Lidorat 20 mg/5 mg Filmtabletten

Abbildung Lidorat 20 mg/5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Atorvastatin Amlodipin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Gedeon Richter Plc
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.01.2013
ATC Code C10BX03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Gedeon Richter Plc

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Lidorat ist ein Kombinationsarzneimittel, das zwei Wirkstoffe mit den Namen Atorvastatin und Amlodipin enthält.

Atorvastatin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind und die Fette (Lipide) regulieren.

Amlodipin gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten Kalziumantagonisten, die eine Entspannung der Blutgefäße bewirken.

Lidorat wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei erwachsenen Patienten (mit oder ohne chronisch stabilen Erkrankungen der Herzkranzgefäße und/oder Prinzmetal-Angina) als Ersatztherapie für Patienten, die mit einer kombinierten Behandlung mit Amlodipin und Atorvastatin in gleicher Dosierung wie in diesem Kombinationsmittel angemessen eingestellt sind und auf die gleichzeitig eine der folgenden Bedingungen zutrifft:


  • Erhöhte Cholesterinspiegel (so genannte primäre Hypercholesterinämie), oder gleichzeitig erhöhte Cholesterin- und Triglyzerid(Blutfett)-Werte (so genannte kombinierte oder gemischte Hyperlipidämie).
  • Erblich bedingte erhöhte Cholesterinspiegel (so genannte homozygote familiäre Hypercholesterinämie).
  • Notwendigkeit zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Ereignissen bei Erwachsenen mit einem voraussichtlich hohen Risiko für das erste Auftreten eines Herz-Kreislauf-Ereignisses, zusätzlich zur Vermeidung von weiteren Risikofaktoren.

Lidorat ist nicht zur Erstbehandlung vorgesehen. Vor dem Beginn der Einnahme von Lidorat sollten Sie die Einzelpräparate (Arzneimittel die Amlodipin und Atorvastatin enthalten) absetzen.


Während der Behandlung sollten Sie eine übliche cholesterinarme Diät beibehalten.

Wenn Ihr behandelnder Arzt die beiden Wirkstoffe in Ihrem Fall für geeignet hält, oder Sie bereits Arzneimittel mit diesen beiden Wirkstoffen eingenommen haben, kann er Ihnen Lidorat verordnen.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lidorat darf nicht eingenommen werden,


  • wenn Sie allergisch gegen Amlodipin oder Atorvastatin sind, oder wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel aus der Gruppe der so genannten “Kalziumkanalblocker” oder gegen Arzneimittel ähnlich dem Atorvastatin, die die Blutfettwerte verringern oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie).
  • wenn Sie eine Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) oder einen kardiogenen Schock (Erkrankung bei der das Herz nicht genügend Blut in den Körper pumpen kann) haben.
  • wenn Sie nach einem Herzinfarkt an einer Herzschwäche leiden.
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder jemals gehabt haben.
  • wenn Sie ungeklärte abnormale Leberfunktionswerte im Blut haben.
  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden.
  • wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung betreiben.
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lidorat einnehmen,


  • wenn Sie an einer Herzschwäche leiden.
  • wenn Sie kürzlich einen Herzinfarkt hatten.
  • wenn Sie an einem starken Blutdruckanstieg leiden (hypertensive Krise).
  • wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit Blutung im Gehirn hatten, oder wenn Sie kleine Flüssigkeitseinlagerungen im Gehirn in Folge von früheren Schlaganfällen haben.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie eine Unterfunktion der Schilddrüse haben (Hypothyreose).
  • wenn Sie wiederkehrende oder ungeklärte Muskelbeschwerden oder -schmerzen haben oder bei Ihnen oder in Ihrer Familie Muskelerkrankungen aufgetreten sind.
  • wenn Sie bereits früher während der Behandlung mit anderen Arzneimitteln zur Senkung der Blutfettwerte (z. B. anderen auf „-statin“ oder „-fibrat“ endenden Arzneimitteln) Muskelbeschwerden hatten.
  • wenn Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken.
  • wenn Sie früher einmal eine Lebererkrankung hatten.
  • wenn Sie älter als 70 Jahre sind.
  • wenn Sie ein Arzneimittel mit Fusidinsäure (ein Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen) einnehmen oder in den letzten 7 Tagen eingenommen oder verabreicht bekommen haben. Die Kombination von Fusidinsäure und Lidorat kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) führen.

Sprechen Sie vor der Einnahme von Lidorat mit Ihrem Arzt oder Apotheker,



  • wenn Sie schwere Atemprobleme haben.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und möglicherweise auch während der Behandlung mit Lidorat Blutuntersuchungen durchführen, um so Ihr Risiko für Nebenwirkungen an den Muskeln zu bestimmen. Es ist bekannt, dass das Risiko für Nebenwirkungen, die die Muskeln betreffen z. B. Rhabdomyolyse, ansteigt, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden (siehe Abschnitt 2 „Einnahme von Lidorat zusammen mit anderen Arzneimitteln“).


Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

Wenn Sie Diabetes haben oder ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, wird Ihr Arzt Sie unter der Einnahme dieses Arzneimittels engmaschig überwachen. Ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken, liegt dann vor, wenn Sie hohe Blutzucker- oder -fettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben.

Kinder und Jugendliche

Aufgrund mangelnder Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit wird Lidorat nicht für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen empfohlen.

Einnahme von Lidorat zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Es gibt einige Arzneimittel, die die Wirkung von Lidorat verändern können oder deren Wirkung durch Lidorat verändert werden kann. Solche Wechselwirkungen können dazu führen, dass eines oder beide Arzneimittel weniger gut wirken. Sie können aber auch das Risiko oder den Schweregrad von Nebenwirkungen erhöhen, einschließlich der schwerwiegenden muskelabbauenden Krankheit, die man als Rhabdomyolyse bezeichnet und die in Abschnitt 4 beschrieben ist:


  • bestimmte Antibiotika oder Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol, Rifampicin,
  • andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte, z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol, Simvastatin,
  • bestimmte, gegen Angina oder hohen Blutdruck eingesetzte Kalziumkanalblocker, z. B. Diltiazem; Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus, z. B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron,
  • Arzneimittel, die das Immunsystem des Körpers beeinflussen, z. B. Ciclosporin,
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (sogenannte Proteaseinhibitoren), z. B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Nelfinavir, die Kombination von Tipranavir/Ritonavir u.a.,
  • Manche Arzneimittel, die für die Behandlung von Hepatitits C verwendet werden, z. B. Telaprevir,
  • Zu weiteren Arzneimitteln, die bekanntermaßen Wechselwirkungen mit Lidorat zeigen, zählen Ezetimib (zur Senkung des Cholesterinspiegels), Warfarin (zur Hemmung der Blutgerinnung), Verhütungsmittel zum Einnehmen (die „Pille“), Stiripentol (ein krampflösendes Mittel bei Epilepsie), Cimetidin (zur Anwendung bei Sodbrennen und Magengeschwüren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicin (zur Behandlung von Gicht) und Antazida (Arzneimittel mit Aluminium oder Magnesium gegen Verdauungsbeschwerden) und Boceprevir (zur Behandlung von Lebererkrankungen wie Hepatitis C),
  • Dantrolen (Infusion bei schwerer Störung der Körpertemperatur),
  • Tacrolimus, Sirolimus, Temsirolimus und Everolimus (Arzneimittel, die das Immunsystem beeinflussen),
  • Clarithromycin (für Infektionen durch Bakterien verursacht),
  • Arzneimittel, die Sie ohne ärztliche Verschreibung gekauft haben: Johanniskraut (Hypericum perforatum).
  • Wenn Sie Fusidinsäure gegen eine bakterielle Infektion einnehmen müssen, müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels vorübergehend unterbrechen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Lidorat beginnen können. Die gleichzeitige Anwendung von Lidorat mit Fusidinsäure kann in seltenen Fällen zu Muskelschwäche, Muskelempfindlichkeit oder Muskelschmerzen (Rhabdomyolyse) führen. Weitere Informationen zur Rhabdomyolyse siehe Abschnitt 4.

Lidorat kann Ihren Blutdruck noch weiter senken, wenn Sie bereits andere Arzneimittel gegen Ihren erhöhten Blutdruck anwenden.


Einnahme von Lidorat zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Lidorat kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Grapefruitsaft

Personen, die Lidorat einnehmen, sollten keine Grapefruit essen und keinen Grapefruitsaft trinken, weil hierdurch der Blutspiegel des Wirkstoffes Amlodipin erhöht werden kann, was möglicherweise zu einer unkontrollierten Erhöhung der blutdrucksenkenden Wirkung von Lidorat führt.

Alkohol

Während der Einnahme dieses Arzneimittels sollten Sie es vermeiden, zu viel Alkohol zu trinken. Siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden, dürfen Sie Lidorat nicht einnehmen.

Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind, dürfen Sie Lidorat nicht einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung an.

Wenn Sie stillen, dürfen Sie Lidorat nicht einnehmen.

Die Unbedenklichkeit von Lidorat während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde bisher nicht nachgewiesen. Amlodipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und ähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Normalerweise beeinflusst dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die ähigkeit zum Bedienen von Maschinen nicht. Falls die Tabletten bei Ihnen jedoch Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder verschwommene Sicht hervorrufen, oder Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen anderweitig beeinträchtigen, fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine Maschinen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Vor Beginn der Einnahme wird Ihr Arzt Sie auf eine cholesterinarme Ernährung umstellen, die Sie während der gesamten Behandlung mit Lidorat beibehalten sollten.

Erwachsene

Die vom Arzt festgelegte Dosis kann einmal täglich eine Filmtablette Lidorat 10 mg/5 mg, Lidorat 20 mg/5 mg oder Lidorat 20 mg/10 mg betragen.

Die tägliche Höchstdosis ist: eine Filmtablette Lidorat 20 mg/10 mg.

Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit einem Glas Trinkwasser ein. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Sie sollten versuchen, Ihre Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Bitte befolgen Sie weiterhin die Ernährungshinweise Ihres Arztes, besonders im Hinblick auf die fettarme Ernährung, rauchen Sie nicht und achten Sie auf regelmäßige körperliche Betätigung.

Die Dauer der Behandlung mit Lidorat wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Lidorat zu stark oder zu schwach ist.

Anwendung bei älteren Patienten

Eine Dosisanpassung ist bei älteren Patienten nicht erforderlich.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von Lidorat bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist bei diesen Patienten nicht erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Lidorat sollte bei diesen Patienten mit besonderer Vorsicht angewendet werden. In den regulären Anschlussuntersuchungen sollte die Leberfunktion regelmäßig überwacht werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Lidorat eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Lidorat Filmtabletten eingenommen haben, kann Ihr Blutdruck abfallen oder auch gefährlich niedrig werden. Sie können sich schwindelig, benommen, schwach und kraftlos fühlen. Bei schwerwiegendem Blutdruckabfall kann es zu einem Schock kommen. Ihre Haut kann sich dann kalt und feucht anfühlen und Sie könnten das Bewusstsein verlieren. Wenn Sie mehr Lidorat Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten, konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder den nächstgelegenen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie dabei die übrig gebliebenen Filmtabletten, den Umkarton und die Produktkennzeichnung mit, so dass das Krankenhauspersonal leicht feststellen kann, welches Arzneimittel Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lidorat vergessen haben

Wenn Sie einmal eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach die nächste vorgesehene Dosis zur üblichen Zeit.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lidorat abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Lidorat nicht ab, ohne dass Ihr Arzt Ihnen das gesagt hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, unterbrechen Sie die Einnahme Ihrer Tabletten und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)


Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)



  • Schwerwiegende allergische Reaktion, die zu Schwellungen im Gesicht, der Zunge und der Kehle führt, welche Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können.
  • Schwere Hautreaktionen einschließlich intensiver Hautausschlag, Nesselausschlag, Rötung der Haut am gesamten Körper, starker Juckreiz, Blasenbildung, Abschälen der Haut und


Hautschwellungen, Entzündung der Schleimhäute (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen.


  • Muskelschwäche, Druckschmerz oder Schmerzen, die, insbesondere in Verbindung mit Unwohlsein oder hoher Temperatur, durch einen krankhaften Muskelabbau verursacht werden können. Der krankhafte Muskelabbau geht nicht immer weg, auch, wenn Sie aufgehört haben, Atorvastatin zu nehmen, kann es lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen führen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)



  • Herzinfarkt (Herzanfall).
  • Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder blauen Flecken haben, kann dies auf Leberschäden hinweisen. Dann sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen von Lidorat


Sehr häufig (kann mehr als eine von 10 Personen betreffen)


  • Schwellungen (Ödeme).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)



  • Verschlafenheit, Kopfschmerz, Schwindelgefühl (vor allem zu Beginn der Behandlung), Müdigkeit, Schwäche,
  • Entzündung der Luftwege in der Nase, Schmerzen der Kehle, Nasenbluten,
  • Atemlosigkeit,
  • Hitzegefühl,
  • Herzklopfen (Palpitationen),
  • Bauchschmerz, Übelkeit, veränderte Darmentleerungsgewohnheiten, Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörungen, Durchfall,
  • Muskelschmerz, Muskelkrämpfe, Ödem/Schwellung des Knöchels, Gelenkschmerzen und Rückenschmerzen, Schmerz in den Extremitäten.
  • allergische Reaktionen,
  • Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen),
  • Erhöhung des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau überwachen),
  • Anstieg der Creatinkinase im Blut,
  • Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die möglicherweise auf eine gestörte Leberfunktion hinweisen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)



  • Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis/Niesen, laufende Nase),
  • Husten,
  • Appetitverlust (Anorexie), Gewichtszunahme, Gewichtsverminderung, Senkung des Blutzuckerspiegel (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau überwachen),
  • Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Zittern,
  • Taubheit oder Kribbeln in den Fingern und Zehen, verringerte Empfindlichkeit für Schmerzen oder Berührungen, Veränderung des Geschmacksempfindens, Gedächtnisverlust,
  • verschwommenes Sehen,
  • Klingeln im Ohr und/oder Kopf,
  • Herzrhythmusstörungen, ungewöhnlicher Herzschlag,
  • Schmerzen im Brustkorb,
  • Schwäche, niedriger Blutdruck (Hypotonie),
  • trockener Mund, Erbrechen, Aufstoßen, Schmerzen im Ober- und Unterbauch, Pankreatitis (Entzündung des Pankreas, die zu Bauchschmerzen führt),
  • Leberentzündung (Hepatitis),
  • Haarausfall, rote Flecken auf der Haut, Hautverfärbungen, Ausschlag, Hautausschlag und Jucken, Nesselausschlag, Exantheme, vermehrtes Schwitzen,
  • Nackenschmerzen, Muskelermüdung,



  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen, erhöhtes Bedürfnis zum Wasserlassen in der Nacht, erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens,
  • Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen (Impotenz), Brustbeschwerden oder Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie),
  • erhöhte Körpertemperatur, Unwohlsein, Schmerzen, Alpträume, Schlaflosigkeit,
  • auf weiße Blutzellen positive Urintests.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)



  • Verminderung der Blutplättchen, was zu ungewöhnlichen blauen Flecken oder Blutungen führen kann,
  • Gelbfärbung der Haut und des Weißen in den Augen (Cholestase),
  • Verwirrtheit,
  • eine Erkrankung der Nerven, die Schwäche, Kribbeln oder Gefühllosigkeit hervorruft (periphere Neuropathie),
  • Sehnenverletzung,
  • Angioödem.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)



  • weiße Blutzellen im Blut erniedrigt,
  • Muskelsteifheit oder Muskelspannung, Erkrankungen die Steifigkeit, Zittern und/oder Bewegungsstörungen beinhalten,
  • Herzanfall, Entzündung der kleinen Blutgefäße,
  • Zahnfleischwucherungen,
  • Symptome einer allergischen Reaktion können plötzliche Atemnebengeräusche und Brustkorbschmerzen oder Brustenge, Schwellungen des Augenlids, Gesichtes, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle einschließen, Schwierigkeiten beim Atmen, Kollaps,
  • Lichtempfindlichkeit,
  • Gehörverlust,
  • Gasansammlung im Bauch (Gastritis),
  • Leberversagen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)



  • Anhaltende Muskelschwäche,
  • Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und schlurfender, unausgewogener Gang.

Mögliche Nebenwirkungen, die unter der Anwendung von einigen Statinen (Arzneimittel des gleichen Typs) berichtet wurden:



  • Sexuelle Probleme,
  • Depressionen,
  • Schwierigkeiten beim Atmen einschließlich anhaltendem Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber,
  • Diabetes. Dies tritt eher auf, wenn Sie hohe Blutzucker- und Blutfettwerte haben, Übergewicht haben und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels kontrollieren.

Meldung von Nebenwirkungen


Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, ÖSTERREICH, Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at/ anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lidorat enthält

Die Wirkstoffe sind: Atorvastatin and Amlodipin.

1 Filmtablette Lidorat 10 mg/5 mg enthält 10 mg Atorvastatin (als Atorvastatin-L-Lysin) und 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).

1 Filmtablette Lidorat 20 mg/5 mg enthält 20 mg Atorvastatin (als Atorvastatin-L-Lysin) und 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).

1 Filmtablette Lidorat 20 mg/10 mg enthält 20 mg Atorvastatin (als Atorvastatin-L-Lysin) und 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumcarbonat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Croscarmellose-Natrium, Calciumoxid, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Hydroxypropylcellulose, Polysorbat 80, hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Filmüberzug: Poly(vinylalkohol) - partiell hydrolysiert, Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum.

Wie Lidorat aussieht und Inhalt der Packung

Lidorat 10 mg/5 mg Filmtabletten sind weiße, runde, bikonvexe Filmtabletten mit der einseitigen Prägung „CE3“, die andere Seite trägt keine Prägung.

Lidorat 20 mg/5 mg Filmtabletten sind weiße, längliche, bikonvexe Filmtabletten mit der einseitigen Prägung „CE4“, die andere Seite trägt keine Prägung.

Lidorat 20 mg/10 mg Filmtabletten sind weiße, längliche, bikonvexe Filmtabletten mit der einseitigen Prägung „CE6“, die andere Seite trägt keine Prägung.

Die Filmtabletten sind in Packungsgrößen mit je 7, 10, 14, 20, 28, 30, 50, 90, 98 und 100 Filmtabletten in weißen, lichtundurchlässigen /Aluminium/PVC//Aluminium Blisterpackungen im Umkarton erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Gedeon Richter Plc. Gyömrői út 19-21. 1103 Budapest Ungarn

Hersteller

Gedeon Richter Romania S.A.

99-105, Cuza Vodă Street,

540306 Târgu-Mureş

Rumänien

Zulassungsnummern

Lidorat 10 mg/5 mg Filmtabletten: 1-31754

Lidorat 20 mg/5 mg Filmtabletten: 1-31755

Lidorat 20 mg/10 mg Filmtabletten: 1-31756

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:


Belgien



Lidorat



Österreich



Lidorat



Ungarn



Lidorat



Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2018.


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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden