Wirkstoff(e) Chlormadinon Ethinylestradiol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 06.11.2009
ATC Code G03AA15
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Lisette 0,03 mg/2 mg Filmtabletten Chlormadinon Ethinylestradiol Mylan Germany GmbH
Bellissima Chlormadinon Ethinylestradiol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Balanca Chlormadinon Ethinylestradiol Chemical Works of Gedeon Richter Plc.
Chlormadinon 2 mg fem JENAPHARM Chlormadinon Jenapharm GmbH & Co. KG
Chariva 21+7 Ethinylestradiol Chlormadinon Chemical Works of Gedeon Richter Plc.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lisa 21+7 ist ein hormonales Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel zum Einnehmen, das zwei Hormone enth√§lt. Die gelben wirkstoffhaltigen Filmtabletten enthalten ein Gelbk√∂rperhormon (Chlormadinonacetat) und ein Estrogen (Ethinylestradiol). Wegen der darin enthaltenen Hormonkombination spricht man auch von einem kombinierten oralen Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel. Da beide Hormone in den 21 gelben Filmtabletten einer Zykluspackung in gleicher Menge enthalten sind, wird Lisa 21+7 auch als Einphasenpr√§parat bezeichnet.

Die wei√üen Tabletten enthalten keine Wirkstoffe und werden auch Placebotabletten genannt. Lisa 21+7 sch√ľtzt Sie weder vor HIV-Infektion noch vor anderen sexuell √ľbertragbaren Erkrankungen. Dagegen helfen nur Kondome.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allgemeine Hinweise

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Anwendung von

Lisa 21+7 beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen ‚Äď siehe Abschnitt 2, ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú).

Lisa 21+7 darf nicht eingenommen werden,

Lisa 21+7 darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft, m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der Empf√§ngnisverh√ľtung f√ľr Sie besser geeignet ist.

      • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgef√§√ü der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
      • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer St√∂rung der Blutgerinnung leiden ‚Äď beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder Antiphospholipid-Antik√∂rper;
      • wenn Sie operiert werden m√ľssen oder l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind (siehe Abschnitt
        ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú);
      • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
      • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und
        ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische isch√§mische Attacke (TIA ‚Äď vor√ľbergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder fr√ľher einmal hatten);
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂hen k√∂nnen:
        • schwerer Diabetes mit Sch√§digung der Blutgef√§√üe
        • sehr hoher Blutdruck
        • sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride)
        • eine Krankheit, die als Hyperhomocystein√§mie bekannt ist.
      • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migr√§ne (sog. ‚ÄěMigr√§ne mit Aura‚Äú) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
    • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol oder Chlormadinonacetat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Vorstadien oder erste Anzeichen eines Blutgerinnsels, einer Venenentz√ľndung oder Embolie bemerken. Zu diesen Anzeichen geh√∂ren vor√ľbergehendes Stechen, Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustraum.
    • wenn Ihr Blutzucker stark schwankt
    • wenn Sie an medikament√∂s schwer einzustellendem Bluthochdruck leiden (Werte regelm√§√üig √ľber 140/90 mm Hg)
    • wenn Sie an Leberentz√ľndung (z.B. virusbedingt) oder Gelbsucht leiden und sich Ihre Leberwerte noch nicht wieder narmolalisiert haben
    • wenn Sie an Juckreiz am ganzen K√∂rper oder an einer Galleabflussst√∂rung leiden. Das gilt insbesondere, wenn dies w√§hrend einer fr√ľheren Schwangerschaft oder unter einer Behandlung mit Estrogenen aufgetreten ist
    • wenn Bilirubin (ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes) in Ihrem Blut erh√∂ht ist. Das kann z. B. bei einer angeborenen Ausscheidungsst√∂rung (Dubin-Johnson-Syndrom oder Rotor Syndrom) der Fall sein.
    • wenn bei Ihnen eine Lebergeschwulst besteht oder in der Vergangenheit bestand
    • wenn bei Ihnen starke Schmerzen im Oberbauch oder eine Lebervergr√∂√üerung bestehen

oder Sie Anzeichen von Blutungen im Bauchraum bemerken

  • wenn bei Ihnen erstmalig oder erneut eine Porphyrie (St√∂rung im Stoffwechsel des Blutfarbstoffs) auftritt
  • wenn Sie an b√∂sartigen hormonabh√§ngigen Geschw√ľlsten, wie z. B. Brust-, oder Geb√§rmutterkrebs, erkrankt sind oder ein entsprechender Verdacht besteht
  • wenn Sie an schweren Fettstoffwechselst√∂rungen leiden
  • wenn Sie an einer Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse mit stark erh√∂hten Blutfettwerten (Triglyceriden) leiden oder gelitten haben
  • wenn bei Ihnen Migr√§ne zum ersten Mal auftritt
  • wenn Kopfschmerzen ungewohnt h√§ufig, anhaltend oder stark auftreten
  • wenn bei Ihnen pl√∂tzlich Wahrnehmungsst√∂rungen (Seh- oder H√∂rst√∂rungen) auftreten
  • wenn sich bei Ihnen Bewegungsst√∂rungen (im Besonderen L√§hmungserscheinungen) zeigen
  • wenn Sie an epileptischen Anf√§llen leiden und diese pl√∂tzlich h√§ufiger auftreten
  • wenn Sie an schweren Depressionen leiden
  • wenn Sie unter einer bestimmten Art der Schwerh√∂rigkeit (Otosklerose) leiden, die sich in vorangegangenen Schwangerschaften verschlechterte
  • wenn Ihre Regelblutung aus unbekannten Gr√ľnden ausbleibt
  • wenn bei Ihnen eine krankhafte Wucherung der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) besteht
  • wenn bei Ihnen aus ungekl√§rten Gr√ľnden Blutungen aus der Scheide auftreten
  • wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel, welche Ombitasvir/Paritaprevir/
    Ritonavir und Dasabuvir enthalten, einnehmen (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Lisa 21+7 zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Bei schwerwiegenden Risikofaktoren f√ľr Blutgerinnselbildung d√ľrfen Sie Lisa 21+7 ebenfalls nicht einnehmen bzw. m√ľssen die Einnahme sofort beenden (siehe Abschnitt ‚ÄěBesondere

Vorsicht bei der Einnahme von Lisa 21+7 ist erforderlich,“).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisa 21+7 ist erforderlich,

  • wenn Sie rauchen. Rauchen erh√∂ht das Risiko, dass unter der Anwendung von kombinierten oralen Empf√§ngnisverh√ľtungsmitteln schwerwiegende Herz-Kreislauf- Nebenwirkungen auftreten. Dieses Risiko nimmt mit zunehmendem Alter und Zigarettenkonsum zu. Dies gilt besonders f√ľr Frauen √ľber 35 Jahren. Raucherinnen √ľber 35 Jahren sollten andere Verh√ľtungsmethoden anwenden.
  • wenn Sie erh√∂hten Blutdruck, krankhaft erh√∂hte Blutfettwerte, √úbergewicht oder Diabetes (Zuckerkrankheit) haben. In diesen F√§llen ist Ihr Risiko f√ľr schwerwiegende Nebenwirkungen von kombinierten oralen Empf√§ngnisverh√ľtungsmitteln erh√∂ht (wie Herzinfarkt, Embolie, Schlaganfall oder Lebergeschw√ľlste).
    wenn einer der nachfolgenden Risikofaktoren auf Sie zutrifft oder während der Einnahme von Lisa 21+7 neu auftritt oder sich verstärkt.

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden? Suchen Sie unverz√ľglich √§rztliche Hilfe auf

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Lisa 21+7 verschlimmert, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren.

  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entz√ľndliche Darmerkrankung) haben;
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE ‚Äď eine Krankheit, die Ihr nat√ľrliches Abwehrsystem beeintr√§chtigt) haben;
  • wenn Sie ein h√§molytisches ur√§misches Syndrom (HUS ‚Äď eine St√∂rung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen f√ľhrt) haben;
  • wenn Sie Sichelzellan√§mie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutk√∂rperchen) haben;
  • wenn Sie erh√∂hte Blutfettspiegel (Hypertriglycerid√§mie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Hypertriglycerid√§mie wurde mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr eine Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse) verbunden;
  • wenn Sie operiert werden m√ľssen oder l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind (siehe Abschnitt 2,
    ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú);
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko f√ľr Blutgerinnsel erh√∂ht. Fragen Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Lisa 21+7 beginnen k√∂nnen;
  • Wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entz√ľndung haben (oberfl√§chliche Thrombophlebitis);
  • Wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben.

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Lisa 21+7 ist Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels h√∂her als wenn Sie keines anwenden. In seltenen F√§llen kann ein Blutgerinnsel Blutgef√§√üe verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.

Blutgerinnsel können auftreten

  • in Venen (sog. ‚ÄěVenenthrombose‚Äú, ‚Äěven√∂se Thromboembolie‚Äú oder VTE)
  • in den Arterien (sog ‚ÄěArterienthrombose‚Äú, ‚Äěarterielle Thromboembolie‚Äú oder ATE).

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen Blutgerinnsels aufgrund von Lisa 21+7 gering ist.

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?Woran könnten Sie leiden?
Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird Erwärmung des betroffenen BeinsTiefe Beinvenenthrombose

√Ąnderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Bl√§sse, Rot- oder Blauf√§rbung

‚ÄĘ pl√∂tzliche unerkl√§rliche Atemlosigkeit oder schnelle Lungenembolie
Atmung;  
  • pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann;
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;
  • starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl;
  • schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag;
  • starke Magenschmerzen.
√Ąnderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Bl√§sse, Rot-oder - Blauf√§rbung
pl√∂tzliche unerkl√§rliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung; pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann; stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl; schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag; starke Magenschmerzen.Lungenembolie
Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entz√ľndung der Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden k√∂nnen.
Symptome, die meistens in einem Auge auftreten: sofortiger Verlust des Sehvermögens oder schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)
Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregef√ľhl Enge-oder V√∂llegef√ľhl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins; V√∂llegef√ľhl, Verdauungsst√∂rungen oder Erstickungsgef√ľhl; in den R√ľcken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberk√∂rper; Schwitzen, Thelkeit, Erbrechen oder Schwindelgef√ľhl; extreme Schw√§che, Angst oder Kurzatmigkeit; schnelle oder unregelm√§√üige Herzschl√§geHerzinfarkt
pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheitsgef√ľhl des Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer K√∂perseite besonders ausgepr√§gt ist; pl√∂tzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verst√§ndnisschwierigkeiten; pl√∂tzliche Sehst√∂rungen in einem oder beiden Augen; pl√∂tzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgef√ľhl Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsst√∂rungen; pl√∂tzliche schwere oder l√§nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache; Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohneSchlaganfall
  • Enge- oder V√∂llegef√ľhl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins;
  • V√∂llegef√ľhl, Verdauungsst√∂rungen oder Erstickungsgef√ľhl;
  • in den R√ľcken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberk√∂rper;
  • Schwitzen, √úbelkeit, Erbrechen oder Schwindelgef√ľhl;
  • extreme Schw√§che, Angst oder Kurzatmigkeit;
  • schnelle oder unregelm√§√üige Herzschl√§ge
‚ÄĘ pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheitsgef√ľhl des Gesichtes, Schlaganfall
Arms oder Beins, die auf einer Köperseite besonders
 
ausgeprägt ist;  
  • pl√∂tzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verst√§ndnisschwierigkeiten;
  • pl√∂tzliche Sehst√∂rungen in einem oder beiden Augen;
  • pl√∂tzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgef√ľhl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsst√∂rungen;
  • pl√∂tzliche schwere oder l√§nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne

Krampfanfall.

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Krampfanfall.
In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.
Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer Extremität; starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)Blutgerinnsel, die andere Blutgefäße verstopfen

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Dr√ľcken Sie die erste gelbe wirkstoffhaltige Filmtablette an der Stelle des Blisterstreifens heraus, die mit Start gekennzeichnet ist. Zus√§tzlich stechen Sie bitte den f√ľr diesen Wochentag markierten Einstechhof ein.Schlucken Sie die Tablette unzerkaut, gegebenenfalls mit etwas Fl√ľssigkeit, hinunter.

In Pfeilrichtung entnehmen Sie nun täglich eine weitere Tablette und nehmen diese möglichst zur selben Tageszeit - vorzugsweise abends - ein. Der Abstand zwischen den Einnahmen von zwei

Tabletten soll m√∂glichst immer 24 Stunden betragen. Auf der Zykluspackung gibt es eine Reihe von 7 Einstechh√∂fen. Das Einstechen des ‚ÄěStart‚Äú Wochentages erm√∂glicht Ihnen t√§glich zu

kontrollieren, ob Sie die f√ľr den jeweiligen Tag vorgesehene wirkstoffhaltige gelbe Filmtablette oder wei√üe Placebotablette eingenommen haben.

Nehmen Sie 21 Tage lang jeweils eine gelbe wirkstoffhaltige Filmtablette täglich ein, gefolgt von 7 Tagen jeweils einer weißen Placebotablette täglich. 2 bis 4 Tage nach Einnahme der letzten gelben wirkstoffhaltigen Filmtablette sollte die Entzugsblutung einsetzen. Nach Einnahme der letzten Placebotablette beginnen Sie mit der Einnahme aus dem nächsten Blisterstreifen Lisa 21+7, auch wenn die Blutung noch anhält.

Diese wird durch den Abfall des Hormonspiegels nach Einnahme der letzten gelben wirkstoffhaltigen Filmtablette ausgel√∂st. Nach Einnahme der letzten Placebotablette beginnen Sie am darauf folgenden Tag direkt mit der n√§chsten Zykluspackung Lisa 21+7. Es ist dabei ohne Bedeutung, ob die Blutung bereits aufgeh√∂rt hat oder nicht. Sie d√ľrfen keine Einnahmepause zwischen zwei Zykluspackungen haben.

Da eine Zykluspackung unterschiedlich zusammengesetzte Tabletten enthält, ist es wichtig, immer mit der als Start gekennzeichneten Filmtablette zu beginnen und der Pfeilrichtung zu folgen. Wenn Sie Lisa 21+7 vorschriftsmäßig einnehmen, besteht der Empfängnisschutz auch während der 7-tägigen Einnahme der Placebotabletten.

Wann beginnen Sie mit der Einnahme von Lisa 21+7?
Wenn Sie vorher (w√§hrend des letzten Monatszyklus) keine hormonalen Verh√ľtungsmittel angewendet haben:
Nehmen Sie die erste gelbe wirkstoffhaltige Filmtablette Lisa 21+7 am 1. Tag Ihres Zyklus (d.h. am 1.Tag Ihrer Monatsblutung ein).

Der Empf√§ngnisschutz beginnt mit dem ersten Tag der Einnahme. Wenn Ihre Monatsblutung bereits eingesetzt hat, nehmen Sie die erste Filmtablette am 2. bis 5. Tag des Zyklus ein. Es ist dabei ohne Bedeutung, ob die Blutung bereits aufgeh√∂rt hat oder nicht. In diesem Fall m√ľssen Sie jedoch w√§hrend der ersten 7 Einnahmetage zus√§tzlich eine mechanische Verh√ľtungsmethode (z. B. ein Kondom) anwenden (7-Tage-Regel).

Wenn der Beginn Ihrer Monatsblutung mehr als 5 Tage zur√ľckliegt, warten Sie bitte Ihre n√§chste Monatsblutung ab, bevor Sie mit der Einnahme von Lisa 21+7 beginnen.

Wenn Sie vorher ein anderes kombiniertes orales Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel eingenommen haben:

S√§mtliche Tabletten der alten Packung sollten regul√§r aufgebraucht werden. Beginnen Sie mit der Einnahme von Lisa 21+7 am Tag nach der √ľblichen Einnahmepause bzw. nach dem Placebotabletten-Intervall des bisher verwendeten Empf√§ngnisverh√ľtungsmittels.

Wenn Sie vorher ein reines Gestagenpräparat (Gestagenmonopille) eingenommen haben: Bei Verwendung eines rein Gestagen-haltigen Präparats kann die menstruationsähnliche

Entzugsblutung ausbleiben. Nehmen Sie die erste gelbe wirkstoffhaltige Filmtablette Lisa 21+7 am Tag nach der letzten Einnahme des rein Gestagen-haltigen Empf√§ngnisverh√ľtungsmittels ein. Sie m√ľssen dann f√ľr die ersten 7 Einnahmetage zus√§tzlich eine mechanische Verh√ľtungsmethode anwenden.

Wenn Sie zur Empf√§ngnisverh√ľtung zuvor 3-Monats-Spritzen oder ein Implantat erhalten haben: Nehmen Sie die erste gelbe, wirkstoffhaltige Filmtablette Lisa 21+7 an dem Tag ein, an dem das Implantat entfernt wird bzw. die n√§chste Spritze geplant w√§re. Sie m√ľssen dann allerdings f√ľr die ersten 7 Tage zus√§tzlich eine mechanische Verh√ľtungsmethode anwenden.

Wenn Sie eine Fehlgeburt oder einen Schwangerschaftsabbruch im ersten Schwangerschaftsdrittel hatten:
Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch k√∂nnen Sie sofort mit der Einnahme von Lisa 21+7 beginnen. In diesem Fall brauchen Sie keine zus√§tzlichen empf√§ngnisverh√ľtenden Ma√ünahmen zu ergreifen.

Wenn Sie entbunden haben oder eine Fehlgeburt im zweiten Schwangerschaftsdrittel hatten: Wenn Sie nicht stillen, k√∂nnen Sie bereits 21‚Äď28 Tage nach der Entbindung mit der Einnahme von Lisa 21+7 beginnen. Sie brauchen dann keine zus√§tzlichen empf√§ngnisverh√ľtenden Ma√ünahmen zu ergreifen. Sind seit der Entbindung mehr als 28 Tage verstrichen, m√ľssen Sie w√§hrend der ersten 7 Einnahmetage zus√§tzliche Verh√ľtungsmethoden anwenden. Sollten Sie zuvor bereits Geschlechtsverkehr gehabt haben, m√ľssen Sie eine Schwangerschaft ausschlie√üen oder Ihre n√§chste Monatsblutung abwarten, bevor Sie mit der Einnahme von Lisa 21+7 beginnen.

Stillzeit

Bitte beachten Sie, dass Sie Lisa 21+7 nicht einnehmen sollten, wenn Sie stillen (siehe Abschnitt

‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Geb√§rf√§higkeit‚Äú).

Wie lange können Sie Lisa 21+7 einnehmen?
Sie k√∂nnen Lisa 21+7 einnehmen, so lange eine hormonale Empf√§ngnisverh√ľtung gew√ľnscht wird und keine gesundheitlichen Risiken entgegenstehen (siehe ‚ÄěLisa 21+7 darf nicht eingenommen werden,‚Äú und ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisa 21+7 ist erforderlich,‚Äú). Nach Beendigung der Einnahme von Lisa 21+7 kann sich der Beginn der

nächsten Menstruationsblutung um eine Woche verzögern.

Wenn Sie eine größere Menge von Lisa 21+7 eingenommen haben, als Sie sollten

Es gibt keine Hinweise darauf, dass bei einer einmaligen Einnahme einer größeren Anzahl gelber wirkstoffhaltiger Filmtabletten schwerwiegende Vergiftungserscheinungen auftreten. Es können Übelkeit, Erbrechen und insbesondere bei jungen Mädchen leichte Scheidenblutungen auftreten. Sprechen Sie in diesem Fall mit einem Arzt. Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben als Sie sollten, suchen Sie Ihren Arzt auf, damit die Symptome behandelt werden können. Es liegen keine Berichte zu schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen Placebotabletten vor.

Wenn Sie die Einnahme von Lisa 21+7 vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, die Filmtablette zur gewohnten Zeit einzunehmen, m√ľssen Sie dies sp√§testens innerhalb der n√§chsten 12 Stunden nachholen. In diesem Fall sind keine weiteren empf√§ngnisverh√ľtenden Ma√ünahmen erforderlich und Sie k√∂nnen die Einnahme wie gewohnt fortsetzen. Gleiches gilt auch, wenn Sie den √ľblichen Einnahmeabstand der wei√üen Tabletten um mehr als 12 Stunden √ľberschreiten.

Wenn Sie den √ľblichen Einnahmeabstand der gelben wirkstoffhaltigen Filmtabletten um mehr als 12 Stunden √ľberschreiten, ist die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung von Lisa 21+7 nicht mehr gew√§hrleistet. Nehmen Sie in diesem Fall die letzte vergessene Filmtablette umgehend ein. Setzen Sie die Einnahme dann zur gewohnten Zeit fort. Dies kann bedeuten, dass Sie zwei Tabletten an einem Tag einnehmen. Sie m√ľssen jedoch w√§hrend der n√§chsten 7 Tage zus√§tzliche mechanische empf√§ngnisverh√ľtende Methoden (z. B. Kondome) anwenden.

Wenn w√§hrend dieser 7 Tage die gelben wirkstoffhaltigen Filmtabletten des angebrochenen Blisterstreifens zu Ende gehen, beginnen Sie sofort mit der Einnahme aus dem n√§chsten Blisterstreifen Lisa 21+7, d.h. Sie verwerfen die wei√üen Placebotabletten des angebrochenen Blisterstreifens (7-Tage-Regel). Die √ľbliche Entzugsblutung wird dabei wahrscheinlich bis zum Aufbrauchen des neuen Blisterstreifens ausbleiben. W√§hrend der Einnahme des neuen Blisterstreifens k√∂nnen aber h√§ufig Durchbruch- bzw. Schmierblutungen auftreten.

Je mehr Tabletten Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass der Schutz vor Schwangerschaft vermindert ist. Wenn Sie in der ersten Einnahmewoche eines Blisterstreifens eine oder mehrere Tabletten vergessen haben und in der Woche vor der vergessenen Einnahme bereits Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Das Gleiche gilt, wenn Sie eine oder mehrere Tabletten vergessen haben und während der folgenden Einnahmepause keine Monatsblutung auftritt. In diesen Fällen kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie Ihre Monatsblutung verschieben möchten

Obwohl nicht empfohlen, ist ein Verschieben Ihrer Monatsblutung (Entzugsblutung) möglich, indem anstelle der Einnahme der Placebotabletten direkt mit der Einnahme aus dem nächsten Blisterstreifen Lisa 21+7 begonnen wird, längstens bis zum Ende des zweiten Blisterstreifens. Während der Einnahme aus dem zweiten Blisterstreifen kann es zu Schmierblutungen (Bluttropfen oder -flecken) oder Durchbruchblutungen kommen. Nach der gewohnten 7-tägigen Einnahme der Placebotabletten setzen Sie die Einnahme aus dem nächsten Blisterstreifen fort. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie sich entschließen, Ihre Monatsblutung zu verschieben .

Wenn Sie den ersten Tag Ihrer Monatsblutung ändern möchten

Wenn Sie die Tabletten nach Anleitung einnehmen, wird Ihre Monatsblutung/Entzugsblutung w√§hrend der 7-t√§gigen Einnahme der Placebotabletten einsetzen. Wenn Sie diesen Tag √§ndern m√ľssen, verk√ľrzen (niemals verl√§ngern!) Sie die Einnahme der Placebotabletten. Wenn beispielsweise Ihre Monatsblutung f√ľr gew√∂hnlich an einem Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag w√ľnschen (3 Tage fr√ľher), dann beginnen Sie mit dem neuen Blisterstreifen 3 Tage fr√ľher als gew√∂hnlich. Wenn Sie die Einnahmepause stark verk√ľrzen (z. B. 3 Tage oder weniger), besteht die M√∂glichkeit, dass es in dieser verk√ľrzten Einnahmepause zu keiner Entzugsblutung kommt. Es k√∂nnen jedoch Schmierblutungen (Bluttropfen oder -flecken) oder Durchbruchblutungen auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Lisa 21+7 abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Lisa 21+7 abbrechen, nehmen die Keimdr√ľsen ihre volle Funktion schnell wieder auf und Sie k√∂nnen schwanger werden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Lisa 21+7 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand ver√§ndert, und Sie dieses auf Lisa 21+7 zur√ľckf√ľhren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutgerinnsel in den Venen (ven√∂se Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle

Thromboembolie [ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2, ‚ÄěWas sollten Sie vor der Anwendung von Lisa 21+7 beachten?‚Äú.

Als h√§ufigste Nebenwirkungen (> 20 %) wurden in klinischen Studien mit 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Chlormadinonacetat (den Wirkstoffen von Lisa 21+7) Zwischen- und Schmierblutungen, Kopfschmerzen und Empfindlichkeit der Br√ľste angegeben.

√úber folgende Nebenwirkungen wurde in einer klinischen Studie berichtet, in der 1629 Frauen 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Chlormadinonacetat (die Wirkstoffe von Lisa 21+7) einnahmen.

Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen sind:

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Migr√§ne (und/oder Verschlechterung einer vorbestehenden Migr√§ne). Wenn Migr√§ne bei Ihnen zum ersten Mal auftritt, sollten Sie Lisa 21+7 nicht einnehmen oder m√ľssen die Einnahme umgehend beenden. Wenn Sie unter der Behandlung mit Lisa 21+7 eine erh√∂hte H√§ufigkeit oder Schwere der Migr√§ne-Attacken feststellen, k√∂nnte dies auf eine St√∂rung der Gehirndurchblutung hinweisen. Suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf. Ihr Arzt wird Ihnen m√∂glicherweise raten, die Einnahme von Lisa 21+7 sofort zu beenden.

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

  • H√∂rsturz, Kreislaufkollaps und
  • gesundheitssch√§dliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel:
    O in einem Bein oder Fuß (d. h. VTE)
    O in einer Lunge (d. h. LE)

Die Wahrscheinlichkeit f√ľr ein Blutgerinnsel kann erh√∂ht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erh√∂ht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel erh√∂hen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2).

Wenn bei Ihnen ein Hörsturz, ein Kreislaufkollaps oder Anzeichen oder Symptome einer venösen

Thrombose auftreten (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú), fragen Sie bitte so schnell wie m√∂glich

Ihren Arzt um Rat. Sie sollten Lisa 21+7 nicht einnehmen oder m√ľssen die Einnahme umgehend beenden.

Weitere Nebenwirkungen sind:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelte von 10

√úbelkeit, Ausfluss aus der Scheide, schmerzhafte Monatsblutung, Ausbleiben der Monatsblutung

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Nervosit√§t, Schwindel, Sehst√∂rungen, Erbrechen, Akne, Schweregef√ľhl, Unterbauchschmerzen, M√ľdigkeit, Schwere in den Beinen, Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe, Gewichtszunahme, Blutdruckanstieg

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

√úberempfindlichkeit gegen√ľber dem Arzneimittel inklusive allergischer Hautreaktionen, Bauchschmerzen, Bl√§hungen, Durchfall, Pigmentierungsst√∂rung, br√§unliche Flecken im Gesicht, Haarausfall, trockene Haut, R√ľckenschmerzen, Muskelbeschwerden, Absonderungen aus den Brustwarzen, gutartige Wucherungen in der Brust, vaginale Pilzinfektion, Eierstockzyste, vermindertes sexuelles Verlangen, vermehrtes Schwitzen, Ver√§nderung der Blutfettwerte inklusive Erh√∂hung des Triglyceridwertes

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Bindehautentz√ľndung, Beschwerden beim Tragen von Kontaktlinsen, Ohrger√§usche, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Krampfadern, Nesselsucht,

allergische Hautreaktionen, Hautausschlag (Ekzem), Hautr√∂tung, Juckreiz, Verschlechterung einer bestehenden Schuppenflechte, vermehrte K√∂rper- und Gesichtsbehaarung, Brustvergr√∂√üerung, Scheidenentz√ľndung, verl√§ngerte und/oder verst√§rkte Monatsblutung, pr√§mestruelles Syndrom (k√∂rperlich und seelische Beschwerden vor dem Einsetzen der Monatsblutung), Appetitzunahme

Sehr selten: weniger als 1 Behandelte von 10.000

Erythema nodosum (Knotenrose)

Kombinierte orale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel wurden ferner mit erh√∂hten Risiken f√ľr schwerwiegende Erkrankungen und Nebenwirkungen in Zusammenhang gebracht:

  • Risiko ven√∂ser und arterieller Blutgef√§√üverschl√ľsse (siehe Abschnitt ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisa 21+7 ist erforderlich‚Äú),
  • Risiko von Gallenwegserkrankungen (siehe Abschnitt ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der
    Einnahme von Lisa 21+7 ist erforderlich“),
  • Risiko einer Geschwulstentwicklung (z. B. Lebertumoren, die in vereinzelten F√§llen zu
    lebensbedrohlichen Blutungen in der Bauchh√∂hle f√ľhrten, Geb√§rmutterhalskrebs,
    Brustkrebs (siehe Abschnitt ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisa 21+7 ist erforderlich‚Äú)),
  • Verschlechterung von chronisch-entz√ľndlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa).

Bitte lesen Sie die Informationen in Abschnitt ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisa 21+7 ist erforderlich‚Äú, sorgf√§ltig durch. Holen Sie sich gegebenenfalls unverz√ľglich Rat bei

Ihrem Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz,

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen Lisa 21+7 nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lisa 21+7 enthält

  • Die Wirkstoffe sind 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Chlormadinonacetat.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat; Maisst√§rke; Povidon K30; Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]; Poly(vinylalkohol); Titandioxid (E 171); Macrogol 3350; Talkum; Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172); Chinolingelb, Aluminiumsalz (E 104).

Die wei√üen Tabletten enthalten keine Wirkstoffe (Placebotabletten). Die Bestandteile sind: 6-O-őĪ-D-Glucopyranosyl-D-glucitol ‚Äď 1-O-őĪ-D-Glucopyranosyl-D-mannitol (1:1) (Isomalt); Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Wie Lisa 21+7 aussieht und Inhalt der Packung

Lisa 21+7 ist in Blisterpackungen mit jeweils 21 runden, gelben Filmtabletten und 7 runden, weißen Tabletten pro Zykluspackung verpackt.

Erhältliche Packungsgrößen:

1 Zykluspackung ‚Äď 1x28 Filmtabletten/Tabletten

3 Zykluspackungen ‚Äď 3x28 Filmtabletten/Tabletten

6 Zykluspackungen ‚Äď 6x28 Filmtabletten/Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer

MEDA Pharma GmbH & Co. KG Benzstraße 1

61352 Bad Homburg

Tel.: (06172) 888-01 Fax: (06172) 888-27 40

E-Mail: medinfo@medapharma.de

Hersteller:

MADAUS GmbH

51101 Köln

Haupt Pharma M√ľnster GmbH

Schleebr√ľggenkamp 15

48159 M√ľnster

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2018.

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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2022

Quelle: Lisa 21+7 - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Chlormadinon Ethinylestradiol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 06.11.2009
ATC Code G03AA15
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden