Azithromycin Genericon 500 mg Filmtabletten

Abbildung Azithromycin Genericon 500 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.07.2009
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Genericon Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Azithromycin Genericon ist ein Antibiotikum, d.h. ein Medikament, das gegen Bakterien wirkt.

Bakterien sind winzige Krankheitserreger, die verschiedene Infektionen hervorrufen k√∂nnen. Nach der Einnahme gelangt der in Azithromycin Genericon enthaltene Wirkstoff Azithromycin √ľber die Verdauungsorgane in den Blutkreislauf und wird gezielt zum erkrankten Gewebe transportiert, wo er seine Wirkung gegen die Bakterien entfaltet.

Da Azithromycin länger als andere Antibiotika am Ort der Infektion verweilt, hält die heilende Wirkung noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme an. Machen Sie sich daher keine Sorgen, auch wenn die Krankheitserscheinungen nach Einnahme der letzten Dosis noch nicht vollständig abgeklungen sind.

Azithromycin Genericon wirkt bei Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereiches, bei Bronchitis und Lungenentz√ľndungen, bei Infektionen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, bei Infektionen der Harnr√∂hre und der Geschlechtsorgane.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Azithromycin Genericon darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch sind gegen den Wirkstoff Azithromycin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, sowie gegen Erythromycin und ähnliche Antibiotika (Makrolid- oder Ketolid-Antibiotika).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Azithromycin Genericon einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

  • eine schwere Lebererkrankung haben. Es k√∂nnte sein, dass der Arzt Ihre Leberfunktion √ľberwachen oder die √ľbliche Dosis anpassen muss. Verst√§ndigen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, falls Sie Anzeichen einer rasch fortschreitenden Schw√§che mit Gelbsucht, eine Dunkelf√§rbung des Harns oder eine Blutungsneigung feststellen. In diesem Fall und bei Auftreten von

Leberfunktionsst√∂rungen wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Azithromycin abbrechen m√ľssen. In einigen F√§llen wurde √ľber eine schwere Beeintr√§chtigung der Leberfunktion bis hin zu Leberversagen mit t√∂dlichem Ausgang berichtet.

  • eine stark eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben: Es k√∂nnte sein, dass die Dosis angepasst werden muss.
  • an Herzrhythmusst√∂rungen leiden. Da dieses Arzneimittel das Risiko eines unregelm√§√üigen Herzrhythmus erh√∂hen kann, informieren Sie bitte vor der Einnahme Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Probleme haben:
    • Herzprobleme, wie zum Beispiel ein schwaches Herz (Herzinsuffizienz), sehr niedrige Herzfrequenz, unregelm√§√üigen Herzschlag oder ein verl√§ngertes QT-Intervall (wird mit einem Elektrokardiogramm festgestellt).
    • Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die das QT-Intervall verl√§ngern: Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Sotalol (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen), Cisaprid (gegen St√∂rungen im Magen-Darm-Trakt), Terfenadin (gegen Allergien), Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen), Citalopram (gegen Depressionen), Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten).
    • zu wenig Kalium oder Magnesium in Ihrem Blut.
  • ein Mutterkornalkaloid wie Ergotamin (zur Behandlung von Migr√§ne) einnehmen, da diese Arzneimittel nicht zusammen mit Azithromycin einzunehmen sind.
  • an einer bestimmten Form von Muskelschw√§che (Myasthenia gravis) leiden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome verschlechtern oder Sie erstmalig Symptome einer Muskelschw√§che (wie Kraftlosigkeit, Schlappheit, M√ľdigkeit) bemerken.
  • schwere, anhaltende Durchf√§lle w√§hrend oder bis zu 2 Monate nach der Behandlung mit Azithromycin Genericon haben. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Azithromycin abbrechen m√ľssen, und gegebenenfalls notwendige therapeutische Ma√ünahmen ergreifen.
  • schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Erbrechen, Schwindel und Blutdruckabfall und/oder schwere Hautreaktionen haben. Bei Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion/Allergie muss das Arzneimittel abgesetzt und unverz√ľglich ein Arzt aufgesucht werden.
  • bei einem Neugeborenen (bis zum Alter von 42 Tagen) nach der Verabreichung von Azithromycin Erbrechen oder Irritationen beim F√ľttern beobachten. Es k√∂nnte sich um eine Einengung des Magenausgangs (infantile hypertrophe Pylorusstenose, IHPS) handeln.
  • beobachten, dass sich Ihre Beschwerden w√§hrend oder kurz nach der Behandlung pl√∂tzlich wieder verschlimmern (M√∂glichkeit einer Superinfektion/Resistenzbildung).
  • in Ihrer Krankengeschichte Infektionen mit Azithromycin-, Streptogramin B-, Erythromycin-, Lincomycin- und/oder Clindamycin-resistenten Erregern oder Methicillin-resistenten Staphylokokken hatten (M√∂glichkeit einer Resistenz oder Kreuzresistenz der Erreger).

Einnahme von Azithromycin Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Manche Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Azithromycin beeintr√§chtigen, wenn sie gleichzeitig angewendet werden, oder Azithromycin kann deren Wirkung beeintr√§chtigen, wodurch es zu unerw√ľnschten Wirkungen kommen kann.

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber die Anwendung folgender Arzneimittel informieren:

  • Ergotamin und verwandte Substanzen (zur Behandlung von Migr√§ne),
  • Warfarin oder √§hnlichen Arzneimitteln (zur Blutverd√ľnnung),
  • Ciclosporin (zur Verhinderung einer Absto√üungsreaktion des K√∂rpers bei Organtransplantationen),
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen). Ihr Arzt wird klinische Kontrollen (m√∂glicherweise einschlie√ülich Blutuntersuchungen) bei Ihnen durchf√ľhren.
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber),
  • Terfenadin (zur Behandlung von Heuschnupfen),
  • Antacida (gegen Sodbrennen und Magenverstimmungen): zwischen der Einnahme von Azithromycin und einem Antacidum ist ein zeitlicher Abstand von 2 bis 3 Stunden einzuhalten,
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen),
  • Atorvastatin (zur Behandlung von erh√∂hten Blutfetten),
  • Rifabutin (zur Behandlung von Tuberkulose [TBC]),
  • Arzneimittel, die das QT-Intervall verl√§ngern, wie:
    • Cisaprid (gegen St√∂rungen im Magen-Darm-Trakt),
    • Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Sotalol (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen),
    • Terfenadin (gegen Allergien),
    • Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen),
    • Citalopram (zur Behandlung von Depressionen),
    • Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten),
    • Chloroquin, oder andere Arzneimittel, die Herzrhythmusst√∂rungen hervorrufen k√∂nnen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt. Es gibt keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft, die Sicherheit der Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft wurde nicht best√§tigt. W√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit darf Azithromycin daher nicht eingenommen werden, au√üer es wurde Ihnen vom Arzt ausdr√ľcklich verordnet. Da Azithromycin in die Muttermilch √ľbergeht, wird der Arzt entscheiden, ob Sie das Stillen f√ľr die Dauer der Behandlung unterbrechen m√ľssen und die Milch abgepumpt und verworfen werden soll.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen!

Azithromycin Genericon kann wegen möglicher Nebenwirkungen die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Deshalb ist bei der Teilnahme am Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Azithromycin Genericon enthält Lactose (Milchzucker).

Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Azithromycin Genericon enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Zum Einnehmen.

Die Filmtabletten sind unzerkaut unabh√§ngig von den Mahlzeiten mit etwas Fl√ľssigkeit zu schlucken.

Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, halten Sie sich bitte an folgende Dosierungsrichtlinien:

Anwendung bei Erwachsenen

Alle Indikationen mit Ausnahme von Infektionen der Geschlechtsorgane 3 Tage lang täglich 1 Filmtablette.

Infektionen der Geschlechtsorgane

F√ľr die Behandlung derartiger Infektionen reicht eine eint√§gige Behandlung mit Azithromycin aus. Bei Chlamydieninfektionen der Geschlechtsorgane nehmen Erwachsene 1 g Azithromycin (2 Filmtabletten) an einem Tag auf einmal ein.

Bei Gonokokkeninfektionen der Geschlechtsorgane nehmen Erwachsene 1 g oder 2 g Azithromycin (2 oder 4 Filmtabletten) zusammen mit 250 mg oder 500 mg Ceftriaxon in √úbereinstimmung mit den lokalen Therapieleitlinien ein. Bei Patienten mit einer Penicillin- oder Cephalosporinallergie sind die Therapieleitlinien zu ber√ľcksichtigen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche √ľber 45 kg K√∂rpergewicht erhalten die Erwachsenendosis, d.h. 3 Tage lang t√§glich 1 Filmtablette.

Mit dieser Azithromycin-Darreichungsform sind Dosierungen f√ľr Kinder mit weniger als 45 kg K√∂rpergewicht nicht m√∂glich. Ist die Gabe von Azithromycin Genericon f√ľr Kinder unter einem K√∂rpergewicht von 45 kg erforderlich, ist die Verwendung einer Arzneispezialit√§t, die eine angepasste Dosierung erm√∂glicht, angezeigt.

Dauer der Anwendung

Nehmen Sie bitte die vom Arzt verschriebene Dosis an drei aufeinanderfolgenden Tagen m√∂glichst zur gleichen Uhrzeit ein. Diese drei Tage sind im Normalfall f√ľr die Behandlung ausreichend. Bestehen danach noch Krankheitszeichen, so bilden sich diese √ľblicherweise in der Folge zur√ľck, weil die Wirkung von Azithromycin noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme anh√§lt.

Wenn Sie eine größere Menge von Azithromycin Genericon eingenommen haben, als Sie sollten

Die Nebenwirkungen bei Einnahme höherer als der empfohlenen Dosierungen entsprachen in jeder Beziehung den bei normalen Dosierungen beobachteten.

Verst√§ndigen Sie dennoch auf jeden Fall einen Arzt. Es k√∂nnen Magensp√ľlungen und andere unterst√ľtzende Ma√ünahmen notwendig sein.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Genericon vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin einmal vergessen haben, nehmen Sie die vorgesehene Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern. Anschließend setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Genericon abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Azithromycin fortsetzen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen angeordnet, die Behandlung abzusetzen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 von 10 Behandelten):

Durchfall

Häufige Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 von 100 Behandelten):

Veränderte Blutwerte (Abnahme der Lymphozyten und erniedrigter Bicarbonatspiegel im Blut, Anstieg der Eosinophilen, Basophilen, Monozyten und Neutrophilen)

Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 von 1.000 Behandelten):

  • Pilzinfektionen, Scheidenentz√ľndung, Scheideninfektion, Lungenentz√ľndung, bakterielle Infektion, Rachenentz√ľndung, Magen-Darm-Entz√ľndung, Atemwegserkrankungen, Entz√ľndung der Nasenschleimhaut, Mundsoor
  • Blutbildver√§nderungen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie)
  • Allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, vor allem im Gesichtsbereich (Angio√∂dem), √úberempfindlichkeitsreaktionen
  • Appetitlosigkeit
  • Nervosit√§t, Schlaflosigkeit
  • Benommenheit, Schl√§frigkeit, Geschmacksst√∂rungen, Missempfindung mit Kribbeln oder Taubheit und Einschlafen der Glieder (Par√§sthesie)
  • Sehst√∂rungen
  • Ohrerkrankungen, Schwindel
  • Herzklopfen
  • Hitzewallungen
  • Atemnot, Nasenbluten
  • Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsst√∂rungen, Gastritis, Schluckbeschwerden, aufgetriebener Bauch, Mundtrockenheit, Aufsto√üen, Mundgeschw√ľr, √ľberm√§√üiger Speichelfluss
  • Hepatitis
  • Hautr√∂tung, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Hautentz√ľndung, Hauttrockenheit, √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Gelenksentz√ľndung, Muskel-, R√ľcken- und Nackenschmerzen
  • Schmerzhaftes Harnlassen, Nierenschmerzen
  • Geb√§rmutterblutungen au√üerhalb des Zyklus, Hodenerkrankung
  • Wasseransammlung im Gewebe (√Ėdeme im Gesicht oder peripher), Schw√§che, Unwohlsein, Ersch√∂pfung, Gesichtsschwellung, Schmerzen im Brustkorb, Fieber, Schmerzen
  • Ver√§nderungen von Leber- und Nierenfunktionstests, ver√§nderte Blutwerte (Anstieg von Chlorid, Glykose, Thrombozyten und Bicarbonatspiegel im Blut, Abnahme von H√§matokrit, abnormer Kalium- und Natriumspiegel)
  • Komplikationen nach Eingriffen

Seltene Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 von 10.000 Behandelten):

  • Erregtheit
  • Leberfunktionsst√∂rung, Gelbsucht
  • Lichtempfindlichkeit (vor allem gegen Sonnen-, UV-Strahlen)
  • Akute generalisierte exanthematische Pustulose (akute, schwere, mit Pusteln einhergehende, generelle Hautreaktion)
  • Hautausschlag mit allgemeinen k√∂rperlichen Symptomen und Blutbildver√§nderungen (DRESS, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Antibiotikabedingte Dickdarmentz√ľndung (pseudomembran√∂se Colitis)
  • Abnahme der Blutpl√§ttchen, Blutarmut (h√§molytische An√§mie)
  • √úberempfindlichkeitsreaktion mit Blutdruckabfall, Schwindel, √úbelkeit und Atemnot (anaphylaktische Reaktion)
  • Aggressives Verhalten, Angstgef√ľhle, Bewusstseinsst√∂rung (Delirium), Sinnest√§uschung
  • Bewusstseinsverlust, Kr√§mpfe, verminderte Ber√ľhrungs- bzw. Schmerzempfindung, vor allem im Bereich der Haut (Hyp√§sthesie), √úberaktivit√§t, Geruchsst√∂rungen, Geruchsverlust, Geschmacksverlust, Muskelschw√§che (Myasthenia gravis)
  • H√∂rst√∂rungen einschlie√ülich H√∂rverlust und/oder Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Unregelm√§√üige Herzt√§tigkeit, die lebensbedrohlich sein kann (Torsade de pointes; Arrhythmie); Ver√§nderungen im EKG
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Zungenverf√§rbung
  • Leberversagen (in seltenen F√§llen mit t√∂dlichem Ausgang), akute Leberentz√ľndung, Leberzerst√∂rung
  • Schwere Hautreaktionen teilweise mit Schleimhautbeteiligung und Blasenbildung (Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)
  • Gelenkschmerzen
  • Akutes Nierenversagen, Nierenentz√ľndung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Azithromycin Genericon enthält

Der Wirkstoff ist Azithromycindihydrat.

Jede Filmtablette enthält 500 mg Azithromycin als Azithromycindihydrat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei), vorverkleisterte Stärke, Crospovidon, Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat;

Tablettenfilm: Hydroxypropylmethylcellulose, Titandioxid (E171), Triacetin, Lactose (3 mg).

Wie Azithromycin Genericon aussieht und Inhalt der Packung

Die kapselförmige Filmtablette ist weiß und hat eine einseitig aufgeprägte Querlinie. Die Filmtablette ist nicht teilbar.

Azithromycin Genericon ist in Blisterpackungen zu 3 St√ľck abgepackt.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H.

A-8054 Graz

E-Mail: genericon@genericon.at

Hersteller:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz

Bluepharma Industria Farmaceutica S.A., 3040-086 Coimbra, Portugal

Z.Nr.: 1-28407

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2022.

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Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.07.2009
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden