Tavanic 250 mg Filmtabletten

Abbildung Tavanic 250 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Levofloxacin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller sanofi-aventis GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.12.1997
ATC Code J01MA12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Chinolone

Zulassungsinhaber

sanofi-aventis GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Die Bezeichnung Ihres Arzneimittels ist Tavanic Filmtabletten. Tavanic Filmtabletten enthalten einen Wirkstoff mit der Bezeichnung Levofloxacin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimittelwirkstoffen, die als Antibiotika bezeichnet werden. Levofloxacin ist ein Chinolon- Antibiotikum. Es wirkt, indem es die Bakterien tötet, die in Ihrem Körper Infektionen hervorrufen.

Tavanic Filmtabletten eignen sich zur Behandlung von Infektionen:

  • der Nebenh√∂hlen,
  • der Bronchien/Lungen, bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen oder Lungenentz√ľndung,
  • der Harnwege, einschlie√ülich Nieren und Harnblase,
  • der Prostata, bei lange bestehender Infektion,
  • der Haut und des Unterhautgewebes, einschlie√ülich der Muskeln. Dieses wird manchmal als ‚ÄěWeichteilgewebe‚Äú bezeichnet.

Unter bestimmten Umständen können Tavanic Filmtabletten verwendet werden, um das Risiko zu verringern, nach Kontakt mit Milzbranderregern an Lungenmilzbrand zu erkranken, oder um das Risiko einer Krankheitsverschlechterung zu verringern.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tavanic Filmtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden und Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren,

  • wenn Sie allergisch gegen Levofloxacin, eines der anderen Chinolon-Antibiotika, wie z. B. Moxifloxacin, Ciprofloxacin oder Ofloxacin, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    Anzeichen einer allergischen Reaktion umfassen: Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellungen im Bereich von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.
  • wenn Sie irgendwann an Epilepsie litten bzw. daran leiden.
  • wenn Sie einmal Sehnenbeschwerden, wie z. B. eine Sehnenentz√ľndung, hatten, die mit einer Behandlung mit einem Chinolon-Antibiotikum zusammenhing. Eine Sehne ist ein Strang, der Ihre Muskeln mit dem Skelett verbindet.
  • wenn Sie ein Kind oder Jugendlicher in der Wachstumsphase sind.
  • wenn Sie schwanger sind, schwanger werden k√∂nnten oder glauben, schwanger zu sein.
  • wenn Sie stillen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn einer der oben aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tavanic einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen,

  • wenn Sie 60 Jahre oder √§lter sind,
  • wenn Sie zurzeit Kortikosteroide anwenden; manchmal werden diese auch als Steroide bezeichnet (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Tavanic Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú),
  • wenn Sie sich einer Transplantation unterzogen haben,
  • wenn Sie einmal einen Krampfanfall hatten,
  • wenn Sie eine Hirnsch√§digung erlitten haben, z. B. aufgrund eines Schlaganfalls oder einer anderen Hirnverletzung,
  • wenn Sie eine Nierenerkrankung haben,
  • wenn Sie eine Krankheit mit der Bezeichnung ‚ÄěGlukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel‚Äú haben. Dann haben Sie ein erh√∂htes Risiko schwerwiegender Blutbildver√§nderungen, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden.
  • wenn Sie einmal eine psychische Erkrankung hatten bzw. haben,
  • wenn Sie einmal Herzprobleme hatten bzw. haben. Sie sollten dieses Arzneimittel nur unter Vorsicht anwenden, wenn Sie mit einer Verl√§ngerung des QT-Intervalls (sichtbar im EKG, einer elektrischen Aufzeichnung der Herzaktivit√§t) geboren wurden oder diese bei Verwandten aufgetreten ist, Ihr Salzhaushalt im Blut gest√∂rt ist (insbesondere wenn der Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut erniedrigt ist), Ihr Herzrhythmus sehr langsam ist (Bradykardie), bei Ihnen eine Herzschw√§che vorliegt (Herzinsuffizienz), Sie in der Vergangenheit bereits einmal einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten, Sie weiblich oder ein √§lterer Patient sind oder Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu anormalen EKG-Ver√§nderungen f√ľhren (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Tavanic Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie Diabetiker sind,
  • wenn Sie einmal eine Lebererkrankung hatten bzw. haben,
  • wenn Sie an Myasthenia gravis (Muskelschw√§che) leiden,
  • wenn Sie an einer Erkrankung des Nervensystems leiden (periphere Neuropathie),
  • wenn bei Ihnen eine Vergr√∂√üerung oder ‚ÄěAusbuchtung‚Äú eines gro√üen Blutgef√§√ües (Aortenaneurysma oder peripheres Aneurysma eines gro√üen Gef√§√ües) diagnostiziert wurde,
  • wenn Sie in der Vergangenheit eine Aortendissektion (einen Riss in der Wand der Hauptschlagader) erlitten haben,
  • wenn bei Ihnen undichte Herzklappen (Herzklappeninsuffizienz) diagnostiziert wurden,
  • wenn in Ihrer Familie F√§lle von Aortenaneurysma oder Aortendissektion aufgetreten sind oder angeborene Herzklappenfehler, oder andere Risikofaktoren oder pr√§disponierende (beg√ľnstigende) Bedingungen vorliegen (z. B. Bindegewebserkrankungen wie das Marfan- Syndrom oder das Ehlers-Danlos-Syndrom, Turner-Syndrom, Sj√∂gren-Syndrom [eine entz√ľndliche Autoimmunkrankheit] oder Gef√§√üerkrankungen wie Takayasu-Arteriitis, Riesenzellarteriitis, Morbus Beh√ßet, Bluthochdruck oder bekannte Atherosklerose, rheumatoide Arthritis [Erkrankung der Gelenke] oder Endokarditis [Herzinnenhautentz√ľndung]),
  • wenn bei Ihnen jemals nach der Anwendung von Levofloxacin ein schwerer Hautausschlag oder Hautabl√∂sung, Blasenbildung und/oder Geschw√ľre im Mund aufgetreten sind.

Schwerwiegende Hautreaktionen

Im Zusammenhang mit einer Levofloxacin-Anwendung wurde √ľber schwerwiegende Hautreaktionen, einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), berichtet.

  • Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse kann zun√§chst als r√∂tliche, schie√üscheibenartige oder kreisf√∂rmige Flecken am K√∂rperstamm, oft mit einer Blase in der Mitte, auftreten. Au√üerdem k√∂nnen Geschw√ľre in Mund, Rachen, Nase, im Genitalbereich und an den Augen (ger√∂tete und geschwollene Augen) auftreten. Diesen schwerwiegenden Hautausschl√§gen gehen oft Fieber und/oder grippe√§hnliche Symptome voraus. Die Ausschl√§ge k√∂nnen sich zu einer gro√üfl√§chigen Hautabl√∂sung und lebensbedrohlichen Komplikationen entwickeln oder t√∂dlich verlaufen.
  • DRESS √§u√üert sich zun√§chst durch grippe√§hnliche Symptome und Hautausschlag im Gesicht, dann durch einen ausgedehnten Hautausschlag und hohe K√∂rpertemperatur, erh√∂hte Leberenzymwerte in Blutuntersuchungen, Zunahme einer bestimmten Art wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) und vergr√∂√üerte Lymphknoten.

Falls Sie einen schwerwiegenden Ausschlag oder ein anderes dieser Hautsymptome entwickeln, wenden Sie Levofloxacin nicht weiter an und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Sie sollten Fluorchinolon-/Chinolon-Antibiotika, einschließlich Levofloxacin, nicht anwenden, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bei Anwendung von Chinolonen oder Fluorchinolonen eine schwerwiegende Nebenwirkung aufgetreten ist. In diesem Fall wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt.

Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel:

  • Wenn Sie pl√∂tzlich starke Schmerzen im Bauch, im Brustbereich oder im R√ľcken versp√ľren, die die Symptome eines Aortenaneurysmas (Ausbeulung der Aortenwand) und einer Aortendissektion (Aufspaltung der Schichten der Aortenwand) sein k√∂nnen, begeben Sie sich sofort in eine Notaufnahme. Ihr Risiko kann bei gleichzeitiger Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden erh√∂ht sein.
  • Sollten Sie pl√∂tzlich unter Atemnot leiden, besonders wenn Sie flach in Ihrem Bett liegen, oder eine Schwellung Ihrer Fu√ügelenke, F√ľ√üe oder des Bauchs bemerken oder neu auftretendes Herzklopfen versp√ľren (Gef√ľhl von schnellem oder unregelm√§√üigem Herzschlag), sollten Sie unverz√ľglich einen Arzt benachrichtigen.

Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken und Entz√ľndungen oder Sehnenrisse k√∂nnen selten auftreten. Ihr Risiko ist erh√∂ht, wenn Sie √§lter sind (√ľber 60 Jahre), ein Organtransplantat erhalten haben, unter Nierenproblemen leiden oder wenn Sie gleichzeitig mit Kortikosteroiden behandelt werden. Entz√ľndungen und Sehnenrisse k√∂nnen innerhalb der ersten 48 Stunden nach Behandlungsbeginn und sogar noch bis zu mehrere Monate nach Absetzen der Behandlung mit Tavanic Filmtabletten auftreten. Beim ersten Anzeichen von Schmerz oder Entz√ľndung einer Sehne (zum Beispiel in Fu√ükn√∂chel, Handgelenk, Ellenbogen, Schulter oder Knie) beenden Sie die Anwendung von Tavanic Filmtabletten, wenden Sie sich an Ihren Arzt und stellen Sie den schmerzenden Bereich ruhig. Vermeiden Sie jede unn√∂tige Bewegung, da dies das Risiko eines Sehnenrisses erh√∂hen kann.

Selten k√∂nnen bei Ihnen Symptome einer Nervensch√§digung (Neuropathie) auftreten, wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheitsgef√ľhl und/oder Schw√§che, insbesondere in den F√ľ√üen und Beinen oder H√§nden und Armen. Beenden Sie in diesem Fall die Anwendung von Tavanic Filmtabletten und informieren Sie umgehend Ihren Arzt, um die Entstehung einer m√∂glicherweise bleibenden Sch√§digung zu vermeiden.

Anhaltende, die Lebensqualität beeinträchtigende und möglicherweise bleibende schwerwiegende Nebenwirkungen

Fluorchinolon-/Chinolon-Antibiotika, einschlie√ülich Tavanic Filmtabletten, wurden mit sehr seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen in Verbindung gebracht, von denen einige lang anhaltend (√ľber Monate oder Jahre andauernd), die Lebensqualit√§t beeintr√§chtigend oder m√∂glicherweise bleibend sind. Dazu geh√∂ren Sehnen-, Muskel- und Gelenkschmerzen der oberen und unteren Gliedma√üen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungew√∂hnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, Taubheitsgef√ľhl oder Brennen (Par√§sthesie), sensorische St√∂rungen einschlie√ülich Beeintr√§chtigung des Seh-, Geschmacks-, Riech- und H√∂rverm√∂gens, Depression, eingeschr√§nktes Erinnerungsverm√∂gen, starke Erm√ľdung und starke Schlafst√∂rungen. Wenn Sie bei der Anwendung

von Tavanic Filmtabletten eine dieser Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, bevor Sie mit der Behandlung fortfahren. Sie und Ihr Arzt werden entscheiden, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll, möglicherweise auch mit einem Antibiotikum aus einer anderen Wirkstoffgruppe.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine der oben aufgef√ľhrten Aussagen auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker, bevor Sie Tavanic einnehmen.

Einnahme von Tavanic Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, denn Tavanic kann die Wirkweise anderer Arzneimittel beeinflussen. Umgekehrt k√∂nnen einige Arzneimittel die Wirkweise von Tavanic beeinflussen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Denn wenn Sie diese Arzneimittel gemeinsam mit Tavanic einnehmen, ist das Risiko von Nebenwirkungen erhöht:

  • Kortikosteroide, die manchmal auch als Steroide bezeichnet werden: Diese werden bei Entz√ľndungen eingesetzt. Die Gefahr einer Sehnenentz√ľndung oder eines Sehnenrisses kann dadurch erh√∂ht sein.
  • Warfarin: wird zur Blutverd√ľnnung verwendet. Die Wahrscheinlichkeit einer Blutung kann erh√∂ht sein. Ihr Arzt muss gegebenenfalls regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um zu √ľberpr√ľfen, wie gerinnungsf√§hig Ihr Blut ist.
  • Theophyllin: wird bei chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen ein Krampfanfall auftritt, ist bei gleichzeitiger Einnahme von Tavanic gr√∂√üer.
  • Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR), wie z. B. Acetylsalicyls√§ure, Ibuprofen, Fenbufen, Ketoprofen und Indometacin, die bei Schmerzen und Entz√ľndungen verwendet werden: Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen ein Krampfanfall auftritt, ist bei gleichzeitiger Einnahme von Tavanic gr√∂√üer.
  • Ciclosporin: wird nach Organtransplantationen angewendet. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen Nebenwirkungen von Ciclosporin auftreten, ist erh√∂ht.
  • Arzneimittel, die bekannterma√üen Ihren Herzrhythmus ver√§ndern: Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika, wie z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid), gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva, wie z. B. Amitriptylin und Imipramin), gegen bakterielle Infektionen (bestimmte Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide, wie z. B. Erythromycin, Azithromycin und Clarithromycin) und gegen psychiatrische Erkrankungen (bestimmte Antipsychotika).
  • Probenecid: wird zur Behandlung von Gicht verwendet. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise die Dosis verringern, wenn Sie eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben.
  • Cimetidin: wird zur Behandlung von Magengeschw√ľren und Sodbrennen verwendet. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise die Dosis verringern, wenn Sie eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Nehmen Sie Tavanic Filmtabletten nicht gleichzeitig mit den folgenden Arzneimitteln ein. Denn diese können die Wirkweise von Tavanic Filmtabletten beeinflussen:

Eisentabletten (bei Blutarmut), Zinkpr√§parate, magnesium- oder aluminiumhaltige Antazida (bei Sodbrennen), Didanosin oder Sucralfat (bei Magengeschw√ľren). Siehe unter Abschnitt 3. ‚ÄěWenn Sie bereits Eisentabletten, Zinkpr√§parate, Antazida, Didanosin oder Sucralfat einnehmen‚Äú.

Urintests zum Nachweis von Opiaten

Bei Personen, die Tavanic einnehmen, k√∂nnen Urintests zum Nachweis von starken Schmerzmitteln, die als ‚ÄěOpiate‚Äú bezeichnet werden, ‚Äěfalsch positive‚Äú Ergebnisse liefern. Wenn Ihr Arzt bei Ihnen einen Urintest durchf√ľhren muss, teilen Sie ihm bitte mit, dass Sie zurzeit Tavanic einnehmen.

Tuberkulose-Test

Das Arzneimittel kann in bestimmten Tests zum Nachweis von Tuberkuloseerregern ‚Äěfalsch negative‚Äú Ergebnisse zur Folge haben.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie d√ľrfen Tavanic Filmtabletten nicht einnehmen,

  • wenn Sie schwanger sind, schwanger werden k√∂nnten oder glauben, schwanger zu sein,
  • wenn Sie stillen oder planen, Ihr Kind zu stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Nach der Einnahme dieses Arzneimittels k√∂nnen bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten; hierzu geh√∂ren Benommenheit, Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl oder Ver√§nderungen der Sehf√§higkeit. Einige dieser Nebenwirkungen k√∂nnen Ihre Konzentrationsf√§higkeit und Ihre Reaktionsgeschwindigkeit beeintr√§chtigen. Wenn dies der Fall ist, d√ľrfen Sie weder ein Fahrzeug lenken noch T√§tigkeiten ausf√ľhren, die ein hohes Ma√ü an Aufmerksamkeit ben√∂tigen.

Tavanic-Filmtabletten enthalten Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wie werden Tavanic Filmtabletten eingenommen?

  • Nehmen Sie diese Filmtabletten durch den Mund ein.
  • Die Filmtabletten werden unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt.
  • Die Filmtabletten k√∂nnen zu den Mahlzeiten und jederzeit zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn Sie bereits Eisentabletten, Zinkpräparate, Antazida, Didanosin oder Sucralfat einnehmen,

d√ľrfen Sie diese Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Tavanic einnehmen. Nehmen Sie Ihre Dosis dieser Arzneimittel mindestens 2 Stunden vor oder nach den Tavanic Filmtabletten ein.

Wie viel ist einzunehmen?

  • Ihr Arzt wird bestimmen, wie viele Tavanic Filmtabletten Sie einnehmen sollen.
  • Die Dosis ist abh√§ngig von der Art Ihrer Infektion und wo sich die Infektion in Ihrem K√∂rper befindet.
  • Die Dauer Ihrer Behandlung h√§ngt davon ab, wie schwerwiegend Ihre Infektion ist.
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung Ihres Arzneimittels zu schwach oder zu stark ist, d√ľrfen Sie die Dosis nicht selbst √§ndern, sondern fragen bitte Ihren Arzt.

Erwachsene und ältere Patienten

Infektionen der Nebenhöhlen

  • 2 Filmtabletten Tavanic 250 mg, einmal t√§glich, oder
  • 1 Filmtablette Tavanic 500 mg, einmal t√§glich.

Infektionen der Bronchien bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen

  • 2 Filmtabletten Tavanic 250 mg, einmal t√§glich, oder
  • 1 Filmtablette Tavanic 500 mg, einmal t√§glich.

Lungenentz√ľndung

  • 2 Filmtabletten Tavanic 250 mg, ein- oder zweimal t√§glich, oder
  • 1 Filmtablette Tavanic 500 mg, ein- oder zweimal t√§glich.

Infektionen der Harnwege, einschließlich Nieren und Harnblase

  • 1 oder 2 Filmtabletten Tavanic 250 mg, einmal t√§glich, oder
  • ¬Ĺ oder 1 Filmtablette Tavanic 500 mg, einmal t√§glich.

Infektionen der Prostata

  • 2 Filmtabletten Tavanic 250 mg, einmal t√§glich, oder
  • 1 Filmtablette Tavanic 500 mg, einmal t√§glich.

Infektionen von Haut und Unterhautgewebe, einschließlich Muskeln

  • 2 Filmtabletten Tavanic 250 mg, ein- oder zweimal t√§glich, oder
  • 1 Filmtablette Tavanic 500 mg, ein- oder zweimal t√§glich.

Erwachsene und ältere Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Ihr Arzt muss Ihnen gegebenenfalls eine niedrigere Dosierung verordnen.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel darf Kindern und Jugendlichen nicht verabreicht werden.

Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonnenlicht.

Halten Sie sich von direkter Sonneneinstrahlung fern, solange Sie dieses Arzneimittel erhalten und noch 2 Tage nach Behandlungsende. Der Grund daf√ľr ist, dass die Haut f√ľr Sonnenlicht wesentlich empfindlicher wird und m√∂glicherweise brennt, kribbelt oder stark Blasen bildet, wenn Sie nicht die folgenden Vorsichtsma√ünahmen ergreifen:

  • Achten Sie darauf, eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden.
  • Tragen Sie immer einen Hut und Kleidung, die Ihre Arme und Beine bedeckt.
  • Vermeiden Sie k√ľnstliche UV-Strahlung (Solarium).

Wenn Sie eine größere Menge von Tavanic Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich mehr Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten, informieren Sie einen Arzt oder suchen Sie sofort √§rztliche Hilfe auf. Nehmen Sie die Arzneimittelschachtel mit, damit der Arzt wei√ü, was Sie eingenommen haben. Es k√∂nnen folgende Wirkungen eintreten: Krampfanf√§lle, Verwirrtheitsgef√ľhl, Schwindel/Benommenheit, Bewusstseinstr√ľbung, Zittern und Herzprobleme ‚Äď diese f√ľhren zu unregelm√§√üigem Herzschlag und zu √úbelkeit oder Magenbeschwerden.

Wenn Sie die Einnahme von Tavanic Filmtabletten vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme Ihrer Tablette vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie dies bemerken, sofern nicht schon die nächste Dosis eingenommen werden soll.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Tavanic Filmtabletten abbrechen

Brechen Sie die Verabreichung von Tavanic nicht ab, nur weil Sie sich wieder besser f√ľhlen. Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung mit den Filmtabletten durchf√ľhren, wie vom Arzt verordnet. Wenn Sie die Filmtabletten zu fr√ľh absetzen, kann die Infektion gegebenenfalls erneut auftreten, Ihr Zustand kann sich verschlimmern oder die Bakterien k√∂nnen gegen das Arzneimittel resistent werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Diese Nebenwirkungen sind in der Regel leicht oder mittelschwer ausgepr√§gt und klingen h√§ufig nach kurzer Zeit wieder ab.

Brechen Sie die Einnahme von Tavanic ab und suchen Sie sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus auf, wenn Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Allergische Reaktionen. Hierzu gehören u. a.: Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellungen im Bereich von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge

Brechen Sie die Einnahme von Tavanic ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie folgende schwerwiegende Nebenwirkungen bemerken ‚Äď m√∂glicherweise ben√∂tigen Sie dringend eine √§rztliche Behandlung:

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • W√§ssrige Durchf√§lle, gegebenenfalls mit Blutspuren, m√∂glicherweise mit Magenkr√§mpfen und Fieber. Dies k√∂nnten Anzeichen einer schweren Darmerkrankung sein.
  • Schmerzen und Entz√ľndungen der Sehnen oder B√§nder mit der M√∂glichkeit des Zerrei√üens. Die Achillessehne ist am h√§ufigsten betroffen.
  • Krampfanf√§lle
  • Sehen oder H√∂ren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind (Halluzinationen, Paranoia)
  • Niedergeschlagenheit, psychische St√∂rungen, Unruhegef√ľhl (Agitiertheit), ungew√∂hnliche Tr√§ume, Albtr√§ume
  • Gro√üfl√§chiger Hautausschlag, hohe K√∂rpertemperatur, erh√∂hte Leberenzymwerte, Blutanomalien (Eosinophilie), vergr√∂√üerte Lymphknoten oder Beteiligung anderer K√∂rperorgane (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch als DRESS oder Arzneimittel-Hypersensitivt√§tssyndrom bekannt). Siehe auch Abschnitt 2.
  • Syndrom, das mit einer beeintr√§chtigten Wasserausscheidung und einem niedrigen Natriumspiegel assoziiert ist (SIADH)
  • Abfallen des Blutzuckerspiegels (Hypoglyk√§mie) oder Abfallen des Blutzuckerspiegels bis zum Koma (hypoglyk√§misches Koma). Dies ist f√ľr Diabetiker wichtig.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Brennen, Kribbeln, Schmerzen oder Taubheitsgef√ľhl. Hierbei kann es sich um Anzeichen einer Erkrankung handeln, die als ‚ÄěNeuropathie‚Äú bezeichnet wird.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Schwerwiegende Hautausschl√§ge, einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse. Diese k√∂nnen als r√∂tliche, schie√üscheibenartige oder kreisf√∂rmige Flecken am K√∂rperstamm, oft mit einer Blase in der Mitte, Abl√∂sung der Haut, Geschw√ľre in Mund, Rachen, Nase, im Genitalbereich und an den Augen auftreten; es k√∂nnen Fieber und grippe√§hnliche Symptome vorausgehen. Siehe auch Abschnitt 2.
  • Appetitverlust, gelbe Verf√§rbung von Haut und Augen, dunkel gef√§rbter Urin, Juckreiz oder druckempfindlicher Bauch. Dies k√∂nnen Anzeichen einer Lebererkrankung sein, die auch ein t√∂dlich verlaufendes Leberversagen beinhalten kann.
  • Ver√§nderung in Ihren Meinungen und Gedanken (psychotische Reaktionen) mit der Gefahr des Auftretens von Suizidgedanken oder suizidalen Handlungen.

Wenn Sie Sehst√∂rungen oder irgendwelche anderen Augenbeschwerden unter Tavanic bemerken, m√ľssen Sie unverz√ľglich einen Augenarzt um Rat fragen.

Sehr seltene F√§lle von lang anhaltenden (√ľber Monate oder Jahre andauernden) oder dauerhaften Nebenwirkungen wie Sehnenentz√ľndungen, Sehnenrisse, Gelenkschmerzen, Gliederschmerzen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungew√∂hnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, Brennen, Taubheitsgef√ľhl oder Schmerzen (Neuropathie), Depression, Erm√ľdung, Schlafst√∂rungen, eingeschr√§nktes Erinnerungsverm√∂gen sowie Beeintr√§chtigung des H√∂r-, Seh-, Geschmacks- und

Riechvermögens wurden mit der Anwendung von Chinolon- und Fluorchinolon-Antibiotika in Verbindung gebracht, in einigen Fällen unabhängig von bereits bestehenden Risikofaktoren.

Fälle der Erweiterung und Schwächung der Aortenwand oder Einrisse der Aortenwand (Aneurysmen und Dissektionen), die reißen können und tödlich sein können, sowie Fälle undichter Herzklappen wurden bei Patienten, die Fluorchinolone einnahmen, berichtet. Siehe auch Abschnitt 2.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder l√§nger als ein paar Tage dauert:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Vermehrung anderer Bakterien oder Pilze, Infektionen durch Candida-Pilze, m√∂glicherweise behandlungsbed√ľrftig
  • √Ąnderungen der Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Eosinophilie), die sich bei den Ergebnissen entsprechender Blutuntersuchungen zeigen
  • Stressgef√ľhl (Angst), Verwirrtheit, Nervosit√§t, Schl√§frigkeit, Zittern, Schwindelgef√ľhl (Drehschwindel)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • √Ąnderungen der Geschmackswahrnehmung, Appetitverlust, Magenverstimmung oder Verdauungsst√∂rungen (Dyspepsie), Schmerzen in der Magengegend, Bl√§hungen oder Verstopfung
  • Juckreiz und Hautausschlag, starker Juckreiz oder Nesselsucht (Urtikaria), vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • Blutuntersuchungen zeigen ungew√∂hnliche Ergebnisse aufgrund von Leber- (erh√∂hte Bilirubinwerte) oder Nierenerkrankungen (erh√∂hte Kreatininwerte)
  • allgemeine Schw√§che

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Neigung zu Bluterg√ľssen und Blutungen aufgrund eines Abfalls der Zahl der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie)
  • niedrige Zahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Neutropenie)
  • √ľbertriebene Immunantwort (Hypersensitivit√§t)
  • Kribbelgef√ľhl in H√§nden und F√ľ√üen (Par√§sthesien)
  • H√∂rst√∂rungen (Tinnitus) oder Sehst√∂rungen (Verschwommensehen)
  • ungew√∂hnlich schneller Herzschlag (Tachykardie) oder niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Muskelschw√§che. Dies ist von besonderer Bedeutung f√ľr Patienten mit Myasthenia gravis (einer seltenen Erkrankung des Nervensystems).
  • Nierenfunktionsst√∂rungen und manchmal Nierenversagen aufgrund einer allergischen Reaktion der Nieren (sogenannte ‚Äěinterstitielle Nephritis‚Äú)
  • Fieber
  • scharf abgegrenzte, r√∂tliche Flecken mit/ohne Blasenbildung, die sich innerhalb von Stunden nach der Levofloxacin-Anwendung entwickeln und nach der Entz√ľndungsphase mit verbleibender √úberpigmentierung abheilen; nach erneuter Levofloxacin-Anwendung treten sie in der Regel wieder an der gleichen Stelle der Haut oder Schleimhaut auf
  • eingeschr√§nktes Erinnerungsverm√∂gen

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie): Aufgrund einer Schädigung der roten Blutkörperchen kann die Haut blass oder gelb werden; Abfall der Zahl aller Arten von Blutzellen (Panzytopenie).

  • Fieber, Halsschmerzen und allgemeines, anhaltendes Krankheitsgef√ľhl. Dies ist m√∂glicherweise auf eine Verringerung der Zahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Agranulozytose) zur√ľckzuf√ľhren.
  • Kreislaufkollaps (anaphylaxie√§hnlicher Schock)
  • erh√∂hte Blutzuckerwerte (Hyperglyk√§mie). Dies ist f√ľr Diabetiker von besonderer Bedeutung.
  • √Ąnderungen der Geruchswahrnehmung, Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinnes (Parosmie, Anosmie, Ageusie)
  • Beschwerden beim Bewegen und Gehen (Dyskinesie, extrapyramidale St√∂rungen)
  • vor√ľbergehender Verlust des Bewusstseins oder der K√∂rperhaltung (Synkope)
  • vor√ľbergehender Verlust der Sehf√§higkeit, Augenentz√ľndung
  • Verminderung oder Verlust des Geh√∂rs
  • anormal schneller Herzrhythmus, lebensbedrohlicher, unregelm√§√üiger Herzschlag, einschlie√ülich Herzstillstand, Ver√§nderung des Herzrhythmus (Verl√§ngerung des QT-Intervalls, sichtbar im EKG, einer elektrischen Aufzeichnung der Herzaktivit√§t)
  • Schwierigkeiten beim Atmen oder pfeifende Atmung (Bronchospasmus)
  • allergische Reaktionen der Lunge
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • Entz√ľndung der Leber (Hepatitis)
  • erh√∂hte Empfindlichkeit Ihrer Haut f√ľr Sonne und ultraviolettes Licht (UV-Licht) (Photosensibilit√§t)
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe aufgrund einer allergischen Reaktion (Vaskulitis)
  • Entz√ľndung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Muskelriss und Muskelzerfall (Rhabdomyolyse)
  • R√∂tung und Schwellung des Gelenks (Arthritis)
  • Schmerzen, einschlie√ülich R√ľcken-, Brust- und Gliederschmerzen
  • Porphyrieanf√§lle bei Patienten, die bereits an einer Porphyrie leiden (eine sehr seltene Stoffwechselkrankheit)
  • anhaltende Kopfschmerzen mit oder ohne Verschwommensehen (benigne intrakranielle Hypertonie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: www.basg.gv.at

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich; es ist jedoch am besten, Tavanic Filmtabletten in der Originalverpackung (Blisterstreifen in der Schachtel) an einem trockenen Platz aufzubewahren.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterfolie nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Tavanic Filmtabletten enthalten

Der Wirkstoff ist Levofloxacin. Eine Tablette von Tavanic 250 mg Filmtabletten enthält 250 mg Levofloxacin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • im Tablettenkern: Crospovidon, Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Natriumstearylfumarat,
  • im Film√ľberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Talkum, Macrogol 8000, Eisenoxidhydrat (E 172) und Eisen-(III)-oxid (E 172).

Wie Tavanic Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Tavanic Filmtabletten sind zum Einnehmen. Die Filmtabletten sind oblong (länglich) mit einer Bruchkerbe und hellgelblich weiß bis rötlich weiß gefärbt.

Die Filmtabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

Tavanic 250 mg Filmtabletten werden in Packungsgrößen mit 1, 3, 5, 7, 10, 50 und 200 Filmtabletten geliefert.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

sanofi-aventis GmbH Turm A, 29. OG Wienerbergstra√üe 11 1100 Wien √Ėsterreich

Hersteller

Opella Healthcare International SAS 56, route de Choisy

60200 Compiègne Frankreich

A. Nattermann & Cie. GmbH

Nattermannallee 1

50829 Köln

sanofi-aventis GmbH Turm A, 29. OG Wienerbergstra√üe 11 1100 Wien √Ėsterreich

Z. Nr.: 1-22319

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter der folgenden Bezeichnung zugelassen:

Tavanic

Diese Packungsbeilage enthält nicht alle Angaben zu Ihrem Arzneimittel. Wenn Sie Fragen haben oder wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2022.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Tavanic 250 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Levofloxacin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller sanofi-aventis GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.12.1997
ATC Code J01MA12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Chinolone

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden