie ein blasenbildender Hautausschlag (der auch den Mund und die Zunge betreffen kann)

Diflucan kann Ihre Leberfunktion beeinträchtigen. Folgende Symptome einer Leberfunktionsstörung können auftreten:

  • M√ľdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen Ihrer Augen (Gelbsucht)

Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, beenden Sie sofort die Einnahme von Diflucan und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.

Andere Nebenwirkungen:

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bitte au√üerdem, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Häufige Nebenwirkungen, die bei 1 bis 10 Behandelten von 100 auftreten, sind:

  • Kopfschmerzen
  • Magenbeschwerden, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen
  • Anstieg von Blut- oder Leberwerten
  • Hautausschlag

Gelegentlich zu beobachtende Nebenwirkungen, die bei 1 bis 10 Behandelten von 1.000 auftreten, sind:

  • Verringerung der Anzahl der roten Blutk√∂rperchen, die zu Hautbl√§sse und Schw√§che oder Atemnot f√ľhren kann
  • Appetitminderung
  • Unf√§higkeit zu schlafen, Schl√§frigkeit
  • ‚ÄěEpileptische‚Äú Krampfanf√§lle, Schwindelgef√ľhl, Drehschwindel, Kribbeln, Stechen oder Taubheitsgef√ľhl, Ver√§nderung des Geschmacksempfindens
  • Verstopfung, Verdauungsprobleme, Bl√§hungen, Mundtrockenheit
  • Muskelschmerzen
  • Lebersch√§digung und Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Quaddeln, Blasenbildung (Nesselsucht), Juckreiz, vermehrtes Schwitzen
  • M√ľdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber

Seltene Nebenwirkungen, die bei 1 bis 10 Behandelten von 10.000 auftreten, sind:

  • Zu niedrige Anzahl von wei√üen Blutk√∂rperchen, die an der Infektionsabwehr beteiligt sind, sowie von Blutzellen, die bei der Blutgerinnung eine Rolle spielen
  • Rote oder violette Hautverf√§rbung, die durch eine niedrige Zahl an Blutpl√§ttchen verursacht sein kann, andere √Ąnderungen bei den Blutzellen
  • Ver√§nderung der Blutchemie (hoher Cholesterinspiegel, Fettgehalt)
  • Niedriger Kaliumgehalt im Blut,
  • Zittern
  • Ver√§nderungen im Elektrokardiogramm (EKG), Ver√§nderungen der Herzfrequenz oder des Herzrhythmus
  • Leberversagen
  • Allergische Reaktionen (manchmal schwer ausgepr√§gt), wie ein ausgedehnter blasenbildender Hautausschlag und Absch√§len der Haut, schwere Hautreaktionen, Anschwellen der Lippen oder des Gesichts
  • Haarausfall

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Durchstechflaschen aus Glas: Nicht einfrieren.

Weich-PVC-Beutel: Nicht √ľber 30 ¬įC lagern. Nicht einfrieren. Das Arzneimittel ist f√ľr die einmalige Anwendung bestimmt. Nach dem √Ėffnen muss eventuell nicht verwendete L√∂sung verworfen werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Diflucan Infusionsflaschen enthält

  • Der Wirkstoff ist Fluconazol.
  • Ein Milliliter enth√§lt 2 mg Fluconazol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Wasser f√ľr Injektionszwecke und Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung).

Wie Diflucan Infusionsflaschen aussieht und Inhalt der Packung

Diflucan ist eine klare, farblose Lösung ohne sichtbare Partikel.

Es ist in Durchstechflaschen aus Glas mit insgesamt 400 mg Fluconazol erh√§ltlich. Verf√ľgbare Packungsgr√∂√üe in √Ėsterreich: 1 Durchstechflasche mit 400 mg Fluconazol

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien Hersteller: Pfizer PGM, Pocé-sur-Cisse, Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich, Belgien, Bulgarien, D√§nemark,

Diflucan

Deutschland, Estland, Finnland, Island, Irland,

 

Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande,

 

Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden,

 

Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn,

 

Vereinigtes Königreich,

 

 

 

Frankreich

Triflucan

 

 

Griechenland, Zypern

Fungustatin

 

 

Z.Nr.: 1-18897

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im September 2011.

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Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Intraven√∂se Infusionwn sollten mit einer Geschwindigkeit verabreicht werden, die 10 ml/min nicht √ľberschreitet. Diflucan ist verf√ľgbar in 9 mg/ml (0,9%) Natriumchlorid-Infusionsl√∂sung. 200 mg (100 ml Durchstechflasche) enthalten 15 mmol Na+ und Cl-. Da Diflucan als verd√ľnnte Natriumchloridl√∂sung vorliegt, muss bei Patienten, die eine kochsalzarme Di√§t ben√∂tigen oder nur begrenzt Fl√ľssigkeit zu sich nehmen d√ľrfen, die Fl√ľssigkeitsaufnahme ber√ľcksichtigt werden.

Fluconazol intraven√∂se Infusionsl√∂sung ist mit den folgenden Infusionsfl√ľssigkeiten kompatibel:

  1. Dextrose 5 % und 20 %
  2. Ringerlösung
  3. Hartmann-Lösung
  4. Kaliumchlorid in Dextrose
  5. Natriumbicarbonat 4,2 % und 5 %
  6. Aminosyn 3,5 %
  7. Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %)
  8. Dialaflex (Lösung zur Interperitonealdialyse Soln 6,36 %)

Fluconazol kann mit einer der genannten Fl√ľssigkeiten √ľber einen bestehenden Infusionsschlauch verabreicht werden. Auch wenn keine speziellen Inkompatibilit√§ten festgestellt wurden, wird eine Mischung mit anderen Arzneimitteln vor der Infusion nicht empfohlen.

Die Infusionsl√∂sung ist f√ľr die einmalige Anwendung bestimmt.

Verd√ľnnte L√∂sung sollte unter mikrobiologischen Gesichtspunkten sofort verabreicht werden. Wird sie nicht sofort verabreicht, so liegen die Aufbewahrungsdauer und -bedingungen vor der Verabreichung in der Verantwortung des Anwenders und sollten 24 Stunden bei 2 bis 8 ¬įC nicht √ľberschreiten, es sei denn die Verd√ľnnung hat unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen stattgefunden.

Die Verd√ľnnung muss unter aseptischen Bedingungen erfolgen. Die L√∂sung muss vor der Verabreichung visuell auf Partikel und eine Verf√§rbung gepr√ľft werden. Es darf nur klare L√∂sung verbreicht werden, die frei von Partikeln ist.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

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Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J02AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden