Wirkstoff(e) Itraconazol
Zulassungsland Österreich
Hersteller A-med GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 05.10.2016
ATC Code J02AC02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

A-med GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Itraconazol Sandoz 100 mg - Kapseln Itraconazol Sandoz GmbH
Itraderm 100 mg - Hartkapseln Itraconazol Dermapharm GmbH
Itraconazol STADA 100 mg Kapseln Itraconazol STADA Arzneimittel GmbH
Itraconazol Liconsa 100 mg Hartkapseln Itraconazol Universal Farma
Sporanox 10 mg/ml Lösung zum Einnehmen Itraconazol Janssen-Cilag Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Mytra gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antimykotika fĂŒr systemische Anwendung, auch

Arzneimittel gegen Pilzinfektionen genannt.

Mytra wird fĂŒr die Behandlung von Pilzinfektionen angewendet, einschließlich von durch Hefen verursachter Infektionen. Diese Infektionen können betreffen:

  • die Haut
  • die NĂ€gel

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Mytra darf nicht eingenommen werden, wenn:

  • Sie allergisch (ĂŒberempfindlich) gegen Itraconazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder schwanger werden könnten (siehe Abschnitt „Schwangerschaft“).
  • Sie unter einer ernsthaften Herzerkrankung leiden, die HerzleistungsschwĂ€che genannt wird (auch kongestive Herzinsuffizienz oder CHF genannt), außer wenn Ihr Arzt die Einnahme ausdrĂŒcklich anordnet (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ weiter unten).

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mytra anwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, bevor Sie Mytra anwenden.

Wenden Sie Mytra nicht an, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder innerhalb von 2 Wochen nach Absetzen von Mytra.

Arzneimittel zur Behandlung von Problemen mit Herz, Blut oder Kreislauf

Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen oder Verstopfung

  • Cisaprid (bei Magenverstimmungen)
  • Domperidon (gegen Übelkeit und Erbrechen)
  • Naloxegol (bei Verstopfung durch die Einnahme von opioiden Schmerzmitteln)

Arzneimittel zur Behandlung von Kopfschmerzen, Schlaf- oder psychischen Gesundheitsproblemen

  • Dihydroergotamin oder Ergotamin (Mutterkornalkaloide, die bei MigrĂ€ne-Kopfschmerzen eingesetzt werden)
  • Midazolam (zum Einnehmen) oder Triazolam (zur Beruhigung oder um Ihnen beim Einschlafen zu helfen)
  • Lurasidon, Pimozid, Quetiapin oder Sertindol (bei Schizophrenie, bipolarer Störung oder anderen psychischen Gesundheitsproblemen)

Arzneimittel zur Behandlung von Harnwegsbeschwerden

  • Darifenacin (bei Harninkontinenz)
  • Fesoterodin oder Solifenacin (bei gereizter Harnblase), wenn es bei Patienten mit bestimmten Nieren- oder Leberproblemen angewendet wird

Arzneimittel zur Behandlung von Allergien

- Astemizol, Mizolastin oder Terfenadin (bei Allergien) Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsproblemen

Andere Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten

  • Colchicin (bei Gicht) bei Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
  • Ergometrin (Ergonovin) oder Methylergometrin (Methylergonovin): Mutterkornalkaloide, die nach dem GebĂ€ren angewendet werden
  • Eliglustat (bei Morbus Gaucher), wenn es bei Patienten angewendet wird, die bestimmte Arzneimittel im Körper nicht abbauen können
  • Halofantrin (bei Malaria)
  • Irinotecan (bei Krebs)
  • Isavuconazol (bei Pilzinfektionen)
  • Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir - (zur Behandlung von Hepatitis C)

Denken Sie daran – nehmen Sie keines der oben genannten Arzneimittel innerhalb von 2 Wochen nach Ihrer letzten Einnahme von Mytra Kapseln ein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Mytra einnehmen:

Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden oder gelitten haben. Wenn Ihr Arzt Ihnen Mytra verschreibt, muss Ihre Dosis möglicherweise angepasst werden. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie wĂ€hrend der Einnahme von Mytra entsprechende Symptome bei sich feststellen. Lesen Sie hierzu Abschnitt 4., „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“. Wenn

Sie Mytra kontinuierlich ĂŒber einen Zeitraum von ĂŒber einem Monat hinweg einnehmen, kann Ihr Arzt regelmĂ€ĂŸige Blutuntersuchungen anordnen.

  • Wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder gelitten haben. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie wĂ€hrend der Einnahme von Mytra Symptome bei sich feststellen. Lesen Sie hierzu Abschnitt 4., „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“.
  • Wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden oder gelitten haben. Wenn Ihr Arzt Ihnen Mytra verschreibt, muss Ihre Dosis möglicherweise angepasst werden.
  • Wenn Sie HIV-positiv sind oder unter AIDS (erworbenes Immundefizienzsyndrom) oder einer anderen Erkrankung leiden, durch die Ihr Immunsystem nicht so funktioniert, wie es sollte.
  • Wenn Sie in der Vergangenheit auf irgendein Arzneimittel gegen Pilzinfektionen allergisch reagiert haben.Wenn es bei Ihnen zu TaubheitsgefĂŒhl oder MuskelschwĂ€che kommt.
  • Wenn Sie Mukoviszidose haben, fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Mytra kann in seltenen FĂ€llen zu Hörverlust fĂŒhren, welcher sich gewöhnlich wieder bessert, wenn das Arzneimittel abgesetzt wird, aber auch dauerhaft sein kann.

Einnahme von Mytra zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mytra einnehmen, wenn Sie andere Medikamente einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nehmen Sie Mytra nicht ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Beispiele fĂŒr diese Arzneimittel sind: Arzneimittel zur Behandlung von Problemen mit Herz, Blut oder Kreislauf

Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, Kopfschmerzen oder psychischen Gesundheitsproblemen

  • Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital (Antiepileptika)
  • Eletriptan (bei MigrĂ€ne-Kopfschmerzen)
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (ein pflanzliches Arzneimittel, das bei psychischen Gesundheitsproblemen eingesetzt wird)

Arzneimittel zur Behandlung von Harnwegsbeschwerden

  • Tamsulosin (bei Harninkontinenz bei MĂ€nnern)
  • Tolterodin (bei Reizung der Harnblase)

Arzneimittel zur Behandlung von Krebs

Axitinib, Bosutinib, Cabazitaxel, Cabozantinib, Ceritinib, Cobimetinib, Crizotinib, Dabrafenib, Dasatinib, Docetaxel, Ibrutinib, Lapatinib, Nilotinib, Olaparib, Pazopanib, Regorafenib, Sunitinib, Trabectedin, Trastuzumab-Emtansin, oder Vinca-Alkaloide (z. B. Vinflunin, Vinorelbin)

Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose

  • Bedaquilin, Isoniazid, Rifabutin oder Rifampicin (bei Tuberkulose)

Arzneimittel zur Behandlung von humanem Immundefizienz-Virus (HIV) oder Hepatitis

  • Efavirenz oder Nevirapin (bei HIV/AIDS)
  • Elbasvir/Grazoprevir, Simeprevir, Tenofoviralofenamidfumarat (TAF), Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) (bei HIV oder Hepatitis)

Arzneimittel, die nach Organtransplantationen angewendet werden

Everolimus, Rapamycin (auch bekannt als Sirolimus), Temsirolimus

Arzneimittel zur Behandlung einer gutartigen ProstatavergrĂ¶ĂŸerung

  • Alfuzosin, Silodosin

Arzneimittel zur Behandlung von Lungenproblemen oder Allergien

Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsproblemen

Tadalafil oder Vardenafil (wenn es bei MĂ€nnern im Alter von 75 Jahren und jĂŒnger angewendet wird) (bei erektiler Dysfunktion)

Andere Arzneimittel, die Folgendes enthalten:

  • Colchicin (bei Gicht)
  • Fentanyl (gegen Schmerzen)
  • Lumacaftor/Ivacaftor (gegen Mukoviszidose)

Denken Sie daran – nehmen Sie keines der oben genannten Arzneimittel innerhalb von 2 Wochen nach Ihrer letzten Einnahme von Mytra ein.

Diese Liste ist nicht vollstÀndig. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel oder andere Arzneimittel einnehmen oder beabsichtigen, eines dieser Arzneimittel einzunehmen.

Bei der Verwendung von Mytra mit bestimmten anderen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten.

Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Auftreten von Nebenwirkungen kann ansteigen. Es kann ebenfalls nötig sein, die Dosis der Mytra Kapseln oder des anderen Arzneimittels zu Ă€ndern. Beispiele fĂŒr diese Arzneimittel sind:

Arzneimittel zur Behandlung von Problemen mit Herz, Blut oder Kreislauf

  • Bosentan (bei hohem Blutdruck im Lungenkreislauf)
  • Kalziumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ wie Amlodipin, Isradipin, Nifedipin, Nimodipin oder Diltiazem (bei hohem Blutdruck)
  • oder Verapamil (bei hohem Blutdruck)
  • Cilostazol (bei Durchblutungsstörungen)
  • „Cumarine“ wie Warfarin (bei Blutgerinnseln)
  • Digoxin (bei Vorhofflimmern)
  • Nadolol (bei hohem Blutdruck im Lungenkreislauf oder Angina pectoris)

Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen oder Durchfall

  • Aprepitant oder Netupitant (gegen Übelkeit und Erbrechen wĂ€hrend einer Krebsbehandlung)
  • Loperamid (gegen Durchfall)
  • Antazida wie Aluminium-, Kalzium-, Magnesium- oder Natriumbikarbonat; H2-Rezeptor- Antagonisten wie Cimetidin und Ranitidin sowie Protonenpumpenhemmer wie Lansoprazol, Omeprazol, Rabeprazol (zur Behandlung von MagensĂ€ureproblemen)

Arzneimittel zur Behandlung von Schlafproblemen oder psychischen Gesundheitsproblemen

  • Alprazolam, Brotizolam, Buspiron oder Midazolam (wenn es als Injektion in eine Vene gegeben wird) (bei AngstzustĂ€nden oder zur UnterstĂŒtzung Ihres Schlafs)
  • Zopiclon (zur UnterstĂŒtzung Ihres Schlafs)
  • Reboxetin oder Venlafaxin (bei Depressionen und AngstzustĂ€nden)
  • Aripiprazol, Cariprazin, Haloperidol oder Risperidon (bei Schizophrenie, bipolarer Störung oder anderen psychischen Gesundheitsproblemen)
  • Galantamin (bei Alzheimer-Krankheit)
  • Guanfacin (bei Aufmerksamkeitsdefizit-HyperaktivitĂ€tsstörung)

Arzneimittel zur Behandlung von Harnwegsbeschwerden

Imidafenacin, Fesoterodin, Oxybutynin, Solifenacin (bei Reizung der Harnblase)

Arzneimittel zur Behandlung von Krebs

  • Bortezomib, Brentuximab-Vedotin, Busulfan, Erlotinib, Gefitinib, Idelalisib, Imatinib, Nintedanib, Panobinostat, Ponatinib, Ruxolitinib oder Sonidegib

Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen

  • Ciprofloxacin, Clarithromycin oder Erythromycin (bei bakteriellen Infektionen)
  • Delamanid (bei Tuberkulose)
  • Artemether-Lumefantrin oder Chinin (zur Behandlung von Malaria)
  • Praziquantel (gegen Egel und BandwĂŒrmer)

Arzneimittel zur Behandlung von Humanem Immundefizienz-Virus (HIV) oder Hepatitis

  • Cobicistat, mit Ritonavir verstĂ€rktes Elvitegravir, Maraviroc, Ritonavir, verstĂ€rktes Darunavir, mit Ritonavir verstĂ€rktes Fosamprenavir, mit Indinavir oder Ritonavir verstĂ€rktes Saquinavir (bei HIV)
  • Glecaprevir/Pibrentasvir (gegen Hepatitis)

Arzneimittel, die nach Organtransplantationen angewendet werden

Ciclosporin oder Tacrolimus

Arzneimittel zur Behandlung der gutartigen ProstatavergrĂ¶ĂŸerung

  • Dutasterid

Arzneimittel zur Behandlung von Lungenproblemen, Allergien oder EntzĂŒndungen

  • Bilastin oder Rupatadin (bei Allergie)
  • Methylprednisolon oder Dexamethason (Arzneimittel, die bei Asthma, Allergien oder EntzĂŒndungen ĂŒber den Mund oder als Injektion gegeben werden)
  • Budesonid oder Fluticason (bei Asthma, Allergien)

Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsproblemen - Sildenafil (bei erektiler Dysfunktion) Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen

  • Alfentanil, Buprenorphin, Oxycodon oder Sufentanil (gegen Schmerzen)
  • Meloxicam (bei GelenkentzĂŒndungen und Schmerzen)

Andere Arzneimittel, die Folgendes enthalten:

  • Alitretinoin (ĂŒber den Mund gegeben) (bei EntzĂŒndungsreaktionen der Haut)
  • Cabergolin (bei Parkinson-Krankheit)
  • Produkte auf Cannabisbasis, einschließlich Arzneimittelprodukte (z. B. gegen Übelkeit und Erbrechen oder MuskelkrĂ€mpfe bei Patienten mit Multipler Sklerose)
  • Cinacalcet (bei einer Überfunktion der NebenschilddrĂŒse)
  • Dienogest oder Ulipristal (VerhĂŒtungsmittel)
  • Eliglustat (bei Morbus Gaucher) bei Patienten, die bestimmte Arzneimittel im Körper nicht abbauen können
  • Ivacaftor; (bei Mukoviszidose)
  • Methadon (zur Behandlung von DrogenabhĂ€ngigkeit)
  • Repaglinid oder Saxagliptin (bei Diabetes)

Diese Liste ist nicht vollstÀndig. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel oder andere Arzneimittel einnehmen oder beabsichtigen, eines dieser Arzneimittel einzunehmen. Er muss eventuell die Dosis der Mytra Kapseln oder Ihres anderen Arzneimittels anpassen.

Einnahme von Mytra zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Mytra-Kapseln können unabhĂ€ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden (obwohl man Ihnen möglicherweise frĂŒher gesagt hat, dass andere Arzneimittel gegen Pilzinfektionen nach einer Hauptmahlzeit einzunehmen sind).

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Mytra nicht ein, wenn Sie schwanger sind

  • Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Mytra nicht ein wenn Sie schwanger sind, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden.
  • Wenn Sie schwanger werden könnten, mĂŒssen Sie wĂ€hrend Sie Mytra einnehmen, verlĂ€ssliche VerhĂŒtungsmethoden anwenden. Wenn Sie Ihre Mytra-Behandlung abgeschlossen haben, fahren Sie mit der Anwendung einer zuverlĂ€ssigen VerhĂŒtungsmethode bis zum Ende Ihrer nĂ€chsten Menstruationsperiode fort.

Wenn Sie Stillen

Fragen Sie vor der Einnahme von Mytra Ihren Arzt um Rat. Kleine Mengen des Arzneimittels können in die Muttermilch ĂŒbergehen.

Kinder und Àltere Patienten

Mytra wird fĂŒr die Anwendung bei Kindern oder Ă€lteren Patienten nicht empfohlen, es sei denn, der erwartete Nutzen ĂŒberwiegt die möglichen Risiken.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch die Einnahme von Mytra werden Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen gewöhnlich nicht beeintrĂ€chtigt. In sehr seltenen FĂ€llen können jedoch Schwindel, Ohrensausen (Tinnitus) und Hörverlust auftreten. FĂŒhren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich nicht wohl fĂŒhlen.

Mytra enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Schlucken Sie die Kapseln mit Wasser. Mytra Kapseln können unabhÀngig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wie viel Sie einnehmen sollten

Mytra Kapseln wurden speziell entwickelt, um eine höhere Menge des Wirkstoffs im Blut zu erreichen als Itraconazol Kapseln mit anderen Zusammensetzungen. Eine Kapsel Mytra gibt Ihrem Körper eine vergleichbare Menge Arzneimittel wie eine herkömmliche 100 mg Itraconazol Kapsel und erzielt die gleiche therapeutische Wirksamkeit. Nehmen Sie nur so viele Mytra Kapseln ein, wie Ihnen verschrieben wurden und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die gewöhnliche Dosis Mytra Kapseln hÀngt von der Art der Pilzinfektion ab:

OberflÀchliche Mykosen (der Haut, SchleimhÀute, Augen)

OberflÀchliche Mykosen(der Haut, SchleimhÀute, Augen)
AnwendungsgebietMytra 50 mg Hartkapsel DosierungBehandlungsdauer
Hautinfektion, meist an Brustkorb und RĂŒcken (Pityriasis versicolor [Tinea versicolor])2 Hartkapseln einmal tĂ€glich7 Tage
Hautinfektion in der Leistengegend, an den Armen oder Beinen (Tinea corporis, Tinea cruris)1 Hartkapsel einmal tÀglich oder 2 Hartkapseln einmal tÀglich2 Wochen 7 Tage
Fußpilz Hautinfektion an der Hand (Tinea manus, Tinea pedis)1 Hartkapsel einmal tĂ€glich oder 2 Hartkapseln zweimal tĂ€glich4 Wochen 7 Tage
Infektion an den NÀgeln (Tinea unguium)Dauertherapie 2 Hartkapseln einmal tÀglich12 Wochen
Bei einigen immunsupprimierten Organtransplantation, kann der Dosis kann notwendigPatienten, z. B. mit Neutropenie, die BioverfĂŒgbarkeit von Itraconazol herabgesetzt sein.AIDS oder nach einer sein. Eine Verdopplung

Bei einigen immunsupprimierten Patienten, z. B. mit Neutropenie, AIDS oder nach einer Organtransplantation, kann die BioverfĂŒgbarkeit von Itraconazol herabgesetzt sein. Eine Verdopplung der Dosis kann notwendig sein.

Bei Nagelinfektionen kann Ihr Arzt je nach Bedarf eine Pulstherapie verschreiben:

AnwendungsgebietDosisBemerkungen
Pilzinfektion (Mykose) der FingernÀgel2 PulstherapienPulstherapien sind durch wöchiges Arzneimittelfreiesein 3- Intervall
Pilzinfektion (Mykose) der ZehennÀgel3 Pulstherapiengetrennt
Art der InfektionWoche 1Woche 2, 3 und 4Woche 5Woche 6, 7 und 8Woche 9Woche 10
Nur FingernÀgel2 Kapseln am Morgen 2 Kapseln am AbendKein Itraconazol2 Kapseln am Morgen 2 Kapseln am AbendBehandlungaussetzen
ZehennÀgel mit oder ohne Infektion der FingernÀgel2 Kapseln am Morgen 2 Kapseln am AbendKein Itraconazol2 Kapseln am Morgen 2 Kapseln am AbendKein Itraconazol2 Kapseln am Morgen 2 Kapseln am AbendBehandlung aussetzen

Ihr Arzt verschreibt Ihnen möglicherweise andere Dosen und verordnet andere BehandlungszeitrĂ€ume, dies hĂ€ngt von Ihrer Erkrankung ab. Es ist wichtig, dass Sie die vollstĂ€ndige Behandlung durchfĂŒhren, die Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat.

Welche Ergebnisse können Sie von Mytra Kapseln erwarten

Bitte seien Sie nicht beunruhigt, wenn Sie nach Ihrer Behandlung keine sofortige Verbesserung bemerken.

  • Bei Hautinfektionen verschwinden die Hautmale wie Flecken oder Pickel (LĂ€sionen) normalerweise ein paar Wochen nach Behandlungsende. Obwohl das Arzneimittel den Pilz abtötet, verschwinden die LĂ€sionen erst, wenn neue Haut nachgewachsen ist.
  • Bei Nagelinfektionen kann es 6 bis 9 Monate dauern, bis die Flecken verschwinden, weil ein neuer Nagel nachwachsen muss.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie nicht sicher sind, ob die Behandlung anschlÀgt.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Mytra Kapseln eingenommen haben als Sie sollten Wenden Sie sich sofort an die nĂ€chstgelegene Krankenhaus-Notaufnahme oder Ihren Arzt:

  • Wenn Sie (oder jemand anders) viele Kapseln von Mytra geschluckt haben/hat
  • Wenn Sie glauben, dass ein Kind Mytra Kapseln geschluckt hat.

Nehmen Sie diese Packungsbeilage, alle verbleibenden Kapseln und die Tablettenschachtel mit ins Krankenhaus oder zu Ihrem Arzt, so dass man weiß, welches Arzneimittel geschluckt wurde.

Wenn Sie die Einnahme von Mytra Kapseln vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie bitte die nĂ€chste Dosis wie ĂŒblich ein. Fahren Sie dann mit dem Dosierungsschema fort, bis Sie alle Kapseln aufgebraucht haben. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Mytra Kapseln abbrechen

Wenn Sie Ihre Behandlung mit Mytra beenden, bevor Sie alle Kapseln gemĂ€ĂŸ Ihrem Dosierungsschema eingenommen haben, kann es dazu kommen, dass die Infektion nicht vollstĂ€ndig behandelt wurde und erneut auftritt. Beenden Sie die Behandlung nicht, bevor Sie alle Kapseln gemĂ€ĂŸ Ihrem Dosierungsschema eingenommen haben, auch wenn Sie sich besser fĂŒhlen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass eine der von Ihnen beobachteten Nebenwirkungen schwerwiegend ist, oder wenn Sie eine Nebenwirkung bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben ist, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Nebenwirkungen wurden nach der folgenden Methode nach ihrer HĂ€ufigkeit eingestuft:

  • Sehr hĂ€ufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
  • HĂ€ufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
  • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
  • Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

Infektionen und parasitÀre Erkrankungen

Gelegentlich: Sinusitis (Reizung und Schwellung der Nebenhöhlen), Infektion der oberen Atemwege, Rhinitis (EntzĂŒndung der Nasenschleimhaut mit Bildung von flĂŒssigem Schleim zusĂ€tzlich zu hĂ€ufigem Niesen)

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: Leukopenie

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: Überempfindlichkeit und allergische Überempfindlichkeitsreaktion

Selten: anaphylaktische (allergische) Reaktionen, Serumkrankheit (Allergie, die nach der Injektion einiger Seren auftritt und durch das Auftreten von Nesselsucht, FlĂŒssigkeitsansammlung, Gelenkschmerzen, Fieber und extremer Erschöpfung gekennzeichnet ist), angioneurotisches Ödem (Schwellung aufgrund von FlĂŒssigkeitsansammlung, die den Mund und die oberen Atemwege betreffen kann).

Erkrankungen des Nervensystems

HĂ€ufig: Kopfschmerz

Selten: Zittern, Kribbeln in den Gliedmaßen (ParĂ€sthesie), verminderte Empfindung (HypoĂ€sthesie), unangenehmer Geschmack (schlechter Geschmack im Mund)

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Selten: dauerhafter oder vorĂŒbergehender Hörverlust, subjektives LĂ€rmempfinden im Ohr

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten: Kurzatmigkeit, Atemnot (Dyspnoe)

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes

HĂ€ufig: Unterleibsschmerzen, Übelkeit

Gelegentlich: Erbrechen, nahrungsbedingte Beschwerden, Durchfall und Verstopfung, Gasansammlungen im Darm (BlÀhungen)

Selten: EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Nesselsucht, Ausschlag, Juckreiz

Selten: toxische epidermale Nekrolyse (schwere Hauterkrankung, die durch Ausschlag und das Auftreten von HautblĂ€schen und Schuppen gekennzeichnet ist), Stevens-Johnson-Syndrom (starke Rötung der Haut, der SchleimhĂ€ute und der Augen), eine schwerwiegende Hauterkrankung (am ganzen Körper auftretender Ausschlag mit SchĂ€len der Haut und BlĂ€schen im Mund, an den Augen und im Genitalbereich, oder Ausschlag mit kleinen Pusteln oder BlĂ€schen), Erythema multiforme (Hauterkrankung, die durch das Auftreten von mit FlĂŒssigkeit gefĂŒllten BlĂ€schen, Blasen usw. gekennzeichnet ist), exfoliative Dermatitis (Hauterkrankung, die durch Schuppung gekennzeichnet ist), leukozytoklastische Vaskulitis (EntzĂŒndung der WĂ€nde von BlutgefĂ€ĂŸen), Alopezie (Haarausfall), Lichtempfindlichkeit (ĂŒberempfindliche Reaktion der Haut auf Sonnenlicht)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: hÀufigeres Wasserlassen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrĂŒse

Gelegentlich: Menstruationsstörungen

Selten: erektile Dysfunktion

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie ist Mytra aufzubewahren?

6 Inhalt der Packung und weitere Informationen

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

HDPE-Flaschen und Weichaluminium-Blisterpackungen:

FĂŒr dieses Arzneimittel sind bezĂŒglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Triplex-Blisterpackungen:℃

Unter 25 lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z. B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Mytra enthÀlt

Der Wirkstoff ist: Itraconazol.

Jede Hartkapsel enthÀlt 50 mg Itraconazol.

Die sonstigen Bestandteile sind: Hypromellosephthalat, CarboxymethylstÀrke-Natrium (Typ A), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Die Hartkapsel besteht aus Gelatine und den Farbstoffen Brillantblau FCF (E133) und Titandioxid (E171).

Die Hartkapsel ist mit schwarzer Druckfarbe (SW-9008) bedruckt, bestehend aus Schellack, Kaliumhydroxid, schwarzem Eisenoxid (E172) und gereinigtem Wasser.

Wie Mytra aussieht und Inhalt der Packung

Mytra 50 mg Hartkapseln sind hellblaue Gelatinekapseln (GrĂ¶ĂŸe 1) mit einem mit schwarzer Druckfarbe aufgedrucktem i-50.

Mytra wird in Blisterpackungen mit jeweils 4, 6, 7, 8, 14, 15, 18, 28, 30 und 60 Hartkapseln abgegeben.

Mytra wird in FlaschengrĂ¶ĂŸen mit jeweils 15, 30, 60 und 90 Hartkapseln abgegeben.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

A-med GmbH General-Arnold-Strasse 6 5020 Salzburg Österreich

Hersteller

Medicofarma S.A. ul. Tarnobrzeska 13, Radom, 26-613 Polen

Vertrieb

Pelpharma Handels GmbH

Wohndorfweg 36

A-3001 Tulbing

Z.Nr.: 137209

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: ITRAISDIN
Spanien, Italien, Portugal: ITRAGERM
Österreich: MYTRA 50 mg Hartkapseln

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im April 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Mytra 50 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Itraconazol
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Zulassungsdatum 05.10.2016
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Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden