Ribavirin 1A Pharma 200 mg - Hartkapseln

Abbildung Ribavirin 1A Pharma 200 mg - Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ribavirin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller 1A Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J05AB04
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Zulassungsinhaber

1A Pharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ribavirin 1A Pharma enthält als arzneilich wirksamen Bestandteil Ribavirin. Dieses Arzneimittel stoppt die Vermehrung vieler Virus-Typen, einschließlich die des Hepatitis-C- Virus. Dieses Arzneimittel darf nicht ohne Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b angewendet werden, d. h. Ribavirin 1A Pharma darf nicht allein angewendet werden.

Abh√§ngig vom Genotyp des Hepatitis C-Virus, den Sie haben, kann Ihr Arzt festlegen, Sie mit einer Kombination aus diesem Arzneimittel mit Boceprevir und Peginterferon alfa-2b (3- fach-Kombinationstherapie) zu behandeln. Erwachsene Patienten ohne Genotyp 1 sowie Kinder und Jugendliche d√ľrfen nur Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b zusammen mit diesem Arzneimittel (Therapie mit zwei Arzneimitteln, duale Therapie) anwenden. Es k√∂nnen weitere Therapieeinschr√§nkungen bestehen, falls Sie fr√ľher schon einmal eine Therapie gegen eine chronische Hepatitis C-Infektion erhalten haben oder nicht. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie beste Therapie empfehlen.

Dieses Arzneimittel wird in Kombination mit Peginterferon alfa-2b zur Behandlung von nicht vorbehandelten erwachsenen Patienten angewendet, bei denen eine chronische Hepatitis-C (HCV)-Infektion vorliegt und die mit einer klinisch stabilen HIV-Infektion co-infiziert sind.

F√ľr Kinder und Jugendliche mit einem K√∂rpergewicht von weniger als 47 kg ist eine L√∂sung als Darreichungsform verf√ľgbar.

Es liegen keine Informationen bez√ľglich der Sicherheit und Wirksamkeit von Ribavirin 1A Pharma bei kombinierter Anwendung mit anderen Formen von Interferon (d. h. nicht alfa-2b) vor.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dieses Arzneimittel ist f√ľr die Anwendung bei Patienten unter 3 Jahren nicht empfohlen.

Ribavirin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden:

Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn eines der folgenden Kriterien auf Sie bzw. auf das von Ihnen betreute Kind zutrifft. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt,

  • wenn Sie allergisch gegen Ribavirin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit‚Äú).
  • wenn Sie stillen.
  • wenn Sie w√§hrend der letzten 6 Monate Probleme mit dem Herzen hatten.
  • wenn Sie einen ernsten Gesundheitszustand haben, der Sie schw√§cht.
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben und/oder h√§modialysiert werden.
  • wenn Sie ein schwerwiegendes Leberproblem haben, ausgenommen chronische Hepatitis C.
  • wenn Sie eine St√∂rung des Blutbildes haben, wie An√§mie (Blutarmut), Thalass√§mie oder Sichelzellan√§mie.
  • wenn Sie eine Autoimmunhepatitis oder ein anderes Problem mit Ihrem Immunsystem haben.
  • wenn Sie ein Arzneimittel nehmen, das Ihr Immunsystem unterdr√ľckt (dieses sch√ľtzt Sie gegen Infektionen und einige andere Erkrankungen)

Kinder und Jugendliche d√ľrfen die Kombinationstherapie mit diesem Arzneimittel und einem alfa-Interferon nicht anwenden, wenn bei ihnen jemals schwerwiegende nervliche Beeintr√§chtigungen oder geistige oder seelische St√∂rungen wie schwere Depression, Selbstmordgedanken oder Selbstmordversuche aufgetreten sind.

Anmerkung: Bitte lesen Sie auch den Abschnitt ‚Äě... darf nicht angewendet werden ...‚Äú in den Packungsbeilagen von Boceprevir, Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b, bevor Sie diese mit diesem Arzneimittel einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ribavirin 1A Pharma einnehmen.

Suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf, wenn Sie w√§hrend der Anwendung des Arzneimittels Symptome einer schweren allergischen Reaktion entwickeln (wie z.B. Atemnot, pfeifender Atem oder Nesselsucht).

Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von weniger als 47 kg:

Die Anwendung von Ribavirin 1A Pharma wird nicht empfohlen. F√ľr Kinder im Alter ab 3 Jahren und Jugendliche mit einem K√∂rpergewicht von weniger als 47 kg ist Ribavirin 1A Pharma als L√∂sung zum Einnehmen verf√ľgbar.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn eines der folgenden Kriterien auf Sie bzw. auf das von Ihnen betreute Kind zutrifft:

  • Erwachsene: wenn bei Ihnen schwere nervliche Beeintr√§chtigungen oder geistige oder seelische St√∂rungen, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit auftreten oder aufgetreten sind oder Sie Selbstmordgedanken oder einen Selbstmordversuch hatten oder aus der Vorgeschichte Substanzmissbrauch (z.B. Alkohol oder Drogen) bekannt ist.
  • wenn Sie jemals Depressionen hatten oder Symptome, die mit einer Depression in Zusammenhang stehen (z.B. Traurigkeitsgef√ľhl, Niedergeschlagenheit etc.) w√§hrend der

Behandlung mit diesem Arzneimittel entwickeln (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

  • wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit‚Äú)
  • wenn Sie m√§nnlich sind und Ihre Partnerin im geb√§rf√§higen Alter ist (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit‚Äú)
  • wenn Sie in der Vorgeschichte ein schwerwiegendes Problem mit dem Herzen hatten oder eine Herzerkrankung haben.
  • wenn Sie √§lter als 65 Jahre sind oder Sie Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie eine schwerwiegende Erkrankung haben oder hatten.
  • wenn Sie Schilddr√ľsenprobleme haben.

Unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel in Kombinationstherapie mit einem alfa- Interferon wurden Zahn- und Zahnfleischerkrankungen beschrieben, die zum Verlust der Z√§hne f√ľhren k√∂nnen.

Zus√§tzlich wurde w√§hrend der langfristigen Behandlung mit diesem Arzneimittel in Kombinationstherapie mit einem alfa-Interferon Mundtrockenheit beschrieben, die ebenfalls einen sch√§digenden Effekt auf die Z√§hne und die Mundschleimhaut haben kann. Sie sollten Ihre Z√§hne zweimal t√§glich gr√ľndlich putzen und regelm√§√üige zahn√§rztliche Untersuchungen durchf√ľhren lassen. Zus√§tzlich k√∂nnen einige Patienten an Erbrechen leiden. Wenn dies bei Ihnen auftritt, sollten Sie danach den Mund gr√ľndlich aussp√ľlen.

Unter der Behandlung mit Ribavirin 1A Pharma in Kombinationstherapie mit einem alfa- Interferon wurden Augenprobleme, in seltenen F√§llen auch ein Verlust an Sehf√§higkeit, beschrieben. Wenn Sie Ribavirin in Kombination mit einem alfa-Interferon erhalten, sollte bei Ihnen vor der Behandlung eine Augenuntersuchung durchgef√ľhrt werden. Jeder Patient, der einen R√ľckgang oder einen Verlust der Sehf√§higkeit bemerkt, ist umgehend einer ausf√ľhrlichen Augenuntersuchung zu unterziehen. Bei Patienten mit vorbestehenden Erkrankungen des Auges (wie z.B. einer diabetischen oder hypertensiven Retinopathie) sollten w√§hrend der Kombinationstherapie mit Ribavirin und einem alfa-Interferon regelm√§√üige Augenuntersuchungen durchgef√ľhrt werden. Bei Patienten, bei denen es zur Entwicklung neuer St√∂rungen oder zur Verschlimmerung bestehender St√∂rungen am Auge kommt, ist die Kombinationstherapie mit Ribavirin und einem alfa-Interferon abzusetzen.

Anmerkung: Bitte lesen Sie vor Beginn der Kombinationstherapie auch den Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú in den Packungsbeilagen von Boceprevir, Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b.

Einnahme von Ribavirin 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder das von Ihnen betreute Kind:

  • andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben
  • Azathioprin in Kombination mit Ribavirin und pegylierten alfa-Interferonen erhalten und daher m√∂glicherweise ein erh√∂htes Risiko, eine schwere Bluterkrankung zu entwickeln, haben.
  • sowohl mit dem Humanen Immundefizienzvirus (HIV-positiv) als auch mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert sind und Medikamente gegen die HIV-Infektion ‚Äď [wie nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTIs) und/oder eine hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART)] anwenden:

    • Die Einnahme dieses Arzneimittels in Kombination mit einem alfa-Interferon und Medikamenten gegen die HIV-Infektion kann das Risiko f√ľr das Auftreten einer Laktatazidose, eines Leberversagens und einer Ver√§nderung des Blutbilds (Abnahme der Zahl der roten Blutzellen, die Sauerstoff transportieren, bestimmter wei√üer Blutzellen, die Infektionen bek√§mpfen, und Blutpl√§ttchen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind) erh√∂hen.
  • Bei Zidovudin oder Stavudin ist es nicht sicher, ob dieses Arzneimittel die Wirkung dieser Arzneimittel ver√§ndert. Aus diesem Grund wird Ihr Blut regelm√§√üig untersucht, um sicher zu sein, dass die HIV-Infektion sich nicht verschlechtert. Wenn sie sich verschlechtert, wird Ihr Arzt entscheiden, ob Ihre Ribavirin 1A Pharma-Behandlung ge√§ndert werden muss oder nicht. Dar√ľber hinaus k√∂nnen Patienten, die Zidovudin und Ribavirin in Kombination mit alfa- Interferonen erhalten, m√∂glicherweise ein erh√∂htes Risiko haben, eine An√§mie (niedrige Anzahl roter Blutk√∂rperchen) zu entwickeln. Aus diesem Grund wird die Anwendung von Zidovudin und Ribavirin in Kombination mit alfa-Interferonen nicht empfohlen.
  • Aufgrund des Risikos einer Laktatazidose (Ansammlung von Milchs√§ure im K√∂rper) und einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung wird die gleichzeitige Anwendung von Ribavirin und Didanosin nicht empfohlen, und die gleichzeitige Anwendung von Ribavirin und Stavudin ist zu vermeiden.
  • Bei Patienten mit einer Co-Infektion und einer fortgeschrittenen Lebererkrankung, die eine HAART erhalten, besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine Verschlechterung der Leberfunktion. Bei dieser Untergruppe von Patienten kann das Hinzuf√ľgen eines alfa-Interferons allein oder in Kombination mit Ribavirin das entsprechende Risiko noch erh√∂hen.

Anmerkung: Bitte lesen Sie vor Beginn der Kombinationstherapie mit diesem Arzneimittel auch den Abschnitt ‚ÄěAnwendung von Peginterferon alfa-2b zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú, ‚ÄěAnwendung von Interferon alfa-2b zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú oder ‚ÄěAnwendung von Boceprevir zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú in den Packungsbeilagen von Peginterferon alfa-2b, Interferon alfa-2b oder Boceprevir.

Einnahme von Ribavirin 1A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Ribavirin 1A Pharma ist mit der Nahrung einzunehmen (siehe Abschnitt 3.).

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Dieses Arzneimittel kann ein Kind im Mutterleib (Embryo) stark sch√§digen.

Sowohl weibliche als auch m√§nnliche Patienten m√ľssen bei allen sexuellen Aktivit√§ten besondere Vorsichtsma√ünahmen beachten, falls die M√∂glichkeit einer Schwangerschaft besteht:

  • wenn Sie ein M√§dchen oder eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, m√ľssen Sie einen negativen Schwangerschaftstest vor der Behandlung, jeden Monat w√§hrend der Behandlung und 4 Monate nach Behandlungsende haben. Dies sollte mit Ihrem Arzt besprochen werden.
  • wenn Sie ein Mann sind, √ľben Sie keinen Geschlechtsverkehr ohne Kondom mit einer schwangeren Frau aus. Dies wird die M√∂glichkeit verringern, dass Ribavirin im K√∂rper der Frau zur√ľckbleibt. Wenn Ihre Partnerin derzeit nicht schwanger, aber im geb√§rf√§higen Alter ist, muss sie jeden Monat w√§hrend der Behandlung und bis 7 Monate nach Behandlungsende einen Schwangerschaftstest machen. Sie oder Ihre Partnerin m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel und bis 7 Monate nach Behandlungsende jeweils eine wirksame Schwangerschaftsverh√ľtung anwenden. Dies sollte mit Ihrem Arzt besprochen werden (siehe Abschnitt ‚ÄĚRibavirin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden‚ÄĚ).

Wenn Sie stillen, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Vor der Einnahme dieses Arzneimittels ist abzustillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Dieses Arzneimittel beeintr√§chtigt nicht Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen. Allerdings k√∂nnen sowohl Boceprevir, Peginterferon alfa-2b als auch Interferon alfa-2b Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und Ihre F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Deshalb d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie durch diese Behandlung m√ľde, schl√§frig oder verwirrt werden.

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Wie wird es angewendet?

Allgemeine Informationen zur Einnahme dieses Arzneimittels:

Wenn das Kind, f√ľr das Sie verantwortlich sind, unter 3 Jahre alt ist, darf Ribavirin 1A Pharma nicht angewendet werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis und wenden Sie das Arzneimittel so lange wie vorgeschrieben an. Ihr Arzt hat die f√ľr Sie bzw. das von Ihnen betreute Kind richtige Dosis dieses Arzneimittels entsprechend dem K√∂rpergewicht berechnet.

Es werden Standard-Blutuntersuchungen durchgef√ľhrt, um Ihr Blut, Ihre Nieren- und Ihre Leberfunktion zu √ľberwachen.

  • Blutuntersuchungen werden regelm√§√üig durchgef√ľhrt, damit Ihr Arzt wei√ü, ob diese Behandlung wirkt.
  • Abh√§ngig von den Ergebnissen dieser Tests kann Ihr Arzt die Anzahl der Hartkapseln, die Sie bzw. das von Ihnen betreute Kind einnehmen, √§ndern/anpassen. Er kann auch eine andere Packungsgr√∂√üe dieses Arzneimittels verschreiben und/oder die Behandlungsdauer f√ľr die Therapie ver√§ndern.
  • Wenn Sie ein schweres Nieren- oder Leberleiden haben oder bekommen, wird diese Behandlung abgebrochen.

In der unten stehenden Tabelle ist die √ľbliche Dosierung dieses Arzneimittels auf Grundlage des K√∂rpergewichts des Patienten aufgef√ľhrt.

  1. Suchen Sie die Zeile, in der das Körpergewicht des Erwachsenen oder Kindes/Jugendlichen angegeben ist. Anmerkung: Bei Kindern unter 3 Jahren darf Ribavirin 1A Pharma nicht angewendet werden.
  2. Lesen Sie in der entsprechenden Zeile die Anzahl der einzunehmenden Hartkapseln ab. Anmerkung: Wenn Ihr Arzt eine andere Dosierung verordnet hat als unten angegeben, befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes.
  3. Wenn Sie Fragen zur Dosierung haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Ribavirin 1A Pharma Hartkapseln zum Einnehmen ‚Äď Dosierung auf Grundlage des K√∂rpergewichts

Körpergewicht

√úbliche

Anzahl an 200 mg-Kapseln

 

beim

Tagesdosis

 

 

 

 

 

Erwachsenen (kg)

Ribavirin 1A Pharma

 

 

 

 

 

< 65

800 mg


Kapseln

morgens

und


 

 

Kapseln abends

 

 

65 ‚Äď 80

1.000 mg


Kapseln

morgens

und


 

 

Kapseln abends

 

 

81 ‚Äď 105

1.200 mg


Kapseln

morgens

und


 

 

Kapseln abends

 

 

> 105

1.400 mg


Kapseln

morgens

und


 

 

Kapseln abends

 

 

Körpergewicht

√úbliche

Anzahl an 200 mg-Kapseln

beim Kind/

Tagesdosis

 

 

Jugendlichen (kg)

Ribavirin 1A Pharma

 

 

47 ‚Äď 49

600 mg


Kapsel morgens und 2

 

 

Kapseln abends

50 ‚Äď 65

800 mg


Kapseln morgens und 2

 

 

Kapseln abends

> 65

entsprechend der Dosierung und Anzahl der Hartkapseln bei

 

Erwachsenen

 

 

Nehmen Sie die verordnete Dosis mit Wasser und w√§hrend der Mahlzeit ein. Kauen Sie die Hartkapseln nicht. F√ľr Kinder und Jugendliche, die keine Hartkapseln schlucken k√∂nnen, ist dieses Arzneimittel auch als L√∂sung zum Einnehmen erh√§ltlich.

Anmerkung: Dieses Arzneimittel wird in Kombination mit Peginterferon alfa-2b, Interferon alfa-2b oder Boceprevir zur Behandlung der Hepatitis-C-Virusinfektion angewendet. Zur vollst√§ndigen Information lesen Sie den Abschnitt ‚ÄěWie ist ‚Ķ anzuwenden?‚Äú in der Packungsbeilage von Peginterferon alfa-2b, Interferon alfa-2b oder Boceprevir.

Die in Kombination mit diesem Arzneimittel angewendeten Interferon-Arzneimittel k√∂nnen ungew√∂hnliche M√ľdigkeit verursachen; wenn Sie das Arzneimittel selbst injizieren oder einem Kind verabreichen, wenden Sie es vor dem Schlafengehen an.

Wenn Sie eine größere Menge von Ribavirin 1A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Ribavirin 1A Pharma vergessen haben

Wenn Sie die Behandlung selbst anwenden oder wenn Sie ein Kind betreuen, das dieses Arzneimittel in Kombination mit Interferon alfa-2b, Peginterferon alfa-2b oder Boceprevir einnimmt, nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie möglich am selben Tag ein. Ist bereits ein ganzer Tag vergangen, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bitte lesen Sie den Abschnitt ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú der Packungsbeilage f√ľr Boceprevir, Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel in Kombination mit einem alfa Interferon enthaltenden Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Auch wenn nicht alle diese Nebenwirkungen auftreten m√ľssen, k√∂nnte im Einzelfall eine √§rztliche Behandlung erforderlich sein.

Psyche und zentrales Nervensystem:

Im Rahmen einer Kombinationsbehandlung dieses Arzneimittels mit einem Interferon werden einige Patienten depressiv und in manchen F√§llen traten bei Patienten Gedanken, das Leben anderer zu bedrohen oder Selbstmordgedanken auf oder sie zeigten aggressives Verhalten (manchmal gegen andere Personen gerichtet). Einige Patienten haben tats√§chlich Selbstmord begangen. Suchen Sie in jedem Fall √§rztliche Nothilfe auf, wenn Sie bemerken, dass Sie depressiv werden oder Selbstmordgedanken haben oder Ver√§nderungen in Ihrem Verhalten feststellen. Vielleicht hilft es Ihnen, Familienangeh√∂rige oder enge Freunde zu bitten, Sie bei der Erkennung von etwaigen Anzeichen einer Depression oder von Verhaltens√§nderungen zu unterst√ľtzen.

Kinder und Jugendliche neigen besonders dazu, w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel und Interferon alfa Depressionen zu entwickeln. Suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf oder nehmen Sie √§rztliche Nothilfe in Anspruch, wenn das Kind irgendwelche ungew√∂hnlichen Verhaltensmuster zeigt, sich niedergeschlagen f√ľhlt oder das Gef√ľhl hat sich selbst oder anderen Schaden zuf√ľgen zu wollen.

Wachstum und Entwicklung (Kinder und Jugendliche):

W√§hrend der einj√§hrigen Behandlung mit diesem Arzneimittel in Kombination mit Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b wiesen manche Kinder und Jugendliche nicht die zu erwartende K√∂rpergr√∂√üen- und Gewichtszunahme auf. Manche Kinder erreichten innerhalb von 1 ‚Äď 12 Jahren nach Ende der Behandlung nicht die zu erwartende K√∂rpergr√∂√üe.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn Sie während der Kombinationsbehandlung mit einem alfa-Interferon eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen:

  • Schmerzen im Brustkorb oder anhaltender Husten; Ver√§nderungen des Herzschlags, Ohnmacht,
  • Verwirrtheit, Niedergeschlagenheit; Selbstmordgedanken oder aggressives Verhalten, Selbstmordversuch, Gedanken, das Leben anderer zu bedrohen,
  • Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln,
  • Schwierigkeiten beim Schlafen, Denken oder Konzentrieren,
  • Kraftlosigkeit oder L√§hmung von Gliedma√üen oder Gesicht, Sprachschwierigkeiten
  • starke Magenschmerzen, schwarzer oder teerartiger Stuhl, Blut im Stuhl oder Urin, Kreuz- oder Seitenschmerzen,
  • schmerzhaftes oder erschwertes Wasserlassen,
  • starkes Nasenbluten,
  • Fieber oder Sch√ľttelfrost einige Wochen nach Behandlungsbeginn,
  • Seh- oder H√∂rst√∂rungen,
  • schwere Hautausschl√§ge oder Hautr√∂tung.

Die im Folgenden aufgef√ľhrten m√∂glichen Nebenwirkungen sind nach der H√§ufigkeit ihres Auftretens gelistet:

Folgende Nebenwirkungen wurden unter der Kombination dieses Arzneimittels mit einem alfa- Interferon enthaltenden Arzneimittel bei Erwachsenen berichtet:

Sehr häufig berichtete Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)

  • Abnahme der Zahl der roten Blutzellen (was zu M√ľdigkeit, Kurzatmigkeit und Schwindel f√ľhren kann), Abnahme der Neutrophilen (was zu einer erh√∂hten Anf√§lligkeit gegen√ľber diversen Infektionen f√ľhren kann)
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Gef√ľhl von Angst oder Nervosit√§t, Stimmungsschwankungen, Gef√ľhl der Niedergeschlagenheit oder Reizbarkeit, Gef√ľhl der M√ľdigkeit, Einschlaf- oder Durchschlafst√∂rungen
  • Husten, Mundtrockenheit, Pharyngitis (Rachenentz√ľndung)
  • Durchfall, Schwindel, Fieber, grippe√§hnliche Symptome, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Sch√ľttelfrost, Virusinfektion, Erbrechen, Schw√§chegef√ľhl
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Magenschmerzen
  • Hauttrockenheit, Reizung oder Schmerzen oder R√∂tung an der Injektionsstelle, Haarausfall, Juckreiz, Muskelschmerzen, Muskelziehen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag

Häufig berichtete Nebenwirkungen (betrifft bis zu 1 von 10 Behandelten)

  • Abnahme der Zahl der f√ľr die Blutgerinnung zust√§ndigen Zellen (Blutpl√§ttchen), was zu einer erh√∂hten Neigung zu Bluterg√ľssen und Spontanblutungen f√ľhren kann, Abnahme der Zahl bestimmter wei√üer Blutzellen (Lymphozyten), die dabei helfen, Infektionen zu

bek√§mpfen, Abnahme der Schilddr√ľsenfunktion (was Sie m√ľde oder depressiv machen, Ihre K√§lteempfindlichkeit steigern und andere Symptome hervorrufen kann), erh√∂hter Blutzucker oder erh√∂hte Harns√§ure im Blut (wie bei Gicht), niedriger Calciumspiegel im Blut, schwere Blutarmut

  • Pilzinfektionen oder bakterielle Infektionen, Weinen, k√∂rperliche Unruhe, Erinnerungsverlust, vermindertes Erinnerungsverm√∂gen, Nervosit√§t, ver√§ndertes Verhalten, aggressives Verhalten, Zorn, Verwirrtheit, Interesselosigkeit, geistig-seelische St√∂rungen, Stimmungs√§nderungen, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Drang zur Selbstverletzung, Schl√§frigkeit, Schlafst√∂rungen, mangelndes Interesse an Sex oder Unf√§higkeit, diesen auszu√ľben, Drehschwindel (Vertigo)
  • verschwommenes Sehen oder Sehst√∂rungen, Reizung am Auge, Augenschmerzen oder -infektion, trockene oder tr√§nende Augen, Ver√§nderungen des H√∂rverm√∂gens oder der Stimme, Ohrenklingeln, Infektion am Ohr, Ohrenschmerzen, Fieberbl√§schen (Herpes simplex), Ver√§nderung des Geschmackssinns, Verlust des Geschmackssinns, Zahnfleischbluten oder wunde Stellen im Mund, Brennen auf der Zunge, wunde Zunge, Zahnfleischentz√ľndung, Zahnprobleme, Migr√§ne, Atemwegsinfektionen, Nebenh√∂hlenentz√ľndung, Nasenbluten, trockener Husten, schnelles oder erschwertes Atmen, verstopfte oder laufende Nase, Durst, Zahnerkrankung
  • Herzger√§usche (ungew√∂hnliche Herzt√∂ne), Schmerzen oder Beschwerden im Brustkorb, Ohnmacht-artiges Gef√ľhl, Unwohlsein, Hitzewallungen, verst√§rktes Schwitzen, Hitzeunvertr√§glichkeit und starkes Schwitzen, niedriger oder hoher Blutdruck, Herzklopfen, rascher Herzschlag
  • V√∂llegef√ľhl, Verstopfung, Verdauungsst√∂rungen, Bl√§hungen (Flatulenz), gesteigerter Appetit, Reizdarm, Reizung der Prostatadr√ľse, Gelbsucht (Ikterus), weicher Stuhl, rechtsseitige Seitenschmerzen im Rippenbereich, Lebervergr√∂√üerung, Magenverstimmung, erh√∂hter Harndrang, gesteigerte Harnmenge, Harnwegsinfektion, ver√§nderter Harn
  • erschwerte, unregelm√§√üige oder ausbleibende Monatsblutungen, ungew√∂hnlich starke und lang anhaltende Monatsblutungen, schmerzhafte Monatsblutungen, St√∂rungen der Eierst√∂cke oder der Vagina, Schmerzen in der Brustdr√ľse, Erektionsprobleme
  • ungew√∂hnliche Haarstruktur, Akne, Arthritis, Bluterguss, Ekzem (entz√ľndete, ger√∂tete, juckende und trockene Haut mit m√∂glichen n√§ssenden Hautver√§nderungen), Nesselausschlag, erh√∂hte oder verminderte Ber√ľhrungsempfindlichkeit, Nagelerkrankung, Muskelkr√§mpfe, Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln, Schmerzen in den Gliedma√üen, Schmerzen an der Einstichstelle, Gelenkschmerzen, zitternde H√§nde, Schuppenflechte (Psoriasis), geschwollene H√§nde und Kn√∂chel, Sonnenlichtempfindlichkeit, Ausschlag mit erhabenen fleckigen Hautver√§nderungen, Hautr√∂tung oder Hautver√§nderung, geschwollenes Gesicht, geschwollene Dr√ľsen (geschwollene Lymphknoten), Muskelsteifigkeit, Tumor (nicht n√§her bezeichnet), unsteter Gang, Fl√ľssigkeitsst√∂rung

Gelegentlich beschriebene Nebenwirkungen (betrifft bis zu 1 von 100 Behandelten)

  • H√∂ren oder Sehen von Dingen, die nicht vorhanden sind
  • Herzanfall, Panikattacke
  • Arzneimittel√ľberempfindlichkeitsreaktion
  • Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Knochenschmerzen, Diabetes mellitus
  • Muskelschw√§che

Selten beschriebene Nebenwirkungen (betrifft bis zu 1 von 1.000 Behandelten)

Sehr selten beschriebene Nebenwirkungen (betrifft bis zu 1 von 10.000 Behandelten)

Nebenwirkung mit nicht bekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Gedanken, das Leben anderer zu bedrohen
  • Manie (exzessive oder nicht nachvollziehbare √úberschw√§nglichkeit)
  • Perikarditis (Entz√ľndung des Herzbeutels), Perikarderguss (eine Fl√ľssigkeitsansammlung, die sich zwischen dem Perikard (Herzbeutel) und dem Herzen selbst entwickelt)
  • Ver√§nderung der Zungenfarbe

Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

√úber die folgenden Nebenwirkungen wurde unter der Kombination dieses Arzneimittels mit einem Interferon alfa-2b-Produkt bei Kindern und Jugendlichen berichtet:

Sehr häufig berichtete Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)

  • Abnahme der Zahl der roten Blutzellen (was zu M√ľdigkeit, Kurzatmigkeit und Schwindel f√ľhren kann), Abnahme der Neutrophilen (was zu einer erh√∂hten Infektanf√§lligkeit f√ľhren kann)
  • Abnahme der Schilddr√ľsenfunktion (was Sie m√ľde oder depressiv machen, Ihre K√§lteempfindlichkeit steigern und andere Symptome hervorrufen kann)
  • Gef√ľhl der Niedergeschlagenheit oder Reizbarkeit, √úbelkeit, Unwohlsein, Stimmungsschwankungen, Gef√ľhl der M√ľdigkeit, Einschlaf- oder Durchschlafst√∂rungen, Virusinfektion, Schw√§che
  • Durchfall, Schwindel, Fieber, grippe√§hnliche Symptome, Kopfschmerzen, verminderter oder gesteigerter Appetit, Gewichtsabnahme, R√ľckgang der Wachstumsgeschwindigkeit (K√∂rpergr√∂√üe und K√∂rpergewicht), rechtsseitige Seitenschmerzen im Rippenbereich, Pharyngitis (Rachenentz√ľndung), Sch√ľttelfrost, Magenschmerzen, Erbrechen
  • Hauttrockenheit, Haarausfall, Reizung oder Schmerzen oder R√∂tung an der Injektionsstelle, Juckreiz, Muskelschmerzen, Muskelziehen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag

Häufig berichtete Nebenwirkungen (betrifft bis zu 1 von 10 Behandelten)

  • Abnahme der Zahl der f√ľr die Blutgerinnung zust√§ndigen Zellen (Blutpl√§ttchen; was zu einer erh√∂hten Neigung zu Bluterg√ľssen und Spontanblutungen f√ľhren kann)
  • erh√∂hter Triglyceridspiegel im Blut, erh√∂hte Harns√§ure im Blut (wie bei Gicht), √úberfunktion der Schilddr√ľse (was Nervosit√§t, Hitzeunvertr√§glichkeit und verst√§rktes Schwitzen, Gewichtsabnahme, Herzklopfen und Zittern verursachen kann) k√∂rperliche Unruhe, Wut, aggressives Verhalten, Verhaltensst√∂rung, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionale Instabilit√§t, Ohnmacht, Gef√ľhl von Angst oder Nervosit√§t, K√§ltegef√ľhl, Verwirrtheit, Ruhelosigkeit, Schl√§frigkeit, fehlendes Interesse oder mangelnde Aufmerksamkeit, Stimmungsver√§nderungen, Schmerzen, schlechtes Schlafen, Schlafwandeln, Selbstmordversuch, Schlafst√∂rungen, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Drang zur Selbstverletzung
  • bakterielle Infektionen, Erk√§ltung, Pilzinfektionen, Sehst√∂rungen, trockene oder tr√§nende Augen, Infektion am Ohr, Reizung am Auge, Augenschmerzen oder -infektion, Ver√§nderung des Geschmackssinns, Ver√§nderungen der Stimme, Fieberbl√§schen, Husten, Zahnfleischentz√ľndung, Nasenbluten, Nasenreizung, Schmerzen im Mund, Pharyngitis (Rachenentz√ľndung), beschleunigter Atem, Atemwegsinfektionen, Absch√§len der Haut auf den Lippen und Risse im Mundwinkel, Atemnot, Nebenh√∂hlenentz√ľndung, Niesen, wunde Stellen im Mund, wunde Zunge, verstopfte oder laufende Nase, Rachenschmerzen, Zahnschmerzen, Zahnabszess, Zahnst√∂rung, Drehschwindel (Vertigo), Schw√§chegef√ľhl
  • Schmerzen im Brustkorb, Hitzewallung, Herzklopfen, rascher Herzschlag
  • Leberfunktionsst√∂rung
  • R√ľckfluss von Magens√§ure in die Speiser√∂hre, R√ľckenschmerzen, Bettn√§ssen, Verstopfung, Erkrankung der Speiser√∂hre oder des Enddarms, Inkontinenz, gesteigerter Appetit, Entz√ľndung der Schleimh√§ute in Magen und Darm, Magenverstimmung, weicher Stuhl,
  • St√∂rungen beim Wasserlassen, Harnwegsinfektion
  • erschwerte, unregelm√§√üige oder ausbleibende Monatsblutungen, ungew√∂hnlich starke und lang anhaltende Monatsblutungen, Erkrankung der Vagina, Entz√ľndung der Vagina, Hodenschmerzen, Entwicklung m√§nnlicher K√∂rpermerkmale
  • Akne, Bluterguss, Ekzem (entz√ľndete, ger√∂tete, juckende und trockene Haut mit m√∂glichen n√§ssenden Hautver√§nderungen), erh√∂hte oder verminderte Ber√ľhrungsempfindlichkeit, verst√§rktes Schwitzen, Zunahme der Muskelbewegungen, Muskelverspannungen, Reizung oder Juckreiz an der Injektionsstelle, Gliederschmerzen, Nagelerkrankung, Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln, Bl√§sse, Ausschlag mit erhabenen fleckigen Hautver√§nderungen, zitternde H√§nde, Hautr√∂tung oder Hautver√§nderungen, Pigmentst√∂rung der Haut, erh√∂hte Sonnenlichtempfindlichkeit der Haut, Hautwunde, Schwellung durch verst√§rkte Wassereinlagerung, geschwollene Dr√ľsen (geschwollene Lymphknoten), Zittern, Tumor (nicht n√§her bezeichnet)

Gelegentlich beschriebene Nebenwirkungen (betrifft bis zu 1 von 100 Behandelten)

  • ungew√∂hnliches Verhalten, St√∂rung des Gef√ľhlslebens, Furcht, Alptraum
  • Blutungen der Bindehaut (der schleimhaut√§hnlichen Haut auf der Innenfl√§che der Augenlider), verschwommenes Sehen, Benommenheit, Lichtunvertr√§glichkeit, juckende Augen, Gesichtsschmerzen, Zahnfleischentz√ľndung
  • Beschwerden im Brustkorb, Atemnot, Lungeninfektion, Nasenbeschwerden, Lungenentz√ľndung, pfeifender Atem
  • niedriger Blutdruck
  • Lebervergr√∂√üerung
  • schmerzhafte Monatsblutungen
  • Juckreiz im Analbereich (durch Maden- oder Spulw√ľrmer), blasenartiger Hautausschlag (G√ľrtelrose), verminderte Ber√ľhrungsempfindlichkeit, Muskelzucken, Schmerzen in der Haut, Bl√§sse, Hautabsch√§lung, R√∂tung, Schwellung

Der Versuch, sich selbst Schaden zuzuf√ľgen, wurde sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen berichtet.

Dieses Arzneimittel kann in Kombination mit einem alfa-Interferon enthaltenden Arzneimittel auch verursachen:

  • aplastische An√§mie, isolierte Aplasie der Erythrozyten (eine Erkrankung, bei der der K√∂rper gar keine oder vermindert rote Blutk√∂rperchen produziert); dies verursacht eine schwere An√§mie, zu deren Symptomen ungew√∂hnliche M√ľdigkeit und Energielosigkeit geh√∂ren
  • Wahnvorstellungen
  • Entz√ľndung der oberen und unteren Atemwege
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • schwere Ausschl√§ge, die mit Blasenbildung in Mund, Nase, Augen und anderen Schleimh√§uten einhergehen k√∂nnen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom), toxisch epidermale Nekrolyse (Blasenbildung und Absch√§len der oberen Hautschicht)

Dar√ľber hinaus wurden unter der Kombination dieses Arzneimittels mit einem alfa-Interferon enthaltenden Arzneimittel die folgenden Nebenwirkungen beschrieben:

  • ungew√∂hnliche Gedanken, Halluzinationen (das H√∂ren oder Sehen von Dingen, die nicht vorhanden sind), ver√§nderter Geisteszustand, Orientierungslosigkeit,
  • Angio√∂dem (Anschwellen von H√§nden, F√ľ√üen, Kn√∂cheln, Gesicht, Lippen, Mund oder Hals, was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursachen kann)
  • Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom (eine entz√ľndliche Autoimmunerkrankung, die die Augen, die Haut und die Membranen in Ohr, Gehirn und R√ľckenmark angreift)
  • Bronchokonstriktion (Verengung der Bronchien) und Anaphylaxie (eine schwere allergische Reaktion des ganzen K√∂rpers), anhaltender Husten
  • Augenprobleme einschlie√ülich einer Sch√§digung der Netzhaut, Verschluss der Netzhautarterie, Entz√ľndung des Sehnervs, Schwellung des Auges und Cotton-wool- Herde (wei√üe Ablagerungen auf der Netzhaut)
  • Aufbl√§hung des Bauchs, Sodbrennen, Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Stuhlgang
  • akute √úberempfindlichkeitsreaktionen einschlie√ülich Urtikaria (Nesselsucht), Bluterg√ľsse, starke Schmerzen in einer Extremit√§t, Schmerzen im Bein oder Oberschenkel, Verlust an Bewegungsspielraum, Steifigkeit, Sarkoidose (eine Krankheit, die durch anhaltendes Fieber, Gewichtsverlust, Gelenkschmerzen und -schwellungen, Hautwunden und geschwollene Dr√ľsen charakterisiert ist)

Dieses Arzneimittel in Kombination mit Peginterferon alfa-2b oder Interferon alfa-2b kann außerdem verursachen:

  • dunkler, tr√ľber oder verf√§rbter Urin
  • Atemnot, Ver√§nderungen des Herzschlags, Schmerzen im Brustkorb, in den linken Arm hineinziehende Schmerzen, Kieferschmerzen
  • Bewusstlosigkeit
  • Funktionsst√∂rung oder Erschlaffen oder Kraftverlust der Gesichtsmuskulatur, Verlust des
  • Tastsinns
  • Verlust an Sehf√§higkeit

Sie oder Ihre Pflegeperson m√ľssen sofort Ihren Arzt rufen, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen haben.

Bei Erwachsenen mit einer HCV/HIV-Co-Infektion, die Medikamente gegen die HIV- Infektion erhalten, kann die zus√§tzliche Anwendung dieses Arzneimittels und Peginterferon alfa-2b das Risiko einer Verschlechterung der Leberfunktion (bei einer hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART)) sowie das Risiko f√ľr das Auftreten einer Laktatazidose, eines Leberversagens und einer Ver√§nderung des Blutbilds (Abnahme der Zahl der roten Blutzellen, die Sauerstoff transportieren, bestimmter wei√üer Blutzellen, die Infektionen bek√§mpfen, und Blutpl√§ttchen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind) (NRTI) erh√∂hen.

Bei Patienten mit einer HCV/HIV-Co-Infektion, die eine HAART erhalten, sind unter der Kombinationstherapie mit Ribavirin 1A Pharma-Hartkapseln und Peginterferon alfa-2b au√üerdem die folgenden weiteren Nebenwirkungen (nicht oben bei den Nebenwirkungen bei Erwachsenen aufgef√ľhrt) aufgetreten:

  • verminderter Appetit
  • R√ľckenschmerzen
  • Abnahme der CD4-Lymphozytenzahl
  • gest√∂rter Fettstoffwechsel
  • Hepatitis
  • Gliederschmerzen
  • Mundsoor (orale Candidose)
  • diverse Ver√§nderungen der Blutwerte

Anmerkung f√ľr erwachsene Patienten, die die Kombinationstherapie dieses Arzneimittels mit Boceprevir und Peginterferon alfa-2b verordnet bekommen haben: Bitte lesen Sie auch den Abschnitt ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚ÄĚ in der Packungsbeilage von Boceprevir in Bezug auf Nebenwirkungen, √ľber die im Rahmen der 3-fach-Kombinationstherapie berichtet wurde.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis/Verw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen, wenn Sie irgendwelche Ver√§nderungen im Aussehen der Hartkapseln bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ribavirin 1A Pharma enthält

  • Der Wirkstoff ist Ribavirin.

1 Hartkapsel enthält 200 mg Ribavirin.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol, Hypromellose 2910, Povidon, Croscarmellose- Natrium, Magnesiumstearat, Titandioxide (E 171), Gelatine, TekPrint SB-6026 blaue Tinte, (Schellack, Propylenglykol, Titandioxide (E 171), Indigokarmin-Aluminium-Lack), Maisst√§rke.

Wie Ribavirin 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapsel

Ribavirin 1A Pharma- Hartkapseln sind wei√ü, mit dem Aufdruck Ribavirin 200 mg auf der Kappe und GG 608 auf dem Kapselk√∂rper in blauer Tinte, gef√ľllt mit cremefarbenem Pulver.

Aluminium/PVC/PCTFE(Polychlorotrifluoroethylen)-Blisterpackungen

Packungsgrößen zu 7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, 56, 63, 70, 77, 84, 91, 98, 105, 112, 119, 126, 133, 140, 147, 154, 161, 168, 175, 182, 189 und 196 Hartkapseln

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

1A Pharma GmbH, A-1020 Wien, √Ėsterreich

Hersteller:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Ljubljana, Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland Ribavirin HEXAL Pharma 200 mg Hartkapseln

Z.Nr.: 1-30100

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2015.

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Wirkstoff(e) Ribavirin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller 1A Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J05AB04
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

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