Sunitinib-Teva Hartkapseln

Abbildung Sunitinib-Teva Hartkapseln
Wirkstoff(e) Sunitinib
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Teva Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code L01EX01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Teva Pharma AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Sunitinib Zentiva¬ģ Sunitinib Helvepharm AG
Sunitinib Mylan¬ģ Sunitinib Mylan Pharma GmbH
Sutent¬ģ Sunitinib Pfizer AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Sunitinib-Teva Hartkapseln enthalten den Wirkstoff Sunitinib, der die Teilung und Vermehrung von Tumorzellen hemmt.

Sunitinib-Teva wird zur Behandlung von Nierenzellkarzinomen eingesetzt, welche fortgeschritten sind und/oder Ableger im Körper gebildet haben.

Sunitinib-Teva wird auch zur Behandlung von gastrointestinalen Stromatumoren (einer speziellen Form von Tumoren im Magen-Darm-Trakt) verwendet, wenn eine Therapie mit Imatinib, einem anderen Tumor-Arzneimittel, nicht wirkt oder nicht vertragen wird.

Sunitinib-Teva wird zudem zur Behandlung von fortgeschrittenen und/oder metastasierenden neuroendokrinen Tumoren des Pankreas eingesetzt. Dabei handelt es sich um Tumore der hormonproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldr√ľse.

Sunitinib-Teva darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Sunitinib-Teva Vorsicht geboten?

Sunitinib-Teva wird Ihnen nur durch einen Arzt bzw. eine √Ąrztin mit Erfahrung in der Krebsbehandlung verschrieben. Folgen Sie sorgf√§ltig allen Anweisungen des Arztes bzw. der √Ąrztin.

Besondere Vorsicht ist in folgenden Fällen geboten:

  • Blutgerinnsel: Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie k√ľrzlich Probleme mit Blutgerinnseln in Ihren Venen oder Arterien (Arten von Blutgef√§ssen) hatten, inklusive Schlaganfall, Herzinfarkt, Embolie oder Thrombose. Wenn bei Ihnen unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva folgende Beschwerden auftreten, m√ľssen Sie sofort medizinische Nothilfe in Anspruch nehmen und Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin informieren: Brustschmerzen oder Druckgef√ľhl in der Brust, Schmerzen in den Armen, dem R√ľcken, dem Nacken oder dem Kiefer, Kurzatmigkeit, Atemnot, Taubheitsgef√ľhl oder Schw√§che einer K√∂rperh√§lfte, Sprachst√∂rungen, L√§hmungserscheinungen, Sehst√∂rungen, Kopfschmerzen oder Schwindel.
  • Blutungen: Unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva kann es zu teilweise starken Blutungen in Organen kommen. Da dies lebensbedrohlich sein kann, sollten Sie sofort medizinische Nothilfe in Anspruch nehmen, wenn Sie folgende Symptome feststellen: schwarzer oder blutiger Stuhl, blutiger Urin, schmerzhafter, geschwollener Magen (Bauch), Erbrechen von Blut oder blutiger Auswurf, starkes Nasenbluten, starke bis st√§rkste Kopfschmerzen (teilweise kombiniert mit Erbrechen), L√§hmungen, Sprach-, Seh- oder Gef√ľhlsst√∂rungen.
  • Herz: Unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva kann es zu einer Beeintr√§chtigung der Herzfunktion, einer Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff (einschliesslich Herzinfarkt) und einer Beeinflussung der Reizleitung des Herzens kommen. Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird deshalb vor und w√§hrend der Behandlung regelm√§ssig Ihre Herzfunktion und das EKG kontrollieren. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Schwindel, Ohnmacht oder Brustschmerzen (Angina pectoris) auftreten, sowie wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Sunitinib-Teva einige der folgenden Symptome haben: Kurzatmigkeit, Leistungsschw√§che, Ersch√∂pfung, Gewichtszunahme und h√§ufiges n√§chtliches Wasserlassen, verbunden mit geschwollenen F√ľssen/Beinen, geschwollenem oder straffem Bauch und Appetitlosigkeit, und/oder mit Atemnot und Husten mit schaumigem Auswurf.
  • Blutdruck: Unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva kann ein Bluthochdruck entstehen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Ihren Blutdruck aus diesem Grund √ľberwachen und bei Bedarf geeignete Massnahmen treffen.
  • Krampfanf√§lle: In seltenen F√§llen kann es unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva zu Krampfanf√§llen kommen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wenn Sie an Kr√§mpfen leiden oder gelitten haben, und nehmen Sie sofort medizinische Nothilfe in Anspruch, wenn bei Ihnen unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva folgende Beschwerden auftreten: Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme/Verwirrtheit, Kr√§mpfe (Anf√§lle) und Sehst√∂rungen mit oder ohne hohen Blutdruck.
  • Tumorlyse-Syndrom: Unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva kann es in seltenen F√§llen durch raschen Zerfall von Tumorzellen und die dabei freiwerdenden Substanzen zu einer Stoffwechselentgleisung kommen (Tumorlyse-Syndrom). Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie sich schwach f√ľhlen, Muskelkr√§mpfe, und/oder Magendarmbeschwerden haben und/oder viel weniger Urin als normalerweise produzieren.
  • Haut: Unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva kann es in seltenen F√§llen zu schweren Hautausschl√§gen kommen, welche lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Wenn bei Ihnen Hautausschlag mit Bl√§schenbildung, der an kleine Zielscheiben erinnert (Erythema multiforme), oder ausgedehnter Hautausschlag mit Bl√§schenbildung und Sch√§len der Haut, insbesondere im Bereich von Mund, Nase, Augen und Genitalien und m√∂glicherweise kombiniert mit Fieber (Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch-epidermale Nekrolyse) auftritt, sollten Sie umgehend Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin informieren.
  • Muskeln: In seltenen F√§llen kann es unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva zu schwerwiegenden Muskelproblemen kommen, welche zu einer Sch√§digung der Nieren f√ľhren k√∂nnen. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn ungekl√§rte Muskelschmerzen, Muskelempfindlichkeit oder -Schw√§che auftreten.
  • Verdauungsapparat: W√§hrend der Behandlung mit Sunitinib-Teva kann es gelegentlich zu Problemen im Verdauungsapparat kommen wie einem Durchbruch (Perforation) im Magen-Darm-Trakt oder einer Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse oder der Gallenblase. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird Sie daher regelm√§ssig auf entsprechende Symptome untersuchen lassen. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin wenn bei Ihnen folgenden Beschwerden auftreten: pl√∂tzlich auftretende starke Bauchschmerzen, Verh√§rtung der Bauchdecke, √úbelkeit, Erbrechen und Fieber.
  • Leber: Sunitinib-Teva kann die Funktion der Leber beeinflussen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn bei Ihnen unter der Behandlung mit Sunitinib-Teva folgende Beschwerden auftreten: gelbliche Verf√§rbung der Haut oder der Augen, Dunkelf√§rbung des Urins und/oder Bauchschmerzen im rechten oberen Bereich. Je nach Befund muss eventuell die Behandlung mit Sunitinib-Teva unterbrochen oder abgesetzt werden.
  • Blutzucker: Sunitinib-Teva kann zu tiefen Blutzuckerwerten f√ľhren. Falls Sie an Diabetes leiden und mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden, sollten die Blutzuckerwerte regelm√§ssig √ľberwacht werden, da die Dosierung Ihrer aktuellen Therapie m√∂glicherweise angepasst werden muss.
  • Wundheilung: Sunitinib-Teva kann die Wundheilung beeintr√§chtigen. Falls Sie sich einer grossen Operation unterziehen m√ľssen, wird der Arzt bzw. die √Ąrztin die Behandlung mit Sunitinib-Teva m√∂glicherweise w√§hrend dieser Zeit unterbrechen, damit die Wundheilung nicht beeintr√§chtigt wird.
  • Z√§hne: Vor Beginn der Behandlung mit Sunitinib-Teva wird der Arzt bzw. die √Ąrztin Sie m√∂glicherweise anweisen, eine zahn√§rztliche Kontrolle vornehmen zu lassen. Falls Sie Schmerzen im Mund, den Z√§hnen und / oder im Kiefer, Schwellungen oder Geschw√ľre im Mund, Taubheitsgef√ľhl oder ein Gef√ľhl der Schwere im Kiefer haben oder hatten, oder meinen, einen Zahn zu verlieren, informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. √Ąrztin oder Zahnarzt bzw. Zahn√§rztin.
    Falls Sie sich einer invasiven zahn√§rztlichen Behandlung oder einem zahn√§rztlichen chirurgischen Eingriff unterziehen m√ľssen, informieren Sie Ihren Zahnarzt bzw. Ihre Zahn√§rztin, dass Sie mit Sunitinib-Teva behandelt werden, insbesondere wenn Sie intraven√∂se Gabe von bestimmten Arzneimitteln f√ľr den Knochenstoffwechsel (Bisphosphonate) erhalten oder erhalten haben.
  • Schilddr√ľse: Sunitinib-Teva kann zu Problemen mit der Schilddr√ľse f√ľhren. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Sunitinib-Teva schneller erm√ľden, k√§lteempfindlicher als andere Menschen sind oder wenn Ihre Stimme tiefer wird. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird deshalb Ihre Schilddr√ľsenfunktion vor Beginn und regelm√§ssig w√§hrend der Einnahme von Sunitinib-Teva √ľberpr√ľfen. Je nach Befund wird gegebenenfalls eine Behandlung mit Schilddr√ľsenhormon erfolgen.

Sunitinib-Teva kann die Funktion verschiedener Organe wie z.B. Herz, Nieren, Leber, Bauchspeicheldr√ľse, Schilddr√ľse und Knochenmark beeinflussen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird daher gegebenenfalls vor und regelm√§ssig w√§hrend der Behandlung mit Sunitinib-Teva Untersuchungen (z.B. Blutwerte und/oder Urinproben, EKG, Blutdruck) durchf√ľhren. Je nach Befund muss eventuell die Behandlung mit Sunitinib-Teva verschoben, unterbrochen oder abgesetzt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin

wenn Sie ein Aneurysma (Erweiterung und Schwächung einer Blutgefässwand) oder einen Einriss in einer Blutgefässwand haben oder hatten.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:

Gewisse Arzneimittel wie Pilzmittel (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol), Antibiotika (z.B. Erythromycin, Clarithromycin), Cimetidin (zur Behandlung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren), Diltiazem (zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzkrankheiten), Arzneimittel gegen Depressionen (z.B. Sertralin, Paroxetin, Venlafaxin) und HIV-Arzneimittel sowie Grapefruitsaft k√∂nnen den Abbau von Sunitinib, den Wirkstoff von Sunitinib-Teva, hemmen und die Wirkung von Sunitinib-Teva verst√§rken. Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird entscheiden, ob Sie solche Arzneimittel mit Sunitinib-Teva zusammen anwenden d√ľrfen, und allenfalls die Dosis von Sunitinib-Teva reduzieren.

Gewisse Arzneimittel wie das Antibiotikum Rifampicin, Arzneimittel gegen Epilepsie (z.B. Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital), Kortikosteroide (Cortison-artige Arzneimittel) oder Johanniskraut-Pr√§parate gegen Depressionen k√∂nnen den Abbau von Sunitinib beschleunigen und die Wirkung von Sunitinib-Teva aufheben. Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird entscheiden, ob Sie solche Arzneimittel mit Sunitinib-Teva zusammen anwenden d√ľrfen, und allenfalls die Dosis von Sunitinib-Teva erh√∂hen.

Wenn Sie gleichzeitig mit Sunitinib-Teva ein blutgerinnungshemmendes Arzneimittel (Phenprocoumon, Acenocoumarol) oder ein Arzneimittel, das den Herzrhythmus beeinflusst (z.B. Chinidin, Sotalol, Flecainid, Disopyramid, Indapamid, Risperidon, Haloperidol), anwenden, wird Sie der Arzt bzw. die √Ąrztin regelm√§ssig kontrollieren.

Weitere Hinweise

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Fahrt√ľchtigkeit und Bedienen von Maschinen

Aufgrund der m√∂glichen unerw√ľnschten Wirkungen wie Schwindel, Erbrechen und √úbelkeit kann Sunitinib-Teva die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen! Es ist deshalb Vorsicht geboten.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Darf Sunitinib-Teva während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sunitinib-Teva darf w√§hrend der Schwangerschaft grunds√§tzlich nicht eingenommen werden (abgesehen von aussergew√∂hnlichen Situationen). Frauen im geb√§rf√§higen Alter, die mit Sunitinib-Teva behandelt werden, m√ľssen eine sichere Schwangerschaftsverh√ľtung betreiben. Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird Sie √ľber die f√ľr Sie geeignete Empf√§ngnisverh√ľtungsmethode beraten. Falls w√§hrend der Behandlung mit Sunitinib-Teva dennoch eine Schwangerschaft eintreten sollte, ist der Arzt bzw. die √Ąrztin umgehend zu informieren.

Während einer Behandlung mit Sunitinib-Teva soll nicht gestillt werden.

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Wie wird es angewendet?

Folgen Sie bitte sorgf√§ltig den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin. Er bzw. sie begleitet Ihre Behandlung und √ľberpr√ľft den Erfolg und die Vertr√§glichkeit der Therapie. Er bzw. sie entscheidet √ľber die Dauer der Behandlung mit Sunitinib-Teva, √ľber eine allf√§llige Dosisanpassung oder √ľber eine vor√ľbergehende Unterbrechung der Behandlung.

F√ľr die Behandlung von Nierenzellkarzinomen oder gastrointestinalen Stromatumoren betr√§gt die Dosierung √ľblicherweise 50¬†mg einmal t√§glich. Sunitinib-Teva wird w√§hrend 4 Wochen eingenommen, dann folgt eine Pause von 2 Wochen. Anschliessend beginnt ein neuer Behandlungszyklus.

F√ľr die Behandlung von neuroendokrinen Tumoren des Pankreas betr√§gt die Dosierung √ľblicherweise 37.5¬†mg einmal t√§glich ohne Behandlungspausen.

Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin kann anschliessend die Dosis erh√∂hen oder vermindern, je nachdem wie Sie auf Sunitinib-Teva ansprechen.

Sunitinib-Teva Hartkapseln sollen mit etwas Wasser eingenommen werden. Sie k√∂nnen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Vor der Einnahme soll man sich vergewissern, dass die Hartkapseln unbesch√§digt sind. Sie d√ľrfen nicht gelutscht, zerbissen oder gekaut und auch nicht ge√∂ffnet werden.

Falls Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nicht nach, sondern nehmen Sie am nächsten Tag wie gewohnt eine Hartkapsel ein.

Falls Sie an einer Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rung leiden, wird der Arzt bzw. die √Ąrztin Sunitinib-Teva bei Ihnen mit spezieller Vorsicht anwenden.

Die Anwendung von Sunitinib-Teva bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Sunitinib-Teva nicht eingenommen werden?

Bei √úberempfindlichkeit gegen√ľber Sunitinib oder einem der in Sunitinib-Teva enthaltenen Hilfsstoffe (siehe ¬ęWas ist in Sunitinib-Teva enthalten?¬Ľ).

Welche Nebenwirkungen kann Sunitinib-Teva haben?

Es k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Sunitinib-Teva Gelbverf√§rbung oder Depigmentierung der Haut (bei ca. 25%) und/oder Haarverf√§rbungen (bei ca. 12%) auftreten. Diese sind jedoch von vor√ľbergehender Natur und sollten Sie nicht weiter beunruhigen.

Folgende weiteren Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sunitinib-Teva auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Schwere Infektionen (z.B. Lungenentz√ľndung, Bronchitis, Harnwegsinfektionen, Entz√ľndungen des Unterhautbindegewebes, Abszesse, Blutvergiftung), Verminderung der weissen und roten Blutk√∂rperchen sowie der Blutpl√§ttchen, Unterfunktion der Schilddr√ľse, verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, St√∂rungen des Geschmackempfindens, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Atemnot in Ruhe oder bei normaler k√∂rperlicher Belastung, Nasenbluten, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Mundschleimhautentz√ľndung, Verstopfung, Verdauungsst√∂rungen, Brennen, R√∂tung und/oder Blasenbildung auf Handfl√§chen und Fusssohlen, Hautverf√§rbung, Hautausschlag, Ver√§nderung der Haarfarbe, trockene Haut, Schmerzen in Armen und Beinen, Gelenkschmerzen, M√ľdigkeit, Schleimhautentz√ľndungen, √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe von Beinen/Armen und Gesicht), Fieber.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Fl√ľssigkeitsverlust, tiefe Blutzuckerwerte (Hypoglyk√§mie), Gewichtsverlust, Depression, Schwindel, Gef√ľhlsst√∂rung in Armen und Beinen (z.B. Kribbeln, Jucken, K√§lte- bzw. W√§rmegef√ľhl oder ¬ęAmeisenlaufen¬Ľ, sogenannte Par√§sthesien), verst√§rkte Tr√§nenbildung, √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlung) in Augenliedern und um Augen, erh√∂hter Puls, Beeintr√§chtigung der Herzfunktion, Myokardisch√§mie (Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff), Bildung von Blutgerinnseln und dadurch Verstopfung von Gef√§ssen (thomboembolische Ereignisse), Fl√ľssigkeitsansammlung im Brustkorb (Pleuraerguss), Lungenembolie, Schmerzen im Mund und Hals, Bluthusten, Bl√§hungen, Bauchauftreibung, Mundtrockenheit, R√ľckfluss von Magens√§ure in die Speiser√∂hre, Entz√ľndung der Speiser√∂hre, Zahnfleischbluten, Zungenbrennen, Haarausfall, Hautr√∂tung, sch√§lende und juckende Haut, Nagelst√∂rungen, Muskelschmerzen, Nierenversagen, Harnverf√§rbung, Schmerzen im Brustbereich, Sch√ľttelfrost, Grippe√§hnliche Symptome.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

√úberfunktion der Schilddr√ľse, Hirnblutung, Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzversagen, Erkrankung des Herzmuskels, Erweiterung und Schw√§chung einer Blutgef√§sswand oder Einriss in einer Blutgef√§sswand (Aneurysmen und Arteriendissektionen), Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Bildung eines Lochs im Darm (Perforation), Gallenblasenentz√ľndung (meist ohne Gallensteine; mit Symptomen wie Schmerzen im rechten Oberbauch, Brechreiz und Schweissausbr√ľchen), Leberversagen, Knochenschaden im Kiefer (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Sunitinib-Teva Vorsicht geboten?¬Ľ), St√∂rung der Nierenfunktion.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Schwere Weichteilinfektionen mit Absterben von Gewebe (√∂rtliche Schmerzen, Schwellung, R√∂tung und W√§rme sowie Fieber), √úberempfindlichkeitsreaktionen, teilweise mit Schwellungen von Lippen und Augenlidern, Entz√ľndung der Schilddr√ľse, Tumorlyse-Syndrom (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Sunitinib-Teva Vorsicht geboten?¬Ľ), reversibles posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom (Ver√§nderungen des Gehirns mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanf√§llen und Sehverlust),Geschmacksverlust, schwere Blutungen in Organen (z.B. Lunge, Magendarmtrakt, Harnwege, Gehirn), thrombotische Mikroangiopathie (Verschluss von kleinsten arteriellen Blutgef√§ssen), Pyoderma gangraenosum (grossfl√§chiges schmerzhaftes Hautgeschw√ľr mit Absterben von Gewebe), schwere Reaktionen und Entz√ľndungen der Haut oder Schleimhaut mit fortschreitendem Ausschlag, Blasenbildung und grossfl√§chigem Absch√§len der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch-epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Da Muskelprobleme in seltenen F√§llen schwerwiegend sein k√∂nnen, sollten Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin kontaktieren, wenn Sie Muskelschmerzen, Muskelempfindlichkeit oder -schw√§che versp√ľren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung und nicht √ľber 30¬įC lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Bringen Sie nicht verwendete oder besch√§digte Sunitinib-Teva Hartkapseln unbedingt zur Entsorgung in die Apotheke zur√ľck.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Sunitinib-Teva enthalten?

Wirkstoffe

1 Hartkapsel zu 12.5 mg enthält 12.5 mg Sunitinib.

1 Hartkapsel zu 25 mg enthält 25 mg Sunitinib.

1 Hartkapsel zu 37.5 mg enthält 37.5 mg Sunitinib.

1 Hartkapsel zu 50 mg enthält 50 mg Sunitinib.

Hilfsstoffe

Mannitol, Povidon K-25, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Gelatine, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172), Schellack, schwarzes Eisenoxid (E172), Propylenglycol, konzentrierte Ammoniak-Lösung, Kaliumhydroxid; Sunitinib-Teva 12.5, 25 und 50 mg: zusätzlich rotes Eisenoxid (E172).

Zulassungsnummer

67781 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Sunitinib-Teva? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Sunitinib-Teva 12.5 mg: 28 Hartkapseln

Sunitinib-Teva 25 mg: 28 Hartkapseln

Sunitinib-Teva 37.5 mg: 28 Hartkapseln

Sunitinib-Teva 50 mg: 28 Hartkapseln

Zulassungsinhaberin

Teva Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2020 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Interne Versionsnummer: 2.1

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Wirkstoff(e) Sunitinib
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden