Dorzolamid+Timolol Actavis 20 mg/ml+5 mg/ml Augentropfen

Dorzolamid+Timolol Actavis 20 mg/ml+5 mg/ml Augentropfen
Wirkstoff(e)Dorzolamid, Timolol
Zulassungslandat
ZulassungsinhaberActavis
ATC CodeS01ED51
AbgabestatusAbgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
VerschreibungsstatusArzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische GruppeGlaukommittel und Miotika

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Dorzolamid + Timolol Actavis ist eine Kombination von zwei Arzneistoffen: Dorzolamid und Timolol.

Dorzolamid gehört zu der Arzneimittelgruppe der sogenannten Carboanhydrasehemmer. Timolol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Betablocker bezeichnet werden.

Dorzolamid + Timolol Actavis wird verschrieben, um bei einer Glaukomerkrankung eine Senkung des Augeninnendrucks zu erzielen, wenn Augentropfen mit Betablockern allein nicht ausreichen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dorzolamid + Timolol Actavis darf nicht angewendet werden,

  • allergisch gegen Dorzolamid/Timolol, Beta-Blocker oder einen der sonstigen Bestandteile von Dorzolamid + Timolol Actavis sind.
  • wenn Sie Atemprobleme wie Asthma oder eine schwere chronische Bronchitis (chronisch- obstruktive Lungenerkrankung, COPD) haben oder früher einmal hatten. COPD ist eine schwere Lungenerkrankung, bei der pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit und/oder chronischer Husten auftreten können.
  • wenn Sie schwere Nierenprobleme haben oder schon einmal Nierensteine hatten.
  • wenn bei Ihnen eine Störung des Blut-pH-Wertes vorliegt (Störung des Säure-Basen- Haushaltes).
  • wenn Sie bestimmte Herzprobleme haben, darunter auch bestimmte Herzrhythmusstörungen, die zu einem ungewöhnlich verlangsamten Herzschlag oder schwerem Herzversagen führen.

Wenn Sie glauben, dass einer dieser Punkte auf Sie zutreffen könnte, wenden Sie Dorzolamid + Timolol Actavis nicht an, bis Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt gehalten haben.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis ist erforderlich

Vor der Behandlung mit Dorzolamid + Timolol informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit

an einer der folgenden Erkrankungen gelitten haben oder gerade daran leiden:

  • koronare Herzerkrankung (mit Symptomen wie Schmerzen oder Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit oder Erstickungsgefühl), Prinzmetal-Angina (Schmerzen in der Brust, die in Ruhe auftreten), Herzschwäche, niedriger Blutdruck
  • Störungen des Herzrhythmus, z.B. verlangsamter Pulsschlag
  • Atemprobleme, Asthma oder chroisch-obstruktive Lungenerkrankung
  • Durchblutungsstörungen (wie z.B. Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom)
  • Diabetes, da Dorzolamid/Timolol Anzeichen und Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels verschleiern können
  • Überfunktion der Schilddrüse, da Dorzolamid/Timolol die Anzeichen und Symptome verschleiern können.
  • Leberprobleme, wenn Sie unter Muskelschwäche leiden oder eine Myasthenia gravis haben
  • allergische Reaktion auf irgendein Arzneimittel, das Sie angewendet haben

Falls bei Ihnen eine Bindehautentzündung (Rötung und Reizung in einem oder beiden Augen), geschwollene Augen bzw. Augenlider, ein Hautausschlag oder Juckreiz im oder um ein Auge auftreten, suchen Sie bitte umgehend Ihren Arzt auf. Solche Beschwerden können eine allergische Reaktion oder eine Nebenwirkung von Dorzolamid + Timolol Actavis sein (siehe unter „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eine Augeninfektion bekommen oder eine Augenverletzung erleiden, wenn Ihnen eine Augenoperation bevorsteht oder wenn andere Nebenwirkungen auftreten bzw. sich Ihre Beschwerden verschlimmern.

Wenn Sie weiche Kontaktlinsen tragen, ist es wichtig, die Linsen vor Anwendung der Augentropfen herauszunehmen und erst 15 Minuten nach Anwendung der Augentropfen wieder einzusetzen, weil das in den Tropfen enthaltene Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid die Kontaktlinsen verfärben kann.

Vor jeder Operation und jeder Narkose/Betäubung (auch beim Zahnarzt) teilen Sie dem Arzt bzw. dem Zahnarzt mit, dass Sie Dorzolamid + Timolol Actavis anwenden, da Drozolamid/Timolol die Wirkung mancher Medikamente verändern können, die bei einer Narkose angewendet werden und es zu einem plötzlichen Blutdruckabfall kommen kann.

Anwendung bei Kindern

Es gibt nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis bei Säuglingen und Kindern.

Anwendung bei Älteren

Studien mit Dorzolamid/Timolol Augentropfen haben ergeben, dass die Wirkung von Dorzolamid/Timolol Augentropfen bei älteren und jüngeren Patienten vergleichbar ist.

Wichtiger Hinweis für Sportler und Sportlerinnen:

Die Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Bei Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis mit anderen Arzneimitteln

Dorzolamid + Timolol Actavis kann andere Arzneimittel, die Sie einnehmen beeinflussen oder von ihnen beeinflusst werden, auch andere Augentropfen für die Behandlung von Glaukom.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel. Dies ist besonders wichtig, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • Wenn Sie Arzneimittel zur Senkung von zu hohem Blutdruck, sog. Antihypertensiva, oder Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen wie Calciumkanalblocker und Betablocker oder Digoxin einnehmen.
  • Wenn Sie Mittel zur Behandlung eines veränderten oder unregelmäßigen Herzschlags wie Chinidin oder Digoxin einnehmen.
  • Wenn Sie bereits andere Augentropfen, die einen Betablocker enthalten, anwenden.
  • Wenn Sie bereits einen anderen Carboanhydrasehemmer, wie z. B. Acetazolamid, anwenden. Bei diesem Arzneimittel kann es sich um ein Mittel zum Einnehmen, um Augentropfen oder um eine andere Darreichungsform handeln.
  • wenn Sie Chinidin (verwendet zur Behandlung von Herzerkrankungen und bestimmten Formen der Malaria) einnehmen
  • Wenn Sie einen Monoaminooxidasehemmer (MAOH) oder einen selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) (wie zB. Fluoxetin und Paroxetin) zur Behandlung von Depressionen oder einer anderen Krankheit einnehmen.
  • Wenn Sie ein Parasympathomimetikum einnehmen, das Ihnen möglicherweise verschrieben wurde, um das Harnlassen zu erleichtern. Zu den Parasympathomimetika gehört auch eine bestimmte Art von Arzneimitteln, die manchmal zur Normalisierung der Darmbewegungen verwendet werden.
  • Wenn Sie ein Betäubungsmittel wie z. B. Morphium zur Linderung von mäßigen bis starken Schmerzen oder Acetylsalicylsäure in hohen Dosen einnehmen. Obwohl es keinen Nachweis einer Wechselwirkung zwischen Dorzolamidhydrochlorid und Acetylsalicylsäure gibt, ist bekannt, dass andere mit Dorzolamidhydrochlorid verwandte Arzneistoffe zum Einnehmen mit Acetylsalicylsäure interagieren.
  • Wenn Sie ein Mittel gegen Diabetes bzw. zu hohen Blutzucker anwenden/einnehmen.
  • Wenn Sie Epinephrin (Adrenalin) anwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenden Sie Dorzolamid + Timolol Actavis nicht an, wenn Sie schwanger sind, ausser Ihr Arzt hält es für unbedingt nötig.

Wenden Sie Dorzolamid + Timolol Actavis nicht an, wenn Sie stillen. Dorzolamid/Timolol kann in die Muttermilch gelangen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Dorzolamid + Timolol Actavis kann bei einigen Patienten Nebenwirkungen wie verschwommenes Sehen verursachen. Wenn es Sie betrifft, dürfen Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis die Nebenwirkungen abgeklungen sind.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Dorzolamid + Timolol Actavis

Dorzolamid + Timolol Actavis enthält das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid.

  • Benzalkoniumchlorid kann Reizungen am Auge hervorrufen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit weichen Kontaktlinsen. Benzalkoniumchlorid kann zur Verfärbung weicher Kontaktlinsen führen. Kontaktlinsen müssen Sie vor der Anwendung entfernen und dürfen sie frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder einsetzen.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie Dorzolamid + Timolol Actavis immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die für Sie geeignete Dosis und Behandlungsdauer wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Die übliche Dosis beträgt zweimal täglich einen Tropfen in jedes betroffene Auge, beispielsweise morgens und abends.

Wenn Sie Dorzolamid + Timolol Actavis zusammen mit anderen Augentropfen anwenden, lassen Sie zwischen der Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis und dem anderen Mittel mindestens 10 Minuten verstreichen.

Verändern Sie nicht die Dosierung ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wenn Sie die Behandlung beenden müssen, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Lassen Sie die Tropferspitze nicht mit dem Auge oder den Bereichen um die Augen in Berührung kommen. Die Lösung könnte sonst mit Bakterien verunreinigt werden, was zu Augeninfektionen und schweren Augenschädigungen bis hin zum Sehverlust führen kann. Um das Risiko einer Verunreinigung zu vermeiden, lassen Sie die Tropferspitze nie mit einer Oberfläche in Kontakt kommen.

Damit eine korrekte Dosierung gewährleistet ist, darf die Tropferspitze nicht vergrößert werden.

Hinweise für den Gebrauch:

Es wird empfohlen, die Hände vor der Anwendung der Augentropfen zu waschen.

Die Anwendung ist vielleicht einfacher, wenn Sie die Augentropfen vor einem Spiegel einträufeln.

  1. Vergewissern Sie sich vor der ersten Anwendung, dass der Sicherheitsstreifen am Flaschenhals intakt ist. Ein Spalt zwischen der Flasche und der Kappe ist bei einer ungeöffneten Flasche normal.
  2. Entfernen Sie die Kappe von der Flasche.
  3. Legen Sie den Kopf nach hinten und ziehen Sie das Unterlid leicht nach unten, sodass sich zwischen Augenlid und Augapfel eine kleine Tasche bildet (siehe Bild 1).
  4. Drehen Sie die Flasche um und drücken Sie sie zusammen, sodass ein einzelner Tropfen in das Auge geträufelt wird, wie vom Arzt angeordnet. BERÜHREN SIE NICHT DAS AUGE ODER DAS AUGENLID MIT DER TROPFERSPITZE (siehe Bild 1).
  5. Nach der Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis drücken Sie für 2 Minuten mit einem Finger auf den Augenwinkel neben der Nase (siehe Bild 2). Dies hilft dabei, die Aufnahme von Dorzolamid + Timolol Actavis in den Körper zu verhindern.
  6. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 bei Ihrem anderen Auge, wenn von Ihrem Arzt angeordnet.
  7. Verschließen Sie die Flasche sofort nach der Anwendung mit der Kappe.

Wenn Sie eine größere Menge von Dorzolamid + Timolol Actavis angewendet haben, als Sie sollten

Es ist wichtig, dass Sie die von Ihrem Arzt verordnete Dosierung beibehalten. Wenn Sie zu viele Tropfen in Ihr Auge einträufeln oder etwas vom Flascheninhalt schlucken, kann Ihnen unwohl oder unter anderem schwindlig werden, Sie können Atemschwierigkeiten bekommen oder Sie bemerken, dass Ihr Herzschlag langsamer ist als gewöhnlich. Wenn Sie eine der oben genannten Wirkungen bei sich bemerken, sollten Sie sofort ärztliche Hilfe einholen.

Wenn Sie die Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis vergessen haben

Es ist wichtig, Dorzolamid + Timolol Actavis wie vom Arzt angeordnet anzuwenden.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie die Anwendung so bald wie möglich nach. Wenn es jedoch schon bald Zeit für die nächste Anwendung ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen Sie Ihr Dosierungsschema wie gewohnt fort.

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis abbrechen

Wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels abbrechen möchten, sprechen Sie vorher mit Ihren Arzt. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Dorzolamid + Timolol Actavis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Normalerweise können Sie die Augentropfen weiterverwenden, außer es treten schwere Nebenwirkungen auf. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Unterbrechen Sie nicht die Anwendung von Dorzolamid +Timolol Actavis ohne mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen feststellen, beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder an die nächstgelegene Notaufnahme eines Krankenhauses.

  • Generalisierte allergische Reaktion wie z.B. Schwellung der Unterhaut in Bereichen wie dem Gesicht und den Armen oder Beinen (kann zu einer Verengung der Atemwege mit Atem- oder Schluckproblemen führen), Nesselausschlag oder juckender Ausschlag, örtlich begrenzter oder generalisierter Ausschlag, Juckreiz oder plötzlich auftretende lebensbedrohliche allergische Reaktion.
  • Schwerwiegende Erkrankung mit starker Schwellung und Abschälung der Haut, Blasenbildung auf der Haut, im Mund, an den Augen oder Geschlechtsorganen sowie Fieber. Hautausschlag mit rot-violetten Flecken, die insbesondere an den Handflächen und Fußsohlen auftreten und zur Blasenbildung führen können.

Wie andere äußerlich im Auge angewendete Arzneimitel, wird Dorzolamid/Timolol ins Blut aufgenommen. Dies kann zu ähnlichen Nebenwirkungen führen, wie sie bei innerlich angewandten Beta-Blockern vorkommen. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ist bei äußerlicher Anwendung am Auge geringer als bei innerlicher Anwendung.

Die folgenden Nebenwirkungen können unter [Dorzolamid/Timolol] oder einem seiner Bestandteile auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Anwender von 10)

Brennen und Stechen des Auges/der Augen, Geschmacksveränderung

Häufig (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100)

Augenrötung, innen oder um die Augen herum, Tränen oder Jucken des Auges/der Augen und Wirkungen auf die Augenoberfläche, Schwellung und/oder Reizung im Auge oder um die Augen herum, Gefühl, dass etwas im Auge ist (Hornhauterosion), herabgesetzte Hornhautsensibilität (d. h. keine Schmerzen spüren und nicht bemerken, wenn etwas in die Augen gelangt), Augenschmerzen, Augentrockenheit, Verschwommensehen, Kopfschmerzen, Spannungs- oder Druckgefühl in den Nasennebenhöhlen (Sinusitis), Übelkeit und Müdigkeit

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000)

Schwindelgefühl, Depressionen, Regenbogenhautentzündung, Verschwommensehen (in einigen Fällen beim Absetzen eines Medikamentes zur Behandlung einer übermäßigen Pupillenverengung), langsamer Herzschlag, Ohnmacht, Kurzatmigkeit, Verdauungsstörung und Nierensteine (gekennzeichnet durch plötzlich einsetzende, qualvolle, krampfartige Schmerzen im unteren Rücken- und/oder Seitenbereich, in der Leistengegend oder im Bauchraum).

Selten (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000)

Eine Autoimmunerkrankung, die Entzündungen der inneren Organe verursachen kann (systemischer Lupus erythematodes), Kribbeln oder Taubheit in den Händen und Füßen, Schlafstörungen, Albträume, Gedächtnisverlust, Muskelschwäche, Verminderung des Sexualverlangens, Schlaganfall, vorübergehende Kurzsichtigkeit, die sich nach Absetzen der Behandlung normalisieren kann, Flüssigkeitsansammlung unter der Netzhaut (Aderhautabhebung nach filtrierenden Operationen am Auge), Herabhängen des Augenlids, Doppeltsehen, Augenlidverkrustung, Hornhautschwellung (mit Sehstörungen), niedriger Augeninnendruck, Ohrengeräusche (Tinnitus), niedriger Blutdruck, unregelmäßiger Herzschlag, Brustschmerzen, Palpitationen (schneller und/oder unregelmäßiger Herzschlag), ), Ödem (Wassereinlagerung),Herzinfarkt, Herzinsuffizienz (Herzerkrankung mit Kurzatmigkeit und Schwellung der Füße und Beine durch Wassereinlagerung), verminderte Blutzufuhr zum Gehirn, Schwellung oder Kälte der Hände und Füße sowie verminderte Durchblutung in den Armen und Beinen, Beinkrämpfe und/oder Beinschmerzen beim Gehen (Claudicatio), Atemnot, Atemlosigkeit, laufende oder verstopfte Nase, Nasenbluten, Atemschwierigkeiten, Husten, Rachenreizung, Mundtrockenheit, Durchfall, Kontaktdermatitis, Haarverlust, Psoriasis oder Verschlimmerung einer Psoriasis, Peyronie-Krankheit (welche eine Penisverkrümmung verursachen kann), Schwächegefühl/Müdigkeit, allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz und in seltenen Fällen Schwellung von Lippen, Augen und Mund, pfeifende Atmung.

Nicht bekannt (die Häufigkeit kann aus den vorhandenen Daten nicht geschätzt werden):

Erniedrigter Blutzuckerspiegel, Herzversagen, Magenschmerzen und Erbrechen, Muskelschmerzen, die nicht durch körperliche Anstrengung verursacht werden, sexuelle Störungen und verminderte Libido

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind; insbesondere, wenn bei Anwendung von Dorzolamid + Timolol Actavis nach Augenoperationen Veränderungen/Sehstörungen auftreten.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Dorzolamid + Timolol Actavis nach dem auf dem Flaschenetikett bzw. der Verpackung hinter „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Dorzolamid + Timolol Actavis sollte innerhalb von 28 Tagen ab dem ersten Öffnen aufgebraucht werden. Daher müssen Sie die Flasche nach 4 Wochen ab dem ersten Öffnen entsorgen, auch wenn noch etwas Lösung übrig ist. Als Erinnerungshilfe notieren Sie das Öffnungsdatum der Flasche auf die entsprechende Fläche auf dem Karton.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Weitere Informationen

Was Dorzolamid + Timolol Actavis enthält

  • Die Wirkstoffe sind Dorzolamid und Timolol. Ein ml Lösung enthält 20 mg Dorzolamid (entsprechend 22,26 mg Dorzolamidhydrochlorid) und 5 mg Timolol (entsprechend 6,83 mg Timololmaleat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol (E 421), Hydroxyethylcellulose, Benzalkoniumchlorid (als Konservierungsmittel), Natriumcitrat (E 331), Natriumhydroxid (E 524) zur pH-Einstellung, und Wasser für Injektionszwecke.

Wie Dorzolamid + Timolol Actavis aussieht und Inhalt der Packung

Das Arzneimittel ist eine sterile, klare, leicht viskose, farblose, wässrige Augentropfen.

Dorzolamid + Timolol Actavis ist erhältlich in einer opaken, weißen Polyethylenflasche mittlerer Dichte mit einer Tropfspitze aus Polyethylen niedriger Dichte und einer Verschlusskappe aus Polyethylen hoher Dichte mit Sicherheitsstreifen und enthält 5 ml Lösung der Augentropfen.

Packungsgröße: 1, 3 oder 6 Flaschen zu je 5 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 – 78 220 Hafnarfjördur

Island

Hersteller:

Pharmathen S.A. 6 Dervenakion str.

15351 Pallini, Attiki Griechenland

Famar S.A., Plant A

63 Agiou Dimitriou Street,

174 56 Alimos

Griechenland

Zulassungsnummer:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Zypern:

Domide Plus

Deutschland:

Dorzolamid+Timolol-Actavis 20mg/ml+5mg/ml Augentropfen

Dänemark:

Arzotilol

Estland:

Dorzolamide/Timolol Actavis

Spanien:

Dorzolamida/Timolol Actavis 20 mg/ml + 5 mg/ml colirio en solución

Finnland:

Dorzolamid/Timolol Actavis 2 mg/ml silmätipat, liuos

Ungarn:

Kiranol

Irland:

Dorzolamide /Timolol 20mg/ml + 5mg/ml eyedrops

Island:

Arzotilol

Italien:

Dorzolamide e Timololo Actavis

Litauen:

Dorzolamide/Timolol Actavis 20 mg/5 mg/ ml akių lašai tirpalas

Lettland:

Dorzolamide/Timolol Actavis

Niederlande:

Dorzolamide/Timolol Actavis 2 mg/ml, oogdruppels

Norwegen:

Arzotilol

Portugal:

Timolol + Dorzolamida Actavis

Schweden:

Dorzolamid/Timolol Actavis

Vereinigtes Königreich:

Dorzolamide /Timolol 20mg/ml + 5mg/ml eyedrops, solution

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im März 2012.

Zuletzt aktualisiert am 26.07.2023

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Medikament
Zulassungsinhaber
Bausch + Lomb Ireland Limited
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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