Wirkstoff(e) Pantoprazol Clarithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Takeda GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.08.2000
ATC Code A02BD04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Takeda GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

ZacPac ist ein Arzneimittel, das aus 3 Tabletten mit unterschiedlichen Wirkstoffen besteht und zur Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori eingenommen wird. Das Arzneimittel wird angewendet bei Patienten, die durch Helicobacter pylori hervorgerufene Magengeschw√ľre oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre haben. Ziel ist es, die H√§ufigkeit des Wiederauftretens von diesen Geschw√ľren zu verringern.

Pantoprazol: Wirkstoff (Protonenpumpenhemmer), der die Bildung der Magensäure hemmt. Amoxicillin: Wirkstoff (Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline) mit breitem Wirkungsspektrum. Clarithromycin: Wirkstoff (Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide) mit ebenfalls breitem

Wirkungsspektrum, aber anderer Wirkweise.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

ZacPac darf nicht eingenommen werden:

  • Wenn Sie allergisch gegen einen der Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie allergisch auf bestimmte Wirkstoffe, die die Magens√§urebildung hemmen, reagieren.
  • Wenn Sie allergisch auf bestimmte Antibiotika reagieren (Penicilline, Cephalosporine, Makrolide).
  • Wenn Sie mittelschwere bis schwere Funktionsst√∂rungen der Leber oder Nieren haben.
  • Wenn Ihr Kaliumspiegel im Blut sehr erniedrigt ist (Hypokali√§mie).
  • Wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen (ventrikul√§re kardiale Arrhythmie, einschlie√ülich ‚ÄěTorsades de pointes‚Äú) oder ein auff√§lliges Elektrokardiogramm (EKG), eine sogenannte QT-Intervallverl√§ngerung, haben.
  • Bei Viruserkrankungen, insbesondere Pfeiffer¬īsches Dr√ľsenfieber oder lymphatischer Leuk√§mie.
  • Wenn Sie Arzneimittel mit bestimmten Wirkstoffen einnehmen:
    • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien (Terfenadin und Astemizol).
    • Arzneimittel zur Anregung der Darmbewegung (Cisaprid).
    • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter seelischer Erkrankungen (Pimozid).
    • Arzneimittel zur Behandlung von Migr√§ne bzw. bestimmten Kreislaufst√∂rungen (Ergotamin oder Dihydroergotamin).
    • Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels (Lovastatin oder Simvastatin).
    • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (Atazanavir).
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen (Thrombozytenaggregationshemmung, Behandlung von Angina Pectoris: Ticagrelor, Ranolazin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht (Colchicin (oder Herbstzeitlosen-Extrakt)).
  • Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die daf√ľr bekannt sind, ernsthafte St√∂rungen des Herzrhythmus zu verursachen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie bestimmte Erkrankungen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie ZacPac einnehmen:

  • Wenn Sie an ausgepr√§gten Allergien oder an Asthma leiden.
  • Wenn Sie unter schweren Magen-Darm-St√∂rungen mit Erbrechen und Durchfall leiden.
  • Bei Verdacht auf Leberfunktionsst√∂rungen.
  • Brechen Sie die Anwendung von ZacPac sofort ab, wenn w√§hrend der Anwendung Anzeichen und Beschwerden einer Leberentz√ľndung (Hepatitis) wie Appetitlosigkeit, Gelbsucht, dunkler Urin, Juckreiz oder Bauchschmerzen auftreten.
  • Wenn Sie jemals eine Hautreaktion nach der Behandlung mit einem Arzneimittel, √§hnlich wie ZacPac, hatten, das die Magens√§ure reduziert. Sprechen Sie schnellstm√∂glich mit Ihrem Arzt, wenn Sie einen Ausschlag Ihrer Haut bemerken, insbesondere an solchen Stellen, welche der Sonne exponiert sind, da Sie m√∂glicherweise die Behandlung mit ZacPac abbrechen m√ľssen.
    Denken Sie bitte daran, auch alle anderen krankheitsbedingten Beschwerden wie Schmerzen in den Gelenken zu nennen.
  • Wenn Sie einen ungew√∂hnlich niedrigen Magnesiumspiegel im Blut haben (Hypomagnesi√§mie) konsultieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme.
  • Wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Vor einer Behandlung mit ZacPac muss eine eventuelle B√∂sartigkeit von Magengeschw√ľren bzw. eine b√∂sartige Erkrankung der Speiser√∂hre ausgeschlossen werden. Da die Behandlung mit ZacPac m√∂glicherweise auch die Beschwerden b√∂sartiger Erkrankungen vermindern kann, k√∂nnte sich die Feststellung der b√∂sartigen Erkrankung verz√∂gern.

Dieses Arzneimittel kann auch die Ergebnisse von Harnzucker- und Blutzuckertests ver√§ndern. Wenn Sie Diabetes haben und Ihren Urin oder Ihr Blut routinem√§√üig testen, informieren Sie bitte Ihren Arzt √ľber die Einnahme von ZacPac. M√∂glicherweise m√ľssen andere Tests verwendet werden.

Wenn Sie Pantoprazol l√§nger als drei Monate einnehmen, kann es vorkommen, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut absinkt. Niedrige Magnesiumspiegel k√∂nnen als M√ľdigkeit (Fatigue), Muskelzuckungen, Desorientiertheit, Kr√§mpfe, Schwindel oder Herzrasen in Erscheinung treten. Wenn eins dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie Ihren Arzt bitte umgehend. Niedrige Magnesiumwerte k√∂nnen auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Calciumkonzentration im Blut f√ľhren. Ihr Arzt legt dann fest, ob Ihre Magnesiumwerte regelm√§√üig durch Blutuntersuchungen √ľberwacht werden.

Kinder und Jugendliche

Bisher liegen keine Erfahrungen √ľber die Behandlung von Kindern mit ZacPac vor. ZacPac darf daher Kindern unter 12 Jahren nicht gegeben werden.

√Ąltere Menschen

F√ľr √§ltere Patienten sind keine zus√§tzlichen Vorsichtsma√ünahmen zu ber√ľcksichtigen, sofern keine gleichzeitige Einschr√§nkung der Nierenfunktion vorliegt.

Einnahme von ZacPac mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Das gilt auch f√ľr nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.

ZacPac besteht aus 3 Tabletten mit 3 verschiedenen Wirkstoffen. Zu diesen 3 Wirkstoffen sind Wechselwirkungen möglich:

  • Wirkstoffe zur Vorbeugung von Blutgerinnseln (Blutgerinnungshemmer vom Cumarin-Typ).
  • Wirkstoff zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten (Digoxin).
  • Wirkstoffe zur Behandlung von HIV / AIDS (Ritonavir, Atazanavir, Efavirenz, Nevirapin, Etravirin und Zidovudin).
  • Bestimmte Antibiotika (Rifampicin, Rifabutin und Rifapentin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol und Fluconazol).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht (Allopurinol und Colchicin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Gelenkentz√ľndung, Schuppenflechte und Krebs (Methotrexat). Wenn Sie Methotrexat einnehmen, wird Ihr Arzt vermutlich die Behandlung mit ZacPac vor√ľbergehend unterbrechen, weil die Wirkstoffe Pantoprazol und Amoxicillin die Methotrexatkonzentration im Blut ver√§ndern k√∂nnen.
  • Johanniskraut zur Behandlung von milden Depressionen.

Zu den in ZacPac enthaltenen Wirkstoffen sind zusätzliche Wechselwirkungen möglich:

  • Wirkstoff zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen (Erlotinib).
  • Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen (Fluvoxamin).
  • Arzneimittel, die durch ein bestimmtes Enzym (das CYP3A-Enzym) verstoffwechselt werden (Rifampicin, Phentoin, Valproat, Carbamazepin, Phenobarbital, Johanniskraut).

Bei der gleichzeitigen Einnahme einer der nachfolgenden Wirkstoffe, sollte die Dosierung dieser Wirkstoffe durch Ihren Arzt angepasst werden. Regelmäßige Untersuchungen durch Ihren Arzt sind sinnvoll.

  • Wirkstoffe, deren Wirkung durch Clarithromycin verst√§rkt werden kann:
    • Wirkstoffe gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Chinidin oder Disopyramid).
    • Wirkstoff zur Behandlung von Epilepsie (Carbamazepin).
    • Wirkstoffe zur Behandlung von Potenzst√∂rungen (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil).
    • Wirkstoff zur Behandlung von Asthma (Theophyllin).
    • Wirkstoff zur Behandlung von erh√∂htem Harndrang (Tolterodin).
    • Wirkstoffe zur Behandlung von Schlafst√∂rungen (Triazolobenzodiazepine wie z. B. Alprazolam, Midazolam, Triazolam).

Weitere Wechselwirkungen sind mit folgenden Wirkstoffen möglich:

  • Wirkstoff zur Behandlung von Magen-/Darmbeschwerden (Omeprazol).
  • Wirkstoff gegen Parkinson (Bromocriptin).
  • Wirkstoffe zur Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Abwehr (Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus).
  • Wirkstoff gegen Entz√ľndungen (Methylprednisolon, ein Corticosteroid).
  • Wirkstoff bei Krebserkrankungen (Vinblastin).
  • Wirkstoff bei Durchblutungsst√∂rungen (Cilostazol).
  • Ein Narkosemittel (Hexobarbital).
  • Wirkstoff bei bestimmten Herzerkrankungen (Verapamil).
  • Colchicin-Vergiftungen kommen bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin und Colchicin (Wirkstoff zur Behandlung von Gicht) vor, insbesondere bei √§lteren Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rungen. Es wurde √ľber Todesf√§lle bei einigen solcher Patienten berichtet.

Schwangerschaft, Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von ZacPac bei Schwangeren vor.

Die 3 Wirkstoffe von ZacPac gehen in die Muttermilch √ľber. Beim S√§ugling k√∂nnen deshalb Durchf√§lle und eine Besiedlung der Schleimh√§ute mit Pilzen auftreten. Die Entwicklung einer Empfindlichkeit gegen√ľber diesen ist zu bedenken.

Eine Behandlung mit ZacPac w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, es sei denn, Ihr Arzt ist der Ansicht, dass der Nutzen f√ľr Sie gr√∂√üer ist als das m√∂gliche Risiko f√ľr Ihr ungeborenes Kind oder das Baby.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeintr√§chtigung der Verkehrst√ľchtigkeit und der F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen vor. Wenn Nebenwirkungen wie Benommenheit, Schwindel, Verwirrtheit bei Ihnen auftreten, dann sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bei Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľren ist bei nachgewiesener Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori eine Beseitigung der Infektion durch eine Kombinationstherapie anzustreben.

Die Kombinationspackung besteht aus 7 Blisterstreifen mit jeweils 2 kleinen gelben Tabletten (Wirkstoff: Pantoprazol), 2 großen weißen Tabletten mit Bruchkerbe (Wirkstoff: Amoxicillin) und 2 großen hellgelben Tabletten (Wirkstoff: Clarithromycin).

Die empfohlene Dosis

Die empfohlene Dosis ist von jedem Wirkstoff 1 Tablette morgens und abends, also morgens und abends jeweils 1 gelbe, 1 weiße und 1 hellgelbe Tablette.

ZacPac wird im Regelfall √ľber 7 Tage eingenommen. Die Behandlung kann maximal auf bis zu 2 Wochen verl√§ngert werden.

Falls eine Weiterbehandlung mit dem Wirkstoff Pantoprazol alleine zur Absicherung der Abheilung der Geschw√ľre angezeigt ist, stehen hierf√ľr magensaftresistente Tabletten mit 40 mg Pantoprazol zur Verf√ľgung.

Art der Anwendung

Die gelbe und die hellgelbe Tablette sind ungeteilt und unzerkaut einzunehmen. Um das Schlucken zu erleichtern, kann die weiße Tablette an der Bruchkerbe geteilt werden und als zwei halbe Tabletten eingenommen werden.

Nehmen Sie die Tabletten morgens 1 Stunde vor dem Fr√ľhst√ľck und abends 1 Stunde vor dem Abendessen mit einem Glas Wasser ein.

Wenn Sie eine größere Menge ZacPac eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie von ZacPac mehr Tabletten eingenommen haben als verordnet, setzen Sie sich schnellstm√∂glich mit einem Arzt in Verbindung. Es kann sein, dass Ma√ünahmen innerhalb von 2 Stunden durchgef√ľhrt werden m√ľssen.

Von dem Wirkstoff Pantoprazol sind Krankheitszeichen einer √úberdosierung oder Vergiftung im eigentlichen Sinne nicht bekannt.

Die Einnahme sehr hoher Dosen von Amoxicillin kann √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchf√§lle hervorrufen. Wenn gleichzeitig andere Erkrankungen vorliegen (z. B. eingeschr√§nkte Nierenfunktion, Epilepsie und Gehirnhautentz√ľndung), kann es zu zentralnerv√∂sen Erregungszust√§nden, Muskelzuckungen und Kr√§mpfen kommen.

Eine √úberdosierung von Clarithromycin f√ľhrt in der Regel zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.

Wenn Sie die Einnahme von ZacPac vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung einfach zum nächsten Einnahmezeitpunkt mit der normalen Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von ZacPac abbrechen

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, kann der Behandlungserfolg gefährdet werden. Setzen Sie ZacPac nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wenn Sie Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Da ZacPac eine Kombinationspackung ist, die 3 arzneilich wirksame Bestandteile enthält, können Nebenwirkungen von jedem dieser 3 Wirkstoffe hervorgerufen werden.

Folgende m√∂gliche Nebenwirkungen k√∂nnen unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein. Darum m√ľssen Sie sofort einen Arzt informieren, falls ein derartiges Ereignis pl√∂tzlich oder unerwartet stark bei Ihnen auftritt.

  • Entz√ľndung des Dickdarms.
  • Durchf√§lle.
  • Verschlechterung einer bestehenden, schweren Muskelschw√§che.
  • Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Kreislaufschock.
  • Gelbf√§rbung der Haut und der Aug√§pfel (schwere Leberzellsch√§digung, Gelbsucht) oder Fieber, Hautausschlag sowie Vergr√∂√üerung der Nieren, was zu schmerzhaftem Harnlassen und Schmerzen im unteren R√ľckenbereich f√ľhren kann (schwerwiegende Nierenentz√ľndung).
  • Schwellung der Zunge und/oder des Halses, Schluckbeschwerden, Quaddelbildung (Nesselsucht), Atembeschwerden, allergische Gesichtsschwellung, starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schwei√üausbr√ľchen.
  • Schwerwiegende Hautreaktionen: ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose), Blasenbildung der Haut und schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands, Abl√∂sung der Haut (einschlie√ülich leichter Blutungen) an Augen, Nase, Mund/Lippen oder Genitalien und Lichtempfindlichkeit.

Im Einzelnen können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall (kann auch noch 2 Monate nach Ende der Behandlung auftreten), weiche St√ľhle, Bl√§hungen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Kopfschmerzen, Geschmacksst√∂rungen (z. B. metallischer oder bitterer Geschmack), Mundf√§ule (eine durch bestimmte Herpes-Viren ausgel√∂ste Infektion der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches), Zahnverf√§rbungen, Schlaflosigkeit, Pilzbefall im Mund, Geruchsst√∂rungen, Verdauungsst√∂rungen, Beeintr√§chtigung des Geschmackssinns, Entz√ľndung der Zunge, Verf√§rbung der Zunge (bildet sich nach Absetzen des Arzneimittels zur√ľck), gutartige Magenpolypen, allergische Hautreaktionen wie Ausschl√§ge, erh√∂hter Blut-Harnstoff-Stickstoff.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Angst, Nervosit√§t, Herzstillstand, Vorhofflimmern, EKG-Ver√§nderungen (QT-Verl√§ngerungen), unregelm√§√üige Herzschlagfolge (Extrasystolen, Herzklopfen), verz√∂gerte Blutgerinnung, ver√§nderte Bluttests (erh√∂htes Serumkreatinin), Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen, Schwindel, ver√§nderte Leberfunktionstestparameter (erh√∂hte Transaminasespiegel), Leberentz√ľndung und Gallenstauung mit und ohne Gelbsucht, Leberfunktionsst√∂rungen, erh√∂hte Zahl bestimmter Leberenzyme, V√∂llegef√ľhl, Verstopfung, Mundtrockenheit, Juckreiz, Quaddelbildung (Nesselsucht), bestimmte andere Hautausschl√§ge, Gelenk- und Muskelschmerzen, Knochenbruch der H√ľfte, des Handgelenks oder der Wirbel, Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit, Unwohlsein, Schlafst√∂rungen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Erh√∂hte Cholesterin- und andere Blutfettwerte, Gewichtsver√§nderungen, Depression (und Verschlechterung), Sehst√∂rungen/Verschwommensehen, Ohrger√§usche, Erh√∂hung bestimmter anderer Blutwerte (erh√∂hte Werte des gelben Gallenfarbstoffs), Schwellungen der Haut/Schleimhaut durch Fl√ľssigkeitseinlagerung, Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, Schwellungen an Armen und Beinen, allergische Reaktionen, Kreislaufversagen, Angst, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit (insbesondere bei vorbelasteten Patienten sowie die Verschlechterung bei Vorbestehen dieser Krankheitszeichen), Benommenheit, √úbererregbarkeit.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Verl√§ngerung der Blutungs- und Blutgerinnungszeit, rote Punkte auf der Haut durch Mangel an Blutpl√§ttchen (Verringerung der Anzahl der Blutpl√§ttchen, √ľberm√§√üiger, gleichzeitiger Abfall der roten und wei√üen Blutk√∂rperchen sowie der Blutpl√§ttchen), Blutarmut (Anzeichen: Bl√§sse, M√ľdigkeit), Wahnvorstellungen, Desorientiertheit (und Verschlechterung), Psychosen, Pers√∂nlichkeitsver√§nderung, Albtr√§ume, H√∂rverlust (bildet sich nach Absetzen des Arzneimittels zur√ľck), Kr√§mpfe, Krampfanf√§lle, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Unterzuckerung, Leberversagen (Gelbf√§rbung der Aug√§pfel und der Haut), Hauterosionen (einschlie√ülich leichter Blutungen) an Augen, Nase, Mund/Lippen oder Genitalien. Andere schwere Hautreaktionen k√∂nnen sein: Ver√§nderung der Hautfarbe, Beulen unter der Haut, Bl√§schenbildung, Pusteln, Absch√§len der Haut, R√∂tung, Schmerzen, Juckreiz, Schuppenbildung. Damit verbunden k√∂nnen Fieber, Kopfschmerzen und K√∂rperschmerzen sein.

Grippe√§hnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber und geschwollenen Dr√ľsen und anomalen Blutwerten (einschlie√ülich erh√∂hter Spiegel der wei√üen Blutzellen [Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])

Entz√ľndung der Dickdarmschleimhaut, Nierenfunktionsst√∂rung, akutes Nierenversagen mit Tr√ľbung im Urin, (akute) Nierenentz√ľndung, Missempfindungen der Haut, z. B. Stechen, Gef√ľhl von Kribbeln, Brennen oder Taubheit.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Langfristige und/oder wiederholte Anwendung kann zu zus√§tzlichen Infektionen und Besiedlung mit resistenten Bakterien oder Pilzen f√ľhren. Entz√ľndung des Dickdarms, Dickdarmentz√ľndung, die einen persistenten w√§ssrigen Durchfall verursacht, Erh√∂hung bestimmter Blutk√∂rperchen (Eosinophilie), verz√∂gerte √úberempfindlichkeitsreaktion (Serumkrankheit), allergisch bedingte Entz√ľndung der Arterien und Venen oder Nierenentz√ľndung, schwarze Haarzunge, Hautentz√ľndung mit Abl√∂sen der Haut, Magnesiummangel, Kaliummangel, Abnahme des Natriumspiegels im Blut, Leberzellsch√§digung, entz√ľndliche Erkrankung der Haut/Schleimhaut (Erythema multiforme), Lichtempfindlichkeit der Haut, ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose), Prickeln, Ameisenlaufen, Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken, schwere Muskelschw√§che, Depression, fehlende Orientierung, Halluzinationen, abnorme Tr√§ume, Manie, EKG- Ver√§nderungen (Torsade de pointes), Herzrhythmusst√∂rungen (ventrikul√§re Tachykardie, ventrikul√§res

Herzflimmern).

Besondere Hinweise

Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber das Auftreten von Durchf√§llen. Eine Antibiotikabehandlung ver√§ndert die normale Darmflora, wodurch ein √ľberm√§√üiges Wachstum von bestimmten Bakterien (Clostridium difficile) m√∂glich ist, was zu leichtem Durchfall bis hin zu einer t√∂dlich verlaufenden Darmentz√ľndung f√ľhren kann. Die Durchf√§lle k√∂nnen auch noch 2 Monate nach Ende der Behandlung auftreten. Bei anhaltenden und schweren Durchf√§llen und Kr√§mpfen w√§hrend oder in den ersten Wochen nach der Einnahme von ZacPac nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt auf, weil sich dahinter eine ernstzunehmende Darmerkrankung (pseudomembran√∂se Enterokolitis) verbergen kann. Ihr Arzt wird die Beendigung der Therapie mit ZacPac erw√§gen und, falls erforderlich, sofort eine angemessene Behandlung einleiten. Arzneimittel, die die Darmbewegung hemmen, d√ľrfen nicht eingenommen werden.

Bei schweren akuten √úberempfindlichkeitsreaktionen ist die Behandlung mit ZacPac sofort abzubrechen und umgehend ein Arzt zu benachrichtigen, der mit Ihnen √ľber die notwendigen Notfallma√ünahmen entscheiden wird.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis (Blister) und auf dem Umkarton nach ‚Äě Verwendbar bis: ‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden, oder informieren Sie sich unter www.arzneimittelentsorgung.de. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was ZacPac enthält

ZacPac enthält drei verschiedene Wirkstoffe. Jeder Wirkstoff liegt in einer eigenen Tablette vor.

Die Wirkstoffe sind:

  • 1 magensaftresistente Tablette (klein, gelb) enth√§lt: 40 mg Pantoprazol (als Natrium Sesquihydrat).
  • 1 Filmtablette (gro√ü, wei√ü) enth√§lt: 1.000 mg Amoxicillin (als Amoxicillin-Trihydrat).
  • 1 Filmtablette (gro√ü, hellgelb) enth√§lt: 500 mg Clarithromycin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

1 magensaftresistente Tablette (gelb) enthält:

Mannitol, Natriumcarbonat (wasserfrei), Crospovidon, Povidon K 90, Calciumstearat. Film√ľberzug: Hypromellose, Povidon K 25, Propylenglycol, Titandioxid (E 171), Eisenoxid gelb

(E 172), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80, Triethylcitrat. Drucktinte: Schellack, rotes, schwarzes und gelbes Eisenoxid (E 172), konzentrierte Ammoniaklösung.

1 Filmtablette (weiß) enthält:
Carboxymethylst√§rke-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Povidon K 25. Film√ľberzug: Hypromellose, Talkum, Titandioxid (E 171).

1 Filmtablette (hellgelb) enthält:

Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Povidon K 30, Stearinsäure, Magnesiumstearat, Talkum.

Film√ľberzug: Hypromellose, Hyprolose, Propylenglycol, Sorbitanoleat, Vanillin, Sorbins√§ure, Farbstoffe (E 104, E 171).

Wie ZacPac aussieht und Inhalt der Packung

Magensaftresistente Tabletten: gelbe, ovale beidseitig gewölbte Tabletten, mit einseitiger brauner

Bedruckung ‚ÄěF‚Äú.

Filmtabletten: weiße, längliche Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe. Filmtabletten: hellgelbe, ovale Filmtabletten.

7 Blisterstreifen mit jeweils 6 Tabletten (insgesamt 42 Tabletten):

14 (7 x 2) magensaftresistente Tabletten,

14 (7 x 2) Filmtabletten und

14 (7 x 2) Filmtabletten.

Ein Blisterstreifen enthält 1 Morgendosis und 1 Abenddosis, jeweils bestehend aus:

1 magensaftresistente Tablette (Pantoprazol), 1 Filmtablette (Amoxicillin) und 1 Filmtablette (Clarithromycin).

Pharmazeutischer Unternehmer Takeda GmbH

Byk-Gulden-Str. 2

78467 Konstanz Tel.: 0800 8253325 Fax: 0800 8253329

E-Mail: medinfo@takeda.de

Hersteller

Takeda GmbHBetriebsstätte Singen

Robert-Bosch-Str. 8

78224 Singen

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: ZacPac - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Pantoprazol Clarithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Takeda GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.08.2000
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden