Wirkstoff(e) Ramipril Piretanid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C09BA05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril Sandoz¬ģ Ramipril Sandoz Pharmaceuticals AG
Co-Ramipril Sandoz¬ģ Ramipril Hydrochlorothiazid (HCT) Sandoz Pharmaceuticals AG
Ramipril Zentiva¬ģ Ramipril Helvepharm AG
Triatec¬ģ comp./- comp. mite Ramipril Hydrochlorothiazid (HCT) Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Ramipril HCT Zentiva¬ģ Ramipril Hydrochlorothiazid (HCT) Helvepharm AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin.

Trialix ist ein Kombinationspr√§parat, das auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin zur Behandlung des zu hohen Blutdrucks (Hypertonie) eingesetzt wird. Ramipril, der eine Wirkstoff, bzw. Ramiprilat, sein aktiver Metabolit, hemmt k√∂rpereigene Substanzen (das Angiotensin-Konversionsenzym bzw. die Kininase II), die an der Entstehung des Bluthochdrucks beteiligt sind (ACE-Hemmer). Ramipril ist ein langwirksamer ACE-Hemmer. Piretanid ist ein wasserausschwemmendes Mittel (Diuretikum).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Zur Behandlung Ihres zu hohen Blutdrucks kann Ihr Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin weitere Massnahmen wie Gewichtsabnahme, Kochsalzreduktion und sportliche Aktivit√§ten empfehlen.

Wann ist bei der Einnahme von Trialix Vorsicht geboten?

Die Behandlung mit Trialix erfordert regelmässige ärztliche Kontrolle.

Patienten mit erh√∂htem Risiko f√ľr eine starke BlutdruckabnahmeZu Beginn bzw. auch w√§hrend der weiteren Behandlung m√ľssen folgende Patientengruppen besonders sorgf√§ltig √ľberwacht werden, da es eher zu einer unerw√ľnschten starken Abnahme des Blutdrucks kommen kann und nachfolgend m√∂glicherweise zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion:

  • Patienten mit schwerem, insbesondere bedrohlich verlaufendem Bluthochdruck;
  • Patienten, die einen Fl√ľssigkeits- oder Salzmangel aufweisen oder entwickeln k√∂nnten (z.B. infolge unzureichender Fl√ľssigkeits- oder Salzzufuhr oder infolge Durchfalls, Erbrechens oder bei zu starkem Schwitzen, wenn Salz und Fl√ľssigkeit nicht ausreichend ersetzt werden);
  • Patienten, die mit entw√§ssernden Mitteln (Diuretika) behandelt werden;
  • Patienten mit ‚Äď insbesondere schwerer ‚Äď Herzschw√§che;
  • Patienten mit Nierenarterienverengung;
  • Patienten mit Ein- oder Ausflussbehinderung der linken Herzkammer;
  • √§ltere Patienten.

Eine besonders sorgf√§ltige √úberwachung ist auch erforderlich bei Patienten, die durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√§ren (z.B. bei Patienten mit relevanten Verengungen der Herzkranz- oder der hirnversorgenden Gef√§sse).

Um das Ausmass einer akuten Blutdrucksenkung erfassen und nötigenfalls Gegenmassnahmen treffen zu können, muss im Allgemeinen nach der ersten Dosis und jeder ersten erhöhten Dosis von Trialix der Blutdruck solange kontrolliert werden, bis keine weitere bedeutsame akute Blutdrucksenkung mehr zu erwarten ist.

Bei schwerer begleitender Herzmuskelschwäche und bedrohlich verlaufendem Bluthochdruck sollte der Therapiebeginn sowie jede Dosisanpassung stationär erfolgen.

Es wird empfohlen, bestimmte Blutlaborwerte regelm√§ssig √ľberpr√ľfen zu lassen.

NierenfunktionBesonders in den Anfangswochen der Behandlung sollte die Nierenfunktion √ľberwacht werden. Bei Patienten mit einer Herzmuskelschw√§che, einer vorbestehenden Nierenfunktionsst√∂rung, Erkrankung der Nierengef√§sse sowie bei nierentransplantierten Patienten ist eine besonders sorgf√§ltige √úberwachung erforderlich.

LaboruntersuchungenUm mögliche Blutbildveränderungen erkennen zu können, werden Kontrollen des Blutbildes empfohlen, häufiger in der Anfangsphase der Therapie, bei Patienten mit gestörter Nierenfunktion, bei Patienten mit gleichzeitig bestehenden Bindegewebserkrankungen sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Veränderungen des Blutbildes verursachen können.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Trialix und bestimmten Arznei- oder Nahrungsmitteln m√ľssen folgende Wechselwirkungen in Betracht gezogen werden:

Werden gleichzeitig Blutdruckmedikamente oder andere Arzneimittel mit m√∂glichen blutdrucksenkenden Wirkungen (wie Aliskiren) eingesetzt, muss mit einer verst√§rkten Blutdrucksenkung gerechnet werden (siehe ¬ęWie verwenden Sie Trialix?¬Ľ und ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Trialix haben?¬Ľ).

Vermehrte Kochsalzzufuhr mit der Nahrung kann die blutdrucksenkende Wirkung von Trialix vermindern.

Die gleichzeitige Einnahme von Kalium, Kaliumsalzen, kaliumsparenden wasserausschwemmenden Mitteln (Diuretika) (wie Spironolacton) oder von Arzneimitteln, die den Kaliumspiegel erh√∂hen k√∂nnen, kann zu einer bisweilen schwerwiegenden Erh√∂hung des Serumkaliums f√ľhren. Diese Kombinationsbehandlung wird nicht empfohlen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, falls Sie statt Kochsalz Di√§tsalze, die Kalium enthalten, verwenden.

Anderseits kann bei Patienten, die gleichzeitig sog. Glukokortikoide oder auf l√§ngere Zeit Abf√ľhrmittel oder gr√∂ssere Mengen Lakritze einnehmen, der Kaliumverlust erh√∂ht werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Trialix und bestimmten Arzneimitteln gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z.B. Acetylsalicyls√§ure (Aspirin) und Indometacin) ist mit einer Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung zu rechnen. Die Entwicklung eines akuten Nierenversagens ist m√∂glich. Die Wirkung und Toxizit√§t von Salicylaten kann verst√§rkt werden (verst√§rkte Nebenwirkungen der Acetylsalicyls√§ure).

Gefässverengende Mittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Trialix beeinträchtigen.

Ein bestimmtes Gichtmittel (Probenecid) kann die blutdrucksenkende Wirkung abschwächen.

Andererseits schwächt Piretanid, ein Bestandteil von Trialix, die Wirkung bestimmter Präparate, z.B. Mittel gegen die Zuckerkrankheit ab. ACE-Hemmer wie Ramipril können die blutzuckersenkende Wirkung von Arzneimitteln gegen die Zuckerkrankheit verstärken. Besonders zu Beginn einer Kombinationsbehandlung muss auf Anzeichen einer Unterzuckerung im Blut geachtet werden.

Vorsicht ist geboten bei der Kombination mit gewissen Antibiotika (z.B. Aminoglykoside), welche das Risiko von Hör- und Nierenstörungen mit sich bringt.

Bei Patienten, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, können Blutbildveränderungen auftreten.

Ramipril ‚Äď der eine Bestandteil von Trialix ‚Äď kann die Wirkung von Alkohol verst√§rken.

In seltenen F√§llen sind bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie lebensbedrohliche, allergische Reaktionen w√§hrend der Desensibilisierung gegen√ľber Insektengift aufgetreten. Teilen Sie dem behandelnden Arzt bzw. √Ąrztin vor der Desensibilisierung mit, dass Sie Trialix einnehmen. Diese Reaktionen k√∂nnen vermieden werden, wenn die Behandlung mit dem ACE-Hemmer vor der Desensibilisierung vor√ľbergehend unterbrochen wird.

Bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und Vildagliptin behandelt wurden, sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und einem mTOR-Hemmer

(z.B. das f√ľr die Behandlung von Nierenkrebs zugelassene Arzneimittel Temsirolimus) behandelt wurden, kam es zu einem verst√§rkten Auftreten von Angio√∂demen.

Falls Sie operiert werden m√ľssen, sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mitteilen, dass Sie Trialix einnehmen.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrt√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden, vor allem Medikamente mit der Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung von Herzinsuffizienz), Sartane oder Medikamente, welche Aliskiren, einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder einen NEP-Hemmer (z.B. Racecadotril zur Behandlung von Diarrhoe) enthalten.

Darf Trialix während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Trialix darf während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Vor Beginn der Behandlung mit Trialix ist daher eine Schwangerschaft auszuschliessen.

Frauen im geb√§rf√§higen Alter sollen w√§hrend der Behandlung mit Trialix eine zuverl√§ssige Schwangerschaftsverh√ľtung einhalten. Falls Sie w√§hrend der Behandlung mit Trialix schwanger werden, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren.

Während der Stillzeit darf Trialix nicht eingenommen werden. Wenn es keine andere Behandlungsmöglichkeit gibt, ist das Stillen zu unterbrechen.

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Wie wird es angewendet?

Die Dosierung richtet sich nach erw√ľnschtem Blutdruck und Vertr√§glichkeit im Einzelfall. Die Dauer der Behandlung mit Trialix bestimmt im Einzelfall der Arzt bzw. die √Ąrztin.

Die √ľbliche Anfangsdosierung betr√§gt¬†¬Ĺ Tablette t√§glich.

Wenn nötig kann die Dosis im Abstand von jeweils 2 bis 3 Wochen gesteigert werden. Mit einer Tablette Trialix täglich wird der Blutdruck in den meisten Fällen ausreichend gesenkt.

Maximale Tagesdosis: 2 Tabletten.

Bei Patienten, die mit einem wasserausschwemmenden Mittel behandelt werden, ist zu erw√§gen, dieses wenigstens 2-3 Tage oder (falls von der Wirkdauer des Diuretikums her erforderlich) l√§nger vor Beginn der Behandlung mit Trialix abzusetzen oder zumindest in der Dosis zu verringern. √úber M√∂glichkeit und Dauer einer solchen Behandlungspause oder Dosisverringerung entscheidet im Einzelfall der Arzt bzw. die √Ąrztin.

Ist ein Absetzen nicht m√∂glich, so wird empfohlen, zun√§chst nicht mit Trialix zu beginnen, sondern mit der niedrigstm√∂glichen Dosis Ramipril (1,25¬†mg t√§glich) allein und diese mit dem Diuretikum frei zu kombinieren, um anschliessend auf eine Anfangsdosis von nicht mehr als ¬Ĺ Tablette Trialix umzustellen.

Bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion und √§lteren Patienten ist die Dosiseinstellung besonders sorgf√§ltig vorzunehmen (Dosiseinstellung mit den Einzelkomponenten). Die Erhaltungsdosis betr√§gt ¬Ĺ Tablette Trialix, die Maximaldosis 1 Tablette Trialix t√§glich.

Falls der Blutdruck auf das Kombinationspräparat unzureichend anspricht, darf die Dosierung von Trialix nicht erhöht werden, sondern die erforderliche Erhaltungsdosis wird durch Verabreichung der beiden Wirkstoffe in separater Form bestimmt.

Die Anwendung von Trialix bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aufgrund fehlender Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

Trialix Tabletten sind unzerkaut und mit ausreichend Fl√ľssigkeit (etwa einem ¬Ĺ Glas Wasser) einzunehmen. Die Einnahme kann vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit erfolgen.

Grundsätzlich wird empfohlen, die verordnete Tagesdosis morgens auf einmal einzunehmen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Trialix nicht eingenommen werden?

Trialix darf nicht gegeben werden:

  • bei √úberempfindlichkeit gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer, Piretanid, Sulfonamide oder St√§rke;
  • falls fr√ľher bei der Einnahme eines Blutdruckmittels Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten (Gefahr der Ausl√∂sung eines lebensbedrohlichen sogenannten Angi√∂dems). Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, falls Sie an einem genetisch bedingten C1-Inaktivator-Mangel leiden;
  • bei starker Verengung der Nierenarterien (beidseitig oder bei Einzelniere) und bestimmter Herzklappen sowie bei anderen Ein- und Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer (Gefahr eines lebensbedrohlichen Blutdruckabfalles und Nierenversagens);
  • bei klinisch relevanten Elektrolytst√∂rungen (z.B. bei Kalium- und Natriummangel im Blut), die sich durch die Behandlung mit Trialix verschlechtern k√∂nnen, und bei Fl√ľssigkeitsmangel (Gefahr eines lebensbedrohlichen Blutdruckabfalles und Nierenversagens);
  • bei schweren St√∂rungen der Leberfunktion (Gefahr von St√∂rungen des Fl√ľssigkeits- und Salzhaushaltes);
  • bei Dialyse mit sogenannten High-Flux-Membranen und anderen bestimmten Blutreinigungsverfahren (LDL-Apheresen).
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, die Aliskiren enthalten, vor allem wenn Sie an Diabetes oder mittelschwerer oder schwerer Niereninsuffizienz leiden;
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Sartanen), wenn Sie an einer diabetischer Nephropathie leiden;
  • wenn Sie gleichzeitig Medikamente mit der Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung von Herzinsuffizienz) einnehmen, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr ein Angio√∂dem (Schwellung an Gesicht, Augen, Lippen oder Zunge, Atembeschwerden) besteht;
  • wenn Sie gleichzeitig einen NEP-Hemmer, z.B. Racecadotril (zur Behandlung von Diarrhoe) einnehmen und Sie in der Vergangenheit unter der Einnahme von ACE-Hemmern an einem Angio√∂dem (Schwellung an Gesicht, Augen, Lippen oder Zunge, Atembeschwerden) gelitten haben;
  • im Falle einer Schwangerschaft.

Zum Einsatz von Trialix bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen sowie bei Dialysepatienten allgemein liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Welche Nebenwirkungen kann Trialix haben?

Häufig (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100)

Erh√∂hter Kaliumspiegel im Blut (gekennzeichnet durch Zittern oder Kribbeln in den Gliedmassen, Herzrhythmusst√∂rungen), Kopfschmerzen, leichter Schwindel, Blutdruckabfall, Hypotonie, Ohnmacht, trockener, nicht produktiver Reizhusten, Bronchitis, Sinusitis, Atembeschwerden, entz√ľndliche Reaktionen des Magen-Darm-Trakt, Verdauungsst√∂rungen, Bauchschmerzen, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Hautausschl√§ge (Flecken und rote Papeln), Thorax-Schmerzen, M√ľdigkeit, Muskelkr√§mpfe, Muskelschmerzen.

Bereits als Folge der Senkung des erh√∂hten Blutdrucks auf das optimale Niveau k√∂nnen, insbesondere zu Beginn der Behandlung, Symptome wie Leeregef√ľhl im Kopf, u.U. zusammen mit Konzentrationsst√∂rungen, sowie eine Beeintr√§chtigung des Reaktionsverm√∂gens, M√ľdigkeit, Schw√§che und Schwindel auftreten.

Ein unerw√ľnscht starker Blutdruckabfall l√§sst sich insbesondere nach der ersten Gabe von Trialix sowie nach der ersten Gabe einer h√∂heren Trialix-Dosis beobachten und kann unter anderem folgende Nebenwirkungen hervorrufen: beschleunigter Puls, Herzklopfen, orthostatische Kreislaufst√∂rungen (mit z.B. einem Gef√ľhl der Schw√§che oder einer bevorstehenden Ohnmacht beim Aufstehen aus dem Liegen), periphere √Ėdeme (Wasseransammlung im Gewebe), √úbelkeit, Schwitzen, H√∂rst√∂rungen (z.B. Ohrensausen), Sehst√∂rungen, Kopfschmerzen, Benommenheit und M√ľdigkeit, Gleichgewichtsst√∂rungen, Schlaflosigkeit, Angstgef√ľhl, depressive Verstimmung, Zittern und Nervosit√§t, Angina pectoris, Herzrhythmusst√∂rungen und kurzzeitiger Bewusstseinsverlust.

Ein zu starker Blutdruckabfall kann folgende Massnahmen erfordern: Hinlegen mit hochgelagerten Beinen, Fl√ľssigkeitszufuhr bzw. Volumenersatz (Infusion) oder sogar weitere therapeutische Massnahmen.

Ein abrupter Blutdruckabfall löst unter Umständen einen Schockzustand aus, der das Leben des Patienten gefährden kann. In der Folge kann sich das Blut verdicken und eine eventuelle Thromboseneigung verstärken.

Insbesondere im Falle einer Erkrankung der Herzkranzgef√§sse oder einer Verengung der Hirnarterien, durch welche sich der Blutfluss vermindert, kann es zu einer m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Minderdurchblutung des Herzens bzw. des Gehirns kommen, vor allem wenn der Blutdruck zu stark abf√§llt. Derartige Durchblutungsst√∂rungen k√∂nnen einen Anfall von Angina pectoris oder sogar einen Herzinfarkt bzw. vor√ľbergehende St√∂rungen der Hirnfunktion oder sogar einen Schlaganfall hervorrufen.

Nachdem sich der Blutdruck wieder normalisiert hat, kann die Behandlung mit Trialix im Allgemeinen fortgesetzt werden.

Bei Anzeichen von Hypotonie m√ľssen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren.

Bei Atembeschwerden ist sofort ein Arzt oder eine √Ąrztin zu benachrichtigen.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1'000)Eosinophilie (erh√∂hte Eosinophile ‚Äď eine Art von weissen Blutk√∂rperchen ‚Äď im Blut), depressive Stimmung, Angst, Nervosit√§t, Unruhe, Schlafst√∂rungen einschliesslich Schl√§frigkeit, Schwindel, St√∂rung des Tastsinns, St√∂rungen des Geschmacks oder Geschmacksverlust, Abnahme oder Verlust des Appetits, Sehst√∂rungen, Herzst√∂rungen, periphere √Ėdeme (Ansammlung von Wasser in den Gliedmassen), intensive rasch vor√ľbergehende Rotf√§rbung des Gesichts, Hals und Rumpfs, Bronchospasmus mit Verschlimmerung von Asthma, verstopfte Nase, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (es wurde von aussergew√∂hnlichen t√∂dlichen F√§lle mit ACE-Hemmern berichtet), Anstieg der Bauchspeicheldr√ľse-Enzyme, Darm-Angi√∂dem, Oberbauchbeschwerden einschliesslich Magenentz√ľndung, Verstopfung, Mundtrockenheit, Erh√∂hung der Leberenzyme und/oder der Bilirubin-Konzentration, Angi√∂dem (sehr selten Obstruktion der Atemwege infolge eines Angi√∂dems mit m√∂glichem fatalen Ausgang), Juckreiz, √ľberm√§ssiges Schwitzen, Gelenkschmerzen, Nierenfunktionsst√∂rungen einschliesslich Nierenversagen, vor√ľbergehende erektile Impotenz, verminderte Libido, Fieber.

Tritt Juckreiz mit Nesselsucht auf, ist sofort ein Arzt bzw. eine √Ąrztin zu benachrichtigen. Tritt im Bereich des Gesichtes (z.B. Augenlider, Lippen), der Zunge, des Stimmapparates oder des Kehlkopfs eine Schwellung auf, die zu Schluck- oder Atembeschwerden f√ľhrt, besteht die M√∂glichkeit, dass sich dahinter ein sog. Angio√∂dem verbirgt. In diesem Fall muss der Patient unverz√ľglich den Arzt bzw. die √Ąrztin informieren und darf die n√§chste geplante Trialix-Dosis nicht einnehmen. Auch jede weitere Therapie mit einem √§hnlichen Medikament wie Trialix (ACE-Hemmer) kommt bei dieser Nebenwirkung nicht mehr in Frage.

Vor allem zu Beginn der Behandlung kann es infolge der wasserausschwemmenden Wirkung des Piretanids in Trialix, aber auch infolge einer verbesserten Herzleistung vor√ľbergehend zu einer verst√§rkten Urinausscheidung kommen, die m√∂glicherweise Dehydration zur Folge hat, wenn nicht ausreichend Fl√ľssigkeit zugef√ľhrt wird.

Bei einer Therapie mit Trialix kann sich die Nierenfunktion verschlechtern, manchmal bis hin zum lebensbedrohlichen akuten Nierenversagen. Dazu kommt es vor allem bei einer Erkrankung der Nieren-Blutgefässe, nach einer Nierentransplantation und bei sehr niedrigem Blutdruck, insbesondere bei Patienten mit Herzschwäche.

Eine St√∂rung der Nierenfunktion √§ussert sich durch die folgenden allgemeinen Symptome: Verwirrtheit, Muskelkr√§mpfe und Tetanie, aber auch Muskelschw√§che, Magen-Darm-St√∂rungen und √ľberm√§ssiger Durst, Verschluss der Harnwege, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und Blasen√ľberdehnung.

Selten (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10'000)Verwirrtheit, Zittern, Gleichgewichtsst√∂rungen, Bindehautentz√ľndung, Schwerh√∂rigkeit, Tinnitus, Verschlimmerung von Durchblutungsst√∂rungen, Entz√ľndung der Blutgef√§ssw√§nde, Entz√ľndung der Zunge, Leberfunktionsst√∂rungen, Erkrankungen der Haut und der N√§gel, (schuppige Haut, Nagelabl√∂sung, Nesselsucht), mangelnde Leistungsf√§higkeit/Muskelkraft (Asthenie).

Folgende Ver√§nderungen des Blutbildes k√∂nnen auftreten: Abnahme der Zahl der roten Blutk√∂rperchen, des H√§moglobinspiegels, der Zahl der Blutpl√§ttchen und der weissen Blutzellen. Mit solchen, in manchen F√§llen lebensbedrohlichen St√∂rungen des Blutbildes ist eher zu rechnen bei Patienten mit gest√∂rter Nierenfunktion, bei Nierentransplantation, bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Bindegewebserkrankung oder bei Patienten, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Ver√§nderungen des Blutbildes verursachen k√∂nnen. Bei Anzeichen f√ľr eine Abnahme der weissen Blutk√∂rperchen (z.B. Fieber, Lymphknotenschwellungen oder Mandelentz√ľndung) oder f√ľr Blutungen (z.B. winzige bl√§ulich rote P√ľnktchen auf Haut oder Schleimh√§uten, √§usserliche Hautblutungen, Bluterg√ľsse oder schwer stillbares Zahnfleischbluten) m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin kontaktieren.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Anwender von 10'000)Aufmerksamkeitsst√∂rungen, Schlaganfall (transitorisch oder nicht), brennendes Gef√ľhl, Geruchssinnver√§nderungen, Ausl√∂sung oder Verst√§rkung eines Raynaud-Syndroms (Durchblutungsst√∂rungen der Finger oder Zehen, die blass werden), Leberfunktionsst√∂rung (Hepatitis), Ulzerationen im Mund, Licht√ľberempfindlichkeit der Haut, Haarausfall, schwere Haut- und Schleimhautreaktionen, die eine Hospitalisierung erfordern (Stevens-Johnson-Syndrom), (potenziell schwere) √úberempfindlichkeitsreaktionen auf Insektengifte, Verschlimmerung einer Schuppenflechte, Erythem, Brustwachstum¬†beim¬†Mann.

Folgende Nebenwirkungen wurden in Einzelfällen beobachtet:Missempfindungen, Geschmacksstörungen (z.B. metallischer Geschmack auf der Zunge), sowie Gichtanfälle aufgrund des erhöhten Harnsäurespiegels im Blut, Verlust des Hörvermögens (teils reversibel), Anomalie in der Produktion von Blut- und Immunzellen im Knochenmark, bullöse Haut- und Schleimhauterkrankung autoimmunen Ursprungs (Pemphigus), akutes Leberversagen.

Dieses Syndrom ist durch eine Freisetzung von √ľberm√§ssigem ADH charakterisiert, was zu einer Verringerung des Natriumspiegels im Blut und in der Folge zu Erbrechen und Verwirrtheit f√ľhrt.

Bei Zuckerkrankheit kann die Einnahme von Trialix die Stoffwechsellage verschlechtern bzw. einen latenten Diabetes zutage fördern.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

LagerungshinweisTrialix Tabletten sind in der Originalpackung, vor Licht gesch√ľtzt, bei Raumtemperatur (15-25¬†¬įC) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Weitere HinweiseWeitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Trialix enthalten?

1 Tablette Trialix (teilbar, mit Bruchrille) enthält:

WirkstoffeRamipril (5 mg) und Piretanid (6 mg).

HilfsstoffeModifizierte Stärke, mikrokristalline Zellulose, Hydroxypropylmethylcellulose (E464), Magnesiumstearat (E572).

Zulassungsnummer

52941 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Trialix? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 20 und 100 Tabletten (teilbar, mit Bruchrille).

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2020 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Ramipril Piretanid
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C09BA05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden