Sastravi 150 mg/37,5 mg/200 mg Filmtabletten

Abbildung Sastravi 150 mg/37,5 mg/200 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Levodopa Carbidopa Entacapon
Zulassungsland Österreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.12.2014
ATC Code N04BA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Sastravi enthÀlt drei Wirkstoffe in einer Filmtablette (Levodopa, Carbidopa und Entacapon). Sastravi wird zur Behandlung der Parkinson-Krankheit angewendet.

Die Parkinson-Krankheit wird durch den niedrigen Spiegel einer Substanz im Gehirn verursacht, der Dopamin genannt wird. Levodopa erhöht die Menge an Dopamin und verringert so die Symptome der Parkinson-Krankheit. Carbidopa und Entacapon tragen zur Verbesserung der Anti-Parkinson- Wirkungen von Levodopa bei.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sastravi darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • allergisch gegen Levodopa, Carbidopa oder Entacapon, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • ein Engwinkelglaukom (eine bestimmte Augenerkrankung) haben.
  • einen Tumor der Nebenniere haben.
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer Depression einnehmen (Kombinationen selektiver MAO-A- und MAO-B-Hemmer bzw. nicht selektive MAO-Hemmer).
  • frĂŒher einmal ein malignes neuroleptisches Syndrom (MNS – eine seltene Reaktion auf Arzneimittel, die zur Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen eingesetzt werden) hatten.
  • frĂŒher einmal eine atraumatische Rhabdomyolyse (eine seltene Muskelerkrankung) hatten.
  • eine schwere Lebererkrankung haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sastravi einnehmen, falls Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder schon einmal hatten:

  • Eine Herzattacke oder andere Herzerkrankungen, z. B. Herzrhythmusstörungen oder eine Erkrankung der BlutgefĂ€ĂŸe
  • Asthma oder andere Erkrankungen der Lunge
  • Ein Leberproblem; in diesem Fall muss möglicherweise Ihre Dosis angepasst werden
  • Eine Erkrankung der Nieren oder hormonell bedingte Erkrankungen
  • Ein MagengeschwĂŒr oder KrampfanfĂ€lle
  • Wenn bei Ihnen lĂ€nger anhaltender Durchfall auftritt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, denn es kann ein Anzeichen fĂŒr eine EntzĂŒndung des Dickdarms sein
  • Jede Art von schwerer psychischer Erkrankung, wie eine Psychose
  • Ein chronisches Weitwinkelglaukom, da Ihre Dosis möglicherweise angepasst und Ihr Augeninnendruck ĂŒberwacht werden muss

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie zurzeit eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Antipsychotika (Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen)
  • Arzneimittel, die einen Blutdruckabfall beim Aufstehen (aus dem Sessel oder Bett) verursachen. Bitte beachten Sie, dass Sastravi die Wirkung dieser Arzneimittel verstĂ€rken kann!

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie wÀhrend der Behandlung mit Sastravi

  • sehr starke Muskelversteifungen und heftige Muskelzuckungen, Zittern, Erregtheit, Verwirrtheit, Fieber, einen beschleunigten Puls oder große Schwankungen Ihres Blutdrucks bei sich bemerken. Sollte eines dieser Symptome auftreten, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren
    Arzt.
  • sich niedergeschlagen oder traurig fĂŒhlen, Gedanken haben, sich das Leben zu nehmen oder wenn Sie ungewöhnliche VerhaltensĂ€nderungen bei sich feststellen.
  • öfters plötzlich einschlafen oder sehr starke SchlĂ€frigkeit verspĂŒren. In diesem Fall sollten Sie kein Fahrzeug fĂŒhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen (siehe auch Abschnitt „VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen“).
  • unkontrollierbare Bewegungen haben oder sich diese verschlimmern, nachdem Sie angefangen haben, Sastravi einzunehmen. In diesem Fall muss Ihr Arzt eventuell die Dosierung Ihres Anti- Parkinsonmittels anpassen.
  • Durchfall bekommen. Es wird eine Überwachung Ihres Körpergewichts empfohlen, um einen möglichen ĂŒbermĂ€ĂŸigen Gewichtsverlust zu vermeiden.
  • wenn sich bei Ihnen zunehmende Appetitlosigkeit entwickelt und Asthenie (SchwĂ€che, Erschöpfung) und Gewichtsverlust innerhalb relativ kurzer Zeit auftreten. In diesem Fall sollte eine umfassende medizinische Untersuchung einschließlich der Leberfunktion in Betracht gezogen werden.
  • wenn bei Ihnen das GefĂŒhl aufkommt, die Behandlung mit Sastravi beenden zu wollen, siehe Abschnitt „Wenn Sie die Einnahme von Sastravi abbrechen“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Betreuungsperson bemerken, dass Sie suchtÀhnliche Symptome entwickeln, die zum heftigen Verlangen nach hohen Dosen von

Sastravi und anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung von Parkinson-Krankheit eingesetzt werden, fĂŒhren.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie bei sich oder ein Familienmitglied oder eine Pflegekraft bei Ihnen eine ungewöhnliche Entwicklung zu zwanghaftem oder triebhaftem Verhalten bemerken oder wenn Sie einem Impuls, Trieb oder einer Versuchung nicht widerstehen können, bestimmte Handlungen auszufĂŒhren, durch die Sie sich selbst oder anderen schaden könnten. Diese als Störungen der Impulskontrolle bezeichneten Verhaltensweisen sind zum Beispiel Spielsucht, unmĂ€ĂŸiges Essen oder Geldausgeben, krankhaft gesteigertes sexuelles Verlangen oder beherrscht sein von sexuellen Fantasien und Empfindungen. Es kann notwendig sein, dass der Arzt Ihre Therapie ĂŒberprĂŒft.

WĂ€hrend einer Langzeitbehandlung mit Sastravi veranlasst Ihr Arzt möglicherweise die DurchfĂŒhrung regelmĂ€ĂŸiger Laborkontrollen.

Wenn Sie sich einer Operation unterziehen mĂŒssen, informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Sastravi einnehmen.

Sastravi wird zur Behandlung von extrapyramidalen Symptomen (z. B. unwillkĂŒrlichen Bewegungen, Zittern, Muskelsteifheit oder -anspannungen), die durch andere Arzneimittel verursacht wurden, nicht empfohlen.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, bevor Sie Sastravi einnehmen, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob das oben Genannte auf Sie zutrifft.

Kinder und Jugendliche

Die Erfahrungen mit Sastravi bei Patienten unter 18 Jahren sind begrenzt. Die Anwendung von Sastravi bei Kindern und Jugendlichen wird daher nicht empfohlen.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Sastravi einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Àltere Patienten:

  • Der Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten von Sastravi Sie jeden Tag einnehmen sollen.
  • Die Tabletten sind nicht dafĂŒr vorgesehen, geteilt oder in kleinere StĂŒcke zerbrochen zu werden.
  • Sie dĂŒrfen zu jedem Einnahmezeitpunkt nur jeweils eine einzelne Tablette einnehmen.
  • Je nachdem wie Sie auf die Behandlung ansprechen, kann der Arzt die Dosis steigern oder auch senken.
  • Bei Anwendung von Sastravi 50 mg/12,5 mg/200 mg, 100 mg/25 mg/200 mg oder 150 mg/37,5 mg/200 mg dĂŒrfen Sie nicht mehr als 10 Tabletten pro Tag einnehmen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sastravi zu stark oder zu schwach ist, oder wenn Nebenwirkungen auftreten.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Sastravi darf nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Sastravi eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine grĂ¶ĂŸere Menge als Ihre ĂŒbliche Dosis von Sastravi eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt oder Apotheker. Bei einer Überdosierung kann es sein, dass Sie Verwirrtheit oder Erregtheit verspĂŒren, Ihr Herz langsamer oder schneller als ĂŒblich schlĂ€gt oder die Farbe Ihrer Haut, Zunge, der Augen oder des Urins sich verĂ€ndert.

Wenn Sie die Einnahme von Sastravi vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn bis zur nÀchsten Einnahme mehr als 1 Stunde verbleibt:

Holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern, und nehmen Sie die nÀchste Tablette zur gewohnten Zeit ein.

Wenn bis zur nÀchsten Einnahme weniger als 1 Stunde verbleibt:

Holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern, und nehmen Sie nach einer Wartezeit von 1 Stunde eine weitere ein. Setzen Sie danach die Einnahme wie gewohnt fort.

Es muss immer mindestens eine Stunde zwischen den Einnahmen von Sastravi liegen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Wenn Sie die Einnahme von Sastravi abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Sastravi nicht ab, bevor Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie aufhören sollen. In einem solchen Fall kann eine Anpassung Ihrer anderen Anti-Parkinsonmittel, insbesondere von Levodopa, durch den Arzt notwendig sein, um eine ausreichende Kontrolle Ihrer Beschwerden zu erreichen. Wenn Sie die Einnahme von Sastravi und Ihren anderen Anti-Parkinsonmitteln plötzlich abbrechen, können unerwĂŒnschte Nebenwirkungen auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Sastravi zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sastravi darf nicht eingenommen werden, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen eine Depression (Kombinationen von selektiven MAO-A- und MAO-B-Hemmern, oder nicht selektive MAO- Hemmer) einnehmen.

Sastravi kann die Wirkungen und Nebenwirkungen von bestimmten Arzneimitteln verstÀrken. Dazu gehören:

  • Arzneimittel zur Behandlung einer Depression wie Moclobemid, Amitriptylin, Desipramin, Maprotilin, Venlafaxin und Paroxetin
  • Rimiterol und Isoprenalin zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege
  • Adrenalin zur Behandlung schwerer allergischer Reaktionen
  • Noradrenalin, Dopamin und Dobutamin zur Behandlung von Herzerkrankungen und niedrigem Blutdruck
  • Alpha-Methyldopa zur Behandlung hohen Blutdrucks
  • Apomorphin zur Behandlung der Parkinson-Krankheit

Bestimmte Arzneimittel können die Wirkung von Sastravi vermindern. Dazu gehören:

  • Dopamin-Antagonisten zur Behandlung von psychischen Erkrankungen, Übelkeit und Erbrechen
  • Phenytoin zur Vorbeugung von KrampfanfĂ€llen
  • Papaverin zur Muskelentspannung

Sastravi kann die Aufnahme von Eisen beeintrÀchtigen. Daher sollten Sastravi und EisenprÀparate nicht gleichzeitig eingenommen werden. Warten Sie nach der Einnahme eines der Arzneimittel mindestens 2 - 3 Stunden, bevor Sie das andere einnehmen.

Einnahme von Sastravi zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Sastravi kann zu oder unabhĂ€ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Bei manchen Patienten kann jedoch die Aufnahme von Sastravi beeintrĂ€chtigt sein, wenn es gleichzeitig mit oder kurz nach einer eiweißreichen Mahlzeit (wie etwa Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Pflanzenkeime und NĂŒsse) eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass dies auf Sie zutrifft.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/GebÀrfÀhigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

WĂ€hrend einer Behandlung mit Sastravi sollten Sie nicht stillen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit und die VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen.

Sastravi kann den Blutdruck senken, wodurch es bei Ihnen zu Benommenheit und SchwindelgefĂŒhl kommen kann. Seien Sie daher besonders vorsichtig, wenn Sie ein Fahrzeug fĂŒhren oder Werkzeuge bzw. Maschinen bedienen.

Wenn Sie starke SchlĂ€frigkeit verspĂŒren oder unwiderstehliche Einschlafattacken haben, warten Sie bis Sie sich wieder völlig wach fĂŒhlen, bevor Sie ein Fahrzeug fĂŒhren oder etwas tun, das Ihre ganze Aufmerksamkeit erfordert. Andernfalls risikieren Sie, sich und anderen einer schweren Verletzungs- oder Todesgefahr auszusetzen.

Sastravi enthÀlt Lecithin (Soja)

Wenn Sie allergisch gegen Erdnuss oder Soja sind, dĂŒrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Sastravi enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Bei vielen der Nebenwirkungen wird bereits durch eine Anpassung der Dosis eine Linderung erreicht.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen wÀhrend der Behandlung mit Sastravi eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Sehr starke Muskelversteifungen oder heftige Muskelzuckungen, Zittern, Erregtheit, Verwirrtheit, Fieber, ein beschleunigter Puls oder große Blutdruckschwankungen. Diese können Anzeichen fĂŒr das maligne neuroleptische Syndrom (MNS, eine seltene, schwere Reaktion auf Arzneimittel, die zur Behandlung von Störungen des zentralen Nervensystems eingesetzt werden) oder die Rhabdomyolyse (eine seltene, schwere Erkrankung der Skelettmuskulatur) sein.
  • Allergische Reaktionen, Anzeichen hierfĂŒr sind Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz, Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Hals. Hierdurch können Atemnot oder Schluckbeschwerden entstehen.

Weitere Nebenwirkungen:

Sehr hÀufig: (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten)

  • Unkontrollierte Bewegungen (Dyskinesien)
  • Unwohlsein (Übelkeit)
  • Unbedenkliche, rötlich-braune VerfĂ€rbung des Urins
  • Muskelschmerzen
  • Durchfall

HĂ€ufig: (betrifft bis zu 1 von 10 Behandelten)

  • Schwindel- oder OhnmachtsanfĂ€lle aufgrund niedrigen Blutdrucks; hoher Blutdruck
  • Verschlechterung der Symptome der Parkinson-Krankheit, Benommenheit, SchlĂ€frigkeit
  • Erbrechen, Bauchschmerzen und Unwohlsein, Sodbrennen, Mundtrockenheit, Verstopfung
  • Schlaflosigkeit, Halluzinationen, Verwirrtheit, ungewöhnliche TrĂ€ume (einschließlich AlbtrĂ€ume), MĂŒdigkeit
  • Psychische VerĂ€nderungen – einschließlich GedĂ€chtnisprobleme, AngstzustĂ€nde und Depressionen (möglicherweise mit Gedanken, sich das Leben zu nehmen)
  • Erkrankung des Herzens oder der Arterien (z. B. Brustschmerzen), unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag oder Herzrhythmus
  • HĂ€ufigere StĂŒrze
  • Kurzatmigkeit
  • Vermehrtes Schwitzen; HautausschlĂ€ge
  • MuskelkrĂ€mpfe; geschwollene Beine
  • Verschwommensehen
  • Blutarmut
  • Verminderter Appetit, Gewichtsabnahme
  • SchwĂ€chegefĂŒhl, MĂŒdigkeit
  • abnormale Gewichtszunahme
  • Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Harnwegsinfektionen

Gelegentlich: (betrifft bis zu 1 von 100 Behandelten)

  • Herzinfarkt
  • Darmblutung
  • VerĂ€nderungen im Blutbild, die zu Blutungen fĂŒhren können, abnorme Leberfunktionswerte
  • KrampfanfĂ€lle
  • Erregtheit
  • Psychotische Symptome
  • Colitis (EntzĂŒndung des Dickdarms)
  • VerfĂ€rbungen, außer UrinverfĂ€rbungen (z. B. von Haut, NĂ€geln, Haaren oder Schweiß)
  • Schluckbeschwerden
  • UnfĂ€higkeit, Wasser zu lassen
  • Unwohlsein

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

Starkes Verlangen nach hohen Dosen von Sastravi, die jene Dosen deutlich ĂŒberschreiten die zur adĂ€quaten Kontrolle von Bewegungssymptomen erforderlich sind, bekannt als Dopamin- Dysregulationssyndrom. Bei manchen Patienten kommt es nach der Einnahme von hohen Dosen Sastravi zu ungewöhnlich heftigenunwillkĂŒrlichen Bewegungen (Dyskinesien), Stimmungsschwankungen oder anderen Nebenwirkungen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls berichtet:

Möglicherweise treten bei Ihnen folgende Symptome auf:

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  • UnfĂ€higkeit, einem Impuls zu widerstehen, schadhafte Handlungen auszufĂŒhren, wie:

    • Starker Trieb zu unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸigem GlĂŒcksspiel, ungeachtet schwerer persönlicher oder familiĂ€rer Konsequenzen
    • VerĂ€ndertes oder gesteigertes sexuelles Verlangen und Verhalten, wie ein starker Geschlechtstrieb, was Ihnen selbst und anderen erhebliche Sorgen bereitet.
    • Unkontrollierte Kauf- oder Verschwendungssucht
    • Essattacken (Verschlingen riesiger Nahrungsmengen innerhalb kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (mehr essen als normalerweise und mehr als notwendig ist, um satt zu werden)

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine dieser Verhaltensweisen bei sich bemerken. Er wird mit Ihnen Maßnahmen zur Beherrschung oder Verringerung dieser Symptome besprechen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http//www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem BehĂ€ltnis und dem Umkarton hinter „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht ĂŒber 30°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Sastravi enthÀlt

  • Die Wirkstoffe sind Levodopa, Carbidopa und Entacapon.
  • Eine Filmtablette enthĂ€lt 50 mg Levodopa, 12,5 mg Carbidopa (als Monohydrat) und 200 mg Entacapon.
  • Eine Filmtablette enthĂ€lt 100 mg Levodopa, 25 mg Carbidopa (als Monohydrat) und 200 mg Entacapon.
  • Eine Filmtablette enthĂ€lt 150 mg Levodopa, 37,5 mg Carbidopa (als Monohydrat) und 200 mg Entacapon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Croscarmellose-Natrium, Hydroxypropylcellulose, Trehalose-Dihydrat, Cellulosepulver, Natriumsulfat, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat.

TablettenĂŒberzug: Polyvinylalkohol teilweise hydrolysiert, Talkum, Titandioxid (E171), Macrogol, Eisenoxid rot (E172), Lecithin (Soja) (E322), Eisenoxid gelb (E172).

Wie Sastravi aussieht und Inhalt der Packung

Sastravi 50 mg/12,5 mg/200 mg: brĂ€unlich rote, ovale, bikonvexe Filmtablette, 6,85 x 14,2 mm, mit PrĂ€gung „50“ auf einer Seite und „LEC“ auf der anderen Seite.

Sastravi 100 mg/25 mg/200 mg: brĂ€unlich rote, ovale, bikonvexe Filmtablette, 7,23 x 15,3 mm, mit PrĂ€gung „100“ auf einer Seite und „LEC“ auf der anderen Seite.

Sastravi 150 mg/37,5 mg/200 mg: brĂ€unlich rote, ovale, bikonvexe Filmtablette, 7,68 x 16,2 mm, mit PrĂ€gung „150“ auf einer Seite und „LEC“ auf der anderen Seite.

PackungsgrĂ¶ĂŸen:

TablettenbehÀltnis mit Schraubverschluss: 10, 30, 100, 130 und 175 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 – 78 220 Hafnarfjördur

Island

Hersteller:

Balkanpharma – Dupnitsa AD

3, Samokovsko Shose Str.

2600 Dupnitsa

Bulgarien

Zulassungsnummern:

Sastravi 50 mg/12.5 mg/200 mg Filmtabletten: 135902

Sastravi 100 mg/25 mg/200 mg Filmtabletten: 135904

Sastravi 150 mg/37,5 mg/200 mg Filmtabletten: 135906

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Irland: Sastravi
Island: Sastravi
Malta: Sastravi
RumÀnien: Sastravi 50 mg/12,5 mg/200 mg comprimate filmate

Sastravi 75 mg/18,75 mg/200 mg comprimate filmate

Sastravi 100 mg/25 mg/200 mg comprimate filmate

Sastravi 125 mg/31,25 mg/200 mg comprimate filmate

Sastravi 150 mg/37,5 mg/200 mg comprimate filmate

Sastravi 175 mg/43,75 mg/200 mg comprimate filmate

Sastravi 200 mg/50mg/200 mg comprimate filmate
Schweden: Sastravi
Slowakei: Sastravi 50 mg/12,5 mg/200 mg

Sastravi 100 mg/25 mg/200 mg

Sastravi 150 mg/37,5 mg/200 mg

Sastravi 200 mg/50 mg/200 mg
Österreich: Sastravi 50 mg/12,5 mg/200 mg Filmtabletten

Sastravi 100 mg/25 mg/200 mg Filmtabletten

Sastravi 150 mg/37,5 mg/200 mg Filmtabletten
Ungarn: Sastravi 50 mg/12.5 mg/200 mg filmtabletta Sastravi 100 mg/25 mg/200 mg filmtabletta Sastravi 125 mg/31.25 mg/200 mg filmtabletta Sastravi 150 mg/37.5 mg/200 mg filmtabletta Sastravi 200 mg/50mg/200 mg filmtabletta
Vereinigtes
Königreich: Sastravi

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im August 2020.

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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.12.2014
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden