Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg - Filmtabletten

Abbildung Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Hydrochlorothiazid (HCT) Losartan
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.12.2007
ATC Code C09DA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lanosar comp. ist eine Kombination aus einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Losartan-Kalium) und einem Diuretikum (Hydrochlorothiazid).

Die Substanz Angiotensin II wird im menschlichen Körper gebildet, bindet an Rezeptoren in den Blutgefäßen und lässt diese enger werden. Dadurch steigt der Blutdruck. Losartan blockiert die Bindung von Angiotensin II an diese Rezeptoren, wodurch es zu einer Entspannung der Blutgefäße und in der Folge zu einer Senkung des Blutdrucks kommt.

Hydrochlorothiazid wirkt auf die Nieren, die so mehr Wasser und Salz ausscheiden. Dies hilft ebenfalls, den Blutdruck zu senken.

Lanosar comp. wird angewendet zur Behandlung der essenziellen Hypertonie (Bluthochdruck).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lanosar comp. darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Losartan, Hydrochlorothiazid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen sulfonamidhaltige Arzneimittel sind (z.B. andere Thiazide, einige Antibiotika wie Cotrimoxazol; fragen Sie Ihren Arzt, falls Sie sich nicht sicher sind).
  • wenn Sie seit √ľber 3 Monaten schwanger sind (Lanosar comp. wird auch w√§hrend der Fr√ľhschwangerschaft nicht empfohlen ‚Äď siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Ihre Leberfunktion deutlich eingeschr√§nkt ist.
  • wenn Ihre Nierenfunktion deutlich eingeschr√§nkt ist oder Ihre Nieren keinen Urin produzieren.
  • wenn Sie einen niedrigen Kalium-, niedrigen Natrium- oder hohen Kalziumspiegel haben, der/die nicht behandelbar ist/sind.
  • wenn Sie an Gicht leiden.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Lanosar comp. einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Abnahme des Sehvermögens oder

Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu Wochen nach Einnahme von Lanosar comp. auftreten. Unbehandelt kann dies zu einem dauerhaften Verlust der Sehkraft f√ľhren. Wenn Sie eine Penizillin- oder Sulfonamid Allergie gehabt haben, haben Sie m√∂glicherweise ein erh√∂htes Risiko dies zu entwickeln.

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden k√∂nnten). Lanosar comp. wird nicht zur Anwendung in der fr√ľhen Schwangerschaft empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es in diesem Stadium schwere Sch√§den bei Ihrem ungeborenen Kind hervorrufen kann (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Halten Sie vor Einnahme von Lanosar comp. unbedingt R√ľcksprache mit Ihrem Arzt,

  • wenn Sie bereits einmal ein Angio√∂dem hatten (√úberempfindlichkeitsreaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Rachen und/oder Zunge).
  • wenn Sie Diuretika (Entw√§sserungstabletten) einnehmen.
  • wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten.
  • wenn Sie starkes Erbrechen und/oder Durchfall hatten oder haben.
  • wenn Sie an Herzleistungsschw√§che leiden.
  • wenn Sie an einer Leberfunktionsst√∂rung leiden (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěCosaar HCT darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • wenn Sie an einer Verengung der zu den Nieren f√ľhrenden Blutgef√§√üe (Nierenarterienstenose) leiden, nur eine funktionierende Niere haben oder vor kurzem eine Nierentransplantation hatten.
  • wenn Sie an einer Verengung der Arterien (Atherosklerose), Angina pectoris (Brustschmerzen aufgrund verminderter Durchblutung der Herzkranzgef√§√üe) leiden.
  • wenn Sie an einer ‚ÄěAorten- oder Mitralklappenstenose‚Äú (Verengung der Herzklappen) oder einer ‚Äěhypertrophen Kardiomyopathie‚Äú (einer Erkrankung, die eine Verdickung des Herzmuskels verursacht) leiden.
  • wenn Sie Diabetiker (zuckerkrank) sind.
  • wenn Sie Gicht haben/hatten.
  • wenn Sie Allergien haben oder hatten, an Asthma oder an einer Erkrankung leiden, die mit Gelenkschmerzen, Hautr√∂tungen und Fieber einhergeht (systemischer Lupus erythematodes).
  • wenn Sie einen hohen Kalzium- oder niedrigen Kaliumspiegel haben oder eine kaliumarme Di√§t einhalten.
  • wenn Sie eine Narkose erhalten (auch beim Zahnarzt) bzw. sich einer Operation unterziehen m√ľssen, oder wenn Sie Ihre Nebenschilddr√ľsenfunktion testen lassen, m√ľssen Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal mitteilen, dass Sie Losartan/Hydrochlorothiazid-Tabletten einnehmen.
  • wenn Sie an prim√§rem Hyperaldosteronismus leiden (Erkrankung, die mit einer erh√∂hten Abgabe des Hormons Aldosteron aus der Nebenniere einhergeht, verursacht durch eine Anomalie der Nebenniere).
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen ACE-Hemmer (z.B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben,
    • Aliskiren.
  • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.
    Siehe auch Abschnitt ‚ÄěLanosar comp. darf nicht eingenommen werden‚Äú.
  • Wenn Sie weitere Arzneimittel einnehmen, die die Kalium-Werte im Blut erh√∂hen k√∂nnen (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěEinnahme von Lanosar comp zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten. √úberpr√ľfen Sie Ihre Haut regelm√§√üig auf neue L√§sionen und melden Sie unverz√ľglich Ihrem Arzt, wenn Sie w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Vermeiden Sie m√∂glichst Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen oder verwenden Sie einen angemessenen Sonnenschutz, solange Sie Lanosar comp. einnehmen.

Die Anwendung des Arzneimittels Lanosar comp. kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder und Jugendliche

Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Lanosar comp. bei Kindern vor. Deshalb soll Lanosar comp. Kindern nicht gegeben werden.

√Ąltere Patienten

Lanosar comp. wirkt bei √§lteren und j√ľngeren erwachsenen Patienten vergleichbar gut und wird vergleichbar gut vertragen. Die meisten √§lteren Patienten ben√∂tigen dieselbe Dosis wie j√ľngere Patienten.

Einnahme von Lanosar comp. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Kaliumergänzungsmittel, kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel oder andere Arzneimittel einnehmen, die die Kalium-Werte im Blut erhöhen können (z.B: Trimethoprim-haltige Arzneimittel), da die Kombination mit Lanosar comp nicht empfohlen wird.

Diuretika wie das in Lanosar comp. enthaltende Hydrochlorothiazid k√∂nnen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben. Lithiumhaltige Arzneimittel d√ľrfen nicht mit Lanosar comp. ohne enge √§rztliche √úberwachung eingenommen werden.

Bestimmte Vorsichtsma√ünahmen (z.B. Bluttests) k√∂nnen angebracht sein, wenn Sie Kaliumerg√§nzungsmittel, kaliumhaltige Salzersatzmittel oder kaliumsparende Arzneimittel, andere Diuretika (‚ÄěEntw√§sserungstabletten‚Äú), einige Abf√ľhrmittel, Arzneimittel zur Behandlung der Gicht, Arzneimittel, die den Herzrhythmus kontrollieren oder gegen Diabetes (Zuckerkrankheit) wirken (Arzneimittel zum Einnehmen oder Insulin), einnehmen/anwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks
  • Steroide
  • Arzneimittel zur Krebsbehandlung
  • Schmerzmittel, Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Arzneimittel gegen Arthritis
  • Anionenaustauscherharze, die zur Behandlung des hohen Cholesterinspiegels angewendet werden, wie Colestyramin
  • Arzneimittel mit muskelerschlaffender Wirkung
  • Schlaftabletten (Barbiturate)
  • Opioide (opiat√§hnliche Arzneimittel) wie Morphin
  • blutdrucksteigernde Amine wie Adrenalin oder andere Arzneimittel der gleichen Gruppe
  • Arzneimittel zum Einnehmen gegen Diabetes oder Insulin

Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen, wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěLanosar comp. darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Bitte informieren Sie auch Ihren Arzt, dass Sie Lanosar comp. einnehmen, wenn Sie demnächst jodhaltige Röntgenkontrastmittel erhalten sollen.

Einnahme von Lanosar comp. zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Es ist ratsam, während der Einnahme dieser Tabletten keinen Alkohol zu trinken. Alkohol und Lanosar comp.-Filmtabletten können gegenseitig ihre Wirkung verstärken.

Die Anwendung von Diätsalzen in großen Mengen kann der Wirkung von Lanosar comp. entgegenwirken.

Lanosar comp. kann zusammen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Sie m√ľssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden k√∂nnten). √úblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von Lanosar comp. zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und anstelle von Lanosar comp. ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Lanosar comp. wird w√§hrend der Fr√ľhschwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es Ihr Kind schwer sch√§digen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen m√∂chten. Lanosar comp. wird f√ľr die Anwendung bei stillenden M√ľttern nicht empfohlen und Ihr Arzt wird Ihnen m√∂glicherweise eine andere Behandlung verordnen, wenn Sie stillen m√∂chten, insbesondere wenn es sich um ein Neu- oder Fr√ľhgeborenes handelt.

Anwendung bei älteren Patienten

Lanosar comp wirkt bei √§lteren und j√ľngeren erwachsenen Patienten vergleichbar gut und wird vergleichbar gut vertragen. Die meisten √§lteren Patienten ben√∂tigen dieselbe Dosis wie j√ľngere Patienten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel beginnen, f√ľhren Sie keine Aufgaben durch, die besondere Aufmerksamkeit ben√∂tigen (z.B. Autofahren oder das Bedienen von gef√§hrlichen Maschinen), bevor Sie wissen, wie Sie das Arzneimittel vertragen.

Lanosar comp. enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Lanosar comp. erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis bestimmen, welche von Ihrer Erkrankung und davon abh√§ngt, ob Sie noch andere Arzneimittel einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie Lanosar comp. so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat, damit es zu einer reibungslosen Kontrolle Ihres Blutdrucks f√ľhrt.

Bluthochdruck

Die f√ľr die meisten Patienten √ľbliche Dosis ist 1 Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg-Filmtablette einmal t√§glich, um Ihren Blutdruck √ľber einen Zeitraum von 24 Stunden zu kontrollieren. Eventuell kann die Dosis auf 2 Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg-Filmtabletten erh√∂ht werden oder auf 1 Lanosar comp. 100 mg/25 mg-Filmtablette (h√∂here St√§rke) einmal t√§glich umgestellt werden. Die H√∂chstdosis betr√§gt 2 Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg-Filmtabletten einmal t√§glich oder 1 Lanosar comp. 100 mg/25 mg-Filmtablette einmal t√§glich.

Art der Anwendung

Die Tabletten sollten im Ganzen mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Lanosar comp. eingenommen haben als Sie sollten

Bei einer Überdosierung wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, damit umgehend medizinische Maßnahmen ergriffen werden können. Eine Überdosierung kann einen Abfall des Blutdrucks, Herzklopfen oder -rasen (Palpitationen), langsamen Puls, Veränderung von Blutwerten und eine Entwässerung verursachen.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Informationen zur Behandlung einer √úberdosierung sind am Ende dieser Gebrauchsinformation angef√ľhrt.

Wenn Sie die Einnahme von Lanosar comp. vergessen haben

Versuchen Sie, Lanosar comp. wie verordnet einzunehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme wie verordnet fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittel haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Falls folgende Nebenwirkung bei Ihnen auftritt, nehmen Sie Lanosar comp. nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder begeben sich in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses:

Eine schwerwiegende allergische Reaktion (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen kann).

Dies ist eine schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkung, die mehr als 1 von 10.000, aber weniger als 1 von 1.000 Patienten betrifft. Möglicherweise benötigen Sie dringend medizinische Hilfe oder eine Krankenhauseinweisung.

√úber folgende Nebenwirkungen wurde berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Husten, Infektionen der oberen Atemwege, verstopfte Nase, Entz√ľndungen oder Erkrankungen der Nebenh√∂hlen
  • Durchfall, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rungen
  • Muskelschmerzen oder -kr√§mpfe, Beinschmerzen, R√ľckenschmerzen
  • Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel
  • Schw√§che, M√ľdigkeit, Schmerzen im Brustkorb
  • Erh√∂hter Kaliumspiegel (der Herzrhythmusst√∂rungen verursachen kann), verminderte H√§moglobinspiegel
  • Nierenfunktionsst√∂rungen einschlie√ülich Nierenversagen
  • Erniedrigter Blutzuckerspiegel (Hypoglyk√§mie)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • An√§mie, rote oder br√§unliche Punkte auf der Haut (manchmal besonders an den F√ľ√üen, Beinen, Armen und am Ges√§√ü, mit Gelenkschmerzen, Schwellungen der H√§nde und F√ľ√üe und Magenschmerzen), Bluterg√ľsse, verringerte Anzahl von wei√üen Blutzellen, Gerinnungsprobleme, verminderte Anzahl von Blutpl√§ttchen
  • Appetitverlust, erh√∂hte Harns√§urespiegel oder Gicht, erh√∂hte Blutzuckerwerte, abnorme Blutelektrolytspiegel
  • Angst, Nervosit√§t, Panikst√∂rung (wiederholte Panikattacken), Verwirrung, Depression, ver√§ndertes Tr√§umen, Schlafst√∂rungen, Schl√§frigkeit, Ged√§chtnisst√∂rungen
  • Kribbeln/Nadelstiche oder √§hnliche Missempfindungen, Schmerzen in den Gliedma√üen, Zittern, Migr√§ne, Ohnmachtsanfall
  • Verschwommenes Sehen, Brennen oder Stechen in den Augen, Bindehautentz√ľndung, Verschlechterung der Sehkraft, Gelbsehen
  • Klingeln, Dr√∂hnen, Tosen oder Klicken in den Ohren, Schwindel (Vertigo)
  • Niedriger Blutdruck m√∂glicherweise in Zusammenhang mit einem Lagewechsel (Schwindel- oder Schw√§chegef√ľhl beim Aufstehen), Angina pectoris (Schmerzen im Brustkorb), unregelm√§√üiger Herzschlag, Schlaganfall (TIA, "Minischlag"), Herzinfarkt, Herzklopfen
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft zusammen mit Hautausschlag oder Bluterg√ľssen
  • Kratzen im Hals, Atemnot, Bronchitis, Lungenentz√ľndung, Wasser in der Lunge (das Atembeschwerden verursacht), Nasenbluten, laufende oder verstopfte Nase
  • Verstopfung, Bl√§hungen, Magenverstimmung, Magenkr√§mpfe, Erbrechen, Mundtrockenheit, Entz√ľndungen der Speicheldr√ľsen, Zahnschmerzen
  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung von Augen und Haut), Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • Nesselsucht, Juckreiz, Hautentz√ľndungen, Hautausschlag, Hautr√∂tung, Lichtempfindlichkeit der Haut, trockene Haut, Hitzewallungen, Schwitzen, Haarausfall
  • Schmerzen in den Armen, Schultern, H√ľften, Knien oder anderen Gelenken, Gelenkschwellungen, Steifigkeit, Muskelschw√§che

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Hepatitis (Leberentz√ľndung), Ver√§nderungen der Leberfunktionsparameter

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Grippe√§hnliche Beschwerden
  • Unklare Muskelschmerzen mit dunklem (teefarbenem) Urin (Rhabdomyolyse)
  • Erniedrigte Blutnatriumspiegel (Hyponatri√§mie)
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Gest√∂rtes Geschmacksempfinden (Dysgeusie)
  • Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs)
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Engwinkelglaukom)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Beh√§ltnis nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Blisterpackung: Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Plastikflasche: F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lanosar comp. enthält

  • Die Wirkstoffe sind Losartan-Kalium und Hydrochlorothiazid.
    Jede Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg-Filmtablette enthält 50 mg Losartan-Kalium und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Maisst√§rke, Magnesiumstearat, Hydroxypropylcellulose, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Chinolingelb (E 104), Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid schwarz (E 172).

Wie Lanosar comp. aussieht und Inhalt der Packung

Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg-Filmtabletten sind gelbe, ovale, auf beiden Seiten glatte Filmtabletten.

Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg-Filmtabletten sind in Plastikflaschen (HDPE) oder in Blisterpackungen (Aluminiumblister mit Aluminiumfolie) erhältlich.

Blisterpackungen:

Packungsgrößen: 7, 10, 14, 28, 30, 50, 56, 98, 100 Filmtabletten

Klinikpackung mit 280 (10 x 28) Filmtabletten

Plastikflaschen:

Packungsgrößen: 30, 50, 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-27328

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich: Lanosar comp. 50 mg/12,5 mg-Filmtabletten Estland: Sartens plus 50/12,5 mg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2021.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Es liegen keine spezifischen Informationen zur Behandlung einer √úberdosis mit Lanosar comp. vor. Die Behandlung erfolgt symptomatisch und unterst√ľtzend. Die Therapie mit Lanosar comp. muss abgebrochen und der Patient streng √ľberwacht werden. Vorgeschlagene Ma√ünahmen beinhalten induziertes Erbrechen, falls die Einnahme erst k√ľrzlich erfolgte, sowie Korrektur von Dehydrierung, Elektrolytst√∂rungen, hepatischem Koma und Blutdruckabfall entsprechend den Leitlinien.

Losartan

Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit √úberdosierungen beim Menschen vor. Wahrscheinliche Symptome sind Blutdruckabfall und Tachykardie; eine Bradykardie k√∂nnte durch parasympathische (vagale) Stimulation auftreten. Wenn ein symptomatischer Blutdruckabfall auftreten sollte, sollten unterst√ľtzende Ma√ünahmen ergriffen werden.

Weder Losartan noch der aktive Metabolit können durch Hämodialyse entfernt werden.

Hydrochlorothiazid

Die häufigsten Anzeichen und Symptome sind diejenigen, die durch einen Elektrolytverlust (Hypokaliämie, Hypochloridämie, Hyponatriämie) und eine Dehydrierung auf Grund von starker Diurese verursacht werden. Wurde zusätzlich Digitalis angewendet, kann eine Hypokaliämie Herzrhythmusstörungen verstärken.

Der Anteil an Hydrochlorothiazid, der durch Hämodialyse entfernt werden kann, ist nicht bekannt.

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Wirkstoff(e) Hydrochlorothiazid (HCT) Losartan
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.12.2007
ATC Code C09DA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden