Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Takeda GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.08.1997
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Takeda GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Rifun 40 mg enthält den Wirkstoff Pantoprazol. Rifun 40 mg ist ein selektiver Protonenpumpenhemmer, ein Arzneimittel, welches die Säureproduktion im Magen reduziert. Es wird zur Behandlung von säurebedingten Magen- und Darmerkrankungen angewendet.

Rifun 40 mg wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur Behandlung von:

Reflux√∂sophagitis. Dies ist eine Entz√ľndung der Speiser√∂hre, verbunden mit dem R√ľckfluss von Magens√§ure.

Rifun 40 mg wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung von:

  • Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori bei Patienten mit Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľren, in Kombination mit zwei Antibiotika (Eradikationstherapie). Das Ziel dieser Behandlung ist es, die Bakterien zu vernichten und so die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass diese Geschw√ľre erneut auftreten.
  • Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren.
  • Zollinger-Ellison-Syndrom und anderen Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel S√§ure produziert wird.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Rifun 40 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch (√ľberempfindlich) gegen Pantoprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Rifun 40 mg einnehmen:

  • Wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie schon einmal Leberbeschwerden hatten. Ihr Arzt wird dann Ihre Leberenzym-Werte √∂fter kontrollieren, insbesondere wenn Sie Rifun 40 mg als Langzeittherapie einnehmen. Falls die Leberenzym-Werte ansteigen, sollte die Behandlung beendet werden.
  • Wenn Sie geringe Vitamin-B12 -Reserven oder besondere Risikofaktoren f√ľr eine Vitamin-B12- Unterversorgung haben und Pantoprazol als Langzeittherapie nehmen. Wie alle s√§urehemmenden
    Wirkstoffe kann Pantoprazol dazu f√ľhren, dass Vitamin B12 schlechter vom K√∂rper aufgenommen wird.
  • Wenn Sie Pantoprazol gleichzeitig mit HIV-Proteasehemmern wie Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat.
  • Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie Pantoprazol kann Ihr Risiko f√ľr H√ľft-, Handgelenks- und Wirbels√§ulenfrakturen leicht erh√∂hen, besonders wenn diese √ľber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an Osteoporose (verminderte Knochendichte) leiden oder wenn Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie ein Risiko f√ľr Osteoporose haben (z.B. wenn Sie Kortikosteroide einnehmen).
  • Wenn Sie Pantoprazol mehr als drei Monate anwenden, ist es m√∂glich, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte k√∂nnen sich als Ersch√∂pfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Kr√§mpfe, Schwindelgef√ľhl und erh√∂hte Herzfrequenz √§u√üern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte k√∂nnen au√üerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut f√ľhren. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise regelm√§√üige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchf√ľhren.
  • Wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Rifun 40 mg vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magens√§ure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
  • Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Rifun 40 mg eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitssch√§dliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erw√§hnen.
  • Wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, vor oder während der Behandlung, insbesondere wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken, die ein Hinweis auf eine weitere, ernsthaftere Erkrankung sein können:

  • Unbeabsichtigter Gewichtsverlust.
  • Erbrechen, insbesondere wiederholtes Erbrechen.
  • Erbrechen von Blut, das wie dunkler Kaffeesatz im Auswurf erscheinen kann.
  • Blut im Stuhl, was schwarz oder teerartig aussehen kann.
  • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken.
  • Bl√§sse und Schw√§chegef√ľhl (An√§mie).
  • Brustschmerzen.
  • Bauchschmerzen.
  • Schwere und/oder anhaltende Durchf√§lle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg von infekti√∂sen Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wird.

Eventuell wird Ihr Arzt einige Untersuchungen anordnen, um eine b√∂sartige Erkrankung auszuschlie√üen, da Pantoprazol auch die Symptome von Krebserkrankungen lindern und so dazu f√ľhren kann, dass eine Krebserkrankung erst mit Verz√∂gerung erkannt wird. Wenn die Symptome trotz der Behandlung andauern, m√ľssen weitere Untersuchungen in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie Rifun 40 mg √ľber l√§ngere Zeit einnehmen (l√§nger als 1 Jahr), wird Ihr Arzt Sie wahrscheinlich regelm√§√üig √ľberwachen. Berichten Sie ihm bei jedem Termin von allen neu aufgetretenen und auff√§lligen Symptomen und Umst√§nden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Rifun 40 mg bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da die Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht gepr√ľft ist.

Einnahme von Rifun 40 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Rifun 40 mg kann die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes nehmen:

  • Arzneimittel wie Ketoconazol, Itraconazol und Posaconazol (Behandlung bei Pilzinfektionen) oder Erlotinib (Behandlung bestimmter Krebsarten) k√∂nnten zusammen mit Rifun 40 mg nicht richtig wirken.
  • Warfarin und Phenprocoumon beeinflussen die Verdickung bzw. Verd√ľnnung des Blutes. M√∂glicherweise sind zus√§tzliche Untersuchungen erforderlich.
  • Arzneimittel gegen HIV-Infektionen wie Atazanavir.
  • Methotrexat (angewendet bei Rheumatoider Arthritis, Psoriasis oder Krebserkrankungen). Wenn Sie Methotrexat einnehmen, k√∂nnte Ihr Arzt die Behandlung mit Rifun 40 mg vor√ľbergehend unterbrechen, weil Pantoprazol den Methotrexatspiegel im Blut erh√∂hen kann.
  • Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen). Wenn Sie Fluvoxamin einnehmen, wird Ihr Arzt die Dosis m√∂glicherweise reduzieren.
  • Rifampicin zur Behandlung von Infektionen.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) zur Behandlung von milden Depressionen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Es liegen keine ausreichenden Daten aus der Anwendung von Pantoprazol bei Schwangeren vor. √úber die Ausscheidung des Wirkstoffes in die Muttermilch wurde berichtet.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Sie sollten dieses Arzneimittel nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass der Nutzen f√ľr Sie gr√∂√üer ist als das potenzielle Risiko f√ľr Ihr ungeborenes Kind oder Baby.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Rifun 40 mg hat keinen oder nur einen geringf√ľgigen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Rifun 40 mg enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein, ohne sie zu zerkauen oder zu zerbrechen. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut als Ganzes mit etwas Wasser.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Zur Behandlung der Refluxösophagitis.

Die √ľbliche Dosis ist eine Tablette t√§glich. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, auf 2 Tabletten t√§glich zu erh√∂hen. Die Behandlungsdauer bei Reflux√∂sophagitis betr√§gt in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen sollen.

Erwachsene

Zur Behandlung von Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori bei Patienten mit Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľren, in Kombination mit zwei Antibiotika (Eradikationstherapie).

Zweimal t√§glich eine Tablette plus zwei Antibiotika-Tabletten, entweder Amoxicillin, Clarithromycin und Metronidazol (oder Tinidazol), jeweils zweimal t√§glich zusammen mit den Pantoprazol Tabletten. Nehmen Sie die erste Pantoprazol Tablette 1 Stunde vor dem Fr√ľhst√ľck ein, die zweite Pantoprazol Tablette 1 Stunde vor dem Abendessen. Befolgen Sie alle Anweisungen Ihres Arztes und lesen Sie gr√ľndlich die Packungsbeilagen der Antibiotika.

Die √ľbliche Behandlungsdauer betr√§gt ein bis zwei Wochen.

Zur Behandlung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren.

Die √ľbliche Dosis ist eine Tablette t√§glich. Nach Absprache mit Ihrem Arzt kann die Dosis verdoppelt werden. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel weiter einnehmen sollen. Die Behandlungsdauer bei Magengeschw√ľren betr√§gt in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen. Die Behandlungsdauer bei Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren betr√§gt in der Regel zwischen 2 und 4 Wochen.

Zur Langzeittherapie des Zollinger-Ellison-Syndroms und anderer Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel Säure produziert wird.

Die empfohlene Anfangsdosis ist normalerweise zwei Tabletten täglich.

Nehmen Sie beide Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein. Je nachdem, wieviel Säure Ihr Magen produziert, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis später noch anpassen. Wenn der Arzt Ihnen mehr als zwei Tabletten täglich verschrieben hat, sollten die Tabletten zweimal täglich eingenommen werden.

Wenn der Arzt Ihnen eine Tagesdosis von mehr als vier Tabletten verschreibt, sagt er Ihnen genau, wann Sie wieder aufhören sollen, das Arzneimittel einzunehmen.

Patienten mit Nierenproblemen

Wenn Sie Nierenprobleme haben, sollten Sie Rifun 40 mg nicht zur Eradikation von Helicobacter pylori einnehmen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie an mäßigen oder schweren Leberproblemen leiden, sollten Sie Rifun 40 mg nicht zur Eradikation von Helicobacter pylori einnehmen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Diese Tabletten werden f√ľr Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Rifun 40 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Es sind keine Symptome einer √úberdosierung bekannt.

Wenn Sie die Einnahme von Rifun 40 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach zum nächsten Einnahmezeitpunkt Ihre normale Dosis ein.

Wenn Sie die Einnahme von Rifun 40 mg abbrechen

Setzen Sie die Tabletten nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, oder wenden Sie sich an die Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses:

Schwerwiegende allergische Reaktionen (H√§ufigkeit selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Schwellung der Zunge und/oder des Halses, Schluckbeschwerden, Nesselsucht (Quaddeln), Atembeschwerden, allergische Gesichtsschwellung (Quincke-√Ėdem / Angio√∂dem), starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schwei√üausbr√ľchen.

Schwerwiegende Hautreaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Sie bemerken m√∂glicherweise eine oder mehrere der folgenden Reaktionen: Blasenbildung der Haut und schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands, Hauterosionen (einschlie√ülich leichter Blutungen) an Augen, Nase, Mund/Lippen oder Genitalien oder Hautempfindlichkeit/Hautausschlag, insbesondere der Hautpartien, die Sonneneinwirkung ausgesetzt waren. Es k√∂nnen bei Ihnen auch Gelenkschmerzen oder grippe√§hnliche Symptome, Fieber, geschwollene Dr√ľsen (z.B. in der Achselh√∂hle) auftreten und Blutuntersuchungen k√∂nnen Ver√§nderungen bei bestimmten wei√üen Blutk√∂rperchen oder Leberenzymen ergeben (Stevens-Johnson- Syndrom, Lyell-Syndrom, Erythema multiforme, subakuter kutaner Lupus erythematodes, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und Lichtempfindlichkeit).

Andere schwerwiegende Reaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Gelbf√§rbung der Haut und der Aug√§pfel (schwere Leberzellsch√§digung, Gelbsucht) oder Fieber, Hautausschlag sowie Vergr√∂√üerung der Nieren, was zu schmerzhaftem Harnlassen und Schmerzen im unteren R√ľckenbereich f√ľhren kann (schwerwiegende Nierenentz√ľndung) und die bei m√∂glichem Fortschreiten bis zum Nierenversagen f√ľhren kann.

Weitere Nebenwirkungen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gutartige Magenpolypen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen und Entweichen von Darmgasen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen und Unwohlsein, Hautausschlag, Exantheme, Eruption, Juckreiz, Schw√§chegef√ľhl, Ersch√∂pfungsgef√ľhl oder allgemeines Unwohlsein, Schlafst√∂rungen, Knochenbr√ľche der H√ľfte, des Handgelenks oder der Wirbels√§ule.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Ver√§nderungen oder kompletter Verlust des Geschmackssinns, Sehst√∂rungen wie verschwommenes Sehen, Nesselsucht, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewichtsver√§nderungen, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, hohes Fieber, Schwellungen der Gliedma√üen (periphere √Ėdeme), allergische Reaktionen, Depressionen, Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brust.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Desorientiertheit.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Halluzinationen, Verwirrtheit (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind), Gef√ľhl von Kribbeln und Prickeln, Brennen oder Taubheitsgef√ľhl, Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken, Dickdarmentz√ľndung, die einen anhaltenden w√§ssrigen Durchfall verursacht.

Nebenwirkungen, die durch Bluttests festgestellt wurden:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Anstieg der Leberenzym-Werte.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Anstieg des Bilirubin-Wertes, erhöhte Blutfettwerte, plötzlicher starker Abfall eines Teils der zirkulierenden weißen Blutkörperchen (Granulozyten), verbunden mit hohem Fieber.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Abnahme der Anzahl der Blutpl√§ttchen, was m√∂glicherweise eine st√§rkere Neigung zu Blutungen und blauen Flecken bewirken kann; Abnahme der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, was m√∂glicherweise zu h√§ufigerem Auftreten von Infektionen f√ľhren kann; √ľberm√§√üiger, gleichzeitiger Abfall der roten und wei√üen Blutk√∂rperchen sowie der Blutpl√§ttchen.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Niedrige Natrium-, Magnesium-, Kalzium- oder Kalium-Spiegel im Blut (siehe Abschnitt 2).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis: ‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

F√ľr Flaschen: Nehmen Sie die Tabletten 100 Tage nach dem ersten √Ėffnen der Flasche nicht mehr ein.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Rifun 40 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist Pantoprazol. Eine magensaftresistente Tablette enth√§lt 40 mg Pantoprazol (als Natrium Sesquihydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kern: Natriumcarbonat (wasserfrei), Mannitol, Crospovidon, Povidon K 90, Calciumstearat.
    Überzug: Hypromellose, Povidon K 25, Titandioxid (E 171), Eisenoxid gelb (E 172), Propylenglycol, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Triethylcitrat.
    Drucktinte: Schellack, rotes, schwarzes und gelbes Eisenoxid (E 172), konzentrierte Ammoniaklösung.

Wie Rifun 40 mg aussieht und Inhalt der Packung

Gelbe, ovale, bikonvexe magensaftresistente Tablette mit dem Aufdruck ‚ÄěF‚Äú auf einer Seite.

Packungen: Flaschen (Behälter aus Polyethylen hoher Dichte mit Schraubverschluss aus Polyethylen niederer Dichte) und Blisterpackungen (ALU/ALU-Blister) ohne Kartonverstärkung, ALU/ALU- Blisterpackungen mit Kartonverstärkung (PocketPack).

Rifun 40 mg ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich:

Packungen mit 7, 10, 14, 15, 24, 28, 30, 48, 49, 56, 60, 84, 90, 98, 98 (2x49), 100, 112, 168 magensaftresistenten Tabletten.

Klinikpackungen mit 50, 90, 100, 140, 140 (10x14), 150 (10x15), 700 (5x140) magensaftresistenten Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Takeda GmbH

Byk-Gulden-Straße 2 78467 Konstanz Tel.: 0800 8253325 Fax: 0800 8253329

E-Mail: medinfoEMEA@takeda.com

Hersteller

Takeda GmbH

Betriebsstätte Oranienburg

Lehnitzstraße 70-98

16515 Oranienburg

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des MitgliedstaatesBezeichnung des Arzneimittels
DeutschlandRifun 40 mg
ItalienPantecta
PortugalApton 40 mg
SpanienUlcotenal 40 mg comprimidos gastrorresistentes

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2021.

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der Heads of Medicines Agencies (HMA) http://www.hma.eu verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Rifun 40mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Takeda GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.08.1997
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden