Zithromax i.v. 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung

Abbildung Zithromax i.v. 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.08.2002
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Pfizer Corporation Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zithromax ist ein Antibiotikum, d. h. ein Arzneimittel, das gegen Bakterien wirkt. Bakterien sind winzige Krankheitserreger, die verschiedene Infektionen hervorrufen können.

Nach der Anwendung wird der in Zithromax enthaltene Wirkstoff Azithromycin √ľber den Blutkreislauf gezielt zum erkrankten Gewebe transportiert, wo er seine Wirkung gegen die Bakterien entfaltet.

Zithromax i.v. wirkt bei hospitalisierungspflichtiger, ambulant erworbener Lungenentz√ľndung, verursacht durch Azithromycin-empfindliche Erreger einschlie√ülich Legionella pneumophila, bei Patienten, die anfangs eine intraven√∂se Therapie ben√∂tigen (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWie ist Zithromax anzuwenden?‚Äú). Pneumonien, verursacht durch gramnegative Erreger mit Ausnahme von Haemophilus und Moraxella catarrhalis, waren in den klinischen Studien ausgeschlossen.

Es ist zu beachten, dass dieses Präparat nur von Spezialisten angewendet werden soll.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zithromax darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch sind gegen den Wirkstoff Azithromycin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, sowie gegen Erythromycin und ähnliche Antibiotika (Makrolide und Ketolide)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor bei Ihnen Zithromax angewendet wird. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

eine schwere Lebererkrankung haben. Es k√∂nnte sein, dass der Arzt Ihre Leberfunktion √ľberwachen oder die √ľbliche Dosis anpassen muss. Verst√§ndigen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, falls Sie Anzeichen

einer rasch fortschreitenden Schw√§che mit Gelbsucht, eine Dunkelf√§rbung des Harns oder eine Blutungsneigung feststellen. In diesem Fall und bei Auftreten von Leberfunktionsst√∂rungen wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen m√ľssen.

In einigen F√§llen wurde √ľber eine schwere Beeintr√§chtigung der Leberfunktion bis hin zu Leberversagen mit t√∂dlichem Ausgang berichtet.

  • eine stark eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben. Es k√∂nnte sein, dass die √ľbliche Dosis angepasst werden muss.
  • an Herzrhythmusst√∂rungen leiden. Da dieses Arzneimittel das Risiko eines unregelm√§√üigen Herzrhythmus erh√∂hen kann, informieren Sie bitte vor der ersten Anwendung Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Probleme haben:
    • Herzprobleme, wie zum Beispiel ein schwaches Herz (Herzinsuffizienz), sehr niedrige Herzfrequenz, unregelm√§√üigen Herzschlag oder ein verl√§ngertes QT-Intervall (wird mit einem Elektrokardiogramm festgestellt).
    • Behandlung mit anderen Arzneimitteln , die das QT-Intervall verl√§ngern: Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Solatol (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen), Cisaprid (gegen St√∂rungen im Magen-Darm-Trakt), Terfenadin (gegen Allergien), Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen), Citalopram (gegen Depressionen) Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten)
    • zu wenig Kalium- oder Magnesium in Ihrem Blut.
  • ein Mutterkornalkaloid wie Ergotamin (zur Behandlung von Migr√§ne) einnehmen, da diese Arzneimittel nicht zusammen mit Azithromycin verabreicht werden sollten.
  • an einer bestimmten Form von Muskelschw√§che (Myasthenia gravis) leiden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome verschlechtern oder Sie erstmalig Symptome einer Muskelschw√§che (wie Kraftlosigkeit, Schlappheit, M√ľdigkeit) bemerken.
  • schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Erbrechen, Schwindel und Blutdruckabfall und/oder schwere Hautreaktionen haben. Bei Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion/Allergie muss das Arzneimittel abgesetzt und unverz√ľglich ein Arzt konsultiert werden.
  • schwere, anhaltende Durchf√§lle w√§hrend oder bis zu 2 Monate nach der Behandlung mit Zithromax haben. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen m√ľssen, und gegebenfalls notwendige therapeutische Ma√ünahmen ergreifen.
  • bei einem Neugeborenen (bis zum Alter von 42 Tagen) nach der Verabreichung von Azithromycin Erbrechen oder Irritationen beim F√ľttern beobachten. Es k√∂nnte sich um eine Einengung des Magenausgangs (infantile hypertrophe Pylorusstenose, IHPS) handeln.
  • beobachten, dass sich ihre Beschwerden w√§hrend oder kurz nach der Behandlung pl√∂tzlich wieder verschlimmern (M√∂glichkeit einer Superinfektion/Resistenzbildung)
  • in Ihrer Krankengeschichte Infektionen mit Azithromycin-, Streptogramin B-, Erythromycin-, Lincomycin- und/oder Clindamycin-resistenten Erregern oder Methicillin-resistenten Staphylokokken hatten (M√∂glichkeit einer Resistenz oder Kreuzresistenz der Erreger)

Anwendung von Zithromax zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Manche Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Zithromax beeintr√§chtigen, wenn sie gleichzeitig angewendet werden, oder Zithromax kann deren Wirkung beeintr√§chtigen, wodurch es zu unerw√ľnschten Wirkungen kommen kann.

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber die Anwendung folgender Arzneimittel informieren:

Antacida (gegen Sodbrennen und Magenverstimmung): Zwischen der Anwendung von Zithromax und der Einnahme eines Antacidums sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden einhalten.

  • Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen). Ihr Arzt wird klinische Kontrollen (m√∂glicherweise einschlie√ülich Blutuntersuchungen) bei Ihnen durchf√ľhren.
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und famili√§rem Mittelmeerfieber)
  • Ergotamin und verwandte Substanzen (zur Behandlung von Migr√§ne)
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen)
  • Atorvastatin (zur Behandlung von erh√∂hten Blutfetten)
  • Warfarin oder √§hnliche Arzneimittel, die zur Blutverd√ľnnung angewendet werden
  • Ciclosporin (zur Verhinderung einer Absto√üungsreaktion des K√∂rpers bei Organtransplantationen)
  • Rifabutin (zur Behandlung von Tuberkulose (TBC))
  • Arzneimittel die das QT-Intervall verl√§ngern wie
    • Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Solatol (gegen Herzrhythmusst√∂rungen)
    • Cisaprid (gegen St√∂rungen im Magen-Darm-Trakt)
    • Terfenadin (gegen Allergien)
    • Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen)
    • Citalopram (gegen Depressionen)
    • Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt.

Es gibt keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft, die Sicherheit der Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft wurde nicht bestätigt. Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Zithromax daher nicht angewendet werden, außer es

wurde Ihnen vom Arzt ausdr√ľcklich verordnet. Da Azithromycin in die Muttermilch √ľbergeht, wird der Arzt entscheiden, ob Sie das Stillen f√ľr die Dauer der Behandlung unterbrechen m√ľssen und die Milch abgepumpt und verworfen werden soll.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Zithromax kann wegen der möglichen Nebenwirkungen die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Deshalb ist bei der Teilnahme am Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Zithromax i.v. 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung enthält Natrium

Eine Durchstechflasche Zithromax enthält 198,3 mg Natriumhydroxid (entsprechend 114 mg oder

4,96 mmol Natrium). Dies entspricht 5,7 % der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

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Wie wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel wird Ihnen stets von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht (am Ende dieser Packungsbeilage befinden sich im Abschnitt, der nur f√ľr √Ąrzte und medizinisches Fachpersonal bestimmt ist, weitere Informationen zur Anwendung).

Die empfohlene Tagesdosis zur Behandlung von hospitalisierungspflichtiger, ambulant erworbener Pneumonie bei Erwachsenen betr√§gt 500 mg t√§glich als intraven√∂se Einzeldosis f√ľr mindestens 2 Tage. Der Zeitpunkt der Umstellung von einer intraven√∂sen auf eine orale Therapie mit Zithromax 500 mg wird vom Arzt bestimmt.

Zur intravenösen Anwendung

Zithromax i.v. wird Ihnen als intraven√∂se Infusion (in eine Vene) nach Aufl√∂sen des Pulvers und Verd√ľnnung verabreicht. (Weitere Informationen am Ende dieser Gebrauchsinformation.)

Die Infusion soll entweder mit einer Konzentration von 1 mg/ml √ľber 3 Stunden oder von 2 mg/ml √ľber 1 Stunde erfolgen.

Ihr Arzt bestimmt die Gesamtdauer der Behandlung mit Zithromax. Diese sollte 7 - 10 Tage betragen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Zithromax i.v. bei der Behandlung von Infektionen bei Kindern und Jugendlichen ist nicht untersucht worden.

Wenn die Anwendung von Zithromax vergessen wurde

Da Ihnen dieses Arzneimittel unter besonderer ärztlicher Überwachung verabreicht wird, ist es unwahrscheinlich, dass eine Dosis vergessen wird. Dennoch sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker darauf aufmerksam machen, wenn Sie glauben, dass eine Dosis vergessen wurde.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: Mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Sehr häufige Nebenwirkungen

‚ÄĘ Durchfall

Häufige Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Bauchschmerzen, √úbelkeit
  • Schmerzen und Entz√ľndung an der Injektionsstelle
  • Ver√§nderte Blutwerte (Abnahme der Lymphozyten und erniedrigter Bicarbonatspiegel im Blut, Anstieg der Eosinophilen, Basophilen, Monozyten und Neutrophilen)

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Pilzinfektionen, Scheidenentz√ľndung, Scheideninfektion, Lungenentz√ľndung, bakterielle Infektion, Rachenentz√ľndung, Magen-Darm-Entz√ľndung, Atemwegserkrankung, Entz√ľndung der Nasenschleimhaut, Mundsoor
  • Blutbildver√§nderungen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie)
  • Allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, vor allem im Gesichtsbereich (Angio√∂dem), √úberempfindlichkeitsreaktionen
  • Appetitlosigkeit
  • Nervosit√§t, Schlaflosigkeit
  • Benommenheit, Schl√§frigkeit, Geschmacksst√∂rung, Missempfindung mit Kribbeln oder Taubheit und Einschlafen der Glieder (Par√§sthesie)
  • Sehst√∂rungen
  • Ohrenerkrankung, Schwindel
  • Herzklopfen
  • Hitzewallungen
  • Atemnot, Nasenbluten
  • Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsst√∂rung, Gastritis, Schluckbeschwerden, aufgetriebener Bauch, Mundtrockenheit, Aufsto√üen, Mundgeschw√ľr, √ľberm√§√üiger Speichelfluss
  • Hepatitis
  • Hautr√∂tung, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Hautentz√ľndung, Hauttrockenheit, √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Gelenksentz√ľndung, Muskel-, R√ľcken- und Nackenschmerzen
  • Schmerzhaftes Harnlassen, Nierenschmerzen
  • Geb√§rmutterblutungen au√üerhalb des Zyklus, Hodenerkrankung
  • Wasseransammlung im Gewebe (√Ėdeme im Gesicht oder peripher), Schw√§che, Unwohlsein, Ersch√∂pfung, Gesichtsschwellung, Schmerzen im Brustkorb, Fieber, Schmerzen
  • Ver√§nderungen von Leber- und Nierenfunktionstests, ver√§nderte Blutwerte (Anstieg von Chlorid, Glykose, Thrombozyten und Bicarbonatspiegel im Blut, Abnahme von H√§matokrit, abnormer Kalium- und Natriumspiegel)
  • Komplikationen nach Eingriffen

Seltene Nebenwirkungen

  • akute generalisierte exanthematische Pustulose (akute, schwere, mit Pusteln einhergehende, generelle Hautreaktion)
  • Hautausschlag mit allgemeinen k√∂rperlichen Symptomen und Blutbildver√§nderungen (DRESS, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)
  • Erregtheit
  • Leberfunktionsst√∂rung, Gelbsucht
  • Lichtempfindlichkeit (vor allem gegen Sonnen-, UV-Strahlen)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit

  • Antibiotikabedingte Dickdarmentz√ľndung (pseudomembran√∂se Colitis)
  • Abnahme der Blutpl√§ttchen, Blutarmut (h√§molytische An√§mie)
  • √úberempfindlichkeitsreaktion mit Blutdruckabfall, Schwindel, √úbelkeit und Atemnot (anaphylaktische Reaktion)
  • Aggressives Verhalten, Angstgef√ľhle, Bewusstseinsst√∂rung (Delirium), Sinnest√§uschung
  • Bewusstseinsverlust, Kr√§mpfe, verminderte Ber√ľhrungs- bzw. Schmerzempfindung, vor allem im Bereich der Haut (Hyp√§sthesie), √úberaktivit√§t, Geruchsst√∂rungen, Geruchsverlust, Geschmacks- verlust, Muskelschw√§che (Myasthenia gravis)
  • H√∂rst√∂rungen einschlie√ülich H√∂rverlust und/oder Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Unregelm√§√üige Herzt√§tigkeit, die lebensbedrohlich sein kann (Torsade de pointes; Arrhythmie); Ver√§nderungen im EKG
  • Niedriger Blutdruck
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Zungenverf√§rbung
  • Leberversagen (in seltenen F√§llen mit t√∂dlichem Ausgang), akute Leberentz√ľndung, Leberzerst√∂rung
  • Schwere Hautreaktionen, teilweise mit Schleimhautbeteiligung und Blasenbildung (Stevens-Johnson- Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)
  • Gelenkschmerzen
  • Akutes Nierenversagen, Nierenentz√ľndung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr das Pulver zur Herstellung einer Infusionsl√∂sung sind keine besonderen Lagerungsbedinungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nur zur einmaligen Entnahme. Restmengen sind zu verwerfen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Zithromax enthält

  • Der Wirkstoff ist Azithromycin-Dihydrat. 1 Durchstechflasche enth√§lt 500 mg Azithromycin (als Dihydrat) zur Herstellung einer L√∂sung von 100 mg/ml.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Zitronens√§ure und Natriumhydroxid (198,3 mg pro Durchstechflasche).

Wie Zithromax aussieht und Inhalt der Packung

Weißes Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung in einer 10 ml Durchstechflasche, Glasart 1, Flintglas. Die Durchstechflasche ist mit einem grauen Butylgummistopfen und einer Aluminiumkappe verschlossen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller: Fareva Amboise, 37530 Pocé-sur-Cisse, Frankreich

Zulassungsnummer: 1-24636

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2018.

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Die folgenden Angaben sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Informationen zur Dosierung und Art der Anwendung

Die empfohlene Tagesdosis zur Behandlung von hospitalisierungspflichtiger, ambulant erworbener Pneumonie bei Erwachsenen betr√§gt 500 mg t√§glich als intraven√∂se Einzeldosis f√ľr mindestens 2 Tage. Der Zeitpunkt der Umstellung von einer intraven√∂sen auf eine orale Therapie mit Zithromax 500 mg ist vom behandelnden Arzt in Abh√§ngigkeit vom klinischen Ansprechen zu bestimmen.

Die Gesamttherapiedauer ist vom behandelnden Arzt in Abhängigkeit vom klinischen Ansprechen zu bestimmen und sollte 7-10 Tage betragen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Zithromax i.v. bei der Behandlung von Infektionen bei Kindern und Jugendlichen ist nicht untersucht worden.

Art der Anwendung

Zithromax i.v. ist zur intraven√∂sen Anwendung (Infusion) nach Aufl√∂sen des Pulvers und Verd√ľnnung bestimmt.

Zithromax i.v. darf nicht als intravenöser Bolus oder als intramuskuläre Injektion verabreicht werden.

Die Infusion soll entweder mit einer Konzentration von 1 mg/ml √ľber 3 Stunden oder von 2 mg/ml √ľber 1 Stunde erfolgen.

Zubereitung der Infusionslösung

Auflösen des Pulvers

Zur Vorbereitung der Infusionsl√∂sung einer 500 mg Durchstechflasche 4,8 ml steriles Wasser f√ľr Injektionszwecke zusetzen (mit einer Standard 5 ml Spritze, um die Wassermenge von 4,8 ml genau bemessen zu k√∂nnen) und Flasche sch√ľtteln, bis das Pulver vollst√§ndig aufgel√∂st ist. Jeder ml der so zubereiteten L√∂sung enth√§lt 100 mg Azithromycin.

Falls sich bei der Sichtkontrolle der zubereiteten Lösung Partikel feststellen lassen, ist die Lösung nicht zu verwenden.

Vor der Verabreichung ist die L√∂sung wie unten beschrieben zu verd√ľnnen.

Verd√ľnnung der Infusionsl√∂sung

Um eine Konzentration von 1,0 mg/ml zu erhalten, sind 5 ml der 100 mg/ml L√∂sung mit einem der unten angef√ľhrten L√∂sungsmittel ad 500 ml zu verd√ľnnen.

Um eine Konzentration von 2,0 mg/ml zu erhalten, sind 5 ml der 100 mg/ml L√∂sung mit einem der unten angef√ľhrten L√∂sungsmittel ad 250 ml zu verd√ľnnen.

L√∂sungsmittel f√ľr Verd√ľnnung

Physiologische Kochsalzlösung (0,9 % NaCl) Kochsalzlösung (0,45 % NaCl)

5 % Glukoselösung in Wasser Ringer-Laktat-Lösung

5 % Glukosel√∂sung in 0,45 % NaCl mit 20 m√Ąq KCl 5 % Glukosel√∂sung in Ringer-Laktat-L√∂sung

5 % Glukoselösung in 0,3 % NaCl

5 % Glukoselösung in 0,45 % NaCl

Die wie oben beschriebene zubereitete Dosis von 500 mg Azithromycin i.v. ist √ľber eine Infusionsdauer von mindestens 60 Minuten zu verabreichen.

Spezielle Dosierungshinweise

Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion (GFR 10 - 80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit schwer eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 10 ml/min).

Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion kann mit Vorsicht die gleiche Dosierung wie bei Patienten mit normaler Leberfunktion angewendet werden.

Da Azithromycin prim√§r √ľber die Leber ausgeschieden wird, ist die Anwendung bei Patienten mit schwer eingeschr√§nkter Leberfunktion nicht zu empfehlen.

Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion wird die Anwendung von Azithromycin i.v. nicht empfohlen, da keine entsprechenden Daten vorliegen.

Anwendung bei Dialysepatienten

Bei Dialysepatienten wird die Anwendung von Azithromycin i.v. nicht empfohlen, da keine entsprechenden Daten vorliegen.

Anwendung bei älteren Patienten

Bei √§lteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich. Da √§ltere Patienten m√∂glicherweise an proarrhythmischen St√∂rungen leiden, ist wegen des Risikos f√ľr die Entwicklung von kardialen Arrhythmien und Torsade de pointes besondere Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.4).

Inkompatibilitäten

Nach Aufl√∂sung des Pulvers kann Zithromax i. v. gem√§√ü den Anleitungen im oberen Abschnitt ‚ÄěZubereitung der Infusionsl√∂sung‚Äú mit den angef√ľhrten L√∂sungsmitteln verd√ľnnt werden. Andere intraven√∂s verabreichte Substanzen, Zus√§tze oder Arzneimittel sollten der Infusionsl√∂sung weder zugesetzt noch gleichzeitig mit dieser √ľber die gleiche Infusionsleitung verabreicht werden.

Dauer der Haltbarkeit

Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung: 3 Jahre

Die chemische und physikalische Haltbarkeit des Pr√§parates nach Rekonstitution konnte f√ľr 24 Stunden bei 30 ¬įC nachgewiesen werden. Bei Verd√ľnnung laut Anleitung ist die verd√ľnnte L√∂sung bei einer Temperatur bis 30 ¬įC 24 Stunden und bei K√ľhllagerung (5 ¬įC) 7 Tage haltbar. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Pr√§parat jedoch sofort verwendet werden. Bei nicht sofortiger Verwendung liegt die Verantwortung f√ľr die Aufbewahrungszeit und die Lagerbedingungen beim Anwender, diese sollten aber nicht 24 Stunden bei 2 bis 8 ¬įC √ľberschreiten, es sei denn die Rekonstitution erfolgte unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen.

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Wirkstoff(e) Azithromycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.08.2002
ATC Code J01FA10
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden