Wirkstoff(e) Aciclovir
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Gr√ľnenthal GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code J05AB01
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Zulassungsinhaber

Gr√ľnenthal GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Aciclovir KSK 800mg Aciclovir KSK-Pharma Vertriebs AG
Virzin 800mg Aciclovir Dermapharm AG '
Aciclostad 800 mg Tabletten Aciclovir STADAPHARM
Dynexan Herpescreme Aciclovir Chemische Fabrik Kreussler & Co Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Aciclobeta Lippenherpes Aciclovir betapharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

SUPRAVIRAN 250 mg i.v. ist ein Arzneimittel (Virostatikum) zur Behandlung des primären Herpes im Bereich der Geschlechtsorgane (Herpes genitalis) bei Patienten mit normalem Immunsystem und durch Herpes-simplex-Viren verursachte Infektionen der Haut und der Schleimhäute bei Patienten mit angeborener Immunschwäche oder sekundären Immundefekten, wie sie im Verlauf immunsuppressiver (z. B. nach Organtransplantationen) oder zytostatischer Behandlung auftreten können.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS M√úSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON SUPRAVIRAN 250 mg i.v. BEACHTEN?
SUPRAVIRAN 250 mg i.v. darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Aciclovir, Valaciclovir oder einem der sonstigen Bestandteile von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. sind


Besondere Vorsicht bei der Anwendung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. ist erforderlich

  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist. Eventuell muss dann eine Dosisanpassung vorgenommen werden. Insbesondere bei √§lteren Patienten treten vermehrt Beeintr√§chtigungen der Nierenfunktion auf, sodass bei diesen gegebenenfalls eine Dosisreduzierung erforderlich ist (siehe Abschnitt 3. ?Wie ist SUPRAVIRAN 250 mg i.v. anzuwenden??).
  • da es nach Verabreichung von Aciclovir zu einer eingeschr√§nkten Nierenfunktion (verminderte Kreatinin-Clearance) kommen kann. Weitere, gleichzeitig verabreichte die Nierenzellen sch√§digenden (nephrotoxische) Arzneimittel, eine bestehende Nierenerkrankung und Dehydrierung machen nach Verabreichung von Aciclovir eine zus√§tzliche Einschr√§nkung der Nierenfunktion wahrscheinlicher. In solchen F√§llen ist eine √úberwachung der Nierenfunktion erforderlich
  • bei systemischer Anwendung von Aciclovir. Diese kann mit nervensch√§digenden (neurotoxischen) Reaktionen (z. B. Enzephalopathie) einhergehen; insbesondere bei √§lteren Patienten, Patienten mit Nierenversagen oder in Kombination mit anderen neurotoxischen Medikamenten
  • wenn Sie nicht gen√ľgend Fl√ľssigkeit zu sich nehmen. Auf eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr ist daher zu achten
  • wenn Sie an einer Erkrankung des Nervensystems leiden
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden
  • wenn Sie an Elektrolytst√∂rungen leiden
  • wenn Sie an bedeutsamem Sauerstoffmangel in den K√∂rpergeweben (Hypoxie) leiden
  • da dieses Arzneimittel nicht auf der Haut, intramuskul√§r, oral, subkutan oder im bzw. am Auge angewendet werden darf und ausschlie√ülich zur intraven√∂sen Infusion vorgesehen ist. Wird das Arzneimittel versehentlich in das die Vene umgebende Gewebe verabreicht, so k√∂nnen schwere Entz√ľndungen der Haut und eventuell auch eine Zerst√∂rung der betroffenen Hautbereiche auftreten
  • da das Arzneimittel nicht angewendet werden darf, wenn die maximale L√∂slichkeit des freien Aciclovirs (2,5 mg/ml in 37 ¬įC warmem Wasser) √ľberschritten wird bzw. wenn es als intraven√∂se Schnellinjektion (Bolusinjektion) verabreicht wird, denn unter diesen Voraussetzungen kann Aciclovir in den Nierenr√∂hrchen (Tubuli) auskristallisieren. Eine sich daraus ergebende Sch√§digung der Nierentubuli kann zu einem akuten Nierenversagen f√ľhren
  • da bei zu schnell verabreichter Infusion das Risiko einer Sch√§digung der Nierentubuli steigt. Daher soll die intraven√∂se Infusion langsam, √ľber einen Zeitraum von mindestens einer Stunde verabreicht werden, um so das genannte Risiko zu mindern
  • bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion und √§lteren Patienten. Da Aciclovir renal eliminiert wird, muss die Dosis bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion reduziert werden (siehe Abschnitt 4.2). Bei √§lteren Patienten ist eine verringerte Nierenfunktion wahrscheinlich, daher sollte die Notwendigkeit einer Dosisreduktion f√ľr diese Patientengruppe in Betracht gezogen werden. Sowohl √§ltere Patienten als auch Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen and sollten daher sorgf√§ltig auf das Auftreten derartiger Wirkungen hin beobachtet werden. Aus den berichteten Fallen geht hervor, dass diese Reaktionen nach Absetzen der Behandlung im Allgemeinen reversibel waren (siehe Abschnitt 4.8).


Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von SUPRAVIRAN 250 mg i.v.
Eine Durchstechflache SUPRAVIRAN 250 mg i.v. enth√§lt 1,2 mmol (28 mg) Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Di√§t einhalten m√ľssen, sollten Sie dies ber√ľcksichtigen.
Bei Anwendung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Klinisch wichtige Wechselwirkungen sind nicht bekannt.
Probenecid ‚Äď ein Arzneimittel, das bei erh√∂hten Harns√§urespiegeln im Blut verabreicht wird ‚Äď und Cimetidin ‚Äď ein Magenheilmittel ‚Äď verringern die Ausscheidung von Aciclovir √ľber die Niere. Dadurch k√∂nnte die Wirkung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. l√§nger als √ľblich anhalten.
Bestimmte Arzneimittel, die bei Organtransplantationen eingesetzt werden (z. B. Mycophenolatmofenil, Ciclosporin und Tacrolimus), können ebenfalls die Wirkdauer von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. verlängern.
Bei gleichzeitiger Anwendung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. und diesen Arzneimitteln wird Ihr Arzt Ihre Nierenfunktion √ľberwachen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Mit der intravenösen Verabreichung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. beim Menschen in der Schwangerschaft liegen erst sehr wenige Erfahrungen vor.
Sollte sich die intraven√∂se Gabe von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. in der Schwangerschaft als notwendig erweisen, so wird Ihr Arzt darauf achten, dass die unter ?WIE IST SUPRAVIRAN 250 mg i.v. ANZUWENDEN?? aufgef√ľhrten Einzel- und Tagesdosen nicht √ľberschritten werden.
Au√üerdem wird der Arzt Nutzen und die m√∂glichen Risiken sorgf√§ltig gegeneinander abw√§gen.Dies gilt insbesondere f√ľr die Anwendung innerhalb der ersten drei Monate einer Schwangerschaft.
Stillzeit
Der Wirkstoff aus SUPRAVIRAN 250 mg i.v. geht in die Muttermilch √ľber. Da unerw√ľnschte Wirkungen auf das gestillte Kind nicht auszuschlie√üen sind, soll w√§hrend der Behandlung mit SUPRAVIRAN 250 mg i.v. nicht gestillt werden.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch, z. B. durch das Auftreten von neurologischen Symptomen (siehe Abschnitt 4. ?Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich??), das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zum F√ľhren von Fahrzeugen, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeintr√§chtigt wird. Das trifft insbesondere zu Behandlungsbeginn, im Falle von Dosiserh√∂hungen und oder eines Pr√§paratewechsels sowie im Zusammenwirken mit Alkohol zu.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST SUPRAVIRAN 250 mg i.v. ANZUWENDEN?
Wenden Sie SUPRAVIRAN 250 mg i.v. immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren sowie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder bis zu 3 Monaten erhalten die gleiche Dosis bezogen auf ihr Körpergewicht in kg.
Bei √ľbergewichtigen Erwachsenen sollte die Dosis auf Basis des Idealgewichts und weniger auf Basis des tats√§chlichen Gewichts errechnet werden.
Bei Kleinkindern und Kindern ab 3 Monaten bis zu 12 Jahren wird SUPRAVIRAN 250 mg i.v. entsprechend ihrer Körperoberfläche verabreicht, um eventuelle Unterdosierungen zu vermeiden.
Einen Anhaltspunkt f√ľr das Dosierungsschema geben Ihnen die folgenden Tabellen.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren sowie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder bis zu 3 Monaten erhalten die intravenöse Infusion nach folgendem Schema:
Patienten mit normalem Immunsystem

IndikationEinzeldosis
(mg/kg Körpergewicht)
Aciclovir
Durchschnittliche Behandlungszeit
(in Tagen)
Tagesdosis bei normaler Nierenfunktion
(mg/kg Körpergewicht)
Primärer Herpes genitalis55*15

Patienten mit Immundefekten

Herpes-simplex-Infektionen55*15

* Längere Behandlungszeiten sind im Einzelfall möglich und vom klinischen Zustand des Patienten abhängig.
Kinder ab 3 Monaten bis zu 12 Jahren erhalten die intravenöse Infusion nach folgendem Dosierungsschema:
Patienten mit normalem Immunsystem

IndikationEinzeldosis
(mg Aciclovir/m)
Durchschnittliche Behandlungszeit
(in Tagen)
Tagesdosis bei normaler Nierenfunktion
(mg Aciclovir/m)
Primärer Herpes genitalis2505*750

Patienten mit Immundefekten

Herpes-simplex-Infektionen2505*750

* Längere Behandlungszeiten sind im Einzelfall möglich und vom klinischen Zustand des Patienten abhängig.
Patienten mit normaler Nierenfunktion wird die Einzeldosis 3-mal täglich alle
8 Stunden verabreicht.
Bei √§lteren Patienten und Patienten, die eine h√∂here Dosierung erhalten, sollte die Nierenfunktion √ľberpr√ľft werden. Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion erhalten eine Einzeldosis nach folgendem Schema:
130 bis 280 /
170 bis 370 /
280 bis 550 /
370 bis 750 /

Kreatinin-Clearance
(ml/min/1,73 m)
Serumkreatinin
(¬Ķmol/l / mg/dl)
Dosierungsintervalle der Einzeldosen
FrauenMänner
> 50< 130 / < 1,47< 170 / < 1,92alle 8 Stunden
50 bis 251,47 bis 3,171,92 bis 4,18alle 12 Stunden
25 bis 103,17 bis 6,224,18 bis 8,48alle 24 Stunden
10 bis 0(anurisch)> 550 / > 6,22> 750 / > 8,48Einzeldosis
halbieren, alle 24 Stunden und nach jeder Hämodialyse

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. zu stark oder zu schwach ist.
Art der Anwendung
SUPRAVIRAN 250 mg i.v. muss als intravenöse Infusion verabreicht werden, nicht als intravenöse Schnellinjektion (Bolusinjektion). Intramuskuläre oder subkutane Injektionen sind zu vermeiden.
Die Infusion jeder Einzeldosis soll langsam √ľber 1 Stunde erfolgen.
Besonders bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion wie sie insbesondere bei √§lteren Patienten vermehrt auftreten kann ist auf eine angemessene Fl√ľssigkeitszufuhr w√§hrend der Behandlung zu achten.
Herstellung der Infusionslösung
Die Herstellung der fertigen Infusionslösung soll unter aseptischen Bedingungen, am besten kurz vor der Verabreichung erfolgen.
Der Inhalt einer Durchstechflasche wird durch Zugabe von 10 ml Wasser f√ľr Injektionszwecke oder isotonischer Natriumchloridl√∂sung aufgel√∂st. Die so erhaltene konzentrierte L√∂sung oder Teile derselben werden sofort zu je mindestens 50 ml (maximal 250 ml) Infusionsl√∂sung gegeben.
Als Infusionslösung wird eine isotonische Natriumchloridlösung empfohlen, die außer SUPRAVIRAN 250 mg i.v. keine weiteren Zusätze enthalten darf.
Bakteriostatisches Wasser f√ľr Injektionszwecke, das Benzylalkohol oder Parabene beinhaltet, darf nicht verwendet werden.
Da die konzentrierte Lösung einen pH-Wert von ca. 11 aufweist, ist von einer oralen Anwendung dieser Lösung abzusehen.
Wird SUPRAVIRAN 250 mg i.v. intravenös durch Infusionspumpen verabreicht, sollten Infusionslösungen verwendet werden, die bis zu 2,5 % Aciclovir (25 mg Aciclovir/ml) enthalten.
Nicht benutzte Reste des Pulvers zur Herstellung einer Infusionsl√∂sung oder der konzentrierten L√∂sung m√ľssen verworfen werden, siehe auch ?5. WIE IST SUPRAVIRAN 250 MG i.v. AUFZUBEWAHREN??.
Dauer der Anwendung
√úber die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.
Einen Hinweis √ľber Behandlungszeitr√§ume geben die Tabellen im Rahmen der Dosierungsanleitung.
Wenn Sie eine größere Menge SUPRAVIRAN 250 mg i.v. angewendet haben, als Sie sollten
Symptome der Vergiftungserscheinung (Intoxikation)
Eine √úberdosierung von intraven√∂s verabreichtem Aciclovir f√ľhrte zu einem Anstieg von Kreatinin und Harnstoff im Blut und nachfolgend zu Nierenversagen.
Verzögerte neurologische Effekte, einschließlich Verwirrtheit, Halluzinationen, krankhafte Unruhe, Krampfanfälle und Koma wurden im Zusammenhang mit dieser intravenösen Überdosierung beschrieben.
.
Therapie von Vergiftungserscheinungen (Intoxikationen)
Patienten, die zuviel SUPRAVIRAN 250 mg i.v. erhalten haben, werden bzgl. m√∂glicher Vergiftungsanzeichen beobachtet. Durch eine 4 st√ľndige Blutw√§sche (H√§modialyse) wird die Konzentration von Aciclovir halbiert. Auch zur Vorbeugung von neurotoxischen Reaktionen kann im Fall einer bestehenden oder aufkommenden Nierenschw√§che eine Blutw√§sche (H√§modialyse) in Betracht gezogen werden..
Wenn Sie die Anwendung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. vergessen haben
Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Wenn Sie die Anwendung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. abbrechen
Sollten Sie die Behandlung wegen auftretender Nebenwirkungen unterbrechen wollen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, damit er Ihnen gegebenenfalls ein anderes Medikament verschreiben kann.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann SUPRAVIRAN 250 mg i.v. Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Die mit den unerw√ľnschten Wirkungen weiter unten verbundenen H√§ufigkeitseinteilungen sind Sch√§tzungen. F√ľr die meisten Ereignisse liegen keine geeigneten Daten zur Berechnung der H√§ufigkeiten vor. Ferner k√∂nnen unerw√ľnschte Ereignisse abh√§ngig von der Indikation in ihrer H√§ufigkeit variieren.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Nicht bekanntBlutarmut (An√§mie), Aufl√∂sung der roten Blutk√∂rperchen (H√§molyse), Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie), Erkrankung der Lymphknoten (Lymphadenopathie), Verminderung der Thrombozyten (Thrombozytopenie), entz√ľndliche Erkrankung kleinerer Blutgef√§√üe (Vasculitits allergica)
Erkrankungen des Immunsystems
SeltenÜberempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Photosensibilitätsreaktionen
Sehr seltenQuincke-√Ėdem, anaphylaktische Reaktionen
Psychiatrische Erkrankungen
Nicht bekanntReversible neurologische Erscheinungen, Halluzinationen, Unruhe, Psychosen (die genannten Ereignisse waren im Allgemeinen vor√ľbergehend und wurden √ľberwiegend bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion mit oder ohne pr√§disponierende Faktoren berichtet [siehe Abschnitt ?Besondere Vorsicht bei der Anwendung von SUPRAVIRAN 250 mg i.v. ist erforderlich?]); Delirium
Erkrankungen des Nervensystems
GelegentlichErkrankung des Gehirns (Enzephalopathie), Lethargie, Kopfschmerzen, Schwindel, Krampfanfälle, Schläfrigkeit
Sehr seltenBewusstseinsstörungen, Koma
Nicht bekanntZittern (Tremor)
Gefäßerkrankungen
Nicht bekanntBestimmte Form der Gerinnungsstörung (disseminierte intravaskuläre Koagulation)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Nicht bekanntAtemnot (Dyspnoe)
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
HäufigÜbelkeit, Erbrechen
Nicht bekanntBauchschmerzen, Durchfall (Diarrhö)
Leber- und Gallenerkrankungen
H√§ufigVor√ľbergehender Anstieg der Leberwerte (Bilirubin- und Leberenzym-Anstiege)
Sehr seltenLeberentz√ľndung (Hepatitis), Gelbsucht
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
HäufigHautausschlag (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria) und Juckreiz
Nicht bekanntSchwere allergische Hautreaktionen wie toxische epidermische Nekrolyse und Stevens-Johnson-Syndrom, entz√ľndliche R√∂tung der Haut (Erythema multiforme), Haarausfall
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Nicht bekanntDiffuser oder lokalisisert Muskelschmerz (Myalgie)
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
H√§ufigVor√ľbergehende Serumharnstoff- und Kreatinin-Anstiege
Nicht bekanntAkutes Nierenversagen, Nierenschmerzen, Nierenschmerzen können im Zusammenhang mit Nierenversagen stehen
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
H√§ufigVenenentz√ľndung am Verabreichungsort
SeltenM√ľdigkeit
Nicht bekanntFieber

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

WIE IST SUPRAVIRAN 250 MG i.v. AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach Verwendbar bis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch oder Zubereitung
Sollten in der fertigen L√∂sung Tr√ľbungen oder Ausf√§llungen vor oder w√§hrend der Infusion auftreten, muss die Infusion abgebrochen und die Infusionsl√∂sung verworfen werden.
Die chemische and physikalische Stabilit√§t der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde f√ľr 24 Stunden bei 15 bis 25¬†¬įC nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gebrauchsfertige Zubereitung sofort verwendet werden.
Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender f√ľr die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich.
Infusionsl√∂sungen sollten keinesfalls im K√ľhlschrank aufbewahrt werden!

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Weitere Informationen

WEITERE INFORMATIONEN
Was SUPRAVIRAN 250 mg i.v. enthält
Der Wirkstoff ist: Aciclovir-Natrium.
1 Durchstechflasche SUPRAVIRAN 250 mg i.v. enthält: 274,4 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung (entspricht 250 mg Aciclovir).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Natriumhydroxid, Wasser f√ľr Injektionszwecke (Ph. Eur.).
Wie SUPRAVIRAN 250 mg i.v. aussieht und Inhalt der Packung
Weißes bis fast weißes, geruchloses, gefriergetrocknetes Pulver.
SUPRAVIRAN 250 mg i.v. ist in Packungen zu 10 Durchstechflaschen erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Gr√ľnenthal GmbH ‚ÄĘ 52099 Aachen
Tel.: 0241 569-1111
Fax: 0241 569-1112
E-Mail: service@grunenthal.com
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2010.

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Wirkstoff(e) Aciclovir
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Gr√ľnenthal GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code J05AB01
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden