Losartan STADA 12,5 mg Filmtabletten

Abbildung Losartan STADA 12,5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Losartan
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C09CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, rein

Zulassungsinhaber

Stada

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Losartan gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bezeichnet werden. Die Substanz Angiotensin-II wird in Ihrem Körper gebildet und bindet an Rezeptoren in den Blutgefäßen und lässt diese enger werden. Dadurch steigt der Blutdruck. Losartan blockiert die Bindung von Angiotensin-II an diese Rezeptoren, so dass die Blutgefäße entspannt werden und Ihr Blutdruck sinkt.

Losartan verlangsamt die Verschlechterung der Nierenfunktion bei Patienten mit hohem

Blutdruck und Typ-2-Diabetes. Losartan STADA wird angewendet:

  • zur Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie) bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-18 Jahren;
  • zum Schutz der Nieren bei Patienten mit Bluthochdruck und Zuckerkrankheit (Typ-2- Diabetes mellitus) und durch Laboruntersuchungen nachgewiesener beeintr√§chtiger Nierenfunktion mit einer Eiwei√üausscheidung > 0,5 g/Tag im Urin (bei dieser Erkrankung enth√§lt der Urin eine krankhaft hohe Eiwei√ümenge);
  • zur Behandlung von Patienten mit Herzleistungsschw√§che - wenn Ihrem Arzt die Behandlung mit einem ACE-Hemmer (Angiotensin-Konversions-Enzym-Hemmer, ein blutdrucksenkendes Arzneimittel) nicht geeignet erscheint. Wenn Ihre Herzleistungsschw√§che mit einem ACE- Hemmer stabil eingestellt ist, sollten Sie nicht auf Losartan umgestellt werden.
  • zur Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck und Wandverdickung der linken Herzkammer. Losartan STADA vermindert das Risiko eines Schlaganfalls (sog. "LIFE"- Indikation).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Losartan STADA DARF NICHT eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Losartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Ihre Leberfunktion deutlich eingeschr√§nkt ist
  • wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind (es ist auch besser Losartan STADA in der fr√ľhen Schwangerschaft zu vermeiden - siehe Schwangerschaft und Stillzeit).
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen sie mir Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Losartan STADA einnehmen. Wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder es werden k√∂nnten), m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Losartan STADA wird in der fr√ľhen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby w√§hrend dieses Abschnittes schwere Sch√§den zuf√ľgen kann ‚Äď siehe Schwangerschaft und Stillzeit.

Halten Sie vor Einnahme von Losartan STADA R√ľcksprache mit Ihrem Arzt:

  • wenn Sie ein bereits einmal ein Angio√∂dem hatten (√úberempfindlichkeitsreaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Rachen und/oder Zunge), (siehe auch Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?);
  • wenn Sie unter starkem Erbrechen oder Durchfall mit einem gro√üen Fl√ľssigkeits- und/oder Salzverlust Ihres K√∂rpers leiden;
  • wenn Sie Diuretika (Arzneimittel zur Entw√§sserung, welche die Urinausscheidung √ľber die Nieren erh√∂hen) einnehmen oder eine salzarme Di√§t einhalten, wodurch es zu einem starken Fl√ľssigkeits- und Salzverlust Ihres K√∂rpers kommen kann (siehe Abschnitt 3. Dosierung bei speziellen Patientengruppen)
  • wenn bei Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Verengung oder Blockade der zu den Nieren f√ľhrenden Blutgef√§√üe (Nierenarterienstenose) leiden oder vor kurzem eine Nierentransplantation hatten,
  • wenn Sie an einer Leberfunktionsst√∂rung leiden (siehe Abschnitte 2. "Losartan STADA darf nicht eingenommen werden" und 3. "Dosierung bei speziellen Patientengruppen"),
  • wenn Sie an Herzleistungsschw√§che mit oder ohne Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion oder gleichzeitig an schweren lebensbedrohlichen Herzrhythmusst√∂rungen leiden. Besondere Vorsicht ist notwendig, wenn Sie gleichzeitig mit einem Beta-Blocker behandelt werden;
  • wenn Sie an einer Erkrankung der Herzklappen oder des Herzmuskels leiden,
  • wenn Sie eine Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe (verursacht durch Mangeldurchblutung der Blutgef√§√üe des Herzens) oder der Blutgef√§√üe des Gehirns (verursacht durch Mangeldurchblutung des Gehirns) leiden;
  • wenn Sie an prim√§rem Hyperaldosteronismus leiden (Erkrankung, die mit einer erh√∂hten Abgabe des Hormons Aldosteron aus der Nebenniere einhergeht, verursacht durch eine Anomalie der Nebenniere).
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt "Losartan STADA darf nicht eingenommen werden"

Kinder und Jugendliche

Losartan STADA wurde bei Kindern untersucht. Wenn Sie weitere Fragen dazu haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Einnahme von Losartan STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen /angewendet haben.

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie zusätzlich zur Behandlung mit Losartan STADA eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, da sie den Blutdruck zus√§tzlich senken k√∂nnen. Der Blutdruck kann auch durch eine der folgenden Arzneimittel/Arzneimittelklassen gesenkt werden: trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, Baclofen, Amifostin.
  • Arzneimittel, die Kalium im K√∂rper zur√ľckhalten oder den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen (z.B. Kaliumerg√§nzungsmittel, kaliumhaltige Salzersatzmittel oder kaliumsparende Arzneimittel wie bestimmte Diuretika [Arzneimittel zur Entw√§sserung; Amilorid, Spironolacton, Triamteren] oder Heparin).
  • nicht-steroidale Antirheumatika wie Indomethacin, einschlie√ülich COX-2-Hemmer (Arzneimittel gegen Entz√ľndungen und gegen Schmerzen), da sie die blutdrucksenkende Wirkung von Losartan vermindern k√∂nnen.
  • Bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion kann sich bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel die Nierenfunktion weiter verschlechtern.
  • Lithiumhaltige Arzneimittel sollten ohne enge √§rztliche √úberwachung nicht in Kombination mit Losartan eingenommen werden. Besondere Vorsichtsma√ünahmen (z. B. Blutuntersuchungen) k√∂nnen angebracht sein.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

  • wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte "Losartan STADA darf nicht eingenommen werden" und "Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen")

Einnahme von Losartan STADA zusammen mit Nahrungsmitteln

Losartan STADA kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder es werden k√∂nnten), m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise raten, die Einnahme von Losartan STADA zu beenden, bevor Sie schwanger werden, oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und Ihnen raten, ein anderes Arzneimittel an Stelle von Losartan STADA einzunehmen.

Losartan STADA wird in der fr√ľhen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby schwere Sch√§den zuf√ľgen kann, wenn es nach dem 3. Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder zu stillen beginnen. Losartan STADA wird f√ľr stillende M√ľtter nicht empfohlen, und Ihr Arzt wird m√∂glicherweise eine andere Behandlung f√ľr Sie ausw√§hlen, wenn Sie stillen wollen, besonders wenn Ihr Kind neugeboren ist oder zu fr√ľh geboren wurde.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen!

Es wurden keine Studien zur Verkehrst√ľchtigkeit und der F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen durchgef√ľhrt. Es ist unwahrscheinlich, dass Losartan STADA die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst. Allerdings kann Losartan, wie andere blutdrucksenkende Arzneimittel, Schwindel oder M√ľdigkeit bei einigen Personen verursachen. Sollten bei Ihnen Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie solchen T√§tigkeiten nachgehen.

Losartan STADA enthält Lactose

Bitte nehmen Sie daher dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Losartan STADA immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis bestimmen; sie ist abh√§ngig von Ihrer Erkrankung und davon, ob Sie noch andere Arzneimittel einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie Losartan STADA so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat. Dies f√ľhrt zu einer reibungslosen Kontrolle Ihres Blutdrucks.

Allgemeine Dosierungshinweise:

Losartan STADA Filmtabletten sind in 3 Stärken erhältlich: 12,5 mg, 50 mg und 100 mg. Erwachsene Patienten mit Bluthochdruck

Die Behandlung beginnt √ľblicherweise mit 50 mg Losartan (1 Filmtablette Losartan STADA 50 mg) einmal t√§glich. Die maximale blutdrucksenkende Wirkung wird etwa 3-6 Wochen nach Behandlungsbeginn erreicht.

Bei einigen Patienten kann die Dosis auf Losartan STADA 100 mg Losartan (2 Filmtabletten Losartan STADA 50 mg) einmal täglich erhöht werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Losartan zu stark oder zu schwach ist.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (6 bis 18 Jahre)

Die empfohlene Anfangsdosis bei Patienten, die zwischen 20 und 50 kg wiegen, ist 0,7 mg Losartan pro kg Körpergewicht einmal am Tag (bis zu 25 mg Losartan). Der Arzt wird die Dosis eventuell erhöhen, wenn der Blutdruck nicht kontrolliert wird.

Erwachsene Patienten mit Bluthochdruck und Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes mellitus)

Die Behandlung beginnt √ľblicherweise mit 50 mg Losartan (1 Filmtablette Losartan STADA 50 mg) einmal t√§glich. Die Dosis kann sp√§ter auf 100 mg Losartan (2 Filmtabletten Losartan STADA 50 mg) einmal t√§glich erh√∂ht werden, in Abh√§ngigkeit vom Ansprechen Ihres Blutdrucks.

Losartan Tabletten können sowohl zusammen mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Diuretika, Kalziumantagonisten, Alpha- oder Betarezeptorenblockern sowie zentral wirksamen Antihypertonika) als auch mit Insulin und anderen häufig verwendeten Arzneimitteln zur Senkung des Blutzuckers (z. B. Sulfonylharnstoffen, Glitazonen und Glucosidasehemmern) eingenommen werden.

Erwachsene Patienten mit Herzleistungsschwäche

Die Behandlung beginnt √ľblicherweise mit 12,5 mg einmal t√§glich (1 Filmtablette Losartan STADA 12,5 mg). Im Allgemeinen sollte die Dosis schrittweise w√∂chentlich erh√∂ht werden (d. h. 12,5 mg t√§glich w√§hrend der ersten Woche, 25 mg t√§glich w√§hrend der 2. Woche, 50 mg t√§glich w√§hrend der 3. Woche) bis zur √ľblichen Erhaltungsdosis von 50 mg Losartan t√§glich (entsprechend 1 Filmtablette Losartan STADA 50 mg), abh√§ngig von Ihrer

Erkrankung.

Bei der Behandlung der Herzschw√§che wird Losartan √ľblicherweise mit einem Diuretikum (Arzneimittel zur Entw√§sserung √ľber die Nieren, welche die Urinmenge erh√∂hen) und/oder Digitalis (Arzneimittel zur St√§rkung des Herzens) und/oder einem Betablocker kombiniert.

Dosierung bei speziellen Patientengruppen

Der Arzt kann zu einer niedrigeren Dosis raten, insbesondere zu Behandlungsbeginn bei Patienten unter hohen Dosen harntreibender Arzneimittel, bei Patienten mit Leberfunktionsst√∂rungen oder bei Patienten √ľber 75 Jahren. Die Anwendung von Losartan bei Patienten mit schwerer Einschr√§nkung der Leberfunktion wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt "Losartan STADA darf nicht eingenommen werden").

Einnahme

Die Tabletten sollten mit einem Glas Wasser geschluckt werden.

Versuchen Sie, Losartan STADA täglich zur gleichen Zeit einzunehmen. Es ist wichtig, dass Sie Losartan STADA solange einnehmen, bis Ihr Arzt Ihnen andere Anweisungen gibt.

Wenn Sie eine größere Menge von Losartan STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, oder ein Kind Tabletten geschluckt hat, verständigen Sie sofort Ihren Arzt. Symptome einer Überdosierung sind niedriger Blutdruck und/oder ein zu schneller, aber möglicherweise auch zu langsamer

Herzschlag.

Wenn Sie die Einnahme von Losartan STADA vergessen haben

Wenn Sie versehentlich die Einnahme Ihrer täglichen Dosis vergessen haben, nehmen Sie bitte die nächste Dosis wie verordnet. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um die vergessene Tablette nachzuholen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten m√ľssen.

Falls folgende Beschwerden auftreten, nehmen Sie Losartan nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder begeben sich in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses:

Eine schwerwiegende allergische Reaktion (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen kann).

Dies ist eine schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkung, die bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten kann.. Sie ben√∂tigen m√∂glicherweise not√§rztliche Versorgung oder m√ľssen in ein Krankenhaus eingewiesen werden.

√úber folgende Nebenwirkungen wurde bei Losartan STADA berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • S c h w i n d e l
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • niedriger Blutdruck beim Aufstehen aus liegender oder sitzender Position (orthostatische Hypotonie)
  • Schw√§chegef√ľhl
  • M √ľ d i g k e i t
  • zu niedriger Blutzucker (Hypoglyk√§mie)
  • Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion einschlie√ülich Nierenversagen
  • zu viel Kalium im Blut (Hyperkali√§mie)

verminderte Anzahl der roten Blutzellen (Anämie)

Anstieg des Blutharnstoffs, Serum-Kreatinins und Serum-Kaliums bei Patienten mit Herzleistungsschwäche

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • S c h l √§ f r i g k e i t
  • Kopfschmerzen
  • Schlafst√∂rungen
  • Herzklopfen oder -rasen (Palpitationen)
  • starke Schmerzen im Brustkorb/Herzengegef√ľhl (Angina pectoris)
  • niedriger Blutdruck (besonders nach starkem Fl√ľssigkeitsverlust, z. B. bei Patienten mit schwerer Herzleistungsschw√§che oder unter Behandlung mit hochdosierten Entw√§sserungstabletten)
  • dosisabh√§ngige orthostatische Wirkungen wie Blutdruckabfall bzw. Kreislaufst√∂rungen beim Wechsel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Bauchschmerzen
  • V erst opf ung
  • D u r c h f a l l
  • √ú b e l k e i t
  • E r b r e c h e n
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Hautausschlag
  • auf bestimmte K√∂rperregionen begrenzte Schwellungen (√Ėdeme)
  • Husten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • √úberempfindlichkeit
  • Anaphylaktische Reaktionen (ernste allergische Reaktionen, die Schwierigkeiten beim Atmen oder Schwindel verursachen)
  • Angio√∂dem (ernste allergische Reaktionen, die Schwellungen, besonders im Gesicht, Mund, Zunge oder Hals verursachen)
  • Gef√§√üentz√ľndungen (Vaskulitis einschlie√ülich Purpura Schoenlein-Henoch) Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln (Par√§sthesien)
  • Ohnmacht (Synkope)
  • Herzrasen und Herzrhythmusst√∂rungen (z. B. Vorhofflimmern)
  • Schlaganfall
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • erh√∂hte Alaninaminotransferasen (ALT; Labortest zur Untersuchung der Leberfunktion) im Blut, nach Beendigung der Behandlung √ľblicherweise r√ľckl√§ufig

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht bekannt):

  • Verminderung der Anzahl der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie)
  • Migr√§ne
  • Leberfunktionsst√∂rungen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • grippe√§hnliche Symptome
  • R√ľckenschmerzen
  • Harnwegsinfektionen
  • Erh√∂hte Empfindlichkeit gegen Sonne (Photosensibilit√§t)
  • Unerkl√§rliche Muskelschmerzen und dunkler (teefarbener) Urin (Rhabdomyolyse)
  • Impotenz
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • Niedrige Natriumwerte im Blut (Hyponatri√§mie)
  • Depressionen
  • Generelles Unwohlgef√ľhl (Malaise)
  • L√§uten, Summen, Dr√∂hnen oder Klicken in den Ohren (Tinnitus)

Nebenwirkungen bei Kindern entsprechen denen von Erwachsenen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 30¬ļ lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis.‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

√Ėffnen Sie die Blisterpackung erst, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen wollen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Losartan STADA enthält

Der Wirkstoff ist Losartan Kalium.

Jede Filmtablette enthält 12,5 mg Losartan Kalium.

Die sonstigen Bestandteile im Tablettenkern sind Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke und hochdisperses Siliciumdioxid.

Die Bestandteile im Tablettenfilm sind Hypromellose, Titandioxid E171, Macrogol und Carnaubawachs.

Wie Losartan STADA aussieht und Inhalt der Packung

Losartan STADA 12,5 mg Filmtabletten sind weiße, runde, bikonvexe Filmtabletten und sind in PVC/PVDC- Blister zu 10, 28, 30, 60 oder 98Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Stada Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-27127

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Tschechien:

Losartan STADA

Dänemark

Losarstad

Finnland

Losarstad tabletti, kalvopäällysteinen

Ungarn

STADAZAR filmtabletta

Irland

Cozatan Film-coated Tablets

Polen

STADAZAR

Schweden

Losarstad filmdragerade tabletter

Slowakei

Losartan STADA

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2014.

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Wirkstoff(e) Losartan
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C09CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden