Enalapril HCT AAA 20 /12,5 mg Tabletten

Abbildung Enalapril HCT AAA 20 /12,5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AAA-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.11.2007
ATC Code C09BA02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

AAA-Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
XANEF Cor 2,5 mg Tabletten Enalapril MSD Sharp & Dohme GmbH
Enalapril ALMUS 20 mg Tabletten Enalapril Almus Deutschland GmbH
EnaSandoz 20mg Tabletten Enalapril Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Enalapril-ratiopharm 10 mg Enalapril Ratiopharm GmbH
Enalapril dura 5 mg Tabletten Enalapril Mylan dura GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten sind ein blutdrucksenkendes Arzneimittel, das eine Kombination aus einem ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer) und einem harntreibenden Arzneimittel (Thiazid-Diuretikum) enth√§lt.

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten sind angezeigt bei Patienten, deren Blutdruck mit Enalapril allein nicht ausreichend gesenkt werden kann.

Anstelle einzelner Medikamente mit entsprechender Dosis Enalapril und Hydrochlorothiazid kann Ihr Arzt Ihnen auch Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten verordnen.

F√ľr die Einleitung der Therapie ist diese Fixkombination nicht geeignet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat oder Hydrochlorothiazid oder Sulfonamide oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach Anwendung eines ACE-Inhibitors √úberempfindlichkeitsreaktionen mit pl√∂tzlichem Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen sowie m√∂glicherweise auch von H√§nden und F√ľ√üen (Angio√∂deme) zusammen mit Schluckbeschwerden oder Atemnot aufgetreten sind;
  • wenn in Ihrer Familie Angio√∂deme aufgetreten sind oder wenn bei Ihnen Angio√∂deme aus unbekannter Ursache aufgetreten sind;
  • wenn Sie an schweren Beeintr√§chtigungen der Nierenfunktion leiden;
  • wenn Sie an schweren Beeintr√§chtigungen der Leberfunktion leiden;
  • bei Anurie (Unterschreitung der physiologischen Urinmenge)
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind.
    (Es wird empfohlen, Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit)
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z.B. im Rachenbereich) erh√∂ht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg

Tabletten einnehmen.

  • Vor einer Behandlung mit Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten sollte der Arzt Ihre Nierenfunktion testen und bei Bedarf Elektrolyt- oder Fl√ľssigkeitsm√§ngel korrigieren;
  • falls Sie unter Fl√ľssigkeitsmangel aufgrund einer Behandlung mit Diuretika (Wassertabletten), einer Dialyse, einer salzarmen Di√§t, Erbrechen oder Durchfall leiden. In diesen F√§llen ist die Wahrscheinlichkeit einen sehr starken Blutdruckabfall zu erleiden bei Beginn der Behandlung mit Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten erh√∂ht und Sie k√∂nnen sich schwach und benommen f√ľhlen;
  • falls Sie an einer Verengung der Herzklappen oder der linken Herzkammer oder unter anderen Ausflussst√∂rungen der linken Herzkammer leiden oder wenn Sie an Herzmuskelschw√§che leiden;
  • falls Sie an Durchblutungsst√∂rungen am Herzen oder im Gehirn leiden;
  • falls Sie unter Nierenproblemen leiden oder eine Verengung der Nierenschlagadern vorliegt;
  • falls Sie vor kurzem eine Nierentransplantation hatten;
  • falls Sie Leberprobleme haben;
  • falls Sie an einer bestimmten Erkrankung des Bindegewebes mit Gef√§√übeteiligung (Kollagenose) leiden;
  • falls Sie mit Immunsuppressiva behandelt werden;
  • falls Sie mit Allopurinol (einem Gichtmittel) oder Procainamid (einem Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen) behandelt werden;
  • wenn die Funktion Ihrer Nebenschilddr√ľse untersucht werden soll.
  • falls eine Infektion mit Symptomen wie Fieber und schwerer St√∂rung des Allgemeinzustandes oder Fieber mit lokalen Infektionen von Hals, Rachen, Mund oder Probleme beim Wasserlassen auftritt, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Eine Blutuntersuchung um eine m√∂gliche Verminderung der Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose) festzustellen, ist durchzuf√ľhren;
  • falls bei Ihnen Gewebeschwellungen von Gesicht, Extremit√§ten, Lippen, Zunge oder des Rachens auftreten (Angio√∂dem). Dies kann zu jeder Zeit einer Behandlung eintreten. Bei schwarzen Patienten werden Angio√∂deme h√§ufiger beobachtet;
  • falls bei Ihnen eine Dialyse durchgef√ľhrt wird, insbesondere bei der Verwendung mit ‚Äúhigh- flux Membranen‚Äú oder eine LDL-Apherese zur Entfernung von Cholesterin aus dem Blut oder eine Desensibilisierungstherapie, um allergische Reaktionen auf Bienen- oder Wespenstiche zu verringern, durchgef√ľhrt wird;
  • falls Sie an Diabetes mellitus leiden;
  • falls Sie an Gicht leiden;
  • falls Sie einen trockenen Husten bekommen;
  • falls Sie sich einer Operation mit Vollnarkose unterziehen m√ľssen (auch bei einer zahn√§rztlichen Bet√§ubung);
  • falls Sie ein Risikopatient f√ľr erh√∂hte Kaliumspiegel im Blut sind. Risikofaktoren f√ľr erh√∂hte Kaliumwerte schlie√üen verminderte Nierenfunktion, Alter (> 70 Jahre), Fl√ľssigkeitsmangel, akute Herzinsuffizienz, √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), gleichzeitige Einnahme von kaliumsparenden Wassertabletten (Diuretika), Kaliumerg√§nzungsmitteln, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder Arzneimitteln, die die Kaliumkonzentration im Blut erh√∂hen (z.B. Heparin, Trimethoprim oder Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, und insbesondere Aldosteron-Antagonisten oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker), ein. Sie k√∂nnen auch niedrige Kaliumspiegel in Ihrem Blut
¬† entwickeln (z. B. verursacht durch Arzneimittel-Wechselwirkungen oder √ľberm√§√üigen
  Harnverlust), was sich durch Muskelschwäche oder Herzrhythmusstörungen bemerkbar
  machen kann;
- wenn die Blutdrucksenkung durch ACE-Hemmer aufgrund Ihrer schwarzen Hautfarbe nicht
  so stark wie bei Patienten mit weißer Hautfarbe ist.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruckeinnehmen:

    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren;
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten oder w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV- Strahlen, solange Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten einnehmen.
  • wenn Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu einer Woche nach Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ auftreten.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angio√∂dems erh√∂ht sein:

    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
    • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z.B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěEnalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú.

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, falls folgende Symptome bei Ihnen auftreten:

  • Schwellungen von Gesicht, Gliedma√üen, Lippen, Schleimh√§ute, Zunge und/oder Rachen, Atemnot. Diesen Zustand nennt man Angio√∂dem; es kann jederzeit w√§hrend der Behandlung auftreten. Bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe f√ľhrt die Anwendung von ACE-Hemmern h√§ufiger zur Bildung von Angio√∂demen als bei Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe.
  • Gelbf√§rbung der Haut und der Schleimh√§ute;
  • Fieber, angeschwollene Lymphknoten und/oder Halsentz√ľndung.
  • Sie stellen eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen fest. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20/12,5 mg Tabletten auftreten.

In diesen F√§llen d√ľrfen Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten nicht weiter einnehmen und Ihr Arzt wird geeignete Ma√ünahmen durchf√ľhren.

Die Anwendung von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten zusammen mit Lithium (einem Wirkstoff zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen) wird nicht empfohlen.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Bei schwerer Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatininclearance < 30 ml/min) sollten Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten nicht angewendet werden. Bei Patienten mit leichter bis m√§√üiger Nierenfunktionsst√∂rung muss die Dosisanpassung sehr sorgf√§ltig erfolgen.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Die Kombination von Enalapril und Hydrochlorothiazid wird f√ľr Kinder nicht empfohlen, da Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht vorliegen.

√Ąltere Patienten

Die Dosierung erfolgt in Abhängigkeit von der Nierenfunktion der älteren Patienten.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten in der fr√ľhen Phase der

Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten d√ľrfen nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Doping

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten enthalten einen wirksamen Bestandteil (Hydrochlorothiazid), der zu positiven Ergebnissen bei einem Anti-Doping-Test f√ľhren kann.

Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten zusammen mit anderen

Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Die folgenden Wechselwirkungen könnten auftreten:

  • Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z.B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln.
  • Arzneimittel, die Aliskiren enthalten (zur Behandlung von Bluthochdruck)
  • Andere Arzneimittel, welche die Urinausscheidung erh√∂hen (Thiazide oder Schleifendiuretika), andere blutdrucksenkende Arzneimittel, gef√§√üerweiternde Arzneimittel, Arzneimittel gegen Depressionen sowie Arzneimittel gegen andere psychiatrische Erkrankungen (trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika), Narkosemittel und An√§sthetika: Verst√§rkter Blutdruckabfall.
  • Alkohol, Barbiturate, Schmerzmittel mit narkotisierender Wirkung: Verst√§rkung des Blutdruckabfalls beim Wechsel vom Liegen zum Stehen.
  • Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Depressionen):
    Es besteht ein erh√∂htes Risiko einer Lithiumvergiftung. Die gleichzeitige Anwendung von Lithium und Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten wird nicht empfohlen. Sollte die gemeinsame Anwendung erforderlich sein, m√ľssen die Lithiumspiegel im Blut durch Ihren Arzt regelm√§√üig √ľberpr√ľft werden.
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel):

Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung; Anstieg des Kaliumspiegels im Blut; Verschlechterung der Nierenfunktion; selten akutes Nierenversagen, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen.

- Goldl√∂sungen (Natrium aurothiomalat), die bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen mit Spritzen verabreicht werden; dies kann zu einer R√∂tung Ihres Gesichts, √úbelkeit, Erbrechen und niedrigem Blutdruck f√ľhren.

  • Arzneimittel, die die K√∂rperabwehr reduzieren (Immunsuppressiva), systemisch angewendete Kortikosteroide, Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen):
    Erhöhtes Risiko einer Verringerung der Zahl der weißen Blutkörperchen oder der Zahl anderer Blutkörperchen (Leukopenie).
  • Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat):
    Verstärkung der Nebenwirkungen auf das Knochenmark (insbesondere verminderte Anzahl von Granulozyten).
  • Gichtmittel (z. B. Allopurinol, Benzbromaron): Die Dosis der Gichtmittel muss u. U. erh√∂ht werden.
  • Arzneimittel wie Atropin oder Biperiden, die zur Behandlung von Erkrankungen wie Magen- Darm-Kr√§mpfe, Harnblasen-Kr√§mpfe, Asthma, Reisekrankheit, Muskelkr√§mpfe und als Hilfe in der An√§sthesie angewendet werden
  • Opioid-Analgetika, starke Schmerzmittel ohne entz√ľndungshemmende Wirkung Eine Verst√§rkung der orthostatischen Hypotonie kannauftreten.
  • Salicylate
    Bei hoch dosierter Salicylateinnahme kann Hydrochlorothiazid die toxischen Wirkungen von Salicylaten auf das zentrale Nervensystem verstärken.
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Bluthochdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin. Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck pr√ľfen.
  • Colestyramin und Colestipol-Harze (Wirkstoffe zur Verringerung der Blutfettwerte): Verringerung der blutdrucksenkenden Wirkung.
  • Blutzuckersenkende Arzneimittel und Insulin:
    Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung mit der Gefahr der Unterzuckerung. Eine Dosisanpassung des blutzuckersenkenden Arzneimittels oder des Insulins kann erforderlich sein. Metformin sollte wegen des Risikos einer Laktatazidose mit Vorsicht angewendet werden. Diese kann durch eine mögliche funktionelle Niereninsuffizienz in Verbindung mit Hydrochlorothiazid ausgelöst werden.
  • Amphotericin B (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen), Carbenoxolon (Arzneimittel zur Behandlung von Magen-Darmgeschw√ľren), kortisonhaltige Arzneimittel (Kortikosteroide), Kortikotropin (ein Hormon das auf die Nebennierenrinde wirkt) oder bestimmte Abf√ľhrmittel:

Störungen des Mineralstoffhaushaltes, z. B. Erniedrigung der Kaliumspiegel.

  • Calciumsalze und Vitamin D: Erh√∂hte Calciumspiegel im Blut.
  • Herzglykoside (z. B. Digoxin, ein Wirkstoff zur Verbesserung der Herzleistung): Verst√§rkung der Wirkungen und Nebenwirkungen der Herzglykoside.
  • Carbamazepin
    Risiko einer symptomatischen Hyponatriämie. Klinische und biologische Überwachung ist erforderlich.
  • Jodhaltige Kontrastmittel
    Erh√∂htes Risiko eines akuten Nierenversagens, speziell wenn bei Patienten, die infolge der Einnahme von Diuretika dehydriert sind, jodhaltige Kontrastmittel in hohen Dosen angewendet werden. Die Patienten m√ľssen vor Verabreichung des jodhaltigen Mittels rehydriert werden.
  • Muskelrelaxantien (z. B. Tubocurarin, ein Wirkstoff zur Entspannung von Muskeln): Verst√§rkung und Verl√§ngerung der muskelrelaxierenden Wirkung.
  • Arzneimittel, die durch St√∂rungen des Serumkaliumspiegels beeintr√§chtigt werden Regelm√§√üige Kontrollen von Serumkalium und EKG werden empfohlen, wenn Enalapril HCT AAA gleichzeitig mit Arzneimitteln, die durch St√∂rungen des Serumkaliumspiegels beeintr√§chtigt werden (z. B. Digitalisglykoside und Antiarrhythmika) und mit den folgenden Arzneimitteln (einschlie√ülich einigen Antiarrhythmika), die Torsade de pointes (ventrikul√§re

Tachykardie) hervorrufen, angewendet wird. Eine Hypokali√§mie beg√ľnstigt das Auftreten von

Torsade de pointes (ventrikuläre Tachykardie):



      • Antiarrhythmika der Klasse Ia (z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Procainamid)
      • Antiarrhythmika der Klasse III (z. B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid)
      • einige Antipsychotika (z. B. Thioridazin, Chlorpromazin, Levomepromazin, Trifluoperazin, Cyamemazin, Sulpirid, Sultoprid, Amisulprid, Tiaprid, Pimozid, Haloperidol, Droperidol)
    • andere (z. B. Bepridil, Cisaprid, Diphemanil, Erythromycin i.v., Halofantrin, Mizolastin, Pentamidin, Terfenadin, Vincamin i.v.)
  • Amphotericin B (parenteral)

    Hydrochlorothiazid kann Störungen im Elektrolytgleichgewicht, insbesondere Hypokaliämie, verstärken.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen

treffen:

  • wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěEnalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden" und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln,

Getränken und Alkohol

Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Aufnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten in den K√∂rper.

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten verst√§rken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten d√ľrfen nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten werden nicht zur Anwendung bei stillenden M√ľttern empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Beim F√ľhren von Fahrzeugen oder beim Bedienen von Maschinen muss beachten werden, dass gelegentlich Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich bemerken, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten enthalten Lactose.

Bitte nehmen Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten enthalten Natrium.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu

‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

1-mal t√§glich 1 Tablette Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg.

Hinweis:

Beim Wechsel von einer Monotherapie zu der in Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten enthaltenen Arzneimittelkombination kann insbesondere bei Patienten mit Elektrolyt- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel (z. B. nach Erbrechen, Durchfall, vorheriger Einnahme von Diuretika), schwerer Herzschw√§che, schwerem Bluthochdruck oder hohem Blutdruck aufgrund einer Nierenkrankheit zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen. Deswegen wird Ihr Arzt Sie m√∂glicherweise nach der ersten Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten bis zu 8 Stunden lang √ľberwachen.

Bei Nierenproblemen

Ihr Arzt wird die Dosis von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten sorgf√§ltig anpassen.

Bei älteren Patienten

Die Dosiseinstellung ist besonders sorgfältig vorzunehmen.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Die Sicherheit und Unbedenklichkeit von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.

Bei Einnahme anderer Diuretika

Wenn Sie derzeit andere Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) einnehmen, werden Sie von Ihrem Arzt angewiesen, die Einnahme 2-3 Tage vor Beginn der Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten zu beenden.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tablette mit einem Glas Wasser ein.

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten k√∂nnen unabh√§ngig zu den Mahlzeiten oder auf leeren Magen eingenommen werden.

Die Dosis sollte einmal t√§glich eingenommen werden. Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) ein.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder eine andere Person) mehrere Tabletten auf einmal geschluckt haben, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.

Eine √úberdosis kann zu niedrigem Blutdruck, extrem schnellem oder langsamem Herzschlag, Herzklopfen, Schock, Kurzatmigkeit, Husten, √úbelkeit und Erbrechen, Kr√§mpfen, Schwindel, Schl√§frigkeit, Verwirrtheit oder Angst, √ľberm√§√üigem Wasserlassen oder zu Harnverhaltung f√ľhren. Bitte nehmen Sie diese Packungsbeilage, die restlichen Tabletten und die Verpackung mit ins Krankenhaus oder zum Arzt, damit man dort wei√ü, welche Tabletten eingenommen wurden.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten vergessen haben

Wenn Sie versehentlich vergessen haben, die tägliche Dosis einzunehmen, sollten Sie die Behandlung wie verordnet fortsetzen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten abbrechen

Die Behandlung des Bluthochdrucks ist eine Langzeitbehandlung. Eine Unterbrechung der Behandlung muss mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung kann zu einem Blutdruckanstieg f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Signifikante Nebenwirkungen oder Anzeichen, auf die man achten sollte, sowie im Bedarfsfall zu treffende Maßnahmen:

Falls eine der unten genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, brechen Sie die Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten ab und suchen Sie so bald wie m√∂glich Ihren Arzt auf.

Suchen Sie bei schweren Nebenwirkungen wie pl√∂tzlichen Gewebeschwellungen (Angio√∂dem) an den Gliedma√üen, im Gesicht, an den Lippen, im Mund oder Nacken/Hals, gelber Verf√§rbung der Haut (kann gemeinsam mit Bewusstseinstr√ľbung und Zittern auftreten) oder schweren Hautver√§nderungen (z. B. Blasenbildung, Hautschuppung, gro√üfl√§chiger Hautausschlag oder Verf√§rbung, typischerweise im Zusammenhang mit signifikantem allgemeinen Unwohlsein) unverz√ľglich einen Arzt auf.

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten verursachen h√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelte betreffen) einen niedrigen Blutdruck, eventuell verbunden mit einem Gef√ľhl von Benommenheit und Schw√§che. Dies kann bei manchen Patienten nach der ersten Dosis oder nach einer Erh√∂hung der Dosis auftreten. Wenn diese Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden.

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten k√∂nnen zu einem R√ľckgang der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen f√ľhren. Ihre Widerstandskraft gegen Infektionen kann dadurch herabgesetzt sein.

Wenn Sie eine Infektion mit Fieber oder einer ernsten Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands, oder Fieber zusammen mit Symptomen eines lokalen Infekts wie z.B. Schmerzen im Hals/Rachen/Mund feststellen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben, sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

Bei der Anwendung von Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten und anderen ACE-Hemmern ist sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) √ľber einen trockenen, hartn√§ckigen Husten berichtet worden. Dieser kann jedoch auch das Symptom einer Erkrankung der oberen Atemwege sein. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dieses Symptom bei Ihnen auftritt.

Wenn sich w√§hrend der Einnahme von Enalapril HCT AAA¬ģ 20/12.5 mg Tabletten Ihr Sehverm√∂gen ver√§ndert oder Sie Schmerzen in einem oder beiden Auge(n) haben, kann das ein Anzeichen f√ľr die Entwicklung eines Glaukoms, eines erh√∂hten Augendrucks, sein. Sie sollten Enalapril HCT AAA¬ģ 20/12.5 mg Tabletten absetzen und √§rztlichen Rat einholen.

Folgende Nebenwirkungen wurden mit Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten und den Wirkstoffen Enalaprilmaleat oder Hydrochlorothiazid allein in klinischen Studien und nach Markteinf√ľhrung berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelte betreffen):

  • Anstieg der Harns√§urewerte im Blut (Hyperurik√§mie), erniedrigter Kaliumspiegel im Blut (Hypokali√§mie), Anstieg von Blutfettwerten (Cholesterin, Triglyzeriden)
  • Kopfschmerzen, Depression, Ohnmacht, Geschmacksver√§nderungen, Benommenheit
  • niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Wechsel vom Liegen zum Stehen, Herzrhythmusst√∂rungen, Herzengegef√ľhl (Angina pectoris), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
  • Kurzatmigkeit
  • Durchfall, Bauchschmerzen
  • Ausschlag (Exanthem), √úberempfindlichkeit mit Schwellung von Haut und Schleimhaut (angioneurotisches √Ėdem) z.B. mit Beteiligung von Gesicht, Gliedma√üen, Lippen, Mund und/oder Hals.
  • Muskelkr√§mpfe
  • M√ľdigkeit, Schmerzen im Brustkorb
  • Anstieg von Kalium im Blut, Anstieg von Kreatinin im Blut

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelte betreffen):

  • Verringerung der Anzahl der roten Blutzellen (An√§mie)
  • niedriger Blutzucker, erniedrigte Magnesiumwerte im Blut, Gicht
  • Verwirrtheitszust√§nde, Schl√§frigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, Drehschwindel, Missempfindungen wie Kribbeln, pelziges Gef√ľhl (Par√§sthesien)
  • Vorherrschen von Gelb beim Sehen (Xanthopsie)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Gesichtsr√∂tung, Herzklopfen, Herzinfarkt oder Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn (abgeschw√§chte Form eines Schlaganfalls), vermutlich infolge eines √ľberm√§√üigen Blutdruckabfalls bei hochgef√§hrdeten Patienten
  • laufende Nase, Halsschmerzen und Heiserkeit, Verengung der Bronchien mit folgender Atemnot (Bronchospasmus/Asthma)
  • Bl√§hungen, Darmverschluss, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Erbrechen, Verdauungsst√∂rungen, Verstopfung, Magenschleimhautreizung, Mundtrockenheit, Magengeschw√ľr, Appetitlosigkeit
  • Schwitzen, Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall, Photosensibilisierung
  • Gelenkschmerzen
  • Nierenfunktionsst√∂rungen, Nierenversagen, Eiwei√ü im Urin
  • Impotenz, vermindertes sexuelles Verlangen
  • Unwohlsein, Fieber
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (nekrotisierende Vaskulitis)
  • Anstieg der Harnstoffwerte im Blut, Abnahme der Natriumwerte im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelte betreffen):

  • Speicheldr√ľsenentz√ľndung
  • Verminderung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Neutropenie, Leukopenie) bis zu einer hochgradigen Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose), Verminderung der Anzahl anderer Blutzellen (Thrombozytopenie), Ver√§nderungen der Blutzusammensetzung (Panzytopenie), herabgesetzte Funktion des Knochenmarks, Lymphknotenschwellung,

Autoimmunkrankheiten, bei denen der Körper körpereigenes Gewebe angreift, Abnahme

bestimmter Laborwerte (Hämoglobin und Hämatokrit)

  • Anstieg des Blutzuckers, Zucker im Urin
  • ver√§ndertes Tr√§umen, Schlafst√∂rungen, Unruhe, L√§hmungserscheinungen (aufgrund von vermindertem Kaliumgehalt im Blut)
  • Einschr√§nkung der Bildung von Tr√§nenfl√ľssigkeit
  • durch Gef√§√ükr√§mpfe bedingte Durchblutungsst√∂rung im Bereich der Finger oder Zehen (Raynaud-Syndrom)
  • abnorme Anh√§ufung von Stoffen im Lungengewebe (pulmonale Infiltrate), Atembeschwerden einschlie√ülich Lungenentz√ľndung und Lungen√∂dem mit Symptomen eines Kreislaufversagens, Schnupfen (Rhinitis)
  • Entz√ľndungen der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrbildung, Entz√ľndungen der Zungenschleimhaut
  • Leberversagen, Leberentz√ľndung, Leberzellsch√§digungen bis hin zum Absterben von Lebergewebe (kann t√∂dlich verlaufen), Gallenstauung mit Gelbsucht, Entz√ľndung der Gallenblase (insbesondere bei Patienten mit Gallensteinen)
  • schwere allergische Reaktion
  • schwerwiegende Hautreaktionen mit Hautausschlag, starker Blasenbildung und Hautr√∂tung (z.B. Erythema multiforme); Stevens-Johnson-Syndrom (Blasenbildung an Haut, Mund, Augen und Genitalien); exfoliative Dermatitis (Hautentz√ľndung, bei der es zum Teil gro√üfl√§chig zu Abl√∂sungen der Oberhaut kommen kann); toxische epidermale Nekrolyse (die Haut sieht wie verbrannt aus und sch√§lt sich ab); Pemphigus (eine Krankheit mit Blasen und L√§sionen, die meist im Mund beginnen, Nesselsucht, Haarausfall und Juckreiz); Purpura (kleinfleckige Kapillarblutungen in der Haut, Unterhaut oder den Schleimh√§uten); Lupus erythematodes (Hauterkrankung mit roten schuppenden Flecken an Nase und Wangen - diese Erkrankung kann sich bei Patienten mit bereits bestehendem Lupus erythematodes verschlimmern); allergische Hautreaktionen.
  • verminderte Harnausscheidung, Nierenentz√ľndung
  • Vergr√∂√üerung der Brust bei M√§nnern
  • Entz√ľndung der Speicheldr√ľsen.
  • Anstieg der in der Leber gebildeten Enzyme und Abbauprodukte.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelte betreffen):

  • erh√∂hter Kalziumgehalt im Blut
  • Gewebeschwellungen im Darm

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs)

  • konzentrierter Urin (dunkle Farbe), √úbelkeit oder Erbrechen, Muskelkr√§mpfe, Verwirrung und Anf√§lle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein k√∂nnen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
  • Anstieg des Blut-pH-Wertes durch St√∂rungen im Stoffwechsel
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Winkelverschlussglaukom)
  • Es wurde √ľber einen Symptomenkomplex berichtet, der ein oder alle nachfolgenden Krankheitszeichen enthalten kann wie Fieber, Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Serositis/Vaskulitis), Muskelschmerzen (Myalgie/Myositis), Gelenkschmerz (Arthralgie/Arthritis). Ausschlag, Lichtempfindlichkeit der Haut oder andere Hauterscheinungen k√∂nnen auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen: Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten nach dem auf dem Umkarton und dem Blisterstreifen angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Lagerungsbedingungen:

Nicht √ľber 30¬į C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten enthalten

Die Wirkstoffe sind: Enalaprilmaleat und Hydrochlorothiazid

1 Tablette enthält 20 mg Enalaprilmaleat und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Natriumhydroxid, Lactosemonohydrat, vorverkleisterte Stärke, Maisstärke, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (pflanzl.).

Wie Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Enalapril HCT AAA¬ģ 20 / 12,5 mg Tabletten sind wei√üe, runde Tabletten mit gerilltem Rand und einer Bruchkerbe auf einer Seite.

Packungsgrößen:

30, 50 oder 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

AAA-Pharma GmbH

Calwer Straße 7

71034 Böblingen

Deutschland

Tel.: 0800 / 00 04 433

Fax: 0800 / 00 04 434

E-Mail: info@aaa-pharma.de

Hersteller

Artesan Pharma GmbH & Co. KG

Wendlandstr. 1

29439 L√ľchow

Deutschland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Enalapril HCT AAA 20 /12,5 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Enalapril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AAA-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.11.2007
ATC Code C09BA02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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