Lisinopril-HCT Sandoz 20 mg/12,5 mg - Tabletten

Abbildung Lisinopril-HCT Sandoz 20 mg/12,5 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Lisinopril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Österreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.11.2003
ATC Code C09BA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Lisinopril-ratiopharm 20 mg Tabletten Lisinopril Teva B.V.
Acetan 5 mg - Tabletten Lisinopril Kwizda Pharma GmbH
Acemin 2,5 mg - Tabletten Lisinopril Atnahs Pharma Netherlands B.V.
Lisinopril-ratiopharm 5 mg Tabletten Lisinopril Teva B.V.
Lisinopril Arcana 5 mg - Tabletten Lisinopril Arcana Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Lisinopril-HCT Sandoz enthÀlt zwei verschiedene Wirkstoffe: Lisinopril und Hydrochlorothiazid.

Lisinopril gehört zur Arzneimittelgruppe der „ACE-Hemmer“ (Angiotensin-Converting-Enzym- Hemmer). Es hindert Ihren Körper daran, eine den Blutdruck erhöhende Substanz zu bilden, und senkt so Ihren Blutdruck.

Hydrochlorothiazid ist eine Wassertablette (ein Diuretikum). Es erhöht die Salz- und Wasser- menge, die Sie mit Ihrem Urin ausscheiden. Dies fĂŒhrt ebenfalls zu einer Senkung Ihres Blut- drucks.

Lisinopril-HCT Sandoz wird angewendet, um hohen Blutdruck zu senken.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sandoz darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch sind gegen:

    • Lisinopril, jeden anderen ACE-Hemmer, Hydrochlorothiazid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels
    • andere, als ACE-Hemmer bekannte Arzneimittel
    • andere Arzneimittel, die ein „Sulfonamid“ enthalten, wie z. B. Cotrimoxazol (Arzneimittel zur Behandlung von Harnwegsinfekten)
  • wenn bei Ihnen jemals Schwellungen im Gesicht, an den Lippen, im Mund, an der Zunge oder im Rachen aufgetreten sind, die zu Schluck- oder Atembeschwerden fĂŒhrten (An- gioödem). Dies kann vererbt oder unbekannter Ursache sein.
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herz- schwĂ€che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) er- höht
  • wenn Sie schwerwiegende Leber- oder Nierenprobleme haben
  • wenn Sie lĂ€nger als 3 Monate schwanger sind (es ist auch besser, Lisinopril-HCT Sandoz in der frĂŒhen Schwangerschaft zu vermeiden – siehe Abschnitt „Schwangerschaft“)
  • wenn Sie Probleme bei der Harnausscheidung haben
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthĂ€lt, behandelt werden

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn irgendeiner der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lisinopril-HCT Sandoz einnehmen, wenn Sie

  • Herzprobleme haben, wie z. B. ein schwaches Herz, Probleme mit Ihren Herzklappen oder eine Verdickung Ihres Herzmuskels
  • Nierenprobleme haben. Es besteht ein erhöhtes Risiko fĂŒr Nebenwirkungen und die Dosis muss gegebenenfalls angepasst werden.
  • eine Nierentransplantation hatten, da die Erfahrungen damit begrenzt sind
  • EntwĂ€sserungstabletten (Diuretikabehandlung) einnehmen. Die EntwĂ€sserungstherapie soll 2 bis 3 Tage vor der Einnahme von Lisinopril-HCT Sandoz beendet werden. Wenn dies nicht möglich ist, soll die Behandlung nicht mit Lisinopril-HCT Sandoz begonnen werden, sondern mit Lisinopril alleine, mit einer 5 mg Dosis.
  • eine so genannte „Kollagenkrankheit"
    (Kollagenose) haben, besonders wenn Sie Nieren- probleme haben
  • Hautkrebs haben oder hatten. ÜberprĂŒfen Sie Ihre Haut regelmĂ€ĂŸig auf neue LĂ€sionen und melden Sie unverzĂŒglich Ihrem Arzt, wenn Sie wĂ€hrend der Behandlung eine unerwartete HautlĂ€sion entwickeln.
    Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwen- dung kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs) erhöhen. Vermeiden Sie möglichst Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen oder verwenden Sie einen angemessenen Sonnenschutz, solange Sie Lisinopril-HCT Sandoz einnehmen.
  • Leberprobleme haben. Es besteht ein erhöhtes Risiko fĂŒr schwerwiegende Nebenwirkun- gen.
  • an Diabetes leiden. Sie mĂŒssen Ihre Blutzuckerwerte möglicherweise genauer kontrollieren und Ihr Arzt wird unter UmstĂ€nden die Dosis des Diabetesmedikaments anpassen.
  • eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme auf- grund von Diabetes mellitus haben
    • Aliskiren

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒfen. Siehe auch Abschnitt „Li- sinopril-HCT Sandoz darf nicht eingenommen werden“.

  • eines der folgenden Arzneimittel anwenden, da sich das Risiko eines Angioödems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen) erhöhen kann:

    • Sirolimus, Temsirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR- Inhibitoren gehören (werden zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Or- ganen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt)
    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
  • ein Problem der BlutgefĂ€ĂŸe haben, das „KollagengefĂ€ĂŸkrankheit“ genannt wird. Sie sind möglicherweise einem ernsthaften Infektionsrisiko ausgesetzt. Ihr Arzt wird bei Ihnen hĂ€ufi- ger Blutuntersuchungen durchfĂŒhren.
  • an Durchfall oder Erbrechen leiden, wenn Sie eine salzarme DiĂ€t befolgen. Ihr Blutdruck kann zu tief abfallen.
  • an einer Erkrankung der BlutgefĂ€ĂŸe im Gehirn leiden. Sie haben möglicherweise ein er- höhtes Schlaganfallrisiko.
  • eine schwarze Hautfarbe haben. Dieses Arzneimittel ist möglicherweise weniger wirksam und Sie haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko fĂŒr allergische Reaktionen, die man „An- gioödem“ nennt (siehe „Nebenwirkungen”).

Wenn Sie vor einem der folgenden Eingriffe oder einer der folgenden Untersuchungen stehen, sollten Sie Ihrem behandelnden Arzt mitteilen, dass Sie Lisinopril-HCT Sandoz einnehmen:

  • jegliche Operation oder Narkose (sogar beim Zahnarzt)
  • HĂ€modialyse
  • Desensibilisierungstherapie, um die Wirkung einer Allergie zu verringern
  • Funktionstest fĂŒr Ihre NebenschilddrĂŒse
  • Anti-Doping-Test. Dieses Arzneimittel kann zu einem positiven Testergebnis fĂŒhren.

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen). Lisinopril-HCT Sandoz wird in der frĂŒhen Schwanger- schaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie lĂ€nger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby in dieser Phase schweren Schaden zufĂŒgen kann (siehe Ab- schnitt „Schwangerschaft“).

Lisinopril-HCT Sandoz kann Husten oder ernsthafte Nebenwirkungen, die sofortiger Ă€rztlicher Behandlung bedĂŒrfen, verursachen. Es ist unbedingt notwendig, dass Sie Abschnitt 4. („Welche Nebenwirkungen sind möglich?”) lesen und die Anweisungen sorgfĂ€ltig befolgen, falls bei Ihnen irgendeines der beschriebenen Symptome auftritt.

Lisinopril-HCT Sandoz kann Kurzsichtigkeit oder ein Glaukom (grĂŒner Star) verursachen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirk- samkeit nicht erwiesen ist.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob irgendeiner der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beab- sichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen). Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise raten, die Einnahme von Lisinopril-HCT Sandoz zu beenden, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind. Er wird Ihnen ein anderes Medikament statt Lisinopril-HCT Sandoz verschreiben. Lisinopril-HCT Sandoz wird in der frĂŒhen Schwangerschaft nicht empfoh- len und es darf gar nicht eingenommen werden, wenn Sie lĂ€nger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby in dieser Phase schweren Schaden zufĂŒgen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Lisinopril-HCT Sandoz wird MĂŒttern, die stillen, nicht empfohlen, und falls Sie stillen möchten, kann Ihr Arzt eine andere Behandlung fĂŒr Sie wĂ€hlen, insbesondere wenn Ihr Baby neu- oder frĂŒhgeboren ist.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit und VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen.

Sollten Sie sich wĂ€hrend der Einnahme dieses Arzneimittels schwindlig oder mĂŒde fĂŒhlen, dĂŒrfen Sie kein Fahrzeug lenken und keine Maschinen bedienen.

Lisinopril-HCT Sandoz enthÀlt Mannitol

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt Mannitol, welches eine milde abfĂŒhrende Wirkung haben kann.

Lisinopril-HCT Sandoz enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST LISINOPRIL-HCT SANDOZ EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wie ist die Tablette einzunehmen?

  • Nehmen Sie die Tablette mit reichlich Wasser ein.
  • Nehmen Sie die Tablette einmal tĂ€glich, immer etwa zur gleichen Tageszeit ein.
  • Wenn Sie glauben, dass die Wirkung von Lisinopril-HCT Sandoz zu stark oder zu schwach ist, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die empfohlene Dosis betrÀgt:

Erwachsene – 1 Tablette pro Tag. Die tĂ€gliche Maximaldosis betrĂ€gt fĂŒr Lisinopril 40 mg und fĂŒr Hydrochlorothiazid 25 mg.

Ältere Patienten – Es ist keine spezielle Dosierung erforderlich. Falls Sie Nierenprobleme haben, werden Sie in der Regel eine niedrigere Dosis erhalten.

Anwendung bei Kindern

Die Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit bisher nicht erwiesen sind.

Bei vorangegangener Behandlung mit einer Wassertablette (Diuretikum)

Falls Sie von einer Wassertablette auf Lisinopril-HCT Sandoz umgestellt werden, wird Ihr Arzt möglicherweise die Wassertablette 2 bis 3 Tage vor Einnahmebeginn dieses Arzneimittels abset- zen.

Nierenprobleme

Wenn Sie ein Nierenproblem haben, wird Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis verschreiben und Ihre Nierenfunktion ĂŒberwachen. Sie dĂŒrfen Lisinopril-HCT Sandoz nicht anwenden, wenn Sie schwere Nierenprobleme haben.

Halbieren der 20 mg/12,5 mg und 20 mg/25 mg - Tabletten:

Legen Sie die Tablette mit der Bruchlinie nach oben auf eine harte, flache Unterlage. DrĂŒcken Sie mit einem Finger auf die Mitte der Tablette und die Tablette bricht in zwei Teile.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Lisinopril-HCT Sandoz eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Lisinopril-HCT Sandoz eingenommen haben als Sie sollten, dann mĂŒssen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt kontaktieren oder ein Krankenhaus aufsuchen. Die hĂ€ufigsten Anzeichen einer Überdosierung sind Benommenheit oder SchwindelgefĂŒhl (aufgrund eines Blutdruckabfalls) sowie Änderungen Ihres Elektrolythaushaltes.

Im Fall eines schweren Blutdruckabfalls muss der Patient in Schocklage (flach auf dem RĂŒcken liegend mit hoch gelagerten Beinen) gebracht werden.

Sandoz vergessen haben

  • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, können Sie sie einnehmen, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist fast Zeit fĂŒr Ihre nĂ€chste Dosis. Lassen Sie in diesem Fall die versĂ€umte Dosis aus und nehmen Sie Ihre nĂ€chste Tablette wie gewohnt ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Schwere Nebenwirkungen

Unterbrechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und kontaktieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt oder gehen Sie in ein Krankenhaus, wenn eine der folgenden schweren Nebenwirkungen auftritt:

Die folgenden Nebenwirkungen treten gelegentlich auf (kann bis zu 1 von 100 Behandelten be- treffen):

  • Herzanfall, welcher einen vernichtenden Brustschmerz verursachen kann
  • Schlaganfall, welcher zu einer SchwĂ€che oder LĂ€hmung Ihrer Gliedmaßen oder Ihres Ge- sichtes oder zu Sprechschwierigkeiten fĂŒhren kann

Die folgenden Nebenwirkungen treten selten auf (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betref- fen):

  • wenn Sie rote und knotige HautausschlĂ€ge bekommen, Ihre Augenlider, Lippen und Ge- sicht, Mund, Zunge oder Rachen anschwellen, Juckreiz bekommen oder Schwierigkei- ten beim Atmen oder Schlucken haben oder Ihnen schwindlig ist, kann dies eine schwere allergische Reaktion sein
  • kein zur Toilette gehen (geringe Urinausscheidung), verbunden mit hoher Temperatur (Fie- ber), Übelkeit, MĂŒdigkeit, Schmerzen in Ihren Lenden, Schwellung Ihrer Beine, Knöchel, FĂŒĂŸe, Gesicht und HĂ€nde oder Blut im Urin. Dies tritt bei einer schweren Nierenstörung auf (akutes Nierenversagen).

Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • schwerer oder juckender Hautausschlag, besonders wenn Ihre Haut sich abschĂ€lt oder Blasen bildet oder Ihre Augen, Ihr Mund oder Ihre Geschlechtsorgane wund werden
  • schwere Bauch- oder RĂŒckenschmerzen, verursacht durch eine EntzĂŒndung der Bauch- speicheldrĂŒse
  • Gelbwerden Ihrer Haut und des Weißen Ihrer Augen (Gelbsucht), Fieber, SchĂŒttelfrost, MĂŒdigkeit, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, KrankheitsgefĂŒhl, verursacht durch Leber- probleme
  • andauernde oder hĂ€ufige ErkĂ€ltungen, Halsschmerzen, Fieber, BlutergĂŒsse und eine verlĂ€ngerte Blutungszeit, blasse Haut, SchwĂ€che oder Kurzatmigkeit. Diese Beschwer- den können alle auftreten, wenn Sie eine stark verminderte Zahl von Blutzellen haben.

Dies sind schwere Nebenwirkungen, welche einer unverzĂŒglichen medizinischen Behandlung bedĂŒrfen.

Andere Nebenwirkungen von Lisinopril beinhalten:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • niedriger Blutdruck, SchwindelgefĂŒhl und OhnmĂ€chtig werden beim Aufstehen, Bewusst- seinsverlust
  • SchwindelgefĂŒhl
  • Husten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie lange Zeit an einem trockenen Husten leiden.
  • Durchfall, Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Nierenprobleme

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • SchwĂ€che, Übelkeit (Nausea)
  • schneller oder unregelmĂ€ĂŸiger Herzrhythmus
  • Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Störungen des Geschmacksinns, MĂŒdigkeit, Stim- mungsschwankungen
  • Hautausschlag
  • hohe Kaliumkonzentrationen in Ihrem Blut, welche zu Änderungen Ihres Herzrhythmus fĂŒh- ren können
  • ein Anstieg Ihrer Harnstoff- und Kreatininwerte. Dies kann man in Tests sehen, bei denen geprĂŒft wird, wie Ihre Nieren arbeiten, so genannte „Nierenfunktionstests“.
  • laufende oder verstopfte Nase, Niesen
  • Kribbeln oder TaubheitsgefĂŒhl in Ihren HĂ€nden und FĂŒĂŸen, Drehschwindel
  • Juckreiz
  • bei MĂ€nnern: Unvermögen, eine Erektion zu erreichen oder aufrecht zu halten (Impotenz)
  • schlechte Blutzirkulation, welche zu tauben und blassen Zehen und Fingern fĂŒhrt
  • Leberprobleme, welche sich in „Leberfunktionstests“ genannten Blutuntersuchungen aufzei- gen lassen
  • Schlafstörungen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • juckende, schuppige rosa-rote Flecken an den Ellbogen, Knien, der Kopfhaut und anderen Körperteilen (Psoriasis)
  • Mundtrockenheit
  • Nesselsucht/Nesselausschlag, Haarverlust
  • VerwirrtheitszustĂ€nde
  • niedrige Natriumwerte in Ihrem Blut, was zu SchwĂ€che, MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohl- sein, Übelkeit (Erbrechen), Verwirrtheit, Muskelzuckungen, KrampfanfĂ€llen, Bewusstseins- verlust oder Koma fĂŒhren kann
  • VergrĂ¶ĂŸerung der Brust bei MĂ€nnern
  • VerĂ€nderungen bestimmter Laborbluttests
  • Syndrom der inadĂ€quaten antidiuretischen Hormon-Sekretion (SIADH). Anzeichen dafĂŒr sind Gewichtszunahme, Übelkeit, Erbrechen, MuskelkrĂ€mpfe, Verwirrung und Zuckungen (KrĂ€mpfe).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Schmerzen in und um Ihre Magengegend (Abdomen) sowie Erbrechen als Folge einer Blo- ckierung in Ihrem DĂŒnndarm
  • plötzliche Atemschwierigkeiten mit pfeifendem AtemgerĂ€usch oder Husten
  • Schmerzen und DruckgefĂŒhl hinter den Wangen und Augen (NasennebenhöhlenentzĂŒn- dung)
  • ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen
  • tiefe Blutzuckerwerte, wodurch Ihnen ĂŒbel wird, Sie sich schwach und schwindlig fĂŒhlen, Sie schwitzen, zittern und Kopfschmerzen bekommen
  • VerĂ€nderungen in Ihren LymphdrĂŒsen und verminderte Zahl von Blutzellen, was gewöhnlich in Blutuntersuchungen zu sehen ist
  • erhöhte Immunabwehr (Autoimmunerkrankung)
  • Husten, GefĂŒhl der Kurzatmigkeit und hohes Fieber durch eine LungenentzĂŒndung
  • kein Gang zur Toilette oder Abnahme der tĂ€glich produzierten Urinmenge
  • ein Symptomkomplex wurde auch beschrieben, der einige oder alle der folgenden Symp- tome beinhalten kann: hohe Temperatur, EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe, Schmerzen und Ent- zĂŒndung in Muskeln und Gelenken, in Blutuntersuchungen entdeckte Blutprobleme, Aus- schlag, Überempfindlichkeit gegenĂŒber Sonnenlicht und andere Reaktionen der Haut

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • Depression
  • plötzliche Hautrötung (z. B. im Gesicht)

Andere Nebenwirkungen von Hydrochlorothiazid beinhalten (Nicht bekannt, HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs)
  • Appetitverlust, Gewichtsverlust, Fieber, SchwĂ€che
  • Unruhe, Depression, Schlafstörungen, MuskelkrĂ€mpfe oder MuskelschwĂ€che
  • Schwindel, Kribbeln oder TaubheitsgefĂŒhl in Ihren HĂ€nden und FĂŒĂŸen, GefĂŒhl der Benom- menheit
  • Schwindel und OhnmĂ€chtig werden beim Aufstehen
  • Drehschwindel
  • SpeicheldrĂŒsenentzĂŒndung, Magenreizung, Durchfall, Verstopfung
  • vorĂŒbergehendes Verschwommensehen und VerĂ€nderungen des Sehvermögens, die ein farbloses Objekt gelb erscheinen lassen
  • hohe Temperatur, Husten, Atemschwierigkeiten, pfeifende Atmung infolge EntzĂŒndung der Lungen, FlĂŒssigkeit in den Lungen
  • EntzĂŒndung Ihrer BlutgefĂ€ĂŸe, oftmals mit Hautausschlag
  • Lichtempfindlichkeit, Ausschlag, Ausschlag mit rosa-roten Flecken, Juckreiz, Nesselsucht/ Nesselausschlag
  • Nierenprobleme
  • niedrige Kaliumkonzentrationen in Ihrem Blut, welche zu MuskelschwĂ€che, Zucken oder Ver- Ă€nderungen Ihres Herzrhythmus fĂŒhren können
  • niedrige Natriumkonzentrationen in Ihrem Blut, welche zu SchwĂ€che, MĂŒdigkeit, Kopf- schmerzen, KrankheitsgefĂŒhl, Übelkeit (Erbrechen), Verwirrtheit, Muskelzucken, Krampfan- fĂ€llen, Bewusstseinsverlust oder Koma fĂŒhren können
  • niedriger Magnesium- oder Chloridspiegel im Blut
  • erhöhte Blutwerte fĂŒr Zucker, Cholesterin, Triglyzeride oder HarnsĂ€ure
  • Ausscheidung von Zucker im Harn
  • schmerzhafte und geschwollene Gelenke (Gicht)
  • verminderte Zahl roter Blutkörperchen und BlutplĂ€ttchen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

10 mg/12,5 mg: Nicht ĂŒber 25°C lagern.

20 mg/12,5 mg und 20 mg/25 mg: Nicht ĂŒber 30°C lagern.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett bzw. Blister und Umkarton nach „Verwendbar bis“/„Verw.bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN Was Lisinopril-HCT Sandoz enthÀlt

- Die Wirkstoffe sind Lisinopril und Hydrochlorothiazid.

Jede Tablette enthÀlt 10 mg Lisinopril (als Dihydrat) und 12,5 mg Hydrochlorothiazid. Jede Tablette enthÀlt 20 mg Lisinopril (als Dihydrat) und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Jede Tablette enthÀlt 20 mg Lisinopril (als Dihydrat) und 25 mg Hydrochlorothiazid.

- Die sonstigen Bestandteile sind:

20 mg/12,5 mg: Mannitol, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, vorverkleisterte MaisstÀrke, Croscarmellose-Natrium und Magnesiumstearat.

10 mg/12,5 mg und 20 mg/25 mg: Mannitol, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, vorverkleisterte MaisstÀrke, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Eisenoxid gelb (E 172) und Eisenoxid rot (E 172).

Wie Lisinopril-HCT Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Lisinopril-HCT Sandoz 10 mg/12,5 mg – Tabletten:

Pfirsichfarbene, runde Tabletten (Durchmesser 6 mm), auf einer Seite LH eingeprĂ€gt. PackungsgrĂ¶ĂŸen: Blisterpackung: 10, 28, 30, 50, 98, 100, 50 x 1 (perforierte Blisterpackung zur Einzelabgabe) und 100 x 1 (perforierte Blisterpackung zur Einzelabgabe) Tabletten. F-BehĂ€lt- nis: 100 Tabletten

Lisinopril-HCT Sandoz 20 mg/12,5 mg – Tabletten:

Weiße, runde Tabletten (Durchmesser 8 mm) mit Bruchlinie, auf einer Seite LH eingeprĂ€gt. Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

PackungsgrĂ¶ĂŸen: Blisterpackung: 10, 28, 30, 50, 56, 60, 98, 100, 50x1 (perforierte Blisterpa- ckung zur Einzelabgabe), 100 x 1 (perforierte Blisterpackung zur Einzelabgabe) und 500 x 1 (perforierte Blisterpackung zur Einzelabgabe) Tabletten. F-BehĂ€ltnis: 100 Tabletten

Lisinopril-HCT Sandoz 20 mg/25 mg – Tabletten:

Pfirsichfarbene, runde Tabletten (Durchmesser 8 mm) mit Bruchlinie, auf einer Seite LH einge- prÀgt. Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.

PackungsgrĂ¶ĂŸen: Blisterpackung: 10, 28, 30, 50 und 100 Tabletten. F-BehĂ€ltnis: 100 Tabletten

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Hersteller:

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach, Slowenien

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben und 70839 Gerlingen, Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

DĂ€nemark: Lisinopril/Hydrochlorthiazid Sandoz Niederlande: Lisinopril/Hydrochloorthiazide Sandoz 20/12,5

Spanien: Lisinopril/Hidroclorotiazida Sandoz 20/12,5 mg comprimidos EFG Vereinigtes Königreich: Lisinopril/Hydrochlorothiazide 10/12,5 mg (20/12,5 mg) Tablets

Zulassungsnummern:

Lisinopril-HCT Sandoz 10 mg/12,5 mg – Tabletten: Z.Nr.: 1-25152

Lisinopril-HCT Sandoz 20 mg/12,5 mg – Tabletten: Z.Nr.: 1-25153

Lisinopril-HCT Sandoz 20 mg/25 mg – Tabletten: Z.Nr.: 1-25154

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Mai 2019.

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Wirkstoff(e) Lisinopril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Österreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.11.2003
ATC Code C09BA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden