Foster 200 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Inhalation Druckgasinhalation, Lösung

Abbildung Foster 200 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Inhalation Druckgasinhalation, Lösung
Wirkstoff(e) Beclometason Formoterol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Chiesi GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.09.2015
ATC Code R03AK08
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

Zulassungsinhaber

Chiesi GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Foster ist eine Lösung zur Druckgasinhalation, die zwei Wirkstoffe enthĂ€lt, die ĂŒber den Mund inha- liert und in die Lunge abgegeben werden.

Die beiden Wirkstoffe sind:

Beclometasondipropionat, das zur Gruppe der sogenannten Kortikosteroide gehört, die eine entzĂŒn- dungshemmende Wirkung haben und dadurch das Anschwellen und die Reizung der Lunge/der Atemwege vermindern.

Formoterolfumarat-Dihydrat gehört zur Gruppe der sogenannten langwirksamen Bronchodilatatoren, die die Muskeln in den Atemwegen entspannen, was das Ein- und Ausatmen erleichtert.

Gemeinsam erleichtern diese beiden Wirkstoffe die Atmung. Sie lindern Asthmasymptome wie Kurz- atmigkeit, pfeifende AtemgerÀusche und Husten und tragen auch zu einer Verhinderung dieser Symp- tome bei.

Foster wird zur Behandlung von Asthma bei Erwachsenen eingesetzt.

Wenn Ihnen Foster verschrieben wurde, ist es wahrscheinlich, dass

  • Ihr Asthma mit inhalativen Kortikosteroiden und kurzwirksamen Bronchodilatatoren zur „be- darfsweisen‟ Inhalation nicht ausreichend kontrolliert werden kann,
  • Ihr Asthma auf die Behandlung mit Kortikosteroiden und langwirksamen Bronchodilatatoren gut anspricht.

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Foster sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.-

Anwendung von Foster zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arznei- mittel einnehmen oder kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Der Grund dafĂŒr ist, dass Foster die Wirkung anderer Arzneimittel beein- trĂ€chtigen kann. Ebenso können andere Arzneimittel die Wirkung von Foster beeintrĂ€chtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Einige Arzneimittel können die Wirkungen von Foster verstĂ€rken und Ihr Arzt wird Sie möglich- erweise sorgfĂ€ltig ĂŒberwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschließlich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).
  • Beta-Blocker. Bei Beta-Blockern handelt es sich um Arzneimittel zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen wie etwa Herzproblemen, Bluthochdruck oder Glaukom (erhöhter Augenin- nendruck). Ist die Anwendung von Beta Blockern (auch Augentropfen) erforderlich, so ist mit ei- ner möglichen AbschwĂ€chung der Wirkung von Formoterol zu rechnen oder es ist möglich, dass die Wirkung von Formoterol erst gar nicht eintritt.
  • Beta-adrenerge Arzneimitteln (Arzneimittel, die auf die gleiche Art wie Formoterol wirken) kön- nen die Wirkung von Formoterol verstĂ€rken.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Chinidin, Disopyramid, Procainamid).
  • Arzneimittel zur Behandlung allergischer Reaktionen (Antihistaminika).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Symptomen im Zusammenhang mit Depressionen oder psychi- schen Störungen wie etwa Monoaminoxidase-Hemmern (z. B. Phenelzin und Isocarboxazid), trizyklischen Antidepressiva (z. B. Amitriptylin und Imipramin), Phenothiazinen.
  • Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson’schen Krankheit (L-Dopa).
  • Arzneimittel zur Behandlung einer SchilddrĂŒsenunterfunktion (L-Thyroxin).
  • Arzneimittel, die Oxytocin enthalten (das Kontraktionen der GebĂ€rmutter verursacht).
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Störungen wie Monoaminoxidasehemmer (MAO- Hemmer), einschließlich Wirkstoffen mit Ă€hnlichen Eigenschaften wie Furazolidon und Procarba- zin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen (Digoxin).
  • Anderen Arzneimittel zur Behandlung von Asthma (Theophyllin, Aminophyllin oder Steroide).
  • Diuretika („EntwĂ€sserungstabletten“).

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Informieren Sie auch Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine Vollnarkose aufgrund einer Operation oder Zahnbehandlung bekommen sollen.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Foster darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Beclometasondipropionat oder Formoterolfumarat-Dihydrat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie in folgenden FĂ€llen mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Foster anwenden,

  • bei Herzproblemen, etwa Angina pectoris (Herzschmerzen, Schmerzen in der Brust), Herzinsuffi- zienz (HerzschwĂ€che), Verengung der Arterien, Erkrankung der Herzklappen oder einer anderen AbnormitĂ€t (VerĂ€nderung) des Herzens,
  • bei hohem Blutdruck oder einem Aneurysma (eine abnorme Erweiterung der BlutgefĂ€ĂŸwĂ€nde),
  • bei Herzrhythmusstörungen, wie beschleunigtem und/oder unregelmĂ€ĂŸigem Herzschlag, zu schnellem Puls oder Herzklopfen oder wenn Ihnen gesagt wurde, dass Ihr EKG Anomalien auf- weist,
  • bei ĂŒberaktiver SchilddrĂŒse,
  • bei niedrigen Kaliumwerten im Blut,
  • bei Leber- oder Nierenerkrankung,
  • bei Diabetes mellitus (Bei der Inhalation hoher Dosen von Formoterol kann der Blutzuckerspiegel steigen. Sie brauchen daher möglicherweise zusĂ€tzliche Untersuchungen Ihrer Blutzuckerwerte, wenn Sie dieses Arzneimittel zum ersten Mal verwenden bzw. danach von Zeit zu Zeit wĂ€hrend der Behandlung.),
  • bei einem Tumor des Nebennierenmarks (PhĂ€ochromozytom),
  • wenn eine Narkose geplant ist. In AbhĂ€ngigkeit von der Narkoseart sollte Foster unter UmstĂ€nden mindestens 12 Stunden vor der Narkose nicht mehr angewendet werden,
  • wenn Sie wegen Lungentuberkulose (TB) behandelt werden oder wurden, an Pilzinfektionen oder an viralen Infektionen der Atemwege leiden,
  • wenn Sie aus bestimmten GrĂŒnden Alkohol meiden mĂŒssen.

Sollte etwas von den genannten Punkten auf Sie zutreffen, informieren Sie bitte auf jeden Fall Ihren Arzt, bevor Sie mit der Anwendung von Foster beginnen.

Wenn Sie medizinische Probleme bzw. Allergien haben oder hatten oder wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Foster anwenden dĂŒrfen, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal.

Möglicherweise möchte Ihr Arzt von Zeit zu Zeit Ihre Kaliumwerte im Blut messen, insbesonde- re, wenn Sie an schwerem Asthma leiden. Foster kann wie viele andere Bronchodilatatoren einen starken Abfall des Serumkaliumspiegels verursachen (HypokaliĂ€mie). Der Grund dafĂŒr ist, dass ein Sauerstoffmangel im Blut kombiniert mit anderen Behandlungen, die Sie möglicherweise gemeinsam mit Foster erhalten, den Abfall des Kaliumspiegels verschlimmern kann.

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Wenn Sie ĂŒber lĂ€ngere Zeit mit höheren Dosen von inhalativen Kortikosteroiden behandelt werden, kann es sein, dass Sie in Stresssituationen einen erhöhten Bedarf an Kortikosteroiden haben. Stresssituationen können z. B. eine Krankenhauseinweisung nach einem Unfall, eine schwere Verlet- zung oder eine bevorstehende Operation sein. Ihr behandelnder Arzt wird in diesen FĂ€llen entschei- den, ob Sie Ihre Kortikosteroiddosis entweder durch Einnahme von Steroidtabletten oder Verabrei- chung einer Injektion erhöhen mĂŒssen.

Sollte fĂŒr Sie ein Krankenhausaufenthalt notwendig werden, denken Sie daran, alle Arzneimittel und Inhalatoren, einschließlich Foster, und auch alle Arzneimittel, die Sie rezeptfrei gekauft haben, möglichst in der Originalverpackung mitzunehmen.

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Kinder und Jugendliche

Schwangerschaft, Stillzeit und FortpflanzungsfÀhigkeit

Es liegen keine klinischen Daten ĂŒber die Anwendung von Foster wĂ€hrend der Schwangerschaft vor. Foster sollte nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, oder wenn Sie stillen, außer Ihr Arzt empfiehlt Ihnen dies.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ein Einfluss von Foster auf die VerkehrstĂŒchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen ist unwahr- scheinlich.

Foster enthÀlt Ethanol (Alkohol)

Foster enthĂ€lt 9 mg Alkohol (Ethanol) in jedem SprĂŒhstoß, das entspricht etwa 0,25 mg/kg Körperge- wicht bei einer Dosis von 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸen. Die Alkoholmenge in 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸen entspricht weniger als 1 ml Wein oder Bier. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Lassen Sie sich regelmĂ€ĂŸig von einem Arzt untersuchen, sodass eine optimale Dosierung von Foster gewĂ€hrleistet bleibt. Ihr Arzt wird die Behandlung auf die niedrigste Dosis einstellen, unter der die Symptome wirksam kontrolliert bleiben.

Dosierung:

Erwachsene und Àltere Patienten:

Die empfohlene Dosis betrÀgt zweimal 2 Inhalationen pro Tag.

Die maximale Tagesdosis betrÀgt 4 Inhalationen.

Bitte beachten Sie: Sie sollten stets Ihren schnellwirksamen Bedarfsinhalator bei sich fĂŒhren, mit dem Sie sich behandeln können, wenn sich Ihre Asthmabeschwerden verschlimmern oder ein akuter Asthmaanfall eintritt.

Risikopatienten:

Bei Ă€lteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich. FĂŒr die Anwendung von Foster bei Patien- ten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen liegen keine Daten vor.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dĂŒrfen dieses Arzneimittel NICHT anwenden.

Foster wirkt bei der Behandlung des Asthmas in einer Beclometasondipropionat-Dosis, die nied- riger sein kann als die anderer Inhalatoren, die diesen Wirkstoff enthalten. Wenn Sie bisher einen anderen Inhalator mit Beclometasondipropionat benutzt haben, wird Ihr Arzt Ihnen die exakte Dosierung von Foster verordnen, die Sie fĂŒr Ihr Asthma benötigen.

Steigern Sie nicht die Dosis.

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Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung nicht ausreicht, sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Dosis erhöhen.

Wenn Ihr Asthma sich verschlimmert:

Wenn Ihre Symptome schlimmer werden oder schlecht beherrschbar sind (z. B. wenn Sie Ihren sepa- raten Bedarfsinhalator hĂ€ufiger benutzen mĂŒssen) oder wenn Ihr Bedarfsinhalator Ihre Beschwerden nicht verbessert, mĂŒssen Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Ihr Asthma könnte sich verschlimmern und Ihr Arzt muss möglicherweise die Foster-Dosierung anpassen oder Ihnen eine andere Behandlung verschreiben.

Art der Anwendung

Foster ist zur Inhalation bestimmt.

Dieses Arzneimittel ist in einem DruckbehĂ€ltnis enthalten, das in einen Standardinhalator aus Kunst- stoff mit einem MundstĂŒck eingefĂŒgt ist. Auf der RĂŒckseite des Inhalators befindet sich ein DosiszĂ€h- ler, der anzeigt, wie viele Dosen noch verfĂŒgbar sind. Jedes Mal, wenn Sie das BehĂ€ltnis nach unten drĂŒcken, wird ein SprĂŒhstoß des Arzneimittels freigesetzt und der DosiszĂ€hler zĂ€hlt um 1 herunter. Achten Sie darauf, dass der Inhalator nicht herunterfĂ€llt, weil dies bewirken kann, dass der DosiszĂ€h- ler weiterzĂ€hlt.

ÜberprĂŒfung des Inhalators

Vor der ersten Anwendung des Inhalators sowie nach Nichtgebrauch ĂŒber 14 oder mehr Tage sollten Sie den Inhalator ĂŒberprĂŒfen, um eine einwandfreie Funktion festzustellen.

  1. Entfernen Sie die Schutzkappe vom MundstĂŒck.
  2. Halten Sie den Inhalator aufrecht mit dem MundstĂŒck nach unten.
  3. FĂŒhren Sie das MundstĂŒck von sich weg und drĂŒcken Sie das DruckbehĂ€ltnis fest nach unten, um einen SprĂŒhstoß auszulösen.
  4. ÜberprĂŒfen Sie den DosiszĂ€hler. Wenn Sie den Inhalator zum ersten Mal ĂŒberprĂŒfen, sollte der
    DosiszĂ€hler den Wert „120“ anzeigen.

Anwendung des Inhalators

Die Inhalation sollte nach Möglichkeit aufrecht im Stehen oder Sitzen erfolgen.

Bevor Sie mit der Inhalation beginnen, ĂŒberprĂŒfen Sie den DosiszĂ€hler: ein Wert zwischen „1“ und

„120“ zeigt an, dass noch Dosen ĂŒbrig sind. Falls der DosiszĂ€hler eine „0“ anzeigt, sind alle Dosen verbraucht – entsorgen Sie den Inhalator und besorgen Sie sich einen neuen.

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  1. Entfernen Sie die Schutzkappe vom MundstĂŒck und ĂŒberprĂŒfen Sie, ob das MundstĂŒck sauber und frei von Schmutz und Staub sowie von anderen Fremdkörpern ist.
  2. Atmen Sie so langsam und tief wie möglich aus.
  3. Halten Sie das DruckbehĂ€ltnis unabhĂ€ngig von der eigenen Körperposition senkrecht mit dem BehĂ€lterboden nach oben und umschließen Sie das MundstĂŒck mit den Lippen. Beißen Sie nicht in das MundstĂŒck.
  4. Atmen Sie langsam und tief durch den Mund ein und drĂŒcken Sie, kurz nachdem Sie mit dem Einatmen begonnen haben, fest auf den oberen Teil des Inhalators, um einen SprĂŒhstoß freizu- setzen.
  5. Halten Sie den Atem so lange wie möglich an und nehmen Sie anschließend den Inhalator aus dem Mund. Atmen Sie langsam aus. Atmen Sie nicht in den Inhalator hinein.

Um einen weiteren SprĂŒhstoß zu inhalieren, halten Sie den Inhalator etwa eine halbe Minute aufrecht und wiederholen Sie anschließend die Schritte 2 bis 5.

Wichtig: Die Schritte 2 bis 5 nicht ĂŒberhastet durchfĂŒhren.

Setzen Sie nach der Anwendung die Schutzkappe auf und ĂŒberprĂŒfen Sie den DosiszĂ€hler.

Um das Risiko einer Pilzinfektion im Mund- und Rachenraum zu vermindern, sollten Sie nach jeder Inhalation den Mund mit Wasser ausspĂŒlen, mit Wasser gurgeln oder die ZĂ€hne putzen.

Wenn das Fenster des DosiszĂ€hlers den Wert „20“ anzeigt, sollten Sie daran denken, sich einen

neuen Inhalator zu besorgen. Verwenden Sie den Inhalator nicht mehr, wenn der DosiszĂ€hler den Wert „0“ anzeigt, weil die noch im BehĂ€ltnis vorhandene Menge dann nicht mehr ausrei-

chend sein könnte, um eine vollstÀndige Dosis abzugeben.

Sollte Nebel aus dem oberen Teil des Inhalators oder seitlich aus dem Mund entweichen, bedeutet das, dass Foster nicht in Ihre Lunge gelangt ist, wie es sollte. Inhalieren Sie in diesem Fall einen weiteren SprĂŒhstoß, indem Sie – gemĂ€ĂŸ Anweisung - erneut mit Schritt 2 beginnen.

Wenn Sie einen schwÀcheren HÀndedruck haben, kann es leichter sein, den Inhalator mit beiden HÀn- den zu halten. Dazu wird der Inhalator mit beiden Zeigefingern von oben und beiden Daumen von unten gehalten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Foster zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, den Inhalator zu betĂ€tigen, wĂ€hrend Sie einatmen, können Sie die AeroChamber-Plusℱ Inhalationshilfe (Spacer) benutzen. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal nach dieser Inhalationshilfe.

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Es ist wichtig, dass Sie die Gebrauchsinformation, die mit Ihrer AeroChamber-Plusℱ-Inhalationshilfe (Spacer) geliefert wird, sorgfĂ€ltig lesen und den Anweisungen zur Anwendung und Reinigung der Inhalationshilfe folgen.

Reinigung

Sie sollten Ihren Foster-Inhalator einmal wöchentlich reinigen. Sie dĂŒrfen wĂ€hrend der Reinigung das DruckbehĂ€ltnis nicht aus dem Standardinhalator entfernen und kein Wasser oder andere FlĂŒssigkeiten zur Reinigung des Inhalators verwenden.

  1. Entfernen Sie die Schutzkappe des MundstĂŒcks, indem Sie diese vom Inhalator abziehen.
  2. Wischen Sie die Außen- und Innenseite des MundstĂŒcks und den Standardinhalator mit einem sauberen, trockenen Tuch oder einem Taschentuch ab.
  3. Setzen Sie die Schutzkappe wieder auf das MundstĂŒck auf.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Foster angewendet haben, als Sie sollten

  • Überdosierungen mit Formoterol können folgende Wirkungen hervorrufen: Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, bestimmte VerĂ€nderungen im Elektrokardio- gramm (EKG, Aufzeichnung der Herzkurven), Kopfschmerzen, Zittern, SchlĂ€frigkeit, ÜbersĂ€ue- rung des Blutes, niedriger Kaliumspiegel im Blut, erhöhte Blutzuckerwerte. Ihr Arzt möchte mög- licherweise Bluttests durchfĂŒhren, um Ihren Kalium- und Glukosespiegel zu ĂŒberprĂŒfen.
  • Die Überdosierung von Beclometasondipropionat kann zu vorĂŒbergehenden Funktionsstörungen der Nebennieren fĂŒhren, die sich innerhalb weniger Tage von allein wieder zurĂŒckbilden. Jedoch könnte Ihr Arzt eine ÜberprĂŒfung des Kortisonserumspiegels fĂŒr notwendig erachten.

Wenn Sie die Anwendung von Foster vergessen haben

Holen Sie diese möglichst bald nach. RĂŒckt bereits der Zeitpunkt fĂŒr die nĂ€chste Dosis nĂ€her, nehmen Sie nicht die vergessene Dosis, sondern die nĂ€chste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Foster abbrechen

Verringern Sie nicht eigenmĂ€chtig die Dosis oder beenden Sie nicht die Anwendung von Foster, selbst, wenn Sie sich besser fĂŒhlen. Wenden Sie sich zuvor an Ihren Arzt. Es ist sehr wichtig, dass Sie Foster regelmĂ€ĂŸig anwenden, auch wenn Sie keine Beschwerden haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel zu Nebenwirkungen fĂŒhren, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Wie auch bei anderen Inhalationsbehandlungen besteht das Risiko einer Verschlimmerung von Be- schwerden wie Kurzatmigkeit und pfeifende AtemgerÀusche auch unmittelbar nach der Anwendung von Foster, was als paradoxer Bronchospasmus bezeichnet wird. In diesem Fall sollten Sie die Be- handlung mit Foster sofort abbrechen und Ihren Bedarfsinhalator anwenden, um die Beschwerden wie Kurzatmigkeit und pfeifende AtemgerÀusche zu behandeln. Sie sollten umgehend Ihren Arzt auf- suchen.

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Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautallergien, Hautjucken, Hautausschlag, Hautrötungen, Schwellung der Haut oder der Schleimhaut, insbesondere im Bereich der Augen, des Gesichts, der Lippen und des Rachens auftreten.

Andere mögliche Nebenwirkungen von Foster sind nachstehend entsprechend ihrer HÀufigkeit aufge- listet.

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Pilzinfektionen (des Mundes und des Rachens)
  • Kopfschmerzen
  • Heiserkeit
  • RachenentzĂŒndung.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Herzklopfen, ungewöhnlich schneller Herzschlag und Herzrhythmusstörungen
  • VerĂ€nderungen des Elektrokardiogramms (EKG)
  • Erhöhung des Blutdrucks
  • grippeĂ€hnliche Symptome
  • NasennebenhöhlenentzĂŒndung
  • Schnupfen
  • OhrenentzĂŒndung
  • Rachenreizung
  • Husten und produktiver Husten
  • Asthma-Anfall
  • vaginale Pilzinfektionen
  • Übelkeit
  • VerĂ€nderungen oder BeeintrĂ€chtigung des Geschmackssinns
  • Brennen der Lippen
  • Mundtrockenheit
  • Schluckbeschwerden
  • Verdauungsstörungen
  • Magenverstimmung
  • Durchfall
  • Muskelschmerzen und MuskelkrĂ€mpfe
  • Rötung von Gesicht und Rachen
  • vermehrte Durchblutung bestimmter Körpergewebe
  • ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen
  • Zittern
  • Ruhelosigkeit
  • Schwindel
  • Nesselausschlag
  • VerĂ€nderungen einiger Blutbestandteile:
  • Verringerung der weißen Blutkörperchen
  • Anstieg der BlutplĂ€ttchenzahl
  • erniedrigte Kaliumwerte
  • erhöhte Zuckerwerte
  • erhöhte Insulinwerte, freie FettsĂ€uren und Ketonkörper im Blut.

Folgende Nebenwirkungen sind mit der HĂ€ufigkeit „gelegentlich“ bei Patienten mit chronisch obstruk- tiver Lungenerkrankung beobachtet worden:

LungenentzĂŒndung; sprechen Sie mit Ihrem Arzt, sollten Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich bemerken: verstĂ€rkte Speichelproduktion, verĂ€nderte Speichelfarbe, Fieber, verstĂ€rkter Husten, verstĂ€rkte Atembeschwerden.

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  • Abnahme des Cortisols im Blut als Folge der Wirkung des Kortikosteroids auf Ihre Nebennieren- rinde
  • unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):

  • EngegefĂŒhl in der Brust
  • Aussetzen des Herzschlags (verursacht durch eine zu frĂŒhe Kontraktion der Herzkammern)
  • Senkung des Blutdrucks
  • NierenentzĂŒndung
  • Schwellung der Haut und Schleimhaut ĂŒber mehrere Tage.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):

  • Kurzatmigkeit
  • Verschlimmerung des Asthmas
  • Verringerung der Anzahl der BlutplĂ€ttchen
  • Anschwellen der HĂ€nde und FĂŒĂŸe.

Systemische Effekte können in sehr seltenen FĂ€llen dann auftreten, wenn inhalative Kortikoste- roide in hohen Dosen ĂŒber lange Zeit genommen werden, dazu gehören:

  • Funktionsstörungen der Nebennieren (Nebennierenrindensuppression)
  • Abnahme der Knochenmineraldichte
  • Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen
  • erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)
  • grauer Star (Katarakt).

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • Schlafprobleme
  • Depression oder AngstzustĂ€nde
  • NervositĂ€t
  • Übererregung oder Reizbarkeit.

Das Auftreten dieser Nebenwirkungen ist eher bei Kindern wahrscheinlich, wobei die HĂ€ufigkeit nicht bekannt ist.

Verschwommenes Sehen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizini- sche Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

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Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

FĂŒr Apotheken:

Im KĂŒhlschrank lagern (2 °C – 8 °C), nicht lĂ€nger als 18 Monate.

FĂŒr Patienten:

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht lĂ€nger als 3 Monate, nachdem Sie den Inhalator von Ihrem Apotheker erhalten haben. Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Eti- kett angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Den Inhalator nicht ĂŒber 25 °C lagern.

Wenn der Inhalator starker KÀlte ausgesetzt war, wÀrmen Sie ihn vor der Anwendung ein paar Minu- ten mit den HÀnden. Benutzen Sie niemals Hilfsmittel, um ihn aufzuwÀrmen.

Warnung: Das DruckbehĂ€ltnis enthĂ€lt eine FlĂŒssigkeit unter Druck. Setzen Sie das DruckbehĂ€ltnis keinen Temperaturen ĂŒber 50 °C aus. Versuchen Sie nicht, das DruckbehĂ€ltnis zu durchbohren.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z. B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Wasch- becken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Foster enthÀlt

Die Wirkstoffe sind Beclometasondipropionat (Ph.Eur.) und Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.). Jede abgemessene Menge (aus dem Ventil) enthĂ€lt 200 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.) und 6 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.). Dies entspricht einer abgegebe- nen Menge (aus dem MundstĂŒck) von 177,7 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.) und 5,1 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.).

Die sonstigen Bestandteile sind: Norfluran (HFA-134a), Ethanol, SalzsÀure 3,7 %.

Wie Foster aussieht und Inhalt der Packung

Foster ist eine Lösung zur Druckgasinhalation in einem DruckbehĂ€ltnis aus Aluminium, das mit einem Dosierventil verschlossen ist. Das DruckbehĂ€ltnis ist in einen Standardinhalator aus Kunststoff mit integriertem DosiszĂ€hler (120 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe) oder Dosisindikator (180 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe) und mit einer Schutzkappe aus Kunststoff eingefĂŒgt.

Jede Packung enthÀlt:

1 DruckbehĂ€ltnis mit 120 SprĂŒhstĂ¶ĂŸen

bzw. 2 DruckbehĂ€ltnisse mit jeweils 120 SprĂŒhstĂ¶ĂŸen bzw. 1 DruckbehĂ€ltnis mit 180 SprĂŒhstĂ¶ĂŸen.

Pharmazeutischer Unternehmer

Chiesi GmbH

Gasstraße 6

22761 Hamburg

Seite 10/11

Tel: +49 40 89724-0

Fax: +49 40 89724-212

E-Mail: info.de@chiesi.com

Hersteller

Chiesi Farmaceutici S.p.A.

Via Palermo 26/A

43122 Parma

Italien

oder

Chiesi SAS

17, Avenue de l’Europe 92270 Bois Colombes Frankreich

oder

Chiesi Pharmaceuticals GmbH Gonzagagasse 16/16

1010 Wien Österreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraums (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: FOSTER 200 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Inhalation
  Druckgasinhalation, Lösung
Italien: Formodual

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Mai 2020.

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Wirkstoff(e) Beclometason Formoterol
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Hersteller Chiesi GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.09.2015
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden