Fluconazol Actavis 150 mg Kapseln

Abbildung Fluconazol Actavis 150 mg Kapseln
Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.07.2011
ATC Code J02AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Diflucan 50 mg - Kapseln Fluconazol Pfizer Corporation Austria GmbH
Difluzol 100 mg - Hartkapseln Fluconazol Stada
Fluconazol Aurobindo 100 mg Hartkapseln Fluconazol Aurobindo Pharma
Diflucan 400 mg - Infusionsflaschen Fluconazol Pfizer
Diflucan 10 mg/ml Trockensaft Fluconazol Pfizer Corporation Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Fluconazol Actavis geh√∂rt zur Arzneimittelklasse der so genannten ‚ÄěAntimykotika‚Äú. Der Wirkstoff ist Fluconazol.

Fluconazol Actavis wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze verursacht werden. Es kann dar√ľber hinaus auch zur Vorbeugung von Candida-Infektionen angewendet werden. Candida ist ein Hefepilz und der h√§ufigste Erreger von Pilzinfektionen.

Erwachsene

Ihr Arzt kann Ihnen dieses Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Arten von Infektionen verordnen:

  • Kryptokokkenmeningitis ‚Äď eine Pilzinfektion des Gehirns
  • Kokzidioidomykose ‚Äď eine Erkrankung der Bronchien und Atemwege
  • Infektionen mit Candida, die im Blut, in K√∂rperorganen (z. B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind
  • Schleimhautsoor ‚Äď Infektionen der Mund- und Rachenschleimhaut und Zahnfleischentz√ľndung
  • Genitalsoor ‚Äď Infektionen der Scheide oder des Penis
  • Hautinfektionen ‚Äď z. B. Fu√üpilz, Borkenflechte, Pilzinfektionen im Leistenbereich, Nagelpilz

Dar√ľber hinaus k√∂nnen Sie Fluconazol Actavis aus den folgenden Gr√ľnden erhalten:

  • Zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen einer Kryptokokkenmeningitis
  • Zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen eines Schleimhautsoors
  • Zur Verminderung von R√ľckf√§llen bei Scheidensoor
  • Zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn Ihr Immunsystem geschw√§cht ist und nicht richtig arbeitet)

Kinder und Jugendliche (0 bis 17 Jahre)

Bei Kindern kann dieses Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Arten von Pilzinfektionen verordnet werden:

  • Schleimhautsoor ‚Äď Infektion der Mund- und Rachenschleimhaut
  • Infektionen mit Candida, die im Blut, in K√∂rperorganen (z. B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind

‚ÄĘ Kryptokokkenmeningitis ‚Äď eine Pilzinfektion des Gehirns

Dar√ľber hinaus kann Fluconazol Actavis verordnet werden:

  • Zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn das Immunsystem geschw√§cht ist und nicht richtig arbeitet);
  • Zur Vorbeugung von R√ľckf√§llen einer Kryptokokkenmeningitis.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Fluconazol Actavis darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Fluconazol, andere Arzneimittel, die Sie gegen eine Pilzinfektion eingenommen haben, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. M√∂gliche Beschwerden sind Juckreiz, Hautr√∂tung und Atemprobleme.
  • wenn Sie Astemizol oder Terfenadin einnehmen (Arzneimittel aus der Gruppe der Antihistaminika, die bei Allergien eingesetzt werden).
  • wenn Sie Cisaprid einnehmen (Arzneimittel gegen Magenbeschwerden).
  • wenn Sie Pimozid einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen).
  • wenn Sie Chinidin einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen).
  • wenn Sie Erythromycin einnehmen (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Fluconazol Actavis einnehmen,

  • wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben, wie zum Beispiel Herzrhythmusst√∂rungen.
  • wenn Sie einen zu hohen oder zu niedrigen Gehalt an Kalium, Kalzium oder Magnesium im Blut haben.
  • wenn Sie schwere Hautreaktionen haben (wie Juckreiz, Hautr√∂tung oder Atemprobleme).
  • wenn es bei Ihnen nach der Einnahme von Fluconazol Actavis jemals zu einem schweren Hautausschlag, Absch√§len der Haut, Blasenbildung und/oder wunden Stellen im Mund gekommen ist.
    Schwerwiegende Hautreaktionen, einschließlich des Arzneimittelexanthems mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom), wurden in Verbindung mit einer Behandlung mit Fluconazol Actavis berichtet. Beenden Sie die Einnahme von
    Fluconazol Actavis, und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der Symptome solcher schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 beschrieben werden.
  • wenn Sie Anzeichen f√ľr eine Nebennierenst√∂rung entwickeln, d. h. wenn die Nebennieren bestimmte Steroidhormone wie Cortison nicht in ausreichender Menge produzieren (chronische oder lang anhaltende M√ľdigkeit, Muskelschw√§che, Appetitverlust, Gewichtsabnahme, Bauchschmerzen).
  • wenn die Pilzinfektion nicht besser wird, da eine andere Therapie gegen Pilzinfektionen erforderlich sein k√∂nnte.

Einnahme von Fluconazol Actavis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Astemizol, Terfenadin (ein Antihistaminikum zur Behandlung von Allergien), Cisaprid (wird bei Magenverstimmungen eingenommen), Pimozid (wird zur Behandlung von psychischen Erkrankungen eingenommen), Chinidin (wird zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen eingenommen) oder Erythromycin (ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen) anwenden, da diese nicht zusammen mit Fluconazol Actavis eingenommen werden d√ľrfen (siehe Abschnitt ‚ÄěFluconazol Actavis darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Bei einigen Arzneimitteln sind Wechselwirkungen mit Fluconazol Actavis möglich.

Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Rifampicin oder Rifabutin (Antibiotika gegen Infektionen)
  • Alfentanil, Fentanyl (Narkosemittel)
  • Amitriptylin, Nortriptylin (Arzneimittel gegen Depressionen)
  • Amphotericin B, Voriconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
  • Blutverd√ľnnende Arzneimittel, die Blutgerinnsel verhindern (Warfarin oder √§hnliche Arzneimittel)
  • Benzodiazepine (Midazolam, Triazolam oder √§hnliche Arzneimittel), die als Schlafmittel oder gegen Angst eingesetzt werden
  • Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanf√§lle [‚ÄěEpilepsie‚Äú])
  • Nifedipin, Isradipin, Amlodipin, Verapamil, Felodipin und Losartan (gegen Hypertonie [Bluthochdruck])
  • Olaparib (Arzneimittel zur Behandlung von Eierstockkrebs)
  • Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus oder Tacrolimus (zur Vorbeugung einer Transplantatabsto√üung)
  • Cyclophosphamid, Vinca-Alkaloide (Vincristin, Vinblastin oder √§hnliche Arzneimittel) zur Behandlung von Krebserkrankungen
  • Halofantrin (Arzneimittel gegen Malaria)
  • Statine (Atorvastatin, Simvastatin und Fluvastatin oder √§hnliche Arzneimittel) zur Senkung eines hohen Cholesterinspiegels
  • Methadon (gegen Schmerzen)
  • Celecoxib, Flurbiprofen, Naproxen, Ibuprofen, Lornoxicam, Meloxicam, Diclofenac (Nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR])
  • Orale Kontrazeptiva (‚ÄěPille‚Äú zur Verh√ľtung)
  • Prednison (Steroid)
  • Zidovudin, auch unter der Abk√ľrzung AZT bekannt; Saquinavir (bei Patienten mit HIV- Infektion)
  • Arzneimittel gegen Diabetes mellitus wie Chlorpropamid, Glibenclamid, Glipizid oder Tolbutamid
  • Theophyllin (bei Asthma)
  • Tofacitinib (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis)
  • Tolvaptan zur Behandlung der Elektrolytst√∂rung Hyponatri√§mie (eine zu niedrige Natriumkonzentration im Blutserum) oder zur Verz√∂gerung einer Nierenfunktionsverschlechterung
  • Vitamin A (Nahrungserg√§nzungsmittel)
  • Ivacaftor (zur Behandlung der zystischen Fibrose)
  • Amiodaron (zur Behandlung unregelm√§√üiger Herzschl√§ge, sog. ‚ÄěArrhythmien‚Äú)
  • Hydrochlorothiazid (ein Entw√§sserungsmittel)
  • Ibrutinib (zur Behandlung von Blutkrebs)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie sollten Fluconazol Actavis nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, au√üer Ihr Arzt hat es Ihnen ausdr√ľcklich gesagt.

Die Einnahme von Fluconazol im 1. Trimenon der Schwangerschaft kann das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen. Die Einnahme von niedrigen Dosen Fluconazol im 1. Trimenon kann das Risiko, dass das Baby mit einer Fehlbildung der Knochen und/oder Muskeln geboren wird, leicht erhöhen.

Nach einer einmaligen Dosis bis zu 150 mg Fluconazol können Sie das Stillen fortsetzen.

Bei wiederholter Anwendung von Fluconazol d√ľrfen Sie nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Beim F√ľhren eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen ist zu ber√ľcksichtigen, dass es gelegentlich zu Schwindelgef√ľhl oder (‚Äěepileptischen‚Äú) Krampfanf√§llen kommen kann.

Fluconazol Actavis enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Kapseln ungeöffnet und unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Nehmen Sie die Kapseln möglichst jeden Tag um die gleiche Uhrzeit ein.

Die Kapseln können zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Die folgende Tabelle gibt die empfohlenen Dosen des Arzneimittels bei den verschiedenen Arten von Infektionen an:

Anwendung bei Erwachsenen

Erkrankung Dosis
   
Behandlung von Am 1. Tag 400 mg und dann 1-mal täglich 200 mg bis
Kryptokokkenmeningitis 400 mg √ľber 6 bis 8 Wochen oder falls erforderlich
  länger. Manchmal wird die Dosis auf bis zu 800 mg
  erhöht.
Vorbeugung von R√ľckf√§llen von 1-mal t√§glich 200 mg, bis Ihr Arzt die Behandlung
Kryptokokkenmeningitis beendet.
Behandlung von Kokzidioidomykose 1-mal t√§glich 200 mg bis 400 mg √ľber 11 bis 24 Monate
  oder auch länger, falls nötig. Manchmal wird die Dosis
  auf bis zu 800 mg erhöht.
   
Zur Behandlung innerer Pilzinfektionen, Am 1. Tag 800 mg und dann 1-mal täglich 400 mg, bis
die durch Candida verursacht sind Ihr Arzt die Behandlung beendet.
   
Behandlung von Infektionen der Mund- Am 1. Tag 200 mg bis 400 mg und dann 1-mal täglich
und Rachenschleimhaut und 100 mg bis 200 mg, bis Ihr Arzt die Behandlung
Zahnfleischentz√ľndung beendet.
Behandlung von Schleimhautsoor ‚Äď die 1-mal t√§glich 50 mg bis 400 mg √ľber 7 bis 30 Tage, bis
Dosis ist vom infizierten Körperbereich Ihr Arzt die Behandlung beendet.
abhängig  
Vorbeugung von R√ľckf√§llen von 1-mal t√§glich 100 mg bis 200 mg oder 3-mal pro Woche
Infektionen der Mund- und 200 mg, solange das Infektionsrisiko besteht.
Rachenschleimhaut  
Behandlung von Genitalsoor Einmalig 150 mg
Verminderung von R√ľckf√§llen bei 150 mg jeden 3. Tag √ľber insgesamt 3 Dosen (an Tag 1,
Scheidensoor 4 und 7) und anschlie√üend 1-mal w√∂chentlich f√ľr 6
  Monate, solange das Infektionsrisiko besteht.
   

Behandlung von Pilzinfektionen der Abhängig vom infizierten Körperbereich 1-mal täglich

Haut und N√§gel 50 mg, 1-mal w√∂chentlich 150 mg, 300 mg bis 400 mg 1-mal w√∂chentlich √ľber 1 bis 4 Wochen (bei Fu√üpilz kann die Behandlungsdauer bis zu 6 Wochen betragen, bei Nagelinfektionen so lange behandeln, bis der infizierte Nagel ersetzt ist).

Vorbeugung von Infektionen durch 1-mal täglich 200 mg bis 400 mg, solange das

Candida (wenn das Immunsystem Infektionsrisiko besteht. geschwächt ist und nicht richtig

arbeitet)

Anwendung bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren

Wenden Sie die von Ihrem Arzt verordnete Dosis an (dies kann entweder die Dosis f√ľr Erwachsene oder die Dosis f√ľr Kinder sein).

Anwendung bei Kindern bis 11 Jahre

Bei Kindern beträgt die Höchstdosis 400 mg pro Tag.

Die Dosis wird auf der Grundlage des Körpergewichts des Kindes (in Kilogramm) berechnet.

Erkrankung Tagesdosis
   
Schleimhautsoor und Racheninfektionen mit Candida ‚Äď 1-mal t√§glich 3 mg je kg
Dosis und Behandlungsdauer sind vom Schweregrad und Körpergewicht (Am 1. Tag können
vom genauen Ort der Infektion abhängig 6 mg je kg Körpergewicht
  verabreicht werden.)
Kryptokokkenmeningitis oder innere Pilzinfektionen durch 1-mal täglich 6 mg bis 12 mg je kg
Candida Körpergewicht
Vorbeugung von R√ľckf√§llen von Kryptokokkenmeningitis 1-mal t√§glich 6 mg je kg
  Körpergewicht
   
Vorbeugung von Infektionen durch Candida bei Kindern 1-mal täglich 3 mg bis 12 mg je kg
(wenn das Immunsystem nicht richtig arbeitet) Körpergewicht
   

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von 0 bis 4 Wochen

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von 3 bis 4 Wochen:

Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben verabreicht, aber nur alle 2 Tage. Die Höchstdosis beträgt 12 mg je kg Körpergewicht alle 48 Stunden.

Anwendung bei Neugeborenen im Alter von unter 2 Wochen:

  • Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben verabreicht, aber nur alle 3 Tage. Die H√∂chstdosis betr√§gt 12 mg je kg K√∂rpergewicht alle 72 Stunden.

Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine andere Dosis verordnet als in den Tabellen genannt. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker verordnet hat. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung bei älteren Patienten

Sofern Sie keine Nierenprobleme haben, nehmen Sie die √ľbliche Erwachsenen-Dosis ein.

Anwendung bei Patienten mit Nierenproblemen

Ihr Arzt kann Ihre Dosis abhängig von der Funktionsfähigkeit Ihrer Nieren ändern.

Wenn Sie eine größere Menge von Fluconazol Actavis eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Kapseln auf einmal einnehmen, kann dies zu Unwohlsein f√ľhren. Setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses in Verbindung. Eine √úberdosierung kann zum Beispiel dazu f√ľhren, dass Sie Dinge h√∂ren, sehen, f√ľhlen oder denken, die nicht real sind (Halluzinationen, Verfolgungswahn). M√∂glicherweise ist eine auf die Beschwerden gerichtete Behandlung erforderlich (falls erforderlich mit unterst√ľtzenden Ma√ünahmen und einer Magensp√ľlung).

Wenn Sie die Einnahme von Fluconazol Actavis vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Lassen Sie die vergessene Dosis jedoch aus, wenn es fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Beenden Sie die Einnahme von Fluconazol Actavis, und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

ausgedehnter Hautausschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur und vergr√∂√üerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittel√ľberempfindlichkeits-Syndrom, H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Bei einigen Menschen kommt es zu allergischen Reaktionen, allerdings sind schwerwiegende allergische Reaktionen selten. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden Beschwerden auftreten.

  • Pl√∂tzliches pfeifendes Atemger√§usch, Atemprobleme oder Engegef√ľhl im Brustkorb
  • Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen
  • Juckreiz am gesamten K√∂rper, Hautr√∂tung oder juckende rote Flecken auf der Haut
  • Hautausschlag
  • Schwere Hautreaktionen wie ein blasenbildender Hautausschlag (der auch den Mund und die Zunge betreffen kann)

Fluconazol Actavis kann Ihre Leberfunktion beeinträchtigen. Folgende Symptome einer Leberfunktionsstörung können auftreten:

  • M√ľdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen Ihrer Augen (Gelbsucht)

Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, beenden Sie sofort die Einnahme von Fluconazol Actavis und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.

Andere Nebenwirkungen:

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bitte au√üerdem, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

  • Anstieg von Blut- oder Leberwerten
  • Hautausschlag

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

  • Verringerung der Anzahl der roten Blutk√∂rperchen, die zu Hautbl√§sse und Schw√§che oder Atemnot f√ľhren kann
  • Appetitminderung
  • Unf√§higkeit zu schlafen, Schl√§frigkeit
  • ‚ÄěEpileptische‚Äú Krampfanf√§lle, Schwindelgef√ľhl, Drehschwindel, Kribbeln, Stechen oder Taubheitsgef√ľhl, Ver√§nderung des Geschmacksempfindens
  • Verstopfung, Verdauungsprobleme, Bl√§hungen, Mundtrockenheit
  • Muskelschmerzen
  • Lebersch√§digung und Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Quaddeln, Blasenbildung (Nesselsucht), Juckreiz, vermehrtes Schwitzen
  • M√ľdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

  • Zu niedrige Anzahl von wei√üen Blutk√∂rperchen, die an der Infektionsabwehr beteiligt sind, sowie von Blutzellen, die bei der Blutgerinnung eine Rolle spielen
  • Rote oder violette Hautverf√§rbung, die durch eine niedrige Zahl an Blutpl√§ttchen verursacht sein kann, andere √Ąnderungen bei den Blutzellen
  • Ver√§nderung der Blutchemie (hoher Cholesterinspiegel, Fettgehalt)
  • Niedriger Kaliumgehalt im Blut
  • Zittern
  • Ver√§nderungen im Elektrokardiogramm (EKG), Ver√§nderungen der Herzfrequenz oder des Herzrhythmus
  • Leberversagen
  • Allergische Reaktionen (manchmal schwer ausgepr√§gt), wie ein ausgedehnter blasenbildender Hautausschlag und Absch√§len der Haut, schwere Hautreaktionen, Anschwellen der Lippen oder des Gesichts
  • Haarausfall

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:/Verw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬ļC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Fluconazol Actavis enthält

  • Der Wirkstoff ist Fluconazol. Jede Hartkapsel enth√§lt 150 mg Fluconazol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kapselinhalt:
    Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Maisstärke, hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, Magnesiumstearat
    Kapselh√ľlle:
    Gelatine, Titandioxid (E171)

Wie Fluconazol Actavis aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapseln.

Aussehen:

Hartgelatinekapseln mit wei√üem Oberteil und wei√üem Unterteil, mit wei√üem Pulver gef√ľllt.

Packungsgrößen:

1, 2, 4, 6, 7, 10, 12, 14, 20, 21, 28, 30, 50, 60, 90,100 Kapseln in Blisterpackungen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 ‚Äď 78 220 Hafnarfj√∂rdur

Island

Hersteller:

PharmaPath S.A.

28is Octovriou 1

Agia Varvara, 123 51

Griechenland

Zulassungsnummer: 1-30569

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Estland: Fluconazol Actavis
Lettland: Fluconazole Actavis 150 mg cietńĀs kapsula
Litauen: Fluconazole Actavis 150 mg kietos kapsulńós
Polen: Flukonazol Actavis
Schweden: Solona 150 mg
Slowakei: Femgin 150 mg capsule
Ungarn: Femiflo 150 mg kemény kapszula

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Fluconazol Actavis 150 mg Kapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.07.2011
ATC Code J02AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden