Siroctid 0,5 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

Abbildung Siroctid 0,5 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze
Wirkstoff(e) Octreotid
Zulassungsland Österreich
Hersteller Chemi S.p.a.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.08.2009
ATC Code H01CB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hypothalamushormone

Zulassungsinhaber

Chemi S.p.a.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Siroctid ist eine synthetische Version von Somatostatin, einer Substanz, die natĂŒrlich im Körper vorkommt und die Wirkung bestimmter Hormone wie z. B. Wachstumshormon hemmt. Der Vorteil von Siroctid gegenĂŒber Somatostatin ist seine stĂ€rkere und lĂ€ngere Wirkung.

Siroctid wird angewendet

  • bei Akromegalie, einer Erkrankung, bei der der Körper zuviel Wachstumshormon bildet. Normalerweise steuert das Wachstumshormon das Wachstum von Geweben, Organen und Knochen. Zuviel Wachstumshormon fĂŒhrt zu einer VergrĂ¶ĂŸerung der Knochen und Gewebe, besonders an den HĂ€nden und FĂŒĂŸen. Siroctid verringert deutlich die Symptome der Akromegalie, wie Kopfschmerzen, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen, TaubheitsgefĂŒhl in den HĂ€nden und FĂŒĂŸen, MĂŒdigkeit und Gelenksschmerzen.
  • zur Linderung von Beschwerden, die bei einigen Tumoren des Magen-Darmtraktes vorkommen (z. B. karzinoide Tumoren, VIPome, Glucagonome, Gastrinome und Insulinome). Bei diesen Erkrankungen kommt es zu einer Überproduktion einiger spezifischer Hormone und anderer verwandter Substanzen durch den Bauch, die Eingeweide oder die BauchspeicheldrĂŒse. Diese Überproduktion stört den natĂŒrlichen Hormonhaushalt des Körpers und fĂŒhrt zu einer Reihe von Symptomen wie Erröten, Durchfall, niedrigem Blutdruck, Hautausschlag und Gewichtsverlust. Die Behandlung mit Siroctid hilft, diese Symptome zu kontrollieren.
  • um Komplikationen nach einer Operation der BauchspeicheldrĂŒse zu vermeiden. Die Behandlung mit Siroctid hilft, nach einer Operation das Risiko fĂŒr Komplikationen (z. B. Abszess im Bauch, EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse) zu senken.
  • Um Blutungen aufgrund von aufgebrochenen Varizen (Krampfadern) in der Speiseröhre zu stoppen und zum Schutz vor einem erneuten Auftreten von Blutungen bei Patienten mit Leberzirrhose (einer chronischen Lebererkrankung). Die Behandlung mit Siroctid hilft, die Blutungen zu kontrollieren und den Bedarf an Transfusionen zu reduzieren.
  • Zur Behandlung von Hypophysentumoren, die zu viel Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) produzieren. Zuviel Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) fĂŒhrt zu Hyperthyreose (krankhafte Überfunktion der SchilddrĂŒse).
  • Siroctid wird verwendet zur Behandlung von Patienten mit Hypophysentumoren, die zuviel Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) produzieren:
  • wenn andere Behandlungsarten (Operation oder Strahlentherapie) nicht geeignet sind oder nicht erfolgreich waren;
  • nach einer Strahlentherapie in der Übergangsphase, bis die Strahlentherapie voll wirksam ist.

Anzeige

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Siroctid darf Ihnen nicht verabreicht werden,

wenn Sie allergisch gegen Octreotid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Siroctid anwenden:

  • wenn Sie wissen, dass Sie Gallensteine haben oder sie in der Vergangenheit hatten, teilen Sie das bitte Ihrem Arzt mit, da eine lĂ€ngere Anwendung von Siroctid zur Bildung von Gallensteinen fĂŒhren kann. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Gallenblase regelmĂ€ĂŸig untersuchen.
  • wenn Sie Probleme mit Ihrem Blutzuckerspiegel haben, entweder weil er zu hoch (Diabetes) oder zu niedrig (HypoglykĂ€mie) ist. Wenn Siroctid zur Behandlung von Blutungen aus Krampfadern in der Speiseröhre verwendet wird, ist eine Überwachung des Blutzuckerspiegels unbedingt nötig.
  • wenn Sie einen Vitamin B12 Mangel in der Krankengeschichte haben, wird Ihr Arzt regelmĂ€ĂŸig Ihren Vitamin B12 Spiegel ĂŒberprĂŒfen.

Octreotid kann Ihre Herzfrequenz herabsetzen und bei sehr hohen Dosen zu Herzrhythmusstörungen fĂŒhren. Ihr Arzt kann Ihre Herzfrequenz wĂ€hrend der Behandlung ĂŒberwachen.

Untersuchungen

Wenn Sie ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum mit Siroctid behandelt werden, wird Ihr Arzt möglicherweise regelmĂ€ĂŸig Ihre SchilddrĂŒsenfunktion ĂŒberprĂŒfen.

Ihr Arzt wird Ihre Leberfunktion prĂŒfen.

Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Pankreasenzyme ĂŒberprĂŒfen.

Kinder

Es gibt wenig Erfahrung bezĂŒglich der Anwendung von Siroctid bei Kindern.

Anwendung von Siroctid zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sie können wÀhrend der Behandlung mit Siroctid generell andere Arzneimittel weiter anwenden. Es wurde allerdings berichtet, dass bestimmte Arzneimittel wie Cimetidin, Ciclosporin, Bromocriptin, Chinidin und Terfenadin durch Siroctid beeinflusst werden.

Wenn Sie Arzneimittel zur Kontrolle Ihres Blutdrucks (z. B. Betablocker oder Calciumkanalblocker) oder einen Wirkstoff zur Kontrolle Ihres FlĂŒssigkeits- und Elektrolythaushalts anwenden, muss Ihr Arzt möglicherweise die Dosierung anpassen.

Wenn Sie Diabetiker sind, muss Ihr Arzt möglicherweise die Insulindosis anpassen.

Schwangerschaft, Stillzeit und FortpflanzungsfÀhigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Siroctid darf wÀhrend der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es absolut notwendig ist.

Frauen im gebĂ€rfĂ€higen Alter sollten wĂ€hrend der Behandlung eine wirksame SchwangerschaftsverhĂŒtungsmethode anwenden.

Sie dĂŒrfen wĂ€hrend der Behandlung mit Siroctid nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob Siroctid in die Muttermilch ĂŒbergeht.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Siroctid hat keinen oder einen vernachlĂ€ssigbaren Effekt auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen. Allerdings können einige Nebenwirkungen, die bei Ihnen wĂ€hrend der Behandlung mit Siroctid auftreten können, wie z. B. Kopfschmerzen und MĂŒdigkeit, Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit und Ihre FĂ€higkeit zum sicheren Bedienen von Maschinen verringern.

Siroctid enthÀlt Natrium

Siroctid enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Injektion, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

AbhÀngig von der behandelten Erkrankung wird Siroctid verabreicht als:

  • subkutane Injektion (unter die Haut)
  • intravenöse Infusion (in eine Vene)

Wenn Sie an Leberzirrhose leiden (einer chronischen Lebererkrankung), muss Ihr Arzt möglicherweise Ihre Erhaltungsdosis anpassen.

Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal werden Ihnen erklĂ€ren, wie Siroctid unter die Haut injiziert wird, aber eine Infusion in die Vene muss immer durch einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal durchgefĂŒhrt werden.

Subkutane Injektion

Die Oberarme, Schenkel und der Bauch sind gut geeignete Stellen fĂŒr die subkutane Injektion.

WĂ€hlen Sie fĂŒr jede subkutane Injektion eine neue Stelle aus, damit Sie nicht eine bestimmte Stelle reizen. Patienten, die sich selbst injizieren, mĂŒssen vom Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal genaue Instruktionen bekommen.

Wenn Sie das Arzneimittel im KĂŒhlschrank lagern, ist es empfehlenswert, es vor der Anwendung auf Raumtemperatur zu bringen. Das verringert das Risiko fĂŒr Schmerzen an der Stelle der Injektion. Sie können das Arzneimittel mit den HĂ€nden erwĂ€rmen, dĂŒrfen es aber nicht erhitzen.

Manche Patienten bekommen Schmerzen an der Stelle der subkutanen Injektion. Diese Schmerzen dauern ĂŒblicherweise nur kurz. Wenn das bei Ihnen passiert, können Sie die Schmerzen nach der Injektion durch sanftes Reiben fĂŒr ein paar Sekunden an der Stelle der Injektion lindern.

PrĂŒfen Sie vor der Anwendung einer Siroctid Fertigspritze die Lösung auf Teilchen oder FarbverĂ€nderungen. Verwenden Sie sie nicht, wenn Sie irgendetwas Ungewöhnliches sehen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Siroctid angewendet haben, als Sie sollten

Die Symptome eine Überdosis sind: unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Herzstillstand, verminderte Sauerstoffversorgung des Gehirns, starke Schmerzen im Oberbauch, gelbe Haut und Augen, Übelkeit, Appetitverlust, Durchfall, SchwĂ€che, MĂŒdigkeit, Mangel an Energie, Gewichtsverlust, BlĂ€hbauch, Unbehagen und ein hoher MilchsĂ€urespiegel im Blut und Herzrhythmusstörungen.

Wenn Sie glauben, dass Ihnen eine Überdosis verabreicht wurde und Sie solche Symptome bemerken, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Siroctid vergessen haben

Wenden Sie eine Dosis an, sobald Sie sich daran erinnern und setzen Sie dann wie gewohnt fort. Es wird Ihnen nicht schaden, wenn Sie eine Dosis auslassen, aber es könnten bis zur Aufnahme des gewohnten Dosierschemas vorĂŒbergehend Symptome auftreten.

Injizieren Sie nicht die doppelte Menge Siroctid, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Siroctid abbrechen

Wenn Sie die Behandlung mit Siroctid unterbrechen, können Ihre Symptome wieder auftreten. Beenden Sie daher die Anwendung von Siroctid nicht, außer Ihr Arzt weist Sie dazu an.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Manche Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Gallensteine, die zu plötzlichen RĂŒckenschmerzen fĂŒhren
  • Zu hoher Blutzuckerspiegel

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Unterfunktion der SchilddrĂŒse (Hypothyreose), die eine VerĂ€nderung des Pulses, Appetits oder Körpergewichts verursacht; MĂŒdigkeit; KĂ€ltegefĂŒhl, oder Schwellung im Nacken
  • VerĂ€nderungen bei Untersuchungen der SchilddrĂŒsenfunktion
  • EntzĂŒndung der Gallenblase (Cholecystitis); Symptome können Schmerzen im rechten Oberbauch, Fieber, Übelkeit sowie GelbverfĂ€rbung von Haut und Augen (Gelbsucht) umfassen
  • Zu niedriger Blutzuckerspiegel
  • BeeintrĂ€chtigte Glucosetoleranz

Verlangsamter Herzschlag

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Durst, geringe Urinproduktion, dunkler Urin, trockene gerötete Haut
  • Schneller Herzschlag

Andere schwerwiegende Nebenwirkungen

  • Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) inklusive Hautausschlag
  • Eine bestimmte Form der allergischen Reaktion (Anaphylaxie), die Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen, Schwellung und Kribbeln, möglicherweise mit Blutdruckabfall mit Schwindel oder Bewusstseinsverlust verursachen kann
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis); Symptome können plötzliche Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall umfassen
  • LeberentzĂŒndung (Hepatitis); Symptome können GelbverfĂ€rbung der Haut und Augen (Gelbsucht), Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, allgemeines Unwohlbefinden, Juckreiz und hellen Urin umfassen
  • UnregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag
  • Niedrige Anzahl an BlutplĂ€ttchen. Dies kann zu verstĂ€rkter Blutungsneigung oder blauen Flecken fĂŒhren.

Informieren sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben angefĂŒhrten Nebenwirkungen bemerken.

Andere Nebenwirkungen

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der unten angefĂŒhrten Nebenwirkungen bemerken. Diese sind ĂŒblicherweise leicht ausgeprĂ€gt und verschwinden meist im Lauf der Behandlung.

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Bauchschmerzen nach dem Essen (Dyspepsie)
  • Erbrechen
  • VöllegefĂŒhl
  • Fettiger Stuhl
  • Weicher Stuhl
  • VerfĂ€rbung des Stuhls
  • Benommenheit
  • Appetitverlust
  • VerĂ€nderungen in Leberfunktionstests
  • Haarausfall
  • Kurzatmigkeit
  • SchwĂ€che

Wenn Sie irgendwelche Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinischen Fachpersonal.

Manche Patienten bekommen Schmerzen an der Stelle der subkutanen Injektion. Diese Schmerzen dauern ĂŒblicherweise nur kurz. Wenn das bei Ihnen passiert, können Sie die Schmerzen nach der Injektion durch sanftes Reiben fĂŒr ein paar Sekunden an der Stelle der Injektion lindern.

Wenn Sie Siroctid durch eine subkutane Injektion verabreichen, kann es zur Verringerung von Nebenwirkungen auf den Magen-Darmtrakt helfen, Mahlzeiten nahe dem Zeitpunkt der Injektion zu vermeiden. Es wird daher empfohlen, dass Sie Siroctid zwischen den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen injizieren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Im KĂŒhlschrank (2 °C – 8 °C) aufbewahren.

FĂŒr die tĂ€gliche Anwendung kann das Arzneimittel unter 30 °C bis zu 30 Tage gelagert werden. Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.

Nach VerdĂŒnnen mit einer 0,9 %-igen Kochsalzlösung bei Lagerung in Glasflaschen: die chemische und physikalische Gebrauchs-StabilitĂ€t wurde fĂŒr 24 Stunden bei 25 °C nachgewiesen. Vom mikrobiologischen Standpunkt aus ist das Arzneimittel sofort zu verwenden.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen Siroctid nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Sie Partikel oder irgendetwas Ungewöhnliches am Aussehen der Lösung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Siroctid enthÀlt

Jede Fertigspritze mit 1 ml Injektionslösung enthÀlt 50 Mikrogramm Octreotid als Octreotidacetat. Jede Fertigspritze mit 1 ml Injektionslösung enthÀlt 100 Mikrogramm Octreotid als Octreotidacetat. Jede Fertigspritze mit 1 ml Injektionslösung enthÀlt 500 Mikrogramm Octreotid als Octreotidacetat.

Der Wirkstoff ist Octreotid als Octreotidacetat

  • Die sonstigen Bestandteile sind: (S)-MilchsĂ€ure, Natriumchlorid, Natriumhydroxid und Wasser fĂŒr Injektionszwecke.

Wie Siroctid aussieht und Inhalt der Packung

Das Arzneimittel ist als Fertigspritze verfĂŒgbar, die 1 ml klare, farblose Injektionslösung enthĂ€lt. Packungen zu 5, 6 oder 30 Fertigspritzen in einem thermogeformten, weißen, undurchsichtigen PVC- Blister, mit einer Aluminiumfolie versiegelt.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Chemi S.p.A.

Via dei Lavoratori, 54

20092 Cinisello Balsamo (MI) Italien

Tel: +39 02 64431 Fax: +39 02 6128960

Hersteller

ITALFARMACO S.p.A Viale F. Testi, 330 20126 Milano

Italien

Tel. + 39 02 64431

Fax. + 39 02644346

e-mail: info@italfarmaco.com

Siroctid 0,05 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Z. Nr.: 1-28518

Siroctid 0,1 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Z. Nr.: 1-28519

Siroctid 0,5 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze: Z. Nr.: 1-28520

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Italien: Siroctid Treoject 50 – 100 – 500 microgrammi/ml, soluzione iniettabile in siringa preriempita

Griechenland: Siroctid 50 – 100 - 500 ÎŒÎčÎșÏÎżÎłÏÎ±ÎŒÎŒÎŹÏÎčα/ml, ΔΜέσÎčÎŒÎż ÎŽÎčÎŹÎ»Ï…ÎŒÎ± σΔ Ï€ÏÎżÎłÎ”ÎŒÎčσΌέΜη σύρÎčγγα

Frankreich: SIROCTIDŸ 0,05 mg/ml - 0,1 mg/ml - 0,5 mg/ml solution injectable ou solution à diluer pour perfusion en seringue préremplie

Polen: Siroctid, 50 – 100 – 500 mikrogramów/ml, roztwór do wstrzykiwaƄ w ampuƂkostrzykawce

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im September 2021.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind nur fĂŒr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dies ist ein Auszug aus der Fachinformation, um Ihnen bei der Verabreichung von Siroctid zu helfen.

Nur zur parenteralen Anwendung: subkutan (s.c.) oder intravenös (i.v.)

Lagerung

Im KĂŒhlschrank (bei 2 °C – 8 °C) lagern. Nicht einfrieren. Die Fertigspritzen in der Blisterpackung in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.

Lagerungsbedingungen nach VerdĂŒnnung mit 0,9% Natriumchlorid Lösung bei Lagerung in

Glasflaschen

Die chemische und physikalische Gebrauchs-StabilitĂ€t wurde fĂŒr 24 Stunden bei 25 °C nachgewiesen. Vom mikrobiologischen Standpunkt aus ist das Arzneimittel sofort zu verwenden.

Anwendung

Um lokales Unbehagen zu reduzieren, lassen Sie die Lösung vor dem Injizieren Raumtemperatur erreichen. Vermeiden Sie mehrfache Injektionen am selben Verabreichungsort innerhalb kurzer Zeitintervalle.

Vor der Verabreichung muss die Lösung optisch hinsichtlich VerĂ€nderungen der Farbe oder dem Vorhandensein von Partikeln ĂŒberprĂŒft werden.

Nur anwenden, wenn die Lösung klar und frei von sichtbaren Partikeln ist.

Intravenöse Infusion (fĂŒr medizinisches Fachpersonal)

Wenn Siroctid als intravenöse Infusion verabreicht wird, sollte der Inhalt einer 500 ”g Fertigspritze mit 60 ml physiologischer Kochsalzlösung verdĂŒnnt und diese Lösung mittels einer Infusionspumpe infundiert werden. Das sollte so oft wiederholt werden, bis die vorgeschriebene Behandlungsdauer erreicht ist.

Entsorgung

Jegliche Lösung oder jeglicher Gegenstand, der mit Siroctid Injektionslösung verwendet wurde (oder damit in Kontakt war), ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

Wie Siroctid zu dosieren ist

Die Siroctid-Dosis hÀngt von der zu behandelnden Erkrankung ab.

Akromegalie

Die Behandlung wird ĂŒblicherweise mit 0,05 bis 0,1 mg alle 8 bis 12 Stunden als subkutane Injektion begonnen. Die Dosierung wird dann je nach Wirkung und Reduktion der Symptome (wie z. B. MĂŒdigkeit, Schwitzen und Kopfschmerzen) verĂ€ndert. Bei den meisten Patienten wird die optimale Dosis dreimal tĂ€glich 0,1 mg sein. Die Maximaldosis von 1,5 mg tĂ€glich sollte nicht ĂŒberschritten werden.

Tumore des Gastrointestinaltrakts

Die Behandlung wird ĂŒblicherweise mit 0,05 mg einmal oder zweimal tĂ€glich als subkutane Injektion begonnen. AbhĂ€ngig vom Ansprechen und der VertrĂ€glichkeit kann die Dosis schrittweise auf dreimal tĂ€glich 0,1 bis 0,2 mg erhöht werden. Wenn bei karzinoiden Tumoren nach einer Woche bei der höchsten vertrĂ€glichen Dosis keine Besserung eintritt, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Komplikationen nach einer Operation der BauchspeicheldrĂŒse

Die ĂŒbliche Dosis ist eine Woche lang dreimal tĂ€glich 0,1 mg als subkutane Infusion, beginnend mindestens eine Stunde nach der Operation.

Blutungen aus gastro-ösophagealen Varizen

Die empfohlene Dosis betrĂ€gt 25 ”g/h fĂŒr 5 Tage als kontinuierliche intravenöse Infusion. WĂ€hrend der Behandlung muss der Blutzuckerspiegel ĂŒberwacht werden.

TSH-sekretierende Hypophysenadenome

Die allgemein wirksame Dosis betrĂ€gt dreimal tĂ€glich 100 ”g als subkutane Injektion. Die Dosis kann je nach Ansprechen von TSH und den SchilddrĂŒsenhormonen angepasst werden. Zur Beurteilung der Wirksamkeit sind mindestens 5 Behandlungstage nötig.

Anzeige

Wirkstoff(e) Octreotid
Zulassungsland Österreich
Hersteller Chemi S.p.a.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.08.2009
ATC Code H01CB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hypothalamushormone

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-QualitĂ€tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ĂŒber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden