TOPIRAMAT-NEURAXPHARM 200 mg Filmtabletten

Abbildung TOPIRAMAT-NEURAXPHARM 200 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.02.2011
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

Zulassungsinhaber

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Topiramat Sandoz 15 mg Hartkapseln Topiramat Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Topirastad 200 mg Filmtabletten Topiramat ALIUD PHARMA GmbH
Topiramat-glenmark 25 mg Filmtabletten Topiramat Glenmark Arzneimittel GmbH
Topiramat-Actavis 50 mg Filmtabletten Topiramat Actavis Group PTC ehf
Topirastad 100 mg Filmtabletten Topiramat ALIUD PHARMA GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Topiramat-neuraxpharm geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ‚ÄěAntiepileptika‚Äú genannt werden. Es wird angewendet:

  • zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern √ľber 6 Jahren
  • mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 2 Jahren und dar√ľber

‚ÄĘ um Migr√§nekopfschmerzen bei Erwachsenen vorzubeugen

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Topiramat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • zur Vorbeugung von Migr√§ne: Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im
    geb√§rf√§higen Alter sind, es sei denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú). Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat-neuraxpharm am besten geeignet ist.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat-neuraxpharm einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat-neuraxpharm einnehmen, wenn Sie

  • Nierenprobleme, besonders Nierensteine, haben oder wenn Sie eine Nierendialyse erhalten.
  • in der Vorgeschichte Blut- oder K√∂rperfl√ľssigkeitsanomalien (metabolische Azidose) haben.
  • Leberprobleme haben.
  • unter Augenproblemen, besonders unter einem Glaukom, leiden.
  • ein Wachstumsproblem haben.
  • eine fettreiche di√§tetische Ern√§hrung (ketogene Di√§t) erhalten.
  • Topiramat-neuraxpharm zur Behandlung von Epilepsie einnehmen und schwanger oder eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú f√ľr weitere Informationen).

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat-neuraxpharm einnehmen.

Es ist wichtig, dass Sie nicht aufhören Ihre Arzneimittel einzunehmen ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, bevor Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Topiramat enthalten und Ihnen als Alternative zu Topiramat-neuraxpharm gegeben wurden.

Sie könnten Gewicht verlieren, wenn Sie Topiramat-neuraxpharm einnehmen, weshalb Ihr Gewicht regelmäßig kontrolliert werden sollte, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zu viel Gewicht verlieren oder ein Kind, das dieses Arzneimittel einnimmt, nicht genug Gewicht zunimmt.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Topiramat-neuraxpharm behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Topiramat-neuraxpharm kann in seltenen F√§llen hohe Ammoniakspiegel im Blut verursachen (zu sehen in Bluttests), was zu einer Ver√§nderung der Hirnfunktion f√ľhren kann, insbesondere wenn Sie zus√§tzlich ein Arzneimittel mit Valproins√§ure oder Natriumvalproat einnehmen. Da dies ein ernst zu nehmender Gesundheitszustand sein

kann, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú)

  • Schwierigkeit zu denken, Informationen zu erinnern oder Probleme zu l√∂sen
  • Verringerte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
  • M√ľdigkeitsgef√ľhl und Gef√ľhl der Energielosigkeit

Bei höheren Topiramat-neuraxpharm-Dosierungen kann sich das Risiko, diese Symptome zu entwickeln, erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Vorbeugung von Migräne:

Topiramat-neuraxpharm kann das Kind im Mutterleib sch√§digen. Sie d√ľrfen Topiramat- neuraxpharm nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, d√ľrfen Sie Topiramat-neuraxpharm nicht zur Vorbeugung von Migr√§ne einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine wirksame Verh√ľtungsmethode an. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode am besten geeignet ist und ob Topiramat-neuraxpharm f√ľr Sie infrage kommt. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topiramat-neuraxpharm muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden.

Behandlung von Epilepsie:

Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber, welche anderen Behandlungsm√∂glichkeiten anstelle von Topiramat-neuraxpharm m√∂glich sind. Wird entschieden, dass Sie Topiramat-neuraxpharm einnehmen sollen, m√ľssen Sie eine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Einnahme von Topiramat-neuraxpharm am besten geeignet ist. Vor dem Beginn der Behandlung mit Topiramat-neuraxpharm muss ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Wunsch haben, schwanger zu werden.

Wie bei anderen Antiepileptika besteht das Risiko einer Schädigung des ungeborenen Kindes, wenn Topiramat-neuraxpharm während der Schwangerschaft angewendet wird. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Risiken und Vorteile einer Anwendung von Topiramat- neuraxpharm zur Behandlung von Epilepsie während der Schwangerschaft genau klar sind.

  • Wenn Sie Topiramat-neuraxpharm w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, besteht bei Ihrem Kind ein h√∂heres Risiko f√ľr Geburtsfehler, insbesondere f√ľr Lippenspalten (Spalte in der Oberlippe) und Gaumenspalten (Spalte innerhalb des Munds im Gaumen). Bei neugeborenen Jungen kann au√üerdem eine Fehlbildung des Penis (Hypospadie) vorliegen. Diese Fehlbildungen k√∂nnen sich im fr√ľhen Stadium der Schwangerschaft entwickeln, sogar noch bevor Sie wissen, dass Sie schwanger sind.
  • Wenn Sie Topiramat-neuraxpharm w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, kann es sein, dass Ihr Kind bei der Geburt kleiner ist, als erwartet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zu diesem Risiko w√§hrend der Schwangerschaft haben.
  • M√∂glicherweise gibt es andere Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Erkrankung, die ein geringeres Risiko f√ľr Geburtsfehler haben.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Topiramat- neuraxpharm schwanger werden. Sie und Ihr Arzt werden gemeinsam entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Topiramat-neuraxpharm w√§hrend der Schwangerschaft fortsetzen werden.

Stillzeit:

Der Wirkstoff von Topiramat-neuraxpharm geht in die Muttermilch √ľber. Zu den Auswirkungen, die bei gestillten Kindern von behandelten M√ľttern beobachtet wurden, geh√∂ren Durchfall, Schl√§frigkeit, Erregbarkeit und geringe Gewichtszunahme. Aus diesem Grund wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, ob Sie auf das Stillen oder auf die Behandlung mit Topiramat-neuraxpharm verzichten sollen. Ihr Arzt wird hierbei die Bedeutung des Arzneimittels f√ľr die Mutter sowie das Risiko f√ľr das Kind ber√ľcksichtigen.

Stillende M√ľtter m√ľssen bei der Einnahme von Topiramat-neuraxpharm unverz√ľglich ihren Arzt informieren, wenn das Baby sich ungew√∂hnlich verh√§lt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Schwindel, M√ľdigkeit und Sehbehinderungen k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Topiramat-neuraxpharm auftreten. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne vorher Ihren Arzt zu fragen.

Topiramat-neuraxpharm enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Topiramat-neuraxpharm daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Topiramat-neuraxpharm einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Ihr Arzt wird gew√∂hnlich mit einer geringen Dosis von Topiramat-neuraxpharm beginnen und steigert Ihre Dosis dann langsam, bis die beste Dosierung f√ľr Sie gefunden wurde.
  • Topiramat-neuraxpharm Filmtabletten m√ľssen im Ganzen geschluckt werden. Vermeiden Sie es, die Filmtabletten zu zerkauen, da sie einen bitteren Geschmack hinterlassen k√∂nnen.
  • Topiramat-neuraxpharm kann vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Trinken Sie √ľber den Tag verteilt viel Fl√ľssigkeit, um die Bildung von Nierensteinen zu verhindern, w√§hrend Sie Topiramat-neuraxpharm einnehmen.

vergessen haben

  • Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese ein, sobald Sie dies bemerken. Wenn jedoch fast die Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis gekommen ist, √ľberspringen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein (zwei Dosen gleichzeitig), um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Topiramat-neuraxpharm abbrechen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie dazu aufgefordert. Ihre Beschwerden k√∂nnen zur√ľckkehren. Wenn Ihr Arzt entscheidet, dieses Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einige Tage herabgesetzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder begeben Sie sich umgehend in ärztliche Behandlung, wenn Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

‚ÄĘ Depression (neu aufgetreten oder bestehende verschlechtert)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Anf√§lle (Krampfanf√§lle)
  • Angst, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit
  • Konzentrationsprobleme, Langsamkeit im Denken, Ged√§chtnisverlust, Probleme mit dem Ged√§chtnis (neu aufgetreten, pl√∂tzliche Ver√§nderung oder zunehmende Verschlechterung)
  • Nierensteine, h√§ufiges oder schmerzhaftes Urinieren

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes (kann eine gest√∂rte Atmung verursachen, einschlie√ülich Kurzatmigkeit, Appetitverlust, √úbelkeit, Erbrechen, √ľberm√§√üige M√ľdigkeit und schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag)
  • Vermindertes oder fehlendes Schwitzen (besonders bei kleinen Kindern, die hohen Umgebungstemperaturen ausgesetzt sind)
  • Gedanken an schwere Selbstverletzung, Versuch der schweren Selbstverletzung
  • Ausfall eines Teils des Gesichtsfeldes

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Glaukom - eine Abflussst√∂rung des Kammerwassers im Auge, die einen erh√∂hten Druck im Auge, Schmerzen oder eine verminderte Sehf√§higkeit verursacht
  • Schwierigkeit zu denken, Informationen zu erinnern oder Probleme zu l√∂sen,
    verringerte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, M√ľdigkeitsgef√ľhl und Gef√ľhl der Energielosigkeit ‚Äď diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines hohen Ammoniakspiegels im Blut sein (Hyperammon√§mie), der zu einer Ver√§nderung der Hirnfunktion f√ľhren kann (hyperammon√§mische Enzephalopathie).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Augenentz√ľndung (Uveitis) mit Symptomen wie Augenr√∂tung, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, verst√§rktem Tr√§nenfluss, Punktesehen und Verschwommensehen

Andere Nebenwirkungen schließen die folgenden ein; wenn diese schwerwiegend werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • verstopfte, laufende Nase oder Halsschmerzen
  • Kribbeln, Schmerzen und / oder Taubheit verschiedener K√∂rperteile
  • Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit
  • Schwindel
  • √úbelkeit, Durchfall
  • Gewichtsverlust

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • An√§mie (geringe Anzahl an Blutzellen)
  • allergische Reaktion (wie Hautausschlag, R√∂tung, Jucken, Gesichtsschwellung, Nesselsucht)
  • Appetitverlust, verminderter Appetit
  • Aggression, Agitiertheit, Wut, ungew√∂hnliches Verhalten
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • Probleme beim Sprechen oder Sprachst√∂rungen, undeutliche Sprache
  • Ungeschicklichkeit oder fehlende Koordination, Gef√ľhl von Unsicherheit beim Gehen
  • verminderte F√§higkeit, Routineaufgaben auszuf√ľhren
  • verminderter, Verlust oder fehlender Geschmackssinn
  • unwillk√ľrliches Zittern oder Zucken; schnelle unkontrollierbare Bewegungen der Augen
  • Sehst√∂rung wie Doppelbilder, verschwommen Sehen, vermindertes Sehverm√∂gen, Schwierigkeiten beim scharf Sehen
  • das Gef√ľhl haben, es dreht sich alles (Schwindel), klingelndes Ger√§usch in den Ohren, Ohrenschmerz
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Nasenbluten
  • Fieber, sich nicht gut f√ľhlen, Schw√§che
  • Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen oder Beschwerden im Bauchbereich, Verdauungsst√∂rung, Infektion des Magens oder des Darms
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Jucken
  • Gelenkschmerz oder Gelenkschwellung, Muskelkr√§mpfe oder Muskelzittern, Muskelschmerz oder Muskelschw√§che, Brustschmerz
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Abnahme der Anzahl an Blutpl√§ttchen (Blutpl√§ttchen sind an der Blutgerinnung beteiligt), Abnahme der Anzahl an wei√üen Blutzellen, die einen Beitrag zum Schutz vor Infektionen leisten, Abnahme des Kaliumspiegels im Blut
  • Anstieg der Leberenzyme, Anstieg der eosinophilen Zellen (bestimmte Art von wei√üen Blutzellen) im Blut
  • geschwollene Lymphknoten am Hals, in den Achseln oder der Leistengegend
  • erh√∂hter Appetit
  • gehobene Stimmung (Hochgef√ľhl)
  • H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht vorhanden sind, schwere psychische St√∂rung (Psychose)
  • keine Emotionen zeigen und / oder f√ľhlen, ungew√∂hnliches Misstrauen, Panikattacken
  • Probleme beim Lesen, Sprachst√∂rung, Probleme mit der Handschrift
  • Unruhe, Hyperaktivit√§t
  • verlangsamtes Denken, verminderte Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit
  • verringerte oder verlangsamte K√∂rperbewegungen, unwillk√ľrliche anormale oder sich wiederholende Muskelbewegungen
  • Ohnmacht
  • anormaler Tastsinn, gest√∂rter Tastsinn
  • beeintr√§chtigter, verf√§lschter oder fehlender Geruchssinn
  • ungew√∂hnliche Gef√ľhle oder Empfindungen, die einer Migr√§ne oder einer bestimmten Art von Anf√§llen vorausgehen
  • trockene Augen, Lichtempfindlichkeit der Augen, Zucken der Augenlider, tr√§nende Augen
  • Verringerung oder Verlust des H√∂rens, H√∂rverlust in einem Ohr
  • verlangsamter oder unregelm√§√üiger Herzschlag, das Herz in der Brust schlagen sp√ľren
  • niedriger Blutdruck, niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen (infolgedessen k√∂nnen sich einige Behandelte, die Topiramat einnehmen, schwach, schwindelig f√ľhlen oder k√∂nnen ohnm√§chtig werden, wenn sie pl√∂tzlich aufstehen oder sich pl√∂tzlich aufrichten)
  • Gesichtsr√∂tung, sich warm f√ľhlen
  • Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse)
  • √ľberm√§√üiges Abgehen von Darmgasen und -winden, Sodbrennen, V√∂llegef√ľhl oder Bl√§hungen
  • Zahnfleischbluten, erh√∂hte Speichelproduktion, Sabbern, Mundgeruch
  • √ľberm√§√üige Fl√ľssigkeitsaufnahme, Durst
  • Hautverf√§rbung
  • Muskelsteifheit, Schmerzen in der Seite
  • Blut im Urin, Harninkontinenz (fehlende Kontrolle), dringendes Bed√ľrfnis zu urinieren, Schmerzen in der Flanke oder den Nieren
  • Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten, sexuelle St√∂rung
  • grippe√§hnliche Symptome
  • kalte Finger und Zehen
  • sich betrunken f√ľhlen
  • Lernschwierigkeiten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • anormal gesteigerte Stimmung
  • Bewusstseinsverlust
  • Blindheit auf einem Auge, vor√ľbergehende Blindheit, Nachtblindheit
  • Sehschw√§che
  • Schwellungen im und um das Auge
  • Taubheit, Kribbeln und Farb√§nderung (wei√ü, blau, dann rot) in Fingern und Zehen bei Einwirkung von K√§lte
  • Leberentz√ľndung, Leberversagen
  • Stevens-Johnson-Syndrom, eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, an der die Schleimh√§ute (wie Mund, Nase und Augen) stark mitbeteiligt sind und die mit Hautausschlag und Blasenbildung einhergehen kann
  • anormaler K√∂rpergeruch
  • Beschwerden in Armen und Beinen
  • Nierenerkrankung

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Makulopathie ist eine Erkrankung der Makula, der Bereich des sch√§rfsten Sehens im Auge. Sie sollen Ihren Arzt benachrichtigen, wenn Sie eine √Ąnderung oder eine Verminderung Ihrer Sehkraft bemerken.
  • Toxische epidermale Nekrolyse, eine lebensbedrohliche Erkrankung, die verglichen mit dem Stevens-Johnson-Syndrom weitaus schwerwiegender ist, charakterisiert durch stark ausgedehnte Blasenbildung und Abl√∂sen der oberen Hautschichten (siehe seltene Nebenwirkungen)

Kinder

Die Nebenwirkungen bei Kindern entsprechen generell den bei Erwachsenen gesehenen Nebenwirkungen. Die folgenden Nebenwirkungen können bei Kindern jedoch häufiger auftreten als bei Erwachsenen:

  • Konzentrationsprobleme
  • stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes
  • Gedanken an schwere Selbstverletzung
  • M√ľdigkeit
  • verminderter oder gesteigerter Appetit
  • Aggression, ungew√∂hnliches Verhalten
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • Gef√ľhl von Unsicherheit beim Gehen
  • sich nicht gut f√ľhlen
  • Abnahme des Kaliumspiegels im Blut
  • keine Emotionen zeigen und / oder f√ľhlen
  • tr√§nende Augen
  • verlangsamter oder unregelm√§√üiger Herzschlag

Andere Nebenwirkungen, die bei Kindern auftreten können

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Anstieg der eosinophilen Zellen (bestimmte Art von wei√üen Blutzellen) im Blut
  • Hyperaktivit√§t
  • sich warm f√ľhlen
  • Lernschwierigkeiten

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie ist Topiramat-neuraxpharm aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf!

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Flasche und dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Aufbewahrungsbedingungen:

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern!

In der Originalverpackung aufbewahren!

Das Beh√§ltnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen! Nach dem ersten √Ėffnen des Beh√§ltnisses sind die Filmtabletten 60 Tage verwendbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Zuletzt aktualisiert: 22.08.2022

Quelle: TOPIRAMAT-NEURAXPHARM 200 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.02.2011
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden