Wirkstoff(e) Trandolapril Verapamilhydrochlorid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mylan Pharma GmbH
Suchtgift Nein
ATC Code C09BB10
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Herzwirkung

Zulassungsinhaber

Mylan Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Gopten¬ģ Trandolapril Abbott

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin.

Tarka ist ein Pr√§parat, welches 2 Wirkstoffe gleichzeitig enth√§lt. Tarka wird nur auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin zur Senkung des erh√∂hten Blutdruckes eingesetzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Tarka Vorsicht geboten?

  • Es kann erforderlich sein, dass die Behandlung mit Tarka individuell angepasst werden muss. Es ist daher notwendig, den behandelnden Arzt bzw. die behandelnde √Ąrztin √ľber bestehende Erkrankungen zu informieren, wie ein Nierenleiden (z.B. eingeschr√§nkte Nierenfunktion) oder eine k√ľrzliche Nierentransplantation, Leberleiden oder Herzleiden (z.B. Herzinfarkt, langsamer oder unregelm√§ssiger Herzschlag, AV-Block 1. Grades (Nervenblockade im Herzen verursacht einen langsamen Herzschlag), eingeschr√§nkte linksventrikul√§re Funktion (die linke Seite Ihres Herzens pumpt schwach)), Schlaganfall, Zuckerkrankheit, eine akute Durchfallerkrankung oder Erbrechen. Teilen Sie auch mit, ob Sie eine Di√§t befolgen.
  • Meiden Sie Alkohol w√§hrend Sie Tarka einnehmen, da die blutdrucksenkende Wirkung verst√§rkt sein kann.
  • Nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen, da hierdurch Tarka eine verst√§rkte Wirkung haben kann.
  • Wenn Sie sich einer Dialyse unterziehen m√ľssen, sollten Sie den zust√§ndigen Arzt bzw. die zust√§ndige √Ąrztin und die Mitarbeiter der Dialysestation informieren, dass Sie Tarka einnehmen, da gewisse Filtermembranen in diesem Fall nicht ben√ľtzt werden d√ľrfen. Das gilt auch, wenn Sie sich einer LDL-Apherese (Fettentfernung aus dem Blut durch Filtration) unterziehen m√ľssen.
  • Allergische Reaktionen k√∂nnen bei Patienten und Patientinnen auftreten, die w√§hrend der Behandlung mit einem ACE-Hemmer ‚Äď z.B. Tarka ‚Äď eine Therapie zur Desensibilisierung mit Wespen- oder Bienengift erhalten. Wenn Sie eine Desensibilisierungstherapie erhalten, informieren Sie vorg√§ngig Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, da Ihre Therapie ge√§ndert werden muss.
  • Treten w√§hrend der Behandlung mit Tarka Schwellungen im Bereich von Gesicht, Armen, Beinen, Lippen, Zunge oder Rachen auf, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.
  • Bei Patienten und Patientinnen, die w√§hrend der Behandlung mit einem ACE-Hemmer ‚Äď z.B. Tarka ‚Äď gleichzeitig Goldinjektionen erhalten, k√∂nnen in seltenen F√§llen sogenannte nitritoide Reaktionen, gekennzeichnet durch Gesichtsr√∂tung, √úbelkeit, Erbrechen und Hypotonie, auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie eine Behandlung mit Goldinjektionen erhalten.
  • Selten kann es nach Insektenstichen zu allergischen Reaktionen kommen.
  • Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie an einer neuromuskul√§ren Erkrankung leiden (wie z.B. Myasthenia gravis (Muskelschw√§che), Lambert-Eaton-Syndrom oder fortgeschrittene Duchenne-Muskel-Dystrophie).
  • Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie an einer Erkrankung des Immunsystems leiden, wie z.B. Lupus erythematosus (eine Krankheit, die Gelenkschmerzen, Hautausschlag und Fieber verursacht) oder Sklerodermie (eine Krankheit, die zu einer Verh√§rtung und Verdickung der Haut f√ľhrt, und m√∂glicherweise zu Haarverlust).
  • Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angio√∂dems (rasch auftretende Schwellung unter der Haut, z.B. im Hals) erh√∂ht sein:
    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
    • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstossung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z.B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.
  • Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn bei einer fr√ľheren Einnahme von blutdrucksenkenden Arzneimitteln Bauchschmerzen, evtl. mit √úbelkeit und Erbrechen, aufgetreten sind.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie
    • an anderen Krankheiten leiden,
    • Allergien haben oder
    • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Dies gilt vor allem f√ľr Arzneimittel zur Behandlung einer Magenverstimmung oder eines Magengeschw√ľrs (z.B. Antazida und Cimetidin), Arzneimittel mit dem Wirkstoff Racecadotril (eingesetzt zur Behandlung von Durchfall), Antiasthmatika (z.B. Theophyllin), Antibiotika (z.B. Clarithromycin, Erythromycin oder Rifampicin), Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (z.B. Doxorubicin), Antidepressiva oder Antipsychotika (z.B. Imipramin, Lithium, Midazolam, Buspiron oder Beruhigungsmittel), Antiepileptika (z.B. Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital), Antidiabetika (z.B. Insulin), harntreibende Mittel, Salzersatzstoffe, kaliumhaltige Mittel, andere Arzneimittel zur Kontrolle Ihres Herzschlags (z.B. Betablocker, Digoxin, sowie andere Arzneimittel zur Kontrolle eines unregelm√§ssigen Herzschlags), Arzneimittel mit der Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan (eingesetzt zur Behandlung der Herzinsuffizienz oder Blutdrucks), andere Herzmittel (Ivabradin), Antikoagulantien (z.B. Dabigatran), Arzneimittel zur HIV-Behandlung, auf das Immunsystem wirkende Mittel (z.B. Cyclosporin, Everolimus, Sirolimus, Tacrolimus), Johanniskraut, Muskelrelaxantien, Rheumamittel (z.B. injizierbare Gold-Salze), Gichtmittel (z.B. Allopurinol oder Colchizin), Entz√ľndungshemmer/Schmerzmittel (z.B. Kortison oder Prednison (Steroide), Naproxen, Ibuprofen oder Acetylsalicyls√§ure, oder Opioide wie Morphin) oder auf das zentrale Nervensystem wirkende Mittel, Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschliesslich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z.B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Abstossung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln).

  • Die gleichzeitige Einnahme von Tarka mit cholesterinsenkenden Arzneimitteln (Wirkstoffe Atorvastatin, Simvastatin und Lovastatin) kann deren Wirkung verst√§rken.
  • Verapamil kann die blutzuckersenkende Wirkung von Metformin mindern.
  • Die Anwendung von Tarka in Kombination mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Aliskiren enthalten, wird nicht empfohlen.
  • Insbesondere bei Beginn der Behandlung kann es, durch die blutdrucksenkende Behandlung, zu Schwindel und M√ľdigkeit kommen.
  • W√§hrend der Behandlung kann es zu Husten kommen. Dieser verschwindet nach Absetzen des Arzneimittels wieder.
  • Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen! Sie k√∂nnen sich schwindlig oder m√ľde f√ľhlen. Bevor Sie nicht wissen, wie Tarka bei Ihnen wirkt, sollten Sie keine Fahrzeuge lenken oder gef√§hrliche Werkzeuge oder grosse Maschinen bedienen. Dies gilt im verst√§rkten Masse bei Behandlungsbeginn und Pr√§paratewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Vor einem chirurgischen Eingriff sollte der An√§sthesist bzw. An√§sthesistin √ľber Ihre Behandlung mit Tarka unterrichtet werden.
  • Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Tarka erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.
  • Dieses Arzneimittel enth√§lt 28 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht 1,4% der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Darf Tarka während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Tarka darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Frauen im geb√§rf√§higen Alter sollen w√§hrend der Behandlung mit Tarka eine zuverl√§ssige Schwangerschaftsverh√ľtung einhalten. Falls w√§hrend der Behandlung mit Tarka eine Schwangerschaft auftritt, muss der Arzt bzw. die √Ąrztin sofort informiert werden.

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Wie wird es angewendet?

Morgens 1 Filmtablette Tarka vor, mit oder kurz nach dem Essen einnehmen. Falls die Einnahme am Morgen vergessen wird, kann sie bis zum Mittag nachgeholt werden.

Unter gewissen Begleitumst√§nden wird der Arzt/die √Ąrztin mit der niedrigeren Dosierung der einzelnen in Tarka enthaltenen Wirkstoffe beginnen und gegebenenfalls stufenweise h√∂her dosieren bis die Dosis von 1 Filmtablette Tarka erreicht ist, oder er/sie wird die bestehende Therapie ver√§ndern.

Es ist wichtig, dass Sie die Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin regelm√§ssig einhalten, damit die Therapie individuell Ihren Beschwerden angepasst werden kann. √Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Die Anwendung und Sicherheit von Tarka bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht gepr√ľft worden. Daher wird die Anwendung bei dieser Altersgruppe nicht empfohlen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Tarka nicht eingenommen / angewendet werden?

Tarka darf nicht eingenommen werden:

  • bei bekannter √úberempfindlichkeit gegen√ľber Tarka bzw. seinen Komponenten, Verapamil oder Trandolapril oder einem der sonstigen Bestandteile von Tarka, oder anderen ACE-Hemmern;
  • bei Schwellungen der Haut, insbesondere im Gesicht, an Lippe, Zunge oder Rachen (Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen);
  • wenn von einer fr√ľheren Einnahme eines blutdrucksenkenden Mittels bekannt ist, dass Schwellungen im Gesicht, an Lippe, Zunge oder Rachen (Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen) aufgetreten waren;
  • von Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre);
  • von Schwangeren und Stillenden;
  • w√§hrend der Desensibilisierungstherapie mit Bienen- oder Wespengift (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Tarka Vorsicht geboten?¬Ľ);
  • bei Herz-, Kreislauferkrankungen wie frischem Herzinfarkt, sehr langsamer Herzfrequenz, bei zu niedrigem Blutdruck, bei eingeschr√§nkter Herzfunktion, sowie bei Herzrhythmusst√∂rungen.
  • wenn Sie Probleme mit Ihren Herzklappen haben oder am Sick-Sinus-Syndrom (unregelm√§ssiger Herzschlag) leiden und keinen Herzschrittmacher tragen;
  • wenn Sie an obstruktiver hypertropischer Kardiomyopathie leiden (Verdickung des Herzmuskels);
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden oder sich einer Dialysebehandlung unterziehen m√ľssen;
  • wenn Ihre Nebennieren zuviel Hormon produzieren (prim√§rer Hyperaldosteronismus);
  • wenn Sie an Leberzirrhose mit Aszites (Wasserbauch) leiden;
  • wenn Sie mit intraven√∂s verabreichten Betablockern behandelt werden (Ausnahme: Intensivstation);
  • wenn Sie an Diabetes mellitus (Typ 1 oder Typ 2) leiden oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und Aliskiren enthaltende Arzneimittel zur Blutdrucksenkung einnehmen (z.B. Rasilez), d√ľrfen Sie Tarka nicht verwenden.
  • wenn Sie mit Ivabradin (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen) behandelt werden.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung mit Arzneimitteln, welche die Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan (eingesetzt zur Behandlung der Herzinsuffizienz) enthalten, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr Angio√∂deme (Schwellungen im Gesicht, an Augen, Lippen oder Zunge, Atemprobleme) besteht.

Welche Nebenwirkungen kann Tarka haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tarka auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Husten, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Verstopfung, Hitzewallungen mit Rötung am ganzen Körper, schneller oder langsamer Herzschlag, plötzlicher Blutdruckabfall (der lebensbedrohend sein kann), sehr tiefer Blutdruck, tiefer Blutdruck beim Aufstehen oder Aufsitzen.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern) bis selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern):

Allergische Reaktionen (wie Juckreiz, Hautausschlag); verstärktes Schwitzen; Haarausfall.

Schl√§frigkeit; Zittern; Herzklopfen; Magen-Darm-Beschwerden, Bauchschmerzen, Durchfall, √úbelkeit; vermehrte Harnausscheidung; Brustschmerzen; auff√§lliger Leberfunktionstest, erh√∂hte Blutfett-Werte, Schwellungen im Gesicht (√Ėdem), Appetitlosigkeit, Ohnmacht, Fieberblasen, Gelbverf√§rbung der Haut und des Augenweiss auf Grund eines erh√∂hten Serumbilirubinspiegels (Hyperbilirubin√§mie), erh√∂hte Werte von Stickstoff-Verbindungen im Blut (z.B, Harns√§ure, Creatinin), Hautprobleme .

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Aggressivität, Angst, Depression, Nervosität.

Gleichgewichtsst√∂rungen, Schlafst√∂rungen, Schlaflosigkeit, Kribbeln, Heiss/Kalt-Empfinden, Geschmacksst√∂rungen, Schw√§che, M√ľdigkeit.

Sehstörungen / verschwommenes Sehen.

Oedeme, Blutdruckschwankungen.

Asthma, Bronchitis, Kurzatmigkeit/Brustenge, Nasennebenhöhlenverstopfung.

Trockener Mund oder trockene Kehle, Erbrechen.

Entz√ľndung der Leber oder der Bauchspeicheldr√ľse (Hepatitis oder Pankreatitis), Gelbf√§rbung der Haut oder des Augenweiss (Gelbsucht).

Gestaute Gallengänge.

Ver√§nderungen in der Anzahl roter oder weisser Blutk√∂rperchen, was zu Bluterg√ľssen, Blutungen oder einer reduzierten Abwehr gegen√ľber Infektionen f√ľhren kann.

Hautreaktionen (inkl. allergische Reaktionen welche Nesselausschlag/Fieberbl√§schen verursachen), Hautentz√ľndungen, juckender Hautausschlag, hervortretende rote Flecken, schuppiger oder bl√§schenbildender Hautausschlag, Blutungen in der Haut und Schleimhaut (Purpura).

Lebensbedrohende allergische Reaktion, die zu Blasenbildung und Absch√§len der Haut f√ľhrt.

Lebensbedrohende allergische Reaktion, die einen schmerzhaften roten oder violetten Ausschlag und Bläschen auf der Haut und Mundschleimhaut verursacht.

Muskelschwäche, Muskel- und Gelenkschmerzen.

Akutes Nierenversagen.

Vergr√∂sserung der Brustdr√ľse beim Mann, Impotenz.

Unregelm√§ssige, schnelle Kontraktionen der oberen Herzkammer verursacht durch Probleme bei der Leitung der elektrischen Impulse (Vorhofflimmern), Schmerzen in der Brust, im Kiefer und im R√ľcken bei k√∂rperliche Anstrengung und verursacht durch Probleme mit dem Blutfluss zum Herzen (Angina pectoris)/einen Herzinfarkt/schnellen oder langsamen Herzschlag.

Herzstillstand

Schlaganfall. Kurze Unterbrechung der Blutzufuhr zu einigen Stellen des Gehirns, was zu einer eventuell vor√ľbergehenden Seh-, Sprech- oder Bewegungs- St√∂rung f√ľhren kann.

Schwankungen der Kaliumwerte im Blut.

Bewusstlosigkeit.

Einzelfälle

Atemwegserkrankungen/-beschwerden (z.B. Entz√ľndung und Anschwellen/Verstopfen der oberen Atemwege, Husten mit Auswurf, Rachenentz√ľndung, Schmerzen in Mund und Rachen, Ohrenschmerzen, Nasenbluten, Atemprobleme).

Infektion der Harnwege.

Vermehrter Harndrang.

Erhöhter Appetit.

Erhöhter Blutcholesterinwert, hoher Blutzucker, verminderter Natriumwert im Blut.

Halluzinationen.

Verminderte Libido.

Verwirrung.

Zentrale Blutungen.

Muskelzucken.

Migräne.

Bewegungsstörungen, wie extreme Ruhelosigkeit und Störung gewollter und ungewollter Bewegungen.

Körperlähmung

Verschlimmerung gewisser Nerven- und Muskelerkrankungen (wie Myasthenia gravis, Lambert-Eaton Syndrom, Duchenne Muskeldystrophie). Augenerkrankungen (z.B. Entz√ľndung des Augenlids, Schwellung des Augenlidgewebes).

Klingeln in den Ohren.

Auffälliger Herzrhythmus, auffälliges EKG.

Herzinfarkt.

Besenreisser/Krampfadern.

Bluthochdruck.

Erbrechen von Blut, Blähungen.

Schwere allergische Reaktion, die den Darm beeintr√§chtigt und Bauchschmerzen verursacht, mit oder ohne √úbelkeit und Erbrechen (intestinales √Ėdem).

Ungew√∂hnliche Bewegungen in den Eingeweiden, die zu einem geschwollenen Bauch, Magenschmerzen und Verstopfung f√ľhren.

Darmverschluss.

Zahnfleisch breitet sich √ľber die Z√§hne aus.

Rotverfärbung der Haut, Hautirritationen, Akne, trockene Haut.

Schmerzhafte Rötung der Haut an den Armen und Beinen.

R√ľckenschmerzen, Schmerzen in den Armen und Beinen, Knochenschmerzen, steife Gelenke, Muskelkrampf.

Erh√∂hter Abbau der roten Blutk√∂rperchen, der zu M√ľdigkeit f√ľhren kann.

Auslaufen von Milch aus der Brust, zu viel Prolaktin (weibliches Hormon) im Blut, was die Milchproduktion in der Brust anregt.

Fieber, Gef√ľhlsst√∂rung, Unwohlsein.

Beim Auftreten einer dieser Nebenwirkungen informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Falls w√§hrend der Behandlung mit Tarka Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- und Atembeschwerden) auftreten, so unterbrechen Sie die Einnahme sofort und benachrichtigen Sie sofort einen Arzt bzw. eine √Ąrztin. Obwohl diese Beschwerden vor√ľbergehend sein k√∂nnen, ist es notwendig, dass Sie bis zum Abklingen der Beschwerden unter √§rztlicher Beobachtung stehen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15-25 ¬įC) aufbewahren.

Den Beh√§lter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Tarka enthalten?

Wirkstoffe

1 Filmtablette Tarka enthält die Wirkstoffe: 180 mg Verapamilhydrochlorid und 2 mg Trandolapril.

Hilfsstoffe

Maisstärke, Lactose Monohydrat, Povidon K 25 und K 30, Hypromellose, Natriumstearylfumarat, mikrokristalline Cellulose, Natriumalginat, Magnesiumstearat, Hydroxypropylcellulose, Macrogol 400, Macrogol 6000, Talk, hochdisperses Siliciumdioxid, Docusat-Natrium, Titandioxid (E171), rotes Eisenoxid (E172), gelbes Eisenoxid (E172), schwarzes Eisenoxid (E172).

Zulassungsnummer

55426 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Tarka? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind folgende Packungen erhältlich:

30 Filmtabletten, 100 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Mylan Pharma GmbH, 6312 Steinhausen

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2021 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

212 D

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Wirkstoff(e) Trandolapril Verapamilhydrochlorid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mylan Pharma GmbH
Suchtgift Nein
ATC Code C09BB10
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden