CoAprovel¬ģ 150/12,5; 300/12,5; 300/25

Abbildung CoAprovel¬ģ 150/12,5; 300/12,5; 300/25
Wirkstoff(e) Irbesartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C09DA04
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

CoAprovel ist ein Kombinationspr√§parat bestehend aus zwei Wirkstoffen, Irbesartan und Hydrochlorothiazid, welches nur auf Verschreibung Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin eingenommen werden darf.

Irbesartan geh√∂rt zu einer Klasse von Substanzen, die als Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bekannt sind. Angiotensin II ist eine k√∂rpereigene Substanz, welche die Blutgef√§sse verengt und somit zu einem Blutdruckanstieg f√ľhrt. Durch Blockierung der Angiotensin-II-Rezeptoren bewirkt Irbesartan eine Entspannung der Blutgef√§sse und eine Senkung des Blutdrucks.

Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (sogenannte Thiaziddiuretika), welche die Ausscheidung von Wasser und Salz durch die Nieren erhöhen und dadurch den Blutdruck senken.

Irbesartan und Hydrochlorothiazid wirken zusammen und senken den Blutdruck st√§rker, als wenn jeder Wirkstoff alleine gegeben w√ľrde.

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin hat Ihnen CoAprovel 150¬†mg/12,5¬†mg, CoAprovel 300¬†mg/12,5¬†mg oder CoAprovel 300¬†mg/25¬†mg verschrieben, weil Sie an zu hohem Blutdruck, auch essentielle Hypertonie genannt, leiden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin hat Ihnen wom√∂glich eine √Ąnderung Ihrer Lebensweise empfohlen, um die Blutdrucksenkung zu unterst√ľtzen (Gewichtsreduktion, mit dem Rauchen aufh√∂ren, den Alkoholkonsum reduzieren, die Salzzufuhr in der Nahrung einschr√§nken). Empfehlenswert ist auch die regelm√§ssige Aus√ľbung von sanften k√∂rperlichen Aktivit√§ten wie Gehen, Schwimmen usw.

Wenn ein hoher Blutdruck nicht behandelt wird, k√∂nnen lebenswichtige Organe wie das Herz, die Nieren und das Gehirn gesch√§digt werden. Sie k√∂nnen sich wohlauf f√ľhlen und keine Symptome haben, aber die unbehandelte Hypertonie kann eventuell einen Hirnschlag, einen Herzinfarkt, eine Herzschw√§che, eine Nierenfunktionsst√∂rung oder ein Erblinden verursachen.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von CoAprovel Vorsicht geboten?

Informieren Sie vor Beginn der Behandlung mit CoAprovel Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie an √ľberm√§ssigem Erbrechen oder Durchfall, an Nieren-, Leber- oder Herzproblemen, an Gicht, Diabetes, Lupus erythematodes, Laktoseunvertr√§glichkeit oder Schuppenflechte (Psoriasis) leiden oder wenn Sie in der Vergangenheit unter Sch√ľben von Schuppenflechte gelitten haben, da diese Zust√§nde besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, bevor Sie CoAprovel anwenden, falls Sie schon einmal Hautkrebs hatten oder falls Sie w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautver√§nderung bemerken. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid (einem der Wirkstoffe von CoAprovel), insbesondere √ľber l√§ngere Zeit und in h√∂herer Dosierung, kann zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr bestimmte Arten von Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozyt√§rer, ¬ęweisser¬Ľ Hautkrebs) f√ľhren. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonnenlicht und UV-Strahlen, solange Sie CoAprovel anwenden, und kontrollieren Sie Ihre Haut regelm√§ssig, um Ihrem Arzt¬†bzw. Ihrer √Ąrztin unerwartete Hautver√§nderungen zeigen zu k√∂nnen.

Informieren Sie vor Beginn der Behandlung mit CoAprovel Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach Einnahme von Hydrochlorothiazid Atem- oder Lungenbeschwerden (insbesondere Entz√ľndungen oder Fl√ľssigkeitsansammlungen in der Lunge) aufgetreten sind. Falls Sie nach der Einnahme von CoAprovel schwere Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen entwickeln, suchen Sie sofort √§rztlichen Rat auf.

Wenn Sie vor einem operativen oder zahn√§rztlichen Eingriff stehen und entsprechende Arzneimittel (z.B. Muskelrelaxantien oder Narkosemittel) erhalten, m√ľssen Sie den Arzt oder Zahnarzt bzw. die √Ąrztin oder Zahn√§rztin informieren, dass Sie CoAprovel einnehmen, da in diesem Fall spezielle Massnahmen erforderlich sind.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen!

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, bevor Sie CoAprovel einnehmen und auch, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft:

  • Sie leiden unter Hypoglyk√§mie (zu den Symptomen k√∂nnen Schwitzen, Schw√§chegef√ľhl, Hunger, Schwindel, Zittern, Kopfschmerzen, Hitzewallungen oder Bl√§sse, Taubheit, rascher oder klopfender Herzschlag z√§hlen), insbesondere, wenn Sie wegen Diabetes behandelt werden.
  • F√ľr Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin ist es besonders wichtig, √ľber die Einnahme von folgenden Arzneimitteln informiert zu sein: Medikamente, die Aliskiren enthalten, andere Substanzen zur Senkung des Blutdrucks, Diuretika (harntreibende Mittel), Arzneimittel zur Senkung des Cholesterins, Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (orale Arzneimittel oder Insulin), Kortisonpr√§parate, gewisse Arzneimittel gegen Schmerzen und Gelenkentz√ľndungen, Substanzen zur Erh√∂hung des Blutdrucks (z.B. Adrenalin), Arzneimittel im Zusammenhang mit einem operativen oder zahn√§rztlichen Eingriff (z.B. Muskelrelaxantien, Narkosemittel), Arzneimittel zur Behandlung von Gicht, Kalziumpr√§parate, Lithium, Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen; Arzneimittel mit dem Wirkstoff Carbamazepin aus der Klasse der Antiepileptika, Arzneimittel aus der Klasse der Sulfonamide (Hydrochlorothiazid) oder ein Arzneimittel aus der Klasse der Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (gegen Bluthochdruck und Herz- sowie Nierenbeschwerden), Kaliumpr√§parate, Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika (z.B. Spironolacton), Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels (z.B. Repaglinid).

Hydrochlorothiazid kann zu einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§ssschicht des Auges (Aderhauterguss), akuten Glaukomanf√§llen (pl√∂tzlicher Anstieg des Augendrucks) und/oder akuter Kurzsichtigkeit f√ľhren. Die Symptome k√∂nnen pl√∂tzliche Sehst√∂rungen oder kurzfristig andauernder Verlust des Sehverm√∂gens, schmerzende Augen mit Augenr√∂tungen, Wahrnehmung von Haloerscheinungen (Lichtb√∂gen) um Lampen, begleitet von Kopf- oder Bauchschmerzen, Schwindelanf√§llen und Erbrechen (Symptome eines akuten Glaukomanfalls) sein. Sollten Sie diese Symptome versp√ľren, die normalerweise in den ersten Stunden oder Wochen nach der ersten Einnahme des Medikaments auftreten, kontaktieren¬†Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin und brechen Sie die Einnahme von CoAprovel ab. Unbehandelt kann dies zu einem permanenten Verlust der Sehkraft f√ľhren. Wenn Sie in der Vergangenheit allergisch auf Penicillin oder Sulfonamide (wie Hydrochlorothiazid) reagiert haben, kann das Risiko f√ľr das Auftreten eines Aderhautergusses oder einen akutes Glaukomanfalls erh√∂ht sein.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie Kochsalz durch kaliumhaltige Di√§tsalze ersetzen.

Alkohol, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Narkotika und gewisse Schmerzmittel k√∂nnen die Wirkung von CoAprovel verst√§rken und zu einem Abfall des Blutdrucks f√ľhren.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23¬†mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

CoAprovel enth√§lt Laktose. Patienten mit der seltenen Erbkrankheit Galaktose-Unvertr√§glichkeit, Laktase-Mangel oder einer Malabsorption von Glukose und Galaktose d√ľrfen CoAprovel nicht einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch in Selbstmedikation!) anwenden.

Darf CoAprovel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

CoAprovel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Informieren Sie vor Beginn einer Behandlung mit CoAprovel Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie die Vermutung haben, schwanger zu sein, oder wenn Sie in naher Zukunft eine Schwangerschaft beabsichtigen. In diesem Fall wird Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin √ľblicherweise ein anderes Arzneimittel verschreiben, da die Einnahme von CoAprovel w√§hrend der Schwangerschaft (insbesondere nach den ersten 3 Monaten) zu ernsthaften fetalen Sch√§digungen f√ľhren kann.

Falls Sie w√§hrend der Behandlung mit CoAprovel schwanger werden, m√ľssen Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin davon in Kenntnis setzen, damit Ihre Therapie entsprechend angepasst werden kann.

Sie d√ľrfen Ihr Kind nicht stillen, wenn Sie CoAprovel einnehmen.

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Wie wird es angewendet?

Die CoAprovel Filmtabletten sind regelm√§ssig und immer zur gleichen Tageszeit, gem√§ss den Angaben Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin, einzunehmen. Die Filmtabletten k√∂nnen unzerkaut vor, w√§hrend oder nach dem Essen mit etwas Wasser geschluckt werden.

Die √ľbliche Dosis betr√§gt 1 Filmtablette CoAprovel 150¬†mg/12,5¬†mg, CoAprovel 300¬†mg/12,5¬†mg oder CoAprovel 300¬†mg/25¬†mg t√§glich.

Wenn Ihr Blutdruck mit CoAprovel nicht ausreichend gesenkt wird, ist es m√∂glich, dass Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin eine Anpassung der verschriebenen Dosierung oder die zus√§tzliche Einnahme eines weiteren Arzneimittels zur Behandlung des Bluthochdrucks verordnet.

Der maximale blutdrucksenkende Effekt wird im Allgemeinen 6‚Äď8 Wochen nach Behandlungsbeginn erreicht.

Falls Sie die Einnahme des Arzneimittels an einem Tag vergessen haben, sollten Sie am darauffolgenden Tag zur gewohnten Tageszeit die normale Tagesdosis von CoAprovel 150 mg/12,5 mg, CoAprovel 300 mg/12,5 mg oder CoAprovel 300 mg/25 mg einnehmen und auf keinen Fall die versäumte Dosis nachholen.

Wenn Sie unbeabsichtigt zu viele CoAprovel 150¬†mg/12,5¬†mg, CoAprovel 300¬†mg/12,5¬†mg oder CoAprovel 300¬†mg/25¬†mg Filmtabletten geschluckt haben, nehmen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin oder dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum (Tox Info Suisse) Kontakt auf.

Die Anwendung und die Anwendungssicherheit von CoAprovel Tabletten bei Kindern und Jugendlichen wurden bisher nicht untersucht.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf CoAprovel nicht eingenommen / angewendet werden?

CoAprovel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:

  • auf irgendeinen der Inhaltsstoffe von CoAprovel √ľberempfindlich (allergisch) reagieren;
  • auf Medikamente allergisch sind, welche von Sulfonamiden abstammen (im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin);
  • an einem erblich bedingten Angio√∂dem leiden oder wenn bei Ihnen infolge einer fr√ľheren Behandlung mit einem anderen Blutdruckmittel (ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist) ein allergisches Angio√∂dem aufgetreten ist. Bei einem Angio√∂dem handelt es sich um eine √úberempfindlichkeitsreaktion, die sich vor allem in Form von Schwellungen an Lippen, Zunge und/oder im Gesicht, Brustverengung oder in Form von Schwierigkeiten beim Atmen oder Schluckbeschwerden √§ussern kann.
  • eine Schwangerschaft beabsichtigen;
  • schwanger sind oder dies zumindest vermuten;
  • stillen;
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben;
  • an einer starken Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rung, therapieresistenter Hypokali√§mie (verminderter Kaliumgehalt im Blut), Hyponatri√§mie (verminderter Natriumgehalt im Blut), Hyperkalz√§mie (erh√∂hter Kalziumgehalt im Blut) oder symptomatischer Hyperurik√§mie (Gicht oder Uratsteine in der Anamnese) leiden;
  • bereits ein anderes Medikament nehmen, das Aliskiren enth√§lt (z.B. Rasilez), und an Zuckerkrankheit (Diabetes Typ¬†1 oder Typ¬†2) oder an einer Niereninsuffizienz leiden;
  • bereits ein Medikament aus der Gruppe der Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (z.B. Ramipril, Enalapril), das zur Behandlung von Bluthochdruck, Funktionsst√∂rungen des Herzens oder der Niere eingesetzt wird, einnehmen und Sie an diabetischer Nephropathie leiden.

CoAprovel darf nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden.

Welche Nebenwirkungen kann CoAprovel haben?

Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit CoAprovel (bei gleichzeitiger Anwendung von Irbesartan/Hydrochlorothiazid oder einem der Wirkstoffe von Irbesartan oder Hydrochlorothiazid) beobachtet wurden, sind:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)

Wenn Sie an zu hohem Blutdruck und Diabetes Typ 2 mit Nierenerkrankung leiden, können Blutuntersuchungen eine Erhöhung des Kaliumspiegels ergeben.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Kopfschmerzen, Schwindel/Benommenheit, M√ľdigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, St√∂rungen beim Wasserlassen, Blutuntersuchungen k√∂nnen einen Anstieg der Werte eines Enzyms anzeigen, das den Zustand der Muskel- und Herzfunktion belegt (Kreatinkinase), oder einen Anstieg der Substanzen anzeigen, die den Zustand der Nierenfunktion (Blutharnstoffstickstoff, Kreatinin) belegen.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Behandelten)

Durchfall, Schwindel (beim Aufstehen aus einer liegenden oder sitzenden Position), Bewusstseinsverlust, niedriger Blutdruck (kann durch Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmittel verst√§rkt werden), Beschleunigung des Herzschlags, Hautr√∂tungen und -ausschl√§ge, Hitzewallungen, Juckreiz, Appetitverlust, leichte √úbelkeit, Erbrechen, Ver√§nderungen der Libido, Impotenz, Schwellungen der Extremit√§ten (H√§nde und F√ľsse), Brustkorbschmerzen, Gelbsucht (die sich durch eine Gelbf√§rbung der Haut und/oder des Augenweiss zeigt), Blutuntersuchungen k√∂nnen eine Verminderung der Kalium- und Natriumwerte im Blut sowie einen erh√∂hten Harns√§urewert, der zur Gicht f√ľhren kann, aufzeigen.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Herzrhythmusst√∂rungen, pl√∂tzlich auftretender und starker Anstieg des Blutdrucks, Verminderung der Pl√§ttchenzahl (Blutbestandteil, der f√ľr die Blutgerinnung erforderlich ist), Muskelschmerzen und Muskelschw√§che, Kr√§mpfe, Haarausfall, Schlafst√∂rungen, Depressionen, Schw√§chegef√ľhl, Kribbeln in H√§nden und F√ľssen (Ameisenlaufen), Verstopfung, Beschwerden im Magen- und Darmbereich, Bauchbeschwerden, Zunahme der Hautempfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht, Anstieg bestimmter Blutfettwerte.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)

Akute Atemnot (Anzeichen sind unter anderem starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit).

Einzelfälle

Hautallergien (Ausschlag, Nesselsucht), lokale Schwellungen im Gesicht, an Lippen und/oder Zunge und Rachen (Angio√∂deme), Schwierigkeiten beim Atmen (Asthma) oder anaphylaktische Reaktionen (eine unmittelbare allergische Reaktion mit allgemeinem Unwohlsein) wurden berichtet (siehe auch Abschnitt ¬ęWann darf CoAprovel nicht eingenommen / angewendet werden?¬Ľ). Wenn Sie glauben, dass eine solche Reaktion bei Ihnen vorliegt, brechen Sie die Einnahme von CoAprovel ab und informieren Sie umgehend einen Arzt bzw. eine √Ąrztin. Hierbei handelt es sich um einen ernsten Notfall. Falls die Rettungskr√§fte nicht schnell eingreifen, besteht Todesgefahr.

Seit der Markteinf√ľhrung von CoAprovel wurden folgende Nebenwirkungen mit nicht bekannter H√§ufigkeit berichtet: Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozyt√§rer, ¬ęweisser¬Ľ Hautkrebs); Husten, Atembeschwerden, Ohrensausen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Sehst√∂rungen, Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§ssschicht des Auges (Aderhauterguss), akuter Glaukomanfall (pl√∂tzlicher Anstieg des Augendrucks) und/oder akute Kurzsichtigkeit (insbesondere in den ersten Behandlungsstunden oder -wochen). Falls Sie Symptome an den Augen und am Kopf versp√ľren (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme / Anwendung von CoAprovel Vorsicht geboten?¬Ľ), m√ľssen Sie unverz√ľglich einen Arzt oder eine √Ąrztin aufsuchen und die Einnahme von CoAprovel einstellen; Unruhe, Fieber, Verminderung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie), die sich durch M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit bei Anstrengung, Schwindel und Bl√§sse √§ussert, Thrombozytopenie (Mangel an Blutpl√§ttchen im Blut, Blutungsgefahr), erh√∂hte Leberwerte, Niereninsuffizienz, Lungenerkrankungen (Pneumonie, Fl√ľssigkeitsansammlung in den Lungen), kutaner Lupus erythematodes, der sich durch einen Ausschlag im Gesicht, auf dem Hals und der Kopfhaut √§ussern kann, Schuppenflechte (und Verschlimmerung der Schuppenflechte), Lichtempfindlichkeit (rote Haut, Bl√§schen, Juckreiz an den K√∂rperstellen, die der Sonne ausgesetzt sind), erh√∂hte Kaliumwerte im Blut (Hyperkali√§mie), Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die sich durch starke Schmerzen im Magenbereich √§ussern kann, und Hypoglyk√§mie (niedriger Blutzuckerspiegel).

Dar√ľber hinaus sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin umgehend jegliche unerwarteten Ver√§nderungen der Haut zeigen, die Sie w√§hrend der Behandlung mit CoAprovel beobachten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

Lagerungshinweis

CoAprovel in der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15‚Äď25¬†¬įC), vor Feuchtigkeit gesch√ľtzt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

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Weitere Informationen

Was ist in CoAprovel enthalten?

Wirkstoffe

CoAprovel enthält zwei Wirkstoffe: Irbesartan und Hydrochlorothiazid.

Es gibt Filmtabletten zu:

  • 150¬†mg Irbesartan und 12,5¬†mg Hydrochlorothiazid (CoAprovel 150¬†mg/12,5¬†mg)
  • 300¬†mg Irbesartan und 12,5¬†mg Hydrochlorothiazid (CoAprovel 300¬†mg/12,5¬†mg)
  • 300¬†mg Irbesartan und 25¬†mg Hydrochlorothiazid (CoAprovel 300¬†mg/25¬†mg)

Hilfsstoffe

CoAprovel 150¬†mg/12,5¬†mg: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Magnesiumstearat (E 572), Siliziumdioxid. Film√ľberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Macrogol 3000, Titandioxid (E 171), Eisenoxid rot und gelb (E 172), Carnaubawachs.

CoAprovel 300¬†mg/12,5¬†mg: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Magnesiumstearat (E 572), Siliziumdioxid. Film√ľberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Macrogol 3000, Titandioxid (E 171), Eisenoxid rot und gelb (E 172), Carnaubawachs.

CoAprovel¬†300¬†mg/25¬†mg: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, vorverkleisterte St√§rke, Eisenoxid rot (E 172), Eisenoxid gelb (E 172), Magnesiumstearat (E 572), Siliziumdioxid. Film√ľberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Macrogol 3350, Titandioxid (E 171), Eisenoxid rot und schwarz (E 172), Carnaubawachs.

Zulassungsnummer

54842 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie CoAprovel? Welche Packungen sind erhältlich?

Sie erhalten CoAprovel in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

  • CoAprovel 150¬†mg/12,5¬†mg Filmtabletten (150¬†mg Irbesartan und 12,5¬†mg Hydrochlorothiazid): Packungen zu 28 und 98
  • CoAprovel 300¬†mg/12,5¬†mg Filmtabletten (300¬†mg Irbesartan und 12,5¬†mg Hydrochlorothiazid): Packungen zu 28 und 98
  • CoAprovel 300¬†mg/25¬†mg Filmtabletten (300¬†mg Irbesartan und 25¬†mg Hydrochlorothiazid): Packungen zu 28 und 98

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) sa, 1214 Vernier

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Irbesartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C09DA04
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden