Ramipril-Mepha Tabletten

Abbildung Ramipril-Mepha Tabletten
Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code C09AA05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Mepha Pharma AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril Sandoz¬ģ Ramipril Sandoz Pharmaceuticals AG
Triatec¬ģ Ramipril Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Ramipril Zentiva¬ģ Ramipril SANOFI-AVENTIS
Ramipril Actavis Ramipril Actavis
Ramipril Zentiva¬ģ Ramipril Helvepharm AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ramipril-Mepha ist ein Arzneimittel, das auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin bei folgenden Krankheiten eingesetzt wird:

  • zur Behandlung des zu hohen Blutdrucks (Hypertonie);
  • zur Behandlung der Herzschw√§che;
  • zur Nachbehandlung des Herzinfarktes;
  • zur Verminderung des Risikos von Herzinfarkt, Schlaganfall und Herz-Kreislauf bedingtem Tod bei erh√∂htem Herz-Kreislauf Risiko und/oder bei nicht insulinabh√§ngiger Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus vom Typ 2);
  • zur Behandlung von bestimmten Nierenfunktionsst√∂rungen; Ramipril-Mepha verlangsamt das Fortschreiten der Nierenfunktionsst√∂rung und die Entwicklung eines endg√ľltigen Nierenversagens.

Ramipril, der Wirkstoff von Ramipril-Mepha bzw. Ramiprilat, der aktive Metabolit, hemmt körpereigene Substanzen, die Bluthochdruck verursachen können. Ramipril-Mepha gehört zur Gruppe der sog. ACE-Hemmer, die das Angiotensin-converting-Enzym blockieren.

Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzleistung verbessert. Ramipril ist ein langwirksamer ACE-Hemmer. Die blutdrucksenkende Wirkung zeigt sich 1-2 Stunden, ihre st√§rkste Wirkung 3-6 Stunden nach Einnahme einer Dosis. Die Wirkung einer Einzeldosis h√§lt meist √ľber 24 Stunden an.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Zur Behandlung des zu hohen Blutdrucks kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin weitere Massnahmen wie Gewichtsabnahme, Kochsalzreduktion und sportliche Aktivit√§ten empfehlen.

Wann ist bei der Einnahme von Ramipril-Mepha Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die F√§higkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrt√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Die Behandlung mit Ramipril-Mepha erfordert regelm√§ssige √§rztliche Kontrollen, insbesondere in bestimmten Risikosituationen. So muss die Einnahme der ersten Dosis oder eine erste Dosiserh√∂hung durch eine enge Blutdruck√ľberwachung begleitet werden.

In seltenen F√§llen sind bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie lebensbedrohliche allergische Reaktionen w√§hrend der Desensibilisierung gegen√ľber Insektengift aufgetreten. Teilen Sie dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden √Ąrztin vor der Desensibilisierung mit, dass Sie Ramipril-Mepha einnehmen. Diese Reaktionen konnten vermieden werden, wenn die Behandlung mit dem ACE-Hemmer vor der Desensibilisierung vor√ľbergehend unterbrochen wurde. Selten kann es auch nach Insektenstichen zu allergischen Reaktionen kommen.

Ramipril-Mepha kann die Wirkung von Alkohol verstärken.

Gewisse Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Ramipril-Mepha beeinflussen, insbesondere harntreibende oder entz√ľndungshemmende Arzneimittel (z.B. gegen Rheuma) sowie Pr√§parate, welche gegen Depressionen eingesetzt werden oder die Abwehrreaktion des K√∂rpers vermindern.

Die gleichzeitige Einnahme von Kalium, Kaliumsalzen oder kaliumsparenden Mitteln wie Diuretika (z.B. Spironolacton) kann zu einer bisweilen schwerwiegenden Erh√∂hung des Serumkaliums f√ľhren. Eine Kombination mit Ramipril-Mepha werden nicht empfohlen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie Kochsalz durch kaliumhaltige Di√§tsalze ersetzen.

Bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und Vildagliptin behandelt wurden, sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und einem mTOR-Hemmer (z.B. das f√ľr die Behandlung von Nierenkrebs zugelassene Arzneimittel Temsirolimus) behandelt wurden, kam es zu einem verst√§rkten Auftreten von Angio√∂demen.

Falls Sie operiert werden m√ľssen, m√ľssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin dar√ľber informieren, dass Sie Ramipril-Mepha einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel einnehmen oder √§usserlich anwenden (auch in Selbstmedikation!). Diese Regel gilt besonders f√ľr Medikamente, die die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan kombinieren (zur Behandlung von Herzinsuffizienz), f√ľr Sartane oder f√ľr Medikamente, welche Aliskiren, einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder einen Neprylisin-Hemmer (z.B. Racecadotril zur Behandlung von Diarrhoe) enthalten.

Bitte nehmen Sie Ramipril-Mepha erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Darf Ramipril-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Ramipril-Mepha darf w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Vor Beginn der Behandlung mit Ramipril-Mepha ist daher eine Schwangerschaft auszuschliessen. Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit Ramipril-Mepha eine zuverl√§ssige Schwangerschaftsverh√ľtung einhalten. Falls Sie w√§hrend der Behandlung mit Ramipril-Mepha schwanger werden, m√ľssen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren.

Ist w√§hrend der Stillzeit eine Behandlung mit Ramipril erforderlich, darf nicht mehr gestillt werden, um zu verhindern, dass das Kind √ľber die Muttermilch geringe Mengen Ramipril aufnimmt.

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Wie wird es angewendet?

√úbliche Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach erw√ľnschter Wirkung und Vertr√§glichkeit im Einzelfall. Die Dosierung und Dauer der Behandlung mit Ramipril-Mepha bestimmt im Einzelfall Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Bluthochdruck:

Es wird empfohlen, Ramipril-Mepha einmal t√§glich einzunehmen, beginnend mit einer Tablette Ramipril-Mepha 2.5 mg. Die Dosis kann vom Arzt bzw. von der √Ąrztin wenn n√∂tig langsam gesteigert werden.

Die Erhaltungsdosis beträgt generell 1-2 Tabletten Ramipril-Mepha 2.5 mg oder 1 Tablette Ramipril-Mepha 5 mg täglich; die höchstzulässige Tagesdosis beträgt 10 mg Ramipril (1 Tablette Ramipril-Mepha 10 mg).

Herzschwäche:

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt eine Tablette Ramipril-Mepha 1.25 mg einmal t√§glich. Wenn n√∂tig, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosis steigern.

Nachbehandlung des Herzinfarktes:

Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin nach Ihrem individuellen Ansprechen verordnet.

Verminderung des Risikos von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-bedingtem Tod bei erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko:

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt eine Tablette Ramipril-Mepha 2.5 mg einmal t√§glich. Je nach Vertr√§glichkeit wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosierung schrittweise erh√∂hen. Die √ľbliche Erhaltungsdosis betr√§gt 10 mg Ramipril (1 Tablette Ramipril-Mepha 10 mg).

Erkrankungen der Nieren

Die empfohlene Anfangsdosierung betr√§gt eine Tablette Ramipril-Mepha 1.25 mg einmal t√§glich. Je nach Vertr√§glichkeit wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosierung steigern. Die maximal zul√§ssige Tagesdosis betr√§gt 5 mg Ramipril (eine Tablette Ramipril-Mepha 5 mg).

Spezielle Dosierung

Wenn Sie vor der Behandlung mit Ramipril-Mepha ein wassertreibendes Arzneimittel (Diuretikum) eingenommen haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin das Absetzen des Diuretikums 2 - 3 Tage vor Beginn der Einnahme von Ramipril-Mepha anordnen oder die Dosierung des Diuretikums oder von Ramipril-Mepha verringern.

In besonderen F√§llen, zum Beispiel bei schweren Nieren- oder Lebererkrankungen, bei Fl√ľssigkeitsmangel, schwerem Bluthochdruck und bei erh√∂htem Risiko f√ľr einen Blutdruckabfall, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihnen eine niedrigere Dosierung verschreiben.

Die Anwendung von Ramipril-Mepha bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aufgrund fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

Einnahme

Ramipril-Mepha Tabletten sind unzerkaut und mit ausreichend Fl√ľssigkeit (etwa 1 Glas Wasser) einzunehmen. Die Einnahme kann vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit erfolgen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosis. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Ramipril-Mepha nicht eingenommen werden?

Ramipril-Mepha darf nicht angewendet werden:

  • bei √úberempfindlichkeit gegen Ramipril, andere ACE-Hemmer, St√§rke, oder einen der Hilfsstoffe;
  • falls in der Vergangenheit bei der Einnahme eines Blutdruckmittels Schwellungen (√Ėdeme) im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten (Gefahr der Ausl√∂sung eines lebensbedrohlichen Angio√∂dems);
  • wenn Sie sich einer Dialyse unterziehen m√ľssen, so m√ľssen Sie den zust√§ndigen Arzt/die zust√§ndige √Ąrztin und die Mitarbeitenden der Dialysestation informieren, dass Sie Ramipril-Mepha (einen ACE-Hemmer) einnehmen, da gewisse Blutfiltermembrane in diesem Fall nicht benutzt werden d√ľrfen. Aus dem gleichen Grund m√ľssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren, wenn Sie sich einer LDL-Aph√§rese (Entfernung von Fett aus dem Blut durch Filtration) unterziehen, dass Sie Ramipril-Mepha einnehmen;
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, die Aliskiren enthalten, insbesondere wenn Sie an Diabetes oder an mittelschwerer bzw. schwerer Niereninsuffizienz leiden;
  • bei gewissen schweren Nieren- und Herzerkrankungen;
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Sartanen), wenn Sie an diabetischer Nephropathie leiden;
  • wenn Sie gleichzeitig Medikamente einnehmen, die die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan kombinieren (zur Behandlung von Herzinsuffizienz), da dabei ein erh√∂htes Risiko von Angio√∂demen (Schwellungen im Gesicht, an Augen, Lippen oder Zunge, Atemprobleme) besteht;
  • wenn Sie gleichzeitig einen Neprysilin-Hemmer einnehmen, z.B. Racecadotril (zur Behandlung von Diarrhoe), und bereits Angio√∂deme (Schwellungen im Gesicht, an Augen, Lippen oder Zunge, Atemprobleme) bei der Verwendung von ACE-Hemmern bei Ihnen aufgetreten sind;
  • im Falle einer Schwangerschaft.

Zum Einsatz von Ramipril-Mepha bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sowie bei Dialysepatienten liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Welche Nebenwirkungen kann Ramipril-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Ramipril-Mepha auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten

Erh√∂hter Kaliumspiegel im Blut (gekennzeichnet durch Zittern oder Kribbeln in den Gliedmassen, Herzrhythmusst√∂rungen), Kopfschmerzen, leichter Schwindel, Blutdruckabfall, Hypotonie, Ohnmacht, Husten, Bronchitis, Sinusitis, Atembeschwerden, entz√ľndliche Reaktionen des Gastrointestinaltrakts, Verdauungsst√∂rungen, Bauchschmerzen, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Hautreaktionen, Schmerzen im Brustkorb, M√ľdigkeit, Muskelkr√§mpfe, Muskelschmerzen.

  • Als Folge der Senkung des erh√∂hten Blutdrucks auf das optimale Niveau k√∂nnen, insbesondere zu Beginn der Behandlung, Symptome wie Leeregef√ľhl im Kopf, zusammen mit Konzentrationsst√∂rungen, sowie eine Beeintr√§chtigung des Reaktionsverm√∂gens, M√ľdigkeit, Schw√§che und Schwindel auftreten.
  • Als Folge eines √ľberm√§ssigen Blutdruckabfalls bei der Behandlung mit Ramipril k√∂nnen folgende Nebenwirkungen auftreten:

beschleunigter Puls, Herzklopfen, orthostatische Kreislaufst√∂rungen (z.B. Schw√§chegef√ľhl oder Ohnmacht beim Aufstehen aus dem Liegen), Gleichgewichtsst√∂rungen, periphere √Ėdeme (Ansammlung von Wasser im Gewebe), √úbelkeit, Schwitzen, H√∂rst√∂rungen (z.B. Ohrensausen), Sehst√∂rungen, Kopfschmerzen, Angstgef√ľhl, Angina pectoris, Herzrhythmusst√∂rungen und kurzzeitiger Bewusstseinsverlust.

Ein zu starker Blutdruckabfall kann folgende Massnahmen erfordern: hinlegen mit hochgelagerten Beinen und Fl√ľssigkeitszufuhr oder weitere therapeutische Massnahmen.

Ein zu starker Blutdruckabfall lässt sich insbesondere nach der ersten Einnahme von Ramipril-Mepha sowie nach der ersten Einnahme einer höheren Ramipril-Mepha-Dosis beobachten.

Im Falle einer Erkrankung der Herzkranzgef√§sse oder einer Verengung der Hirnarterien, durch welche sich der Blutfluss vermindert, kann es zu einer m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Minderdurchblutung des Herzens bzw. des Gehirns kommen, vor allem wenn der Blutdruck zu stark abf√§llt. Derartige Durchblutungsst√∂rungen k√∂nnen einen Anfall von Angina pectoris oder sogar einen Herzinfarkt bzw. vor√ľbergehende St√∂rungen der Hirnfunktion oder sogar einen Schlaganfall hervorrufen.

Bei Anzeichen von Hypotonie (niedrigem Blutdruck) m√ľssen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren.

Trockener, nicht produktiver Reizhusten, Rhinitis und vor allem trockener Husten. Bei Atembeschwerden ist sofort ein Arzt bzw. eine √Ąrztin zu benachrichtigen.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Eosinophilie (erh√∂hte Eosinophile [eine Art von weissen Blutk√∂rperchen] im Blut), depressive Verstimmung, Angst, Nervosit√§t, Unruhe, Schlafst√∂rungen einschliesslich Schl√§frigkeit, Schwindel, St√∂rung des Tastsinns, St√∂rungen des Geschmacks bzw. Geschmacksverlust, Abnahme oder Verlust des Appetits, Sehst√∂rungen, Herzst√∂rungen, periphere √Ėdeme (Ansammlung von Wasser in den Gliedmassen), intensive, rasch vor√ľbergehende Rotf√§rbung des Gesichts, Hals und Rumpfs, Bronchospasmus mit Verschlimmerung von Asthma, verstopfte Nase, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (es wurde von aussergew√∂hnlichen t√∂dlich verlaufenden F√§llen mit ACE-Hemmern berichtet), Anstieg der Bauchspeicheldr√ľse-Enzyme, Angio√∂dem im Darm, Oberbauchbeschwerden, einschliesslich Magenentz√ľndung, Verstopfung, Mundtrockenheit, Erh√∂hung der Leberenzyme und/oder der Bilirubin-Konzentration, Angio√∂dem: sehr selten Obstruktion der Atemwege infolge eines Angio√∂dems mit m√∂glicher Todesfolge; Juckreiz, √ľberm√§ssiges Schwitzen, Gelenkschmerzen, Nierensch√§digung, einschliesslich Nierenversagen, vor√ľbergehende erektile Impotenz, verminderte Libido, Fieber.

Durch eine Behandlung mit Ramipril kann sich die Nierenfunktion verschlechtern, manchmal bis hin zum lebensbedrohlichen akuten Nierenversagen. Dazu kommt es vor allem bei einer Erkrankung der Nieren-Blutgefässe, nach einer Nierentransplantation und bei sehr niedrigem Blutdruck, insbesondere bei Patienten mit Herzschwäche.

Vorbestehende Proteinausscheidung durch die Nieren kann durch Ramipril-Mepha verschlimmert werden.

Eine St√∂rung der Nierenfunktion √§ussert sich durch die folgenden Allgemeinsymptome: M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schl√§frigkeit, Verwirrtheit, Apathie, Muskelkr√§mpfe und Tetanie, aber auch Muskelschw√§che, Magen-Darm-St√∂rungen und √ľberm√§ssiger Durst.

Infolge der verbesserten Herzleistung kann es vor√ľbergehend zu starkem Fl√ľssigkeitsverlust kommen.

Es k√∂nnen Haut- und Schleimhautreaktionen, Juckreiz, Hautr√∂tungen einhergehend mit W√§rmegef√ľhl, Nesselsucht, Konjunktivitis (Entz√ľndung der Augenbindehaut), Atemnot und gelegentlich Fieber auftreten. Im Allgemeinen verschwinden diese Symptome nach Abbruch der Behandlung spontan. Beobachtet wurden auch Licht√ľberempfindlichkeit der Haut, verschiedene Haut- und Schleimhautausschl√§ge, Haarausfall, Ausl√∂sung oder Verst√§rkung eines Raynaud-Syndroms (Durchblutungsst√∂rungen der Finger oder Zehen, die blass werden) und Nagelabl√∂sung.

Tritt Juckreiz mit Nesselsucht auf, ist sofort ein Arzt bzw. eine √Ąrztin zu benachrichtigen, da schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock) m√∂glich sind. Wenn die Einnahme von Ramipril-Mepha Schwellungen im Bereich des Gesichts (z.B. Augenlider, Lippen), der Zunge, des Rachens oder des Kehlkopfs verursacht, die zu Schluck- oder Atembeschwerden f√ľhren, besteht die M√∂glichkeit, dass sich dahinter ein sogenanntes Angio√∂dem verbirgt. In diesem Fall m√ľssen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren und d√ľrfen die n√§chste geplante Ramipril-Mepha-Dosis nicht einnehmen. Auch jede weitere Therapie mit einem √§hnlichen Arzneimittel wie Ramipril-Mepha (ACE-Hemmer) kommt angesichts dieser Nebenwirkung nicht mehr in Frage.

Ebenfalls m√∂glich ist die Bildung eines leichten √Ėdems z.B. im Kn√∂chelbereich, bei dem es sich nicht um ein Angio√∂dem handelt.

Des Weiteren kann eine Behandlung mit Ramipril-Mepha kann Symptome wie Entz√ľndung der Zunge, Reizung oder Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Gelbsucht durch unzureichende Ausscheidung des Gallenfarbstoffes sowie andere Leberfunktionsst√∂rungen bis hin zur Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) hervorrufen, die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Abnahme der Anzahl Zellen im Blut (rote Blutk√∂rperchen, weisse Blutk√∂rperchen und Thrombozyten), Verwirrtheit, Zittern, Gleichgewichtsst√∂rungen, Bindehautentz√ľndung, Schwerh√∂rigkeit, Tinnitus, Durchblutungsst√∂rungen, Entz√ľndung der Blutgef√§ssw√§nde, Entz√ľndung der Zunge, Leberfunktionsst√∂rungen, Erkrankung der Haut und Fingern√§gel, M√ľdigkeit.

Bei Anzeichen f√ľr eine Abnahme der weissen Blutk√∂rperchen (z.B. Fieber, Lymphknotenschwellungen oder Mandelentz√ľndung) oder f√ľr Blutungen (z.B. winzige rotbraune F√ľnktchen auf Haut oder Schleimh√§uten, Bluterg√ľsse oder blaue Flecken an Haut bzw. Schleimh√§uten oder schwer stillbares Zahnfleischbluten) m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin kontaktieren.

Sonstige Nebenwirkungen mit nicht bekannter H√§ufigkeit (kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden)

Vergrösserung des Brustvolumens beim Mann.

Dieses Syndrom ist durch eine Freisetzung von √ľberm√§ssigem ADH charakterisiert mit Verringerung des Natriumspiegels im Blut sowie Erbrechen und Verwirrtheit als Folge.

Da gewisse Nebenwirkungen von Ihnen nicht wahrgenommen werden k√∂nnen (eventuelle Probleme mit dem Blut oder der Nieren- bzw. Leberfunktion), m√ľssen Sie die regelm√§ssigen Termine f√ľr Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin unbedingt einhalten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, vor Feuchtigkeit gesch√ľtzt und nicht √ľber 25¬įC lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Ramipril-Mepha enthalten?

Wirkstoffe

Ramipril-Mepha 1.25 mg: 1 Tablette (nicht teilbar) enthält 1,25 mg Ramipril als Wirkstoff.

Ramipril-Mepha 2.5 mg: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 2,5 mg Ramipril als Wirkstoff.

Ramipril-Mepha 5 mg: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 5 mg Ramipril als Wirkstoff.

Ramipril-Mepha 10 mg: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 10 mg Ramipril als Wirkstoff.

Hilfsstoffe

Ramipril-Mepha (alle Stärken): Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Stärke, Croscarmellose-Natrium, Natriumhydrogencarbonat, Natriumstearylfumarat.

Ramipril-Mepha 1.25 mg und 2.5 mg Tabletten enthalten zusätzlich Eisenoxid gelb (E172).

Ramipril-Mepha 5 mg Tabletten enthalten zusätzlich Eisenoxid gelb und rot (E172).

Zulassungsnummer

65895 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Ramipril-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Ramipril-Mepha 1.25 mg: Packungen zu 20 und 100 Tabletten (nicht teilbar).

Ramipril-Mepha 2.5 mg: Packungen zu 20 und 100 Tabletten (teilbar, mit Bruchrille).

Ramipril-Mepha 5 mg: Packungen zu 20 und 100 Tabletten (teilbar, mit Bruchrille)

Ramipril-Mepha 10 mg: Packungen zu 20 und 100 Tabletten (teilbar, mit Bruchrille).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2021 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Interne Versionsnummer: 5.1

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Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code C09AA05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden