Topirastad 100 mg Filmtabletten

Abbildung Topirastad 100 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02CX12
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

Zulassungsinhaber

ALIUD PHARMA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Topiramat Tecnimede 200 mg Filmtabletten Topiramat TECNIMEDE - Sociedade Técnico-Medicinal, S.A.
Topiramat real 200 mg Filmtabletten Topiramat Dolorgiet GmbH & Co.KG
Topiramat Sandoz 25 mg Hartkapseln Topiramat Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Topiramat Tecnimede 25 mg Filmtabletten Topiramat TECNIMEDE - Sociedade Técnico-Medicinal, S.A.
Topiramat SUN 50 mg Filmtabletten Topiramat Sun Pharmaceutical Industries Europe B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

WAS IST TOPIRASTAD UND WOF√úR WIRD ES ANGEWENDET?
Topiramat, der Wirkstoff in Topirastad, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antiepileptika genannt werden. Antiepileptika sind Arzneimittel, die zur Behandlung der Epilepsie verwendet werden. Sie wirken auf bestimmte chemische Stoffe im Gehirn, die an der Signalweiterleitung zwischen den Nervenzellen beteiligt sind.
Topirastad wird angewendet zur Behandlung der Epilepsie und kann in Kombination mit anderen Antiepileptika angewendet werden.
Topirastad wird dar√ľber hinaus angewendet, um bei Erwachsenen h√§ufig wiederkehrenden Migr√§ne-Kopfschmerzen vorzubeugen, wenn eine fr√ľhere Behandlung mit anderen Arzneimitteln nicht wirksam war. Es ist nicht f√ľr die Behandlung einzelner Migr√§neanf√§lle bestimmt.
Topirastad wird angewendet
- zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren mit partiellen Anfällen und/oder generalisierten tonisch-klonischen Anfällen (Grand-Mal) oder einem Lennox-Gastaut-Syndrom (einer schweren Epilepsie-Form).
- zur Vorbeugung der Migräne bei Erwachsenen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Topirastad darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Topiramat oder einen der sonstigen Bestandteile der Filmtabletten sind (siehe Abschnitt 6).
- bei der Anwendung zur Vorbeugung von Migr√§ne: Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind und keine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Topirastad ist erforderlich
Informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle Krankheiten, unter denen Sie leiden oder gelitten haben. Dies gilt insbesondere f√ľr die folgenden Beschwerden:
- Nieren- oder Leberfunktionsstörungen (möglicherweise muss Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Topiramat-Dosis verordnen)
- andere Nierenprobleme:

  • wenn Sie oder ein naher Verwandter Nierensteine haben oder fr√ľher einmal hatten.
  • Hyperkalzurie (ein Anstieg der Calciumkonzentration im Urin)


Topirastad kann das Risiko f√ľr das Auftreten von Nierensteinen erh√∂hen. Das Risiko einer Nierensteinbildung kann durch eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr verringert werden. Dar√ľber hinaus sollten w√§hrend der Einnahme von Topiramat andere Arzneimittel, die zu Nierensteinen f√ľhren sowie eine fettreiche und kohlenhydratarme Di√§t vermieden werden.
Wenn Sie die Einnahme von Topiramat beenden möchten, sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird Ihre Topiramat-Dosis schrittweise reduzieren. Dadurch verringert sich das Risiko, dass es zu epileptischen Anfällen kommt.
Topiramat kann die Schwei√übildung verringern. Die gilt insbesondere f√ľr Kinder und f√ľhrt zu einem Anstieg der K√∂rpertemperatur w√§hrend k√∂rperlicher Bewegung und bei Aufenthalt in warmer Umgebung. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie w√§hrend der Behandlung mit Topiramat ausreichend Wasser trinken, und zwar insbesondere dann, wenn Sie sich k√∂rperlich bewegen oder bei warmen Au√üentemperaturen. Auf diese Weise verringern Sie das Risiko f√ľr hitzeabh√§ngige Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und √úbelkeit.
Topiramat kann manchmal eine √Ąnderung der Stimmung hervorrufen, wie zum Beispiel depressive Gef√ľhle. Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Topiramat behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
In seltenen F√§llen verursachte Topiramat bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern eine akute Kurzsichtigkeit (Myopie) und ein akutes Glaukom (Anstieg des Augeninnendrucks). Anzeichen eines Glaukoms sind pl√∂tzlich auftretendes verschwommenes Sehen, Augenschmerzen und eine R√∂tung des Auges. Wenn bei Ihnen irgendwelche Augenbeschwerden auftreten, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt. Dies gilt insbesondere in den ersten Behandlungswochen.
Topiramat kann eine leichte Ans√§uerung Ihres Blutes verursachen (metabolische Azidose). Zust√§nde oder Behandlungen, die eine Azidose beg√ľnstigen, sind Nierenerkrankungen, schwere Atemwegserkrankungen, epileptische Anf√§lle, die mehr als 30 Minuten andauern (Status epilepticus), Durchfall, operative Eingriffe, eine fett- und eiwei√üreiche Di√§t (ketogene Di√§t) oder bestimmte Arzneimittel. Eine lange anhaltende metabolische Azidose erh√∂ht das Risiko f√ľr eine Nierensteinbildung. Bei Kindern kann sie zudem eine Osteomalazie (Rachitis) hervorrufen und das Wachstum verlangsamen. Ihr Arzt wird dies kontrollieren und m√∂glicherweise Ihre Topiramat-Dosis anpassen.
Es kann sein, dass Sie Ihr Gewicht während der Einnahme von Topiramat abnimmt. Sie sollten regelmäßig gewogen werden. Wenn Ihr Gewicht zu stark abnimmt, sollten Sie mehr Nahrung zu sich nehmen oder eine kalorienreichere Ernährung wählen. Kindern und Jugendlichen, die Topiramat einnehmen, nehmen möglicherweise nicht ausreichend an Gewicht zu. In diesem Fall sollte die Nahrungsmenge erhöht oder auf eine kalorienreichere Nahrung umgestellt werden.
Wenn Topiramat zur Vorbeugung von Migräne-Kopfschmerzen verwendet wird, muss das Körpergewicht kontrolliert werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn es bei Ihnen zu einer deutlichen und anhaltenden Gewichtsabnahme kommt. Möglicherweise ist eine Beendigung der Behandlung in Erwägung zu ziehen.
Kinder und Jugendliche
Epilepsie
Topiramat sollte Kinder unter 2 Jahren nicht angewendet werden.
Migräne
Topiramat sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Behandlung einer Migräne verwendet werden.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen
- andere Antiepileptika wie Phenytoin oder Carbamazepin (Topiramat kann die Wirkung von Phenytoin verstärken. Carbamazepin und Phenytoin können die Wirkung von Topiramat abschwächen).
- Digoxin (zur Behandlung einer Herzleistungsschwäche), da die Wirksamkeit von Digoxin durch Topiramat abgeschwächt werden kann.
- orale Kontrazeptiva. Topiramat kann die Wirksamkeit der Empf√§ngnisverh√ľtung abschw√§chen und vermehrte Durchbruchblutungen (Blutungen zwischen zwei Menstruationsblutungen) verursachen.
- Hydrochlorothiazid (harntreibendes Arzneimittel). Möglicherweise muss Ihr Arzt die Topiramat-Dosis verringern.
- Lithium (zur Behandlung von geistig-seelischen Erkrankungen). Ihr Arzt wird die Lithium-Spiegel im Blut √ľberwachen.
- Flunarizin (zur Behandlung von Schwindel) und Diltiazem (zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen), da es Hinweise gibt, dass Topiramat und die genannten Arzneimittel sich im Körper gegenseitig beeinflussen können.
- Diabetes-Arzneimittel, die Metformin, Pioglitazon oder Glibenclamid enthalten. Die Einstellung Ihres Diabetes mellitus muss sorgf√§ltig √ľberwacht werden.
- Acetazolamid, Triamteren oder hohe Dosen an Vitamin C. Diese Arzneimittel k√∂nnen das Risiko f√ľr das Auftreten von Nierensteinen erh√∂hen.
- Amitriptylin (gegen Depressionen)
- Haloperidol (bei geistig-seelischen Erkrankungen)
- Propranolol (gegen Bluthochdruck).
Diese Arzneimittel können die Wirksamkeit von Topiramat vermindern oder verändern. Andererseits kann Topiramat auch die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Arzneimittel beeinflussen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem Apotheker, wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen.
Bei Einnahme von Topirastad zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Topirastad kann zu den Mahlzeiten oder ohne gleichzeitige Nahrungsaufnahme eingenommen werden. Trinken Sie w√§hrend der Behandlung mit Topiramat ausreichend Fl√ľssigkeit. Vermeiden Sie Alkoholkonsum, da die Auswirkungen auf das Zentralnervensystem bei gleichzeitiger Zufuhr von Topiramat und Alkohol zunehmen k√∂nnen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, glauben, Sie könnten schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie Topiramat weiter einnehmen sollen.
Topiramat kann das ungeborene Kind sch√§digen. Die m√∂glichen Risiken f√ľr das ungeborene Kind m√ľssen gegen den potentiellen Nutzen eines Fortsetzens der Behandlung mit Topiramat abgewogen werden.
Sie d√ľrfen Topiramat nicht zur Vorbeugung einer Migr√§ne einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind und keine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden.
Topiramat tritt in die Muttermilch √ľber und wird somit von Ihrem Neugeborenen aufgenommen. Stillen Sie deshalb Ihr Kind w√§hrend der Einnahme von Topiramat nicht.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
W√§hrend der Einnahme von Topiramat k√∂nnen Ihre Reaktionen verlangsamt sein. Nebenwirkungen wie Benommenheit oder Schwindel k√∂nnen Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und Ihre F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Wenden Sie sich daher an Ihren Arzt, bevor Sie sich an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen. Ihr Arzt wird diesen Aspekt mit Ihnen besprechen.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Topirastad
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Topirastad daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Dosierung
F√ľr Dosierungen, die mit dieser St√§rke nicht realisierbar/praktikabel sind, stehen andere St√§rken des Arzneimittels zur Verf√ľgung.
Nehmen Sie Topirastad immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes, wann und wie Sie das Arzneimittel einnehmen sollen, befolgen.
- Ihr Arzt wird Ihre Behandlung mit einer niedrigen Dosis beginnen. Diese Dosis wird dann schrittweise auf die kleinstmögliche Dosis gesteigert, die zur Kontrolle Ihrer Erkrankung notwendig ist.
Wenn Sie Topiramat als alleiniges Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie einnehmen (f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre):
- In der ersten Behandlungswoche betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis t√§glich 25 mg und wird am Abend eingenommen.
- Nach dem Behandlungsbeginn wird Ihre Dosis schrittweise erhöht. Alle 1 bis 2 Wochen wird die Tagesdosis um 25 oder 50 mg angehoben. Sie sollten die Tagesgesamtdosis auf zwei Einzeldosen aufteilen, die morgens und abends eingenommen werden.
- Die √ľbliche Dosis nach der Aufdosierung betr√§gt 100 mg t√§glich. Es kann allerdings sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine h√∂here oder eine niedrigere Dosis verschreibt.
- Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 400 mg.
Wenn Sie Topiramat gemeinsam mit anderen Antiepileptika einnehmen:
- In der ersten Behandlungswoche betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis t√§glich 25 bis 50 mg und wird am Abend eingenommen.
- Ihre Tagesdosis wird dann alle 1 bis 2 Wochen schrittweise um 25 bis 50 mg angehoben. Sie sollten die Tagesgesamtdosis auf zwei Einzeldosen aufteilen, die morgens und abends eingenommen werden.
- Die √ľbliche Dosis nach der Aufdosierung betr√§gt 200 bis 400 mg pro Tag. Es kann allerdings sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine h√∂here oder eine niedrigere Dosis verordnet. Einige Patienten erhielten bis zu 800 mg pro Tag.
Kinder (ab 2 Jahre), die Topiramat als alleiniges Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie einnehmen:
- Bei Kindern wird die Dosis in Abh√§ngigkeit von ihrem K√∂rpergewicht berechnet. Die √ľbliche Tagesdosis in der ersten Behandlungswoche betr√§gt 0,5 bis 1 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes. Sie wird abends eingenommen.
- Diese Tagesdosis wird dann alle 1 bis 2 Wochen schrittweise um 0,5 bis 1 mg pro kg Körpergewicht des Kindes angehoben. Die Tagesgesamtdosis sollte auf zwei Einzeldosen aufgeteilt werden, die morgens und abends eingenommen werden.
- Die Dosis wird so lange erh√∂ht, bis die niedrigste Dosis erreicht ist, die zur Vorbeugung der Epilepsie erforderlich ist. Bei Kindern liegt diese Tagesdosis √ľblicherweise bei 3 bis 6 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes.
Kinder (ab 2 Jahre), die Topiramat gemeinsam mit anderen Antiepileptika einnehmen:
- Bei Kindern wird die Dosis in Abh√§ngigkeit von ihrem K√∂rpergewicht berechnet. Die √ľbliche Tagesdosis in der ersten Behandlungswoche betr√§gt 25 mg oder weniger (z. B. t√§glich 0,5 bis 1 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes) und wird abends verabreicht.
- Diese Tagesdosis wird dann alle 1 bis 2 Wochen schrittweise um 1 mg pro kg Körpergewicht des Kindes angehoben. Die Tagesgesamtdosis sollte auf zwei Einzeldosen aufgeteilt werden, die morgens und abends eingenommen werden.
- Die Dosis wird so lange erh√∂ht, bis die niedrigste Dosis erreicht ist, die zur Vorbeugung der Epilepsie erforderlich ist. Bei Kindern liegt diese Tagesdosis √ľblicherweise bei 5 bis 9 mg pro kg K√∂rpergewicht des Kindes. Einige Kinder erhalten t√§glich bis zu 30 mg pro kg K√∂rpergewicht.
Wenn Sie Topiramat zur Vorbeugung von Migr√§ne-Kopfschmerzen einnehmen (f√ľr Erwachsene):
- In der ersten Behandlungswoche betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis t√§glich 25 mg und wird jeweils abends eingenommen.
- Diese Tagesdosis wird dann jede Woche schrittweise um 25 mg angehoben, bis die geringste Menge erreicht ist, die zur Vorbeugung häufig auftretender Migräne-Kopfschmerzen erforderlich ist.
- Die √ľbliche t√§gliche Erhaltungsdosis betr√§gt 100 mg und wird auf zwei Einzeldosen von jeweils 50 mg aufgeteilt. Es kann allerdings sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine h√∂here oder eine niedrigere Dosis verordnet.
- Topiramat sollte nicht zur Vorbeugung einer Migräne bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.
Art der Anwendung
- Es ist wichtig, dass Sie w√§hrend Ihrer Behandlung mit Topiramat ausreichend Fl√ľssigkeit trinken. Dies gilt insbesondere, wenn Sie sich k√∂rperlich bewegen oder die Au√üentemperaturen hoch sind.
- Sie können die Tabletten mit oder ohne eine Mahlzeit einnehmen.
- Nehmen Sie die Tabletten stets unzerteilt und unzerkaut mit einer ausreichenden Menge Wasser ein.
Wenn Sie eine größere Menge von Topirastad eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, verst√§ndigen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses, damit √ľber das weitere Vorgehen entschieden werden kann.
Wenn Sie die Einnahme von Topirastad vergessen haben
Nehmen Sie Topirastad ein, sobald Sie sich daran erinnern und nehmen Sie dann die nächste Dosis zum korrekten Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Topirastad abbrechen
Brechen Sie die Einnahme von Topiramat nicht ab, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, wird Ihr Arzt die Topiramat-Dosis, die Sie einnehmen, schrittweise reduzieren. Dadurch verringert sich das Risiko, dass es zu epileptischen Anfällen kommt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Topirastad mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Mittel, funktionelle Lebensmittel (Health Foods) oder Nahrungsergänzungsmittel handelt, die Sie ohne ärztliche Verordnung erhalten haben.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Topirastad Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Nebenwirkungen von Topirastad können insbesondere zu Beginn der Behandlung oder während der Anpassung der Dosis auftreten. Die Nebenwirkungen sind häufig leicht ausgeprägt und verschwinden unter fortgesetzter Therapie.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Sehr h√§ufig: Schwindel, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Nervosit√§t, Kopfschmerzen,
√úbelkeit.
Häufig: Knochenschmerzen, allergische Reaktionen, Schlaflosigkeit (Unfähigkeit, einzuschlafen).
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr häufig: Gewichtsabnahme.
Häufig: Metabolische Azidose.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Häufig: Anämie (Verminderung der roten Blutkörperchen, wodurch es zu
Blässe der Haut und Schwäche oder Atemlosigkeit kommen kann), Nasenbluten, Purpura (flächenhafte Hautblutungen), Leukopenie (ungewöhnlich niedrige Zahl an weißen Blutkörperchen), Thrombozytopenie (ungewöhnlich niedrige Zahl an Blutplättchen).
Selten: Neutropenie (niedrige Zahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen, die neutrophile Granulozyten genannt werden).
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr häufig: Gedächtnisstörungen, Anorexie (Appetitverlust), Verwirrtheit und
psychomotorische Verlangsamung, Depression, Konzentrationsstörungen, Angst.
Häufig: Apathie, Asthenie (Schwäche), Euphorie, emotionale Empfindlichkeit, Ruhelosigkeit, kognitive Probleme, vermindertes sexuelles Verlangen, aggressive Reaktionen, Psychosen oder psychotische Symptome.
Gelegentlich: Halluzinationen, Persönlichkeitsstörungen, Suizidgedanken, Suizidversuche.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Gelegentlich: Dyspnoe (Atemprobleme).
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Häufig: Verstopfung, Bauchschmerzen.
Gelegentlich: Durchfall, Erbrechen und Mundtrockenheit.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Häufig: Haarausfall.
Gelegentlich: Follikulitis (Infektion einer Haarwurzel) und Pruritus (Juckreiz).
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Häufig: Harninkontinenz, Nierensteine.
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig: Ataxie (unsichere Bewegungen), Parästhesien (ungewöhnliche Empfindungen auf der Haut), Sprachstörungen, Aphasie (Sprachverlust).
Häufig: Tremor, Koordinationsstörungen, Gangstörungen, Nystagmus (nicht beabsichtigte Bewegungen der Augen), Geschmacksveränderung.
Gelegentlich: Hypokinesie (ungewöhnlich verminderte Muskelbewegungen), Stupor (Fälle von körperlicher Versteifung bei Bewusstsein).
Leber- und Gallenerkrankungen
Selten: Anstieg der Leberenzyme.
Augenerkrankungen
Sehr häufig: Doppeltsehen, Sehstörungen.
Selten: Akute Myopie (akute Kurzsichtigkeit) aufgrund eines Glaukoms, Augenschmerzen.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse
Häufig: Menstruationsstörungen, Impotenz.
Zu den Symptomen einer akuten Myopie und eines sekundären Engwinkelglaukoms gehören (bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern) eine akute Verringerung der Sehschärfe und/oder Augenschmerzen, die typischerweise innerhalb von 1 Monat nach Beginn der Topiramat-Therapie auftreten.
Es liegen einzelne Berichte √ľber das Auftreten von Hautausschl√§gen und Blasen im Bereich der Haut sowie Schmerzen im Mund-/Augenbereich vor. Wenn Ihre K√∂rpertemperatur erh√∂ht ist und Sie sich aufgrund einer dieser Nebenwirkungen unwohl f√ľhlen, setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Monotherapie:
Die bei einer Monotherapie beobachteten Nebenwirkungen gleichen in der Regel den Nebenwirkungen, die wie w√§hrend einer Zusatztherapie beobachtet wurden. Klinisch relevante Nebenwirkungen, die bei mit Topiramat behandelten Erwachsenen mit einer H√§ufigkeit von mindestens 10 % auftraten, umfassten: Par√§sthesien (abnorme Empfindungen auf der Haut), Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Schwindel, Schl√§frigkeit, Gewichtsabnahme, √úbelkeit und Appetitlosigkeit.
Kinder ab 2 Jahre:
Neben den oben genannten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien mit Kindern ab 2 Jahren die folgenden Nebenwirkungen beobachtet: ungewöhnlich gesteigerte Muskelbewegungen (Hyperkinesie), Verhaltensstörungen, vermehrte Speichelbildung.
Migräne:
Dosisabhängige Nebenwirkungen sind in der Regel seltener als bei Epilepsie, da bei der Migräne niedrigere Dosen eingenommen werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach ?verwendbar bis? angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Topirastad enthält
Der Wirkstoff ist Topiramat.
1 Filmtablette enthält 100 mg Topiramat.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern:
Lactose-Monohydrat
Mikrokristalline Cellulose
Vorverkleisterte Stärke (Mais)
Crospovidon
Hochdisperses Siliciumdioxid
Magnesiumstearat
Film√ľberzug:
Opadry Gelb bestehend aus:
Titandioxid (E171)
Hypromellose (E464)
Macrogol 8000
Talkum
Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O
Wie Topirastad aussieht und Inhalt der Packung
Filmtablette.
Topirastad 100 mg Filmtabletten sind gelbe, runde, bikonvexe Filmtabletten und sind in Al-/Al-Blisterpackungen mit 50, 100 und 200 Filmtabletten erhältlich.
Topirastad ist in den folgenden Stärken erhältlich: 25 mg, 50 mg, 100 mg und 200 mg Filmtabletten.
Pharmazeutischer Unternehmer
STADA Arzneimittel AG
Stadastra√üe 2‚Äď18
61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0
Telefax: 06101 603-259
Hersteller
Aliud Pharma GmbH & Co. KG
Gottlieb-Daimler-Strasse 19
89150 Laichingen
Tel.-Nr. +49 7333 9651 0
Fax-Nr. +49 7333 2149
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen
Nicht zutreffend.
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Mai 2009 .

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Wirkstoff(e) Topiramat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02CX12
Pharmakologische Gruppe Migränemittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden