Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml Infusionslösung

Abbildung Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml Infusionslösung
Wirkstoff(e) Levofloxacin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller B. Braun
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J01MA12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Chinolone

Zulassungsinhaber

B. Braun

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Die Bezeichnung Ihres Arzneimittels lautet Levofloxacin B. Braun. Levofloxacin B. Braun enth√§lt einen Wirkstoff mit der Bezeichnung Levofloxacin. Dieser geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimittel- Wirkstoffen, die als Antibiotika bezeichnet werden. Levofloxacin ist ein ‚ÄěChinolon‚Äú-Antibiotikum. Es wirkt, indem es die Bakterien t√∂tet, die in Ihrem K√∂rper Infektionen hervorrufen.

Levofloxacin B. Braun eignet sich zur Behandlung von Infektionen:

  • der Lunge, bei Patienten mit Lungenentz√ľndung,
  • der Harnwege einschlie√ülich Nieren und Harnblase,
  • der Prostata, bei lange bestehender Infektion
  • der Haut und des Unterhautgewebes, einschlie√ülich der Muskeln. Dieses wird manchmal als ‚ÄěWeichteilgewebe‚Äú bezeichnet.

Unter bestimmten Umständen kann Levofloxacin B. Braun verwendet werden, um das Risiko zu verringern, nach Kontakt mit Milzbranderregern an Lungenmilzbrand zu erkranken oder um das Risiko einer Krankheitsverschlechterung zu verringern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht erhalten und m√ľssen Ihren Arzt informieren:

  • wenn Sie allergisch gegen Levofloxacin, eines der anderen Chinolon-Antibiotika wie z. B. Moxifloxacin, Ciprofloxacin oder Ofloxacin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Anzeichen einer allergischen Reaktion sind: Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.
  • wenn Sie irgendwann an Epilepsie litten bzw. daran leiden.
  • wenn Sie einmal Sehnenbeschwerden, wie zum Beispiel eine Sehnenentz√ľndung hatten, die mit einer Behandlung mit einem ‚ÄěChinolon-Antibiotikum‚Äú zusammenhingen. Eine Sehne ist ein Strang, der Ihre Muskeln mit dem Skelett verbindet.
  • wenn Sie ein Kind oder ein Jugendlicher in der Wachstumsphase sind.
  • wenn Sie schwanger sind, schwanger werden k√∂nnten oder glauben, schwanger zu sein.
  • wenn Sie stillen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht erhalten, wenn einer der oben aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker, bevor Sie Levofloxacin B. Braun erhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Levofloxacin B. Braun erhalten,

  • wenn Sie 60 Jahre oder √§lter sind,
  • wenn Sie zurzeit Kortikosteroide anwenden; manchmal werden diese auch als Steroide bezeichnet (siehe Abschnitt ‚ÄěAnwendung von Levofloxacin B. Braun zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú),
  • wenn Sie einmal einen Krampfanfall hatten,
  • wenn Sie eine Hirnsch√§digung erlitten haben, z.B. infolge eines Schlaganfalls oder einer anderen Hirnverletzung,
  • wenn Sie eine Nierenerkrankung haben,
  • wenn Sie eine Krankheit mit der Bezeichnung ‚ÄěGlucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel‚Äú haben. Dann haben Sie ein erh√∂htes Risiko schwerwiegender Blutbildver√§nderungen, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden.
  • wenn Sie einmal eine psychische Erkrankung hatten bzw. haben.
  • wenn Sie einmal Herzprobleme hatten bzw. haben: Sie sollten dieses Arzneimittel nur unter Vorsicht anwenden, wenn Sie mit einer Verl√§ngerung des QT-Intervalls (sichtbar im EKG, einer elektrischen Aufzeichnung der Herzaktivit√§t) geboren wurden oder diese bei Verwandten aufgetreten ist, Ihr Salzhaushalt im Blut gest√∂rt ist (insbesondere wenn der Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut erniedrigt ist), Ihr Herzrhythmus sehr langsam ist (Bradykardie), bei Ihnen eine Herzschw√§che vorliegt (Herzinsuffizienz), Sie in der Vergangenheit bereits einmal einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten, Sie weiblich oder ein √§lterer Patient sind oder Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu anormalen EKG-Ver√§nderungen f√ľhren (siehe Abschnitt ‚ÄěAnwendung von Levofloxacin B. Braun zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie Diabetiker sind,
  • wenn Sie einmal eine Lebererkrankung hatten bzw. haben,
  • wenn Sie an Myasthenia gravis (Muskelschw√§che) leiden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine der oben aufgef√ľhrten Aussagen auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker, bevor Sie Levofloxacin B. Braun erhalten.

Anwendung von Levofloxacin B. Braun zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Denn Levofloxacin B. Braun kann die Wirkweise anderer Arzneimittel beeinflussen. Umgekehrt k√∂nnen einige Arzneimittel die Wirkweise von Levofloxacin B. Braun beeinflussen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Denn wenn Sie diese Arzneimittel gemeinsam mit Levofloxacin B. Braun einnehmen, ist das Risiko von Nebenwirkungen erhöht:

  • Kortikosteroide, die manchmal auch als Steroide bezeichnet werden ‚Äď diese werden bei Entz√ľndungen eingesetzt. Die Gefahr einer Sehnenentz√ľndung oder eines Sehnenrisses kann dadurch erh√∂ht sein.
  • Warfarin ‚Äď wird zur Blutverd√ľnnung verwendet. Die Wahrscheinlichkeit einer Blutung kann erh√∂ht sein. Ihr Arzt muss gegebenenfalls regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um zu √ľberpr√ľfen, wie gerinnungsf√§hig Ihr Blut ist.

  • Theophyllin ‚Äď wird bei Atemproblemen eingesetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen ein Krampfanfall auftritt, ist bei gleichzeitiger Anwendung mit Levofloxacin B. Braun gr√∂√üer.
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie zum Beispiel Acetylsalicyls√§ure, Ibuprofen, Fenbufen, Ketoprofen und Indomethacin, die bei Schmerzen und Entz√ľndungen verwendet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen ein Krampfanfall auftritt, ist bei gleichzeitiger Anwendung mit Levofloxacin B. Braun erh√∂ht.
  • Ciclosporin ‚Äď wird nach Organtransplantationen angewendet. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen Nebenwirkungen von Ciclosporin auftreten, kann erh√∂ht sein.
  • Arzneimittel, die bekannterma√üen Ihren Herzrhythmus ver√§ndern: Dazu geh√∂ren Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika wie Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid und Amiodaron), gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva wie z. B. Amitriptylin und Imipramin), gegen psychiatrische Erkrankungen (Antipsychotika) und gegen bakterielle Infektionen (‚ÄěMakrolid-Antibiotika‚Äú wie Erythromycin, Azithromycin und Clarithromycin).
  • Probenecid (zur Behandlung der Gicht) und Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschw√ľren und Sodbrennen). Sollten Sie eines dieser Arzneimittel gleichzeitig mit Levofloxacin B. Braun anwenden, ist Vorsicht geboten. Wenn Sie eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben, wird Ihr Arzt m√∂glicherweise die Dosis verringern.

Urintests zum Nachweis von Opiaten

Bei Personen, die Levofloxacin B. Braun erhalten, k√∂nnen Urintests zum Nachweis von starken Schmerzmitteln, die als ‚ÄěOpiate‚Äú bezeichnet werden, ‚Äěfalsch positive‚Äú Ergebnisse liefern. Wenn Ihr Arzt bei Ihnen einen Urintest angeordnet hat, teilen Sie ihm bitte mit, dass Sie zurzeit Levofloxacin B. Braun erhalten.

Tuberkulose-Tests

Das Arzneimittel kann in bestimmten Tests zum Nachweis von Tuberkulose-Erregern ‚Äěfalsch- negative‚Äú Ergebnisse zur Folge haben.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nicht erhalten,

  • wenn Sie schwanger sind, schwanger werden k√∂nnten oder glauben, schwanger zu sein.
  • wenn Sie stillen oder planen, Ihr Kind zu stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Nach der Verabreichung dieses Arzneimittels k√∂nnen bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten; hierzu geh√∂ren Benommenheit, Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl oder Ver√§nderungen der Sehf√§higkeit. Einige dieser Nebenwirkungen k√∂nnen Ihre Konzentrationsf√§higkeit und Ihre Reaktionsgeschwindigkeit beeintr√§chtigen. Wenn dies der Fall ist, d√ľrfen Sie weder ein Fahrzeug lenken noch T√§tigkeiten ausf√ľhren, die ein hohes Ma√ü an Aufmerksamkeit ben√∂tigen.

Levofloxacin B. Braun enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt 354 mg Natrium pro 100-ml-Flasche und 177 mg Natrium pro 50-ml- Flasche. Bei Patienten, die eine Di√§t mit kontrolliertem Kochsalzgehalt einhalten m√ľssen, ist dies zu ber√ľcksichtigen. Wenn Sie eine kochsalzarme Di√§t verordnet bekommen haben und mehr wissen wollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Diese Nebenwirkungen sind in der Regel leicht oder mittelschwer ausgepr√§gt und klingen h√§ufig nach kurzer Zeit wieder ab.

Die Verabreichung dieses Arzneimittels muss abgebrochen und sofort ein Arzt oder das medizinische Fachpersonal informiert werden, wenn folgende Nebenwirkungen auftreten:

Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

  • Allergische Reaktionen. Hierzu geh√∂ren u. a.: Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung im Bereich von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.

Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnen schwerwiegend sein. Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter erhalten und m√ľssen sofort einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal informieren ‚Äď m√∂glicherweise ben√∂tigen Sie dringend eine √§rztliche Behandlung:

Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1000 betreffen)

  • W√§ssrige Durchf√§lle, gegebenenfalls mit Blutspuren, m√∂glicherweise mit Magenkr√§mpfen und Fieber. Dies k√∂nnten Anzeichen einer schweren Darmerkrankung sein.
  • Schmerzen und Entz√ľndungen der Sehnen oder B√§nder mit der M√∂glichkeit des Zerrei√üens. Die Achillessehne ist am h√§ufigsten betroffen.
  • Krampfanf√§lle.

Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

  • Brennen, Kribbeln, Schmerzen oder Taubheitsgef√ľhl. Hierbei kann es sich um Anzeichen einer Erkrankung handeln, die als ‚ÄěNeuropathie‚Äú bezeichnet wird.

Weitere Nebenwirkungen umfassen:

  • Schwere Hautausschl√§ge, darunter Blasenbildung oder Absch√§len der Haut im Bereich von Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien.
  • Appetitverlust, gelbe Verf√§rbung von Haut und Augen, dunkel gef√§rbter Urin, Juckreiz oder druckempfindlicher Bauch. Dies k√∂nnen Anzeichen einer Lebererkrankung sein, die auch ein t√∂dlich verlaufendes Leberversagen beinhalten kann.

Wenn Sie Sehst√∂rungen oder irgendwelche anderen Augenbeschwerden unter Levofloxacin B. Braun bemerken, m√ľssen Sie unverz√ľglich einen Augenarzt um Rat fragen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder länger als ein paar Tage dauert:

Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen)

  • Unwohlsein (√úbelkeit, Erbrechen) und Durchfall
  • Anstieg mancher Leberwerte in Ihrem Blut
  • Reaktionen an der Infusionsstelle
  • Entz√ľndung einer Vene

Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen)

  • √Ąnderung der Anzahl anderer Bakterien oder Pilze, Infektion durch Candida-Pilze, m√∂glicherweise behandlungsbed√ľrftig
  • √Ąnderungen der Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Eosinophilie), die sich bei den Ergebnissen entsprechender Blutuntersuchungen zeigen
  • Stressgef√ľhl (Angst), Verwirrtheit, Nervosit√§t, Schl√§frigkeit, Zittern, Schwindelgef√ľhl (Drehschwindel)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • √Ąnderungen der Geschmackswahrnehmung, Appetitverlust, Magenverstimmung oder Verdauungsst√∂rungen (Dyspepsie), Schmerzen in der Magengegend, Bl√§hungen oder Verstopfung
  • Juckreiz und Hautausschlag, starker Juckreiz oder Nesselsucht (Urtikaria), vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • Blutuntersuchungen zeigen ungew√∂hnliche Ergebnisse aufgrund von Leber- (erh√∂hte Bilirubinwerte) oder Nierenerkrankungen (erh√∂hte Kreatininwerte)
  • allgemeine Schw√§che

Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen)

  • Neigung zu Bluterg√ľssen und Blutungen, aufgrund eines Abfalls der Zahl der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie)
  • niedrige Zahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Neutropenie)
  • √ľbertriebene Immunantwort (Hypersensitivit√§t)
  • Abfallen des Blutzuckerspiegels (Hypoglyk√§mie). Dies ist f√ľr Diabetiker von besonderer Bedeutung.
  • Sehen oder H√∂ren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind (Halluzinationen, Paranoia), Ver√§nderungen in Ihren Meinungen und Gedanken (psychotische Reaktionen) mit der Gefahr des Auftretens von Suizidgedanken oder suizidalen Handlungen
  • Niedergeschlagenheit, psychische St√∂rungen, Unruhegef√ľhl (Agitiertheit), ungew√∂hnliche Tr√§ume, Albtr√§ume
  • Kribbelgef√ľhl in H√§nden und F√ľ√üen (Par√§sthesien)
  • H√∂rst√∂rungen (Tinnitus) oder Sehst√∂rungen (verschwommen sehen)
  • ungew√∂hnlich schneller Herzschlag (Tachykardie) oder niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Muskelschw√§che. Dies ist von besonderer Bedeutung f√ľr Patienten mit Myasthenia gravis (einer seltenen Erkrankung des Nervensystems).
  • Nierenfunktionsst√∂rungen und manchmal Nierenversagen aufgrund einer allergischen Reaktion der Nieren (so genannte interstitielle Nephritis)
  • Fieber

Weitere Nebenwirkungen können sein:

  • Abfall der Zahl der roten Blutk√∂rperchen (An√§mie): aufgrund einer Sch√§digung der roten Blutk√∂rperchen kann die Haut blass oder gelb werden; Abfall der Zahl aller Arten von Blutzellen (Panzytopenie)
  • Fieber, Halsschmerzen und allgemeines, anhaltendes Krankheitsgef√ľhl. Dies ist m√∂glicherweise auf eine Verringerung der Zahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Agranulozytose) zur√ľckzuf√ľhren.
  • Kreislaufkollaps (Anaphylaxie-√§hnlicher Schock)
  • erh√∂hte Blutzuckerwerte (Hyperglyk√§mie) oder erniedrigte Blutzuckerwerte (Hypoglyk√§mie), die zum hypoglyk√§mischen Koma f√ľhren k√∂nnen. Dies ist f√ľr Diabetiker von besonderer Bedeutung.
  • √Ąnderungen der Geruchswahrnehmung, Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinnes (Parosmie, Anosmie, Ageusie)
  • Beschwerden beim Bewegen und Gehen (Dyskinesie, extrapyramidale St√∂rungen)
  • vor√ľbergehender Verlust des Bewusstseins oder der K√∂rperhaltung (Synkope)
  • vor√ľbergehender Verlust der Sehf√§higkeit
  • Verminderung oder Verlust des Geh√∂rs
  • anormal schneller Herzrhythmus, lebensbedrohlicher, unregelm√§√üiger Herzschlag, einschlie√ülich Herzstillstand, Ver√§nderung des Herzrhythmus (Verl√§ngerung des QT-Intervalls, sichtbar im EKG, einer elektrischen Aufzeichnung der Herzaktivit√§t)
  • Schwierigkeiten beim Atmen oder pfeifende Atmung (Bronchospasmus)
  • allergische Reaktionen der Lunge
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • Entz√ľndung der Leber (Hepatitis)
  • erh√∂hte Empfindlichkeit Ihrer Haut f√ľr Sonne und ultraviolettes Licht (UV-Licht) (Photosensibilit√§t)
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe aufgrund einer allergischen Reaktion (Vaskulitis)
  • Entz√ľndung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Muskelriss und Muskelzerfall (Rhabdomyolyse)
  • R√∂tung und Schwellung des Gelenks (Arthritis)
  • Schmerzen, einschlie√ülich R√ľcken-, Brust- und Gliederschmerzen
  • Porphyrieanf√§lle bei Patienten, die bereits an einer Porphyrie leiden (eine sehr seltene Stoffwechselkrankheit)
  • anhaltende Kopfschmerzen mit oder ohne Verschwommensehen (benigne intrakranielle Hypertonie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

√Ėsterreich

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Deutschland

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Verfalldatum:

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Verfalldatum nach dem Entfernen der √§u√üeren Umh√ľllung: 3 Tage (bei Raumbeleuchtung). Das Arzneimittel hat sich als lichtempfindlich erwiesen.

Verfalldatum nach Anbruch: Umgehend verwenden.

Die Flasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Das Arzneimittel hat sich als lichtempfindlich erwiesen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie bemerken, dass die L√∂sung tr√ľb ist, Ablagerungen am Boden aufweist oder nicht von gr√ľnlich-gelber Farbe ist. Nicht verwenden, wenn die Packung oder das Beh√§ltnis Zeichen einer Besch√§digung aufweist.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Levofloxacin B. Braun enthält

  • Der Wirkstoff ist Levofloxacin. 1 ml Infusionsl√∂sung enth√§lt 5 mg Levofloxacin als Levofloxacinhemihydrat. Jede 100-ml-Flasche enth√§lt 500 mg Levofloxacin (als Levofloxacinhemihydrat). Jede 50-ml-Flasche enth√§lt 250 mg Levofloxacin (als Levofloxacinhemihydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Citronens√§ure-Monohydrat, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung) und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Levofloxacin B. Braun aussieht und Inhalt der Packung

Levofloxacin B. Braun ist eine klare Infusionsl√∂sung von gr√ľnlich-gelber Farbe; sie wird in Polyethylen-Flaschen mit 50 ml und 100 ml L√∂sung in Packungen mit 20 Einheiten geliefert.

Pharmazeutischer Unternehmer

B. Braun Melsungen AG

Carl-Braun-Straße 1

34212 Melsungen, Deutschland

Postanschrift:

34209 Melsungen, Deutschland

Tel.: +49 5661-71-0

Fax: +49 5661-71-4567

Hersteller

B. Braun Medical S.A. Carretera de Terrassa, 121 08191 Rubí (Barcelona), Spanien

Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml

Bulgarien:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml

Dänemark:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml

Deutschland:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml Infusionslösung

Finnland:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml

Frankreich:

Levofloxacine B. Braun 5 mg/ml, solution pour perfusion

Italien:

Levofloxacina B. Braun 5 mg/ml

Niederlande:

Levofloxacine B. Braun 5 mg/ml

Norwegen:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml

√Ėsterreich:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml Infusionslösung

Polen:

Levofloxacinum B. Braun

Schweden:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml

Spanien:

Levofloxacino B. Braun 5 mg/ml solución para perfusión EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2012.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Art der Anwendung:

Levofloxacin B. Braun 5 mg/ml Infusionslösung ist gebrauchsfertig; sie darf nur als langsame intravenöse Infusion verabreicht werden.

Vorsichtsmaßnahmen:

Infusionsdauer: Die Infusionsdauer darf f√ľr 50 ml (250 mg) nicht weniger als 30 Minuten bzw. f√ľr 100 ml (500 mg) nicht weniger als 60 Minuten (1 Stunde) betragen. W√§hrend der Infusion ist kein Schutz vor Licht erforderlich.

Die Infusionsdauer muss f√ľr 250 mg Levofloxacin B. Braun (50 ml Infusionsl√∂sung) mindestens 30 Minuten bzw. f√ľr 500 mg Levofloxacin B. Braun (100 ml Infusionsl√∂sung) mindestens 60 Minuten betragen. F√ľr Ofloxacin ist bekannt, dass w√§hrend der Infusion Tachykardien und vor√ľbergehende Blutdruckabf√§lle auftreten k√∂nnen.

In seltenen Fällen kann es infolge eines starken Blutdruckabfalls zum Kreislaufkollaps kommen. Sollte es während der Infusion von Levofloxacin (L-Isomer von Ofloxacin) zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen, ist die Infusion umgehend zu unterbrechen.

Aufbewahrung:

Levofloxacin B. Braun ist bis zur Verwendung in der √§u√üeren Originalverpackung aufzubewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. W√§hrend der Infusion oder w√§hrend der 3 Tage nach dem Entfernen der √§u√üeren Umh√ľllung ist kein Schutz vor Licht erforderlich, wenn das Beh√§ltnis in Innenr√§umen aufbewahrt wird. Nach dem √Ėffnen der Infusionsflasche (Durchstechen des Gummistopfens) muss die

Lösung sofort (innerhalb von 3 Stunden) verwendet werden, um eine bakterielle Kontamination zu vermeiden.

Inkompatibilitäten:

Levofloxacin B. Braun darf nicht mit alkalisch reagierenden Lösungen (z. B. Natriumhydrogencarbonat) oder Heparin gemischt werden.

Kompatibilitäten:

Levofloxacin B. Braun kann allein oder zusammen mit einer der folgenden Infusionslösungen verabreicht werden:

  • Natriumchlorid-L√∂sung 9 mg/ml (0,9 %)
  • Glucose-L√∂sung 50 mg/ml (5 %)
  • Natriumchlorid-L√∂sung 9 mg/ml (0,9 %) in Glucose 50 mg/ml (5 %)
  • Ringer-L√∂sung
  • Hartmann-L√∂sung

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Wirkstoff(e) Levofloxacin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller B. Braun
Suchtgift Nein
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ATC Code J01MA12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden