Wirkstoff(e) Perindopril
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Servier (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C09AA04
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Servier (Suisse) SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin.

Coversum N ist ein Medikament zur Behandlung von:

  • Arterieller Hypertonie,
  • Herzinsuffizienz (ein Zustand, bei dem das Herz nicht in der Lage ist, eine f√ľr den K√∂rper ausreichende Menge Blut zu pumpen),
  • Vorbeugung gegen Schlaganfall-Rezidive (Gehirnsch√§den aufgrund einer Hirnblutung oder infolge einer pl√∂tzlichen, arteriellen Obstruktion), in Verbindung mit Inda¬≠pamid, bei Patienten, die in den letzten 5 Jahren einen Hirnschlag erlitten haben,
  • sowie zur Reduzierung des Risikos kardiovaskul√§rer Komplikationen bei Patienten mit stabiler koronarer Herzerkrankung.

Der in Coversum N enthaltene Wirkstoff Perindopril, oder genauer gesagt dessen aktiver Metabolit Perindoprilat, verringert drastisch die Bildung einer k√∂rpereigenen Substanz, welche f√ľr die Entstehung des erh√∂hten Blutdrucks verantwortlich ist. Der arterielle Blutdruck wird somit reduziert und die Leistungsf√§higkeit des Herzens wird verbessert.

Coversum N gehört zur therapeutischen Kategorie der ACE (Angiotensin-Converting-Enzym)-Hemmer.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Es sind keine besonderen Massnahmen erforderlich.

Wann darf Coversum N nicht angewendet werden?

Coversum N darf nicht angewendet werden:

  • Bei Kindern und Jugendlichen,
  • w√§hrend der Schwangerschaft und der Stillzeit,
  • bei bestehender Allergie gegen Perindopril oder einen der Inhaltsstoffe (siehe Liste in ¬ęWas ist in Coversum N enthalten?¬Ľ) oder gegen andere ACE-Hemmer (falls es zum Beispiel w√§hrend einer vorangegangenen medikament√∂sen Bluthochdruck-Behandlung zu einer Schwellung des Gesichts gekommen ist),
  • bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz,
  • wenn Sie bereits fr√ľher Symptome wie Keuchen, Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Hals, intensives Jucken oder schwerwiegende Hautausschl√§ge in Verbindung mit einer fr√ľheren ACE-Hemmer-Behandlung hatten, oder wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem Familienmitglied unter irgendwelchen anderen Umst√§nden aufgetreten sind (ein Zustand, der als Angio√∂dem bezeichnet wird),
  • wenn Sie Aliskiren (z.B. Rasilez¬ģ) oder ein Aliskiren enthaltendes Medikament einnehmen und an Diabetes (Typ 1 oder 2) oder an Niereninsuffizienz leiden,
  • wenn Sie eine Dialyse oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. Abh√§ngig von dem verwendeten Ger√§t, k√∂nnte Coversum N nicht f√ľr Sie geeignet sein.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben, die zu einer Reduzierung der Blutzufuhr zu den Nieren f√ľhren (renale Arterienstenose),
  • wenn Sie Neprilysin-Inhibitoren eingenommen haben oder gleichzeitig einnehmen (zum Beispiel die Kombination der Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan zur Behandlung der Herzinsuffizienz oder Racecadotril zur Behandlung von Durchfall) wegen eines erh√∂hten Risikos f√ľr Angio√∂dem (Schwellung im Gesicht, um die Augen, an den Lippen oder der Zunge, Atemprobleme).

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Coversum N Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen!

Die Behandlung erfordert eine regelm√§ssige √úberwachung durch den Arzt bzw. die √Ąrztin. Vor Therapiebeginn muss der Arzt bzw. die √Ąrztin daf√ľr Sorge tragen, dass jede eventuelle Verringerung des Blutvolumens korrigiert wurde. Eine solche Verringerung kann beispielsweise durch eine Behandlung mit Diuretika, salzarme Ern√§hrung, eine Dialysebehandlung, Durchfall oder Erbrechen verursacht werden.

Wenn Sie sich in einer der folgenden Situationen befinden, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, bevor Sie Coversum N einnehmen:

  • Wenn Sie eine Aortenstenose (Verengung der Hauptarterie, die das Herz mit Blut versogt) oder eine hypertrophische Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder eine renale Arterienstenose (Verengung der Arterie, welche die Nieren mit Blut versorgt) haben,
  • wenn Sie unter anderen Herzerkrankungen leiden,
  • wenn Sie Leberprobleme haben,
  • wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben oder ein Dialyse erhalten. Falls Sie Dialysepatient/in sind, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin und seine/ihre Mitarbeiter √ľber Ihre Behandlung mit einem ACE-Hemmer, da manche Membranfilter in diesem Fall nicht verwendet werden d√ľrfen,
  • wenn Sie ungew√∂hnlich hohe Spiegel eines Hormons namens Aldosteron im Blut haben (prim√§rer Aldosteronismus),
  • wenn Sie Anzeichen einer Infektion haben (z.B. Halsschmerzen, Fieber),
  • wenn Sie unter einer Kollagen-Krankheit (Erkrankung des Bindegewebes) wie systemischem Lupus erythematodes oder Sklerodermie leiden,
  • wenn Sie Medikamente zur Behandlung von Diabetes einnehmen,
  • wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten oder Salzersatzstoffe einnehmen, die Kalium enthalten, oder wenn sie andere Medikamente, die den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen einnehmen (siehe ¬ęEinnahme von Coversum N zusammen mit anderen Arzneimitteln¬Ľ),
  • wenn Sie sich einer LDL-Apherese (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut) unterziehen,
  • wenn Sie eine Desensibilisierungstherapie erhalten, um die allergischen Reaktionen bei Bienen- und Wespenstichen zu verringern. Ihre Behandlung mit Coversum N muss vor Beginn der Desensibilisierung umgestellt werden,
  • wenn Sie vor kurzem unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind,
  • wenn Sie eines der folgenden Medikamente einnehmen zur Behandlung von Bluthochdruck:
    • ein ¬ęAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten¬Ľ (ARA-II) (auch bekannt unter dem Namen Sartan ‚Äď z. Bsp. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), speziell wenn Sie Nierenprobleme haben zur√ľckzuf√ľhren auf Diabetes,
    • Aliskiren.

Eventuell erachtet es Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin als n√∂tig, regelm√§ssig Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und Ihre Elektrolytewerte (z. Bsp. Kalium) im Blut ¬†zu √ľberwachen.

Das Angioödem kann häufiger bei Patienten ethnischer Herkunft aus Afrika auftreten.

Das Angioödem Risiko kann erhöht werden, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Racecadotril (ben√ľtzt zur Behandlung von Durchfall),
  • Arzneimittel, welche die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) in Kombination enthalten,
  • Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Medikamente die zu der Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren (ben√ľtzt zur Verhinderung der Abstossung transplantierter Organe und zur Behandlung von Krebs),
  • Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin und alle anderen Medikamente aus der Klasse der Gliptine (zur Behandlung von Diabetes).

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Coversum N darf nicht eingenommen werden, wenn Sie schwanger sind, da es Ihrem Kind schwerwiegend schaden k√∂nnte (siehe ¬ęDarf Coversum N w√§hrend einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?¬Ľ).

Falls Sie gleichzeitig Lithiumpr√§parate einnehmen, kann der Lithiumblutspiegel w√§hrend der Behandlung mit Coversum N ansteigen. Dies kann zu Vergiftungssymptomen f√ľhren. Informieren Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin √ľber Ihre Therapie.

Falls Sie sich einer Operation unterziehen m√ľssen, denken Sie daran, Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin von Ihrer Therapie mit Coversum N in Kenntnis zu setzen.

Coversum N enth√§lt Laktose. Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin gesagt hat, dass Sie eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckerarten haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Die Verwendung dieses Medikaments ist nicht empfohlen, wenn Sie eine Galaktose-Intoleranz, einen Lapp-Laktase-Mangel oder eine Malabsorption von Glukose oder Galaktose haben (seltene Erbkrankheit).

Einnahme von Coversum N zusammen mit anderen Arzneimitteln

Die Behandlung mit Coversum N kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Dazu gehören:

  • Andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks einschliesslich Aliskiren, Diuretika (Arzneimittel, welche die von den Nieren produzierte Harnmenge erh√∂hen), andere ACE-Hemmer,
  • kaliumsparende Arzneimittel (Triamteren, Amilorid), Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Kochsalzersatzprodukte, andere Substanzen, die den Kaliumspiegel im K√∂rper erh√∂hen k√∂nnen (z.B. Heparin, ein Medikament zur Blutverd√ľnnung und Gerinnsel zu verhindern, oder Trimethoprim und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, ein Medikament gegen bakterielle Infektionen),
  • kaliumsparende Diuretika zur Behandlung der Herzinsuffizienz: Eplerenon und Spironolacton in einer Dosierung von 12,5¬†mg bis 50¬†mg t√§glich,
  • Lithium zur Behandlung von Manien und Depressionen,
  • nicht steroidale Entz√ľndungshemmer (z.B. Ibuprofen) einschliesslich COX-2 Inhibitoren (Medikamente, die Entz√ľndungen vermindern und Schmerzen lindern) oder hochdosiertes Acetylsalicyls√§ure (‚Č•3 g pro Tag),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie Insulin, Gliptine oder Metformin),
  • Baclofen (zur Behandlung von Muskelverspannungen, welche bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose vorkommen),
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depression, Angst, Schizophrenie usw. (z.B. trizyklische Antidepressiva, Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen),
  • Immunsuppressiva (Arzneimittel, welche die Abwehrreaktionen des K√∂rpers abschw√§chen) zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen (z.B. Ciclosporin, Tacrolismus),
  • Trimethoprim (zur Behandlung von Infektionen),
  • Estramustin (zur Behandlung von Krebserkrankungen),
  • Medikamente, die meistens zur Behandlung von Durchfall ben√ľtzt sind (Racecadotril),
  • Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz),
  • Arzneimittel zur Vermeidung der Abstossung transplantierter Organe (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere zur Klasse der mTOR-Hemmer geh√∂rende Arzneimittel),
  • Allopurinol (zur Behandlung der Gicht),
  • Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen),
  • Vasodilatatoren einschliesslich Nitrate (Arzneimittel, die eine Erweiterung der Blutgef√§sse bewirken),
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z.B. Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin),
  • Goldsalze, v.a. injizierbares Gold (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis).

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen!

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen/1 einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Darf Coversum N während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, glauben schwanger zu sein oder vorhaben schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, bevor Sie das Medikament einnehmen.

Schwangerschaft

Coversum N darf w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Wird w√§hrend der Behandlung eine Schwangerschaft festgestellt, muss Coversum N abgesetzt und durch ein anderes Medikament ‚Äď kein ACE-Hemmer ‚Äď ersetzt werden. Setzen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin sofort in Kenntnis, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.

Stillzeit

Da viele Medikamente in die Muttermilch √ľbergehen, ist Coversum N w√§hrend der Stillzeit kontraindiziert. Falls Sie stillen m√∂chten, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin √ľber Ihre Behandlung mit einem ACE-Hemmer.

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Wie wird es angewendet?

Die in Coversum N 5 mg und 10 mg enthaltene Wirk­stoffmenge entspricht der jeweils in Coversum 4 mg und 8 mg enthaltenen Wirkstoffmenge.

Die Coversum N-Tabletten sollten in einer Einnahme vor dem Fr√ľhst√ľck unzerkaut mit einem Glas Wasser verabreicht werden.

Die empfohlenen Dosen sind wie folgt:

  • Bei arteriellem Bluthochdruck ist die empfohlene Dosierung eine Tablette Coversum N 5¬†mg t√§glich morgens in einer Einnahme. Nach einmonatiger Behandlung kann die t√§gliche Dosierung auf zwei Tabletten Coversum N 5¬†mg oder 1 Tablette Coversum N 10¬†mg morgens in einer Einnahme gesteigert werden. Bei √ľber 70-j√§hrigen Patienten/Patientinnen liegt die empfohlene t√§gliche Dosis zu Beginn der Behandlung bei ¬Ĺ¬†Tablette Coversum N 5¬†mg morgens. Falls der Arzt bzw. die √Ąrztin es als erforderlich erachtet, kann die t√§gliche Dosis auf 1 Tablette Coversum N 5¬†mg morgens in einer Einnahme erh√∂ht werden.
  • Bei Patienten mit Herzinsuffizienz liegt die empfohlene t√§gliche Dosis zu Beginn der Behandlung bei ¬Ĺ¬†Tablette Coversum N 5¬†mg morgens. Falls der Arzt bzw. die √Ąrztin es als erforderlich erachtet, kann die t√§gliche Dosis auf 1 Tablette Coversum N 5¬†mg morgens in einer Einnahme erh√∂ht werden.
  • Zur Vorbeugung gegen erneuten Schlaganfall betr√§gt die empfohlene Dosierung ¬Ĺ Tablette Coversum N 5¬†mg t√§glich w√§hrend zwei Wochen, danach t√§glich 1 Tablette Coversum N 5¬†mg w√§hrend weiteren zwei Wochen, bevor Indapamid SR (1,5 mg) hinzugef√ľgt wird.
  • Bei Patienten mit stabiler koronarer Herzerkrankung liegt die empfohlene t√§gliche Dosis bei 1 Tablette Coversum N 5¬†mg morgens w√§hrend der ersten zwei Behandlungswochen; danach wird die Dosis auf 1 Tablette Coversum N 10¬†mg pro Tag gesteigert; die gewohnte Begleittherapie wird beibehalten. Bei √§lteren Patienten liegt die w√§hrend der ersten Behandlungswoche empfohlene t√§gliche Dosis bei ¬Ĺ Tablette Coversum N 5 mg; diese kann in der darauf folgenden Woche auf 1 Tablette Coversum N 5¬†mg gesteigert werden, bevor die Erhaltungsdosis von t√§glich 10¬†mg Coversum N erreicht wird.
  • Bei niereninsuffizienten Patienten/Patientinnen muss der Arzt bzw. die √Ąrztin die Dosierung von Coversum N dem Ausmass der Funktionsst√∂rung anpassen.
  • Bei Patienten, die mit Diuretika behandelt werden, wird der Arzt bzw. die √Ąrztin abw√§gen ob es notwendig ist, die diuretische Therapie kurz zu unterbrechen oder ob die Behandlung mit Coversum N mit einer niedrigeren Dosierung begonnen werden sollte.

Wenn Sie eine grössere Menge von Coversum N eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Unfall- und Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses oder an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Die wahrscheinlichste Wirkung einer √úberdosierung ist ein niedriger Blutdruck, der bei Ihnen Symptome wie Schwindel oder Schw√§che hervorrufen kann. In diesem Fall kann es helfen, sich hinzulegen und die Beine hochzulagern.

Wenn Sie die Einnahme von Coversum N vergessen haben

Es ist wichtig, das Arzneimittel t√§glich einzunehmen, da eine regelm√§ssige Behandlung effektiver ist. Wenn Sie eine Dosis Coversum N vergessen haben, dann nehmen Sie die n√§chste Dosis zur √ľblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Coversum N abbrechen

Da die Behandlung mit Coversum N normalerweise eine Langzeitbehandlung ist, sollten Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wenden, bevor Sie die Therapie mit dem Arzneimittel abbrechen.

Die Anwendung und die Sicherheit von Coversum N bei Kindern und Jugendlichen wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht untersucht.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:

  • Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Halses, Schwierigkeiten bei der Atmung,
  • starker Schwindel oder Schw√§che,
  • ungew√∂hnlich schnelles oder unregelm√§ssiges Herzklopfen oder Schmerzen in der Brust,
  • starke Bauchschmerzen.

Geordnet nach abnehmender Häufigkeit, könnten folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Schwindel und Gleichgewichtsst√∂rungen, Ameisenlaufen und Kribbeln, Muskelkr√§mpfe, Ohrensausen, Benommenheit aufgrund eines niedrigen Blutdrucks, Sehst√∂rungen, Kurzatmigkeit; niedriger Blutdruck (Blutdruckabfall), Herzklopfen und beschleunigter Puls; gelegentlich tritt trockener Reizhusten auf; Verdauungsbeschwerden (√úbelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Geschmacksst√∂rungen, Reizmagen oder Verdauungsst√∂rungen, Durchfall, Verstopfung); nicht auszuschliessen sind allergische Reaktionen wie Exantheme (Hautr√∂tungen), Juckreiz, Hautauschl√§ge.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Depression, Stimmungsschwankungen, Schlafst√∂rungen, Mundtrockenheit, Schwitzen; Bronchospasmen (Enge in der Brust, Keuchen und Kurzatmigkeit), Angio√∂dem (Symptome wie Keuchen, Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Hals), intensives Jucken oder schwerwiegende Hautausschl√§ge, Blasenbildung auf der Haut; Urtikaria, Nierenprobleme, Impotenz; Erh√∂hte Anzahl eosinophiler Blutzellen (eine Untergruppe von weissen Blutzellen), Schl√§frigkeit, Ohnmacht, Herzklopfen, Herzrasen, Vaskulitis (Entz√ľndung der Blutgef√§sse), Lichtempfindlichkeitsreaktionen (erh√∂hte Empfindlichkeit der Haut gegen√ľber Sonnenlicht), Arthralgie (Gelenkschmerzen), Myalgie (Muskelschmerzen), Schmerzen in der Brust, Unwohlsein, peripheres √Ėdem, Fieber, St√ľrze, √Ąnderung der Laborwerte: Hoher Kaliumwert im Blut (bei Absetzen der Therapie reversibel), niedriger Natriumspiegel im Blut, Hypoglyk√§mie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Diabetiker, hohe Konzentration von Harns√§ure und erh√∂hter Kreatininwert im Blut.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

akutes Nierenversagen, verminderter oder fehlender Urinfluss, Atemnot, Asthma, Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen, Entz√ľndungen der Nasenschleimh√§ute oder der Zunge, Bronchitis, Verschlimmerung der Psoriasis, R√∂tung im Gesicht, √Ąnderung der Laborwerte: Erh√∂hte Leberenzymwerte, erh√∂hte Bilirubinwerte im Blut, Konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Krankheitsgef√ľhl oder krank, Muskelkr√§mpfe, Verwirrung und Kr√§mpfe, die manchmal durch unangemessene Sekretion von antidiuretischem Hormon entstehen. Wenn Sie diese Symptome versp√ľren, wenden Sie sich so schnell wie m√∂glich an Ihren Arzt.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Verwirrtheit, Herzkreislaufst√∂rungen (unregelm√§ssiger Herzschlag, Schmerzen in der Brust (Angina Pectoris), Myokardinfarkt, transitorische isch√§mische Attacke, Schlaganfall, ver√§nderte Blutwerte wie geringe Anzahl von weissen und roten Blutk√∂rperchen, niedriger H√§moglobinwert, geringe Anzahl von Blutpl√§ttchen; Entz√ľndung der Mundschleimh√§ute, stoppen des Darmtransits; Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (was zu starken Bauch- und R√ľckenschmerzen f√ľhrt) oder der Leber (Hepatitis und Leberinsuffizienz k√∂nnen m√∂gliche anhaltende und unerkl√§rte Symptome wie zum Beispiel √úbelkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, ungewohnte M√ľdigkeit, Erbrechen, gelbliche F√§rbung der Augen oder der Haut, dunkelfarbigen Urin oder hellen Stuhl ausl√∂sen); Erythema multiforme, Haarausfall; ein Syndrom aus Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen mit Eosinophilie, Anstieg der Blutsenkungsgeschwindigkeit und/oder der antinukle√§ren Antik√∂rper.

Einzelfälle

Raynaud Syndrom (Verf√§rbung, Taubheitsgef√ľhl und Schmerzen in Fingern oder Zehen).

Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen beobachten, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Den Behälter fest verschlossen halten.

Den Beh√§lter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht (und/oder Feuchtigkeit) zu sch√ľtzen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden, sollten Sie aus eigener Initiative keine anderen Medikamente einnehmen.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Coversum N enthalten?

Wirkstoffe

Jede Tablette Coversum N 5 mg enthält 5 mg Perindopril Arginin.

Jede Tablette Coversum N 10 mg enthält 10 mg Perindopril Arginin.

Die in Coversum N 5 mg und in Coversum N 10 mg enthaltene Wirkstoffmenge entspricht der in Coversum 4 mg und 8 mg jeweils enthaltenen Wirkstoffmenge.

Hilfsstoffe

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Laktose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Maltodextrin, Hochdisperses Siliciumdioxid, Carbosymethylstärke-Natrium (Typ A).

Tabletten√ľberzug: Macrogol 6000, Glycerol, Hypromellose, Chlorophyll-Kupfer-Komplex, Magnesiumstearat, Titandioxid.

Zulassungsnummer

57617 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Coversum N? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Coversum N 5 mg: Packungen zu 30 und 90 Tabletten (teilbar).

Coversum N 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Servier (Suisse) S.A.

1202 Genève

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden