SOMAC Control 20 mg magensaftresistente Tabletten

Abbildung SOMAC Control 20 mg magensaftresistente Tabletten
Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Takeda GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 12.06.2009
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Takeda GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Pantoprazol AbZ 40 mg magensaftresistente Tabletten Pantoprazol AbZ-Pharma GmbH
Rifun 40mg Pantoprazol Takeda GmbH
CONTROLOC Control 20 mg magensaftresistente Tabletten Pantoprazol Takeda GmbH
pantoprazol-biomo gastro 20 mg Pantoprazol biomo pharma GmbH
Pantoprazol-ADGC Pantoprazol Zentiva Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

SOMAC Control enthält den Wirkstoff Pantoprazol, der eine Art Pumpe, welche die Magensäure herstellt, blockiert. Das hat zur Folge, dass die Säuremenge im Magen reduziert wird.

SOMAC Control wird angewendet zur kurzzeitigen Behandlung von Reflux-Symptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufsto√üen) bei Erwachsenen. Reflux ist der R√ľckfluss von Magens√§ure in die Speiser√∂hre, die sich schmerzhaft entz√ľnden kann. Dies kann Symptome verursachen wie ein schmerzhaftes, zur Kehle aufsteigendes Brennen im Brustbereich (Sodbrennen) sowie einen sauren Geschmack im Mund (S√§urer√ľckfluss).

Bereits nach einem Behandlungstag mit SOMAC Control k√∂nnen Ihre Symptome von R√ľckfluss und Sodbrennen gelindert werden, dieses Arzneimittel muss aber keine sofortige Erleichterung bringen. Zur Linderung der Symptome kann es n√∂tig sein, die Tabletten an 2 - 3 aufeinanderfolgenden Tagen einzunehmen.

Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

SOMAC Control darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen. Siehe ‚ÄěEinnahme von SOMAC Control zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie SOMAC Control einnehmen,

  • wenn Sie sich einer Behandlung von Sodbrennen oder Verdauungsst√∂rungen f√ľr 4 Wochen oder l√§nger unterziehen mussten.
  • wenn Sie √§lter als 55 Jahre sind und t√§glich Verdauungsst√∂rungen mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln behandeln.
  • wenn Sie √§lter als 55 Jahre sind und unter neuen oder k√ľrzlich ver√§nderten Reflux-Symptomen leiden.
  • wenn Sie in der Vergangenheit ein Magengeschw√ľr oder eine Magenoperation hatten.
  • wenn Sie unter Leberproblemen oder Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder der Augen) leiden.
  • wenn Sie wegen starker Beschwerden oder ernsthafter Krankheitszust√§nde regelm√§√üig Ihren Arzt aufsuchen.
  • wenn geplant ist, dass bei Ihnen eine Endoskopie oder ein Atemtest, genannt 13C-Harnstoff-Atemtest, durchgef√ľhrt wird.
  • wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit SOMAC Control vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magens√§ure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
  • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.
  • Bitten Sie Ihren Arzt um spezifische Beratung, wenn Sie gleichzeitig mit Pantoprazol HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht l√§nger als 4 Wochen ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn die Refluxsymptome (Sodbrennen oder saures Aufsto√üen) nach 2 Wochen nicht abgeklungen sind. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine Langzeitbehandlung mit diesem Arzneimittel erforderlich ist.

Die Langzeitanwendung von SOMAC Control birgt zusätzliche Risiken, wie:

  • Verminderte Aufnahme von Vitamin B12 und Vitamin-B12-Mangel, wenn Ihr Vitamin-B12-Wert bereits niedrig ist. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, die auf einen niedrigen Vitamin-B12-Wert hinweisen k√∂nnten:
    • extreme M√ľdigkeit oder Antriebslosigkeit
    • Kribbeln
    • wunde oder rote Zunge, Mundgeschw√ľre
    • Muskelschw√§che
    • gest√∂rtes Sehverm√∂gen
    • Probleme mit dem Ged√§chtnis, Verwirrtheit, Depression.
  • H√ľft-, Handgelenks- oder Wirbels√§ulenbr√ľche, vor allem, wenn Sie bereits Osteoporose (verminderte Knochendichte) haben oder wenn Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie ein Risiko f√ľr Osteoporose haben (z. B. wenn Sie Kortikosteroide einnehmen).
  • Sinkende Magnesiumwerte im Blut (m√∂gliche Symptome: M√ľdigkeit (Fatigue), Muskelzuckungen, Desorientiertheit, Kr√§mpfe, Schwindel, Herzrasen). Niedrige Magnesiumwerte k√∂nnen auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Calciumkonzentration im Blut f√ľhren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel l√§nger als 4 Wochen eingenommen haben. Ihr Arzt legt dann fest, ob Ihre Magnesiumwerte regelm√§√üig durch Blutuntersuchungen √ľberwacht werden.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, bevor oder nach dem Einnehmen dieses Arzneimittels, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken, welches ein Hinweis auf eine andere, ernsthaftere Erkrankung sein könnte:

  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust (nicht auf eine Di√§t oder ein Trainingsprogramm zur√ľckzuf√ľhren)
  • Erbrechen, insbesondere bei wiederholtem Erbrechen
  • Erbrechen von Blut; dies kann wie dunkler Kaffeesatz im Erbrochenen aussehen
  • Blut im Stuhl, der schwarz oder teerig aussehen kann
  • Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Schlucken
  • Bl√§sse und Schw√§chegef√ľhl (An√§mie)
  • Schmerzen in der Brust
  • Magenschmerzen
  • schwere und/oder anhaltende Durchf√§lle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg von infekti√∂sen Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wird
  • Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit SOMAC Control eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitssch√§dliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erw√§hnen
  • Schwere Hautreaktionen, einschlie√ülich Stevens‚ÄĎJohnson‚ÄĎSyndrom, toxische epidermale
    Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und Erythema multiforme wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Pantoprazol berichtet. Brechen Sie die Anwendung von Pantoprazol sofort ab und suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken.

Eventuell wird Ihr Arzt einige Untersuchungen anordnen.

Teilen Sie Ihrem Arzt vor einer geplanten Blutuntersuchung mit, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Bereits nach einem Behandlungstag mit SOMAC Control k√∂nnen Ihre Symptome von S√§urer√ľckfluss und Sodbrennen gelindert werden, aber dieses Arzneimittel muss keine sofortige Erleichterung bringen. Sie sollten es nicht zur Vorbeugung einnehmen.

Wenn Sie √ľber l√§ngere Zeit an wiederholtem Sodbrennen oder Verdauungsst√∂rungen leiden, denken Sie daran, regelm√§√üig Ihren Arzt aufzusuchen.

Kinder und Jugendliche

SOMAC Control sollte nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden, da f√ľr diese j√ľngere Altersgruppe nur mangelnde Informationen zur Sicherheit vorliegen.

Einnahme von SOMAC Control zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. SOMAC Control kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen. Dies betrifft insbesondere Arzneimittel, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:

  • HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion). Wenn Sie HIV-Proteasehemmer einnehmen, d√ľrfen Sie SOMAC Control nicht anwenden. Siehe ‚ÄěSOMAC Control darf nicht eingenommen werden‚Äú.
  • Ketoconazol (angewendet bei Pilzinfektionen).
  • Warfarin oder Phenprocoumon (angewendet zur Blutverd√ľnnung und zur Vorbeugung von Gerinnseln). M√∂glicherweise sind zus√§tzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
  • Methotrexat (angewendet zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis und
    Krebs) - falls Sie Methotrexat einnehmen, wird Ihr Arzt m√∂glicherweise die Behandlung mit SOMAC Control vor√ľbergehend beenden, da Pantoprazol den Blutspiegel von Methotrexat erh√∂hen kann.

Nehmen Sie SOMAC Control nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, die die Magensäuremenge reduzieren, wie anderen Protonenpumpenhemmern (Omeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol) oder einem H2-Antagonisten (z. B. Ranitidin, Famotidin).

Sollte es jedoch erforderlich sein, d√ľrfen Sie SOMAC Control zusammen mit Antacida (z. B. Magaldrat, Algins√§ure, Natriumbicarbonat, Aluminiumhydroxid, Magnesiumcarbonat oder Kombinationen davon) einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie SOMAC Control einnehmen, wenn bei Ihnen eine spezifische Urinuntersuchung (auf THC; Tetrahydrocannabinol) durchgef√ľhrt werden soll.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

SOMAC Control enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette täglich. Überschreiten Sie diese empfohlene Tagesdosis von 20 mg Pantoprazol nicht.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel √ľber mindestens 2 - 3 aufeinanderfolgende Tage ein. Beenden Sie die Einnahme von SOMAC Control, wenn Sie vollst√§ndig beschwerdefrei sind. Bereits nach einem Behandlungstag mit SOMAC Control k√∂nnen Ihre Symptome von saurem Aufsto√üen und Sodbrennen gelindert werden, dieses Arzneimittel muss aber keine sofortige Erleichterung bringen.

Wenn Sie nach 2 Wochen dauerhafter Anwendung dieses Arzneimittels keine Besserung der Beschwerden feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Nehmen Sie SOMAC Control nicht länger als 4 Wochen, ohne Ihren Arzt aufzusuchen.

Nehmen Sie die Tablette täglich zur gleichen Zeit vor einer Mahlzeit ein. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit etwas Wasser herunter. Zerbeißen oder zerbrechen Sie die Tablette nicht.

Wenn Sie eine größere Menge von SOMAC Control eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie größere Mengen als die empfohlene Dosierung eingenommen haben. Wenn möglich, nehmen Sie das Arzneimittel und diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von SOMAC Control vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach zum nächsten Einnahmezeitpunkt Ihre normale Dosis ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder wenden Sie sich an die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wenn eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt. Nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und nehmen Sie diese Packungsbeilage und/oder die Tabletten mit.

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Häufigkeit selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

√úberempfindlichkeitsreaktionen, sogenannte anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktischer Schock und Angio√∂dem. Typische Symptome sind: Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge und/oder Kehle, was m√∂glicherweise zu Schluck- oder Atembeschwerden f√ľhrt, Quaddeln (Nesselsucht), starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schwei√üausbr√ľchen.

  • Schwere Hautreaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Sie bemerken möglicherweise eine oder mehrere der folgenden Reaktionen:

    • Hautausschlag mit Schwellungen, Blasenbildung oder Schuppung der Haut, Hauterosionen und leichten Blutungen an Augen, Nase, Mund oder Genitalien und schneller Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Hautausschlag, insbesondere der Hautpartien, die der Sonne ausgesetzt waren. Es k√∂nnen bei Ihnen auch Gelenkschmerzen oder grippe√§hnliche Symptome, Fieber, geschwollene Dr√ľsen (z. B. in der Achselh√∂hle) auftreten und Blutuntersuchungen k√∂nnen Ver√§nderungen bei bestimmten wei√üen Blutk√∂rperchen oder Leberenzymen ergeben.
    • r√∂tliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisrunde Flecken am Rumpf, oft mit mittiger Blasenbildung, Abl√∂sen der Haut, Geschw√ľre in Mund, Rachen und Nase sowie an den Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschl√§gen k√∂nnen Fieber und grippe√§hnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
    • gro√üfl√§chiger Hautausschlag, hohe K√∂rpertemperatur und vergr√∂√üerte Lymphknoten (DRESS oder Arzneimittel-√úberempfindlichkeitssyndrom).
  • Andere schwere Reaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt):

Gelbf√§rbung der Haut und der Augen (aufgrund einer schweren Lebersch√§digung) oder Fieber, Hautausschlag und Nierenvergr√∂√üerung, manchmal mit Schmerzen beim Wasserlassen und Schmerzen im unteren R√ľckenbereich (schwere Nierenentz√ľndung), die zu Nierenversagen f√ľhren kann.

Weitere Nebenwirkungen beinhalten:

  • H√§ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    Gutartige Magenpolypen.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Schmerzen und Beschwerden im Oberbauch, Hautausschlag oder Nesselsucht, Juckreiz, Schw√§chegef√ľhl, Ersch√∂pfungsgef√ľhl oder allgemeines Unwohlsein, Schlafst√∂rungen, Anstieg der Leberenzyme im Bluttest, H√ľft-, Handgelenks- oder Wirbels√§ulenbr√ľche.
  • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Störung oder komplettes Fehlen der Geschmackswahrnehmung, Sehstörungen wie verschwommene Sicht, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewichtsschwankungen, erhöhte Körpertemperatur, Schwellungen an den Gliedmaßen, Depressionen, erhöhte Bilirubin- und Fettwerte im Blut (nachweisbar in Bluttests), Vergrößerung der männlichen Brust, hohes Fieber

und eine starke Abnahme der zirkulierenden granularen weißen Blutkörperchen (in Bluttests gesehen).

  • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): Desorientiertheit, Abnahme der Anzahl der Blutpl√§ttchen, was m√∂glicherweise eine st√§rkere Neigung zu Blutungen und blauen Flecken bewirkt, Abnahme der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, was m√∂glicherweise zu h√§ufigerem Auftreten von Infektionen f√ľhrt, gleichzeitige abnormale Abnahme der Anzahl roter und wei√üer Blutk√∂rperchen sowie auch der Blutpl√§ttchen (in Bluttests gesehen).
  • H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar) Halluzinationen, Verwirrung (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind), Abnahme des Natrium-, Magnesium-, Calcium- oder Kaliumspiegels im Blut (siehe Abschnitt 2); Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken; Gef√ľhl von Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen, Brennen oder Taubheit, Dickdarmentz√ľndung, die einen persistenten w√§ssrigen Durchfall verursacht.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was SOMAC Control enthält

  • Der Wirkstoff ist Pantoprazol. Jede Tablette enth√§lt 20 mg Pantoprazol (als Natrium 1,5 H2O).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Kern: Natriumcarbonat, Mannitol (E421), Crospovidon, Povidon (K90), Calciumstearat.
    • √úberzug: Hypromellose, Povidon (K25), Titandioxid (E171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), Propylenglycol (E1520), Methacryls√§ure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80, Triethylcitrat.
    • Druckfarbe: Schellack, Eisen(III)-oxid, Eisen(II, III)-oxid und Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), konzentrierte Ammoniak-L√∂sung.

Wie SOMAC Control aussieht und Inhalt der Packung

Die magensaftresistenten Tabletten sind gelbe, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit dem Aufdruck ‚ÄěF‚Äú auf einer Seite.

SOMAC Control ist in Alu/Alu-Blisterpackungen mit oder ohne Kartonverstärkung erhältlich. Packungen mit 7 oder 14 magensaftresistente Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Takeda GmbH

Byk-Gulden-Straße 2

78467 Konstanz

Deutschland

Hersteller

Takeda GmbH

Betriebsstätte Oranienburg

Lehnitzstraße 70-98

16515 Oranienburg

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

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Tél/Tel: + 32 2 464 06 11 akeda-belgium@takeda.comTel: +37052109070
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Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verf√ľgbar.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden