Clarithromycin STADA 250 mg - Filmtabletten

Abbildung Clarithromycin STADA 250 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Clarithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.05.2005
ATC Code J01FA09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Clarithromycin STADA Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Clarithromycin, das ein Antibiotikum ist (hemmt das Bakterienwachstum). Clarithromycin STADA Filmtabletten werden verwendet, wenn Penicillin oder andere Antibiotika nicht verwendet werden k√∂nnen. Clarithromycin STADA Filmtabletten werden bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren f√ľr die folgenden bakteriellen Infektionen verwendet:

  • Bestimmte Infektionen der Atemwege
    • Akute Sinusitis (Entz√ľndung der Nebenh√∂hlen) verursacht durch Bakterien
    • Pharyngitis (Kehlkopfentz√ľndung) und Tonsillitis (Mandelentz√ľndung) in F√§llen, in denen besser geeignete Antibiotika nicht m√∂glich sind oder wenn die Empfindlichkeit des Bakteriums Streptococcus pyogenes, das die Infektion verursacht hat, nachgewiesen wird
    • Akute Verschlechterung von Bronchitis (chronische Entz√ľndung der Bronchien [Atemwege]), verursacht durch Bakterien
    • Und Lungenentz√ľndung verursacht durch atypische Bakterien
  • Einige Infektionen der Haut und der Weichteile, wie
    • Erythrasma (eine Hautkrankheit, die zu rosa Flecken f√ľhren kann)
    • Acne vulgaris (ein Zustand der Haut, charakterisiert durch r√∂tliche Kn√∂tchen und Pusteln)
    • Erysipelas (lokale Hautr√∂tung)
    • Wenn besser geeignete Antibiotika nicht m√∂glich sind
  • In Kombination mit anderen Antibiotika und einer Geschw√ľrbehandlung f√ľr die Behandlung von H.pylori (eine Infektion, die mit dem Magengeschw√ľr zusammenh√§ngt).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Clarithromycin STADA Filmtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • Wenn Sie allergisch gegen√ľber Clarithromycin, andere Makrolide (√§hnliche Antibiotika wie Erythromycin oder Azithromycin) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann Ausschlag, Juckreiz, Atembeschwerden oder eine Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Halses oder der Zunge beinhalten.
  • Nach der Einnahme von
    • Ergotamin-√§hnlichen Medikamenten (gew√∂hnlich verwendet bei Migr√§ne)
    • Terfenadin oder Astemizol (h√§ufig genommen bei Heuschnupfen oder Allergien) oder Cisaprid (verwendet bei Sodbrennen) oder Pimozid (bei geistigen Erkrankungen), da die Einnahme dieser Arzneimittel in Kombination mit Clarithromycin schwere Herzrhythmusst√∂rungen zur Folge haben kann. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt bez√ľglich einer alternativen Medikation beraten.
    • Statine wie Simvastatin oder Lovastatin (Behandlung zur Senkung von Cholesterin)
    • einem Arzneimittel, das Lomitapid enth√§lt (Behandlung zur Cholesterin Senkung)
    • Ticagrelor (ein Arzneimittel zur Verhinderung der Blutgerinnung)
    • Ranolazin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris)
    • Colchicin (zur Behandlung von Gicht)
    • andere Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie schwere
      Herzrhythmusstörungen verursachen
  • Wenn Sie oder Ihre Familienangeh√∂rigen an bestimmten Herzrrythmusst√∂rungen (wie ventrikul√§re Herzrhythmusst√∂rung, einschlie√ülich Torsades de Pointes) oder an einem ungew√∂hnlichen Elektrokardiogramm (EKG, Herzschlagmuster), Verl√§ngerung des QT- Intervalls genannt, leiden oder gelitten haben.
  • Wenn Sie einen abnormal niedrigen Gehalt an Kalium oder Magnesium im Blut haben (Hypokali√§mie oder Hypomagnesi√§mie).
  • Wenn Sie schwere Leber- und Nierenprobleme haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Clarithromycin STADA Filmtabletten einnehmen. Speziell wenn Sie

  • starken Durchfall w√§hrend oder nach der Behandlung mit Clarithromycin STADA Filmtabletten bekommen - brechen Sie die Einnahme der Tabletten ab und informieren Sie Ihren Arzt. Nehmen Sie keine Medikamente ein, die die Peristaltik (Darmbewegung) hemmen, wie etwa Mittel gegen Durchfall, bevor der Grund Ihres Durchfalls gekl√§rt ist.
  • andere Infektionen bekommen ‚Äď brechen Sie die Einnahme der Tabletten ab und informieren Sie Ihren Arzt
  • eine Nieren- und/oder Lebererkrankung haben
  • allergisch auf andere Antibiotika sind
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben

Wenn etwas des oben angef√ľhrten auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Einnahme von Clarithromycin STADA Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Sie sollten Clarithromycin STADA Filmtabletten nicht einnehmen, wenn Sie eines der im obigen Abschnitt ‚ÄěClarithromycin STADA Filmtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú genannten Arzneimitteln einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da Ihre Dosis m√∂glicherweise abge√§ndert werden muss oder regelm√§√üig Untersuchungen durchgef√ľhrt werden m√ľssen:

  • Digoxin
  • Quinidin oder Disopyramid (bei Herzproblemen)
  • Triazolam
  • Alprazolam, Midazolam (Beruhigungsmittel)
  • Cilostazol (bei schlechter Durchblutung)
  • Johanneskraut (pflanzliches Produkt verwendet bei Depressionen)
  • Cyclosporin, Tracolimus oder Sirolimus (hilft die Absto√üung nach einer Transplantation zu verhindern)
  • Theophylline (bei Asthma)
  • Methylprednisolon (ein Kortikosteroid)
  • Vinblastin (Zur Behandlung von Krebs)
  • Rifabutin, Rifampicin, Rifapentin, Fluconazol, Itraconazol (zur Behandlung infekti√∂ser Erkrankungen)
  • Ritonavir, Efavirenz, Nevirapin, Atazanavir, Saquinavir, Etravirin oder Zidovudin (antivirale Arzneimittel zur Behandlung von HIV)
  • Warfarin oder andere Gerinnungshemmer, z. B. Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban (zur Blutverd√ľnnung)
  • Atorvastatin, oder Rosuvastatin (HMG ‚ÄďCoA-Reduktase-Hemmer, allgemein als Statine bekannt, zur Senkung des Cholesterinspiegels (eine Art von Fett))
  • Omeprazol (verwendet zur Behandlung von Verdauungsst√∂rungen und Magengeschw√ľren) au√üer ihr Arzt hat es Ihnen zur Behandlung einer Helicobacter pylori Infektion in Verbindung mit einem Magen-Darm Geschw√ľr verschrieben.
  • Aprepitant (f√ľr Magenprobleme)
  • Phenytoin, Carbamazepin, Valproat oder Phenibarbital (bei Epilepsie)
  • Insulin oder andere Diabetes Medikamente (wie Tolbutamid, Gliclazid, Glibenclamid, Nateglinid, Repaglinid)
  • Colchicin (√ľblicherweise bei Gicht)
  • Aminoglykosidantibiotika wie Streptomycin oder Gentamycin
  • Verapamil, Amlodipin, Diltiazem (bei Bluthochdruck und unregelm√§√üigem Herzrhythmus)
  • Tolterodin (bei √ľberaktiver Blase)
  • Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil (bei Impotenz bei m√§nnlichen Erwachsenen oder zur Verwendung von pulmonaler arterieller Hypertonie (hoher Blutdruck in den Blutgef√§√üen der Lunge)
  • Quetiapin (ein Antipsychotikum)

Es kann bei Ihnen dennoch in Ordnung sein, dass Sie Clarithromycin STADA Filmtabletten erhalten und Ihr Arzt kann entscheiden, was f√ľr Sie geeignet ist.

Einnahme von Clarithromycin STADA Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln

Clarithromycin STADA Filmtabletten können mit oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob es in Ordnung f√ľr Sie ist, Clarithromycin STADA Filmtabletten einzunehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Clarithromycin STADA Filmtabletten können Schwindel, Drehschwindel, Verwirrtheit oder Desorientiertheit (man weiß nicht, wo man ist) hervorrufen. Wenn Sie davon betroffen sind, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Clarithromycin STADA Filmtabletten enthalten Propylenglycol (E 1520) und Natrium

Dieses Arzneimittel enthält 12,315 mg Propylenglycol pro Tablette.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene, √§ltere Patienten und Kinder √ľber 12 Jahren:

Die empfohlene Dosis ist 250 mg zweimal täglich. Dies kann bei schweren Infektionen auf 500 mg zweimal täglich erhöht werden.

Die empfohlene Dosis f√ľr H.pylori als Teil der Behandlung eines Magen-Darm Geschw√ľrs ist 500 mg zweimal t√§glich. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsst√∂rung k√∂nnen eine niedrigere Dosis ben√∂tigen (250 mg einmal t√§glich oder 250 mg zweimal t√§glich bei schwerwiegenderen Infektionen) und ihre Behandlung sollte nicht l√§nger als 14 Tage dauern.

Art der Anwendung

Clarithromycin STADA Filmtabletten können mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden. Clarithromycin STADA 500 mg Filmtabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

Anwendung bei Kindern

Clarithromycin STADA Filmtabletten sind nicht f√ľr Kinder unter 12 Jahren oder mit weniger als 30 kg K√∂rpergewicht geeignet.

Dauer der Behandlung

Die √ľbliche Dauer der Behandlung ist 6 bis 14 Tage. Die Behandlung wird mindestens 2 Tage nach Abklingen der Symptome der Infektion fortgef√ľhrt.

Wenn Sie eine größere Menge von Clarithromycin STADA Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, Apotheker oder das n√§chste Krankenhaus.

Wenn Sie die Einnahme von Clarithromycin STADA Filmtabletten vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie sie so bald wie m√∂glich nach. Wenn es jedoch schon fast wieder Zeit f√ľr die n√§chste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und machen Sie weiter wie zuvor. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis nachzuholen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Alle Medikamente k√∂nnen allergische Reaktionen ausl√∂sen, obwohl schwerwiegende allergische Reaktionen sehr selten sind. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie pl√∂tzlich keuchen m√ľssen, Atembeschwerden, Schwellung der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen, Ausschlag oder Juckreiz (besonders den ganzen K√∂rper betreffend) bekommen.

Wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt, wenn bei Ihnen eine schwere Hautreaktion auftritt: ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose). Die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt (auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).

Die folgenden Nebenwirkungen wurden gemeldet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

  • Schlafschwierigkeiten oder Schlaflosigkeit (Insomnie)
  • Kopfschmerzen
  • √úbelkeit (sich schlecht f√ľhlen)
  • Erbrechen
  • Durchfall (siehe auch ‚ÄúWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Magenschmerzen
  • Verdauungsst√∂rungen
  • Schmerzen im Magenraum
  • Ausschlag
  • verst√§rktes Schwitzen
  • ver√§nderte Geschmacksempfindung (zum Beispiel metallischer oder bitterer Geschmack)
  • ver√§nderte Leberfunktionswerte

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

  • allergische Reaktionen wie juckende Haut, Hautausschlag oder Schock (Abfallen des Blutdrucks, Rastlosigkeit, schwacher, schneller Puls, feuchtkalte Haut, reduziertes Bewusstsein) ‚Äď wenn dies eintritt, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Gef√ľhl von Schwindel oder Drehen (Drehschwindel)
  • Tinnitus (Klingeln im Ohr)
  • beeintr√§chtigtes H√∂ren
  • trockener Mund
  • Aufsto√üen
  • V√∂llegef√ľhl (sich unangenehm voll f√ľhlen und rumorende Ger√§usche im Magen)
  • Bl√§hungen
  • Entz√ľndung der Magenschleimhaut
  • verminderter Appetit oder Appetitverlust
  • Angst
  • Schwierigkeiten beim Stuhlgang (Verstopfung)
  • allgemeines Unwohlsein
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Schmerzen in der Brust
  • M√ľdigkeit
  • Fr√∂steln (G√§nsehaut)
  • Zittern
  • ver√§ndertes EKG Herzschlagmuster (QT Verl√§ngerung)
  • Sp√ľren des Herzschlags (Palpitationen)
  • St√∂rungen der Leber (erh√∂hte Leberenzyme bei einem Bluttest)
  • Hepatitis (Entz√ľndung der Leber)
  • Cholestase (Gallenerkrankung)
  • diverse Infektionen einschlie√ülich Infektionen der Vagina und Pilzinfektionen im Mund
  • Entz√ľndung im Mund oder auf der Zunge
  • geringe Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen
  • abnorm erh√∂hte Anzahl von Eosinophilen (eine bestimmte Art wei√üer Blutk√∂rperchen)
  • erh√∂hte Werte bestimmter Enzyme im K√∂rper (bestimmt durch einen Bluttest).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit kann auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden)

  • Schwerwiegende allergische Reaktionen, die Atemschwierigkeiten und Schwindel hervorrufen ‚Äď wenn dies eintritt informieren Sie umgehend Ihren Arzt
  • allergische Reaktionen einschlie√ülich Ausschlag und Exanthem (DRESS Syndrom)
  • pseudomembran√∂se Colitis (eine Erkrankung mit Durchfall, Fieber, Unterbauchschmerzen ‚Äď in schweren F√§llen k√∂nnen lebensbedrohliche Komplikationen auftreten)
  • Leberversagen (speziell bei Patienten mit Lebererkrankung oder Patienten, die andere Arzneimittel einnehmen, die die Leber sch√§digen)
  • beschleunigter Herzschlag
  • Ver√§nderungen des Rhythmus des Herzschlags
  • lebensbedrohlich unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (verbunden mit starken Schmerzen im oberen Bauchbereich, die zum R√ľcken hin ausstrahlen, gemeinsam mit √úbelkeit und Erbrechen)
  • Ver√§nderung oder Verlust von Geschmacks- oder Geruchssinn
  • anormal niedrige Anzahl von wei√üen Blutk√∂rperchen (kann zu blauen Flecken auf der Haut oder einer erh√∂hten Blutungsneigung f√ľhren)
  • Blutungen (Haemorrhagie)
  • verl√§ngerte Blutgerinnungszeit
  • Sehen von Dingen (Halluzinationen)
  • abnorme Gedanken (psychotische Erkrankungen)
  • Desorientiertheit (nicht wissen, wo Sie sind)
  • Depersonalisierung (das Gef√ľhl, sich au√üerhalb des K√∂rpers zu befinden)
  • Albtr√§ume
  • sich euphorisch oder √ľbererregt f√ľhlen (Manie)
  • Verwirrtheit
  • Konvulsionen (Kr√§mpfe)
  • Steven-Johnson Syndrom oder toxisch epidermale Nekrolyse (schwerwiegendes Absch√§len und Blasenbildung der Haut)
  • H√∂rverlust
  • Depression
  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung von Haut oder Augen)
  • Hautreaktionen (Akne)
  • stark ger√∂tete Haut (Erysipel)
  • dunkler Urin
  • Gef√ľhl von Nadelstichen auf der Haut (Par√§sthesie)

Es gab auch Berichte, dass Clarithromycin die Beschwerden einer Myasthenia gravis (ein Zustand, bei dem die Muskeln schwach und schnell m√ľde werden) bei Patienten, die bereits an dieser Krankheit leiden, verschlechtern kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú bzw. ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30¬į C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Clarithromycin STADA Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist Clarithromycin. Clarithromycin STADA Filmtabletten enthalten entweder 250 mg oder 500 mg des Wirkstoffs Clarithromycin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern:
    • Croscarmellose-Natrium
    • mikrokristalline Cellulose
    • wasserfreies, kolloidales Siliziumdioxid
    • Povidon (K 30)
    • Stearins√§ure
  • Magnesiumstearat
  • Talk

Film√ľberzug:

  • Hypromellose
  • Propylenglycol (E 1520)
  • Hydroxypropylcellulose
  • Talk
  • Titandioxid (E 171)
  • Chinolingelb (E 104)
  • Vanillin

Wie Clarithromycin STADA Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Clarithromycin STADA 250 mg sind hellgelbe, ovale, beidseitig gewölbte Filmtabletten mit der Prägung C1 auf einer Seite.

Clarithromycin STADA 500 mg sind hellgelbe, ovale, beidseitig gewölbte Filmtabletten mit den Prägungen C und 2 auf jeweils einer Seite der Bruchrille und Einkerbungen entlang der Bruchrille.

250 mg

Blisterpackungen mit 1, 2, 7, 10, 12, 14, 15, 16, 20, 21, 28, 30, 32, 42, 50, 56, 60, 90, 100, 250 oder 500 Filmtabletten.

500 mg

Blisterpackungen mit 1, 7, 10, 12, 14, 20, 21, 28, 30, 32, 42, 50, 60, 90, 100, 250 oder 500 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Clonmel Healthcare Ltd., Waterford Road, Clonmel, Tipperary, Irland STADA Arzneimittel AG, Stadastrasse 2-18, 61118 Bad Vilbel, Deutschland Sanico N.V. Veedijk 59, Industriezone IV, Turnhout, Belgien

Z.Nr.:

Clarithromycin STADA 250 mg Filmtabletten: Z. Nr.: 1-25858

Clarithromycin STADA 500 mg Filmtabletten: Z. Nr.: 1-25859

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

AT: Clarithromycin Stada 250 mg Filmtabletten

Clarithromycin Stada 500 mg Filmtabletten

BE/LU: Clarithromycine EG 250 mg filmomhulde tabletten

Clarithromycine EG 500 mg filmomhulde tabletten

DK: Clarithromycin STADA

IE: Clonocid 250 mg Tablets Clonocid 500 mg Tablets

IT: Claritromicina EG 250 mg, compresse rivestite con film Claritromicina EG 500 mg, compresse rivestite con film

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2022.

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Wirkstoff(e) Clarithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.05.2005
ATC Code J01FA09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden