Wirkstoff(e) Temozolomid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller MSD Merck Sharp & Dohme AG
Suchtgift Nein
ATC Code L01AX03
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Alkylierende Mittel

Zulassungsinhaber

MSD Merck Sharp & Dohme AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Temozolomid-Teva Kapseln Temozolomid Teva Pharma AG
Temozolomid Accord¬ģ Kapseln Temozolomid Accord Healthcare AG
Temozolomid Devatis Temozolomid Devatis AG
Temozolomid medac Temozolomid OPOPHARMA
Temozolomid Labatec¬ģ Temozolomid Labatec Pharma SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Temodal enthält den Wirkstoff Temozolomid, welcher das Wachstum von Tumorzellen hemmt, und wird angewendet:

  • als alleinige Therapie bei bestimmten Hirntumoren (Glioblastoma multiforme, anaplastischem Astrozytom), welche erneut aufgetreten sind;
  • in Kombination mit Strahlentherapie bei einem bestimmten erstmals auftretenden Hirntumor (Glioblastoma multiforme).

Die Behandlung mit Temodal darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin hin erfolgen und muss regelm√§ssig √ľberwacht werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Temodal Vorsicht geboten?

Temodal ist ein stark wirksames Arzneimittel. Befolgen Sie bitte genau die Anweisungen Ihres Arztes oder Ihrer √Ąrztin.

Es werden h√§ufig Blutuntersuchungen durchgef√ľhrt, um Ihren Zustand zu √ľberwachen.

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie hinsichtlich des Auftretens einer bestimmten Form von Lungenentz√ľndung (mit dem Erreger Pneumocystis carinii) regelm√§ssig kontrollieren. Falls Sie Temodal in Kombination mit einer Strahlenbehandlung einnehmen, wird er bzw. sie Ihnen ein Arzneimittel zur Vorbeugung dieser Lungenentz√ľndung verschreiben.

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie ebenfalls hinsichtlich des Auftretens einer Lebersch√§digung √ľberwachen.

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mit, wenn Sie Valproins√§ure einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder psychischen Erkrankungen), da diese die Ausscheidung von Temozolomid vermindern und damit die Wirkung verst√§rken kann.

Temodal kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen, z.B. infolge Erm√ľdung, Schl√§frigkeit, √úbelkeit und Erbrechen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben,
  • oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Lactose

Temodal enthält Laktose (Milchzucker). Wenn Sie an einer seltenen erblichen Störung des Zuckerstoffwechsels wie Galaktose-Intoleranz, Laktasemangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption leiden, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiseinheit, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Darf Temodal während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Temodal kann zu Sch√§digungen des ungeborenen Kindes f√ľhren. Wenn Sie schwanger sind oder es werden m√∂chten, d√ľrfen Sie Temodal unter keinen Umst√§nden einnehmen. Bei Frauen im geb√§rf√§higen Alter muss vor der Therapie eine Schwangerschaft mit Sicherheit ausgeschlossen und w√§hrend, sowie bis 6 Monate nach der Therapie, eine wirksame Methode der Empf√§ngnisverh√ľtung angewendet werden.

Temodal darf auch nicht während der Stillzeit angewendet werden.

M√§nnliche Patienten, die mit Temodal behandelt werden, d√ľrfen w√§hrend der Behandlung und bis 3 Monate nach der Behandlung kein Kind zeugen oder Samen spenden.

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Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin bestimmt die korrekte Dosis Temodal, die Sie einnehmen sollen, ausgehend von Ihrer K√∂rperoberfl√§che, Ihren Blutwerten (weisse Blutk√∂rperchen und Blutpl√§ttchen) und abh√§ngig davon, ob Sie chemotherapeutisch vorbehandelt sind. Eventuell erhalten Sie vor und/oder nach der Einnahme von Temodal noch ein anderes Arzneimittel, um √úbelkeit und Erbrechen zu vermeiden oder unter Kontrolle zu bringen.

Nehmen Sie Temodal n√ľchtern ein, z.B. mindestens eine Stunde vor dem Fr√ľhst√ľck. Die Kapseln d√ľrfen nicht ge√∂ffnet oder zerkaut werden; ein Kontakt des pulvrigen Kapselinhalts mit der Haut oder den Schleimh√§uten und das Einnehmen des Pulvers sind zu vermeiden. Die Kapsel/n ist/sind mit einem Glas Wasser ganz zu schlucken.

Alleinige Therapie mit Temodal:

Ein Therapiezyklus mit Temodal umfasst 28 Tage. In den ersten f√ľnf Tagen (¬ęEinnahmetage¬Ľ) nehmen Sie die Kapseln einmal t√§glich ein; darauf folgt ein 23-t√§giges Intervall ohne Einnahme von Temodal; dies ergibt einen insgesamt 28-t√§gigen Therapiezyklus. Nach Tag 28 beginnt der n√§chste Zyklus, in dem Sie Temodal erneut einmal t√§glich √ľber die Dauer von f√ľnf Tagen einnehmen; darauf folgt ein 23-t√§giges Intervall ohne Temodal. Vor jedem neuen Therapiezyklus wird Ihr Blut untersucht, um festzustellen, ob die Temodaldosis angepasst werden muss.

Kombination von Temodal mit Strahlentherapie:

Zu Beginn nehmen Sie die Temodal Kapseln einmal t√§glich ununterbrochen w√§hrend 42-49 Tagen ein. W√§hrend dieser Phase erhalten Sie auch die Strahlentherapie. Dann folgt eine Pause von 4 Wochen ohne Behandlung. Anschliessend nehmen Sie die Temodal Kapseln wie oben unter ¬ęalleinige Therapie mit Temodal¬Ľ beschrieben ein (28-t√§gige Therapiezyklen mit Einnahme von Temodal w√§hrend f√ľnf Tagen und 23-t√§gigem Intervall ohne Temodal). W√§hrend der Behandlung wird der Arzt bzw. die √Ąrztin regelm√§ssig Ihr Blut untersuchen, um festzustellen, ob die Temodal-Dosis angepasst oder die Behandlung eventuell unterbrochen werden muss.

Temodal ist als Kapseln in verschiedenen Dosierungsst√§rken erh√§ltlich (Angabe in mg auf der Faltschachtel und der Etikette). Jede Dosierungsst√§rke ist mit einem unterschiedlichen Farbbalken versehen. Je nach der Temodal-Dosis, die Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin verordnet, m√ľssen Sie eventuell mehrere Kapseln der gleichen oder unterschiedlicher St√§rke an jedem Einnahmetag des Therapiezyklus einnehmen.

  1. Versichern Sie sich bitte, dass Sie genau wissen, wie viele Kapseln von jeder Dosierungsst√§rke Sie einnehmen m√ľssen. Bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, die Anzahl Kapseln jeder Dosierungsst√§rke (einschliesslich der Farbe) aufzuschreiben, die Sie an jedem Einnahmetag einnehmen m√ľssen.
  2. Versichern Sie sich bitte, dass Sie genau wissen, welche Tage Ihre Einnahmetage sind.
  3. Denken Sie bitte unbedingt daran, bei Beginn eines jeden neuen Therapiezyklus die Dosis mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin zu besprechen. Manchmal unterscheidet sich die Dosis und die Kombination der Dosierungsst√§rken, die Sie einnehmen m√ľssen, vom letzten Zyklus.
  4. Wenn Sie zuhause unsicher sind, welche Dosis eingenommen werden muss, rufen Sie vor Beginn des Therapiezyklus Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin an, um nochmals Anweisungen zu erhalten. Fehler bei der Einnahme von Temodal k√∂nnen zu schwerwiegenden Nebenwirkungen f√ľhren.
  5. Tritt nach der Einnahme von Temodal Erbrechen auf, sollen Sie an diesem Tag keine zweite Dosis einnehmen, sondern erst am folgenden Tag wieder die √ľbliche Dosis.

Wenn Sie an einer leichten bis m√§ssiggradigen Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion leiden oder √§lter als 70 Jahre sind, wird Sie Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin besonders engmaschig kontrollieren.

Temodal als alleinige Therapie kann auch bei Kindern/Jugendlichen im Alter von 3 bis 18 Jahren angewendet werden. Auch hier wird der Arzt bzw. die √Ąrztin die Dosis individuell festlegen und die Behandlung genau √ľberwachen.

Bitte halten Sie sich unbedingt an die vom Arzt bzw. von der √Ąrztin festgelegte Dosierung. √Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel ¬†wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Was sollten Sie tun, wenn Sie zu viele Kapseln eingenommen haben?

Temodal darf nur entsprechend der Verschreibung Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin eingenommen werden. Bei einer versehentlichen Einnahme einer gr√∂sseren Anzahl an Temodal Kapseln als vorgeschrieben informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin.

Was sollten Sie tun, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben?

Nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie m√∂glich am selben Tag ein. Ist bereits ein ganzer Tag vergangen, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin. Nehmen Sie beim n√§chsten Mal keine doppelte Dosis ein, es sei denn, Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin fordert Sie ausdr√ľcklich dazu auf.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Temodal nicht eingenommen / angewendet werden?

Temodal darf nicht angewendet werden bei √úberempfindlichkeit gegen√ľber Temozolomid oder gegen√ľber einem anderen Bestandteil des Arzneimittels oder wenn jemals eine √úberempfindlichkeitsreaktion gegen√ľber Dacarbazin, einem √§hnlichen Wirkstoff zur Behandlung von Tumoren, aufgetreten ist oder wenn bestimmte Blutzellen stark vermindert sind.

Bei einer schweren Nieren- oder schweren Lebererkrankung darf Temodal ebenfalls nicht angewendet werden.

Temodal darf während Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen kann Temodal haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Temodal auftreten:

Sehr h√§ufig sind √úbelkeit und Erbrechen in den Stunden nach der Einnahme. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin kann als Gegenmassnahme ein Arzneimittel verschreiben, das diese Begleiterscheinungen bek√§mpft.

Unter der Behandlung mit Temodal kommt es auch sehr h√§ufig zu einer Abnahme der weissen und roten Blutk√∂rperchen und der Blutpl√§ttchen. Dies kann zu verst√§rkter Bildung blauer Flecken oder Blutungen, Blutarmut, Fieber und/oder Auftreten von Infektionen f√ľhren (durch Pilze, Viren oder andere Erreger; z.B. Lungenentz√ľndung, Infektionen der oberen Luftwege oder im Mund, Mittelohrenentz√ľndung, Wundinfektionen). Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Ihr Blut regelm√§ssig auf etwaige Ver√§nderungen untersuchen und erforderlichenfalls eine besondere Therapie anordnen. In einigen F√§llen wird die Temodal-Dosierung vermindert oder unterbrochen. Bei Fieber oder falls Hautausschl√§ge, Blutungen, kleine blaue Flecken auf der Haut oder schwarzer Stuhl auftritt, m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin sofort mitteilen.

In Verbindung mit einer Strahlentherapie traten die folgenden Nebenwirkungen sehr h√§ufig auf: ungew√∂hnlicher Haarausfall, M√ľdigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Verstopfung, Hautausschlag, Kr√§mpfe, Durchfall, Entz√ľndungen im Mund, verschwommenes Sehen, verminderte Anzahl von Blutpl√§ttchen.

Ebenfalls h√§ufig berichtet wurden: tiefe Kaliumspiegel im Blut, erh√∂hte Leberenzyme, verl√§ngerte oder wiederholte Krampfanf√§lle ohne Erholung zwischen den Attacken, Erregtheit, Teilnahmslosigkeit, Mittelohrinfektion, Hirnblutung, erh√∂hte Sonnenempfindlichkeit der Haut, Impotenz, Hitzegef√ľhl, Verf√§rbung der Zunge, gest√∂rter Geruchssinn und Durst.

Die folgenden unerw√ľnschten Wirkungen wurden w√§hrend der Anwendung von Temodal berichtet:

Sehr häufig

Verminderte Anzahl weisser oder roter Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Kr√§mpfe, √úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung, ungew√∂hnlicher Haarverlust, Erm√ľdung

Häufig

Pilzinfektionen im Mund (Soor), Herpes und G√ľrtelrose, Halsschmerzen, Wundinfektionen, Mittelohrinfektion, Blutarmut, mit Fieber verbundene Abnahme der weissen Blutk√∂rperchen, Blutung, Gewichtsverlust, tiefe Kaliumspiegel im Blut, Angst, Depression, emotionale Labilit√§t, Schlaflosigkeit, Erregung, Teilnahmslosigkeit, Benommenheit, Sprachst√∂rung, Schwierigkeiten W√∂rter zu sprechen oder zu verstehen, Gleichgewichtsst√∂rungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Ged√§chtnisst√∂rungen, Verwirrung, Bewusstseinstr√ľbung, Taubheitsgef√ľhl, Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl, Kribbeln oder Taubheit der H√§nde oder F√ľsse, St√∂rung der Geruchs- oder Geschmacksempfindung, Zittern, L√§hmung einer Seite des K√∂rpers, Taubheit oder Schw√§che der Arme oder Beine, verl√§ngerte oder wiederholte Krampfanf√§lle ohne zwischenzeitliche Erholung, Hirnblutung, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Gesichtsfeldausf√§lle, eingeschr√§nktes H√∂rverm√∂gen, andauerndes Ger√§usch in den Ohren (Tinnitus), Gewebeschwellung (√Ėdeme), Blutung, Blutgerinnsel in den Beinen, Err√∂ten, Kurzatmigkeit, Husten, Durchfall, Magenschmerzen, Verdauungsst√∂rung, Schluckbeschwerden, Bauchschmerzen, Entz√ľndungen im Mund, trockener Mund, Verf√§rbung der Zunge, erh√∂hte Leberenzyme, Hautausschlag, Juckreiz, rote punktf√∂rmige Flecken unter der Haut, trockene Haut, Gelenksschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelschw√§che, Skelettschmerzen, Harninkontinenz, h√§ufiges Wasserl√∂sen, Impotenz, Fieber, Schw√§che, Schmerzen, Sch√ľttelfrost, allgemeines Unwohlsein, Verletzung durch Bestrahlung, erh√∂hte Sonnenempfindlichkeit der Haut.

Gelegentlich

Lungenentz√ľndung, Infektionen der oberen Atemwege, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung, Bronchitis, grippeartige Symptome, Cytomegalovirus (CMV) Infektionen (diese verlaufen normalerweise ohne Symptome, k√∂nnen jedoch mit Erm√ľdung und Schmerzen in Gelenken und Muskeln einhergehen) und Hepatitis B Infektionen (verursachen eine Entz√ľndung der Leber, die sich durch leichtes Fieber, Krankheitsgef√ľhl, Erm√ľdung, Appetitverlust, Gelenk- und/oder Abdominalschmerzen und Gelbf√§rbung des Augenweiss, der Haut und der Zunge √§ussern kann), welche in einigen F√§llen t√∂dlich sein k√∂nnen, verminderte Anzahl der Blutzellen, verminderte Anzahl von weissen Blutk√∂rperchen, Symptome typisch f√ľr eine Kortisonbehandlung (Gewichtszunahme in der K√∂rpermitte, rundes Gesicht), Erkrankung, welche charakterisiert ist durch √ľbermassigen Durst und der Ausscheidung von grossen Mengen Urin, hoher Zuckerspiegel im Blut, Gewichtszunahme, Halluzinationen, Verhaltensst√∂rungen, Ged√§chtnisverlust, Beeintr√§chtigung der Denkleistung, Koordinationsschwierigkeiten, ungew√∂hnliche Bewegungen, anormaler Gang, erh√∂hte Empfindlichkeit der Haut, L√§hmung einer K√∂rperh√§lfte, St√∂rung der Sinnesempfindung, Augenschmerzen, trockene Augen, verminderte Sehsch√§rfe, Ohrenschmerzen, Taubheit, Drehschwindel, schneller oder unregelm√§ssiger Herzschlag, hoher Blutdruck, Verschluss der Lungenarterie (Lungenembolie), verstopfte Nase, Bl√§hungen, Stuhlinkontinenz, infekti√∂ser Durchfall, H√§morrhoiden, Zahnerkrankungen, anormale Pigmentation, Hautabschuppung, Hautr√∂tung, verst√§rktes Schwitzen, R√ľckenschmerzen, muskul√§re Erkrankung, die zu Muskelschw√§che f√ľhrt, schmerzhaftes Wasserlassen, Ausbleiben der Regelblutung, Brustschmerzen, ungew√∂hnlich starke oder verl√§ngerte Regelblutung, Scheidenblutung, Entz√ľndung der Scheide, verschlechterter Allgemeinzustand, Muskelsteifheit, Gesichtsschwellung.

Selten

Verminderte Abwehrkraft gegen Infektionen.

Sehr selten

Entz√ľndung der Lunge, Lungenvernarbung, b√∂sartige Ver√§nderung der Blutzellen (einschliesslich Leuk√§mie), Blutarmut mit reduzierter Anzahl an Blutk√∂rperchen und Blutpl√§ttchen, allergische Reaktionen (einschliesslich pl√∂tzliche lebensbedrohende allergische Reaktionen), Schwellung des Gesichts, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen, Lebersch√§den (einschliesslich t√∂dliches Leberversagen), Leberentz√ľndung und Probleme mit dem Gallenfluss (Cholestase), Nesselsucht, Hautausschlag, schwere Hautreaktionen.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit kann aufgrund der verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden):

Fälle von Infektionen des Gehirns verursacht durch Herpesviren (Herpes simplex Encephalitis), darunter wurden einige tödliche Fälle berichtet.

Einzelne Fälle von arzneimittelbedingten Reaktionen mit Hautausschlag, Fieber und einer erhöhten Anzahl weisser Blutkörperchen wurden beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Temodal darf keinesfalls in Reichweite von Kindern oder nicht informierten Personen aufbewahrt werden.

Zwischen 2 ¬įC und 30 ¬įC lagern. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Die Kapseln nicht √∂ffnen. Sollte eine Kapsel besch√§digt sein, vermeiden Sie den Kontakt des Pulverinhalts mit Haut, Augen oder Nase. Das Pulver nicht einatmen. Sollten Sie versehentlich etwas von dem Pulver auf die Haut oder in die Augen oder in die Nase bekommen, sp√ľlen Sie die betroffene Stelle gr√ľndlich mit Wasser und informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Bitte bringen Sie nicht verwendete Kapseln oder Kapseln, deren Verfalldatum abgelaufen ist, in die Apotheke zur Entsorgung zur√ľck.

Weitere Ausk√ľnfte erteilen Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Temodal enthalten?

Wirkstoffe

Temodal Kapseln enthalten 5 mg (gr√ľn-weisse), 20 mg (gelb-weisse), 100 mg (rosa-weisse), 140 mg (blau-weisse), 180 mg (orange-weisse) oder 250 mg (weisse Kapseln) des Wirkstoffs Temozolomid.

Hilfsstoffe

Temodal Kapselinhalt:

Laktose wasserfrei, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), hochdisperses Siliciumdioxid, Weinsäure, Stearinsäure

Kapselh√ľlle:

Temodal 5 mg Kapseln: Natriumdodecylsulfat, Gelatine, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172), Indigokarmin (E132).

Temodal 20 mg Kapseln: Natriumdodecylsulfat, Gelatine, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172).

Temodal 100 mg Kapseln: Natriumdodecylsulfat, Gelatine, Titandioxid (E171), rotes Eisenoxid (E172).

Temodal 140 mg Kapseln: Natriumdodecylsulfat, Gelatine, Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132).

Temodal 180 mg Kapseln: Natriumdodecylsulfat, Gelatine, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172), rotes Eisenoxid (E172).

Temodal 250 mg Kapseln: Natriumdodecylsulfat, Gelatine, Titandioxid (E171).

Temodal Drucktinte:

Schellack, gereinigtes Wasser, Ammoniak-Lösung, Kaliumhydroxid, schwarzes Eisenoxid (E172).

Zulassungsnummer

54577 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Temodal? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Es gibt Packungen mit 5 Kapseln (à 5 mg, 20 mg, 100 mg, 140 mg, 180 mg und 250 mg) und 20 Kapseln (à 5 mg, 20 mg, 100 mg, 140 mg und 180 mg).

Die Kapseln sind einzeln in Beuteln verpackt erhältlich.

Zulassungsinhaberin

MSD MERCK SHARP & DOHME AG, Luzern

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2021 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

S-CCDS-MK7365-MTL-062021 /RCN000020396-CH

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Wirkstoff(e) Temozolomid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller MSD Merck Sharp & Dohme AG
Suchtgift Nein
ATC Code L01AX03
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden