Wirkstoff(e) Etonogestrel Ethinylestradiol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Labatec Pharma SA
Suchtgift Nein
ATC Code G02BB01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kontrazeptiva zur lokalen Anwendung

Zulassungsinhaber

Labatec Pharma SA

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Implanon NXT¬ģ Etonogestrel Organon GmbH
FemiRing¬ģ Etonogestrel Ethinylestradiol Spirig HealthCare AG
Danisia¬ģ Etonogestrel Ethinylestradiol Sandoz Pharmaceuticals AG
Circlet¬ģ Etonogestrel Ethinylestradiol Organon GmbH
NuvaRing¬ģ mit Applikator Etonogestrel Ethinylestradiol Organon GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

MyLoop ist ein Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel (Kontrazeptivum), das in die Vagina (Scheide) eingesetzt wird. Es ist ein flexibler, transparenter, fast farbloser Kunststoffring mit einem √§usseren Durchmesser von 54 mm und einem Querschnittsdurchmesser von 4 mm.

MyLoop enth√§lt die weiblichen Geschlechtshormone Etonogestrel (ein Gestagen) und Ethinylestradiol (ein √Ėstrogen). Der Ring gibt diese Hormone in den Blutkreislauf ab. Aufgrund der kleinen Menge, die von diesen Hormonen abgegeben wird, ist MyLoop ein niedrig dosiertes hormonales Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel. Weil MyLoop zwei unterschiedliche Hormone freisetzt, bezeichnet man das Pr√§parat als kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (CHC).

MyLoop bietet bei vorschriftsm√§ssiger Anwendung auf mehrfache Weise Schutz vor einer Schwangerschaft: Im Allgemeinen wird verhindert, dass ein befruchtungsf√§higes Ei heranreift. Ausserdem bleibt der Schleim im Geb√§rmutterhals verdickt, so dass das Aufsteigen des m√§nnlichen Samens erschwert wird. Weiterhin ist die Schleimhaut der Geb√§rmutter f√ľr eine Schwangerschaft nicht vorbereitet. Die durch CHC ausgel√∂sten hormonellen Ver√§nderungen k√∂nnen ausserdem dazu f√ľhren, dass Ihr Zyklus regelm√§ssiger und Ihre Menstruation schw√§cher und k√ľrzer werden kann.

MyLoop darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin angewendet werden.

Wichtige Information √ľber kombinierte hormonale Kontrazeptiva (CHC)

  • Bei korrekter Anwendung z√§hlen die CHC zu den zuverl√§ssigsten reversiblen Verh√ľtungsmethoden.
  • CHC bewirken eine leichte Zunahme des Risikos f√ľr ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines CHC nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels (siehe Abschnitt ¬ęBlutgerinnsel¬Ľ) und wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin, wenn Sie vermuten, diese zu haben.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in der Rubrik ¬ęWann ist bei der Anwendung von MyLoop Vorsicht geboten?¬Ľ, bevor Sie mit der Anwendung von MyLoop beginnen. Besonders wichtig ist es, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (siehe ¬ęSo erkennen Sie ein Blutgerinnsel¬Ľ).

Bevor Sie mit der Anwendung hormonaler Mittel zur Schwangerschaftsverh√ľtung beginnen, sollte Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin eine sorgf√§ltige Eigen- und Familienanamnese (Vorkommnisse von eigenen Krankheiten und von Krankheiten in der Familie) erheben sowie eine gr√ľndliche allgemeine und gyn√§kologische Untersuchung durchf√ľhren und eine Schwangerschaft ausschliessen.

W√§hrend der Anwendung von MyLoop empfehlen sich √§rztliche Kontrolluntersuchungen in periodischen Abst√§nden. Dabei wird Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin eventuell vorliegende Risiken (wie Alter, Gewicht, chirurgischer Eingriff, √Ąnderung Ihres Gesundheitszustandes und/oder Ihrer Risiken) erneut gegen den erwarteten Nutzen abw√§gen und mit Ihnen √ľber das Fortf√ľhren der Anwendung von MyLoop entscheiden.

Bei Anwenderinnen von kombinierten Pillen wurde festgestellt, dass Krebs der Geb√§rmutterschleimhaut (Auskleidung der Geb√§rmutter) und Eierstockkrebs weniger h√§ufig auftritt als bei Nicht-Anwenderinnen. Dies k√∂nnte auch f√ľr MyLoop zutreffen, ist aber noch nicht best√§tigt worden.

Auch bevor Sie von einem anderen Verh√ľtungsmittel auf MyLoop √ľbergehen oder sehr bald nach einer Entbindung oder Fehlgeburt mit der Anwendung von MyLoop beginnen wollen, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin fragen (siehe auch ¬ęWie verwenden Sie MyLoop?¬Ľ). Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln erh√∂ht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin fragen, wann Sie wieder mit der Anwendung von MyLoop beginnen k√∂nnen.

MyLoop ist ein Arzneimittel. Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs informieren Sie die behandelnden √Ąrzte bzw. √Ąrztinnen dar√ľber, dass sie MyLoop anwenden.

Hormonale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel wie MyLoop k√∂nnen weder vor einer HIV-Infektion (AIDS) noch vor anderen sexuell √ľbertragbaren Erkrankungen sch√ľtzen.

Wann darf MyLoop nicht angewendet werden?

MyLoop darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft, m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt/Ihrer √Ąrztin mitteilen. Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Verh√ľtungsmethode f√ľr Sie besser geeignet ist.

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgef√§ss der Beine (tiefe Beinvenenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
  • wenn Sie unter Angina pectoris leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben (d.h. insbesondere bei Anstrengung auftretenden Brustschmerzen oder einem Druckgef√ľhl hinter dem Brustbein, die Vorboten eines Herzinfarkts sein k√∂nnen);
  • wenn Sie bereits eine transitorische isch√§mische Attacke (sogenannte TIA; vor√ľbergehende Symptome eines Schlaganfalls) hatten;
  • wenn bei Ihnen eine St√∂rung der Blutgerinnung bekannt ist ‚Äď beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden-Mutation oder Antiphospholipid-Antik√∂rper;
  • wenn bei Ihnen gleichzeitig mehrere Risikofaktoren f√ľr das Auftreten eines Blutgerinnsels vorliegen, wie z.B. √úbergewicht zusammen mit Alter √ľber 35 Jahre (siehe auch Kapitel ¬ęWann ist bei der Anwendung von MyLoop Vorsicht geboten?¬Ľ - ¬ęFaktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen¬Ľ und ¬ęFaktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂hen¬Ľ);
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migr√§ne (sog. ¬ęMigr√§ne mit Aura¬Ľ, die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsst√∂rungen einhergeht) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit Gef√§ssver√§nderungen leiden;
  • wenn Sie stark erh√∂hten Blutdruck haben;
  • wenn Sie stark erh√∂hte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride) haben;
  • wenn Sie an schweren Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht) leiden oder gelitten haben und sich die Leberwerte noch nicht normalisiert haben;
  • wenn Sie an Hepatitis C leiden und antivirale Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe Abschnitt ¬ęWechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln¬Ľ);
  • wenn Sie einen Lebertumor haben oder hatten;
  • wenn Sie Brust- oder Geb√§rmutterkrebs haben oder hatten, bei dem Geschlechtshormone eine Rolle spielen oder spielten;
  • wenn Sie nicht abgekl√§rte Scheidenblutungen haben;
  • wenn Sie an einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) und damit verbundenen hohen Blutfettwerten leiden oder gelitten haben;
  • wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermutet wird;
  • wenn Sie √ľberempfindlich gegen√ľber einem der Bestandteile von MyLoop sind.

Wann ist bei der Anwendung von MyLoop Vorsicht geboten?

In dieser Patienteninformation werden einige Situationen beschrieben, in denen die Zuverl√§ssigkeit von MyLoop vermindert sein kann. In solchen Situationen sollten Sie keinen Geschlechtsverkehr haben oder zus√§tzlich nichthormonal verh√ľten, z.B. Kondom f√ľr den Mann oder eine andere barrierebildende Methode anwenden. Keine Zyklus- oder Temperaturmess-Methode. Diese Methoden k√∂nnen unzuverl√§ssig sein, da MyLoop den monatlichen K√∂rpertemperatur- und Zervixschleim-Wechsel √§ndert.

Bei Auftreten einer oder mehrerer der folgenden Beschwerden sollten Sie unverz√ľglich einen Arzt/eine √Ąrztin kontaktieren (siehe auch Tabelle ¬ęSo erkennen Sie ein Blutgerinnsel¬Ľ):

  • Neu auftretende Migr√§ne oder ungewohnt starke Kopfschmerzen.
  • Pl√∂tzliche Atembeschwerden oder pl√∂tzliches Auftreten von Husten unklarer Ursache.
  • Unerkl√§rliche Beinschmerzen mit oder ohne Schwellung.
  • Pl√∂tzliche Seh-, H√∂r-, Sprech- oder sonstige Wahrnehmungsst√∂rung.
  • Pl√∂tzlicher starker Schmerz im Oberbauch oder Brustkorb mit oder ohne Ausstrahlung in den Arm.
  • Pl√∂tzliches Auftreten von Schwindel, Schw√§chegef√ľhl, Gef√ľhlsst√∂rungen.
  • Kollaps.
  • Mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und w√§hrend der Genesung nach Unfall oder Operation.
  • Deutlicher Blutdruckanstieg bei mehreren Messungen.
  • Bei Gelbsucht.
  • Bei Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin informieren, wenn folgende Krankheiten bestehen oder einmal bestanden haben oder sich w√§hrend der Anwendung von MyLoop verschlimmern oder zum ersten Mal auftreten:

  • wenn Sie unregelm√§ssige Monatsblutungen, Brustver√§nderungen, Brustkrebs in der Familie oder gutartige Geschw√ľlste der Geb√§rmutter (sogenannte Myome) haben;
  • wenn Sie eine Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe (sogenannte √Ėdeme) haben;
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben;
  • wenn Sie an Epilepsie oder Veitstanz (Chorea minor) leiden;
  • wenn Sie Depressionen haben;
  • wenn Sie erh√∂hte Blutfettspiegel (Hypertriglycerid√§mie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Unter Anwendung von CHC bei Hypertriglycerid√§mie wurde √ľber ein erh√∂htes Risiko f√ľr Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse) berichtet;
  • wenn Sie an einer Venenentz√ľndung leiden (oberfl√§chliche Thrombophlebitis);
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;
  • wenn Sie eine Lebererkrankung (z.B. Gelbsucht) oder eine Gallenblasenerkrankung (z.B. Gallensteine) haben;
  • wenn Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronische entz√ľndliche Darmerkrankung) leiden;
  • wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden (SLE; eine Erkrankung, die Ihr nat√ľrliches Abwehrsystem beeintr√§chtigt);
  • wenn Sie an einem h√§molytischen ur√§mischen Syndrom leiden (HUS; eine St√∂rung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen f√ľhrt);
  • wenn Sie eine Sichelzellan√§mie haben (eine seltene Bluterkrankung);
  • wenn Sie eine Herpes-Erkrankung w√§hrend einer fr√ľheren Schwangerschaft (Herpes gestationis) hatten;
  • wenn Sie eine bestimmte Form der Mittelohrschwerh√∂rigkeit (Otosklerose) haben;
  • wenn Sie an der Stoffwechselerkrankung Porphyrie leiden;
  • wenn Sie Chloasma (gelbbraune Pigmentflecken auf der Haut, besonders im Gesicht) haben oder hatten (besonders w√§hrend einer fr√ľheren Schwangerschaft), sollten Sie sich nicht zu stark der Sonne oder ultravioletten Strahlen aussetzen.
  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit ein angeborenes und/oder erworbenes Angio√∂dem diagnostiziert wurde, oder wenn Sie eine allergische Reaktion w√§hrend der Anwendung von MyLoop haben (oder jemals hatten), und Sie Symptome bemerken, wie Schwellungen des Gesichts, der Lippen, Zunge und/oder des Rachens, welche Schwierigkeiten beim Schlucken und m√∂glicherweise beim Atmen verursachen (Angio√∂dem und/oder anaphylaktische Reaktion). Produkte, die √Ėstrogene enthalten, k√∂nnen die Symptome eines angeborenen und erworbenen Angio√∂dems verursachen oder verschlimmern.
  • wenn Sie einen medizinischen Zustand haben, welcher die Verwendung von MyLoop erschweren kann: z.B. Verstopfung, Mastdarmvorfall, Blasen- oder Geb√§rmuttervorfall oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

BLUTGERINNSEL

Als Thrombose wird die Bildung eines Blutgerinnsels bezeichnet, welches ein Blutgef√§ss verstopfen kann. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (CHC) wie MyLoop ist Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels h√∂her als wenn Sie keines anwenden.

Blutgerinnsel können auftreten

  • in Venen (sog. ¬ęVenenthrombose¬Ľ, ¬ęven√∂se Thromboembolie¬Ľ)
  • in den Arterien (sog. ¬ęArterienthrombose¬Ľ, ¬ęarterielle Thromboembolie¬Ľ).

Am h√§ufigsten ereignet sich eine Thrombose in den tiefen Beinvenen (tiefe Venenthrombose). Wenn sich ein Blutgerinnsel von der Venenwand losl√∂st, kann es weiterwandern und die Lungenarterien verstopfen, was zu einer sogenannten Lungenembolie f√ľhrt. Blutgerinnsel k√∂nnen sehr selten auch in den Blutgef√§ssen des Herzens auftreten, was zu einem Herzinfarkt f√ľhren kann. Blutgerinnsel im Gehirn k√∂nnen einen Schlaganfall verursachen. Sehr selten k√∂nnen sich Blutgerinnsel in anderen K√∂rperteilen, einschliesslich Leber, Darm, Nieren oder Auge bilden.

Ven√∂se oder arterielle thromboembolische Ereignisse k√∂nnen selten zu schwerwiegenden bleibenden Gesundheitssch√§den f√ľhren oder t√∂dlich sein.

So erkennen Sie ein Blutgerinnsel

Beim Auftreten folgender Zeichen sollten Sie sofort einen Arzt/eine √Ąrztin aufsuchen:

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuss, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:

  • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der m√∂glicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird
  • Erw√§rmung des betroffenen Beins
  • √Ąnderung der Hautfarbe des Beins, z.B. Blau- oder Rotf√§rbung, oder selten aufkommende Bl√§sse.

Tiefe Beinvenenthrombose

  • pl√∂tzliche unerkl√§rliche Kurzatmigkeit oder schnelle Atmung;
  • pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem evtl. Blut ausgehustet werden kann;
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;
  • starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl;
  • schneller oder unregelm√§ssiger Herzschlag;
  • starke Magenschmerzen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt/einer √Ąrztin, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer Entz√ľndung der Atemwege (z.B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden k√∂nnen.

Lungenembolie

  • sofortiger Verlust des Sehverm√∂gens oder
  • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehverm√∂gens fortschreiten kann.

Diese Symptome treten meistens nur in einem Auge auf.

Thrombose eines Netzhautgefässes (Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie im Auge)

  • Brustschmerz, Druckgef√ľhl in der Brust, Unwohlsein, Schweregef√ľhl;
  • Engegef√ľhl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins;
  • V√∂llegef√ľhl, Verdauungsst√∂rungen oder Erstickungsgef√ľhl;
  • in den R√ľcken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberk√∂rper;
  • Schwitzen, √úbelkeit, Erbrechen oder Schwindelgef√ľhl;
  • extreme Schw√§che, Angst oder Kurzatmigkeit;
  • schneller oder unregelm√§ssiger Herzschlag.

Herzinfarkt

  • pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheitsgef√ľhl des Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer K√∂perseite besonders ausgepr√§gt ist;
  • pl√∂tzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verst√§ndnisschwierigkeiten;
  • pl√∂tzliche Sehst√∂rungen in einem oder beiden Augen;
  • pl√∂tzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgef√ľhl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsst√∂rungen;
  • pl√∂tzliche schwere oder l√§nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht.

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bl√§uliche Verf√§rbung eines Armes oder Beines;
  • starke Magenschmerzen

Blutgerinnsel, die andere Blutgefässe verstopfen

Wann ist das Risiko f√ľr Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂ht?

Das Risiko f√ľr ven√∂se Thromboembolien ist w√§hrend des ersten Anwendungsjahres am h√∂chsten. Dieses erh√∂hte Risiko besteht ab der erstmaligen Anwendung von MyLoop oder bei der erneuten Anwendung (nach einem mindestens 4-w√∂chigen oder l√§nger dauernden CHC-freien Zeitraum). Daten einer grossen Studie deuten darauf hin, dass dieses erh√∂hte Risiko vorwiegend w√§hrend der ersten 3 Monaten besteht.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringf√ľgig h√∂her als wenn MyLoop nicht angewendet w√ľrde.

Wenn Sie die Anwendung von MyLoop beenden, kehrt das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zur√ľck.

Wie gross ist das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene?

Das Gesamtrisiko f√ľr ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge bei Anwendung von MyLoop ist gering, ist aber mehrfach h√∂her als bei Frauen, die kein MyLoop anwenden:

Ungefähr 2 von 10'000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein CHC anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.

Ungefähr 6 bis 12 von 10'000 Frauen, die ein Etonogestrel-haltiges CHC wie MyLoop anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. Ungefähr 5 bis 7 von 10'000 Frauen, die ein CHC mit Levonorgestrel, Norethisteron oder mit Norgestimat anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.

In beiden Fällen ist die Anzahl an Blutgerinnseln pro Jahr geringer als die erwartete Anzahl während einer Schwangerschaft oder in der Phase nach der Geburt.

Das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer pers√∂nlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgender Abschnitt ¬ęFaktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen¬Ľ).

Faktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen

Das Risiko f√ľr Gerinnselbildung in Venen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie) nimmt zu:

  • mit steigendem Alter (insbesondere ab einem Alter von ungef√§hr 35 Jahren);
  • bei √úbergewicht (Body-Mass-Index √ľber 30 kg/m2);
  • bei fr√ľherem Auftreten eines Blutgerinnsels (Venenthrombose, Lungenembolie oder anderswo), bei einem Geschwister oder Elternteil in jungen Lebensjahren (j√ľnger als 50 Jahre), oder falls Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten bekannte oder vermutete vererbliche St√∂rungen der Blutgerinnung (eine sogenannte Thrombophilie) haben. In diesem Fall sollten Sie vor Beginn der Anwendung von MyLoop einen Spezialisten aufsuchen. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, darf MyLoop nicht angewendet werden (siehe ¬ęWann darf MyLoop nicht angewendet werden?¬Ľ);
  • bei l√§ngerfristiger Immobilisierung, gr√∂sseren chirurgischen Eingriffen, jedem chirurgischen Eingriff an den Beinen oder wenn ein Bein eingegipst ist, sowie bei schweren Verletzungen. In diesen F√§llen sollte MyLoop abgesetzt werden (bei geplanten chirurgischen Eingriffen mind. 4 Wochen vorher). Der Arzt/die √Ąrztin entscheidet, wann mit der Anwendung von MyLoop wieder begonnen werden kann (fr√ľhestens 2 Wochen nach vollst√§ndiger Mobilisierung);
  • bei l√§ngerem Sitzen wie z.B. bei Langstreckenfl√ľgen (>4 Stunden), insbesondere wenn bei Ihnen andere der aufgef√ľhrten Faktoren vorliegen.

Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln erh√∂ht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin fragen, wann Sie wieder mit der Anwendung von MyLoop beginnen k√∂nnen.

Andere Risikofaktoren sind systemischer Lupus erythematodes, hämolytisches urämisches Syndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Sichelzellanämie und Krebs.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie nicht sicher sind. Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin kann dann entscheiden, ggf. MyLoop abzusetzen.

Wann ist das Risiko f√ľr Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂ht?

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Konsequenzen haben. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.

Faktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂hen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Anwendung von MyLoop sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:

  • mit zunehmendem Alter (√§lter als 35 Jahre);
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung von MyLoop wird geraten, mit dem Rauchen aufzuh√∂ren. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufh√∂ren k√∂nnen und √§lter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin Ihnen raten, eine andere Verh√ľtungsmethode anzuwenden;
  • wenn Sie √ľbergewichtig sind (Body-Mass-Index √ľber 30 kg/m2);
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;
  • wenn einer Ihrer n√§chsten Angeh√∂rigen in jungen Jahren (j√ľnger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall k√∂nnten Sie ebenfalls ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
  • wenn Sie oder einer Ihrer n√§chsten Angeh√∂rigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
  • wenn Sie unter Migr√§ne, insbesondere Migr√§ne mit Aura leiden;
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden, wie einer Herzklappenerkrankung oder Vorhofflimmern (einer bestimmten Herzrhythmusst√∂rung);
  • wenn Sie zuckerkrank (Diabetikerin) sind.

Andere Risikofaktoren sind Hyperhomocysteinämie und systemischer Lupus erythematodes.

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels zus√§tzlich erh√∂ht sein.

Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer √Ąrztin mit, wenn es bei einer der oben erw√§hnten Punkte w√§hrend der Anwendung von MyLoop zu einer Ver√§nderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angeh√∂rigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt, oder wenn Sie stark zunehmen.

Tumorerkrankungen

Brustkrebs wurde bei Frauen, die CHC wie MyLoop anwenden, geringf√ľgig √∂fter festgestellt als bei Frauen gleichen Alters, die keine solchen Pr√§parate anwenden. 10 Jahre nach Absetzen dieser Pr√§parate besteht allerdings kein Unterschied mehr. Es ist nicht bekannt, ob der Unterschied durch diese Pr√§parate verursacht wird. M√∂glicherweise wurden diese Frauen nur sorgf√§ltiger und √∂fter untersucht, so dass der Brustkrebs fr√ľher erkannt wurde.

In seltenen F√§llen wurde √ľber gutartige Lebertumore und in noch selteneren F√§llen √ľber b√∂sartige Lebertumore bei Frauen berichtet, die die Pille nahmen. Diese Tumore k√∂nnen zu inneren Blutungen f√ľhren. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie starke Oberbauchschmerzen haben.

In einigen Studien waren Frauen, die ein CHC wie MyLoop √ľber l√§ngere Zeit anwendeten, h√§ufiger von Geb√§rmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) betroffen. Den st√§rksten Risikofaktor f√ľr das Auftreten von Geb√§rmutterhalskrebs stellt jedoch eine langandauernde Infektion mit dem Papillomavirus (HPV-Infektion) dar. Es ist nicht bekannt, inwieweit die Langzeitanwendung von CHC wie MyLoop oder andere Faktoren wie z.B. das Sexualverhalten (z.B. h√§ufiger Partnerwechsel mit √úbertragung des Virus) zu der in den Studien beobachteten h√∂heren H√§ufigkeit von Geb√§rmutterhalskrebs beigetragen haben k√∂nnte.

Psychiatrische Erkrankungen

Manche Frauen, die hormonelle Verh√ľtungsmittel wie MyLoop anwenden, berichten √ľber Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen k√∂nnen schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbstt√∂tungsgedanken f√ľhren. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie m√∂glich von einem Arzt/einer √Ąrztin medizinisch beraten.

Sonstige Vorsichtsmassnahmen

Die in MyLoop enthaltenen Hormone k√∂nnen die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen beeinflussen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, dass Sie MyLoop anwenden, wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgef√ľhrt wird.

Wann sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin so schnell als m√∂glich konsultieren?

Wenn sich irgendeine Ver√§nderung Ihres Gesundheitszustandes einstellt (siehe auch ¬ęWann darf MyLoop nicht angewendet werden?¬Ľ und ¬ęWann ist bei der Anwendung von MyLoop Vorsicht geboten?¬Ľ).

  • wenn Sie die Empf√§ngnisverh√ľtungsmethode wechseln m√∂chten,
  • wenn Sie MyLoop eine Zeitlang nicht verwendet haben und nun wieder damit beginnen m√∂chten,
  • wenn Sie das ringfreie Intervall um mehr als 1 Woche verl√§ngert haben oder wenn Sie den MyLoop in der ersten Anwendungswoche l√§nger als 3 Stunden herausgenommen haben und in den vorhergehenden 7 Tagen Geschlechtsverkehr hatten,
  • wenn Sie den MyLoop l√§nger als 4 Wochen nicht herausgenommen haben (bevor Sie einen neuen Ring einsetzen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin konsultieren),
  • wenn Ihre Periode zweimal hintereinander ausgefallen ist oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein (bevor Sie einen neuen Ring einsetzen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin konsultieren),
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen werden (siehe auch unter ¬ęWechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln¬Ľ).

Sehr selten kann der Ring mit dem vaginalen Gewebe verwachsen. Sollte dies der Fall sein, kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin um den Ring entfernen zu lassen.

Toxisches Schock Syndrom (TSS): TSS ist eine extrem seltene, jedoch schwerwiegende bakterielle Infektion. TSS wurde mit der Verwendung von Tampons und gewissen barrierebildenden Verh√ľtungsmethoden in Verbindung gebracht. F√§lle von TSS wurden von MyLoop Anwenderinnen berichtet. Einige Symptome eines TSS sind sehr √§hnlich wie bei einer Grippe, diese k√∂nnen jedoch sehr schnell schwerwiegend werden. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin oder an die Notaufnahme, wenn Sie die folgenden Symptome haben (nicht alle Symptome m√ľssen vorhanden sein): pl√∂tzliches hohes Fieber (39¬†¬įC oder mehr), Erbrechen, Durchfall, Hautausschlag √§hnlich einem Sonnenbrand, Muskelschmerzen, Schwindelgef√ľhl, Ohnmacht oder Schw√§chegef√ľhl beim Aufstehen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Gewisse Arzneimittel k√∂nnen bei gleichzeitiger Anwendung die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung von MyLoop herabsetzen oder unerwartete Blutungen ausl√∂sen (Schmier-, Durchbruchblutungen): z.B. Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Barbiturate, Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Topiramat), HIV-lnfektionen (Proteaseinhibitoren oder nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-lnhibitoren, z.B. Efavirenz, Nelfinavir, Nevirapin, Ritonavir) und Hepatitis-C-Virus-Infektion (HCV) (z.B. Boceprevir, Telaprevir), Tuberkulose (Rifampicin, Rifabutin), Bluthochdrucks in den Blutgef√§ssen der Lunge (Bosentan), zur Behandlung einer speziellen Art der √ľberm√§ssigen Schl√§frigkeit (Modafinil) sowie l√§ngerfristige Einnahme (√ľber 10 Tage) gewisser Antibiotika zur Behandlung bestimmter Infektionen, oder Arzneimittel, die das pflanzliche Pr√§parat Johanniskraut enthalten (siehe unten).

Wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel kurzfristig anwenden, k√∂nnen Sie MyLoop weiterhin anwenden. W√§hrend der Behandlung und f√ľr 28 Tage nach dem Beenden der Behandlung m√ľssen Sie jedoch zus√§tzliche, nichthormonale Massnahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung, z.B. Kondome f√ľr den Mann, anwenden. Fragen Sie diesbez√ľglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin.

Wird die gleichzeitige Behandlung mit dem Arzneimittel √ľber den Ringzyklus von 3 Wochen hinaus fortgesetzt, sollte der n√§chste Ring ohne Einhaltung der √ľblichen ringfreien Pause sofort eingesetzt werden (siehe ¬ęWie verwenden Sie MyLoop¬Ľ). Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin wird Sie dar√ľber instruieren.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin oder Apotheker bzw. Apothekerin √ľber das weitere Vorgehen, falls Sie l√§ngerfristig (d.h. √ľber mehr als 10-14 Tage) Antibiotika einnehmen m√ľssen (z.B. bei Entz√ľndungen der Knochen oder bei Borreliose).

Wenn Sie MyLoop anwenden, sollen Sie nicht gleichzeitig ein Johanniskrautpr√§parat (Hypericum) gegen Depressionen anwenden, da die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung beeintr√§chtigt werden kann. √úber Zwischenblutungen und Einzelf√§lle unerw√ľnschter Schwangerschaften wurde berichtet.

Einige Arzneimittel sowie Grapefruitsaft k√∂nnen die Wirkstoffkonzentration von MyLoop im Blut erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel oder Grapefruitsaft einnehmen:

  • Antipilzmittel, die Wirkstoffe wie z.B. Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol oder Fluconazol enthalten,
  • Bestimmte Antibiotika (sogenannte Makrolide), die als Wirkstoff Clarithromycin oder Erythromycin enthalten,
  • HIV-Medikamente, wie solche, die Cobicistat enthalten,
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (mit den Wirkstoffen Diltiazem oder Verapamil).

Wenn Sie zuckerkrank sind, kann sich durch die Anwendung von hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmitteln wie MyLoop Ihr Bedarf an blutzuckersenkenden Arzneimitteln (inklusive Insulin) √§ndern.

MyLoop kann auch die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und deren Wirkung entweder verst√§rken oder vermindern. Dies betrifft z.B. Ciclosporin und das Antiepileptikum Lamotrigin (dies k√∂nnte zu einer erh√∂hten H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen f√ľhren, weshalb Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin zu Beginn der Anwendung von MyLoop und wenn Sie MyLoop absetzen die Lamotrigin-Blutspiegel √ľberwachen wird). Es k√∂nnen aber auch weitere Arzneimittel betroffen sein, wie Schmerzmittel, Antidepressiva, Antimalariamittel, Beruhigungsmittel, Herzmedikamente, Cortison-Pr√§parate, Blutgerinnungshemmer und Asthmamittel.

Verwenden Sie MyLoop nicht, wenn Sie Hepatitis C haben und eine der Wirkstoffkombinationen Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir einnehmen, da dies eine Erh√∂hung der Leberfunktionswerte im Blut (Erh√∂hung des Leberenzyms ALT) bewirken kann. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn Sie diese Arzneimittel zusammen mit Ribavirin, einem Wirkstoff, der Geburtsfehler verursachen kann, einnehmen. MyLoop darf erst wieder angewendet werden, wenn Ihre Leberwerte sich normalisiert haben (siehe Abschnitt ¬ęWann darf MyLoop nicht angewendet werden?¬Ľ). Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin, wann Sie nach dem Absetzen dieser Wirkstoffkombination wieder mit der Anwendung von MyLoop beginnen k√∂nnen.

Aufgrund der m√∂glichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ist es wichtig, dass Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt bzw. √Ąrztin oder Zahn√§rztin, der/die Ihnen ein anderes Arzneimittel verschreibt, dar√ľber informieren, dass Sie MyLoop verwenden. Es ist ebenso wichtig, den Arzt bzw. die √Ąrztin, der/die Ihnen MyLoop verschreibt, √ľber bereits angewendete Arzneimittel oder pflanzliche Pr√§parate, einschliesslich selbstgekaufte, zu informieren.

Die Verwendung von Spermiziden oder vaginalen Pilzmitteln (z.B. Ovula) beeintr√§chtigt die kontrazeptive Wirkung von MyLoop nicht. Bei der gleichzeitigen Verwendung von Vaginalpr√§paraten wie Gleitmittel oder Mittel zur Infektionsbehandlung kamen Ringbr√ľche vor (siehe ¬ęWie verwenden Sie MyLoop?¬Ľ, Abschnitt ¬ęWenn der MyLoop gebrochen ist¬Ľ).

W√§hrend Sie MyLoop ben√ľtzen, sollten Sie als Zweitmethode zur Verh√ľtung keine Barrieremethoden f√ľr die Frau wie vaginales Diaphragma, Portiokappe oder Kondom f√ľr die Frau ben√ľtzen. MyLoop kann die korrekte Platzierung und die Position eines Diaphragmas, einer Portiokappe oder eines Kondoms f√ľr die Frau beeintr√§chtigen.

Sie k√∂nnen Tampons w√§hrend der MyLoop-Anwendung ben√ľtzen. Setzen Sie den MyLoop ein bevor Sie einen Tampon einlegen. Beim Herausnehmen des Tampons sollten sie vorsichtig sein und darauf achten, dass der Ring nicht versehentlich herausrutscht. Passiert dies, sp√ľlen Sie den Ring mit kaltem bis lauwarmem Wasser ab und setzen Sie ihn sofort wieder ein.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf MyLoop während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

MyLoop darf bei Verdacht auf oder bei erwiesener Schwangerschaft nicht angewendet werden. Falls Sie während der Anwendung von MyLoop schwanger werden, muss der Ring entfernt werden.

MyLoop sollte w√§hrend der Stillzeit nicht verwendet werden, da die Milchproduktion reduziert und die Milchqualit√§t ver√§ndert sein kann. Sollten Sie das trotzdem w√ľnschen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin beraten.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wann und wie wird MyLoop eingesetzt bzw. entfernt?

Sie k√∂nnen MyLoop selbst in die Vagina einsetzen und entfernen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Ihnen Anweisungen geben, wenn Sie MyLoop zum ersten Mal anwenden. Der Vaginalring muss am geeigneten Tag eingesetzt werden (siehe ¬ęEinsetzen des ersten Ringes¬Ľ) und 3 aufeinanderfolgende Wochen in der Vagina bleiben. Sie sollten regelm√§ssig pr√ľfen, ob der Ring noch in der Vagina ist (z.B. vor und nach dem Geschlechtsverkehr), um sicherzugehen, dass Sie vor einer Schwangerschaft gesch√ľtzt sind.

Waschen Sie sich vor dem Einsetzen oder Entfernen des Rings die H√§nde. W√§hlen Sie die Haltung, die Ihnen am bequemsten erscheint, z.B. Stehen mit einem angehobenen Bein, Hockstellung oder Liegen. Nehmen Sie MyLoop aus dem Beutel. Halten Sie den Ring zwischen Daumen und Zeigefinger, dr√ľcken Sie die gegen√ľberliegenden Seiten zusammen und schieben Sie den Ring in die Vagina (siehe Abbildungen 1-4). Ist MyLoop eingesetzt worden, sollten Sie ihn nicht sp√ľren. Versp√ľren Sie ein unangenehmes Gef√ľhl, √§ndern Sie vorsichtig die Position von MyLoop (schieben Sie z.B. den Ring etwas tiefer in die Vagina hinein), bis er bequem sitzt. Die genaue Position des Rings innerhalb der Vagina spielt keine Rolle.

Es ist empfehlenswert, den Sitz des Rings gelegentlich zu √ľberpr√ľfen, z.B. nach Sport oder Schwimmen sowie eventuell nach dem Geschlechtsverkehr.

Nach 3 Wochen wird MyLoop entfernt, indem man den Zeigefinger unter den vorderen Rand einhakt oder den Rand zwischen Zeige- und Mittelfinger festh√§lt und den Ring dann herauszieht (siehe Abbildung 5). Der gebrauchte Ring sollte in den wiederverschliessbaren Beutel zur√ľckgesteckt und in einem M√ľllbeh√§lter entsorgt werden (nicht in die Toilette sp√ľlen), damit er f√ľr Kinder und Haustiere nicht zug√§nglich ist. Daraufhin soll eine Anwendungspause von einer Woche Dauer eingehalten werden.

Der Vaginalring muss vom Tag des Einsetzens an während 3 aufeinanderfolgenden Wochen ununterbrochen in der Vagina bleiben. Nach 3 Wochen ist der Ring am gleichen Wochentag und ungefähr zur gleichen Tageszeit zu entfernen, wie er eingesetzt wurde (wenn Sie MyLoop zum Beispiel an einem Mittwoch um 22 Uhr eingesetzt haben, sollten Sie den Ring 3 Wochen später am Mittwoch gegen 22 Uhr wieder herausnehmen).

Während der Anwendungspause von einer Woche kommt es gewöhnlich 2-3 Tage nach Entfernen des Rings zu einer Abbruchblutung.

Nach der einw√∂chigen Anwendungspause wird am gleichen Wochentag und ungef√§hr zur gleichen Tageszeit wie beim vorhergehenden Zyklus ein neuer Ring in die Vagina eingef√ľhrt, auch wenn die Abbruchblutung noch nicht aufgeh√∂rt hat. Tragen Sie das Datum des Einsetzens und Entfernens von MyLoop in Ihre Agenda ein, damit Sie den jeweiligen Zeitpunkt nicht verpassen. Auf der letzten Seite dieser Packungsbeilage finden Sie Kleber, die Ihnen als Erinnerungshilfe f√ľr das rechtzeitige Einsetzen und Entfernen von MyLoop dienen sollen.

Wenn Sie die oben erwähnte Verfahrensweise einhalten, wird Ihre Entzugsblutung alle 4 Wochen an etwa den gleichen Tagen auftreten.

Abbildung 1

Waschen Sie sich die H√§nde, bevor Sie den Ring einf√ľhren. Nehmen Sie MyLoop aus dem Beutel.

Abbildung 3

Wählen Sie eine bequeme Haltung um den Ring einzusetzen.

Abbildung 2

Dr√ľcken Sie den Ring zusammen.

Abbildung 4A

Setzen Sie den Ring mit einer Hand in die Vagina ein (Abb. 4A), spreizen Sie, falls das erforderlich ist, die Schamlippen mit der anderen Hand auseinander.

Abbildung 4B

Schieben Sie den Ring so weit in die Vagina hinein, bis er bequem sitzt (Abb. 4B).

Abbildung 4C

Der Ring verbleibt dort f√ľr drei Wochen (Abb. 4C).

W√§hrend Sie MyLoop ben√ľtzen, sollten Sie als Zweitmethode zur Verh√ľtung keine Barrieremethoden f√ľr die Frau wie vaginales Diaphragma, Portiokappe oder Kondom f√ľr die Frau ben√ľtzen. MyLoop kann die korrekte Platzierung und die Position eines Diaphragmas, einer Portiokappe oder eines Kondoms f√ľr die Frau beeintr√§chtigen.

Einsetzen des ersten Ringes

Wenn im vorhergehenden Monat kein hormonales Kontrazeptivum verwendet wurde:

Setzen Sie den ersten MyLoop am ersten Tag Ihres nat√ľrlichen Zyklus ein (als Tag 1 gilt der erste Tag Ihrer Monatsblutung). Sie k√∂nnen mit MyLoop auch zwischen dem Tag 2 und Tag 5 beginnen, falls Sie aber w√§hrend der ersten 7 Tage nach dem Einsetzen von MyLoop Geschlechtsverkehr haben, ist eine zus√§tzliche nicht-hormonale empf√§ngnisverh√ľtende Methode anzuwenden (z.B. Kondom f√ľr den Mann). Diese Anweisung ist nur w√§hrend der Anwendung dieses ersten Ringes zu befolgen.

Wenn im vorhergehenden Monat eine kombinierte Pille verwendet wurde:

Setzen Sie MyLoop sp√§testens an dem Tag ein, der auf die Einnahmepause Ihrer gegenw√§rtig verwendeten Pille folgt. Enth√§lt Ihr Pillenp√§ckchen auch inaktive Tabletten (Placebotabletten), beginnen Sie mit MyLoop sp√§testens an dem Tag, der auf die Einnahme der letzten inaktiven Tablette folgt. Falls Sie sich nicht sicher sind, um welche es sich dabei handelt, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Verl√§ngern Sie das hormonfreie Intervall Ihrer momentan verwendeten Pille nie √ľber die empfohlene Zeitdauer hinaus.

Wenn im vorhergehenden Monat ein Verh√ľtungs-Pflaster verwendet wurde:

Setzen Sie MyLoop sp√§testens an dem Tag ein, der auf Ihre √ľbliche pflasterfreie Pause folgt. Verl√§ngern Sie die pflasterfreie Pause nie √ľber die empfohlene Zeitdauer hinaus.

Wenn im vorhergehenden Monat eine Minipille (Gestagen-Mono-Pille) verwendet wurde:

Sie k√∂nnen mit der Einnahme der Minipille jederzeit aufh√∂ren und MyLoop am darauffolgenden Tag zur gleichen Zeit einsetzen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie w√§hrend der ersten sieben Tage nach dem Einsetzen von MyLoop eine zus√§tzliche nicht-hormonale empf√§ngnisverh√ľtende Methode anwenden (z.B. Kondom f√ľr den Mann).

Wenn im vorhergehenden Monat ein Injektionspräparat oder Implantat oder ein Gestagen abgebendes Intrauterinpessar (Spirale) verwendet wurde:

Beginnen Sie mit der Anwendung von MyLoop an dem Tag, an welchem die n√§chste Injektion f√§llig ist bzw. an dem Tag, an welchem das Implantat oder das Intrauterinpessar entfernt wird. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie w√§hrend der ersten sieben Tage nach dem Einsetzen des Rings eine zus√§tzliche nicht-hormonale empf√§ngnisverh√ľtende Methode anwenden (z.B. Kondom f√ľr den Mann).

Anwendung nach einer Geburt oder nach einem Abort nach den ersten 3 Monaten:

Nach einer Geburt oder nach einem Abort nach den ersten 3 Monaten sollte, wegen des in dieser Phase erh√∂hten Risikos thromboembolischer Erkrankungen, mit der Anwendung des Ringes fr√ľhestens nach 4 Wochen nach der Entbindung bzw. dem Abort begonnen werden. Wird sp√§ter begonnen, sollte in den ersten sieben Tagen der Anwendung von MyLoop eine zus√§tzliche nicht-hormonale empf√§ngnisverh√ľtende Methode (z.B. Kondom f√ľr den Mann) angewendet werden. Hat bereits Geschlechtsverkehr stattgefunden, sollte vor Beginn der Anwendung eine Schwangerschaft ausgeschlossen oder die erste nat√ľrliche Menstruation abgewartet werden.

Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln erh√∂ht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin fragen, wann Sie wieder mit der Anwendung von MyLoop beginnen k√∂nnen.

Falls Sie stillen, beachten Sie bitte die Rubrik ¬ęDarf MyLoop w√§hrend einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?¬Ľ.

Anwendung nach einer Fehlgeburt oder einem Abort in den ersten 3 Monaten:

Sie k√∂nnen den MyLoop sofort einsetzen. Dabei brauchen Sie keine weiteren Verh√ľtungsmassnahmen zu ergreifen. Ist kein sofortiges Anwenden erw√ľnscht, sollten Sie die Hinweise unter der Rubrik ¬ęWenn im vorhergehenden Monat kein hormonales Kontrazeptivum verwendet wurde¬Ľ beachten. In der Zwischenzeit sollten Sie ein barrierebildendes Kontrazeptivum anwenden.

Wenn Sie mehr als einen MyLoop eingesetzt haben (√úberdosierung)

Es gibt keine Berichte √ľber schwerwiegende Vorkommnisse aufgrund einer √úberdosis von Hormonen aus dem MyLoop. Sollten Sie versehentlich mehr als einen Ring eingesetzt haben, k√∂nnten √úbelkeit, Erbrechen und vaginale Blutungen auftreten. Letztere k√∂nnen nach versehentlicher Einnahme des Pr√§parates auch bei M√§dchen vor der Menarche auftreten. Sollten Sie feststellen, dass ein Kind mit Hormonen aus dem MyLoop in Ber√ľhrung kam, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Beenden der Anwendung von MyLoop

Sie k√∂nnen jederzeit mit der Anwendung von MyLoop aufh√∂ren. Wenn Sie nicht schwanger werden m√∂chten, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin nach anderen Methoden zur Geburtenkontrolle.

Wenn Sie die Anwendung von MyLoop beenden um schwanger zu werden, wird im Allgemeinen empfohlen, zu warten bis Sie eine nat√ľrliche Menstruation hatten bevor Sie versuchen schwanger zu werden. Dies hilft Ihnen auch bei der Berechnung des Geburtstermins.

Nach Absetzen von hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmitteln stellen die meisten Frauen fest, dass Ihre Periode sich innerhalb von einem oder zwei Monaten normalisiert. Sollte es jedoch innerhalb der ersten 2-3 Monate zu keinem normalen Zyklusverlauf kommen, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin auf.

Verhalten bei Abweichungen von der empfohlenen Anwendungsweise

Wenn Sie den Ring mehr als 1 Woche nicht verwendet haben (vergessenes Wiedereinsetzen des Ringes nach der ringfreien Periode)

Sobald die vergessene Applikation bemerkt wird, sollten Sie einen neuen Ring in die Vagina einsetzen, sobald Sie daran denken. Falls Sie in den kommenden 7 Tagen Geschlechtsverkehr haben, verwenden Sie ein zus√§tzliches mechanisches Verh√ľtungsmittel (z.B. Kondom f√ľr den Mann). Falls Sie in der Zeit ohne Ring Geschlechtsverkehr hatten, besteht die M√∂glichkeit, dass Sie schwanger sind. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Je l√§nger die Zeit ohne Ring andauert, umso h√∂her ist das Risiko einer Schwangerschaft.

Vergessenes Entfernen des Ringes

Haben Sie den Ring mehr als 3 Wochen, aber h√∂chstens 4 Wochen in der Vagina belassen, ist die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung noch ausreichend. Halten Sie die √ľbliche ringfreie Pause von einer Woche ein und setzen Sie anschliessend einen neuen Ring ein.

Haben Sie den Ring l√§nger als 4 Wochen in der Vagina belassen, kann die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung eingeschr√§nkt sein und es besteht die M√∂glichkeit, schwanger zu werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, bevor Sie einen neuen Ring einsetzen.

Wenn Sie von der empfohlenen Verfahrensweise abgewichen sind und sich Ihre Periode w√§hrend der ersten normalen ringfreien Pause nicht einstellt, k√∂nnten Sie schwanger geworden sein. Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, bevor Sie einen neuen Ring einsetzen.

Versehentliches Ausstossen des Ringes

Wenn MyLoop nicht korrekt eingesetzt wurde, kann er aus der Vagina herausrutschen, z.B. beim Entfernen eines Tampons, beim Stuhlgang, während dem Geschlechtsverkehr oder bei Überanstrengung. Auch bei Frauen mit gewissen krankhaften Zuständen (z.B. Verstopfung, Gebärmutter-, Blasen- oder Mastdarmvorfall) kann dies vorkommen.

Um eine Schwangerschaft zu verh√ľten gibt MyLoop langsam Hormone in den K√∂rper ab. Wenn der Ring f√ľr mehr als 3 Stunden ausserhalb der Vagina ist, werden √ľber eine lange Zeitspanne keine Hormone mehr abgegeben und die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung kann herabgesetzt sein. Deshalb darf der Ring nicht l√§nger als 3 Stunden pro 24 Stunden ausserhalb der Vagina sein.

Je nachdem wie lange MyLoop ausserhalb der Vagina war, kann er Sie immer noch vor einer Schwangerschaft sch√ľtzen. Siehe unten weitere Informationen.

Wenn der Ring f√ľr die folgenden Zeitr√§ume ausserhalb der Vagina war:

  • weniger als drei Stunden: die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung ist nicht reduziert. Der Ring sollte so schnell wie m√∂glich wieder eingesetzt werden, nachdem er mit kaltem oder lauwarmem (nicht mit heissem!) Wasser abgesp√ľlt wurde, aber nur wenn der Ring f√ľr weniger als 3 Stunden ausserhalb der Vagina war.
  • mehr als drei Stunden in der 1. und 2. Anwendungswoche: die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung kann herabgesetzt sein. Setzen Sie den Ring, sobald Sie es bemerken, wieder ein, nachdem er mit kaltem oder lauwarmen (nicht mit heissem!) Wasser abgesp√ľlt wurde, und lassen Sie ihn ununterbrochen bis Ende der 3. Woche in der Vagina. Falls Sie in den ersten sieben Tagen nach Wiedereinsetzen Geschlechtsverkehr haben, m√ľssen Sie ein zus√§tzliches mechanisches Verh√ľtungsmittel anwenden (z.B. Kondom f√ľr den Mann).
  • mehr als 3 Stunden in der 3. Anwendungswoche: die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung kann herabgesetzt sein. Sie sollten diesen Ring verwerfen und eine der folgenden zwei M√∂glichkeiten w√§hlen:
  1. Setzen Sie sofort einen neuen Ring ein.
    Bitte beachten: Damit beginnt Ihre nächste dreiwöchige Anwendungsdauer. Es kann sein, dass Sie keine Menstruation haben aber es können Durchbruch- oder Schmierblutungen auftreten.
  2. Warten Sie bis zur Menstruation und setzen Sie einen neuen Ring ein, nicht später als 7 Tage (7× 24 Stunden) nach der Entfernung oder Ausstossung des letzten Ringes.
    Bitte beachten: Wählen Sie diese Möglichkeit nur, wenn Sie den MyLoop während den 7 vorangegangenen Tagen ununterbrochen angewendet haben.

unbekannter Zeitraum: es kann sein, dass Sie nicht vor einer Schwangerschaft gesch√ľtzt sind. Machen Sie einen Schwangerschaftstest und konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin bevor Sie einen neuen Ring einsetzen.

Wenn der MyLoop gebrochen ist

Sehr selten kann es vorkommen, dass der MyLoop bricht. Es wurde √ľber Verletzungen der Vagina in Zusammenhang mit Ringbr√ľchen berichtet.

Wenn Sie bemerken, dass der Ring gebrochen ist, sollten Sie diesen verwerfen und so schnell wie m√∂glich durch einen neuen Ring ersetzen. W√§hrend den n√§chsten 7 Tagen m√ľssen Sie zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Mittel (z.B. Kondom f√ľr den Mann) anwenden. Wenn Sie Geschlechtsverkehr hatten bevor Sie den Ringbruch bemerkten, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin konsultieren.

Verschiebung der Monatsblutung

Vorverlegung der Periode:

Wenn Sie MyLoop wie vorgeschrieben verwenden, bekommen Sie Ihre Periode regelm√§ssig alle 4 Wochen. Falls Sie daran etwas √§ndern wollen, verk√ľrzen Sie einfach die ringfreie Pause. Wenn zum Beispiel Ihre Monatsblutung normalerweise an einem Freitag beginnt und Sie m√∂chten, dass dies in Zukunft an einem Dienstag ist (3 Tage eher), sollten Sie den n√§chsten Ring 3 Tage fr√ľher einsetzen, als Sie das √ľblicherweise tun w√ľrden. Somit w√ľrde Ihre n√§chste Menstruation auch an einem anderen Tag beginnen, in diesem Fall 3 Tage fr√ľher. Wenn Sie den ringfreien Zeitraum sehr kurz halten (z.B. 3 Tage oder weniger), ist es m√∂glich, dass Sie w√§hrend dieser Zeit keine Blutung haben. W√§hrend der Anwendung des n√§chsten Rings kann es dann zu einer Durchbruchblutung oder zu Schmierblutungen kommen. Die ringfreie Pause darf nie l√§nger als 1 Woche sein. Sie k√∂nnen die ringfreie Pause immer verk√ľrzen, sie darf aber nie verl√§ngert werden.

Hinausschieben der Periode:

Sie k√∂nnen Ihre Monatsblutung in ausserordentlichen Situationen hinausschieben, indem Sie sofort nach Entfernen des gegenw√§rtig verwendeten Rings einen neuen einsetzen, ohne eine ringfreie Zeit zwischen der Anwendung der beiden Ringe einzuhalten. Den zweiten Ring k√∂nnen Sie bis zu 3 Wochen eingesetzt lassen. Allerdings ist es m√∂glich, dass w√§hrend der Anwendung des zweiten Rings Schmierblutungen bzw. eine Durchbruchblutung auftreten. Sobald Sie m√∂chten, dass Ihre Periode einsetzt, nehmen Sie einfach den Ring heraus. Setzen Sie nach Ablauf der √ľblichen einw√∂chigen ringfreien Pause einen neuen Ring ein.

Verhalten bei Blutungsunregelmässigkeiten

Auftreten von unerwarteten Blutungen

W√§hrend der Verwendung von MyLoop k√∂nnen bei einigen Frauen unerwartete Blutungen (Schmier- oder Durchbruchblutungen) zwischen den Perioden auftreten, insbesondere in den ersten Monaten der Anwendung. Wenden Sie jedoch den Ring ganz normal weiter an. Sollte die irregul√§re Blutung anhalten, st√§rker werden oder erneut einsetzen, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Ausbleiben der Periode

MyLoop wurde korrekt verwendet

Bei einigen Frauen kann die Entzugsblutung während der Einnahmepause ausbleiben. Wenn bei Ihnen eine Periode ausgeblieben ist, Sie MyLoop korrekt verwendet und keine anderen Arzneimittel angewendet haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie schwanger geworden sind. Verwenden Sie MyLoop normal weiter.

Falls die Monatsblutung zweimal hintereinander ausbleibt, k√∂nnten Sie schwanger sein. Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Verwenden Sie keinen weiteren MyLoop, bevor Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin eine Schwangerschaft ausgeschlossen hat.

MyLoop wurde nicht korrekt verwendet

Wenn Sie MyLoop nicht vorschriftsgem√§ss angewendet haben und die Periode w√§hrend der ringfreien Pause ausbleibt, sind Sie m√∂glicherweise schwanger. Bevor Sie MyLoop erneut einsetzen, m√ľssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin konsultieren.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von MyLoop in Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin √ľber alle Nebenwirkungen, insbesondere ernsthafte oder lang andauernde Beschwerden oder √ľber √Ąnderungen Ihres Gesundheitszustandes, als deren Ursache Sie das CHC vermuten. Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von CHC sind in der Rubrik ¬ęWann ist bei der Anwendung von MyLoop Vorsicht geboten?¬Ľ beschrieben (siehe dort).

Alle Frauen, die MyLoop anwenden, haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutgerinnsel in den Venen (ven√∂se Thromboembolie) oder Arterien (arterielle Thromboembolie).

Die Wahrscheinlichkeit f√ľr ein Blutgerinnsel kann erh√∂ht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erh√∂ht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel erh√∂hen, sowie zu den Symptomen eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt ¬ęBlutgerinnsel¬Ľ in der Rubrik ¬ęWann ist bei der Anwendung von MyLoop Vorsicht geboten?¬Ľ).

Neben den unter ¬ęWann ist bei der Anwendung von MyLoop Vorsicht geboten?¬Ľ genannten unerw√ľnschten Wirkungen k√∂nnen bei der Anwendung von MyLoop die folgenden Nebenwirkungen auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Kopfschmerzen, Migr√§ne, Vaginalausfluss, vaginale Hefepilzinfektion, Juckreiz im Genitalbereich, Gewichtszunahme, √úbelkeit, Bauch- und Unterleibsschmerzen, empfindliche Brust, Depression, Monatsbeschwerden (Dysmenorrhoe), Akne, verringerter Geschlechtstrieb (Libido), Ausstossung des Rings, Fremdk√∂rpergef√ľhl

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Vaginalschmerzen, vaginale Trockenheit, vaginaler Geruch, brennendes Gef√ľhl in der Vagina, vaginale Infektionen, Menstruationsst√∂rungen, Geb√§rmutterkr√§mpfe, Geb√§rmutterhals-Entz√ľndung, Geb√§rmutterhalspolypen, pr√§menstruelles Syndrom, Brustbeschwerden oder ‚ÄĎvergr√∂sserung, Kn√∂tchenbildung in der Brust, Hautausschlag, Haarausfall, Ekzem, Juckreiz, Nesselfieber, Schwindel, verminderte Ber√ľhrungsempfindlichkeit der Haut, √Ąngstlichkeit, Stimmungsver√§nderungen, Stimmungsschwankungen, Erbrechen, Bl√§hbauch, Durchfall, Verstopfung, gesteigerter Appetit, Harnwegsinfektion, Pilzinfektion, Harnbeschwerden, Drang zur h√§ufigen Harnentleerung, R√ľckenschmerzen, Muskelkr√§mpfe, Schmerzen in den Gliedmassen, Schw√§che, Unwohlsein, Reizbarkeit, Bluthochdruck, Sehst√∂rungen, Hitzewallung, Schwierigkeiten beim Einf√ľhren/Entfernen des Rings, gebrochener Ring, Schmerzen bzw. Blutungen beim Geschlechtsverkehr, Wassereinlagerungen ins Gewebe

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Allergische Reaktionen (Hypersensitivit√§t), einschliesslich, Schwellungen des Gesichts, der Lippen, Zunge, und/oder des Rachens, welche Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken verursachen (Angio√∂dem und/oder anaphylaktische Reaktion), Verletzung der Vagina in Zusammenhang mit einem gebrochenen Ring, Milchfluss, lokale Reaktionen am Penis des Partners (wie z.B. Irritation, Hautausschlag, Juckreiz), Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: in einem Bein oder Fuss (d.h. tiefe Beinvenenthrombose), in der Lunge (d.h. Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall, vor√ľbergehende, einem Schlaganfall √§hnelnde Symptome, die als transitorische isch√§mische Attacke bezeichnet werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. Bewahren Sie den Ring in der Originalverpackung auf, um ihn vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Falls ein Kind mit MyLoop in Ber√ľhrung gekommen ist, sollten Sie dies dem Arzt bzw. der √Ąrztin melden.

Verwenden Sie das Arzneimittel nicht, wenn Sie eine Farbveränderung des Ringes oder andere sichtbare Zeichen einer Qualitätsveränderung feststellen!

Nach der Entfernung sollte der MyLoop im wiederverschliessbaren Sachet mit dem √ľblichen Haushaltsabfall entsorgt werden, um einen versehentlichen Personenkontakt zu vermeiden. MyLoop sollte nicht in der Toilette entsorgt werden. Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

Anzeige

Weitere Informationen

Was ist in MyLoop enthalten?

Wirkstoffe

MyLoop enthält: 11,7 mg Etonogestrel und 2,7 mg Ethinylestradiol.

Hilfsstoffe

Ethylen-Vinylacetat-Copolymer und Magnesiumstearat.

Zulassungsnummer

68005 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie MyLoop? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind Packungen zu 1 und 3 Ringen erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Labatec Pharma S.A, 1217 Meyrin (GE).

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Anzeige

Wirkstoff(e) Etonogestrel Ethinylestradiol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Labatec Pharma SA
Suchtgift Nein
ATC Code G02BB01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kontrazeptiva zur lokalen Anwendung

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden