Venlafaxin +pharma 150 mg Retardtabletten

Abbildung Venlafaxin +pharma 150 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller +pharma arzneimittel gmbh
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.11.2007
ATC Code N06AX16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

+pharma arzneimittel gmbh

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Venlafaxin +pharma enthält den Wirkstoff Venlafaxin.

Venlafaxin +pharma ist ein Antidepressivum, welches zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die als Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) bezeichnet werden. Diese Arzneimittelgruppe wird zur Behandlung von Depressionen und anderen Leiden wie Angsterkrankungen angewendet. Man geht davon aus, dass Menschen, die unter Depressionen und/oder Angsterkrankungen leiden, niedrigere Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn aufweisen. Es ist nicht vollständig geklärt, auf welche Weise Antidepressiva wirken, aber sie können helfen, indem sie die Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn erhöhen.

Venlafaxin +pharma ist ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die unter Depressionen leiden. Es ist auch ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die unter den folgenden Angsterkrankungen leiden: generalisierte Angstst√∂rung, soziale Angstst√∂rung (Furcht vor oder Vermeiden von sozialen Situationen) und Panikst√∂rung (Panikattacken). Eine angemessene Behandlung der Depression oder Angsterkrankung ist wichtig, um Ihnen dabei zu helfen, sich davon zu erholen. Wenn es nicht behandelt wird, kann Ihr Leiden anhalten, es kann ernster werden und schwieriger zu behandeln sein.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Venlafaxin +pharma darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Venlafaxin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie au√üerdem Arzneimittel einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben, welche als irreversible Monoaminoxidasehemmer (MAOI) bekannt sind und zur Behandlung einer Depression oder der Parkinson‚Äėschen Erkrankung verwendet werden. Die gleichzeitige Einnahme eines irreversiblen MAOI zusammen mit Venlafaxin +pharma kann schwere oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen hervorrufen. Au√üerdem m√ľssen Sie nach Beendigung der Einnahme von Venlafaxin +pharma mindestens 7 Tage warten, bevor Sie einen MAOI einnehmen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Venlafaxin +pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú und die Information in dem Abschnitt √ľber das ‚ÄěSerotonin-Syndrom‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Venlafaxin +pharma einnehmen,

  • wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, welche bei gleichzeitiger Einnahme mit Venlafaxin +pharma das Risiko erh√∂hen k√∂nnten, ein Serotonin-Syndrom zu entwickeln (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Venlafaxin +pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie eine Schluck-, Magen- oder Darmerkrankung haben, die Ihre Schluckf√§higkeit oder den Nahrungstransport bei normaler Darmbewegung vermindert.
  • wenn Sie Augenerkrankungen wie bestimmte Arten eines Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck) haben.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Bluthochdruck aufweist.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Herzbeschwerden aufweist.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Herzrhythmusst√∂rungen aufweist.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Krampfanf√§lle aufweist.
  • wenn Ihre Vorgeschichte niedrige Natrium-Blutwerte (Hyponatri√§mie) aufweist.
  • wenn bei Ihnen die Neigung besteht, blaue Flecken zu entwickeln oder leicht zu bluten (Blutgerinnungsst√∂rungen in der Vorgeschichte), oder wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Blutungsrisiko erh√∂hen k√∂nnen, z.B. Warfarin (angewendet zur Vorbeugung von Blutgerinnseln), oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Ihre Vorgeschichte Manie bzw. eine bipolare St√∂rung (Gef√ľhl, √ľbererregt oder euphorisch zu sein) aufweist oder jemand in Ihrer Familie daran gelitten hat.
  • wenn Ihre Vorgeschichte aggressives Verhalten aufweist.

Venlafaxin +pharma kann w√§hrend der ersten Wochen der Behandlung das Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder einer Unf√§higkeit, still zu sitzen oder zu stehen, hervorrufen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn dies bei Ihnen auftritt.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken), und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Diese Gedanken können verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger. Diese Gedanken können auch auftreten, wenn Ihre Dosis verringert wird oder wenn die Behandlung mit Venlafaxin +pharma abgebrochen wird.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr suizidales Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die j√ľnger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein, einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Mundtrockenheit

√úber Mundtrockenheit wird bei 10 % der mit Venlafaxin behandelten Patienten berichtet. Dies kann das Risiko f√ľr Zahnverlust (Karies) erh√∂hen. Achten Sie daher besonders auf Ihre Zahnhygiene.

Diabetes

Ihr Blutzuckerspiegel kann sich durch Venlafaxin +pharma ändern. Daher kann eine Anpassung der Dosis Ihres Antidiabetikums notwendig werden.

Sexuelle Probleme

Arzneimittel wie Venlafaxin +pharma (so genannte SNRIs) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In einigen Fällen bestanden diese Symptome nach Absetzen der Behandlung weiterhin.

Kinder und Jugendliche

Venlafaxin +pharma soll normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem m√ľssen Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch (Versuch, sich das Leben zu nehmen), suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren dieses Arzneimittel verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren dieses Arzneimittel verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Venlafaxin +pharma einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von diesem Arzneimittel in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive (geistige) Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Venlafaxin +pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ihr Arzt entscheidet, ob Sie Venlafaxin +pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen können.

Beginnen oder beenden Sie die Einnahme von Arzneimitteln, einschlie√ülich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel, Naturheilmittel oder pflanzlicher Heilmittel, nicht, bevor Sie dies mit Ihrem Arzt oder Apotheker √ľberpr√ľft haben.

  • Monoaminoxidasehemmer, die zur Behandlung von Depression oder der Parkinson-Krankheit eingesetzt werden, d√ľrfen nicht zusammen mit Venlafaxin +pharma eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Arzneimittel innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben (MAOI: siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Venlafaxin +pharma beachten?‚Äú).
  • Serotonin-Syndrom, ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand oder Reaktionen, die dem malignen Neuroleptika-Syndrom (NMS) √§hnlich sind (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú), k√∂nnen unter Behandlung mit Venlafaxin +pharma auftreten, besonders wenn es mit anderen Arzneimitteln eingenommen wird.

Beispiele f√ľr solche Arzneimittel sind:

  • Triptane (werden bei Migr√§ne angewendet)
  • Andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. SNRIs, SSRIs, trizyklische Antidepressiva oder Arzneimittel, die Lithium enthalten
  • Arzneimittel, die Amphetamine enthalten (werden zur Behandlung eines Aufmerksamkeits- Defizit-Syndroms mit Hyperaktivit√§t (ADHS), einer Narkolepsie und bei Fettleibigkeit angewendet
  • Arzneimittel, die Linezolid, ein Antibiotikum, enthalten (werden zur Behandlung von Infektionen angewendet)
  • Arzneimittel, die Moclobemid, einen MAOI, enthalten (werden zur Behandlung einer Depression angewendet)
  • Arzneimittel, die Sibutramin enthalten (werden zur Gewichtsreduktion angewendet)
  • Arzneimittel, die Tramadol, Fentanyl, Tapentadol, Pethidin oder Pentazocin enthalten (werden zur Behandlung starker Schmerzen angewendet)
  • Arzneimittel, die Dextromethorphan enthalten (werden zur Behandlung von Hustenanf√§llen angewendet)
  • Arzneimittel, die Methadon enthalten (werden zur Behandlung einer Opioidabh√§ngigkeit oder starker Schmerzen angewendet)
  • Arzneimittel, die Methylenblau enthalten (werden zur Behandlung von erh√∂hten Werten von Meth√§moglobin im Blut verwendet)
  • Pr√§parate, die Johanniskraut enthalten (auch Hypericum perforatum genanntes Naturheilmittel bzw. pflanzliches Heilmittel zur Behandlung einer leichten Depression)
  • Pr√§parate, die Tryptophan enthalten (werden zur Behandlung von Schlafbeschwerden und Depression angewendet)
  • Antipsychotika (werden zur Behandlung von Symptomen wie das H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht da sind, Irrglaube, ungew√∂hnliches Misstrauen, unklare Gedankeng√§nge und In- sich-gekehrt-sein, angewendet)

Die Anzeichen und Symptome f√ľr ein Serotonin-Syndrom k√∂nnen eine Kombination aus dem Folgenden beinhalten: Ruhelosigkeit, Sinnest√§uschungen, Koordinationsverlust, beschleunigter Herzschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, rasche Blutdruck√§nderungen, √ľberaktive Reflexe, Durchfall, Koma, √úbelkeit, Erbrechen.

In seiner schwersten Form kann das Serotonin-Syndrom dem malignen Neuroleptika-Syndrom (NMS) √§hnlich sein. Anzeichen und Symptome f√ľr ein NMS k√∂nnen eine Kombination aus Fieber, beschleunigtem Herzschlag, Schwitzen, schwerer Muskelsteifheit, Verwirrung und Anstieg von Muskelenzymen (wird durch einen Bluttest festgestellt) beinhalten.

Teilen Sie unverz√ľglich Ihrem Arzt mit oder suchen Sie die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf, wenn Sie glauben, dass bei Ihnen ein Serotonin-Syndrom vorliegt.

Teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzrhythmus beeinflussen können.

Beispiele daf√ľr schlie√üen folgende Arzneimittel ein:

  • Antiarrhythmika, wie z.B. Quinidin, Amiodaron, Sotalol oder Dofetilid (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Antipsychotika, wie z.B. Thioridazin (siehe auch oben unter Serotonin-Syndrom)
  • Antibiotika, wie z.B. Erythromycin und Moxifloxacin (werden zur Behandlung von bakteriellen Infektionen angewendet)
  • Antihistaminika (werden zur Behandlung von Allergien angewendet)

Die folgenden Arzneimittel können ebenfalls mit Venlafaxin +pharma wechselwirken und sind mit Vorsicht anzuwenden. Es ist besonders wichtig, Ihrem Arzt oder Apotheker mitzuteilen, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die die folgenden Wirkstoffe enthalten:

  • Ketoconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
  • Haloperidol oder Risperidon (zur Behandlung psychiatrischer Leiden)
  • Metoprolol (ein Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzbeschwerden)

Einnahme von Venlafaxin +pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Venlafaxin +pharma soll mit den Mahlzeiten eingenommen werden (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWie ist Venlafaxin +pharma einzunehmen?‚Äú).

Meiden Sie den Genuss von Alkohol, während Sie Venlafaxin +pharma einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Nehmen Sie Venlafaxin +pharma nur ein, nachdem Sie den m√∂glichen Nutzen und die m√∂glichen Risiken f√ľr Ihr ungeborenes Kind mit Ihrem Arzt besprochen haben.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Venlafaxin +pharma einnehmen. W√§hrend der Schwangerschaft kann die Einnahme von √§hnlichen Pr√§paraten (Selektive- Serotonin-Wiederaufnahmehemmer ‚Äď SSRI) das Risiko f√ľr eine schwerwiegende Komplikation ‚Äď der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) ‚Äď bei S√§uglingen erh√∂hen. Diese Komplikation f√ľhrt zu einer beschleunigten Atmung, und das Kind kann bl√§ulich aussehen. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Kontaktieren Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt, wenn Sie bei Ihrem Kind Derartiges beobachten.

Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, k√∂nnte Ihr Kind nach der Geburt zus√§tzlich zu Atemschwierigkeiten auch andere Beschwerden, wie Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, haben. Wenn diese Beschwerden bei Ihrem Kind nach der Geburt auftreten und Sie dar√ľber besorgt sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt und/oder Ihre Hebamme, welche Ihnen Rat geben k√∂nnen.

Wenn Sie Venlafaxin +pharma gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erh√∂ht sein‚Äďinsbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen aufweisen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme dar√ľber, dass Sie Venlafaxin +pharma einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Venlafaxin +pharma geht in die Muttermilch √ľber. Es besteht das Risiko f√ľr eine Wirkung auf das Kind. Besprechen Sie daher diese Angelegenheit mit Ihrem Arzt, der dann dar√ľber entscheiden wird, ob Sie das Stillen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel beenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bevor Sie wissen, wie Venlafaxin +pharma bei Ihnen wirkt.

Venlafaxin +pharma enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die √ľbliche empfohlene Tagesdosis zur Behandlung der Depression, der generalisierten Angstst√∂rung und der sozialen Angstst√∂rung betr√§gt 75 mg t√§glich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt allm√§hlich und, falls erforderlich, bei Depression bis auf eine maximale Dosis von 375 mg t√§glich erh√∂ht werden.

Wenn Sie wegen einer Panikstörung behandelt werden, wird Ihr Arzt mit einer niedrigeren Dosis (37,5 mg) beginnen und danach die Dosis schrittweise erhöhen. Die maximale Dosis beträgt bei generalisierter Angststörung, sozialer Angststörung und Panikstörung 225 mg täglich.

Nehmen Sie Venlafaxin +pharma jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, entweder morgens oder abends, ein. Die Tabletten m√ľssen ganz, mit Fl√ľssigkeit geschluckt werden und d√ľrfen nicht ge√∂ffnet, zerdr√ľckt, zerkaut oder aufgel√∂st werden.

Nehmen Sie Venlafaxin +pharma mit den Mahlzeiten ein.

Wenn bei Ihnen Leber- oder Nierenprobleme bestehen, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, weil eine andere Dosierung dieses Arzneimittels erforderlich sein kann.

Brechen Sie die Einnahme von diesem Arzneimittel nicht ab, ohne vorher Ihren Arzt aufzusuchen (siehe Abschnitt ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Venlafaxin +pharma abbrechen‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Venlafaxin +pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine größere Menge von diesem Arzneimittel eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verschrieben.

Die Symptome einer eventuellen √úberdosierung k√∂nnen einen raschen Herzschlag, √Ąnderungen des Wachheitsgrades (von Schl√§frigkeit bis Koma reichend), verschwommenes Sehen, Krampfanf√§lle und Erbrechen einschlie√üen.

Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin +pharma vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vers√§umt haben, nehmen Sie diese ein, sobald Ihnen dies auff√§llt. Wenn es aber Zeit ist, Ihre n√§chste Dosis einzunehmen, √ľberspringen Sie die vers√§umte Dosis und nehmen Sie nur eine einzelne Dosis wie √ľblich ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein um die vergessene Dosis nachzuholen. Nehmen Sie nicht mehr als die Ihnen verschriebene Tagesdosis von Venlafaxin +pharma ein.

Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin +pharma abbrechen

Brechen Sie Ihre Behandlung nicht ab oder reduzieren Sie nicht die Dosis, ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt gehalten zu haben, selbst wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass Sie Venlafaxin +pharma nicht mehr ben√∂tigen, wird er Sie m√∂glicherweise anweisen, die Dosis langsam zu reduzieren, bevor die Behandlung ganz beendet wird. Es ist bekannt, dass Nebenwirkungen auftreten, wenn Patienten die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, vor allem, wenn es pl√∂tzlich abgesetzt oder die Dosis zu schnell reduziert wird. Bei einigen Patienten kann es zu Beschwerden wie Selbstmordgedanken, Aggressivit√§t, M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Albtr√§umen, Mundtrockenheit, vermindertem Appetit, √úbelkeit, Durchfall, Nervosit√§t, Unruhe, Verwirrtheit, Ohrger√§uschen, Kribbeln oder selten auch zu stromschlag√§hnlichen Empfindungen, Schw√§chegef√ľhl, Schwitzen, Krampfanf√§llen oder grippe√§hnlichen Symptomen, oder auch zur Beeintr√§chtigung des Sehverm√∂gens und einem Anstieg des Blutdrucks kommen (der Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Schwitzen usw. verursachen kann).

Ihr Arzt wird Sie anweisen, wie Sie die Behandlung mit Venlafaxin +pharma schrittweise beenden. Das kann mehrere Wochen oder Monate dauern. Bei einigen Patienten muss das Absetzen m√∂glicherweise sehr allm√§hlich √ľber Monate erfolgen, manchmal auch l√§nger. Wenn Sie eine der aufgef√ľhrten oder andere Nebenwirkungen bei sich bemerken, die Sie belasten, fragen Sie Ihren Arzt um weiteren Rat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, brechen Sie die Einnahme von Venlafaxin +pharma ab. Sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. suchen Sie die

Notfallambulanz des nächstgelegenen Krankenhauses auf:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Anschwellen des Gesichts, des Mundes, der Zunge, des Rachens, der H√§nde oder F√ľ√üe und/oder erhabener juckender Hautausschlag (Nesselsucht), Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Engegef√ľhl in der Brust, pfeifendes Atmen, Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen
  • Schwerer Hautausschlag, Jucken oder Nesselausschlag (Quaddeln, erhabene rote oder blasse Hautflecken, die oft jucken)
  • Anzeichen und Symptome eines Serotonin-Syndroms, wie Ruhelosigkeit, Sinnest√§uschungen, Koordinationsverlust, beschleunigter Herzschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, rasche Blutdruck√§nderungen, √ľberaktive Reflexe, Durchfall, Koma, √úbelkeit und Erbrechen
    In seiner schwersten Form kann das Serotonin-Syndrom dem malignen neuroleptischen Syndrom (NMS) √§hnlich sein. Anzeichen und Symptome f√ľr ein NMS k√∂nnen eine Kombination aus Fieber, beschleunigtem Herzschlag, Schwitzen, schwerer Muskelsteifheit, Verwirrung und vermehrten Muskelenzymen (wird durch einen Bluttest festgestellt) beinhalten.
  • Anzeichen einer Infektion wie hohe Temperatur, Fr√∂steln, Sch√ľttelfrost, Kopfschmerz, Schwitzen, grippeartige Symptome. Dies kann durch eine Bluterkrankung bedingt sein, die zu einer erh√∂hten Infektionsgefahr f√ľhrt.
  • Schwerer Ausschlag, der zu starker Blasenbildung und Hautabsch√§lung f√ľhren kann
  • Unerkl√§rliche Muskelschmerzen, Empfindlichkeit oder Schw√§che der Muskeln Dies kann ein Anzeichen f√ľr Rhabdomyolyse sein.

H√§ufigkeit nicht bekannt (kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden)

Anzeichen und Symptome einer als ‚ÄěStress-Kardiomyopathie‚Äú bezeichneten Erkrankung, zu denen Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel, Ohnmacht und unregelm√§√üiger Herzschlag geh√∂ren k√∂nnen.

Andere Nebenwirkungen, die Sie Ihrem Arzt mitteilen m√ľssen, beinhalten (Die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkungen sind unten unter ‚ÄěWeitere Nebenwirkungen, die auftreten k√∂nnen‚Äú aufgelistet):

  • Husten, Keuchen und Kurzatmigkeit, die mit hoher Temperatur einhergehen k√∂nnen
  • Schwarzer (teerartiger) Stuhl oder Blut im Stuhl
  • Juckreiz, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen oder dunkler Urin, welche Symptome einer Leberentz√ľndung (Hepatitis) sein k√∂nnen
  • Herzbeschwerden, wie beschleunigte oder unregelm√§√üige Herzfrequenz, erh√∂hter Blutdruck
  • Beschwerden der Augen, wie verschwommenes Sehen, erweiterte Pupillen
  • Beschwerden des Nervensystems, wie Schwindelgef√ľhl, Kribbeln (Ameisenlaufen), Bewegungsst√∂rungen (Muskelspasmen oder Muskelsteifheit), Krampfanf√§lle oder Kr√§mpfe
  • Psychiatrische Beschwerden, wie Hyperaktivit√§t und wenn man sich ungew√∂hnlich √ľbererregt f√ľhlt
  • Auswirkungen durch Absetzen (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWie ist Venlafaxin +pharma einzunehmen?‚Äú, ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Venlafaxin +pharma abbrechen‚Äú)
  • Verl√§ngerte Blutungsdauer ‚Äď wenn Sie sich schneiden oder verletzen, k√∂nnte es etwas l√§nger dauern als √ľblich, bis die Blutung stoppt
  • schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), siehe weitere Informationen unter Abschnitt 2 ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú

Seien Sie unbesorgt, falls Sie nach Einnahme dieses Arzneimittels eine Tablette in Ihrem Stuhl erblicken. W√§hrend die Retardtablette Ihren Magen-Darm-Trakt entlangwandert, wird Venlafaxin langsam abgegeben. Die H√ľlle der Retardtablette bleibt ungel√∂st zur√ľck und wird mit Ihrem Stuhl ausgeschieden. Auch wenn Sie eventuell eine Retardtablette in Ihrem Stuhl erblicken, wurde Ihre Venlafaxin-Dosis aufgenommen.

Weitere Nebenwirkungen, die auftreten können

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Verminderter Appetit
  • Verwirrtheit; Gef√ľhl, von sich selbst abgetrennt (oder abgehoben) zu sein; ausbleibender Orgasmus; Abnahme des geschlechtlichen Verlangens; Unruhe; Nervosit√§t; ungew√∂hnliche Trauminhalte
  • Zittern; Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Unf√§higkeit, still zu sitzen oder zu stehen; Kribbeln (Ameisenlaufen); Geschmacksver√§nderungen; erh√∂hte Muskelspannung
  • Sehst√∂rungen einschlie√ülich verschwommenes Sehen; geweitete Pupillen; Unf√§higkeit des Auges sich automatisch von fernen an nahe Objekte anzupassen (Akkommodationsst√∂rungen)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Rascher Herzschlag; Herzklopfen
  • Blutdruckanstieg; Err√∂ten
  • Kurzatmigkeit; G√§hnen
  • Erbrechen; Durchfall
  • Milder Ausschlag, Jucken
  • Erh√∂hte H√§ufigkeit des Harnlassens; Harnverhaltung; Schwierigkeiten beim Harnlassen
  • Unregelm√§√üigkeiten bei der Menstruation, z.B. verst√§rkte Blutung oder vermehrt unregelm√§√üige Blutung; Ejakulations- und Orgasmusst√∂rungen (beim Mann); Erektionsst√∂rung (erektile Dysfunktion, Impotenz)
  • Schw√§che (Asthenie); Ersch√∂pfung; Sch√ľttelfrost
  • Gewichtszunahme; Gewichtsabnahme
  • Erh√∂hter Cholesterinspiegel

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • √úberaktivit√§t, rasende Gedanken und vermindertes Schlafbed√ľrfnis (Manie)
  • Sinnest√§uschungen; Gef√ľhl, von der Wirklichkeit abgetrennt (oder abgehoben) zu sein; Orgasmusst√∂rungen; Fehlen von Gef√ľhlen oder Emotionen; Gef√ľhl, √ľbererregt zu sein; Z√§hneknirschen
  • Ohnmachtsanf√§lle; unwillk√ľrliche Muskelbewegungen; Beeintr√§chtigung der Koordination und des Gleichgewichts
  • Schwindelgef√ľhl (vor allem nach zu schnellem Aufstehen); Blutdruckabfall
  • Erbrechen mit blutigem Auswurf; schwarzer, teeriger Stuhl oder Blut im Stuhl, was ein Anzeichen f√ľr eine innere Blutung sein kann
  • Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht; Hautblutungen (blaue Flecken); ungew√∂hnlicher Haarausfall
  • Unfreiwilliger Harnverlust (Inkontinenz)
  • Steifigkeit, Verkrampfungen und unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln
  • Geringe Ver√§nderungen der Leberenzyme im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Krampfanf√§lle
  • Husten, Keuchen und Kurzatmigkeit, die mit hoher Temperatur einhergehen k√∂nnen
  • Orientierungslosigkeit und Verwirrung, oft von Trugbildern begleitet (Delirium)
  • √úberm√§√üige Wassereinlagerung (bekannt als SIADH)
  • Verringerte Natrium-Blutspiegel
  • Starke Augenschmerzen und verschlechtertes oder verschwommenes Sehen
  • Abnorme, schnelle oder unregelm√§√üige Herzt√§tigkeit, was zu Ohnmacht f√ľhren kann
  • Starke Bauch- oder R√ľckenschmerzen (was auf ernste Darm-, Leber- oder Bauchspeicheldr√ľsen- Probleme hinweisen k√∂nnte)
  • Juckreiz, gelbe Haut oder Augen, dunkler Urin oder grippe√§hnliche Symptome, welche Symptome einer Leberentz√ľndung sind (Hepatitis)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Verl√§ngerte Blutungen, die ein Anzeichen f√ľr eine reduzierte Zahl an Blutpl√§ttchen sein k√∂nnen, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľhrt, blaue Flecken zu entwickeln oder zu bluten
  • Abnorme Milchbildung
  • Unerwartete Blutungen, z.B. Zahnfleischbluten, Blut im Urin oder in Erbrochenem, oder das Auftreten von unerwarteten Bluterg√ľssen oder verletzten Blutgef√§√üen (geplatzten Adern)

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Gedanken sich das Leben zu nehmen und Neigung zu suizidalem Verhalten: F√§lle von Gedanken sich das Leben zu nehmen und suizidalem Verhalten wurden w√§hrend oder unmittelbar nach dem Absetzen der Behandlung mit Venlafaxin berichtet (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Venlafaxin +pharma beachten?‚Äú).
  • Aggression
  • Schwindel

Venlafaxin +pharma verursacht manchmal Nebenwirkungen, die Sie m√∂glicherweise nicht erkennen, wie z.B. ein Blutdruckanstieg oder St√∂rungen der Herzfrequenz, leichte Ver√§nderungen der Blutwerte der Leberenzyme, des Natrium- oder Cholesterinspiegels im Blut. Seltener kann Venlafaxin +pharma die Funktion Ihrer Blutpl√§ttchen verringern und zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Bluterg√ľsse und Blutungen f√ľhren. Daher kann es sein, dass Ihr Arzt gelegentlich Blutuntersuchungen bei Ihnen durchf√ľhren m√∂chte, vor allem wenn Sie Venlafaxin +pharma √ľber l√§ngere Zeit einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen, die Temperatur betreffend, erforderlich.

Blister: In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Kunststoffflasche: Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Venlafaxin +pharma enthält

Der Wirkstoff ist Venlafaxin.

Jede Retardtablette enthält 75 mg Venlafaxin (als Hydrochlorid).

Jede Retardtablette enthält 150 mg Venlafaxin (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kern: Mannitol (E421), Povidon K-90, Macrogol 400, Mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Beschichtung: Celluloseacetat, Macrogol 400, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Titandioxid (E171) und Triacetin.

Wie Venlafaxin +pharma aussieht und Inhalt der Packung

Venlafaxin +pharma 75 mg Retardtabletten: 7,5 mm, runde, beidseitig gewölbte, weiße Tabletten. Venlafaxin +pharma 150 mg Retardtabletten: 9,5 mm, runde, beidseitig gewölbte, weiße Tabletten.

Venlafaxin +pharma Retardtabletten sind erhältlich in Blisterpackungen zu 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 70, 98, 100 und 500 Tabletten und in Kunststoffflaschen zu 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 100 und 500 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: +pharma arzneimittel gmbh 8054 Graz, √Ėsterreich

E-Mail: pluspharma@pluspharma.at

Hersteller:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., 8054 Graz, √Ėsterreich

Laboratorios LICONSA, S.A., Avda. Miralcampo, N¬ļ 7, Pol√≠gono Industrial Miralcampo, 19200 Azuqueca de Henares (Guadalajara), Spanien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Schweden: Venlafaxin Liconsa 37,5/75/150/225 mg depottabletter

Spanien: Zarelis Retard 75/150/225 mg comprimidos de liberación prolongada Ungarn: Faxiprol 75/150 mg retard tabletta

√Ėsterreich: Venlafaxin Genericon 225 mg Retardtabletten

Z.Nr.:

Venlafaxin +pharma 75 mg Retardtabletten: 1-27287

Venlafaxin +pharma 150 mg Retardtabletten: 1-27289

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Venlafaxin +pharma 150 mg Retardtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller +pharma arzneimittel gmbh
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.11.2007
ATC Code N06AX16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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