Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft

Abbildung Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.12.1993
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Pfizer Corporation Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zithromax ist ein Antibiotikum, das heißt ein Arzneimittel, das gegen Bakterien wirkt. Bakterien sind winzige Krankheitserreger, die verschiedene Infektionen hervorrufen können.

Nach der Einnahme gelangt der in Zithromax enthaltene Wirkstoff Azithromycin √ľber die Verdauungsorgane in den Blutkreislauf und wird gezielt zum erkrankten Gewebe transportiert, wo er seine Wirkung gegen die Bakterien entfaltet. Da Azithromycin l√§nger als andere Antibiotika am Ort der Infektion verweilt, h√§lt die heilende Wirkung noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme an. Machen Sie sich daher keine Sorgen, auch wenn die Krankheitserscheinungen nach Einnahme der letzten Dosis noch nicht vollst√§ndig abgeklungen sind.

Zithromax wirkt bei Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereiches, bei Bronchitis und Lungenentz√ľndungen, bei Infektionen der Haut und des darunter liegenden Gewebes, Infektionen der Harnr√∂hre und der Geschlechtsorgane.

Diese Darreichungsform ist vor allem f√ľr die Anwendung bei Kindern sowie bei Erwachsenen mit Schluckbeschwerden geeignet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zithromax darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch sind gegen den Wirkstoff Azithromycin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, sowie gegen Erythromycin und ähnliche Antibiotika (Makrolide und Ketolide)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zithromax einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

  • eine schwere Lebererkrankung haben. Es k√∂nnte sein, dass der Arzt Ihre Leberfunktion √ľberwachen oder die √ľbliche Dosis anpassen muss. Verst√§ndigen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, falls Sie Anzeichen einer rasch fortschreitenden Schw√§che mit Gelbsucht, eine Dunkelf√§rbung des Harns oder eine Blutungsneigung feststellen. In diesem Fall und bei Auftreten von Leberfunktionsst√∂rungen wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen m√ľssen.
    In einigen F√§llen wurde √ľber eine schwere Beeintr√§chtigung der Leberfunktion bis hin zu Leberversagen mit t√∂dlichem Ausgang berichtet.
  • eine stark eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben: Es k√∂nnte sein, dass die √ľbliche Dosis angepasst werden muss.
  • an Herzrhythmusst√∂rungen leiden. Da dieses Arzneimittel das Risiko eines unregelm√§√üigen Herzrhythmus erh√∂hen kann, informieren Sie bitte vor der Einnahme Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Probleme haben:
    • Herzprobleme, wie zum Beispiel ein schwaches Herz (Herzinsuffizienz), sehr niedrige Herzfrequenz, unregelm√§√üigen Herzschlag oder ein verl√§ngertes QT-Intervall (wird mit einem Elektrokardiogramm festgestellt)
    • Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die das QT-Intervall verl√§ngern: Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Solatol (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen), Cisaprid (gegen St√∂rungen im Magen-Darm-Trakt), Terfenadin (gegen Allergien), Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen), Citalopram (gegen Depressionen), Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten)
    • zu wenig Kalium- oder Magnesium in Ihrem Blut
  • ein Mutterkornalkaloid wie Ergotamin (zur Behandlung von Migr√§ne) einnehmen, da diese Arzneimittel nicht zusammen mit Azithromycin eingenommen werden sollten
  • an einer bestimmten Form von Muskelschw√§che (Myasthenia gravis) leiden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome verschlechtern oder Sie erstmalig Symptome einer Muskelschw√§che (wie Kraftlosigkeit, Schlappheit, M√ľdigkeit) bemerken.
  • schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Erbrechen, Schwindel und Blutdruckabfall und/oder schwere Hautreaktionen haben. Bei Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion/Allergie muss das Arzneimittel abgesetzt und unverz√ľglich ein Arzt aufgesucht werden.
  • schwere, anhaltende Durchf√§lle w√§hrend oder bis zu 2 Monate nach der Behandlung mit Zithromax haben. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen m√ľssen, und gegebenfalls notwendige therapeutische Ma√ünahmen ergreifen.
  • bei einem Neugeborenen (bis zum Alter von 42 Tagen) nach der Verabreichung von Azithromycin Erbrechen oder Irritationen beim F√ľttern beobachten. Es k√∂nnte sich um eine Einengung des Magenausgangs (infantile hypertrophe Pylorusstenose, IHPS) handeln.
  • beobachten, dass sich ihre Beschwerden w√§hrend oder kurz nach der Behandlung pl√∂tzlich wieder verschlimmern (M√∂glichkeit einer Superinfektion/Resistenzbildung)
  • in Ihrer Krankengeschichte Infektionen mit Azithromycin-, Streptogramin B-, Erythromycin-, Lincomycin- und/oder Clindamycin-resistenten Erregern oder Methicillin-resistenten Staphylokokken hatten (M√∂glichkeit einer Resistenz oder Kreuzresistenz der Erreger)

Einnahme von Zithromax zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Manche Arzneimittel können die Wirkung von Zithromax beeinträchtigen, wenn sie gleichzeitig angewendet werden, oder Zithromax kann deren Wirkung beeinträchtigen, wodurch es zu

unerw√ľnschten Wirkungen kommen kann. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber die Anwendung folgender Arzneimittel informieren:

  • Antacida (gegen Sodbrennen und Magenverstimmung): Zwischen der Einnahme von Zithromax und einem Antacidum sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden einhalten.
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen). Ihr Arzt wird klinische Kontrollen (m√∂glicherweise einschlie√ülich Blutuntersuchungen) bei Ihnen durchf√ľhren.
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber)
  • Ergotamin und verwandte Substanzen (zur Behandlung von Migr√§ne)
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen)
  • Atorvastatin (zur Behandlung von erh√∂hten Blutfetten)
  • Warfarin oder √§hnliche Arzneimittel, die zur Blutverd√ľnnung angewendet werden
  • Ciclosporin (zur Verhinderung einer Absto√üungsreaktion des K√∂rpers bei Organtransplantationen)
  • Rifabutin (zur Behandlung von Tuberkulose (TBC))
  • Arzneimittel die das QT-Intervall verl√§ngern wie
    • Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Solatol (gegen Herzrhythmusst√∂rungen)
    • Cisaprid (gegen St√∂rungen im Magen-Darm-Trakt)
    • Terfenadin (gegen Allergien)
    • Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen)
    • Citalopram (gegen Depressionen)
    • Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt.

Es gibt keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft, die Sicherheit der Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft wurde nicht bestätigt.

W√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit darf Zithromax daher nicht eingenommen werden, au√üer es wurde Ihnen vom Arzt ausdr√ľcklich verordnet. Da Azithromycin in die Muttermilch √ľbergeht, wird der Arzt entscheiden, ob Sie das Stillen f√ľr die Dauer der Behandlung unterbrechen m√ľssen und die Milch abgepumpt und verworfen werden soll.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Zithromax kann wegen der möglichen Nebenwirkungen die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Deshalb ist bei der Teilnahme am Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft enthält Saccharose (Zucker) und Natrium

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter Zuckerunvertr√§glichkeit leiden (Fructose-Unvertr√§glichkeit; Glukose-Galactose- Malabsorption (mangelhafte Nahrungsaufnahme); Mangel/Fehlen von Sucrase-Isomaltase, was eine Saccharose-Unvertr√§glichkeit bedingt).

Vorsicht bei Diabetikern: In diesem Saft ist Zucker enthalten, und zwar 3,87 g pro Inhalt eines 5 ml- Messlöffels (= ca. 0,3 Broteinheiten). Bei der Dosierspritze enthält die Menge eines Teilstriches 0,19 g Zucker.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 ml zubereiteter Saft. Das hei√üt es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Zum Einnehmen

Die Einnahme darf nur nach Aufl√∂sen des Pulvers erfolgen. Das in der Zithromax Flasche enthaltene Pulver ist in trockenem Zustand nicht zur Einnahme geeignet. Vor der Anwendung bereitet Ihr Apotheker oder Arzt daraus auf folgende Weise den Saft zu: Die n√∂tige Menge Wasser (bis zur Markierung auf dem beigepackten Messbecher) wird in die Zithromax Flasche geleert und das Pulver unter Sch√ľtteln darin aufgel√∂st. Der Messbecher dient nur zur Zubereitung des Saftes und wird anschlie√üend vom Apotheker entsorgt. Der Saft ist bei Raumtemperatur 5 Tage haltbar.

Der Saft ist unabhängig von den Mahlzeiten einzunehmen.

Die Flasche soll jedesmal vor dem Abmessen der verordneten Dosis gut gesch√ľttelt werden.

Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, halten Sie sich bitte an folgende Dosierungsrichtlinien:

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Alle Anwendungsgebiete mit Ausnahme von Streptokokken-Pharyngitis

Kinder unter 15 kg Körpergewicht: Die Dosis richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes und wird 3 Tage lang einmal täglich, möglichst zur gleichen Tageszeit, gegeben.

Die entsprechende Menge Zithromax Saft wird mit Hilfe der beigelegten Dosierspritze (mit einer kg-, ml- und mg-Skala) abgemessen. Jedem Teilstrich auf der kg-Skala entspricht die f√ľr 1 Kilogramm K√∂rpergewicht erforderliche Menge Zithromax Saft, diese Menge kann auf der Dosierspritze auch in ml bzw. mg abgelesen werden (siehe Gebrauchsanleitung und Dosierungstabelle auf der letzten Seite der Gebrauchsinformation).

F√ľr Kinder ab 15 kg K√∂rpergewicht und f√ľr Erwachsene kann der Saft auch mit dem beiliegenden 5 ml Messl√∂ffel entsprechend der folgenden Tabelle dosiert werden:

15 kg bis 25 kg: einmal t√§glich 1 Messl√∂ffel, 3 Tage lang √ľber 25 kg bis 35 kg: einmal t√§glich 1¬Ĺ Messl√∂ffel, 3 Tage lang √ľber 35 kg bis 45 kg: einmal t√§glich 2 Messl√∂ffel, 3 Tage lang

√ľber 45 kg einmal t√§glich 2¬Ĺ Messl√∂ffel, 3 Tage lang (dies entspricht der Erwachsenendosis, wof√ľr auch Zithromax Filmtabletten zur Verf√ľgung stehen.)

Bei Kindern mit akuter Mittelohrentz√ľndung wird der Arzt unter Umst√§nden empfehlen, die Gesamtdosis von Zithromax auf einmal zu verabreichen statt einmal t√§glich an 3 aufeinander folgenden Tagen.

Streptokokken-Pharyngitis

Bei Kindern mit Racheninfektionen mit bestimmten Bakterien (Streptokokken) wird der Arzt unter Umst√§nden die doppelte Dosis verschreiben, jedoch maximal 500 mg (2¬Ĺ Messl√∂ffel) pro Tag.

Anwendung bei Erwachsenen

Alle Anwendungsgebiete mit Ausnahme von Infektionen der Geschlechtsorgane

3 Tage lang einmal t√§glich 2¬Ĺ Messl√∂ffel

Infektionen der Geschlechtsorgane

F√ľr die Behandlung derartiger Infektionen reicht eine eint√§gige Behandlung mit Zithromax aus.

Bei Chlamydieninfektionen der Geschlechtsorgane nehmen Erwachsene 1 g Azithromycin (5 Messlöffel) auf einmal an einem Tag ein.

Bei Gonokokkeninfektionen der Geschlechtsorgane nehmen Erwachsene 1 g oder 2 g Azithromycin (5 oder 10 Messl√∂ffel) zusammen mit 250 mg oder 500 mg Ceftriaxon in √úbereinstimmung mit den lokalen Therapieleitlinien ein. Bei Patienten mit einer Penicillin- oder Cephalosporinallergie sind die Therapieleitlinien zu ber√ľcksichtigen.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung richtet sich ausschließlich nach den Anweisungen des Arztes. Die empfohlene Tagesdosis ist drei Tage lang einmal täglich als Einzeldosis einzunehmen.

Die dem K√∂rpergewicht entsprechende Dosis soll an 3 aufeinander folgenden Tagen jeweils einmal t√§glich m√∂glichst zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Diese 3 Tage sind im Normalfall f√ľr die Behandlung ausreichend. Sollten danach noch Krankheitszeichen bestehen, so bilden sich diese √ľblicherweise in der Folge zur√ľck, weil die Wirkung von Zithromax noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme anh√§lt.

Wenn Sie eine größere Menge von Zithromax eingenommen haben, als Sie sollten

Die Nebenwirkungen bei Einnahme h√∂herer als der empfohlenen Dosierungen entsprachen in jeder Beziehung den bei normalen Dosierungen beobachteten. Verst√§ndigen Sie auf jeden Fall einen Arzt, Magensp√ľlungen und andere unterst√ľtzende Ma√ünahmen k√∂nnen notwendig sein.

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax vergessen haben

Sollten Sie die Einnahme von Zithromax einmal vergessen haben, so holen Sie diese so bald wie möglich nach. Anschließend setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Zithromax fortsetzen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen angeordnet, die Behandlung abzusetzen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: Mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Sehr häufige Nebenwirkungen

‚ÄĘ Durchfall

Häufige Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Bauchschmerzen, √úbelkeit
  • Ver√§nderte Blutwerte (Abnahme der Lymphozyten und erniedrigter Bicarbonatspiegel im Blut, Anstieg der Eosinophilen, Basophilen, Monozyten und Neutrophilen)

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Pilzinfektionen, Scheidenentz√ľndung, Scheideninfektion, Lungenentz√ľndung, bakterielle Infektion, Rachenentz√ľndung, Magen-Darm-Entz√ľndung, Atemwegserkrankung, Entz√ľndung der Nasenschleimhaut, Mundsoor
  • Blutbildver√§nderungen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie)
  • Allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, vor allem im Gesichtsbereich (Angio√∂dem), √úberempfindlichkeitsreaktionen
  • Appetitlosigkeit
  • Nervosit√§t, Schlaflosigkeit
  • Benommenheit, Schl√§frigkeit, Geschmacksst√∂rung, Missempfindung mit Kribbeln oder Taubheit und Einschlafen der Glieder (Par√§sthesie)
  • Sehst√∂rungen
  • Ohrenerkrankung, Schwindel
  • Herzklopfen
  • Hitzewallungen
  • Atemnot, Nasenbluten
  • Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsst√∂rung, Gastritis, Schluckbeschwerden, aufgetriebener Bauch, Mundtrockenheit, Aufsto√üen, Mundgeschw√ľr, √ľberm√§√üiger Speichelfluss
  • Hepatitis
  • Hautr√∂tung, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Hautentz√ľndung, Hauttrockenheit, √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Gelenksentz√ľndung, Muskel-, R√ľcken- und Nackenschmerzen
  • Schmerzhaftes Harnlassen, Nierenschmerzen
  • Geb√§rmutterblutungen au√üerhalb des Zyklus, Hodenerkrankung
  • Wasseransammlung im Gewebe (√Ėdeme im Gesicht oder peripher), Schw√§che, Unwohlsein, Ersch√∂pfung, Gesichtsschwellung, Schmerzen im Brustkorb, Fieber, Schmerzen
  • Ver√§nderungen von Leber- und Nierenfunktionstests, ver√§nderte Blutwerte (Anstieg von Chlorid, Glykose, Thrombozyten und Bicarbonatspiegel im Blut, Abnahme von H√§matokrit, abnormer Kalium- und Natriumspiegel)
  • Komplikationen nach Eingriffen

Seltene Nebenwirkungen

  • akute generalisierte exanthematische Pustulose (akute, schwere, mit Pusteln einhergehende, generelle Hautreaktion)
  • Hautausschlag mit allgemeinen k√∂rperlichen Symptomen und Blutbildver√§nderungen (DRESS, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)
  • Erregtheit
  • Leberfunktionsst√∂rung, Gelbsucht
  • Lichtempfindlichkeit (vor allem gegen Sonnen-, UV-Strahlen)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit

  • Antibiotikabedingte Dickdarmentz√ľndung (pseudomembran√∂se Colitis)
  • Abnahme der Blutpl√§ttchen, Blutarmut (h√§molytische An√§mie)
  • √úberempfindlichkeitsreaktion mit Blutdruckabfall, Schwindel, √úbelkeit und Atemnot (anaphylaktische Reaktion)
  • Aggressives Verhalten, Angstgef√ľhle, Bewusstseinsst√∂rung (Delirium), Sinnest√§uschung
  • Bewusstseinsverlust, Kr√§mpfe, verminderte Ber√ľhrungs- bzw. Schmerzempfindung, vor allem im Bereich der Haut (Hyp√§sthesie), √úberaktivit√§t, Geruchsst√∂rungen, Geruchsverlust, Geschmacks- verlust, Muskelschw√§che (Myasthenia gravis)
  • H√∂rst√∂rungen einschlie√ülich H√∂rverlust und/oder Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Unregelm√§√üige Herzt√§tigkeit, die lebensbedrohlich sein kann (Torsade de pointes; Arrhythmie); Ver√§nderungen im EKG
  • Niedriger Blutdruck
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Zungenverf√§rbung
  • Leberversagen (in seltenen F√§llen mit t√∂dlichem Ausgang), akute Leberentz√ľndung, Leberzerst√∂rung
  • Schwere Hautreaktionen teilweise mit Schleimhautbeteiligung und Blasenbildung (Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)
  • Gelenkschmerzen
  • Akutes Nierenversagen, Nierenentz√ľndung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Trockensaft: Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Zubereiteter Saft: Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. Nach der Zubereitung ist der Saft 5 Tage haltbar.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Zithromax enthält

Der Wirkstoff ist Azithromycin-Dihydrat. 5 ml (= 1 Messlöffel) zubereiteter Saft enthalten 200 mg Azithromycin als Dihydrat.

  • Die sonstigen Bestandteile sind Saccharose (3,87 g pro 5 ml), Trinatriumphosphat (wasserfrei), Hydroxypropylcellulose, Xanthangummi, k√ľnstliches Kirsch-, Vanille- und Bananenaroma.

Wie Zithromax aussieht und Inhalt der Packung

Flasche mit 12,56 g bzw. 25,11 g wei√üem bis wei√ülichem Pulver zur Herstellung von 15 ml bzw. 30 ml Suspension zum Einnehmen (9 ml bzw. 15 ml Wasser zusetzen und gut durchsch√ľtteln). Nach der Zubereitung ergibt sich eine wei√üe bis wei√üliche Suspension.

Die Packung enth√§lt auch einen Messl√∂ffel f√ľr 5 ml Saft und eine Dosierspritze (mit einer kg-, ml- und mg-Skala und einem Ansatzstopfen zum Aufsetzen auf die Flasche).

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller: Haupt Pharma Latina S.r.l., Latina (LT), Italien

Zulassungsnummer: 1-20313

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2020.

GEBRAUCHSANLEITUNG UND DOSIERUNGSTABELLE

So ziehen Sie die erforderliche Menge Zithromax-Saft in die Dosierspritze auf:

  1. Dr√ľcken Sie den Stempel der Dosierspritze ganz hinunter.
  2. Setzen Sie die Kunststoffspritze mit dem Ansatzstopfen auf die Flasche auf.
  3. Drehen Sie die Flasche um und ziehen Sie den Griff des Stempels so weit, bis sich die entsprechende Menge im Spritzenkolben befindet.
  4. Drehen Sie die Flasche nun wieder um. Ziehen Sie die Dosierspritze ab und belassen Sie den Ansatzstopfen auf der Flasche.
  5. Die abgemessene Dosis wird nun entweder direkt oder mit einem Löffel eingenommen.

Verschließen Sie die Flasche nach der Entnahme mit der Originalschraubkappe.

Nach jedem Gebrauch soll die Dosierspritze mit Wasser ausgesp√ľlt werden, um ein Verkleben zu verhindern.

KörpergewichtTeilstriche der Kg-Skala*entsprechen in ml*entsprechen in mg*
4 kg41,0040
5 kg51,2550
6 kg61,5060
7 kg71,7570
8 kg82,0080
9 kg92,2590
10 kg102,50100
11 kg112,75110
12 kg123,00120
13 kg133,25130
14 kg143,50140
15 kg153,75150
16 kg164,00160
17 kg174,25170
18 kg184,50180
19 kg194,75190
20 kg205,00200
21 kg215,25210
22 kg225,50220
23 kg235,75230
24 kg246,00240
25 kg256,25250
26 kg266,50260
27 kg276,75270
28 kg287,00280
29 kg297,25290
30 kg307,50300
31 kg317,75310
32 kg328,00320
33 kg338,25330
34 kg348,50340
35 kg358,75350
36 kg369,00360
37 kg379,25370
38 kg389,50380
39 kg399,75390
40 kg4010,00400

Bei Kindern mit Racheninfektionen mit bestimmten Bakterien (Streptokokken) wird der Arzt unter Umständen die doppelte Dosis verschreiben, jedoch maximal 500 mg pro Tag.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Azithromycin
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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.12.1993
ATC Code J01FA10
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden