Topiramat Pfizer 200 mg Filmtabletten | Deutschland

Topiramat Pfizer 200 mg Filmtabletten

Hersteller: Pfizer Pharma GmbH

Wirkstoff(e)
Topiramat
Betäubungsmittel
Nein
Zulassungsland Deutschland
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Alle Informationen

Zulassungsinhaber

Pfizer Pharma GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS IST TOPIRAMAT PFIZER UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Topiramat Pfizer gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die "Antiepileptika" genannt werden.
Es wird angewendet
- alleine zur Behandlung von verschiedenen Arten von epileptischen Anfällen bei Erwachsenen und Kindern ab sechs Jahren
- gemeinsam mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von verschiedenen Arten von epileptischen Anfällen bei Erwachsenen und Kindern ab zwei Jahren
- zur Vorbeugung gegen Migränekopfschmerzen bei Erwachsenen, nachdem andere Behandlungsoptionen versucht wurden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Topiramat Pfizer darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Topiramat oder einen der sonstigen Bestandteile von Topiramat Pfizer (siehe Abschnitt 6 ?Weitere Informationen?) sind.
- bei Anwendung zur Vorbeugung gegen Migräne: wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten, aber keine zuverlässige Verhütungsmethode verwenden (genauere Angaben siehe Abschnitt 2 "Schwangerschaft und Stillzeit").
Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte für Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat Pfizer verwenden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Topiramat Pfizer ist erforderlich
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat Pfizer einnehmen:
- wenn Sie oder ein nahes Familienmitglied Nierenprobleme haben/hat oder hatten/hatte, vor allem bei Nierensteinen oder Nierenerkrankungen,
- wenn Sie eine Krankengeschichte mit Blutanomalien oder Anomalien von Körperflüssigkeiten (metabolische Azidose) haben. Dies kann Wachstumsprobleme bei Kindern verursachen.
- wenn Sie Leberprobleme haben
- wenn Sie Augenprobleme haben, vor allem wenn Sie einen erhöhten Augendruck (Glaukom) haben
- wenn Sie eine fettreiche Diät (ketogene Diät) einhalten müssen
Falls Sie nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte für Sie zutrifft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat Pfizer verwenden.
Es ist wichtig, dass Sie nicht mit der Einnahme Ihres Arzneimittels aufhören, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
Es könnte sein, dass Sie während der Behandlung mit Topiramat Pfizer Gewicht verlieren. Daher sollte Ihr Körpergewicht während der Behandlung mit diesem Arzneimittel regelmäßig kontrolliert werden. Falls Sie zuviel Körpergewicht verlieren oder falls ein Kind mit diesem Arzneimittel nicht genug Gewicht zunimmt, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.
Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Topiramat Pfizer behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Schwangerschaft und Stillzeit
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Topiramat Pfizer einnehmen, wenn Sie schwanger sind, versuchen schwanger zu werden oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Topiramat Pfizer einnehmen können. Wie bei anderen Antiepileptika besteht das Risiko einer Schädigung des ungeborenenen Kindes, wenn Topiramat Pfizer während der Schwangerschaft eingenommen wird. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Risiken und Vorteile einer Anwendung von Topiramat Pfizer zur Behandlung von Epilepsie während der Schwangerschaft genau klar sind.
Sie dürfen Topiramat Pfizer nicht zur Vorbeugung gegen Migräne verwenden, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden können, aber keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Einnahme von Topiramat Pfizer während des Stillens beendet werden muss, oder Sie anweisen, das Stillen zu beenden, um die Behandlung fortzuführen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Während der Behandlung mit Topiramat Pfizer können Schwindel, Müdigkeit und Sehprobleme auftreten. Sie sollten kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Wenn Sie unsicher sind oder weitere Informationen benötigen, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Topiramat Pfizer Filmtabletten
Topiramat Pfizer Filmtabletten enthalten Lactose-Monohydrat (eine Zuckerart). Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

WIE IST TOPIRAMAT PFIZER EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Topiramat Pfizer immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.
- Nehmen Sie Topiramat Pfizer immer genau so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat. Ihr Arzt wird üblicherweise mit einer niedrigen Dosis von Topiramat beginnen und sodann Ihre Dosis langsam steigern, bis die beste Dosis für Sie gefunden werden konnte.
- Topiramat Pfizer Filmtabletten müssen unzerkaut geschluckt werden.
- Topiramat Pfizer kann vor, während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Trinken Sie während des Tages ausreichend Flüssigkeit, um so eine Entstehung von Nierensteinen während der Behandlung mit Topiramat Pfizer zu vermeiden.
Wenn Sie eine größere Menge von Topiramat Pfizer eingenommen haben, als Sie sollten
Sprechen Sie sofort mit einem Arzt oder gehen Sie zur nächsten Notaufnahme eines Krankenhauses. Nehmen Sie dazu die Arzneimittelpackung mit, auch wenn sie keine Tabletten mehr enthält.
Sie könnten sich nach Einnahme von zu vielen Tabletten schläfrig oder müde fühlen, Probleme mit Ihrem Sehvermögen oder der Sprache erfahren, abnormale Körperbewegungen und Probleme beim Stehen oder Gehen haben oder sich aufgrund eines Blutdruckabfalls schwindelig fühlen, sich verwirrt, deprimiert oder erregt fühlen oder einen Krampfanfall haben.
Insbesondere wenn Sie andere Arzneimittel gemeinsam mit Topiramat Pfizer einnehmen, könnte es zu einer ernsthaften Überdosis kommen, die zu einer Abnormalität des Blutes und der Körperflüssigkeiten führen kann (metabolische Azidose).
Wenn Sie die Einnahme von Topiramat Pfizer vergessen haben
Wenn Sie auf eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die Dosis, sobald sie sich daran erinnern. Wenn es allerdings schon fast Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die versäumte Dosis einfach aus und fahren Sie mit der Einnahme wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehr Dosen vergessen haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis (zwei Dosen gleichzeitig) ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
Wenn Sie die Einnahme von Topiramat Pfizer abbrechen
Sie sollten die Einnahme dieses Arzneimittels nur dann abbrechen, wenn Ihnen das von Ihrem Arzt gesagt wurde. Ihre Symptome können erneut auftreten. Falls Ihr Arzt entscheidet, die Behandlung mit diesem Arzneimittel abzubrechen, dann kann Ihre Dosis über mehrere Tage allmählich verringert werden.
Wenn Sie weitere Fragen zu Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Topiramat Pfizer mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, Vitaminpräparate oder pflanzliche Arzneimittel handelt.
Topiramat Pfizer und bestimmte andere Arzneimittel können sich gegenseitig in ihren Wirkungen beeinflussen. In manchen Fällen muss die Dosis für einige Ihrer anderen Arzneimittel oder für Topiramat Pfizer entsprechend geändert werden.
Vor allem sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel verwenden:
- Andere Arzneimittel, die das Denken, die Konzentrationsfähigkeit oder die Muskelkoordination beeinflussen können (z.B. zentral dämpfende Arzneimittel wie Arzneimittel zur Muskelentspannung oder Arzneimittel, die Ihnen helfen einzuschlafen [Beruhigungsmittel])
- Die "Pille". Topiramat Pfizer kann die Wirksamkeit Ihrer "Pille" beeinträchtigen.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich Ihre Monatsblutungen ändern, während Sie Ihre "Pille" und Topiramat Pfizer gemeinsam einnehmen.
Bitte sprechen Sie ebenfalls mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben: Andere Arzneimittel gegen epileptische Anfälle, Flunarizin gegen Migräne, Arzneimittel gegen seelische Probleme oder Depression (z. B. Risperidon, Amitriptylin, Lithium oder Venlafaxin), Arzneimittel gegen Diabetes (z. B. Metformin, Pioglitazon oder Glibenclamid), Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z. B. Hydrochlorothiazid, Propranolol oder Diltiazem).
Machen Sie eine Aufstellung mit allen Arzneimitteln, die Sie verwenden, und zeigen Sie diese Liste Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker, bevor Sie mit der Anwendung Ihres neuen Arzneimittels beginnen.
Falls Sie nicht sicher sind, ob einer der obigen Punkte für Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Topiramat Pfizer verwenden.
Bei Einnahme von Topiramat Pfizer zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Sie können Topiramat Pfizer mit oder ohne Mahlzeit einnehmen. Nehmen Sie aber auf jeden Fall während des Tages genügend Flüssigkeit zu sich, um so die Bildung von Nierensteinen zu vermeiden, während Sie Topiramat Pfizer verwenden. Sie sollten keinen Alkohol trinken, solange Sie Topiramat Pfizer einnehmen.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Topiramat Pfizer Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, sollten Sie umgehend medizinischen Rat einholen, da diese Nebenwirkungen schwerwiegend sein können:
- Eine allergische Reaktion einschließlich Symptome wie Ausschlag, Jucken und Schwellungen des Gesichts, Gewebeteilen des Auges oder des Körpers sowie Atembeschwerden. Dies betrifft weniger als 1 von 10 Personen.
- Schwere Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich die obere Hautschicht von der unteren ablöst, und Erythema multiforme, ein Zustand mit roten Flecken, die Bläschen bilden können. Dies betrifft weniger als 1 von 1.000 Personen. Toxisch epidermale Nekrolyse, die eine schwerere Form des Stevens-Johnson-Syndroms darstellt, kann ebenfalls auftreten (die Häufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt).
- Probleme beim Denken oder bei der Aufmerksamkeit einschließlich Verwirrtheit, Konzentrationsstörungen, beeinträchtigtes Erinnerungsvermögen oder langsames Denken. Dies betrifft weniger als 1 von 10 Personen.
- Gedanken daran, sich selber zu schaden oder sich das Leben zu nehmen, paranoide Gefühle, Verlust des Kontakts zur Realität oder Halluzinationen, Wein- oder Panikattacken. Dies betrifft weniger als 1 von 100 Personen.
- Blindheit oder Glaukom (erhöhter Augendruck verbunden mit Schmerzen und verminderter Sehfähigkeit). Dies betrifft weniger als 1 von 1.000 Personen.
- Makulopathie – eine Erkrankung der Makula, einem kleinen Punkt auf der Netzhaut, wo die Sehschärfe am höchsten ist (die Häufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt). Sie sollten Ihren Arzt verständigen, wenn Sie eine Veränderung oder eine Verschlechterung Ihres Sehvermögens feststellen.
Andere Nebenwirkungen
Wenn eine Nebenwirkung sie beunruhigt, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Einige Nebenwirkungen können bei Kindern häufiger auftreten.
Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Personen betreffend):
- Gewichtsverlust
- Kribbeln in den Armen und Beinen
- Benommenheit oder Schläfrigkeit, Schwindel, Müdigkeit
- Durchfall, Übelkeit
- Verstopfte, laufende Nase und Halsentzündung
- Depression
Häufige Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10 Personen betreffend):
- Veränderungen von Stimmungslage oder Verhalten einschließlich Zorn, Nervosität, Traurigkeit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Angst
- Gewichtszunahme, verminderter Appetit oder Appetitverlust
- Verminderung der roten Blutzellen
- Verwaschene Sprache
- Ungeschicklichkeit, Gang- oder Gleichgewichtsprobleme
- Ungewolltes Zittern in den Armen, Händen oder Beinen
- Krampfanfälle
- Vermindertes Tastgefühl oder verminderte Wahrnehmung
- Geschmacksveränderung
- Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, ungewollte Augenbewegungen
- klingendes Geräusch in den Ohren, Ohrenschmerzen, Gefühl des Drehens
- Kurzatmigkeit und Atembeschwerden
- Nasenbluten
- Erbrechen, Verstopfung, Magenschmerzen, Verdauungsstörung
- Trockener Mund, Kribbeln oder Taubheitsgefühl im Mund
- Nierensteine
- Häufiges Wasserlassen oder Schmerzen beim Wasserlassen
- Haarausfall
- Hautausschlag und/oder Hautjucken
- Gelenkschmerzen
- Muskelkrämpfe, Muskelzucken oder Muskelschwäche
- Brustschmerzen
- Fieber
- Schwächegefühl, allgemeines Gefühl des Unwohlseins
Gelegentliche Nebenwirkungen (weniger als 1 von 100 Personen betreffend):
- Abnormale Blutwerte mit veränderter Zahl der weißen Blutzellen oder der Blutplättchen
- Unregelmäßiger Herzschlag oder langsamer Herzschlag
- Drüsenschwellung im Nacken, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend
- Verstärkte Häufigkeit verschiedener Anfallsarten
- Sprach- und Kommunikationsprobleme, Probleme mit dem Schreiben oder Lernen
- Ruhelosigkeit oder geistige und körperliche Überaktivität
- Änderungen oder Verlust der Empfindung, Gefühl des Brennens
- Bewusstseinsverlust
- Ohnmachtsanfälle und Benommenheitsgefühl
- Langsame oder verminderte Bewegungen
- Taubheit oder Schmerzen in den Händen und Füßen, kalte Gliedmaßen (z. B. Hände und Gesicht)
- Schlafstörungen oder schlechter Schlaf
- Verzerrter Geruchssinn
- Verlust oder Verminderung des Geschmackssinns
- Gefühl von Bewegung unter der Haut
- Augenprobleme und -veränderungen einschließlich trockene Augen, Kurzsichtigkeit, Lichtempfindlichkeit, ungewolltes Augenzucken, wässrige Augen oder verminderte Sehfähigkeit
- Schwerhörigkeit oder Hörverlust, Ohrenbeschwerden
- Heiserkeit
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Verlust der Berührungsempfindlichkeit im Mund, Zahnfleischbluten, schlechter Atem
- Schmerzhaftes Gefühl oder Brennen im Mund, erhöhter Speichelfluss, Sabbern
- Sodbrennen, Völlegefühl, aufgeblähter Bauch oder Blähungen
- Ungewollter Urin- und/oder Stuhlabgang, Harndrang, Blut im Urin, Kristalle im Urin
- Nierenschmerzen und/oder Blasenschmerzen aufgrund von Nierensteinen
- Vermindertes oder fehlendes Schwitzen
- Hautverfärbung
- Schwellung im Gesicht
- Schwellung der Gelenke
- Muskel- und Knochensteifheit, Muskelschmerzen oder -ermüdung
- Übersäuerung im Blut
- Niedrige Kaliumwerte im Blut
- Gesteigerter Appetit, vermehrtes Durstgefühl und Trinken abnormal großer Flüssigkeitsmengen
- Niedriger Blutdruck oder Blutdruckabfall bei Aufstehen, was Schwindel verursacht
- Hitzewallungen
- Grippeartige Erkrankung
- Störungen der Sexualfunktion (Erektionsstörung, verminderte Libido)
Seltene Nebenwirkungen
- Bewegungsstörungen
- Überempfindlichkeit der Haut
- Eingeschränkter Geruchsinn
- Augenprobleme einschließlich Gewebeschwellung rund um die Augen, träge Augen, Flackern in den Augen, Änderungen der Sehfähigkeit
- Erhöhte Säurewerte im Blut aufgrund von Nierenproblemen
- Unangenehmer Hautgeruch
- Raynaud-Syndrom – eine Störung der Blutgefäße in den Fingern, Zehen und Ohren, die Schmerzen und Kälteempfindlichkeit verursachen kann
- Kalkablagerung im Gewebe (Kalzinose)
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht über 25 °C lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Weitere Informationen

Was Topiramat Pfizer enthält
Der Wirkstoff ist Topiramat. Jede Filmtablette enthält 200mg Topiramat.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Stärke (Maisstärke), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat
Filmüberzug:
Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 400, Polysorbat 80, Eisen(III)oxid (E172)
Wie Topiramat Pfizeraussieht und Inhalt der Packung
Filmtablette
Rosafarbene, runde, bikonvexe Filmtabletten mit abgeschrägten Kanten und mit der Prägung "E" auf der einen und "24" auf der anderen Seite
Topiramat Filmtabletten sind in HDPE-Flaschen mit einer Packungsgröße von 60 Filmtabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Pfizer Pharma GmbH
Linkstr. 10
10785 Berlin
Tel.: 030 550055-51000
Fax: 030 550054-10000
Hersteller
Pfizer PGM
Zone Industrielle, 29 routes des Industries
37530 Poce-Sur-Cisse
Frankreich
oder
Pfizer Service Company
Hoge Wei 10
1930 Zaventum
Belgien
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zu gelassen:
Österreich: Topiramat Aurobindo 200 mg Filmtabletten
Belgien: Topiramate Aurobindo 200 mg, comprim?s pellicul?s
Bulgarien: Topiramate Aurobindo 200 mg é é
Tschechien: Topiramat Aurobindo 200 mg potahovan? tablety
Dänemark: Topiramat Pfizer
Estland: Topiramate Aurobindo
Finnland: Topiramat Pfizer 200 mg tabletti, kalvopäällysteinen
Topiramat Pfizer 200 mg filmdragerade tabletter
Frankreich: Topiramate Pfizer 200 mg, comprim?s pellicul?s
Deutschland: Topiramat Pfizer 200 mg Filmtabletten
Griechenland: Topiramate Aurobindo 200 mg ?é éü ? ä?ß
Ungarn: Topiramat Pfizer 200 mg filmtabletta
Irland: Topiramate Pfizer 200 mg film-coated tablets
Italien: Topiramato Pfizer 200 mg compresse rivestite con film
Lettland: Topiramate Pfizer 200 mg apvalkots tablets
Litauen: Topiramate Aurobindo 200 mg plévele dengtos tabletés
Luxemburg: Topiramate Aurobindo 200 mg, comprim?s pellicul?s
Niederland: Topiramat Pfizer 200 mg, filmomhulde tabletten
Norwegen: Topiramat Aurobindo 200 mg tabletter, filmdrasjerte
Polen: Topiramat Pfizer 200 mg
Portugal: Topiramato Parke-Davis
Rumänien: Topiramat Aurobindo 200 mg comprimate filmate
Slowakei: Topiramat Pfizer 200 mg filmom obalen? tablety
Spanien: Topiramato Aurobindo 200 mg comprimidos recubiertos con pelcula
Schweden: Topiramat Aurobindo 200 mg filmdragerade tabletter
Vereinigtes Königreich: Topiramate 200 mg film-coated tablets
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im [MM/JJJJ]
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