Autor: Hermes Arzneimittel GmbH


Langinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER darf nicht eingenommen werden
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Acetylcystein, dem Wirkstoff von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER oder einen der sonstigen Bestandteile.
- MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER darf wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht angewendet werden bei Kindern unter 14 Jahren.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER ist erforderlich,
- Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden.
- Vorsicht ist geboten, wenn Sie an Asthma bronchiale leiden oder ein Magen- oder Darmgeschwür in der Vergangenheit hatten oder haben.
- Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z.B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann.
Schwangerschaft und Stillzeit
Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vorliegen, sollten Sie MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER während der Schwangerschaft nur anwenden, wenn ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor. Daher sollten Sie MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER während der Stillzeit nur anwenden, wenn ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER
Eine Brausetablette enthält 6 mmol (138,8 mg) Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Wie ist MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER einzunehmen/anzuwenden?
Nehmen Sie MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER sonst nicht richtig wirken kann!

AlterTagesgesamtdosis (Brausetabletten)
Jugendliche über 14 Jahren und Erwachsene2 mal täglich je ½ Brausetablette oder1 mal täglich je 1 Brausetablette
Art und Gesamtdauer der Anwendung
Wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4 - 5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Nehmen Sie MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER nach den Mahlzeiten ein.
Lösen Sie bitte die MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER-Brausetablette in einem Glas Trinkwasser auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER eingenommen haben, als Sie sollten
Bei Überdosierung können Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich (z.B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten.
Schwerwiegende Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen wurden bisher auch nach massiver Überdosierung von Acetylcystein-Tabletten nicht beobachtet. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER benachrichtigen Sie bitte dennoch Ihren Arzt.
Wenn Sie die Einnahme von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER vergessen haben
Wenn Sie einmal vergessen haben, MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER einzunehmen, oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.
Wenn Sie die Einnahme von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER abbrechen
Bitte brechen Sie die Behandlung mit MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Acetylcystein/Antitussiva
Bei kombinierter Anwendung von MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte. Fragen Sie daher vor einer kombinierten Anwendung unbedingt Ihren Arzt.
Acetylcystein/Antibiotika
Aus experimentellen Untersuchungen gibt es Hinweise auf eine Wirkungsabschwächung von Antibiotika (Tetracyclin, Aminoglycoside, Penicilline) durch Acetylcystein. Aus Sicherheitsgründen sollte deshalb die Einnahme von Antibiotika getrennt und in einem mindestens zweistündigen Abstand zeitversetzt erfolgen. Dies betrifft nicht Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cefixim und Loracerbef. Diese können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden.
Kinder
Die Anwendung bei Neugeborenen sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen, da für Neugeborene bisher keine aussagefähigen Daten zur Dosierung vorliegen.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000, einschließlich Einzelfälle
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Nebenwirkungen
Generalisierte Störungen (gelegentlich):
Kopfschmerzen, Fieberallergische Reaktionen: Juckreiz, Quaddelbildung, Hautausschlag, Atemnot, Herzschlagsbeschleunigung und Blutdrucksenkung
Atemwege (selten):
Atemnot, Bronchospasmen - überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
Verdauungstrakt (gelegentlich)
Mundschleimhautentzündungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
Sehr selten wurde über das Auftreten von Blutungen im Zusammenhang mit der Gabe von Acetylcystein berichtet, zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
Gegenmaßnahmen
Bei Auftreten der ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (s.o.) darf MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER nicht nochmals eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an einen Arzt.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem auf dem Röhrchenboden und der Faltschachtel nach <Verwendbar bis> angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Bewahren Sie zurückbleibende halbe Brausetabletten im Röhrchen auf.
Bitte das Röhrchen fest verschlossen halten. Trocken und nicht über 25 °C lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Weitere Informationen

Was MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER enthält
Der Wirkstoff ist: Acetylcystein
Die sonstigen Bestandteile sind:
Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat, Ascorbinsäure, Mannitol, Lactose, Aroma, Natriumcyclamat, Saccharin-Natrium, Natriumcitrat.
Für Diabetiker geeignet. 1 Brausetablette enthält 0,01 BE (Broteinheiten)
Wie MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße, runde Tabletten mit Bruchkerbe auf einer Seite.
MENTOPIN ACETYLCYSTEIN 600 HUSTENLÖSER ist in Packungen mit 6, 10, 20, 40, 50, 60 und 100 Brausetabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Hermes Arzneimittel GmbH
Georg-Kalb-Str. 5-8
82049 Großhesselohe / München
Telefon 089 / 79 102-0
Telefax 089 / 79 102-280
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im November 2008.

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