Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C09AA05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril Sandoz¬ģ Ramipril Sandoz Pharmaceuticals AG
Ramipril Zentiva¬ģ Ramipril SANOFI-AVENTIS
Ramipril Zentiva¬ģ Ramipril Helvepharm AG
Ramipril-Mepha Tabletten Ramipril Mepha Pharma AG
Triatec¬ģ comp./- comp. mite Ramipril Hydrochlorothiazid (HCT) Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Triatec ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Ramipril enthält. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzschwäche und bei der Nachbehandlung eines Herzinfarktes eingesetzt.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Die verschiedenen Dosierungen f√ľr die jeweiligen Indikationen finden Sie in der Langbeschreibung.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Triatec Tabletten sind in der Originalpackung, bei Raumtemperatur (15-25 ¬įC) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Triatec ist ein Arzneimittel, das auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin bei folgenden Krankheiten eingesetzt wird:

  • zur Behandlung des zu hohen Blutdrucks (Hypertonie);
  • zur Behandlung der Herzschw√§che;
  • zur Nachbehandlung des Herzinfarktes;
  • zur Verminderung des Risikos von Herzinfarkt, Schlaganfall und Herz-Kreislauf bedingtem Tod bei erh√∂htem Herz-Kreislauf Risiko und/oder bei nicht insulinabh√§ngiger Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus vom Typ 2);
  • zur Behandlung von bestimmten Nierenfunktionsst√∂rungen; Triatec verlangsamt das Fortschreiten der Nierenfunktionsst√∂rung und die Entwicklung eines endg√ľltigen Nierenversagens.

Ramipril, der Wirkstoff von Triatec bzw. Ramiprilat, der aktive Metabolit hemmt körpereigene Substanzen, die Bluthochdruck verursachen können. Triatec gehört zur Gruppe der sog. ACE-Hemmer, die das Angiotensin-converting-Enzym blockieren.

Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzleistung verbessert. Ramipril ist ein langwirksamer ACE-Hemmer. Die blutdrucksenkende Wirkung zeigt sich 1-2 Stunden, ihre st√§rkste Wirkung 3-6 Stunden nach Einnahme einer Dosis. Die Wirkung einer Einzeldosis h√§lt meist √ľber 24 Stunden an.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zur Behandlung des zu hohen Blutdrucks kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin weitere Massnahmen wie Gewichtsabnahme, Kochsalzreduktion und sportliche Aktivit√§ten empfehlen.

Wann darf Triatec nicht angewendet werden?

Triatec darf nicht angewendet werden:

  • bei √úberempfindlichkeit gegen Ramipril, andere ACE-Hemmer, St√§rke, oder einen Hilfsstoff;
  • falls fr√ľher bei der Einnahme eines Blutdruckmittels Schwellungen (√Ėdeme) im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten (Gefahr der Ausl√∂sung eines lebensbedrohlichen Angio√∂dem);
  • wenn Sie sich einer Dialyse unterziehen m√ľssen, so m√ľssen Sie den zust√§ndigen Arzt und die Mitarbeiter der Dialysestation informieren, dass Sie Triatec (einen ACE-Hemmer) einnehmen, da gewisse Blutfiltermembrane in diesem Fall nicht benutzt werden d√ľrfen. Aus dem gleichen Grund m√ľssen Patienten den Arzt bzw. die √Ąrztin informieren, die sich einer LDL-Aph√§rese (Entfernung von Fett aus dem Blut durch Filtration) unterziehen, dass Sie Triatec einnehmen;
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten die Aliskiren enthalten vor allem wenn Sie an Diabetes oder an mittelschwerer oder schwerer Niereninsuffizienz leiden;
  • bei gewissen schweren Nieren- und Herzerkrankungen;
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Sartanen), wenn Sie an diabetischer Nephropathie leiden;
  • wenn Sie gleichzeitig Medikamente einnehmen, die die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan kombinieren (zur Behandlung von Herzinsuffizienz), da dabei ein erh√∂htes Risiko von Angio√∂demen (Schwellungen an Gesicht, Augen, Lippen oder Zunge, Atemprobleme) besteht;
  • wenn Sie gleichzeitig einen Neprysilin-Hemmer einnehmen, z.B. Racecadotril (zur Behandlung von Diarrhoe), und bereits Angio√∂deme (Schwellungen an Gesicht, Augen, Lippen oder Zunge, Atemprobleme) bei der Verwendung von ACE-Hemmern bei Ihnen aufgetreten sind.
  • im Falle einer Schwangerschaft.

Zum Einsatz von Triatec bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen sowie bei Dialysepatienten allgemein liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Wann ist bei der Anwendung von Triatec Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die F√§higkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrt√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Die Behandlung mit Triatec erfordert regelm√§ssige √§rztliche Kontrollen, insbesondere in bestimmten Risikosituationen. So muss die Gabe der ersten Dosis oder eine erste Dosiserh√∂hung durch eine enge Blutdruck√ľberwachung begleitet werden.

In seltenen F√§llen sind bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie lebensbedrohliche allergische Reaktionen w√§hrend der Desensibilisierung gegen√ľber Insektengift aufgetreten. Teilen Sie dem behandelnden Arzt bzw. √Ąrztin vor der Desensibilisierung mit, dass Sie Triatec einnehmen. Diese Reaktionen konnten vermieden werden, wenn die Behandlung mit dem ACE-Hemmer vor der Desensibilisierung vor√ľbergehend unterbrochen wurde. Selten kann es auch nach Insektenstichen zu allergischen Reaktionen kommen.

Triatec kann die Wirkung von Alkohol verstärken.

Gewisse Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Triatec beeinflussen, insbesondere harntreibende, oder entz√ľndungshemmende (z.B. gegen Rheuma) Arzneimittel sowie Pr√§parate, welche gegen Depressionen eingesetzt werden oder die Abwehrreaktion des K√∂rpers vermindern.

Die gleichzeitige Einnahme von Kalium, Kaliumsalzen, kaliumsparenden Mitteln wie Diuretika (z.B. Spironolacton) kann zu einer bisweilen schwerwiegenden Erh√∂hung des Serumkaliums f√ľhren. Diese Kombinationen mit Triatec werden nicht empfohlen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie Kochsalz durch kaliumhaltige Di√§tsalze ersetzen.

Bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und Vildagliptin behandelt wurden, sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und einem mTOR-Hemmer (z.B. das f√ľr die Behandlung von Nierenkrebs zugelassene Arzneimittel Temsirolimus) behandelt wurden, kam es zu einem verst√§rkten Auftreten von Angio√∂demen.

Falls Sie operiert werden m√ľssen, sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mitteilen, dass Sie Triatec einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden. Diese Regel gilt besonders f√ľr Medikamente, die die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan kombinieren (zur Behandlung von Herzinsuffizienz), f√ľr Sartane oder f√ľr Medikamente, welche Aliskiren, einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder einen Neprylisin-Hemmer (z.B. Racecadotril zur Behandlung von Diarrhoe) enthalten.

Darf Triatec während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Triatec darf w√§hrend einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Vor Beginn der Behandlung mit Triatec ist daher eine Schwangerschaft auszuschliessen. Frauen im geb√§rf√§higen Alter sollen w√§hrend der Behandlung mit Triatec eine zuverl√§ssige Schwangerschaftsverh√ľtung einhalten. Falls Sie w√§hrend der Behandlung mit Triatec schwanger werden, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren.

Ist w√§hrend der Stillzeit eine Behandlung mit Ramipril erforderlich, darf nicht mehr gestillt werden, um zu verhindern, dass das Kind √ľber die Muttermilch geringe Mengen Ramipril aufnimmt.

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Wie wird es angewendet?

√úbliche Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach erw√ľnschtem Effekt und Vertr√§glichkeit im Einzelfall. Die Dosierung und Dauer der Behandlung mit Triatec bestimmt im Einzelfall der Arzt bzw. die √Ąrztin.

Bluthochdruck:

Es wird empfohlen, Triatec einmal t√§glich einzunehmen, beginnend mit einer Tablette Triatec 2,5 mg; die Dosis kann vom Arzt bzw. der √Ąrztin wenn n√∂tig langsam gesteigert werden.

Die Erhaltungsdosis beträgt im Allgemeinen 1-2 Tabletten Triatec 2,5 mg oder 1 Tablette Triatec 5 mg täglich; die höchstzulässige Tagesdosis beträgt 10 mg Ramipril (1 Tablette Triatec 10 mg).

Herzschwäche:

Die empfohlene Anfangsdosierung betr√§gt eine Tablette Triatec 1,25 mg einmal t√§glich. Wenn n√∂tig, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosierung steigern.

Nachbehandlung des Herzinfarktes:

Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin nach Ihrem individuellen Ansprechen verordnet.
Verminderung des Risikos von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-bedingtem Tod bei erhöhtem Herz-Kreislauf-

Risiko:

Die empfohlene Anfangsdosierung betr√§gt eine Tablette Triatec 2,5 mg einmal t√§glich. Je nach Vertr√§glichkeit wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosierung stufenweise erh√∂hen. Die √ľbliche Erhaltungsdosis betr√§gt 10 mg Ramipril (1 Tablette Triatec 10 mg).

Nierenfunktionsstörungen:

Die empfohlene Anfangsdosierung betr√§gt eine Tablette Triatec 1,25 mg einmal t√§glich. Je nach Vertr√§glichkeit wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosierung steigert. Die maximal zul√§ssige Tagesdosis betr√§gt 5 mg Ramipril (eine Tablette Triatec 5 mg).

Spezielle Dosierung

Wenn Sie vor der Behandlung mit Triatec ein wassertreibendes Arzneimittel (Diuretikum) eingenommen haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin das Absetzen des Diuretikums 2 bis 3 Tage vor Beginn der Einnahme von Triatec anordnen oder die Dosierung des Diuretikums oder von Triatec verringern.

In besonderen F√§llen, zum Beispiel bei schweren Nieren- oder Leberleiden, bei Fl√ľssigkeitsmangel, schwerem Bluthochdruck und bei erh√∂htem Risiko f√ľr einen Blutdruckabfall, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihnen eine niedrigere Dosierung verschreiben.

Die Anwendung von Triatec bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aufgrund fehlender Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

Einnahme

Triatec Tabletten sind unzerkaut und mit ausreichend Fl√ľssigkeit (etwa 1 Glas Wasser) einzunehmen. Die Einnahme kann vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit erfolgen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Triatec auftreten:

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

Erh√∂hter Kaliumspiegel im Blut (gekennzeichnet durch Zittern oder Kribbeln in den Gliedmassen, Herzrhythmusst√∂rungen), Kopfschmerzen, leichter Schwindel, Blutdruckabfall, Hypotonie, Ohnmacht, Husten, Bronchitis, Sinusitis, Atembeschwerden, entz√ľndliche Reaktionen des Magen-Darm-Trakt, Verdauungsst√∂rungen, Bauchschmerzen, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Hautreaktionen, Thorax-Schmerzen, M√ľdigkeit, Muskelkr√§mpfe, Muskelschmerzen.

Bereits als Folge der Senkung des erh√∂hten Blutdrucks auf das optimale Niveau k√∂nnen, insbesondere zu Beginn der Behandlung, Symptome wie Leeregef√ľhl im Kopf, zusammen mit Konzentrationsst√∂rungen, sowie eine Beeintr√§chtigung des Reaktionsverm√∂gens, M√ľdigkeit, Schw√§che und Schwindel auftreten.

Als Folge eines √ľberm√§ssigen Blutdruckabfalls bei der Behandlung mit Ramipril k√∂nnen folgende Nebenwirkungen vorkommen: beschleunigter Puls, Herzklopfen, orthostatischen Kreislaufst√∂rungen (mit z.B. einem Schw√§chegef√ľhl oder einer Ohnmacht beim Aufstehen aus dem Liegen), Gleichgewichtsst√∂rungen, periphere √Ėdeme (Wasseransammlung im Gewebe), √úbelkeit, Schwitzen, H√∂rst√∂rungen (z.B. Ohrensausen), Sehst√∂rungen, Kopfschmerzen, Angstgef√ľhl, Angina pectoris, Herzrhythmusst√∂rungen und kurzzeitiger Bewusstseinsverlust.

Ein zu starker Blutdruckabfall kann folgende Massnahmen erfordern: Hinlegen mit hochgelagerten Beinen und Fl√ľssigkeitszufuhr oder weitere therapeutische Massnahmen.

Ein unerw√ľnscht starker Blutdruckabfall l√§sst sich insbesondere nach der ersten Gabe von Triatec sowie nach der ersten Gabe einer h√∂heren Triatec-Dosis beobachten.

Im Falle einer Erkrankung der Herzkranzgef√§sse oder einer Verengung der Hirnarterien, durch welche sich der Blutfluss vermindert, kann es zu einer m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Minderdurchblutung des Herzens bzw. des Gehirns kommen, vor allem wenn der Blutdruck zu stark abf√§llt. Derartige Durchblutungsst√∂rungen k√∂nnen einen Anfall von Angina pectoris oder sogar einen Herzinfarkt bzw. vor√ľbergehende St√∂rungen der Hirnfunktion oder sogar einen Schlaganfall hervorrufen.

Bei Anzeichen von Hypotonie m√ľssen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren.

Trockener, nicht produktiver Reizhusten, Rhinitis und vor allem trockener Husten. Bei Atembeschwerden ist sofort ein Arzt bzw. eine √Ąrztin zu benachrichtigen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

Eosinophilie (erh√∂hte Eosinophile (eine Art von weissen Blutk√∂rperchen) im Blut), depressive Stimmung, Angst, Nervosit√§t, Unruhe, Schlafst√∂rungen einschliesslich Schl√§frigkeit, Schwindel, St√∂rung des Tastsinns, St√∂rungen des Geschmacks oder Geschmacksverlust, Abnahme oder Verlust des Appetits, Sehst√∂rungen, Herzst√∂rungen, periphere √Ėdeme (Ansammlung von Wasser in den Gliedmassen), intensive rasch vor√ľbergehende Rotf√§rbung des Gesichts, Hals und Rumpfs, Bronchospasmus mit Verschlimmerung von Asthma, verstopfte Nase, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (es wurde von aussergew√∂hnlichen t√∂dlichen F√§lle mit ACE-Hemmern berichtet), Anstieg der Bauchspeicheldr√ľse-Enzyme, Darm Angio√∂dem, Oberbauchbeschwerden einschliesslich Magenentz√ľndung, Verstopfung, Mundtrockenheit, Erh√∂hung der Leberenzyme und/oder der Bilirubin-Konzentration, Angio√∂dem: sehr selten Obstruktion der Atemwege infolge eines Angio√∂dems mit m√∂glichem fatalen Ausgang; Juckreiz, √ľberm√§ssiges Schwitzen, Gelenkschmerzen, Nierenfunktionsst√∂rungen einschliesslich Nierenversagen, vor√ľbergehende erektile Impotenz, verminderte Libido, Fieber.

Durch eine Behandlung mit Ramipril kann sich die Nierenfunktion verschlechtern, manchmal bis hin zum lebensbedrohlichen akuten Nierenversagen. Dazu kommt es vor allem bei einer Erkrankung der Nieren-Blutgefässe, nach einer Nierentransplantation und bei sehr niedrigem Blutdruck, insbesondere bei Patienten mit Herzschwäche.

Vorbestehende Proteinausscheidung durch die Nieren kann durch Triatec verschlimmert werden.

Eine St√∂rung der Nierenfunktion √§ussert sich durch die folgenden allgemeinen Symptome: M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schl√§frigkeit, Verwirrtheit, Apathie, Muskelkr√§mpfe und Tetanie, aber auch Muskelschw√§che, Magen-Darm-St√∂rungen und √ľberm√§ssiger Durst.

Infolge der verbesserten Herzleistung kann es vor√ľbergehend zu starkem Fl√ľssigkeitsverlust kommen.

Es k√∂nnen Haut- und Schleimhautreaktionen, Juckreiz, Hautr√∂tungen einhergehend mit W√§rmegef√ľhl, Nesselsucht, Konjunktivitis (Entz√ľndung der Augenbindehaut), Atemnot und gelegentlich Fieber auftreten. Im Allgemeinen verschwinden diese Symptome nach Abbruch der Behandlung spontan. Beobachtet wurden auch Licht√ľberempfindlichkeit der Haut, verschiedene Haut- und Schleimhautausschl√§ge, Haarausfall, Ausl√∂sung oder Verst√§rkung eines Raynaud-Syndroms (Durchblutungsst√∂rungen der Finger oder Zehen, die blass werden) und Nagelabl√∂sung.

Tritt Juckreiz mit Nesselsucht auf, ist sofort ein Arzt bzw. eine √Ąrztin zu benachrichtigen, da schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock) m√∂glich sind. Wenn die Einnahme von Triatec Schwellungen im Bereich des Gesichts (z.B. Augenlider, Lippen), der Zunge, des Rachens oder des Kehlkopfs verursacht, die zu Schluck- oder Atembeschwerden f√ľhren, besteht die M√∂glichkeit, dass sich dahinter ein sog. Angio√∂dem verbirgt. In diesem Fall muss der Patient unverz√ľglich seinen Arzt bzw. seine √Ąrztin informieren und darf die n√§chste geplante Triatec-Dosis nicht einnehmen. Auch jede weitere Therapie mit einem √§hnlichen Medikament wie Triatec (ACE-Hemmer) kommt angesichts dieser Nebenwirkung nicht mehr in Frage.

Ebenfalls m√∂glich ist die Bildung eines leichten √Ėdems z.B. im Kn√∂chelbereich, bei dem es sich nicht um ein Angio√∂dem handelt.

Eine Behandlung mit Triatec kann Symptome wie, Entz√ľndung der Zunge, Reizung oder Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Gelbsucht durch unzureichende Ausscheidung des Gallenfarbstoffes sowie andere Leberfunktionsst√∂rungen bis hin zur Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis), die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen.

Folgende Nebenwirkungen wurden nur selten beobachtet:

Abnahme der Anzahl Zellen im Blut (rote Blutk√∂rperchen, weisse Blutk√∂rperchen und Thrombozyten), Verwirrtheit, Zittern, Gleichgewichtsst√∂rungen, Bindehautentz√ľndung, Schwerh√∂rigkeit, Tinnitus, Durchblutungsst√∂rungen, Entz√ľndung der Blutgef√§ssw√§nde, Entz√ľndung der Zunge, Leberfunktionsst√∂rungen, Haut und N√§gel Erkrankung, M√ľdigkeit.

Bei Anzeichen f√ľr eine Abnahme der weissen Blutk√∂rperchen (z.B. Fieber, Lymphknotenschwellungen oder Mandelentz√ľndung) oder f√ľr Blutungen (z.B. winzige rotbraune P√ľnktchen auf Haut oder Schleimh√§uten, Bluterg√ľsse oder blaue Flecken an Haut bzw. Schleimh√§uten oder schwer stillbares Zahnfleischbluten) m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin kontaktieren.

Sonstige Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit:

Vergrösserung des Brustvolumens beim Mann.

Dieses Syndrom ist durch eine Freisetzung von √ľberm√§ssigem ADH charakterisiert mit als Folge eine Verringerung des Natriumspiegels im Blut und mit Folge von Erbrechen und Verwirrtheit.

Da gewisse Nebenwirkungen von Ihnen nicht wahrgenommen werden k√∂nnen (eventuelle Probleme mit dem Blut oder der Nieren- bzw. Leberfunktion), m√ľssen Sie die regelm√§ssigen Termine f√ľr Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin unbedingt einhalten.

Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Triatec Tabletten sind in der Originalpackung, bei Raumtemperatur (15-25 ¬įC) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Die Triatec Tabletten à 1,25 mg haben eine Zierbruchrille. Sie sind nicht dazu gedacht, in zwei Hälften geteilt zu werden.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Triatec enthalten?

Triatec 1,25: 1 Tablette (nicht teilbar, mit Zierbruchrille) enthält 1,25 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Triatec 2,5: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 2,5 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Triatec 5: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 5 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Triatec 10: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 10 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

53875 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Triatec? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Triatec 1,25/2,5/5 und 10 mg: Packungen zu 20 und 100 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2018 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C09AA05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden