Difluzol 100 mg - Hartkapseln

Abbildung Difluzol 100 mg - Hartkapseln
Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J02AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Stada

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Difluzol geh√∂rt zur Arzneimittelklasse der so genannten ‚ÄěAntimykotika‚Äú. Der Wirkstoff in Difluzol ist Fluconazol.

Difluzol wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze verursacht sind. Es kann dar√ľber hinaus auch zur Vorbeugung von Candida- Infektionen angewendet werden. Candida ist ein Hefepilz und der h√§ufigste Erreger von Pilzinfektionen.

Erwachsene

Ihr Arzt kann Ihnen dieses Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Arten von Infektionen verordnen:

  • Kryptokokkenmeningitis ‚Äď eine Pilzinfektion des Gehirns
  • Kokzidioidomykose ‚Äď eine Erkrankung der Bronchien und Atemwege
  • Infektionen mit Candida, die im Blut, in K√∂rperorganen (z.B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind
  • Schleimhautsoor ‚Äď Infektionen der Mund- und Rachenschleimhaut und Zahnfleischentz√ľndung
  • Genitalsoor ‚Äď Infektionen der Scheide oder des Penis
  • Hautinfektionen ‚Äď z.B. Fu√üpilz, Borkenflechte, Pilzinfektionen im Leistenbreich, Nagelpilz

GI

Dar√ľber hinaus k√∂nnen Sie Difluzol aus den folgenden Gr√ľnden erhalten:

  • zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen einer Kryptokokkenmeningitis
  • zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen eines Schleimhautsoors
  • zur Verminderung von R√ľckf√§llen bei Scheidensoor
  • zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn Ihr Immunsystem geschw√§cht ist und nicht richtig arbeitet)

Kinder und Jugendliche (0 bis 17 Jahre)

Bei Kindern kann dieses Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Arten von Pilzinfektionen verordnet werden:

  • Schleimhautsoor ‚Äď Infektion der Mund- und Rachenschleimhaut
  • Infektionen mit Candida, die im Blut, in K√∂rperorganen (z.B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind
  • Kryptokokkenmeningitis ‚Äď eine Pilzinfektion des Gehirns

Dar√ľber hinaus kann Difluzol

  • zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn das Immunsystem geschw√§cht ist und nicht richtig arbeitet),
  • zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen einer Kryptokokkenmeningitis verordnet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Difluzol darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Fluconazol, andere Arzneimittel, die Sie gegen eine Pilzinfektion eingenommen haben, oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.. M√∂gliche Beschwerden sind Juckreiz, Hautr√∂tung und Atemprobleme.
  • wenn Sie Astemizol oder Terfenadin einnehmen (Arzneimittel aus der Gruppe der Antihistaminika, die bei Allergien eingesetzt werden).
  • wenn Sie Cisaprid einnehmen (Arzneimittel gegen Magenbeschwerden).
  • wenn Sie Pimozid einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen).
  • wenn Sie Chinidin einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen).
  • wenn Sie Erythromycin einnehmen (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen).
  • wenn Sie Amiodaron einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag ‚ÄěArrhythmien‚Äú)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Difluzol einnehmen, wenn Sie

  • Leber- oder Nierenprobleme haben,

GI

  • eine Herzerkrankung haben, wie zum Beispiel Herzrhythmusst√∂rungen,
  • einen zu hohen oder zu niedrigen Gehalt an Kalium, Kalzium oder Magnesium im Blut haben,
  • schwere Hautreaktionen haben (wie Juckreiz, Hautr√∂tung oder Atemprobleme).
  • Anzeichen einer ‚ÄěNebenniereninsuffizienz‚Äú entwickeln. Dabei produzieren die Nebennieren keine ausreichende Menge bestimmter Steroidhormone, wie z.B. Cortisol (chronische oder lang anhaltende Ersch√∂pfung, Muskelschw√§che, Appetitverlust, Gewichtsverlust, Unterleibsschmerzen).

Anwendung von Difluzol zusammenmit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Astemizol, Terfenadin (ein Antihistaminikum zur Behandlung von Allergien), Cisaprid (wird bei Magenverstimmungen eingenommen), Pimozid (wird zur Behandlung von psychischen Erkrankungen eingenommen), Chinidin (wird zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen eingenommen) oder Erythromycin (ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen) oder Amiodaron (Arzneimittel zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag ‚ÄěArrhythmien‚Äú) anwenden, da diese nicht zusammen mit Difluzol eingenommen werden d√ľrfen (siehe Abschnitt ‚ÄěDifluzol darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Bei einigen Arzneimitteln sind Wechselwirkungen mit Difluzol möglich. Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Rifampicin oder Rifabutin (Antibiotika gegen Infektionen)
  • Alfentanil, Fentanyl (Narkosemittel)
  • Amitriptylin, Nortriptylin (Arzneimittel gegen Depressionen)
  • Amphotericin B, Voriconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
  • Blutverd√ľnnende Arzneimittel, die Blutgerinnsel verhindern (Warfarin oder √§hnliche Arzneimittel)
  • Benzodiazepine (Midazolam, Triazolam oder √§hnliche Arzneimittel), die als Schlafmittel oder gegen Angst eingesetzt werden
  • Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanf√§lle [‚ÄěEpilepsie‚Äú])
  • Nifedipin, Isradipin, Amlodipin, Felodipin und Losartan (gegen Hypertonie [Bluthochdruck])
  • Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus oder Tacrolimus (zur Vorbeugung einer Transplantatabsto√üung)
  • Cyclophosphamid, Vinca-Alkaloide (Vincristin, Vinblastin oder √§hnliche Arzneimittel) zur Behandlung von Krebserkrankungen
  • Halofantrin (Arzneimittel gegen Malaria)
  • Statine (Atorvastatin, Simvastatin und Fluvastatin oder √§hnliche Arzneimittel) zur Senkung eines hohen Cholesterinspiegels
  • Methadon (gegen Schmerzen)

GI

  • Celecoxib, Flurbiprofen, Naproxen, Ibuprofen, Lornoxicam, Meloxicam, Diclofenac (Nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR])
  • Orale Kontrazeptiva (‚ÄěPille‚Äú zur Verh√ľtung)
  • Prednison (Steroid)
  • Zidovudin, auch unter der Abk√ľrzung AZT bekannt; Saquinavir (bei Patienten mit HIV-Infektion)
  • Arzneimittel gegen Diabetes mellitus wie Chlorpropamid, Glibenclamid, Glipizid oder Tolbutamid
  • Theophyllin (bei Asthma)
  • Vitamin A (Nahrungserg√§nzungsmittel).

Einnahme von Difluzol zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Kapseln können zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie sollten Difluzol in der Schwangerschaft oder Stillzeit nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt es Ihnen ausdr√ľcklich gesagt hat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Beim F√ľhren eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen ist zu ber√ľcksichtigen, dass es gelegentlich zu Schwindelgef√ľhl oder (‚Äěepileptischen‚Äú) Krampfanf√§llen kommen kann.

Difluzol enth√§lt eine geringe Menge Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Difluzol daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Kapseln unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein (z.B. 1 Glas Wasser). Sie sollten die Kapseln m√∂glichst jeden Tag um die gleiche Uhrzeit einnehmen.

Die folgende Tabelle gibt die empfohlenen Dosen des Arzneimittels bei den verschiedenen Arten von Infektionen an:

GI

Erwachsene

 

Erkrankung

Dosis

 

 

Behandlung von Kryptokokkenmeningitis

Am 1. Tag 400 mg und dann 1-mal

 

t√§glich 200 mg bis 400 mg √ľber 6

 

bis 8 Wochen oder falls erforderlich

 

länger. Manchmal wird die Dosis auf

 

bis zu 800 mg erhöht.

Vorbeugung von R√ľckf√§llen von

1-mal täglich 200 mg bis Ihr Arzt die

Kryptokokkenmeningitis

Behandlung beendet

Behandlung von Kokzidioidomykose

1-mal täglich 200 mg bis 400 mg

 

√ľber 11 bis 24 Monate oder auch

 

länger, falls nötig. Manchmal wird

 

die Dosis auf bis zu 800 mg erhöht.

Zur Behandlung innerer Pilzinfektionen,

Am 1. Tag 800 mg und dann 1-mal

die durch Candida verursacht sind

täglich 400 mg bis Ihr Arzt die

 

Behandlung beendet

Behandlung von Infektionen der Mund-

Am 1. Tag 200 mg bis 400 mg und

und Rachenschleimhaut und

dann 100 mg bis 200 mg bis Ihr Arzt

Zahnfleischentz√ľndung

die Behandlung beendet

Behandlung von Schleimhautsoor - die

1-mal t√§glich 50 mg bis 400 mg √ľber

Dosis ist vom infizierten Körperbereich

7 bis 30 Tage bis Ihr Arzt die

abhängig

Behandlung beendet

Vorbeugung von R√ľckf√§llen von

1-mal täglich 100 mg bis 200 mg

Infektionen der Mund- und

oder 3mal pro Woche 200 mg,

Rachenschleimhaut

solange das Infektionsrisiko besteht

Behandlung von Genitalsoor

Einmalig 150 mg

 

 

Verminderung von R√ľckf√§llen bei

150 mg jeden 3. Tag √ľber

Scheidensoor

insgesamt 3 Dosen (an Tag 1, 4 und

 

7) und anschließend 1-mal

 

w√∂chentlich f√ľr 6 Monate, solange

 

das Infektionsrisiko besteht

Behandlung von Pilzinfektionen der Haut

Abhängig vom infizierten

und Nägel

Körperbereich 1-mal täglich 50 mg,

 

1-mal wöchentlich 150 mg, 300 mg

 

bis 400 mg 1-mal w√∂chentlich √ľber

 

1 bis 4 Wochen (bei Fußpilz kann

 

die Behandlungsdauer bis zu 6

 

Wochen betragen, bei

 

Nagelinfektionen so lange

 

behandeln, bis der infizierte Nagel

 

ersetzt ist)

Vorbeugung von Infektionen durch

1-mal täglich 200 mg bis 400 mg,

Candida (wenn das Immunsystem

solange das Infektionsrisiko besteht

geschwächt ist und nicht richtig arbeitet)

 

Anwendung bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren

Wenden Sie die von Ihrem Arzt verordnete Dosis an (dies kann entweder die Dosis f√ľr Erwachsene oder die Dosis f√ľr Kinder sein).

GI

Anwendung bei Kindern bis 11 Jahre

Bei Kindern beträgt die Höchstdosis 400 mg pro Tag.

Die Dosis wird auf der Grundlage des Körpergewichts des Kindes (in Kilogramm) berechnet.

Erkrankung

Tagesdosis

 

 

Schleimhautsoor und Racheninfektionen

3 mg je kg Körpergewicht (Am 1.

mit Candida

Tag können 6 mg je kg

‚Äď Dosis und Behandlungsdauer sind vom

Körpergewicht verabreicht werden.)

Schweregrad und vom genauen Ort der

 

Infektion abhängig

 

Kryptokokkenmeningitis oder innere

6 mg bis 12 mg je kg Körpergewicht

Pilzinfektionen durch Candida

 

 

 

Vorbeugung von Infektionen durch

3 mg bis 12 mg je kg Körpergewicht

Candida bei Kindern (wenn das

 

Immunsystem nicht richtig arbeitet)

 

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von 0 bis 4 Wochen

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von 3 bis 4 Wochen:

Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben verabreicht, aber nur alle 2 Tage. Die Höchstdosis beträgt 12 mg je kg Körpergewicht alle 48 Stunden.

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von unter 2 Wochen:

Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben verabreicht, aber nur alle 3 Tage. Die Höchstdosis beträgt 12 mg je kg Körpergewicht alle 72 Stunden.

Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine andere Dosis verordnet als in den Tabellen genannt. Nehmen Sie Ihr Arzneimittel immer so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

√Ąltere Patienten

Sofern Sie keine Nierenprobleme haben, sollten Sie die √ľbliche Erwachsenen- Dosis einnehmen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Ihr Arzt kann Ihre Dosis abhängig von der Funktionsfähigkeit Ihrer Nieren ändern.

Wenn Sie eine größere Menge von Difluzol eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Kapseln auf einmal einnehmen, kann dies zu Unwohlsein f√ľhren. Setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses in Verbindung. Eine √úberdosierung kann zum Beispiel dazu f√ľhren, dass Sie Dinge h√∂ren, sehen, f√ľhlen oder denken, die nicht real sind (Halluzinationen, Verfolgungswahn). M√∂glicherweise ist eine auf

GI

die Beschwerden gerichtete Behandlung erforderlich (falls erforderlich mit die K√∂rperfunktionen unterst√ľtzenden Ma√ünahmen und einer Magensp√ľlung).

Wenn Sie die Einnahme von Difluzol vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, sollten Sie diese einnehmen, sobald Sie daran denken. Lassen Sie die vergessene Dosis jedoch aus, wenn es fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei einigen Menschen kommt es zu allergischen Reaktionen, allerdings sind schwerwiegende allergische Reaktionen selten. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden Beschwerden auftreten.

  • Pl√∂tzliches pfeifendes Atemger√§usch, Atemprobleme oder Engegef√ľhl im Brustkorb
  • Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen
  • Juckreiz am gesamten K√∂rper, Hautr√∂tung oder juckende rote Flecken auf der Haut
  • Hautausschlag
  • Schwere Hautreaktionen wie ein blasenbildender Hautausschlag (der auch den Mund und die Zunge betreffen kann)

Difluzol kann Ihre Leberfunktion beeinträchtigen. Folgende Symptome einer Leberfunktionsstörung können auftreten:

  • M√ľdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen Ihrer Augen (Gelbsucht)

Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, beenden Sie sofort die Einnahme von Difluzol und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.

Andere Nebenwirkungen:

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bitte au√üerdem, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

GI

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Kopfschmerzen
  • Magenbeschwerden, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen
  • Anstieg von Blut- oder Leberwerten
  • Hautausschlag.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Verringerung der Anzahl der roten Blutk√∂rperchen, die zu Hautbl√§sse und Schw√§che oder Atemnot f√ľhren kann
  • Appetitminderung
  • Unf√§higkeit zu schlafen, Schl√§frigkeit
  • ‚ÄěEpileptische‚Äú Krampfanf√§lle, Schwindelgef√ľhl, Drehschwindel, Kribbeln, Stechen oder Taubheitsgef√ľhl, Ver√§nderung des Geschmacksempfindens
  • Verstopfung, Verdauungsprobleme, Bl√§hungen, Mundtrockenheit
  • Muskelschmerzen
  • Lebersch√§digung und Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Quaddeln, Blasenbildung (Nesselsucht), Juckreiz, vermehrtes Schwitzen
  • M√ľdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Zu niedrige Anzahl von wei√üen Blutk√∂rperchen, die an der Infektionsabwehr beteiligt sind, sowie von Blutzellen, die bei der Blutgerinnung eine Rolle spielen
  • Rote oder violette Hautverf√§rbung, die durch eine niedrige Zahl an Blutpl√§ttchen verursacht sein kann, andere √Ąnderungen bei den Blutzellen
  • Ver√§nderung der Blutchemie (hoher Cholesterinspiegel, Fettgehalt)
  • Niedriger Kaliumgehalt im Blut
  • Zittern
  • Ver√§nderungen im Elektrokardiogramm (EKG), Ver√§nderungen der Herzfrequenz oder des Herzrhythmus
  • Leberversagen
  • Allergische Reaktionen (manchmal schwer ausgepr√§gt), wie ein ausgedehnter blasenbildender Hautausschlag und Absch√§len der Haut, schwere Hautreaktionen, Anschwellen der Lippen oder des Gesichts
  • Haarausfall.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN

GI

√ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber +25 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Difluzol enthält

Der Wirkstoff ist Fluconazol.

1 Difluzol 100 mg Hartkapsel enthält 100 mg Fluconazol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt

Lactose-Monohydrat

Vorverkleisterte Stärke

Hochdisperses Siliciumdioxid

Magnesiumstearat

Kapselh√ľlle

Gelatine

Titandioxid (E171)

Indigocarmin (E132)

Wie Difluzol aussieht und Inhalt der Packung

Difluzol 100 mg Hartkapseln sind hellblau-weiß.

Die Kapseln werden in PVC/PVDC/Al Blisterverpackungen geliefert.

GI

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Stada Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Zulassungsnummer: 1-24951

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: Dänemark: Fluconazol STADA

Deutschland: Fluconazol STADA 100 mg Hartkapseln Finnland: Fluconazol STADA 100 mg kapseli Italien: Fluconazolo EG 100 mg capsule rigide Luxemburg: Fluconazole EG 100 mg

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im September 2015.

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Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J02AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden